«MIETWOHNUNGEN MIT SERVICE FÜR SENIORINNEN UND

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«MIETWOHNUNGEN MIT SERVICE FÜR SENIORINNEN UND
«MIETWOHNUNGEN MIT SERVICE FÜR SENIORINNEN
UND SENIOREN» IN WANGEN-BRÜTTISELLEN
BERICHT DES PREISGERICHTS
azur
Inhalt
Einleitung
5
Ausgangslage
6
Porträt Gemeinde Wangen-Brüttisellen
6
Perimeter und Umgebung
6
Wettbewerbsaufgabe 6
Ziele des Projektwettbewerbs
6
Wohnen im Alter
7
Porträt Baugenossenschaft azur
7
Verfahren
8
Teilnehmerinnen und Teilnehmer9
Preisgericht9
Vorprüfung10
Beurteilung
10
Rangierung
10
Impressionen Sitzungen Preisgericht
11
Schlussfolgerungen und Empfehlung12–13
Genehmigung14
Projektverfassende15
Wettbewerbsprojekte17–56
Impressum
Herausgeberin:
Baugenossenschaft azur
Inhalt/Redaktion:
Ina Hirschbiel Schmid, planzeit GmbH
HP Bauer, planzeit GmbH
Fotos:
planzeit GmbH
Bezugsquelle:
Baugenossenschaft azur; Gemeinde Wangen-Brüttisellen
Zürich, 8. Februar 2012
Einleitung
Die Gemeinde Wangen-Brüttisellen hat der Baugenossenschaft azur das
Grundstück an der Ecke Dübendorfstrasse/Brüttisellenstrasse im Baurecht abgegeben. Zusammen mit azur möchte die Gemeinde das Projekt «Mietwohnungen mit Service für Seniorinnen und Senioren» in einer städtebaulich und architektonisch anspruchsvollen sowie qualitativ
hochstehenden Überbauung entwickeln. Das Grundstück bietet Platz
für 28 Alterswohnungen mit Gemeinschaftsflächen und Tiefgarage.
Die Durchführung eines Architekturwettbewerbs mit fünf eingeladenen
Teams hatte zum Ziel, ein geeignetes und attraktives Projekt für das
Wohnen im Alter auf den Weg bringen zu können. Der Bericht des Preisgerichts dokumentiert diesen Weg bis hin zum ausgewählten Projekt,
welches der Bauherrschaft zur Weiterbearbeitung und Ausführung
empfohlen wurde.
5
Ausgangslage
Porträt der Gemeinde
Wettbewerbsaufgabe
Wangen-Brüttisellen ist eine dynamisch wachsende Gemeinde im Glattal mit
über 7 500 Einwohnerinnen und Einwohnern. Die politische Gemeinde WangenBrüttisellen besteht aus zwei unterschiedlichen Dörfern – dem ländlichen
Wangen und dem vorstädtischen Brüttisellen. Beide Dörfer haben ihre eigene Identität und Besonderheiten. Brüttisellen liegt im Unterland, Wangen im
Oberland, genau in der Mitte des Kantons Zürich.
Die Gemeinde Wangen-Brüttisellen möchte ein Angebot an «Mietwohnungen mit
Service für Seniorinnen und Senioren» schaffen und stellt dazu das Areal an der
Dübendorfstrasse 22 zur Verfügung. In der Baugenossenschaft azur hat sie eine
erfahrenene Partnerin gefunden. Im Neubau entstehen 25 bis 28 Alterswohnungen unterschiedlicher Grösse mit geeigneten Begegnungszonen und Gemeinschaftsbereiche. Der Aussenraum soll mit hoher Qualität ausgearbeitet werden.
Perimeter und Umgebung
Ziele des Projektwettbewerbs
Das Areal Kat. Nr. 5340 mit einer Grundfläche von 4065 m2 liegt im Ortsteil Wangen in einem Wohngebiet. In südwestlicher Richtung schliessen an das Wohngebiet die Autobahn A53 und der Militärflugplatz Dübendorf an. Nordöstlich liegen
ein Grünbereich und daran anschliessend der Dorfkern von Wangen. Nordwestlich an das Areal schliesst die Gartensiedlung Hätzelwisen mit Schwimmbad und
Tennisplatz an, welche 1967–1969 von den Architekten Roman Spirig und Hugo
Fehr erstellt wurde.
• Ein ortsbaulich, architektonisch und aussenräumlich qualitätvoller und zeitgemässer Neubau
• Optimale Alterswohnungen, die den Wohnbedürfnissen von Betagten gerecht
werden
• Ansprechende Begegnungsorte für die Hausgemeinschaft
• Wirtschaftlich vorbildliche Projekte, die niedrige Erstellungskosten, einen
kostengünstigen Betrieb und Unterhalt gewährleisten
• Ökologisch nachhaltige Projekte, die den Grundzügen der 2000-Watt-Gesellschaft folgen
«Mietwohnungen mit Service für Seniorinnen und Senioren» in
Wangen-Brüttisellen
Im Oktober 2010 hat der Gemeinderat entschieden, in der Gemeinde «Wohnen mit Service» auf dem Grundstück in Wangen (Dübendorfstrasse 22) zu
realisieren und das Grundstück im Baurecht an einen Investor abzugeben. Im
November 2010 wurde die Bevölkerung zu einer Informationsveranstaltung
eingeladen. Der Gemeinderat stimmte im Juni 2011 der Zusammenarbeit mit
der Baugenossenschaft azur zu. Eine Absichtserklärung wurde beidseitig unterschrieben und eine Arbeitsgruppe damit beauftragt, mit der Baugenossenschaft azur das Projekt «Mietwohnungen mit Service für Seniorinnen und Senioren» weiter zu entwickeln.
6
Ausgangslage
«Wohnen mit Service» heisst selbstständig in einer barrierefreien Mietwohnung wohnen. Vorhandene Gemeinschaftsräume und bestimmte Dienstleistungen können genutzt werden. Dies ist seit Jahren ein Wunsch von vielen
älteren Einwohnerinnen und Einwohnern von Wangen-Brüttisellen.
Serviceleistungen werden organisiert und vertraglich garantiert. Bei den
Serviceleistungen wird zwischen Grundservice, der im Mietzins inbegriffen ist,
und Wahlservice nach individuellem Bedarf unterschieden.
Zu den Grundserviceleistungen gehören Dienstleistungen wie zum Beispiel ein 24-Stunden-Notruf, kleinere handwerkliche Arbeiten des Hausabwarts,
eine tägliche Anwesenheitskontrolle oder die Vermittlung von Wahlserviceleistungen. Zum Wahlservice zählen Dienstleistungen wie Mahlzeitendienst,
wöchentliche Reinigung, Wäschedienst oder Wohnungsservice bei Abwesenheit. Zielpublikum sind ältere Menschen ab 60 Jahre und behinderte Menschen aus Wangen-Brüttisellen, welche in ihrer Mobilität eingeschränkt sind,
jedoch noch keinen Bedarf an Betreuung und Pflege haben, wie sie in Pflegeheimen angeboten werden.
Die Wahlserviceleistungen und deren Vermittlung können von allen
Einwohnerinnen und Einwohnern der Gemeinde in Anspruch genommen werden und sind kostenpflichtig.
Durch das Angebot von grösseren Wohnungen werden vermehrt Paare
angesprochen. Es ist davon auszugehen, dass sich im Laufe der Jahre die Mobilität der Bewohnerinnen und Bewohner beschränkt und sich der mögliche
Bewegungsradius immer stärker auf die eigene Wohnung und die unmittelbare Umgebung fokussiert. Daher wird ein hoher Wohnwert angestrebt, zu dem
gute Tageslichtsituationen in den Wohnungen, ruhige Schlafzimmer sowie architektonisch-räumliche Qualitäten in den Innen-/Aussenräumen zählen.
Das Sicherheitsbedürfnis vieler älterer Menschen bedingt zum einen
geschützte Orte, die für Aussenstehende kaum zugänglich sind. Andere Begegnungsflächen sollten aber spontane Begegnungen und Kontakte ermöglichen.
Das Wohnen der älteren Menschen lässt sich für die neue Überbauung
grundsätzlich in unterschiedliche Bereiche teilen:
• der private Bereich (Wohnung mit Loggia/Balkon)
• der hausöffentliche Bereich (innere und äussere Gemeinschaftsfläche, vor allem von Bewohnerinnen, Bewohnern und ihren Angehörigen und Besuchern genutzt)
• der siedlungsöffentliche Bereich (Flächen im Aussenraum, Begegnung von
Anwohnern des Quartiers mit Bewohnerinnen und Bewohnern der Alterswohnungen)
Diese unterschiedlichen Bedürfnisse sollten in der Gestaltung des Eingangsbereichs, der Erschliessungsbereiche, des Gemeinschaftsraums und des
Aussenraums Beachtung finden.
Porträt Baugenossenschaft azur
Manche Menschen können bis ins hohe Alter in ihrer Wohnung bleiben. Für andere folgt der Schritt ins Alters- oder Pflegeheim. Die Baugenossenschaft azur
hat eine weitere Alternative entwickelt: gemeinnützige Seniorenwohnungen
mit Service-Leistungen. Es liegt auf der Hand, dass es für alle – die betagten
Menschen selbst – deren Familie wie auch die Gesellschaft – von Vorteil ist,
wenn möglichst lange selbstständig gewohnt werden kann.
Komfortable, altersgerechte Wohnungen sind deshalb die Alternative
zum Altersheim. Die Lösungen der Baugenossenschaft azur für das Wohnen
im Alter sind erprobt. Ihre Erfahrungen machen sie zur idealen Partnerin für
Gemeinden im Grossraum Zürich, Aargau und Zug.
azur wurde 2006 als Unternehmergenossenschaft gegründet. Hauptgesellschafter sind die SADA AG, Wallisellen, die DIVOR AG in Baden-Dättwil
und die Fensterfabrik Albisrieden AG, Zürich.
Die Baugenossenschaft azur als Partnerin
• übernimmt Bauland der Gemeinde im Baurecht oder erwirbt es käuflich
• baut nach den Vorgaben der Gemeinde
• verwaltet und betreut die Liegenschaften
• bietet flexible Dienstleistungen
• kooperiert mit unabhängigen Dienstleistungspartnern, bevorzugt lokale
Dienstleistungspartner
7
Verfahren
Es ist selbstverständlich, dass die Bauten höchsten ökologischen Massstäben
entsprechen. Diese Ziele werden bereits bei der Planung definiert. Eine intelligente Architektur soll zusammen mit einer zeitgemässen Bauweise die graue
Energie sowie den Energieverbrauch deutlich reduzieren. Die Verbrauchsenergie der Seniorenwohnungen wird, wenigstens teilweise, aus erneuerbaren
Energien (Sonne, Erdwärme, Luft) gewonnen.
Die Vorstandsmitglieder Kurt Balmer und Urs Frei sind über ihre Tätigkeit im Vorstand der BG Zurlinden anerkannte Pioniere beim Bau von Wohnbauten nach den Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft.
Die Mietzinse der genossenschaftseigenen Seniorenwohnungen orientieren sich an den Erstellungskosten und am Markt. Als Baugenossenschaft ist
die Gemeinnützigkeit ein Teil der Statuten. Es darf kein Gewinn angestrebt werden. Ein wichtiger Faktor um verhältnismässig günstige Mieten zu erreichen, ist
der Baurechtszins, den die Gemeinde erhebt. Der pauschale Basisservice beeinflusst die Miete nur unerheblich. Alle weiteren Dienstleistungen fallen nach
Bedarf an und werden separat abgerechnet. Diese Zusatzleistungen werden
jährlich überprüft, verglichen und auf einem marktfähigen Niveau gehalten.
Auftraggeberin und Art des Verfahrens
Die Baugenossenschaft azur veranstaltete einen Projektwettbewerb im Einladungsverfahren, um Vorschläge für den Neubau einer Überbauung mit «Mietwohnungen mit Service für Seniorinnen und Senioren» in Wangen-Brüttisellen
zu erhalten.
Es wurden fünf Architekturbüros für die Teilnahme am Projektwettbewerb eingeladen. Der Wettbewerb wurde als einstufiger, anonymer Projektwettbewerb im Einladungsverfahren durchgeführt. Ziel war, die unterschiedlichen ortsbaulichen, architektonischen, funktionalen und organisatorischen
Lösungsansätze auf dem Areal gegeneinander abwägen zu können.
Grundlagen und Rechtsweg
Der Wettbewerb untersteht nicht dem öffentlichen Beschaffungswesen.
Der Wettbewerb orientiert sich an der Ordnung SIA 142.
Beurteilungskriterien
Für die Beurteilung galten die unten stehenden Beurteilungskriterien. Die Reihenfolge entspricht keiner Gewichtung. Das Preisgericht nahm aufgrund der
aufgeführten Beurteilungskriterien eine Gesamtwertung vor.
• Ortsbauliche Qualität, Architektur, Aussenraum und Umgebungsgestaltung
• Funktionalität: Gebrauchswert der Überbauung, Umsetzung Wohnungsspiegel und Ambiente
• Gute Voraussetzungen für eine hohe Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit
8
Teilnehmende, Preisgericht
Teilnehmerinnen und Teilnehmer
•
•
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•
•
Dachtler Partner AG, Zürich
Egli Rohr Partner AG, Baden
Mépp AG, Zürich
Meier Hug Architekten AG, Zürich
Von Ballmoos Krucker Architekten, Zürich
Preisgericht
Sachpreisgericht:
•
•
•
•
•
Kurt Balmer, Präsident Baugenossenschaft azur
Urs Frei, Baugenossenschaft azur
Marlis Dürst, Gemeindepräsidentin Wangen-Brüttisellen
Peter Fehr, Gemeinde Wangen-Brüttisellen
Peter Dillier, Gemeinde Wangen-Brüttisellen (Ersatz)
Fachpreisgericht:
•
•
•
•
•
Peter Ess (Vorsitz), Architekt, Zürich
Alain Roserens, Architekt, Zürich
Barbara Strub, Architektin, Zürich
Bettina Neumann, Architektin, Zürich
Martin Schmid, Architekt (Ersatz)
Experten:
• Caretta Weidmann, Kosten
Vorprüfung und Sekretariat:
• Ina Hirschbiel Schmid, planzeit GmbH
9
Vorprüfung, Beurteilung, Rangierung
Vorprüfung
Die anonym eingereichten Projekte wurden gemäss den Anforderungen des
Wettbewerbsprogramms beurteilt, folgende Punkte wurden bei der Vorprüfung berücksichtigt:
In einem zweiten Rundgang wurden die verbleibenden vier Projekte intensiv
diskutiert und miteinander verglichen.
Das Projekt Nr. 1 «Wirsing» wurde vom Preisgericht einstimmig in den ersten
Rang des Wettbewerbs gesetzt und die weitere Rangfolge festgelegt.
Rangierung
Termingerechtigkeit der eingereichten Projektunterlagen
Vollständigkeit der eingereichten Projektunterlagen
Einhaltung Perimeter
Einhaltung der baurechtlichen Vorgaben und baupolizeilichen Vorschriften
Erfüllung Raumprogramm und Funktionalität
Betriebliche und funktionelle Qualitäten des Projekts
Kommunikationsfördernde Flächen und Räume
Konstruktion
Erschliessung und Parkplätze
Hindernisfreies Bauen
Wirtschaftlichkeit und Grobkostenvergleich
Nachhaltigkeit
Der Bericht des beigezogenen Experten zur Kostenermittlung wurde im Vorprüfungsbericht berücksichtigt. Die Vorprüfung beantragte dem Beurteilungsgremium, alle fünf Projekte zur Beurteilung zuzulassen.
Beurteilung
Das Preisgericht tagte am 30. Januar und 2. Februar 2012. Nach einer ersten
Besichtigung der Projekte nahm das Preisgericht vom Ergebnis der Vorprüfung
Kenntnis. Es folgte mit einstimmigem Beschluss dem Antrag der Vorprüfung,
alle Projekte zur Beurteilung zuzulassen.
Nach einer freien Besichtigung der Projekte und einer ersten Vorstellungsrunde
der Projekte ohne Wertung, wurde in einem ersten Wertungsrundgang das
Projekt Nr. 5 «comme toujours» ausgeschieden.
10
Das Preisgericht beschloss folgende Rangordnung und Preiszuteilung:
1. Rang «Wirsing» 1. Preis Fr. 35 000.–
2. Rang «WOODPRINT» 2. Preis Fr. 20 000.–
3. Rang «Hätzelstube» 3. Preis Fr. 18 000.–
4. Rang
«Mit 66 Jahren...» 4. Preis Fr. 17 000.–
5. Rang «comme toujours» 5. Preis Fr. 10 000.–
Eine feste Entschädigung pro Projekt von Fr. 5 000.– ist im Preisgeld enthalten.
Impressionen Preisgerichtssitzungen
Schlussfolgerungen, Empfehlung
Schlussfolgerungen
Die in diesem Wettbewerbsverfahren gestellte Aufgabe, nämlich «Mietwohnungen mit Service für Seniorinnen und Senioren in einer städtebaulich und
architektonisch anspruchsvollen sowie qualitativ hochstehenden Überbauung
zu entwickeln» schien relativ klar und überschaubar zu sein. Das Preisgericht
war daher überrascht über die Lösungsvielfalt, welche in den fünf Projekten an
die Oberfläche kamen. Es zeigte sich, dass die städtebauliche Klärung dieses
wichtigen «Kreuzungspunkts» in Wangen verschiede Lesarten und Lösungsstrategien zuliess. Einerseits ergibt sich mit dieser Überbauung die Möglichkeit, die Siedlung Hätzelwisen präziser im Siedlungsgefüge einzubinden. Andererseits kann mit diesem Gebäudekomplex im Kreuzungsbereich die mögliche
Ausgestaltung einer Haltestelle für eine Glattalbahn- oder Bushaltestelle bereits heute stadträumlich disponiert werden. Ohne Zweifel würde dadurch diesem Ort ein anderer Stellenwert als heute zukommen.
Das Preisgericht konnte anhand der fünf Projekte eine umfassende
Auslegeordnung und eine qualitätsvolle Diskussion zu den verschiedenen Aspekten vornehmen. Es bestätigte sich, dass das Wettbewerbsverfahren ein für
diese Aufgabe bestens geeignetes Vorgehen ist. Das Preisgericht bedankt sich
bei allen Teilnehmenden für ihre Beiträge und die geleiste Arbeit.
Platzbildung: Die Projekte zeigen einen ganz unterschiedlichen Um- gang
mit der Zuordnung der Aussenbereiche zum Siedlungsgefüge. Sie reichen von
einem «quartieröffentlichen Vorbereich» bis zum Gebäude hin bis zu klar abgegrenzten Aussenbereichen, welche ausschliesslich als hausöffentliche Aussenräume zu verstehen sind. Die Diskussion im Preisgericht ergab, dass es kein
Erfordernis ist, einen ausschliesslich öffentlichen Platzbereich zu erstellen.
Eigentlich handelt es sich um eine private Wohnsituation, die jedoch eine gewisse Offenheit aufweisen soll und daher über einen differenzierten Übergang
vom Quartier zu einem siedlungsöffentlichen Bereich in den privaten Bereich
des Gebäudes führt. Gewünscht wird somit ein subtiler Übergang in die Siedlung, der sich sowohl in der städtebaulichen Setzung der Bauvolumen, in der
Aussenraumgestaltung als auch in der Anordnung des Gemeinschaftsbereichs
12
ausdrückt. Vom Gemeinschaftsbereich wird erwartet, dass er eine einladende
Geste zum Quartier macht. Als Ort der Verknüpfung soll er auch ein Angebot
für die Anwohner von Wangen sein.
«Wohnen mit Service für Seniorinnen und Senioren»: Das Preisgericht hat
fest- gestellt, dass die Vorstellungen von «Wohnen mit Service» eine erhebliche
Bandbreite umfassen kann. Einzelne Projekte liegen nahe der Wohnsituation in
Altersheimen. Die Gebäude weisen demgemäss eine Erscheinung in Anlehnung
an öffentliche Bauten auf. Am anderen Ende des Spektrums positionierten sich
Projekte, welche sich an klassischen verdichteten Wohnsiedlungen in etwas gehobenerem Standard orientierten. Die Diskussion ergab, dass der Eindruck von
einem öffentlichen Gebäude, insbesondere einem «Altersheim», vermieden
werden muss. Die Bewohnerschaft, die angesprochen werden soll, lebt heute in Wangen-Brüttisellen und wohnt häufig in Einfamilienhäusern oder grosszügigen Wohnungen. Der Schritt in eine neue Wohnsituation ist daher gross.
Die neue Wohnsituation soll aufgrund des Ambientes in der Siedlung und der
Wohnungsgestaltung weiterhin ein autonomes, selbstbestimmtes Leben und
Wohnen – auch im Alter – ermöglichen. Es soll jedoch durch spezifische Serviceangebote und eine Siedlungssituation, die informelle Kontakte fördert, unterstützt werden. Keinesfalls soll bei den Bewohnerinnen und Bewohnern der
Eindruck aufkommen, dass sie nun in ein Altersheim einziehen werden.
Aussenraum Erdgeschosswohnungen: Auch in diesem Preisgericht wurde
die Frage des direkten Zugangs der Erdgeschosswohnungen intensiv diskutiert. Das Dilemma besteht darin, dass viele Leute im hohen Alter ängstlicher
werden und den direkten Zugang vom Aussenraum zur Erdgeschosswohnung
als «bedrohlich» empfinden. Dem steht entgegen, dass die erwarteten Bewohnerinnen und Bewohner in ihren bisherigen Einfamilienhäusern jahrelang mit
einer Gartensituation gelebt haben und damit vertraut sind. Die Bauherrschaft
neigt zur Auffassung, dass ein direkter Aussenraumzugang im Erdgeschoss für
viele zukünftige Bewohnerinnen und Bewohner eine attraktive Situation darstellen würde.
Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit: Das Preisgericht stellt erfreut
fest, dass alle Teams in ihren Projekten die Anforderung bezüglich nachhal-
tigem Bauen im Sinne der 2000-Watt-Gesellschaft umgesetzt haben. Ebenso zeigt sich, dass alle Projekte in einem überraschend engen Rahmen eine
vergleichbare, gute Wirtschaftlichkeit aufweisen. Dadurch stand dem Preisgericht und der Bauherrschaft die grösstmögliche Auswahl an Projekten zur
Verfügung, welche ausschliesslich über die Wohn- und Siedlungsqualitäten
und die städtebaulichen Lösungsansätze gegeneinander abgewogen werden
konnten.
Empfehlung
Das Preisgericht empfiehlt der Bauherrschaft einstimmig das Projekt Nr. 1
«Wirsing», unter Berücksichtigung der Projektkritik, zur Weiterbearbeitung
und Ausführung.
13
Genehmigung
Wangen-Brüttisellen, 2. Februar 2012
Das Preisgericht
14
Projektverfassende
Nach Unterzeichnung des Beurteilungsberichts und den Empfehlungen des Preisgerichts an die Bauherrschaft sowie den Schlussfolgerungen wurden die Verfasserkuverts geöffnet.
1. Rang, 1. Preis
4. Rang, 4. Preis
Projekt 1
Wirsing
Projekt 2
Architektur Michael Meier und Marius Hug, Zürich
Architektur Egli Rohr Partner, Baden
Projektverfasser
Michael Meier, Marius Hug
Projektverfasser
Markus Bircher
Mitarbeit
Mischa Trnka, Sandro Gämperle, Corina Haertsch
Mitarbeit
Corinna Meiner, Oliver Siemoneit
Landschaftsarchitektur
Klaus Müller, Müller Illien, Zürich
Haustechnik
Marco Waldhauser, Waldhauser Haustechnik, Münchenstein
Mit 66 Jahren...
5. Rang, 5. Preis
Projekt 5
comme toujours
ingenieure, Rain
Architektur mépp Ménard Partner, Zürich
Bauingenieure Projektverfasser
Dani Ménard, Philipp Klikar
Mitarbeit
Pascal Angehrn, Roger Brennenstuhl, Lorenz
Leuenberger, Lukas Reist
Holzbauingenieure
Christoph Elsässer, Pirmin Jung HolzbauCarlo Bianchi, Synaxis Bauingenieure, Zürich
2. Rang, 2. Preis
Projekt 3
WOODPRINT
Architektur von Ballmoos Krucker Architekten, Zürich
Projektverfasser
Thomas von Ballmoos
Mitarbeit
Hannes Müller, Anne Femmer, Nicolas Rüegg
Landschaftsarchitektur
Robin Winogrond, Zürich
Ingenieure Bruno Patt, DSP Ingenieure und Planer, Greifensee
Holzbau René Paul, Holzbauexperte, Zürich
3. Rang, 3. Preis
Projekt 4
Hätzelstube
Architektur Dachtler Partner Architekten, Zürich
Projektverfasser
Urs Schwab, Oliver Strebel, Christof Rümbeli
Landschaftsarchitektur
Andreas Geser, Zürich
15
Wettbewerbsprojekte
Wirsing
1. Rang - 1. Preis
Projekt 1
Wirsing
1. Rang, 1. Preis
Architektur Projektverfasser
Mitarbeit
Landschaftsarchitektur
Michael Meier und Marius Hug Architekten
Michael Meier, Marius Hug
Mischa Trnka, Sandro Gämperle, Corina Haertsch
Müller Illien
Die Projektverfasser schlagen einen abgewinkelten Baukörper vor, welcher einerseits dem Strassenraum entlang der
Brüttisellenstrasse folgt und gleichzeitig einen hofartigen Aussenraum im Süden der Parzelle generiert. Durch diese
Setzung entstehen klar definierte Aussenräume, welche sowohl dem öffentlichen Charakter des Orts gerecht werden
als auch den Bewohnern gemeinschaftliche Begegnungsräume bieten und gleichzeitig die nötige Privatheit der Wohnungen im Erdgeschoss garantieren.
Das Gebäude ist allseitig orientiert und differenziert moduliert, die Loggien sind dem Volumen einbeschrieben und das
Attika erfährt eine leichte Staffelung. Der Baukörper wirkt elegant und vermag sich aufgrund seiner Massstäblichkeit
hervorragend in die bestehende Situation zu integrieren.
Der hofartige Vorplatz und die Überhöhe im Eingangsbereich erzeugen eine der Nutzung entsprechende Adressbildung.
Das Erscheinungsbild des Gebäudes mit einer differenziert gestalteten Holzverschalung aus vertikalen und horizontalen Elementen stellt einen engen Bezug zum ländlichen Charakter der Umgebung her. Gleichzeitig strahlt das Gebäude
aufgrund der grossen regelmässigen Fensteröffnungen eine zurückhaltende Gelassenheit aus.
Mit dem Aussenraumkonzept wird der Bezug zu den umliegenden Grünräumen aufgenommen. Ein feingliedriges Wegsystem verbindet unterschiedlich gestaltete Plätze und Pflanzbeete miteinander und vernetzt das Grundstück ganz
selbstverständlich mit der Umgebung. Mit einem vielfältigen Angebot an Orten zum Verweilen, an Pflanzgärten und
Beeten wird den Bewohnern ein über das ganze Jahr hindurch stimmungsvoller Garten geboten. Im Bereich der Bushaltestelle und der Kreuzung Brüttisellenstrasse/Dübendorfstrasse schaffen Sitzbänke und eine Brunnenanlage einen
informellen Begegnungsort für die Bewohner und für die Anwohner in der näheren Umgebung.
Der Hauptzugang zum Gebäude erfolgt vom kollektiven Hofraum aus. Über eine 3.60 Meter hohe, grosszügige Eingangshalle führt der Weg zu den gemeinschaftlichen Nutzungen im Erdgeschoss und zu den zwei Treppenanlagen.
Geschickt wird die Topographie zugunsten einer Überhöhe einzelner, öffentlicher oder repräsentativer Bereiche ausgenutzt. Ein zusätzlicher Nebeneingang verbindet den rückwärtigen Aussenraum mit dem Inneren des Gebäudes. An
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Wirsing
1. Preis - 1. Rang
Modell
prominenter Lage und mit spannender Aussicht auf die Umgebung befindet sich der mehrseitig orientierte Mehrzweckraum. Eine gute Unterteilbarkeit erlaubt eine vielfältige Nutzung, ein Kamin sorgt für eine stimmungsvolle Atmosphäre.
Ein separater, von aussen gut auffindbarer Zugang ermöglicht auch externe Veranstaltungen. Ebenfalls im Erdgeschoss
befindet sich der Waschsalon. Dieser ist natürlich belichtet und kann aufgrund seiner zentralen Lage durchaus als
Begegnungsort dienen.
Die gegen Südwesten gelegenen Erdgeschoss–Wohnungen sind optimal ausgerichtet, ein direkter Zugang in den Garten wäre allerdings wünschenswert. Die fast ausschliesslich gegen Nordosten und die verkehrsintensive Dübendorfstrasse hin orientierte Dreizimmerwohnung wird hingegen kritisch beurteilt.
Ein Dreispänner und ein Fünfspänner erschliessen auf effiziente Art und Weise die Wohnungen in den oberen Geschossen. Diese sind jeweils mehrseitig orientiert und weisen spannungsvolle, diagonale Sichtbezüge auf. Die Wohnungen
sind gut organisiert und lassen sich verschiedenartig nutzen und möblieren. Grosse Beachtung wurde der Lage und
der Ausgestaltung der Küchen geschenkt. Die vorgeschlagenen Übereckfenster lassen die Küchen hell und grosszügig
erscheinen.
Kritisiert wird die beträchtliche Raumtiefe des Wohnzimmers im Innenknick des Gebäudes. Durch die geschickte Organisation der Wohnung wird dieser Mangel aber weitgehend kompensiert.
Allen Wohnungen gemein ist ein gut möblierbarer, meist zweiseitig orientierter, privater Aussenraum.
Das Projekt verspricht eine sehr gute Wirtschaftlichkeit. In seiner Kompaktheit, mit der konsequenten Flächeneffizienz
und der Hybridbauweise bietet es auch eine sehr gute Nachhaltigkeit.
Das Projekt «Wirsing» vermag durch die ortsbauliche Setzung und die differenzierte Gestaltung des Baukörpers und
des Aussenraums zu überzeugen. Durch geschicktes Ausnutzen der Topographie und aufgrund der durchdachten Organisation der gemeinschaftlichen Nutzungen entstehen spannungsvolle Raumbezüge. Die Wohnungen sind mehrseitig
orientiert und weisen einen hohen Wohnwert auf.
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Wirsing
1. Rang - 1. Preis
Wirsing
Mietwohnungen mit Service für Seniorinnen und Senioren in Wangen-Brüttisellen, Dezember 2011
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3.5 Zimmer
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448.15 m.ü.M.
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448.35 m.ü.M.
Kam
Es werden Aussenräume mit unterschiedlichem
Das Konzept für den Aussenraum sieht vor, den
Öffentlichkeitsgrad angeboten: ein öffentlicher
Garten von den bestehenden Rändern her zu
Platz und gemeinschaftliche Gärten. Ein differenentwickeln. Die Umgebung soll sich mit den anziertes Wegesystem verknüpft die Wohnsiedlung
grenzenden Gärten verschränken; eine Grosszümit der Umgebung. Asphaltierte, rollstuhlgängigigkeit entsteht, die über die Grenzen des Areals
ge Rundwege führen zu kleinen Plätzen, die in
hinausgeht. Die Struktur des Aussenraumes korbequem erreichbaren Abständen angeordnet sind
respondiert mit der Massstäblichkeit der Innenund zum Ausruhen, Verweilen und geselligem
räume. Ein Mosaik von Gartenfeldern entsteht,
Beisammensein einladen. Diese Stationen sind
das mit unterschiedlichen Qualitäten und Nutzunüber das differenzierte Wegesystem zu abwechsgen belegt wird. Ziel ist es, eine stabile Struktur
lungsreichen Rundgängen verschieden langer
vorzusehen, die Freiraum für öffentliche und
0
10
20
40
Distanzen miteinander verknüpft. Die Möglichkeit
gemeinschaftliche Interaktion und individuelles
individuelle Pflanzgärten zu nutzen, bereichert das
Engagement im Garten zur Verfügung stellt. Die
Programm der Aussenraumnutzung.
vermeintlich rigide Struktur bildet einen Rahmen,
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20
der trotz oder gerade durch die konsequente
An-mit Dachaufsicht 1:500
Situation
Über die Jahreszeiten wird ein opulentes Garordnung eine grosse Freiheit für die Füllung der
Felder lässt, ohne die Gesamtstruktur zu vernach- tenbild entstehen. Das Vegetationsmosaik bietet
ein abwechslungsreiches Nebeneinander von
lässigen. Distanzbildende Vorgärten lassen sich
vertrauten Blumen, Hecken und Gartensträuebenso in das flächige Mosaik integrieren, wie
chern. Flächig gepflanzt, ist der Pflegeaufwand
Pflanzgärten für die aktive Bewohnerschaft.
als extensiv zu bezeichnen. Ein reichhaltiges
Gesamtbild entsteht, das zu jeder Jahreszeit zum
Gartenbesuch einlädt.
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Haupteingang
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2.5 Zimmer
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436.50 m.ü.M.
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435.50 m.ü.M.
436.50 m.ü.M.
436.00 m.ü.M.
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435.50 m.ü.M.
gewachsenes Terrain
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Haupteingang
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Haupteingang
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Grundrisse Dachgeschoss 1:500
Dachgeschoss 1:200
+12.85
448.35 m.ü.M.
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Schnitt B-B / 1:200
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88.5 m2
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87.0 m2
3.5 Zimmer
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4.5 Zimmer
112.0 m2
15
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4.5 Zimmer
112.0 m2
Schnitt 1:500
437.00m.ü.M.
+1.00
436.50 m.ü.M.
436.50 m.ü.M.
gewachsenes Terrain
+0.00
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436.00 m.ü.M.
gewachsenes Terrain
+1.00
436.50 m.ü.M.
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436.50 m.ü.M.
gewachsenes Terrain
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Ansicht C-C / 1:200
Ansicht 1:500
Ansicht C-C / 1:200
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+12.85
448.35 m.ü.M.
+9.55
445.05m.ü.M.
Untergeschoss
1:200
Situation
1:500
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442.20 m.ü.M.
+3.85
439.55 m.ü.M.
+12.65
448.15 m.ü.M.
Haupteingang
+12.85
448.35 m.ü.M.
0
gewachsenes Terrain
+0.00
435.50 m.ü.M.
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Schnittansicht 1:500
+6.70
442.20 m.ü.M.
22
+3.85
439.55 m.ü.M.
gewachsenes Terrain
Haupteingang
+0.00
435.50 m.ü.M.
4
8
16
Wirsing
1. Rang - 1. Preis
+12.85
+12.85
Dachaufbau
Dachaufbau
Extensive Dachbegrünung
Trennlage / Retention
Kunststoffabdichtung
Wärmedämmung im Gefälle
Dampfbremse
Überbeton
Ortbetondecke
Verputz / Anstrich mineralisch
60 mm
40 mm
60 mm
40 mm
Extensive Dachbegrünung
Trennlage / Retention
Kunststoffabdichtung
Wärmedämmung im Gefälle
Dampfbremse
Überbeton
Ortbetondecke
Verputz / Anstrich mineralisch
300 mm
260 mm
10 mm
300 mm
260 mm
10 mm
+9.58
+9.58
Dachgeschoss
dgeschoss 1:500
Untergeschoss 1:500
Regelgeschoss 1:500
Erdgeschoss 1:500
+6.70
Regelgeschoss 1:500
+6.70
Technikraum
Technikraum
Zuluft
Zuluft
Abluft
Abluft
Abluft Garage
Aufbau Aussenwand
Abluft Garage
Schächte
Schächte
Frischluftschacht
Frischluftschacht
Abluftschacht
Abluftschacht
Frischluft
RWA Tiefgarage
und Frischluftschacht
abgehängte
Decke
abgehängte
Tiefgarage
Decke
Schemen Haustechnik 1:500
WB Alterswohnungen Wangen
Stand: 28.11.2011 mt
Schemen Haustechnik 1:500
WB Alterswohnungen Wangen
Stand: 28.11.2011 mt
Aufbau Aussenwand
Holzschalung
Lattung
Winddichtigkeit
Gipsfaserplatte
Holzständer
Mineralfaserdämmung
Gipsfaserplatte
Installationsrost
Mineralfaserdämmung
Gipsfaserplatte
Holzschalung
Lattung
Winddichtigkeit
Gipsfaserplatte
Holzständer
Mineralfaserdämmung
Gipsfaserplatte
Installationsrost
Mineralfaserdämmung
Gipsfaserplatte
25 mm
40/60 mm
15 mm
60/280 mm
280 mm
15 mm
50/60 mm
60 mm
15 mm
25 mm
Boden- / Deckenaufbau
40/60 mm
Parkett / Platten
15 mm
Unterlagsboden
mit Bodenheizung
60/280 mm
Trennlage
280 mm
Trittschalldämmung
15 mm
Wärmedämmung
50/60 mm
Ortbetondecke
60 mmmineralisch
Verputz / Anstrich
+3.85
15 mm
Boden- / Deckenaufbau
30 mm
20 mm
220 mm
10 mm
15 mm
65 mm
30 mm
20 mm
220 mm
10 mm
+3.85
+12.65
448.15 m.ü.M.
+1.00
Parkett / Platten
Unterlagsboden mit Bodenheizung
Trennlage
Trittschalldämmung
Wärmedämmung
Ortbetondecke
Verputz / Anstrich mineralisch
15 mm
65 mm
10
+12.85
448.35 m.ü.M.
+12.65
448.15 m.ü.M.
20
+9.55
445.05m.ü.M.
1:500
50
+1.00
10
20
n Haustechnik 1:500
swohnungen Wangen
8.11.2011 mt
+6.70
442.20 m.ü.M.
10
Keller
1:200
+3.85
439.55 m.ü.M.
50
+9.55
445.05m.ü.M.
1:500
+6.70
442.20 m.ü.M.
5
+12.85
448.35 m.ü.M.
15
5
10
15
Keller
1:200
+3.85
439.55 m.ü.M.
gewachsenes Terrain
+1.00
436.50 m.ü.M.
1
1:100
gewachsenes Terrain
-2.90
2
5
+0.00
435.50 m.ü.M.
Haupteingang
1
1:100
-2.90
2
-2.90
432.60 m.ü.M.
1
Detailschnitt / 1:50
Fassadenansicht 1:100
Detailschnitt / 1:50
Ansicht / 1:50
1:50
22
-2.90
432.60 m.ü.M.
34
1
22
Ansicht / 1:50
Fassadenschnitt 1:1001:50
23
Tragwerk und Konstruktion
Tragwerk und Konstruktion
Haustechnik
Haustechnik
gewachsenes Terra
5
+0.00
435.50 m.ü.M.
Haupteingang
34
Wirsing
1. Rang - 1. Preis
Aussenraum
24
Wirsing
1. Rang - 1. Preis
Innenraum
25
WOODPRINT
2. Rang - 2. Preis
Projekt 3
WOODPRINT
2. Rang, 2. Preis
Architektur von Ballmoos Krucker Architekten
Projektverfasser
Thomas von Ballmoos
Mitarbeit
Hannes Müller, Anne Femmer, Nicolas Rüegg
Landschaftsarchitektur
Robin Winogrond
Die Verfassenden besetzen aufgrund ihrer schlüssigen Analyse des Orts mit einem objekthaften Gebäude das Eckgrundstück an der Kreuzung Brüttisellenstrasse/Dübendorfstrasse. Der L–förmige Baukörper mit leicht überragenden
Gebäudeenden und subtilen Abweichungen vom orthogonalen System erzeugt allseitig spannungsvolle ortsbauliche
Raumsituationen. Die Siedlung Hätzelwisen wird ins Siedlungsgefüge eingebunden und gegenüber der Dübendorfstrasse wird genügend Raum gewährt, um dereinst eine Glattalbahn- oder Bushaltestelle aufzunehmen. Der Zugangsbereich ist als siedlungszugehöriger Hof gegenüber dem öffentlicheren Bereich an der Dübendorfstrasse schlüssig
abgegrenzt. Die architektonische Ausformulierung und die Materialisierung unterstützen den objekthaften Anspruch.
Es erweckt den Eindruck eines massgeschreinerten «Möbels» an diesem speziellen Ort. Die Aussenraumgestaltung ist
weniger differenziert bearbeitet. Der Zugangsbereich gegen die Brüttisellenstrasse ist eigentlich ein Wirtschaftshof und
für die «Aneignung durch die Bewohner» allein schon wegen der knappen Besonnung nicht besonders einladend. Der
Vorbereich gegen die Dübendorfstrasse ist etwas schematisch und als Auftakt zur Kreuzung zu wenig urban ausformuliert. Der grüne Ring sowie der generelle Bepflanzungsbeschrieb sind zur vorgeschlagenen Architektur eine adäquate
Unterstützung. Der nur über das Aussenklima erreichbare Gemeinschaftsbereich ist vom eigentlichen Wohngebäude
zu stark abgetrennt. Er wird keinen wesentlichen Beitrag zur informellen Kommunikation der Hausbewohner leisten.
Die Abgrenzung des Aussensitzbereichs wirkt zufällig. Das südliche Treppenhaus liegt zumindest im gedeckten Durchgangsbereich und ist räumlich attraktiv ausformuliert. Das nördliche Treppenhaus wirkt dagegen abgehängt, ist minimalistisch dimensioniert und strahlt wenig Charme aus. Es wird bedauert, dass die beiden Treppenhäuser bezüglich
ihrer Ausgestaltung und ihrer Lage so ungleichwertig sind.
Die Wohnungsgrundrisse sind von unterschiedlicher Qualität. Die Wohnungen gegen die Dübendorfstrasse weisen ein
interessantes Raumgefüge auf. Die Schlafräume haben jedoch eine zu grosse Tiefe. Mit diesen Raumproportionen sind
sie schwierig möblierbar. Die nordöstlichste Wohnung an diesem Treppenhaus ist schlecht belichtet und gegen die
verkehrsintensive Seite gerichtet. In den durchgesteckten Wohnungen im Gebäudeflügel parallel zur Brüttisellenstras26
WOODPRINT
2. Rang - 2. Preis
Modell
se bieten die tief in den Gebäudekörper ragenden Loggien den Bewohnnerinnen und Bewohner wenig Aussenkontakt.
Zudem resultiert daraus eine grosse Gebäudeabwicklung. Die dahinterliegenden Individualräume sind wenig attraktiv,
da sie nur über die Loggien belichtet werden.
Die Erstellungskosten und ökonomischen Kennwerte liegen im Projektvergleich hoch. Das Projekt bietet eine eher ungünstige Kompaktheit und ist bezüglich ökologischer Nachhaltigkeit als problematisch anzusehen.
Insgesamt überzeugt das Projekt in seiner städtebaulichen Setzung und der differenzierten Formgebung. Es vermag
die Siedlung Hätzelwisen gut ins Siedlungsgefüge einzubinden und diesen Ort städtebaulich prägnant zu besetzen.
Weniger zu überzeugen vermag die nicht sehr kommunikative Erschliessungssituation des Gebäudes. Die Wohnungen weisen grundsätzlich spannungsvolle Raumgefüge aus, zu viele haben jedoch in ganz unterschiedlichen Belangen
Schwachpunkte, sodass über alles die Wohnungen nicht zu überzeugen vermögen.
27
44
1
435
WOODPRINT
2. Rang - 2. Preis
43
WOODPRINT
43
5
5
7
43
9
43
AZUR Servicewohnen in Wangen Dezember 2011
8
440
436
43
43
5
441
5
43
438
435
43
5
15%
435
43
7
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10,0qm
43
5
15,1qm
9
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44
5
0
43
43
5
438
44
3.5 Zi
84.8
1
435
6
43
16,9qm
43
7
43
5
43
5
441
44
2
10,2qm
435
43
5
439
437
43
0
6
435
16,7qm
43
43
4.5%
2,5 Zi
66.4
44
5
435.73m
43
5
8
10,2qm
13,1qm
Waschsalon
1
44
2
44
31,2qm
9
43
5
43
7
43
2.5 Zi
60.7
43
8
435
44
43
0
5
43
6
436
Abstell
7
10,2qm
43
19,7qm
437
43
436
8
5
43
43
9
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43
t
lis
lg
Ze
6
5
43
ra
436
e
ss
436
13,1qm
43
436
6
435
436
436
6
43
6
43
436
7
43
435
436
435
e
ass
str
orf
end
Düb
9,6qm
8
43
435
EIN ORT IM DORF
2.5 Zi
65.3 Distanz zum ländlichen Dorfkern bildet für das Grundstück die
Mit einer gewissen
unmittelbare Nachbarschaft zur Siedlung Hätzelwisen den direktesten städtebaulichen
Bezugspunkt. Mit einer objekthaften Geste besetzt das Projekt die Ecke des von der
Siedlung Hätzelwise belegten Feld. Gegenüber der Strasse behält das Projekt eine gewisse
Autonomie, die sich in einer Distanz äussert, die auch eine mögliche künftige
„Verstädterung“ durch eine Bus- oder Glatttalhaltestelle zulässt.
Ein Durchgang verbindet den öffentlichen Zugang von der Kreuzung her mit der Vorfahrt
der Anlage. Mit dem Saal wird ein öffentlicher Ort geschaffen, der am Angelpunkt
zwischen Kreuzung und Vorfahrt liegt. Die Etablierung eines Ortes wird durch die
Objekteigenschaften des Gebäudes, namentlich Spannung im Körper und Präsenz im
Aussenraum, gestärkt.
Mit der Setzung des Objektes wird auch die Verankerung am Ort, mit den sozialen
Aspekten2.5
derZiNutzung und der Vernetzung mit dem Dorf, sowie der Implantation im
Gelände 66.0
etabliert.
6
43
14,9qm
WOHNEN 60+15,3qm
Lageplan 1:1000
Gemeinschaftssaal
153.4qm
Küche
15.2qm
Spitex
2.5 Zi
58.7
6
7
43
43
436
Die Wohnungen verfolgen eine „Individualität im Kollektiven“, d.h. es sollen individuelle
mit kollektiven Aspekten verknüpft und in Beziehung gebracht werden. Die Wohnungen
9,6qm
verfügen über einen hohen Gebrauchswert, sind
gut möblierbar und gut ausgerichtet. Die
Loggien sind gross und durch eine grosse Tiefe gut möblierbar. Sie sind als
„Aussenzimmer“ ausgebildet und durch ihre geschützte Lage auch in der Übergangszeit
brauchbar.
Das Erdgeschoss verfügt über kollektive Zonen, die den nachbarschaftlichen,
ungezwungenen Austausch fördern. Der Durchgang verbindet die Vorfahrt mit dem
Hauptzugang von der Kreuzung her und verleiht dem Saal eine gewisse Prominenz als
öffenlicher Bereich. Der Saal ist als kollektiver Raum konzipiert, der gemeinschaftlicher
Nutzung und speziellen Anlässen dient.
43
6
7
437
43
6
43
43
6
435
43
6
437
7
435.73m
7
43
43
Situation 1:500
0
10
20
25 m
6%
6%
Grundriss Erdgeschoss 1:500
28
WOODPRINT
2. Rang - 2. Preis
10,0qm
10,0qm
16,5qm
10,0qm
10,0qm
16,5qm
9,9qm
16,5qm
9,9qm
16,5qm
9,9qm
4.5 Zi
106.9
6,5qm
3.5 Zi
90.8
10,2qm
3.5 Zi
90.8
10,2qm
17,1qm
2,5 Zi
66.8
17,1qm
2,5 Zi
66.8
15,2qm
3.5 Zi
90.8
6,5qm
6,5qm
15,2qm
14,1qm
14,4qm
14,4qm
2,5 Zi
66.8
14,4qm
16,8qm
13,1qm
13,1qm
13,7qm
13,7qm
13,9qm
12,7qm
14,3qm
13,7qm
13,7qm
20,3qm
12,7qm
14,3qm
20,3qm
12,7qm
10,2qm
14,3qm
10,2qm
12,7qm
14,3qm
20,3qm
20,3qm
15,0qm
4.5 Zi
99.6
15,0qm
13,1qm
4.5 Zi
99.6
4.5 Zi
99.6
4.5 Zi
99.6
13,1qm
3.5 Zi
81.6
10,1qm
3.5 Zi
14,9qm81.615,6qm
14,9qm
3.5 Zi
87.7
3.5 Zi
87.7
3.5 Zi
81.6
14,9qm
14,9qm
15,3qm
14,9qm
15,6qm
14,9qm
15,3qm
15,6qm
9,9qm
15,6qm
3.5 Zi
87.7
12,8qm
13,9qm
12,8qm
13,9qm
4.5 Zi
112.1
3.5
4.5
ZiZi
14,5qm
81.0 14,5qm
112.1
10,1qm
3.5 Zi
87.7
2.5 Zi
69.2
14,9qm
14,5qm
10,1qm
3.5 Zi
82.8
15,3qm
3.5 Zi
82.8
12,8qm
3.5 Zi 15,3qm
14,9qm
9,9qm
82.8
9,9qm12,8qm
3.5 Zi
81.0
10,1qm
2.5 Zi
63.1
10,1qm
14,5qm
14,5qm
14,5qm
14,9qm
2.5 Zi 3.5 Zi
63.1 81.0
3.5 Zi
81.0
14,9qm
15,6qm
13,9qm
3.5 Zi
82.8
14,9qm
14,9qm
15,6qm
13,9qm
14,5qm
2.5 Zi4.5 Zi
63.1 112.1
14,5qm
14,5qm
14,5qm
2.5 Zi 14,5qm
15,6qm
63.1
14,5qm
14,5qm
14,5qm
14,5qm
16,7qm
16,8qm
15,6qm
16,7qm
16,8qm
9,9qm
16,8qm
16,8qm
Grundriss 1./2. Obergeschoss 1:500
14,5qm
9,9qm
9,9qm
9,9qm
9,9qm
4.5 Zi
112.1
2.5 Zi
69.2
10,1qm
10,1qm
2.5 Zi
69.2
3.5 Zi
81.62.5 Zi
69.2
10,1qm
2.5 Zi
68.4
2.5 Zi
68.4
10,1qm
15,0qm
10,1qm
2.5 Zi
68.4
2.5 Zi
68.4
15,0qm
16,7qm
16,7qm
Grundriss Dachgeschoss 1:500
1. und 2. Obergeschoss 1:200
1. und 2. Obergeschoss 1:200
1. und 2. Obergeschoss 1:200
Attikageschoss 1
Attikageschoss 1:200
1. und 2. Obergeschoss 1:200
Attikageschoss 1:200
Attikageschoss 1:200
448.91m
448.91m
438.91m
438.91m
438.91m
448.91m
448.91m
438.91m
446.3m
9.92m
446.3m
9.92m
446.3m
446.3m
9.92m
9.92m
6.96m
6.96m
Parzellengrenze
Einfahrt
Parzellengrenze
Einfahrt
Parzellengrenze
11.40m
434.9m
Parzellengrenze
Einfahrt
Ansicht Nord 1:500
Parzellengrenze
Parzellengrenze
Ansicht Nord1:200
1.04m
435.73=0m
434.9m
435.73=0m
435.73m
1.04m
435.73=0m
435.73m
435.73m
Zelglistrasse
435.73=0m
Zelglistrasse
435.73m
432.77m
434.9m
432.77m
Einfahrt
Ansicht Nord1:200
Parzellengrenze
4m
4m
4m
1.04m
434.9m
6.96m
4m
1.04m
Parzellengrenze
engrenze
11.40m
6.96m
11.40m
11.40m
10,1qm
2.5 Zi
64.7
2.5 Zi
64.7
13,9qm
3.5 Zi
87.3
10,2qm
10,1qm
2.5 Zi
64.7
16,8qm
2.5 Zi
64.7
3.5 Zi
87.3
13,9qm
13,1qm
16,8qm
14,4qm
16,8qm
3.5 Zi 13,9qm
87.3
13,1qm
14,1qm
14,1qm
3.5 Zi
87.3
10,2qm
4.519,4qm
Zi
106.9
14,1qm
2,5 Zi
66.8
17,1qm
10,2qm
14,0qm
19,4qm
15,2qm
3.5 Zi
90.8
17,1qm
13,1qm
12,2qm
4.5 Zi
14,0qm
106.9
12,2qm
10,2qm
15,2qm
10,2qm
10,2qm
10,2qm
12,2qm
19,4qm
13,1qm
10,2qm
14,0qm
9,9qm 14,0qm
4.5 Zi
106.9
19,4qm
6,5qm
12,2qm
Ansicht Nord1:200
432.77m
432.77m
Schnitt 1
Schnitt 1:500
Schnitt 1:200
Ansicht Nord1:200
Schnitt 1:200
Schnitt 1:200
0
0
29
0
2
4
6
8
10 m
2
4
6
8
10 m
0
2
4
6
8
2
10 m
4
6
WOODPRINT
2. Rang - 2. Preis
Grundriss Untergeschoss 1:500
Ansicht West 1:500
30
Dachaufbau:
604mm Dachaufbau:
Betonplatten
Kiesschüttung
Drainschutzbahn
Bitumendichtung
Wärmedämmung
Überbeton, bewehrt
Fertignbetonelement
bewehrt
Innenputz
50mm
70mm
40mm
169mm
200mm
50mm
15mm
WOODPRINT
2. Rang - 2. Preis
604mm
Betonplatten
Kiesschüttung
Drainschutzbahn
Bitumendichtung
Wärmedämmung
Überbeton, bewehrt
Fertignbetonelement
bewehrt
10mm Innenputz
50mm
70mm
40mm
169mm
200mm
50mm
15mm
10mm
Holz-Metall Fenster
Airbox
Airbox
Wandaufbau:
400mm Wandaufbau:
400mm
Schalung Lärche
Hinterlüftung
Gipsfaserplatte
Wandelemente
(Airbox integriert)
Gipsfaserplatte
Wandputz
30mm
50mm
15mm
280mm
30mm
50mm
15mm
280mm
Bodenaufbau:
360mm Bodenaufbau:
Hochkantlamellenparkett
Unterlagsboden
Trittschalldämmung,
Mineralf.
Überbeton, bewehrt
Fertignbetonelement
bewehrt
Innenputz
30mm Hochkantlamellenparkett
60mm Unterlagsboden
40mm Trittschalldämmung,
Mineralf.
170mm Überbeton, bewehrt
50mm Fertignbetonelement
bewehrt
10mm Innenputz
Schalung Lärche
Hinterlüftung
Gipsfaserplatte
Wandelemente
(Airbox integriert)
15mm Gipsfaserplatte
10mm Wandputz
Holz-Metall Fenster
15mm
10mm
360mm
30mm
60mm
40mm
170mm
50mm
10mm
Fassadenansicht1:50
Fassadenschnitt 1:100
Fassadenschnitt 1:50
Fassadenschnitt 1:50
Fassadenansicht 1:100
31
Fassadenan
WOODPRINT
2. Rang - 2. Preis
WOODPRINT
AZUR Servicewohnen in Wangen Dezember 2011
15%
Hobby
19,1qm
Haustechnik
33,4qm
Trockenraum
30,3qm
31PP
432.33m
8qm
Lager
10,1qm
5qm
Hausabwartsraum
20,5qm
Unterges
Aussenraum
32
33
Hätzelstube
3. Rang - 3. Preis
Projekt 4
Hätzelstube
3. Rang, 3. Preis
Architektur Dachtler Partner Architekten
Projektverfasser
Urs Schwab, Oliver Strebel, Christof Rümbeli
Landschaftsarchitektur
Andreas Geser
Die Projektverfasser schlagen einen im Grundriss poligonalen Baukörper vor, der sich zwischen die beiden angrenzenden Strassen spannt. Der eher massig wirkende Bau versucht, sich durch seine Gliederung in zwei Flügel in den
vorgefundenen Kontext einzupassen, nimmt jedoch im Schwarzplan Bezug auf nicht raumbildende Nebengebäude wie
(Tief-)Garagen.
Das Projekt löst sich sowohl typologisch wie auch in seiner baulichen Setzung als Solitär aus seiner Umgebung. Durch
einspringende Gebäudeecken wird zur Strassenkreuzung ein öffentlicher Vorplatz und zur angrenzenden Gartensiedlung Hätzelwisen ein halbprivater Gartenraum für die Bewohner gebildet. Die beiden Aussenräume werden in der eingeschnürten und transparent gestalteten Gebäudemitte über eine beidseitig orientierte Eingangshalle miteinander
verbunden. Leider wird das Potenzial, zwei ganz unterschiedliche Welten über einen durchgehenden Innenraum spannend zueinander in Beziehung zu setzen, in der eher schematischen und wenig differenzierten Aussenraumgestaltung
zu wenig ausgelotet.
Die gemeinschaftlichen Nutzungen, wie der Gemeinschaftsraum und der Waschsalon, werden einerseits direkt von
der Eingangshalle erschlossen, andererseits werden sie mit den angrenzenden Aussenräumen kurzgeschlossen, um zu
deren Belebung beizutragen.
Ausgehend von der zentralen Eingangshalle, die zu je einem innen liegenden und zenital belichteten Treppenhaus in
jedem der zwei Flügel führt, entwickeln die Verfasser eine spannende symmetrische Erschliessungsfigur.
Die vorgeschlagenen Wohnungen sind routiniert entworfen, lassen aber ein spezifisch entwickeltes und identitätsstiftendes Wohnungsthema vermissen.
Die zwei- oder dreiseitig orientierten Eckwohnungen sind grosszügig und von guter Qualität. Die eher knapp bemessenen Küchen und die aneinandergrenzenden Veranden der innen liegenden Wohnungen werden bemängelt. Zudem verhindert der durch alle Geschosse gehende Lichtschacht der Eingangshalle die beidseitige Orientierung der Wohnungen
in der Gebäudemitte. Diese aufwendige zenitale Belichtung der Eingangshalle ist nicht notwendig und schmälert die
horizontale Ausrichtung des Eingangsraums.
34
Hätzelstube
3. Rang - 3. Preis
Modell
Der Ausdruck des Gebäudes wird durch umlaufende Brüstungsbänder aus fein gewellten Tonplatten und durch grosse, liegende Holzfenster geprägt. Das Heruntersetzen der Brüstungen an den Gebäudeecken und das Anordnen von grosszügigen Eckfenstern bricht die etwas schwerfällige Horizontalität des Baukörpers und verhilft ihm zusammen mit den
profilierten Wellplatten ansatzweise zu mehr Leichtigkeit und Eleganz.
Die Wirtschaftlichkeit des Projekts ist im Vergleich durchschnittlich, das Projekt bietet die beste Kompaktheit und
überzeugt in seiner Nachhaltigkeit.
Insgesamt handelt es sich bei dem Projekt «Hätzelstube» um einen Wettbewerbsbeitrag, der architektonisch solide
durchgearbeitet ist, sich aber zu wenig in die bestehende Situation einbindet. Der vorgeschlagene Baukörper fügt der
städtebaulich bereits sehr heterogenen Situation einen weiteren etwas zu beliebigen Solitär hinzu, ohne eine kraftvolle
gestalterische Ausstrahlung zu entfalten.
35
Hätzelstube
3. Rang - 3. Preis
437.00
Ein-/Ausfahrt
Bes. PP
Container
Quartierplatz
Bes. PP
435.50
437.00
Container
435.50
1
3
4
5
6
7
Ein-/Ausfahrt
434.50
2
Sitzbank
Sitzbank
Z 14
Z 14
Z 16
Z 16
Z 14
K/W/E 35
Spitex
3 1/2 Zi.-Whg
80 m2 NF
D5
D5
E8
Fahrräder/Rollstühle
38 m2
Quartierplatz
Waschsalon
40 m2
Trockenraum
33 m2
Lageplan 1:2000
Fahrräder
L7
4 1/2 Zi.-Whg
110 m2 NF
L8
K/W/E 53
Briefkasten
N
435.50
435.50
Situation 1:1000
0
10
20
Gemeinschaftsraum
130 m2
100
50
W 12
Hausabwartsraum
30 m2
Z 14
E7
3 1/2 Zi.-Whg
81 m2 NF
K/W/E 40
434.50
O
Gräserfelder
Strassenraum
Grundriss Erdgeschoss 1:500
Grünraum
N
36
S
W
K 10
R4
D6
D6
Z 14
L9
Z 13
E7
3 1/2 Zi.-Whg
85 m2 NF
Z 14
L9
K/W/E 40
L8
Hätzelstube I Projektwettbewerb Mietwohnungen für Seniorinnen und Senioren I Wangen I Baugenossenschaft AZUR I Dezember 2011 I Blatt 04
Hätzelstube
3. Rang - 3. Preis
Z 14
Z 14
Z 16
Z 16
Z 14
K/W/E 35
K/W/E 39
Z 16
3 1/2 Zi.-Whg
80 m2 NF
D6
Z 14
K/W/E 53
D6
E7
L7
E8
4 1/2 Zi.-Whg
110 m2 NF
K/W/E 45
Z 14
D6
Menu
3 1/2 Zi.-Whg
86 m2 NF
E7
D6
Z 19
D6
L8
L8
4 1/2-Zi-Whg.
NF 110m2
3 1/2 Zi.-Whg
85 m2 NF
E5
R3
D6
K/W/E 53
D6
R3
Z 14
L7
2 1/2 Zi.-Whg
68 m2 NF
3 1/2 Zi.-Whg
85 m2 NF
Z 16
E6
K/W/E 45
2 1/2 Zi.-Whg
82 m2 NF
K/W/E 38
Z 17
K/W/E 45
Z 13
L8
K/W/E 51
Z 16
Z 13
L7
Luftraum
K/W/E 42
K/W/E 43
D6
Z 14
D6
K/W/E 43
2 1/2 Zi.-Whg
81 m2 NF
K/W/E 33
2 1/2-Zi-Whg.
2 1/2 Zi.-Whg
61 m2 NF
L8
E5
R4
Luftraum
Z 17
2 1/2 Zi.-Whg
62 m2 NF
2 1/2 Zi.-Whg
63 m2 NF
K/W/E 54
NF 63m2
E6
2 1/2 Zi.-Whg
72 m2 NF
D6
D6
Innenraum | Visualisierung
Z 16
E6
E7
E4
D7
Z 16
L7
D6
R4
Z 14
E7
D6
D6
Z 13
Z 14
3 1/2 Zi.-Whg
88 m2 NF
E7
Z 14
3 1/2 Zi.-Whg
81 m2 NF
K/W/E 40
Z 14
L9
Z 14
D6
D6
E7
Z 16
L9
3 1/2 Zi.-Whg
85 m2 NF
Z 14
E4
K/W/E 51
Z 15
Z 16
3 1/2-Zi-Whg.
K/W/E 40
L9
NF 85m2
Grundriss
1. & 2. Obergeschoss
Grundriss 1./2.
Obergeschoss
1:5001:200
GrundrissGrundriss
Dachgeschoss
1:500
Attikageschoss
1:200
Wohnungsgrundrisse möbliert 1:
D6
L8
Z 16
Z 14
K/W/E 45
Z 14
K/W/E 53
Innenraum | Visualisierung
E7
D6
D6
3 1/2 Zi.-Whg
86 m2 NF
E7
4 1/2-Zi-Whg.
NF 110m2
3 1/2 Zi.-Whg
85 m2 NF
D6
K/W/E 45
R3
Z 14
2 1/2 Zi.-Whg
82 m2 NF
Z 17
K/W/E 51
K/W/E 54
R4
Z 13
Luftraum
Z 17
K/W/E 43
2 1/2 Zi.-Whg
81 m2 NF
Parkansicht Nordost 1:500
D6
E6
D6
E7
Schnitt 1:500
Z 16
2 1/2 Zi.-Whg
72 m2 NF
37
Z 14
3 1/2 Zi.-Whg
88 m2 NF
E4
D6
D6
E7
Das zu überbauende Grundstück im ländlichen
Wangen, liegt im Übergang von der
dreigeschossigen Wohnzone zur nordöstlich
angrenzenden Kernzone. Das Areal ist
zweiseitig von der Brüttisellen- und der
Dübendorferstrasse begrenzt.
Hätzelstube
3. Rang - 3. Preis
6%
Der dreigeschossige Baukörper mit
abgesetztem Attika übernimmt die
Ausrichtung der angrenzenden Überbauungen
und wertet mit der Bildung eines öffentlich
zugänglichen Platzes die ortsbauliche
Situation auf.
01
02
03
04
05
06
07
08
09
Durch das Zurückweichen des Baukörpers wird
ein neuer öffentlicher Quartierplatz
geschaffen. Der Hauszugang und
Gemeinschaftsraum sind zu diesem Platz hin
orientiert, spontane Begegnungen und
Kontakte zwischen Bewohnern der
Alterswohnungen und Anwohnern des
Quartiers werden ermöglicht.
10
11 Kellerabteile
15 %
11
Fahrräder
Haustechnik
Gebäudekonzept
Sitzbank
02
01
04
03
05
06
07
08
09
10
11
12
13
14
Das kompakte Gebäude schafft grosszügige
Aussenräume, welche das Wohnumfeld
bereichern, Begegnungen fördern und hohen
Erholungswert generieren.
2%
Der Neubau gründet auf einen prismatischen
Grundriss. Die Eingangshalle wird mit dem im
Schwerpunkt liegenden Lichthof zenital
belichtet. Zwei durch Oblichter natürlich
belichtete Treppenhäuser, verbinden die unter
dem Terrain liegende Einstellhalle
behindertengerecht mit allen 28 Wohnungen
und den Gemeinschaftsräumen.
30 Abstellplätze
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
Fahrräder
30
Haustechnik
Die Wohnungen sind zwei-resp. dreiseitig
ausgerichtet und profitieren je nach Situation
von Besonnung, Aussicht und Nachbarschaft.
artierplatz
12
13
14
15
16
17
18
19
Freiraumkonzept
17 Kellerabteile
20
21
22
Parkierung
1:200
Grundriss
Untergeschoss
1:500
23
24
25
26
27
28
Eine neu gepflanzte Linde definiert die Mitte
des öffentlichen Platzes. Die übrige,
gemeinschaftliche Fläche wird durch GräserFelder gegliedert und so mit der Umgebung
verzahnt. Es entstehen Wege, Plätze und
Gartenräume.
Die notwendige Infrastruktur wie Parkplätze
und Container werden in die Felder-Struktur
eingebunden.
Das Pflanzkonzept besteht vor allem aus
einheimischen Gräserarten. Die SolitärGehölze sind Tilia cordata (Winterlinde) und
Quercus ginnala (Feuer-Ahorn).
Statisches Konzept
Die Tragkonstruktion besteht in den aus
Flachdecken, Wänden der
Vertikalerschliessung, Wohnungstrennwänden
sowie einzelnen Wandscheiben an der
Fassade.
Die Brüstungen bestehen aus gedämmten
Holzelementen mit vorgehängten Tonplatten.
Im Untergeschoss werden die Einwirkungen
aus den Obergeschossen über Wände und
Stützen in den Untergrund abgetragen. Die
Fundation der Gebäude erfolgt mit einer
Flachfundation.
Fensterlüfter
Sanitärverteilung
Sanitärsteigzone
Heizung / Nordwest
Elektro
Ansicht
1:500
10
20
Schema Haustechnik
38
Schema Statik
Hätzelstube
3. Rang - 3. Preis
Fassadenschnitt 1:100
Fassadenansicht 1:100
39
Hätzelstube
3. Rang - 3. Preis
Hätz
Projektwettbewerb Mietwohnungen für Se
Baugenossenschaft
437.00
Ein-/Ausfahrt
Bes. PP
Container
Quartierplatz
435.50
435.50
N
434.50
Sicht von der Dübendorfstrasse
Sicht von der Dübendorfstrasse | Visualisierung
40
Situation 1:1000
0
10
20
D6
Hätzelstube
3. Rang - 3. Preis
L8
K/W/E 39
Menu
8
K/W/E 53
Innenraum | Visualisierung
E6
i-Whg.
Z 16
D6
Innenraum
-Whg.
Innenraum | Visualisierung
Z 13
R4
E7
Z 14
Z 14
Z 16
D6
L9
K/W/E 40
i-Whg.
L8
gsgrundrisse möbliert 1:100
Innenraum
Innenraum | Visualisierung
41
Mit 66 Jahren...
4. Rang - 4. Preis
Projekt 2
Mit 66 Jahren...
4. Rang, 4. Preis
Architektur Egli Rohr Partner Architekten
Projektverfasser
Markus Bircher
Mitarbeit
Corinna Meiner, Oliver Siemoneit
Die Projektverfasser setzen ein winkelförmiges Volumen an die Kreuzung von Dübendorfstrasse/Brüttisellenstrasse
und schaffen dadurch einen gegen Südosten orientierten Vorbereich. Dieser sich zum alten Dorfkern orientierende
Platz erhält durch die mittig im Gebäude platzierte Eingangssituation einen repräsentativen Charakter und wird mit
verschiedenen, eher zufällig angeordneten Grünelementen und einem flachen Wasserbecken gestaltet. Der an sich
grosszügige Aussenraum wird durch die einseitige Orientierung nach Osten in der Nutzung als Begegnungs- und
Veranstaltungsort jedoch etwas eingeschränkt. Kritisch hinterfragt wird zudem der bis zur Eingangshalle sehr öffentlich
ausgelegte Vorbereich ohne differenzierten Übergang zum halbprivaten Erschliessungsbereich. Gegenüber der
Wohnsiedlung Hätzelwisen im Westen der Parzelle verhält sich das Gebäude klar abgrenzend und etwas abweisend.
Entsprechend wirkt der Übergang als Restraum und ist zu indifferent gestaltet.
Das Gebäude wird vom Platzbereich über eine grosszügige Eingangshalle mit Sitzecke betreten. Ebenfalls im Erdgeschoss
und auf den Platz orientiert ist der Gemeinschaftsraum mit kleiner Küche, deren Raumproportion und Ausrichtung nicht
zu überzeugen vermag. Durch die winkelförmige Grunddisposition des Baukörpers hätte sich hier eine Position des
Gemeinschaftsraums mit einem grosszügigeren Bezug zum Eingang und zum Aussenbereich aufgedrängt. Stattdessen
wird an der prominentesten Stelle des Hauses ein fensterloser Block mit Sanitär- und Nebenräumen platziert. Etwas
ineffizient ist die Entscheidung der Verfasser, die grössere Raumhöhe des Gemeinschaftsraums auf das gesamte
Geschoss auszudehnen.
Das Konzept der Erschliessung baut auf einem zentralen Treppenhaus mit langen, streckenweise dunklen und etwas
eng anmutenden Korridoren auf. Die Stimmung dieser Erschliessungsräume orientiert sich an der gemeinschaftlichen
Struktur eines Hotels oder Altersheims, sie bieten aber leider keine wirklichen Aufenthaltsqualitäten. Ein direkter
Bezug vom Treppenbereich zum Aussenraum mit einem Fenster hätte hier klar bessere Verhältnisse geschaffen.
Die Wohnungen sind in ihrer Grundstruktur alle ähnlich aufgebaut und bieten einen angemessen dimensionierten
Eingangsbereich. Über einen kurzen Korridorbereich gelangt man in den winkelförmigen Wohn- und Essraum mit meist
an der Gebäudeecke angeordneten, attraktiven Loggien. Im Wohnraum tritt die eher zu grosszügige Küchenzeile sehr
42
Mit 66 Jahren...
4. Rang - 4. Preis
Modell
dominant in Erscheinung und schränkt die Aufenthaltsqualität ein. Ausser den nach Nordwesten orientierten Wohnungen,
deren Loggien zusätzlich über Eck nach Norden gerichtet sind, sind alle Einheiten gut besonnt. Durch die inneffiziente
Mittelerschliessung im Attikageschoss weisen die Wohnungen teilweise sehr schmale Raumproportionen auf.
Das Projekt ist bezüglich Wirtschaftlichkeit sehr gut, im Projektvergleich ermöglicht die Kompaktheit des Entwurfs auch
die Vorgaben der ökologischen Nachhaltigkeit.
Beim Projekt «Mit 66 Jahren... » handelt es sich um einen Entwurf, der die gewählte Grundkonzeption eines eindeutig
öffentlichen Wohnhauses bezüglich städtebaulicher Setzung, Erschliessungsstruktur und Materialisierung zwar
folgerichtig umsetzt, jedoch aufgrund der grundrissfunktionalen Schwächen und des atmosphärisch zu stark an ein
Altersheim erinnernden Charakters als Ganzes nicht zu überzeugen vermag.
43
Mit 66 Jahren...
4. Rang - 4. Preis
Lageplan 1:2000
Grundriss Erdgeschoss 1:500
44
Mit 66 Jahren...
4. Rang - 4. Preis
Grundriss 1./2. Obergeschoss 1:500
Grundriss Dachgeschoss 1:500
Ansicht Nordwest 1:500
Schnitt 1:500
45
Mit 66 Jahren...
4. Rang - 4. Preis
Grundriss Untergeschoss 1:500
Ansicht Südwest 1:500
46
Mit 66 Jahren...
4. Rang - 4. Preis
Fassadenschnitt 1:100
Fassadenansicht 1:100
47
Mit 66 Jahren...
4. Rang - 4. Preis
Aussenraum
48
Mit 66 Jahren...
4. Rang - 4. Preis
Innenraum
49
comme toujours
5. Rang - 5. Preis
Projekt 5
comme toujours
5. Rang, 5. Preis
Architektur mépp Ménard Partner
Projektverfasser
Daniel Ménard, Philipp Klikar
Mitarbeit
Pascal Angehrn, Roger Brennenstuhl, Lorenz Leuenberger, Lukas Reist
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comme toujours�����������������������������������������������������������������������������������������������������
»����������������������������������������������������������������������������������������������������
teilt die Bauaufgabe als einziges Projekt in zwei Baukörper auf, die nur im Eingangsgeschoss miteinander verbunden werden. Mit zwei länglichen Gebäuden wird versucht, die Gebäudestruktur der Nachbarbebauung
Hätzelwisen aufzunehmen und eine ähnliche Körnigkeit herzustellen. Die sich ergebenden Aussenräume wirken aber
eher zufällig, es entsteht keine Verbindung mit der benachbarten Siedlung. Die vorhandene leichte Geländeneigung
wird durch eine Erhöhung des Terrains an der Brüttisellenstrasse und eine Absenkung an der Dübendorfstrasse akzentuiert. Die Wohngeschosse der beiden Gebäude sind damit zueinander um ein Geschoss versetzt. Diese Massnahme
führt ������������������������������������������������������������������������������������������������������
zu aufwendigen Terrainanpassungen im Aussenraum, um die Höhendifferenzen überwinden zu können. Die Gestaltung des Aussenraums wirkt etwas beliebig. Die rhomboiden Pflanzbereiche im Kreuzungsbereich und die Wegführung auf der Südwestseite des Areals sind unverständlich.
Der Haupteingang befindet sich in einem Verbindungsbau zwischen den Gebäuden im tieferen Bereich an unattraktiver
Lage. Ein zentraler Lichthof zerschneidet den Eingangsbereich, der damit als Treffpunkt nicht funktioniert. Links führt
der Weg direkt zu den Wohnungen im Haus B an der Dübendorfstrasse, der rechte Weg führt ins Haus A in das Untergeschoss mit den allgemeinen Räumen. Der unattraktive Gemeinschaftsraum liegt im eingegrabenen Untergeschoss mit
hochliegenden Fensterbändern, die übrigen Räume in diesem Geschoss sind von Südwesten her belichtet. Im darüber
liegenden Erdgeschoss in Haus A führt von der Brüttisellenstrasse ein weiterer Eingang über eine leicht ansteigende
Rampe in das Gebäude. Der gemeinsame Haupteingang wird dadurch konkurrenziert und geschwächt.
Die Struktur der Wohngeschosse der beiden Häuser ist ähnlich. Beide haben eine zentrale Treppenanlage auf der Nordostseite, die im Haus A achsensymmetrisch fünf, im Haus B vier Wohnungen erschliesst. Zentrales Element der Grundrissgestaltung der Wohnungen ist eine Küche direkt im Eingangsbereich, die sich auf die mittelalterliche Bauernküche
und die Wohnküche von Margarete Schütte-Lihotzky als Referenz beruft. Zwischen Küche und Treppenhaus soll eine
Festverglasung den Blickkontakt zwischen den Bewohnern ermöglichen, der nach Bedarf mit Vorhängen auch verwehrt
werden kann. Dies führt dazu, dass die innen liegenden Küchen bei gezogenen Vorhängen über kein Tageslicht mehr
50
comme toujours
5. Rang - 5. Preis
Modell
verfügen, was auch baurechtlich schwierig scheint. Alle Wohnungen bieten grosszügige Loggien oder Terrassen nach
Südwesten an, die allerdings in den unteren Geschossen im Haus A vom Haus B teilweise auch verschattet werden.
Das Projekt bietet mit 32 Wohnungen die meisten von allen Projekten an, bezogen auf die Kostenkennwerte liegt das
Projekt im oberen Bereich. Bezüglich Nachhaltigkeit werden vor allem aufgrund der ungünstigen Flächenverhältnisse
die ökologischen Zielvorgaben nicht erreicht.
«comme toujours» bietet interessante Ansätze auf verschiedenen Ebenen. Das Projekt generiert mit 32 Wohnungen
sehr viel Fläche und spielt mit dem Höhensprung zwischen den Gebäuden. Leider können die guten Ansätze weder
städtebaulich noch in der Grundrissgestaltung überzeugend umgesetzt werden.
51
Umgebung
Der Gebäudetypologie folgend, verschränkt comme toujours
den Aussenraum als zweite Z-Figur mit den Häusern. Dabei
wird grosser Wert auf die Anbindung an die bestehenden, gut
funktionierenden Wegsysteme gelegt. Das detaillierte Konzept
wird im Thema Landschaftarchitektur vertieft beschrieben.
D
Adressbildung
e
ass
fstr
dor
n
übe
Umgebung
N
Lageplan 1:2000
Umgebung . 1:500
+446.54
Module
Eine Reihe von präfabrizierten Elementen ermöglichen eine
hohe Ausführungsqualität bei gleichzeitig günstigen Kosten.
So weist die gesamte Siedlung comme toujours nur zwei
verschiedene Fertigbäder (Konstruktion aus Leichtbeton),
überall die selbe Küche und das gleiche Entréemöbel inkl.
Garderobe auf.
2.79
Wohnungen
Durch den gewählten typologischen Ansatz der Grundrisse
weist comme toujours eine gute Flächeneffizienz auf. Die
Wohnküchen sind in Grösse, Nutzung und Bedeutung schier
ein zusätzliches Zimmer. Verschiedenartige Schrankelemente
bieten zusätzlichen Stauraum. Als Option wird im
detailiertem Wohnungskonzept gezeigt, wie innerhalb der
beschriebenen Lösung Reduits platziert werden können. Die
grossflächigen Glasabschlüsse zur Vertikalerschliessung
können mit Vorhängen bespielt werden. Die Farben der
Vorhänge sind Teil des Farbkonzeptes. Die gut
proportionierten individuellen Aussenräume sind als nicht
beheizte, aber abschliessbare, Loggias ausformuliert und
orientieren sich alle gegen die Abendsonne.
Attikageschoss
+443.15
2. Obergeschoss
+440.30
7.83
n
4
g m2
Wh 9
61.
Adressbildung
Der pavillonartige Verbindungsbau bildet für beide Gebäude
den gemeinsamen Haupteingang. Damit klärt comme toujours
die Setzung der beiden Hauptvolumen. Nebenzugänge dienen
der Logistik, dem Gartenzugang oder erfüllen die
Feuerpolizeilichen Anforderungen.
2.79
m
und
h
g
n soll
3
g m2
Wh 6
59.
9.385
nen.
Been zu
2
g m2
Wh 7
60.
e
en im
n.
ägt
on
chen
1
g m2
Wh 6
60.
ss
Gecht
uf.
-
Nr. 8
tra
e
e
und
Teil.
ach
Dorfb
lis
lg
keit
Wettbewerb . Wohnen mit Service . Wangen-Brütisellen
Baugenossenschaft AZUR
Ze
ären.
commecomme
toujours
toujours
5. Rang - 5. Preis
1. Obergeschoss
+437.45
Erdgeschoss
gst
+434.60
gwt
Trottoir
Dübendorferstrasse
Trottoir
Untergeschoss
+431.85
Wohnungen
Module
Ansicht A1 Süd-West . 1:200
Grundriss Erdgeschoss 1:500
52
comme toujours
Attika
Bodenaufbau Terrasse:
- Zementplatte
- Kies Split mit Trittschall
- Bitumenabdichtung 2-lag.
- Holzschalung im Gef.
- Lattung im Gefl.
- Holz-Tragkonstruktion/
Wärmedämmung
- Lattung
- Holzverkleidung
Wettbewerb . Wohnen mit Service . Wangen-Brütisellen
Baugenossenschaft AZUR
35
2.OG
2
AJ>
;J;
=JI
-/3'0.3#./#6!5Q)L
-/3'0.3#./#6!5Q)L
-/3'0.3#./#6!5Q)L
(LK
(MK
(LK
(MK
(MK
-/3'0.3#./#6!5Q)L
-/3'0.3#./#6!5Q)L
-/3'0.3#./#6!5Q)L
LL
Loggia
LL
LL
LMTK
LMTK
?./3'0.3
?./3'0.3
?./3'0.3(H
?./3'0.3(H
?./3'0.3(H
Projektwert
35
35
35
2.20
r
lle 2
Ke .8 m
8
r
lle 2
Ke .8 m
8
Wohnen
Loggia
r
lle 2
Ke .8 m
8
Loggia
Projektwert
Projektwert
KK H':`369O3'9
H':`369O3'9
H':`369O3'9
,3O.D59393#-/3'0.363//%15C
?./3'0.3
?./3'0.3
?./3'0.3
?./3'0.3(H
Nutzung/Erschliessung
Die im Programm geforderten Kriterien erfüllen diese Aspekte bereits weitgehend oder sind durch den Standort nicht zu
beeinflussen. Die Zugänglichkeit des Saals von Aussen ermöglicht eine Fremdnutzung und damit eine Aufwertung
des Quartiers.
Nachhaltigkeit . Wirtschaft
Systemtrennung
Es wird auf eine konsequente Systemtrennung geachtet.
Flexibilität
Die Wohnungen erfüllen die Bedürfnisse von älteren Menschen, doch sind sie ohne weiteres auch für ein anderes
Publikum attraktiv.
Die konsequente Umsetzung einer klaren Gebäudestruktur
mit einer mittleren Versorgungszone ermöglicht zudem, trotz
besonderer Grundrisstypologie, eine flexible Umnutzung bei
Querschnitt
QS2 . 1:200
sich ändernden
Bedürfnissen.
Untergeschoss
mit Parkgarage . 1:200
+449.19
2.79
Attika . 1:200
+446.54
Attikageschoss
+445.80
Attikageschoss
+443.15
2. Obergeschoss
+442.95
2. Obergeschoss
+440.30
1. Obergeschoss
+437.45
10.26
+446.54
2.79
Gemeinschaft/Gestaltung
Die verschiedenen Begegnungsorte und die Anordnung der
Küchen/Esszimmer zur Erschliessung sind kommunikationsfördernd und ermöglichen individuelle Gestaltung - z.B.
des Eingangsbereiches oder der Blumenbänder - und somit
auch ein hohes Mass an Wiedererkennung und räumlicher
Identität.
Grundriss Dachgeschoss 1:500
Attikageschoss
+443.15
2. Obergeschoss
+440.30
Erdgeschoss
gwt +434.60
gst
+434.40
Untergeschoss
+431.85
gst
Erdgeschoss
+431.85
gwt
+434.60
Untergeschoss
+431.85
53
Ansicht A4 Süd-Ost . 1:200
+440.10
anrechenbares
Untergeschoss
1. Obergeschoss
+437.45
Untergeschoss
Schnitt 1:500
1. Obergeschoss
Erdgeschoss
+437.25
8.265
H':`369O3'9
2.79
Projektwert
Projektwert
H':`369O3'9
KK
Diagramme
Energienachweis . Berechnung nach SIA 3080/1
H':`369O3'9
10.765
<K
K<K
<R
<R
?./3'0.3(H
?./3'0.3(H
Projektwert
2.79
LK
<KLK
. MK
1:50
MK
8.41
MS
MK
MS
MK
LKMKGrundrissauschnitt
<R
2.79
,3O.D59393#-/3'0.363//%15C MS
IK
MKIK
8.60
IK,3O.D59393#-/3'0.363//%15C
Ers
r
lle 2
Ke .8 m
8
G=$]#^5]C.
G=$]#^5]C.
Nachhaltigkeit . Gesellschaft
Text . Der Haustechnikplaner und Experte für Nachhaltigkeit
r
lle 2
Ke .8 m
8
r
lle 2
Ke .8 m
8
?./3'0.3
Grünfläche . Beurteilung nach SNARC
Der Anteil an nicht versiegelten Flächen am ganzen Grundstück beträgt 54% (inkl. begrünten Dächern). Die Grünflächen werden sehr unterschiedlich bepflanzt, wodurch
eine möglichst grosse Biodiversität erreicht wird.
Steuerung
Rohbau
Die Mischbauweise und der Einsatz von Holzfenstern führt
zu einem reduzierten Ressourcenaufwand im Rohbau. Daher werden neben der thermischen Hülle, auch die Böden/
Decken der Loggias komplett in Holz konstruiert.
Fassadensch
r
lle 2
Ke .8 m
8
G=$]#^5]C.
MSTM
MITR
MSTM
MSTM
MITR
MITR
LMTK
Nachhaltigkeit . Umwelt
Das Licht in den Erschliessungs- und Aufenthaltsbereichen
Wasserhaushalt . Beurteilung nach SNARC
wird tageslichtabhängig und mit Präsenzmeldern gesteuert.
Der Anteil an sickerfähigen Flächen am ganzen Grundstück
In der Nacht sorgen vereinzelte Leuchten für ein minimales
beträgt 54%.
Grundlicht. Über die Präsenzmelder wird ein reduziertes Licht
Um auch die Umgebung behindertengerecht zu gestalten,
aktiviert.
werden alle Wege mit Asphalt belegt. Um die Sickerfähigkeit
trotzdem zu gewährleisten, ist sickerfähiger Asphalt zu verBeleuchtungsstärken
wenden
(sickerfähige Flächen bis 69%).
Die Sehkraft von Menschen im fortgeschrittenen Alter lässt
stark nach. Durch eine entsprechend konzipierte KunstlichtBaugrube/Terrain
anlage
kann
Einschränkung
im Alltag
vermindert
Zu
Gunsten
derdiese
maximalen
Ausnützung
des Projektes,
werden.
Dies mit
wirdeinem
einerseits
durch die Erhöhung
der Beunter
anderem
anrechenbaren
Untergeschoss,
leuchtungsstärke
erreicht, andererseits durch in
hohe
Gleichwerden
minimale Abgrabungen/Aufschüttungen
Kauf
gemässigkeiten in den Erschliessungszonen und Kontrasten bei
nommen.
Richtungswechseln.
Die
geforderte Anzahl Parkplätze führen zu Aushub, der den
Primärenergiebedarf und die Treibhausgasemission bei der
Erstellung erhöht.
r
lle 2
Ke .8 m
8
Fassadenschnitt Wohnraum . 1:50
EBF9&/04O7')3P3'
N'1/4).44.:/4O7')
N'1/4).44.:/4O7')
03/&9%3#,3O.//3
EBF9&/04O7')3P3'
EBF9&/04O7')3P3'
A3.%O7')32381'F
03/&9%3#,3O.//3
03/&9%3#,3O.//3
A3.%O7')32381'F
A3.%O7')32381'F
2.79
L
6!5Q) L
-12
Fussbodenheizung
-12 6!5Q)
Energiekonzept . Schema
9.3
r
lle 2
Ke .8 m
8
1:50
8.995
Stromproduktion
Erdregister (Bodenplatte)
StromproduktionPV-Anlage
PV-Anlage
L
L
22 6!5Q)
6!5Q)
L
-12 6!5Q)
B
120emm
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m
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?:/193
H'.)7'1/F:'83'&/03/
<K
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-/3'0.3#./#6!5Q)L
-/3'0.3#./#6!5Q)L
-/3'0.3#./#6!5Q)L
Strombedarf
Strombedarffür
fürLüftungsanlage
Lüftungsanlage
Stromproduktion PV-Anlage
Ha
nik
ch
te
us 2
Ha .4 m
30
280 mm
?:/193
H'.)7'1/F:'83'&/03/
RK H'.)7'1/F:'83'&/03/
IKRK
Wärmeerzeugung
Wärmeerzeugung
Wärmeerzeugung
Deckungsgrad Gewichtete Energie
Heizung
L
Wärmepumpe
(Abluft/Sole Deckungsgrad
100%
14 6!5Q)
Heizung
Deckungsgrad Gewichtete
GewichteteEnergie
Energie
Heizung
6!5Q) LL
Wärmepumpe
100%
14
Wärmepumpe(Abluft/Sole
(Abluft/Sole
100%
14 6!5Q)
Warmwasser
L
(Abluft/Sole
100%
12 6!5Q)
Wärmepumpe
Warmwasser
Warmwasser
6!5Q) LL
100%
12
Wärmepumpe
Wärmepumpe(Abluft/Sole
(Abluft/Sole
100%
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L
Strombedarf für Lüftungsanlage
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(<K
LK
<KLK
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6!5Q)
<R
35°CL
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Bodenaufbau Keller:
- Zementüberzug
- Betonfundamentplatte als
weisse Wanne
- Trennlage
- Wärmedämmung XPS
- Sauberkeitsschicht
N'1/4).44.:/4O7')
MK
LKMK
L
<R 6!5Q)
UG
5
m
Schnittansicht Nordwest 1:500
Option Freecooling
@[email protected]
JIKL
JIKL
24
en
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Arb .2 m
12
6
.7
23
0
Foyer/Erschliessung/Aufenthalt
Im grosszügigen Foyer geben lose angeordnete Einbauleuchten ein angenehmes Grundlicht. Die Leuchten mit zurückversetzten Lichtquellen geben ein blendfreies Licht und vermeiden Spiegelungen der Lichtpunkte in den grossflächigen Verglasungen. Die Vordächer werden ebenfalls mit den gleichen
Leuchten bestückt, wodurch sich die Decke optisch bis ins
Freie zieht und die Grosszügigkeit des Raumes unterstreicht.
Die dezente Aussenbeleuchtung mittels Pollerleuchten im
Garten und indirektstrahlenden Mastleuchten auf dem Eingangsplatz machen den Aussenraum spürbar.
Um die Personenführung positiv zu beeinflussen, werden
Wandflächen in den Erschliessungsbereichen flächig angestrahlt. Die Aufenthaltsbereiche im nördlichen und südlichen
Wohnhaus laden zum Verweilen ein. Um dies zu unterstützen
werden die Sitzbänke mit warmem Licht unterleuchtet. Es
werden Lichtinseln geschaffen, welche die Kommunikation
anregen. Bei den Verglasungen zwischen den Wohnungen und
den Aufenthaltsbereichen werden indirekte FL-Bänder integriert, welche die Wohnungsvorzonen angenehm ausleuchten.
H':`369O3'9
n
fe
hla 2
Sc .8 m
14
22
Bodenaufbau Wohnung:
10 mm
- Bodenbelag
70 mm
- Unterlagsboden
- Trennschicht
20 mm
- Trittschalldämmug
250 mm
- Betondecke
10 mm
- Deckenputz
KJ;
-IJ
IK
MKIK
60%
n
fe
hla 2
Sc .7 m
13
m
3
3.6
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,'1+5.6
,'1+5.6
2000-Watt-Gesellschaft
. Berechnung nach SIA 2040
,'1+5.6
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W 2.4
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4.6
13
Grauplan . Beleuchtungskonzept
30%
,3O.D59393#-/3'0.363//%15C
,3O.D59393#-/3'0.363//%15C
,3O.D59393#-/3'0.363//%15C
H':`369O3'9
5°C
H':`369O3'9
Grundriss 1./2. Obergeschoss 1:500
?bQ)L
5 ?bQ)L
?bQ)L
55
?bQ)L
?bQ)L
Abluft-/
ErdregisterWärmepumpe
Es
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m
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W .5 m
2
m
30
4.0
m
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)LQH
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5!QH
!QH
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55
?bQ)L
?bQ)L
?bQ)L
EBF9&/04O7')3P3'C&49
N'1/4).44.:/4O7')3P3'C&49
N'1/4).44.:/4O7')3P3'C&49
03/&9%93#,3O.//3
EBF9&/04O7')3P3'C&49
50%
EBF9&/04O7')3P3'C&49
A3.%O7')32381'F
03/&9%93#,3O.//3
03/&9%93#,3O.//3
A3.%O7')32381'F
A3.%O7')32381'F
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IL 6!5Q)L
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MK 6!5Q)
9
5.4
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N'1/4).44.:/4O7')3P3'C&49
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H3'4:/3/FC7D53
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E303/83
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E303/83
E303/83
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F3493#H1'1)93'
F3493#H1'1)93'
-'032/.443
-'032/.443
PV-anlage
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)3D51/.4D53#EBF9&/0
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N'1/4).44.:/4O7')3P3'C&49
EBF9&/04O7')3P3'C&49
N'1/4).44.:/4O7')3P3'C&49
N'1/4).44.:/4O7')3P3'C&49
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Materialisierung Fassade .
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Bodenaufbau Wohnung:
10 mm
- Bodenbelag
70 mm
- Unterlagsboden
- Trennschicht
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- Trittschalldämmug
250 mm
- Betondecke
10 mm
- Deckenputz
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Arb .0 m
12
MINERGIE-/P-/Eco/2000-Watt-Gesellschaft
Dank dem kompakten Baukörper und der vollständig erneuerbaren Energieversorgung kann die MINERGIE-P Energiekennzahl deutlich unterschritten und die Anforderungen der
2000-Watt-Gesellschaft gemäss SIA-Effizienzpfad Energie
erfüllt werden. Die graue Energie für die Gebäudeerstellung
wird
unter anderem durch ein effizientes Tragwerk, mini!"#$"%$&'(")*+,)-./.0)1234567&")8)123932:";5
,64<"356%=
mierte Betondecken
und eine Holzmodulfassade reduziert.
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!"#$%&'()*#"+,'(#)
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Die Tageslichtverfügbarkeit liegt deutlich über den Eco-An%"*122'
)(78'9%"*122'
3%456/%&,'%.#"(%
>2$%"%
E"6FG6
forderungen.
Dank
Eigenerzeugung
ab +>93%?78#??*2578%
der Photovoltaik-Anlage und Bezug
:4$%&'%().,4%)
;<;=>
von Ökostrom!verursacht
das Projekt im Betrieb nahezu null
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+>9C)%".(%4%D6.?*2578%
Primärenergiebedarf und Treibhausgasemissionen.
M&"'<"35
-'032/.443
Abluftanlage mit WRG-'032/.443
-'032/.443
,327&8361930:'.3
,32;19
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-/3'039.4D534#G91/81'8
G91/81'8
?./3'0.3(H
,327&8361930:'.3
,32;19
<<
=>###!:5/3/#[email protected]
,327&8361930:'.3
,32;19
=>###!:5/3/#[email protected]
-/3'0.323%&04FC7D53
$IJKLM )L
-/3'039.4D534#G91/81'8
G91/81'8
?./3'0.3(H
-/3'039.4D534#G91/81'8
G91/81'8
?./3'0.3(H
953').4D53#,327&835BCCFC7D53#
$95
RJ<MS
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Text . Der Lichtplaner
Stromversorgung
Die nutzbaren Dachflächen werden als grossflächige Energiefelder zur Stromerzeugung genutzt - ca. 330m2 Modulfläche.
Die PV-Module werden mit minimalem Winkel (ca. 5°) aufgeständert um eine möglichst grosse Modul-Fläche ohne Eigenverschattung zu ermöglichen. Dies hat zudem den Vorteil,
dass die Module nicht genau nach Süden ausgerichtet
werden müssen und somit eine deutlich grössere Fläche installiert werden kann. Der Solarertrag liegt bei nahezu horizontalen Modulen ca. 10% unter dem Optimum (bei 30° Neigungswinkel), dafür können rund doppelt so viele Module
installiert werden.
Der Deckungsgrad der PV-Anlage beträgt rund 56% des gesamten jährlichen Strombedarfs der Gebäude. Der Restbedarf
wird mit zertifiziertem Ökostrom gedeckt.
4.6
1
5.4
Lüftungskonzept
Alle Wohnungen werden direkt an der Fassade über Aussenluftdurchlässe mit Frischluft versorgt. Die Abluft wird in
Nasszonen und Küchen abgesogen und zur Lüftungszentrale
im UG geführt. Die warme und feuchte Abluft wird ganzjährig über eine Abluft-Wärmepumpe zur Warmwassererzeugung und im Winter zur Heizungsunterstützung genutzt.
Dieses Lüftungssystem ist besonders im Wohnungsbau stark
im Trend, da es im Vergleich zu konventionellen Zu-/Abluftanlagen keine horizontale Luftverteilung benötigt, 50%
weniger Fläche für Steigzonen beansprucht und bei den Investitionskosten deutlich tiefer liegt (ca. 4‘000 statt 10‘000
CHF pro Wohnung).
4.7
151.20
n 4.54
fe
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Sc .7 m
13
Sachttendiagramm GR . 21. Dezember 12:00 Uhr
Wärmeversorgung
Ein Grossteil des Wärmebedarfs für Warmwasser und
Raumheizung wird durch Nutzung der warmen Abluft mit
einer Abluft-Wärmepumpe gedeckt. Die restliche Wärme
wird aus einem Erdregister unter der Bodenplatte der Tiefgarage gewonnen und mit einer effizienten NiederhubWärmepumpe zum Heizen genutzt. Das Erdregister kann im
Sommer ohne Mehrkosten direkt zur Raumkühlung (FreeCooling) genutzt und dadurch regeneriert werden. Im Vergleich zu Grundwasser- oder Erdsonden-Wärmepumpen ist
diese Lösung mit tieferen Investitionskosten und deutlich
geringerem Risiko (z.B. mangelnde Ergiebigkeit des Grundwasserstroms) verbunden.
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1 2
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W 3.3
10
Sachttendiagramm Schnitt . 21. Dezember 12:00 Uhr
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5.4
2
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2.50
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Arb .2 m
12
2
Konzept . Beleuchtung
2
m
0
3.3
sA
Bodenaufbau Wohnung:
10 mm
- Bodenbelag
70 mm
- Unterlagsboden
- Trennschicht
20 mm
- Trittschalldämmug
250 mm
- Betondecke
10 mm
- Deckenputz
9
3.4
n
fe
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Sc .3 m
14
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2.50
5
2
.7
14
4.0
-./0123
-./0123
-./0123
180 mm
30 mm
20 mm
2.50
Heizwärmebedarf
Die
zwei
kompakten Baukörper
mit guter Wärmedämmung
NCS
. S-5040-R10B
NCS . S-3560-Y70R
NCS . S-3560-Y50R
sind so angeordnet, dass auch im Winter nur eine minimale
Verschattung
Fenster undentsteht.
Panele Mit den nach Südwesten ausgerichteten
und den
Die Hauptfassaden
Fenster und Panele
sindschliessbaren
aus Holz undLoggias
werdenkönnen
mit drei
solare Passivgewinne
erreicht
werden.
Dies sorgt
gute
definierten
Farbtönen aus
rot-braun
gestrichen.
Diefür
drei
einen
sehr tiefen
Heizwärmebedarf,
die Vorgaben
von
Farbtöne
werden
frei gesetzt. Die der
Strenge
der FassadenMinergie
erfüllt
bänder Pwird
aufoder
dieseunterstützt.
Weise aufgelockert und gibt der
Fassade eine Verspieltheit und Virtuosität.
Fassadenbegrünung
Durch die Neigung der Bänder entsteht auf Brüstungshöhe
eine tiefere Schicht, die für eine Begrünung genutzt wird. Die
Landschaftsarchitektin hat dafür drei Vorschläge erarbeitet,
die Modulartig von den Bewohnern gewählt werden können.
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40 mm
20 mm
10 mm
20 mm
30 mm
comme toujours
5. Rang -5. Preis
Konzept . Haustechnik
Fassadenbänder
Die Fassadenbänden sind verputzt und mit einem groben
Besenstrich horizontal aufgerauht. Die Grundfarbe ist
Silbergrau. Zusammen mit den Sonnenlichtreflexionen erhält
die Fassade einen edlen Glanz. Die Fassadenbänder geben
dem Z-förmigen Gebäude eine Einheit und beruhigen die
Fassade.
2.50
4
Trottoir
Zelglistrasse
Trottoir
comme toujours
5. Rang - 5. Preis
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10
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Ke .8 m
8
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Ke .6 m
9
N
Grundriss Untergeschoss 1:500
Untergeschoss mit Parkgarage . 1:200
2.79
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4.0
4.6
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3
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30
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Ke .6 m
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Ke .2 m
8
m
5.80
Trottoir
Ansicht Nordost 1:500
54
Zelglistrasse
Trottoir
comme toujours
5. Rang -5. Preis
comme toujours
7
Wettbewerb . Wohnen mit Service . Wangen-Brütisellen
Baugenossenschaft AZUR
Konzept . Fassade
Attika
2.50
40 mm
20 mm
10 mm
20 mm
30 mm
Bodenaufbau Terrasse:
40 mm
- Zementplatte
- Kies Split mit Trittschall 20 mm
- Bitumenabdichtung 2-lag. 10 mm
20 mm
- Holzschalung im Gef.
30 mm
- Lattung im Gefl.
- Holz-Tragkonstruktion/
180 mm
Wärmedämmung
30 mm
- Lattung
20 mm
- Holzverkleidung
35
180 mm
30 mm
20 mm
35
Bodenaufbau Terrasse:
- Zementplatte
- Kies Split mit Trittschall
- Bitumenabdichtung 2-lag.
- Holzschalung im Gef.
- Lattung im Gefl.
- Holz-Tragkonstruktion/
Wärmedämmung
- Lattung
- Holzverkleidung
2.50
Attika
NCS . S-5040-R10B NCS . S-3560-Y70R NCS . S-3560-Y50R
- Unterlagsboden
- Trennschicht
70 mm
2.50
- Holzschalung im Gef.
- Lattung im Gef.
- Holz-Tragkonstruktion/
Wärmedämmung
- Lattung
- Holzverkleidung
20 mm
30 mm
180 mm
30 mm
20 mm
35
Fassadenbegrünung
20 mm
- Trittschalldämmug
250 mm
Durch die-- Betondecke
Neigung der Bänder
entsteht auf Brüstungshöhe
10 mm
Deckenputz
eine tiefere Schicht, die für eine Begrünung genutzt wird. Die
Landschaftsarchitektin hat dafür drei Vorschläge erarbeitet,
die Modulartig von den Bewohnern gewählt werden können.
Fenster und Panele
Die Fenster und Panele sind aus Holz und werden mit drei
definierten
2.OG Farbtönen aus rot-braun gestrichen. Die drei
Farbtöne
werden frei gesetzt. Die Strenge der FassadenBodenaufbau Loggia:
20 mm
- Holzrost
bänder
wird auf diese
Weise aufgelockert und gibt der
40 mm
- Lattung m. Trittschall
Fassade
eine Verspieltheit
und Virtuosität.
- Bitumenabdichtung
2-lag. 10 mm
Bodenaufbau Loggia:
20 mm
- Holzrost
40 mm
- Lattung m. Trittschall
- Bitumenabdichtung 2-lag. 10 mm
20 mm
- Holzschalung im Gef.
30 mm
- Lattung im Gef.
- Holz-Tragkonstruktion/
180 mm
Wärmedämmung
30 mm
- Lattung
20 mm
- Holzverkleidung
Bodenaufbau Loggia:
20 mm
- Holzrost
40 mm
- Lattung m. Trittschall
- Bitumenabdichtung 2-lag. 10 mm
20 mm
- Holzschalung im Gef.
30 mm
- Lattung im Gef.
- Holz-Tragkonstruktion/
180 mm
Wärmedämmung
30 mm
- Lattung
20 mm
- Holzverkleidung
35
Bodenaufbau Wohnung:
10 mm
- Bodenbelag
70 mm
- Unterlagsboden
- Trennschicht
20 mm
- Trittschalldämmug
250 mm
- Betondecke
10 mm
- Deckenputz
EG
2.50
EG
Bodenaufbau Keller:
- Zementüberzug
- Betonfundamentplatte als
weisse Wanne
- Trennlage
- Wärmedämmung XPS
- Sauberkeitsschicht
Fassadenschnitt Wohnraum . 1:50
Fassadenschnitt
1:100
30 mm
280 mm
120 mm
50 mm
UG
Bodenaufbau Keller:
- Zementüberzug
- Betonfundamentplatte als
weisse Wanne
- Trennlage
- Wärmedämmung XPS
- Sauberkeitsschicht
Fassadenschnitt Loggia . 1:50
2.20
2.20
UG
35
2.50
35
Bodenaufbau Wohnung:
10 mm
- Bodenbelag
70 mm
- Unterlagsboden
- Trennschicht
20 mm
- Trittschalldämmug
250 mm
- Betondecke
10 mm
- Deckenputz
1.OG
2.50
1.OG
35
2.50
Konzept . Beleuchtung
35
2.50
Fassadenbänder
Die Fassadenbänden sind verputzt und mit einem groben
Besenstrich horizontal aufgerauht. Die Grundfarbe ist
Silbergrau. Zusammen mit den Sonnenlichtreflexionen erhält
die Fassade
einen edlen Glanz. Die Fassadenbänder geben
2.OG
dem Z-förmigen Gebäude eine Einheit und beruhigen die
Bodenaufbau Wohnung:
Fassade. - Bodenbelag
10 mm
30 mm
280 mm
120 mm
50 mm
Materialisierung Fassade
Fassadenansicht
1:100. 1:50
55
ehr
age
gsale
ch
utzschn.
comme toujours
5. Rang - 5. Preis
comme toujours
Wettbewerb . Wohnen mit Service . Wangen-Brütisellen
Baugenossenschaft AZUR
Anbieter
Die Spitex hat Möglichkeiten für neue kleine Stationen, die
Gastronomen entdecken einen neuen Markt, Reinigungsfirmen diversifizieren, verschiedene Anbieter von bestehenden
Serviceleistungen sehen ein zweites Standbein ausserhalb
ihres eigenen Ladens – Beispiel Wäscherei. Wir sehen aber
auch Neues entstehen. Insbesondere die Wünsche von Mietern oder Eigentümern über 60 Jahren, bzw. nach dem Ausscheiden aus dem regelmässigen Berufsalltag, sind vielfältig
und anders als die der „Jungen“. Einkaufsbegleitung, Ausflugsbegleitung, bis hin zur Reisebegleitung ist für Rüstige
und weniger Fitte ein Anliegen. Solche Leistungen stellen
hohe Anforderungen an die Ausführenden; es kann auch eine
Aufgabe sein, diese zu vermitteln.
Nutzung . Alterswohnen
er-
fast
d
hen
oren
r
ete
iBe-
s
-
anz
ter
kt.
die
edu-
Die Wohnungen für das Projekt sind mehrheitlich als 2- und
3-Zimmerwohnungen konzipiert. Aufgrund der KostenNutzen-Ziele soll eine hohe Anzahl an Einheiten realisiert
werden. Für die Bewohner ist die Gebäudeinfrastruktur
ähnlich wichtig, wie ein paar Quadratmeter in der eigenen
Wohnung.
"Schwellenlos" vom Eingang bis zum Aussenbereich ist
selbstverständlich, Schiebetüren lassen mehr Varianten für
die Nutzung und Möblierung zu. Bäder sind immer neben
dem Schlafraum platziert oder direkt verbunden und z.B. mit
Wäschewagen ausgestattet.
Die Küchen werden erfahrungsgemäss noch für die Zubereitung von 3 bis 7 warmen Mahlzeiten pro Woche benutzt,
können also auch eine Zeile kleiner sein. Wichtig ist hier die
Detailplanung und Geräteplatzierung.
Die Waschküche im EG ist Teil des Begegnungszentrums mit
bester Infrastruktur und ausreichend Geräten; auch Bügeleisen stehen zur Verfügung.
Nutzung . Konzept und Umsetzung
Das Nutzungskonzept sieht eine explizite Auswahl der Mieter
vor. Die Leute unter diesem Dach müssen zusammenpassen
und vor allem comme toujours suchen und wollen.
Die Reception ist in kleiner Form physisch vorhanden und
vielseitig verwendbar. Partner für Serviceleistungen können
diese zu bestimmten Zeiten nutzen, genau so wie der Hauswart und die Verwaltung zu bestimmten Zeiten vor Ort präsent und telefonisch immer erreichbar sind.
Die Wohnungen an dieser gut erschlossenen Lage erfüllen
zahlreiche bauliche Aspekte. Sie haben einen hohen Grad an
Funktionalität und sind preiswert, effizient organisiert.
Die Erfahrung aus allen bis heute erstellten „Servicewohnmodellen“ in der Schweiz hat einerseits gezeigt, dass es für
einen erfolgreichen Betrieb rund 30 Einheiten braucht. Auf
der anderen Seite wollen die Mieter die Wahl zur Nutzung aus
dem „Katalog der Serviceleistungen“ haben. Die beiden Bedürfnisse zu kombinieren ist ein wichtiger Schlüssel zum
Erfolg.
Text . Der Spezialist für Wohnen im Alter
atz
ung
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n
Bauge
Die
en
ukm
ätz-
Aussenraum: Blick vom Dorfplatz
Visualisierung . Blick vom Dorfplatz
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56
+449.19
2.79
lich
2.79
-
Attikageschoss
+445.80
2. Obergeschoss
+442.95
comme toujours
5. Rang -5. Preis
Innenraum: Foyer
57
planzeit GmbH
Bauherrenberatung
Projektentwicklung
Baukommunikation
Rosengartenstrasse 1
CH-8037 Zürich
Telefon 044 201 37 70
www.planzeit.ch

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