Digitaler Rentenatlas veröffentlicht - Rentenperspektiven bis

Commentaren

Transcriptie

Digitaler Rentenatlas veröffentlicht - Rentenperspektiven bis
Pressemitteilung der Versicherungswirtschaft
Kommunikation
23.11.2015
.
Digitaler Rentenatlas veröffentlicht - Rentenperspektiven bis 2040 für
alle Städte und Landkreise auf interaktiver Deutschlandkarte
Wie entwickelt sich die gesetzliche Rente in den kommenden 25 Jahren?
Welche regionalen Unterschiede gibt es? Was bedeutet das für
verschiedene Berufsgruppen? Und mit welcher Kaufkraft können Rentner
im Jahr 2040 rechnen?
Diese und viele andere Fragen beantwortet der am Montag auf
www.7jahrelaenger.de/rente2040 veröffentlichte digitale Rentenatlas. Die
interaktive Deutschlandkarte ermöglicht erstmals einen umfassenden
Überblick über die Entwicklung der gesetzlichen Rente in den
kommenden 25 Jahren. Sie basiert auf den Ergebnissen der Studie
„Rentenperspektiven 2040“ der Prognos AG im Auftrag der deutschen
Versicherer.
Der Rentenatlas weist Bruttorente und Rentenkaufkraft (in Preisen von
2014) für sechs verschiedene Berufe im Jahr 2040 aus. Zum Beispiel für
die Kreise und kreisfreien Städte mit der höchsten bzw. niedrigsten Rente
und Rentenkaufkraft im Jahr 2040:
Kreise und kreisfreie Städte mit den höchsten Renten 2040
1.
2.
3.
4.
5.
Erlangen (Bayern)
Miltenberg (Bayern)
Cham (Bayern)
Amberg-Sulzbach (Bayern)
Altötting (Bayern)
6.
7.
8.
9.
10.
Dingolfing-Landau (Bayern)
Hof Landkreis (Bayern)
Traunstein (Bayern)
Pfaffenhofen (Bayern)
Kronach (Bayern)
Kreise und kreisfreie Städte mit den niedrigsten Renten 2040
1. Weimar
(Thüringen)
2. Schwerin
(Mecklenburg-Vorpommern)
3. Frankfurt an der Oder
(Brandenburg)
4. Rostock
(Mecklenburg-Vorpommern)
5. Gera
(Thüringen)
6. Mecklenburgische
Seenplatte
(Mecklenburg-Vorpommern)
7. Ludwigslust-Parchim
(Mecklenburg-Vorpommern)
8. Cottbus
(Brandenburg)
9. Potsdam
(Brandenburg)
10. Vorpommern-Rügen
(Mecklenburg-Vorpommern)
Gesamtverband der Deutschen
Versicherungswirtschaft e. V.
Wilhelmstraße 43 / 43 G, 10117 Berlin
Postfach 08 02 64, 10002 Berlin
Tel.: +49 30 2020-5900
Fax: +49 30 2020-6900
51, rue Montoyer
B - 1000 Brüssel
Tel.: +32 2 28247-30
Fax: +32 2 28247-39
ID-Nummer 6437280268-55
E-Mail: [email protected]
www.gdv.de
Kreise und kreisfreie Städte mit der höchsten Rentenkaufkraft 2040
1. Tirschenreuth
(Bayern)
2. Hof Landkreis
(Bayern)
3. Wunsiedel
(Bayern)
4. Regen
(Bayern)
5. Freyung-Grafenau
(Bayern)
6. Holzminden
(Niedersachsen)
7. Amberg-Sulzbach
(Bayern)
8. Südwestpfalz
(Rheinland-Pfalz)
9. Pirmasens
(Rheinland-Pfalz)
10. Osterode am Harz
(Niedersachsen)
Kreise und kreisfreie Städte mit der niedrigsten Rentenkaufkraft 2040
1. Stadt München
(Bayern)
2. Starnberg
(Bayern)
3. Potsdam
(Brandenburg)
4. Frankfurt am Main
(Hessen)
5. München Land
(Bayern)
6. Nordfriesland
(Schleswig-Holstein)
7. Freiburg i. B.
(Baden-Württemberg)
8. Miesbach
(Bayern)
9. Dachau
(Bayern)
10. Ebersberg
(Bayern)
Mit dem Rentenatlas wird deutlich, wie unterschiedlich sich Renten und vor allem Rentenkaufkraft
in den einzelnen Regionen entwickeln. Zum Beispiel wird eine typische Verkäuferin mit zwei
Kindern 2040 im Durchschnitt eine Rente von 1.095 Euro monatlich bekommen. In Weimar sind es
960 Euro, in Erlangen dagegen 1.173 Euro.
Noch stärker sind die Unterschiede, wenn man danach geht, was wir uns von der Rente
tatsächlich leisten können. Denn die Lebenshaltungskosten – etwa die Mietpreise – unterscheiden
sich von Region zu Region sehr deutlich. Die Rente einer Verkäuferin in München von 1.093 Euro
hat deshalb – im Verhältnis zu den durchschnittlichen Lebenshaltungskosten in Deutschland – nur
eine Kaufkraft von 838 Euro. In Tirschenreuth in der Oberpfalz hingegen hat eine Verkäuferin mit
einer Rente von 1.165 Euro eine Kaufkraft von 1.313 Euro.
„Du lebst 7 Jahre länger, als Du denkst“ ist eine Initiative der Deutschen Versicherer
(www.gdv.de). Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass die Menschen immer älter werden
und länger fit bleiben, sie ihre Lebenserwartung aber laut wissenschaftlicher Studien deutlich
unterschätzen. Unterstützt von Experten unterschiedlicher Disziplinen will die Initiative darum eine
gesellschaftliche Debatte zum Thema Langlebigkeit anstoßen.
Ansprechpartner:
Christian Ponzel
Tel.: 030 / 2020-5901
[email protected]
Immer aktuell informiert
Homepage – die Website des GDV
Twitter – folgen Sie unseren 140 Zeichen
Google+ – schließen Sie sich unseren Kreisen an
YouTube – unsere Themen in Bild und Ton
Newsletter – jeden Mittwoch
Über uns
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit Sitz in Berlin ist die Dachorganisation der
privaten Versicherer in Deutschland. Die rund 460 Mitgliedsunternehmen sorgen durch 426 Millionen
Versicherungsverträge für umfassenden Risikoschutz und Vorsorge sowohl für die privaten Haushalte wie für Industrie,
Gewerbe und öffentliche Einrichtungen. Als Risikoträger und bedeutender Kapitalgeber mit Kapitalanlagen in Höhe von
1.450 Milliarden Euro haben die privaten Versicherungsunternehmen auch eine herausragende Bedeutung für
Investitionen, Wachstum und Beschäftigung in der deutschen Volkswirtschaft. 533.000 Menschen sind direkt oder
indirekt für die Versicherungswirtschaft in Deutschland tätig.
3