Fortsetzungsgeschichte

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Fortsetzungsgeschichte
Eine Einleitung fortsetzen
Vor langer, langer Zeit lebte ein böser Drache in einem dunklen Wald. Er
machte den Menschen im nahe gelegenen Dorf große Angst, denn mit dem
Feuer, das er speien konnte, zerstörte er Häuser und die Ernte der Felder.
Daher trafen sich alle Bewohner des Ortes am Dorfplatz und berieten, wie sie
der Bedrohung durch den gefährlichen Drachen Herr werden könnten.
„Jemand muss den Drachen besiegen!“ sprach der Dorfälteste.
Niemand jedoch traute sich, es mit dem Drachen aufzunehmen. Es vergingen
Tage und Nächte, und wieder hinterließ der Drache eine Feuerspur durch das
Dorf. Die Angst der Menschen im Dorf wurde immer größer.
Eines Tages kam ein……….ins Dorf…………….
Fortsetzung von Manuel ein Ritter.
Eines Tages kam ein Ritter ins Dorf. Er sagte: „Ich habe von eurem Drachenproblem gehört. Ich
versuche ihn zu töten, denn ich habe schon mehrere Drachen besiegt.“ Dann sprach er noch: „ Ich
kann die Drachen aber nur an einem nebeligen Tag wie heute besiegen!“
Von den besten Wünschen der Dorfbewohner begleitet, ritt er in den Wald, in dem der Drache
hauste. Der Drache wohnte in einem riesigen Haus in der Mitte des Waldes. Nachdem er sich den
Weg dorthin gut eingeprägt hatte, kehrte er ins Dorf zurück.
Dort sagte er den herbei geeilten Bewohnern: „ Heute ist zum Glück Nebel, da kann ich den Drachen
besiegen. Ich nehme mein Schwert und die Armbrust mit und werde das Untier erlegen.“ Unter dem
Jubel der Dorfbewohner kehrte er in den finsteren Wald zurück. Trotz des Nebels fand er seinen
Weg, da er sich die Wohnung des Drachen gut gemerkt hatte. Er schlich sich an das Haus des riesigen
Tieres heran und schoss durch eine große Fensteröffnung mit der Armbrust einen dicken Pfeil auf
den Kopf des Untiers. Doch das Tier war nicht tot, es sprang brüllend auf und kam aus seinem Haus.
Obwohl ihm das Blut aus einer Kopfwunde über die Augen rann verfolgte es den Ritter, der
schnaufend um sein Leben lief. Es gelang dem Drachen, den Ritter mit seinem Horn am Fuß zu
verletzen, er konnte nicht weiterfliehen und stellte sich humpelnd mit seinem verletzten Fuß zum
Kampf. Mit weit geöffnetem Maul kam der Drache auf den Ritter zu –dieser machte in letzter Minute
eine Judorolle unter den Bauch des Drachen, wo das Tier keine Panzerhaut hatte und stieß ihm das
Schwert tief ins Herz. Sofort war der Drache tot.
Nachdem sich der Ritter unter dem Bauch des Drachen herausgearbeitet hatte, hörte er ein
ungewöhnliches Geräusch im Haus des Drachen. Als er nachsehen ging, fand er im Haus auf einem
Strohlager ein Baby des Drachen, es war noch winzig klein (so groß wie ein Hund).
Den Babydrachen nahm der Ritter mit in das Dorf, wo die Bewohner schon mit großer Nervosität auf
ihn gewartet hatten.
Die überglücklichen Dorfbewohner belohnten den tapferen Ritter Manuel von Schatz mit einem Sack
Gold. Der kleine Drache wurde von den Dorfbewohnern groß gezogen und wurde ein Hausdrache. Als
er ausgewachsen war, half er bei der Feldarbeit und allen anderen Arbeiten, für die er zu gebrauchen
war.
Die Fortsetzung von Roman Schrattenholzer
Eines Tages kam ein Samurai (japanischer Ritter) in das Dorf, der von dem
Drachen gehört hatte.
Er sagte: „ Ich kann den Drachen besiegen!“ Die Dorfbewohner freuten sich
sehr, denn endlich war jemand gekommen, der den Mut hatte, gegen das
Untier zu kämpfen und der Dorfoberste antwortete: „Der Drache haust dort
in dem Wald, neben unserem Dorf.“ Darauf antwortete der Samurai: „Ich
werde ihn nur in der Nacht und ohne Begleitung besiegen können. Eine
Bedingung habe ich noch. Ihr müsst mir ein fünfzig Ellen langes Schwert
schmieden und viel Eisen her holen.“
Zum Glück gab es in der Nähe eine eisenhaltige Höhle. Als sie mit großer
Mühe das Schwert geschmiedet und das Eisen gebracht hatten, sagte der
Samurai: „Diese Nacht werde ich den Drachen besiegen.“ Aus dem Eisen
formte er sich eine schwere Kugel, dann ging er mit seinen Waffen in den
Wald.
Dort fand er schließlich den Drachen schlafend liegen. Er lag unter einem
Nussbaum und schnarchte laut. Der Samurai kletterte samt Schwert und
der Eisenkugel auf den Baum. Von oben ließ er die schwere Kugel auf den
Kopf des Drachen fallen. Dieser wachte sofort auf und schaute sich
verschlafen und wütend um. Aber er konnte niemanden sehen. Da er schon
wach war, wollte er einen Ausflug in das Dorf unternehmen, denn
Randalieren und Häuser abfackeln, das machte ihm Spaß. Da stieg der
Samurai, ohne dass es der Drache mit seinem dicken Drachenpanzer
merkte, auf den Rücken des Drachen und ritt mit ihm ins Dorf.
Dort angekommen, wollte der Drache Luft holen und machte den Rachen
weit auf, denn er wollte die Kirche niederbrennen, doch da sprang der
Samurai todesmutig in das geöffnete Maul des Untiers und rammte sein
langes Schwert direkt in den Schlund des Bösewichts. Dieser starb sofort
und fiel um. Der Lärm weckte alle Dorfbewohner. Als sie das tote
Ungeheuer sahen, freuten sie sich sehr und feierten den Samurai bis in den
frühen Morgen.

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