Dein Unterbewusstsein und du!

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Dein Unterbewusstsein und du!
Inhalt
Über mich
Vorwort
dein Bewusstsein
dein Unterbewusstsein
Regel Nr. 1
Alles ist eins
Regel Nr. 2
Alles ist Wirklichkeit
Regel Nr.3
Wie innen, so außen
(und umgekehrt)
Regel Nr.4
Was immer gezeigt wird,
wird umgewandelt
Regel Nr.5
Stelle nichts in Frage
Regel Nr.6
Je häufiger etwas gezeigt wird,
desto wichtiger ist es
Regel Nr.7
Je häufiger etwas gezeigt wird,
desto überzeugter bist du
Bilder sind besser!
Regel Nr.8
Mit allen Sinnen, denn diese
werden bevorzugt
Regel Nr. 9
Es gibt keine Verneinungen
Zusammenfassung
Tipps und Übungen
Über mich
Erst vor kurzem traf ich einen ehemaligen Mitschüler wieder. Wir hatten uns
mindestens 10 Jahre nicht gesehen, und so kamen wir ins Gespräch. Wir tauschten
unsere Lebenserfahrungen aus, das heißt, er erzählte, was er so alles (Negatives) erlebt
hat, dass das Leben schwer sei und er um vieles kämpfen müsse. Erstaunt reagierte er,
als ich auf seine Frage, wie es mir denn gehe antwortete: „Klasse!“
Er konnte nicht verstehen, warum ich in seine Reden und Ansichten nicht eingestiegen
bin und sagte nur kurz: „ Schon in der Schule warst du anders als die Anderen undstiller.“
Ich habe über seine Worte nachgedacht und- er hat Recht!
Ich kann mich nicht an alles aus meiner Schulzeit erinnern, doch die Situationen, an die
ich mich gerne erinnere sind eher solche, in denen ich mit mir alleine, oder zumindest
mit nur wenigen Freunden zusammen war.
Gerne habe ich phantasiert, bin in Tagträumen versunken, abends habe ich viel gelesen.
Die Abenteuer von Jules Verne und Karl May konnte ich in meinen Gedanken ganz real
erleben.
Immer mehr habe ich gezeichnet und gemalt, Dinge die ich mir ausdachte und Sachen,
die mich faszinierten. Mein Opa sagte einmal zu mir, dass ich reale Gegenstände
abzeichnen solle, denn dann würde ich das Zeichnen umso besser lernen. Und genauso,
wie ich diesen Rat versucht habe umzusetzen, habe ich viele andere Verhaltensregeln in
meiner Kindheit ohne zu hinterfragen angewandt.
Mittlerweile weiß ich, dass das in diesem Alter ganz normal ist.
Da meine Eltern, Großeltern und Lehrer viele solcher Lebensregeln auf Lager hatten,
verging bestimmt kein Tag in meiner Kindheit, an dem ich nicht solchen guten
Weisheiten ausgesetzt war. Und wie vermutlich alle Kinder in meinem Alter habe ich
die Dinge gut gelernt. Ich war ein guter Schüler. Der Unterrichtsstoff fiel mir eher
leicht, viel anstrengen brauchte ich mich nicht in der Schule.
Doch etwas Anderes war noch. Ich hatte dennoch das Gefühl, irgendwie anders zu sein,
nicht richtig dazu zu gehören. Ich war nicht so sportlich wie andere Jungen aus meiner
Altersstufe, die sehr gut Handball spielen konnten, schneller waren als ich.
Ich war nicht so diszipliniert und konnte meine Klarinette nicht leiden, was dazu führte,
dass andere Kinder im Orchester mitspielen durften, ich aber nicht.
Und immer wieder war ich auf der Suche nach der einen Sache, dem einen Hobby,
welches ich aus Leidenschaft ausübte. Ich konnte keines finden. Das führte wiederum
unweigerlich dazu, dass ich mich mit mir alleine beschäftigte und auch den Kontakt zu
nur wenigen Freunden pflegte. Ich war auch ein sehr gelehriges und artiges Kind,
meine Eltern haben mich daher gut erzogen. So war es unvermeidlich, dass ich alles,
was mir beigebracht wurde angewandt habe, um ein guter und fleißiger Mensch und
Mitbürger zu werden.
Ich vergaß während der nächsten Jahre alle meine Träume, Vorstellungen und Wünsche,
ließ mich zum Lehrer ausbilden, weil ich dachte, dass wäre der richtige Weg und weil
meine Mutter ja auch Lehrerin war. Ich arbeitete auch ein Jahr als Lehrer.
Natürlich habe ich auch jung geheiratet und bin Vater geworden.
Doch innerlich blieb ein Gefühl zurück. Ein Gefühl der Traurigkeit, der Enttäuschung
und der Unbeholfenheit. „War das jetzt schon alles?“ fragte ich mich ständig, vor allem
nachts, wenn ich wieder mal nicht schlafen konnte. Ich wurde einfach das dumpfe
Gefühl nicht los, dass mein wirkliches Leben irgendwo anders abläuft, dass hinter der
ganzen Sache, die wir Leben nannten, ein viel tieferer Sinn ist, als mir meine Eltern und
Lehrer beigebracht haben. Aber was war das?
Bereits mit jungen Jahren war ich wieder geschieden und wechselte meinen Beruf.
Ich ging wieder eine Partnerschaft ein, ging regelmäßig zur Arbeit, verdiente mein Geld,
kaufte ein Haus und versuchte, mich so gut wie es geht in meine neue Umgebung zu
integrieren, was mir nur mehr oder weniger gut gelang. Mein Leben schien gut zu
laufen, doch das dumpfe Gefühl der Traurigkeit und der Sinnlosigkeit blieb. So gut ich
mich auch ablenkte, mich in Arbeit vertiefte, dem Ausbau des Hauses, dem Motorrad
fahren, immer wieder hatte ich unterschwellig diese Gefühle, dass all dies nicht mein
Leben war, es noch irgendetwas gibt, was ich noch nicht herausgefunden hatte.
Die Ereignisse überschlugen sich mit einem Mal zwischen meinem 32. und 35.
Lebensjahr. Vielleicht komme ich später noch dazu.
Auf jeden Fall war ich nun durch die Lebensumstände dazu gezwungen, mich mit mir,
meinen Erfahrungen, meinen Vorstellungen vom Leben auseinanderzusetzen.
In den letzten 12 Jahren habe ich mich damit nun beschäftigt, ich war auf der Suche
nach mir selbst und um Antworten zu finden.
In diesem kleinen Buch habe ich einige meiner Er-Kenntnisse aufgeschrieben und
erklärt, und das nur aus dem Grund, damit ihr vielleicht davon profitieren könnt, etwas
lernen könnt, um den einen oder anderen Umweg, die eine oder andere schmerzhafte
Erfahrung vermeiden könnt.
Es ist eben genau so, wie ich es als Kind schon gespürt habe. Das Leben soll Freude
machen, es soll einfach sein. Nichts ist so, wie es scheint, und die Erwachsenen haben
nicht immer Recht.
Vorwort
„ Möge die Macht mit dir sein!“ Ein schöner Gruß, den George Lucas in den Siebzigern
Jahren seinen Jedi Rittern in der Star Wars Trilogie mitgegeben hat. Unter dem
Suchbegriff „Jedi“ steht in Wikipedia, dem Online Lexikon:“ Die Jedi handeln nach
einem Kodex, der ihnen helfen soll, im Einklang mit der Macht zu leben und nach
ihrem Willen zu handeln, sie nicht zu missbrauchen und somit nicht auf den Pfad der
dunklen Seite der Macht zu gelangen. Die Stärke der Jedi basiert auf den drei Säulen
Disziplin, Wissen und der Macht.“
In diesem kleinen Büchlein möchte ich schildern, was ich unter der „Macht“ verstehe,
nicht im Zusammenhang mit den Star Wars Rittern und irgendeiner Utopie.
Nein. In dieser Abhandlung möchte ich von einer Macht schreiben, die du in dir trägst,
die du erkennen und ganz real nutzen kannst. Die Macht, mit deinem Unterbewusstsein
zu kommunizieren, es kennenzulernen und im Endeffekt zu nutzen, um dein Leben in
die Bahnen zu lenken, wie du es dir vorstellst. Du kannst zu dem werden, der du sein
möchtest und das Leben führen, welches du möchtest.
Zu Beginn möchte ich kurz etwas erläutern. Wie euch sicherlich bereits aufgefallen ist,
verwende ich in diesem Buch das Wort „DU“ als persönliche Anrede und nicht das
Wort „SIE“. Meiner Meinung nach ist Das „DU“ in diesem Zusammenhang eher
angebracht, da dieses Wort gleich ein wenig Nähe schafft. Eine unbewusste Distanz,
hierarchisches Denken und somit eine unpersönliche Umgangsweise, wie es unter
Umständen die Anrede „SIE“ verursachen kann, entfallen somit. Ich möchte damit ein
wenig Vertrauen schaffen und damit die Voraussetzung, dass du meine Zeilen nicht
gleich in den Mülleimer wirfst. Vielleicht schaffe ich es somit auch ein wenig Neugier
in dir zu wecken, so ungefähr wie: „Mal schauen, was der so schreibt.“
Wenn du, lieber Leser nun der Meinung bist, dass dies für dich zu persönlich und
undistanziert ist, dann magst du mein Script nun zur Seite legen und dich mit etwas
anderem beschäftigen.
Schön, dass du an dieser Stelle weiterliest. Dies ist für mich ein Zeichen von Neugier
und einer offenen Haltung neuen Gedanken gegenüber. Vielleicht fragst du dich gerade:
„ Was mag das alles nun für mich bringen?“
Hier eine kurze Antwort.
Vielleicht bist du überzeugt davon, dass du meine Zeilen durch Zufall liest, vielleicht
hast du den Tipp von einem Verwandten oder Freund bekommen, oder du bist einfach
so im Internet darüber gestolpert.
Aber so sehe ich die Sache nicht. Ich bin der festen Überzeugung, dass es in unser aller
Leben keine Zufälle gibt. Es gibt Ursachen und deren Auswirkungen. Und das in jeder
Hinsicht in deinem Leben.
Kennst du das Sprichwort: „Wie es in den Wald hereinruft, so schallt es wieder heraus!“
Grob gesehen sagt dieser kleine Satz die ganze Wahrheit. Nun wirst du vielleicht
entgegnen, dass du dich immer anständig verhältst, vorsichtig reagierst, oder du nie
Probleme mit anderen Menschen hattest.
Ich weise noch mal darauf hin, dass dieses Sprichwort „grob“ gesehen die Wahrheit
sagt. Und vielleicht begreifst du es in seiner Vollständigkeit am Ende meines Büchleins.
Wie gesagt, dein Leben funktioniert in jeder Hinsicht nach diesem Prinzip. Das bedeutet
ganz einfach, dass alles was ist die Auswirkung einer Ursache ist, und alles was du tust,
ist der Grund oder die Ursache für irgendein Ergebnis.
Nur können wir die Auswirkungen oftmals nicht gleich erkennen, manche davon
benötigen lange Zeit, bis sie in unser Leben treten. Auf jeden Fall ist es anders gesagt
so: „ Was du heute tust, oder denkst, wie du dich verhältst, so wird es morgen, oder in
einiger Zeit in dein Leben treten.“
Sicherlich hast du schon einmal folgende Situation erlebt. Stell dir vor, du bist morgens
mal mit dem linken Fuß aufgestanden. Irgendetwas hat dich verärgert. Du bist vielleicht
gereizt, oder sauer. Jetzt gehst du in die Schule, an deinen Arbeitsplatz, oder einfach nur
unter andere Menschen. Was glaubst du, wie an diesem Tag deine Freunde,
Familienangehörige, oder die Arbeitskollegen auf dich reagieren? Sind sie nun alle
super nett zu dir, kommen gerne mit dir ins Gespräch, oder meiden sie deine Nähe?
Die Auswirkung deines unguten Gefühls erlebst du direkt. Vielleicht ist der Tag nun für
dich dumm gelaufen.
Oft ist es nun so, dass du allen anderen die Schuld daran gibst, dass dein Tag so mies
war. Der Chef hat dich angemault, der Lehrer war heute nicht nachsichtig mit dir und so
weiter.
Der Grund jedoch für deine Erfahrungen ist deine schlechte Laune gewesen.
Ich habe nun eine gute Nachricht für dich. Ab sofort ist kein anderer mehr an den
Missständen in deinem Leben verantwortlich. Du entscheidest ganz alleine, was du in
dein Leben trägst, was nicht.
Und da du in der Lage bist, dich selbst zu beobachten, dein Verhalten, deine Gedanken,
deine Haltung und deine Sprache, kannst du von nun an selbst entscheiden, wie dein
Leben verlaufen soll, wer du sein willst.
„Das klingt ja gut.“ Wirst du vielleicht jetzt denken. Wie kann ich das in meinem Leben
anwenden.
Aus meiner Erfahrung als Hypnosecoach und Erzieher und meiner Lebenserfahrung
heraus, verspreche ich dir:
„ Es ist der Beginn eines neuen Weges“
„ Es kann ein langer Weg werden.“
„ Du wirst beginnen, dich selbst zu erkennen.“
„ Du wirst selbst-bewusster werden.“
„ Du entdeckst neue Möglichkeiten.“
„ Alles wird sich ordnen!“
„ Du wirst gelassener und ruhiger.“
Vielleicht kannst du das ja gar nicht glauben, vielleicht aber ist das was ich hier schreibe
auch nichts Neues für dich, du hast es bereits in anderen Worten schon mal gehört, oder
gelesen. Offenbar ist es aber gerade an der Zeit, meine kurze Abhandlung zu lesen, sich
damit auseinanderzusetzen.
An dieser Stelle wäre es von Vorteil, wenn du dir, jetzt, bevor du in das eigentliche
Thema eintauchst, einen ganz gemütlichen Platz suchst, wo du ungestört bist. Nimm dir
etwas zu trinken mit, einen Tee oder Kaffee und mache es dir gemütlich. Du schaffst dir
damit ein kleines Ritual beim lesen, das gut ist für deine Aufnahmefähigkeit. Atme ein
paar Mal tief ein und aus und komm ein wenig zur Ruhe.
Ich bitte dich jetzt, meine Zeilen mit deiner ganzen Aufmerksamkeit zu lesen. Das
bedeutet, nicht nur mit deinem Verstand und deinen logischen Gedanken, sondern fast
noch wichtiger, mit deinem Gefühl. Ich bitte dich genau darauf zu achten, was du beim
Lesen meiner Worte fühlst. Und vielleicht beobachtest du deine Gedanken. Ich habe
bereits erwähnt, dass Offenheit eine wichtige Voraussetzung ist. Und dies in
Verbindung mit der Wahrnehmung deiner Gefühle und Gedanken ist eine wertvolle
Voraussetzung, die kommenden Kapitel zu lesen, zu genießen, sie zu verstehen.
..... und noch etwas
Schau dir einmal die Welt an, in der du gerade lebst, schau dir die Menschen in deinem
Umfeld, deiner Familie an, deine Freunde. Schau dir an, wie es in der Welt aussieht, wie
wir alle mit unserer Erde umgehen, die übrigens die einzigste Erde ist,
die es gibt. Betrachte dir, wie wir mit den Tieren und den Pflanzen umgehen, welchen
Dingen und Sachen wir große Bedeutung zumessen.
Vielleicht wirst du feststellen, dass es Zeit ist, etwas zu verändern. Ich möchte hier
keine Schwarzmalerei betreiben, doch einfach mal einige Dinge aufzählen, die für mich
eindeutig ein Zeichen dafür sind, dass wir alle eine neue Sicht auf die Dinge bekommen,
die uns täglich umgeben und die wir am eigenen Leib erfahren.
Der Fleischkonsum hatte sich bei den Menschen der westlichen Welt in den letzten 50
Jahren fast vervierfacht. Insgesamt wurden 2012 knapp vier Millionen Tonnen Fleisch
produziert. 85 Prozent der deutschen Bevölkerung essen täglich oder nahezu täglich
Fleisch und Aufschnitt. Insgesamt sind das im Durchschnitt etwa 60 Kilogramm Fleisch
pro Jahr und Kopf.
Mittlerweile sinkt der Fleischverbrauch wieder langsam, weil die Menschen sich
bewusst werden, wie schädlich diese Massentierhaltung ist, wie unmenschlich die
Bedingungen in den Großschlachterein sind, und das Fleisch nicht unbedingt gesund für
unseren Körper ist. Ein Großteil von Erkrankungen, wie Herz- Kreislaufkrankheiten,
Arterienverengungen und zu hoher Cholesterinspiegel sind auf zu hohen Fleisch- und
Eiweißkonsum zurückzuführen. In den USA nimmt dies einen derart hohen
Kostenanteil des Gesundheitssystems ein, dass dieses bereits in seiner derzeitigen Form
kollabiert.
In den Kühlregalen liegen immer wieder schön verpackte Fleisch- und Wurstprodukte,
mittlerweile bereits fertig gewürzt und angerichtet, so dass wir es nur noch auf den Grill
legen brauchen, um unser tolles Abendessen zu erhalten. Auch dieses Steak wurde aus
einem jungen Rind, oder einem Schwein gemacht. Und ich kann mir nicht vorstellen,
dass, wenn du dieses Schwein selber als kleines Ferkel bekommen hast, es vielleicht
„Fridolin“ genannt hast, es in deiner direkten Umgebung herangezogen hast, einfach
mal so, damit du regelmäßig deinen Grill anfeuern kannst, töten und zerteilen würdest.
Als ich mein erstes eigenes Auto bekam, hat dieses Auto am Anfang der 1990ger Jahre
ungefähr acht Liter Benzin auf 100 km gebraucht. Damals hat das Benzin pro Liter ca.
1,30 Deutsche Mark gekostet.
Es ist seit langem bekannt, dass die Erdölvorkommen auf der Erde immer weiter sinken,
es immer schwieriger und kostspieliger wird, dieses Öl zu gewinnen. Und irgendwann
sind auch die restlichen Vorkommen ausgeschöpft. Aus Erdöl wird fast alles, was dir im
täglichen Leben begegnet hergestellt, die Plastiktüte beim Einkauf, die PET Flaschen
deiner Getränke, Schuhe aus Kunstleder, Gummireifen, jedwede Plastik und Kunstfaser
in den Sachen, die du täglich trägst. Unser gesamter Lebensstandard basiert auf
Produkten aus Erdöl.
Mittlerweile ist alleine der Benzinpreis seit damals auf mittlerweile 1,68 € gestiegen,
Das sind umgerechnet auf die deutsche Mark fast 3,20 DM. Mehr als doppelt so teuer.
Viele der angebotenen Autos verbrauchen aber immer noch genauso viel Benzin wie
vor zwanzig, oder dreißig Jahren. Wird das Autofahren zum Luxus für einige wenige
Menschen, wenn der Preisweiter steigt, werden wir überhaupt so weiterleben können,
wenn wir nicht unsere eigenen Meinungen bilden?
Wenn du dein derzeitiges Leben betrachtest, das, worauf du Wert legst, kannst du
vielleicht erkennen, inwieweit du zu dieser Haltung beiträgst, die unser aller Leben
prägt.
Benötigst du wirklich schon wieder ein neues Handy, weil deine Kollegen oder
Mitschüler auch ein tolles Smartphone besitzen? Willst du es, damit du „mithalten“
kannst? Ist es notwendig heute wieder zu Mac Sowieso zum Essen zu gehen, weil dort
der Burger der Allerleckerste ist, oder ist es vielleicht schöner mit deinen Freunden
zusammen zu kochen? Willst du wirklich Deutschlands Superstar sein, oder das
Supermodell, weil du davon mehr Geld und Glück oder Anerkennung erhoffst? Im
Fernsehen wird dir gezeigt, dass das wohl heutzutage in ist.
Wenn du die Welt verändern möchtest, dann beginne bei dir selbst. Dann beeinflusst
das die Menschen in deinem Umfeld, und dann deren Umfeld. Wenn du beginnst, dich
und die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu sehen, dann beginnst du damit,
bewusster zu werden, bewusster mit dir umzugehen und Einfluss auf den Lauf der
Dinge zu haben.
Versteh mich bitte nicht falsch. Ich finde die Welt in der ich lebe toll. Ich genieße das
Leben in ihr.
Ich habe irgendwo mal einen Satz aufgefangen, der lautet: „90 Prozent aller Menschen
verbringen 100 Prozent ihrer Arbeitszeit damit, zu 100 Prozent Dinge herzustellen, die
wir zu 90 Prozent nicht benötigen.“
Und was haben die hergestellten Dinge für einen Wert? Wenn nach einem Jahr der neue
Fernseher schon wieder veraltet ist, und wenn ich sehe, dass neue Fernseher von Tag zu
Tag in den Läden billiger und billiger werden?
Ich finde, dass unsere Werte ein wenig vertausch sind, wenn ein Blue Ray Player
mittlerweile soviel kostet wie zwei Kisten Cola und einen Einkauf beim Bäcker.
Und vor Weihnachten holen die Menschen massenweise Elektrogeräte und Computer
aus den Fachmärkten, weil die „Alten“ nicht mehr auf dem Stand der Zeit sind. Dieser
Elektronikschrott wird dann irgendwohin in die dritte Welt verbannt, wo Kinder diese
Geräte auseinandernehmen, um wertvolle Kabelchen und Inhalte für ein paar Cent
weiterzuverkaufen. Diese Kinder werden vielleicht in ihrem ganzen Leben kein Game
Boy oder ein Laptop benutzen, geschweige eines besitzen.
Es ist unsere Aufgabe, unser Verhalten und unsere innersten Werte zu überprüfen, zu
hinterfragen, ob wir jeden Trend mitmachen müssen, wie mitfühlend wir mit anderen
Menschen sind und wie wir verantwortungsbewusster leben können. Und wenn du
anfängst, dies zu tun, dann bist du der neue Trendsetter, der, der Andere inspiriert und
die Welt verändert.
In der Bibel steht geschrieben: „... und mache die Welt zum Untertan!“
Vielleicht ist der Wortlaut ein wenig verwirrend, denn es bedeutet nicht, die Welt
auszubeuten, zu knechten, sondern der Mensch als „Beherrscher der Welt“ sollte
Verantwortung für diese übernehmen, sie beschützen, sie erhalten.
So sehe ich die Rolle von uns allen hier auf dieser Erde. Deine Kinder und wiederum
deren Kinder sollen auch auf dieser Welt leben und uns nicht vorwerfen, dass wir
weggeschaut haben und nichts unternommen haben.
Beginne damit, bei deinen innersten Werten zu schauen, sei zu überprüfen.
Es ist in deinem Leben alles im Überfluss vorhanden. Es gibt nichts, was du nicht haben
könntest, oder was zu bekommen wäre. Das Gute daran ist, dass du auswählen kannst,
aus all diesen Dingen, um genau dass zu nutzen, was du in deinem Leben benötigst. Das
bedeutet nicht, dass du alles haben musst und jeden Trend mitmachen sollst.
In den folgenden Kapiteln schildere ich dir, wie du tiefere Einblicke bekommen kannst,
in die Dinge, die dir wichtig sind, in die Dinge, die dich vielleicht davon abhalten, so zu
sein, wie du sein möchtest, dein Leben so zu gestalten, wie du es dir schon immer
gewünscht hast.
Du kannst erkennen, dass alles was in dir ist dein Leben prägt, deine Erfahrungen und
dein Umfeld. Und vielleicht entdeckst du tiefe innere Werte, die du einsetzen kannst,
damit dein Leben glücklich und erfolgreich wird und du dazu beiträgst, einen kleinen
Funken auszusenden, der unser aller Leben glücklicher werden lässt.
Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen!
Dirk Opitz
Kapitel 1:
Dein Bewusstsein
Du hast bestimmt schon viele Male dieses Wort gehört, ob in der Medizin, dem
Rettungsdienst, in Filmen und vielleicht auch in der Schule. Viele Menschen sprechen
von: „Mach dir das mal bewusst!“ im Sinne von „ Mach dir das mal klar!“. Andere
sprechen vom Bewusstseinswandel in der heutigen Zeit, die Mediziner erklären:
„...Bewusstsein verloren...“ im Falle einer Ohnmacht, oder eines Herzstillstandes.
Aber was ist das nun ganz genau, das Bewusstsein? Wo sitzt es und wie funktioniert das
eigentlich?
Unser Bewusstsein (Gesamtbewusstsein) ist meiner Meinung nach unterteilt in unser
Bewusstsein und unser Unterbewusstsein.
In diesem Kapitel möchte ich erst über unser Bewusstsein sprechen, unserem
sogenannten Wachbewusstsein. Dies ist auch das, wovon Mediziner reden, wenn sie
eine Bewusstlosigkeit feststellen. Es gibt eine ganze Menge von Definitionen des
Bewusstseins, je nach naturwissenschaftlicher und religiöser Anschauungen.
Was ich hier beschreibe ist das Bewusstsein, welches wir haben, wenn wir wach sind
und unseren täglichen Aufgaben nachgehen. Ich rede hier von dem Bewusstsein,
welches dir die Fähigkeit vermittelt, im alltäglichen Leben die Dinge auf die Reihe zu
bekommen und Entscheidungen zu treffen. Es gibt uns die Fähigkeit, logisch zu
denken, Schlüsse zu ziehen und Pläne zu erstellen, die du benötigst um deinen Alltag
zu bewältigen. Es entwickelt Handlungsstrategien und wägt ab. Dieses Bewusstsein
ist dir daher bekannt, dass du dir Gedanken machen kannst.
Durch gezieltes Lernen und durch deine Erfahrungen hast du dieses Bewusstsein
trainiert, so zu sein, wie es jetzt ist. Vielleicht hast du dir bestimmtes Wissen in
einem speziellen Fachgebiet angeeignet, auf welches du in bestimmten Situationen
zurückgreifen kannst, Du kannst logisch rechnen und vielleicht fehlerfrei schreiben.
Dieses rationale Bewusstsein ist sehr wertvoll. Damit kannst du Zugfahrpläne
erstellen, pünktlich an der Arbeit oder in der Schule sein. Du kannst dein Geld zählen
und entscheiden, was du in welcher Situation tust.
Vielleicht sagst du nun: „ Das ist ja alles ganz nett, Dirk, was du mir da erzählst.
Aber irgendetwas fehlt hier noch. Was ist mit den Entscheidungen, die ich aus dem
Bauch heraus treffe, wie ist es, wenn ich aufgrund von Wut, oder Freude etwas tue,
was ich normalerweise nicht entscheiden würde?“
Es gibt eben noch die andere Seite der Medaille, dein Unterbewusstsein. Und Beide
sind untrennbar miteinander verbunden. So kannst du es beobachten, wenn du dir
z.B. die Schuhe bindest. Als Kind hat man dir beigebracht, in vielen mühevollen
Stunden, auf eine bestimmte Art und Weise deine Schnürsenkel zu binden.
Aufmerksam hast du gelernt, trainiert und irgendwann konntest du dir selbständig die
Schuhe binden. Seither benötigst du keine Hilfe mehr. Aber mal ehrlich, durchdenkst
du heute noch jeden einzelnen Teilschritt dabei? Nein, es geht automatisch. Ebenso
ist es mit allen anderen Dingen, die du immer wieder tust. Das Autofahren,
Radfahren, Schwimmen, Laufen und so weiter. Anfangs brauchtest du dein
Bewusstsein, um die Handlungsfolgen zu planen, zu organisieren, so lange, bis es
vollständig automatisiert wurde. Und damit wechselte diese Abfolge von Tätigkeiten
in dein Unterbewusstsein. Es ist ein ständiger Prozess in deinem Leben. Egal was du
lernst, egal was du immer wieder auf die gleiche Art tust
und EGAL WAS DU IMMER WIEDER AUF DIE GLEICHE ART DENKST, das
wird so automatisiert. Das heißt, du erledigst die Dinge immer wieder auf dieselbe
Art, du denkst auf dieselbe Art. Aber der Vorteil ist, dass du lernen kannst, Dinge auf
eine andere Art zu tun, anders zu denken.
Du bist als Mensch in der Lage, neue Dinge, Verhaltensweisen, Ansichten zu lernen,
altes und überholtes in deinem Leben zu erkennen und zu ändern.
Na neugierig geworden?
Kapitel 2:
Dein Unterbewusstsein
Dein Unterbewusstsein ist der Teil in dir, der dein Leben zum größten Teil bestimmt.
Alles was du automatisiert hast, alle Gedanken, Verhaltensweisen, Handlungsmuster,
alle Erinnerungen und alle Emotionen und Gefühle sind darin gespeichert. Es ist der
Teil, der auch deinen Herzschlag, deinen Blutkreislauf, deine Instinkte und deine
Überlebensstrategien gespeichert hat.
Dein Unterbewusstsein arbeitet eher im Hintergrund, im Verborgenen, ist aber nicht
weniger einflussreich auf dein Leben, wie das Wachbewusstsein. Es arbeitet mit
Emotionen, Erinnerungen und beeinflusst maßgeblich dein Vegetatives
Nervensystem. Es ist demnach sehr wichtig für unser Leben und Überleben, oder stell
dir einfach mal vor, du müsstest über all deine Körperfunktionen, deine Atmung und
deine Emotionen immer bewusst entscheiden. Morgens vielleicht einen Plan für den
Blutkreislauf und deinen Puls und gleich danach, in welcher Abfolge du dich heute
freuen wirst. Unmöglich.
Dein Unterbewusstsein und wie es dich steuert kannst du allerdings an gewissen
Faktoren erkennen.
• Emotionen- sie sind das genaue Gegenteil deiner Rationalität, deines Verstandes.
Das Empfinden von Freude, Wut, Ärger, Glück, Trauer und Angst werden immer
wieder in deinem Unterbewusstsein aktiviert, ohne das du das bewusst entschieden
hast. Sie kommen oft scheinbar automatisch, doch bereits ein Gedanke genügt, um
eine solche Reaktion auszulösen, ebenso eine Äußerung eines Anderen, oder eine
Erinnerung an einen vergessenen Vorfall.
Dies bedeutet auch, dass eine positive Erinnerung positive Emotionen auslöst, eine
negative Äußerung auch ein negatives Gefühl. Welche Äußerungen, oder auch
Erinnerungen du als gut oder schlecht bezeichnest, liegt ganz in deiner ganz
persönlichen Geschichte. Der eine hat am Meer einmal ein negatives Erlebnis gehabt,
dann wird er das Meer meiden, weil er ein negatives Gefühl dabei hat, der andere
hatte am Meer den tollsten Sommer seines Lebens.
• Ein Oberbegriff für eine Vielzahl von Leistungen des Unterbewusstseins sind
Vorstellungen. Deine Ideen, deine Kreativität, Träume, Phantasie und Intuition haben
hier ihren festgelegten Platz.
Alles was du nachts träumst, alles was dir spontan einfällt, jede Intuition, der du
nachgehst, wird von deinem Unterbewusstsein gesteuert. Vielleicht kennst du die
Situation, in der du intensiv an eine Person gedacht hast, und kurze Zeit später
klingelt dein Telefon. Oder du drückst dich mit Kreativen Ideen beim malen, oder
musizieren aus. Diese Ideen haben ihren Ursprung im Unterbewusstsein.
• Alles was du jemals erlebt hast, gesehen hast, gehört hast, erfahren hast ist als
Erinnerung in deinem Unterbewusstsein gespeichert, und wird auch weiterhin dort
abgelegt. Diese Erinnerungen sind nicht ständig verfügbar, du kannst sie jedoch im
Bedarfsfalle abrufen, trittst unmittelbar auf, wenn du z.B. einen bestimmten Geruch
wahrnimmst. Sie können daher wieder ungewollt dein Verhalten beeinflussen, da sie
deine positiven, oder negativen Emotionen beeinflussen.
• Dein vegetatives Nervensystem reguliert vollkommen automatisch die Funktion
deines gesamten Organismus, wie deine Herzfrequenz, deine Atmung, die Größe
deiner Pupillen und die Sauerstoffversorgung deines Gehirns. Es macht dir auch
Appetit, wenn du etwas Gutes zum Essen siehst und steuert deinen Speichelfluss.
Diese Bereiche deines Unterbewusstseins bedingen sich oft gegenseitig, sie
beeinflussen sich untereinander.
Dazu ein kurzes Beispiel:
Es ist Nacht, du bist alleine im Wald. Du bekommst Angst, weil dir in deiner
Kindheit gesagt wurde, dass hier der böse Wolf sein Unwesen treibt. In deinem Kopf
entstehen Bilder dieses Ungeheuers und du erinnerst dich an ein ähnliches Ereignis in
deiner Kindheit. Dein Herz fängt an zu rasen, dein Blutdruck steigt und ganz
automatisch beginnst du zu rennen.
Dies ist natürlich ein ganz simples Beispiel, aber wenn du nun hinschaust, kann alles
auch andersrum geschehen. In deinem Kopf entstehen die Bilder, weil du gerade
einen Horrorfilm geschaut hast, und jetzt gehst du alleine in den Wald. Die
unbewussten Gedanken der Angst liefert dein Unterbewusstsein aufgrund deiner
Erinnerungen an Rotkäppchen....
Interessant, oder?
Es liegt an dir, solche automatisierten Abläufe zu erkennen und vielleicht neu zu
bewerten, besonders die automatischen Abfolgen, die du verändern möchtest, weil sie
immer wieder zu unbefriedigenden Ergebnissen in deinem Leben führen. Und das
Hervorragende daran ist. Es ist egal, welches Verhalten du verändern möchtest, was
du in dein Leben ziehen möchtest, ob du abnehmen willst, selbstbewusster werden
willst, konzentrierter, liebevoller, verständnisvoller, glücklicher, reicher, zufriedener,
ob du mehr Anerkennung möchtest, Der einzige Weg dahin ist, dir ehrlich zu
begegnen, aufmerksam zu sein und mit der Aufforderung zu beginnen, die schon über
dem Portal des antiken Orakels von Delphi stand:
„ERKENNE DICH SELBST!“
Hiermit möchte ich dich einladen, gemeinsam mit mir eine Reise zu starten, die dir
helfen wird, bestimmte Dinge in deinem Leben anders zu sehen, Verhaltensweisen zu
erkennen und diese zu ändern, gelassener und glücklicher zu werden.
Der einzige Mensch der dich ändern kannst bist du selbst!
Also hör auf zu schimpfen, tatenlos zuzusehen und beginne das zu sein, was du schon
immer sein wolltest.
Bevor du nun in den kommenden Kapiteln die einzelnen Regeln liest, wie dein
Unterbewusstsein funktioniert, wie es lernt und Erklärungen und Beispiele zum
besseren Verständnis findest, möchte ich dir noch einen wichtigen Hinweis geben.
Dein Unterbewusstsein befolgt diese Regeln nicht nach dem „ODER- Prinzip“. Es
handelt stets gleichermaßen nach allen Prinzipien, eben dem „UND- Prinzip. Du
kannst nicht nur eine Regel anwenden und alle anderen vergessen, denn wenn du dich
verändern willst, oder deine Gedanken und Programmierungen, musst du alle diese
Regeln anwenden.
Einige meiner Gedanken und Sätze wirst du vielleicht schon mal gehört haben,
vielleicht hast du die eine oder andere Regel schon benutzt und beachtet. Unbewusst,
oder nicht. Etwas wird dir vertraut vorkommen, anderes nicht.
Und noch etwas Wichtiges möchte ich hier anbringen. Wenn dein Bewusstsein, also
dein Verstand, in einer Minute vielleicht 100 Dinge merkt, dann verarbeitet dein
Unterbewusstsein ein Vielfaches davon. Ich habe neulich gelesen, wenn dein
Bewusstsein ca. 1,1 cm wahrnimmt, dein Unterbewusstsein nimmt 11km wahr, was
es auch erklärt, dass in bestimmten Bewusstseinszuständen, z.B. einer Trance durch
Hypnose, oder auch im Traum viele Bilder, Erinnerungen und Wahrnehmungen
auftreten können, die du im wachen Zustand nie abrufen könntest.
Es wird spannend, also lasse dich einfach darauf ein.
Und.....
Sitzt du noch bequem, in Ruhe in deiner Lieblingsecke?
Regel Nr. 1
Alles ist Eins
Die erste Regel ist eine ungemein wichtige Regel, wenn du für dich etwas verändern
möchtest. „Alles ist Eins“ besagt, dass dein Unterbewusstsein mit allem anderen, mit
Pflanzen und Tieren verbunden ist. Besonders mit anderen Menschen. Jetzt wirst du
erstaunt sein und fragen, wie das sein kann.
Für dieses Phänomen haben Psychologen den Begriff des morphogenetischen Feldes,
oder des kollektiven Unterbewusstseins geprägt.
Dein Verstand denkt da wie er es immer macht, logisch. Er nimmt Unterschiede
wahr, analysiert diese und zieht Schlüsse, er beweist dir somit, dass andere Menschen
von dir getrennt sind. Sie sehen anders aus, sprechen anders, haben andere
Erfahrungen und so weiter.
Aber vielleicht hast du ähnliche Sachen einmal erlebt, wie ich sie dir jetzt schildere.
Hast du schon mal das tiefe Gefühl gehabt, dass irgendetwas nicht in Ordnung war?
So ein Bauchgefühl, oder eine Vorahnung? Vielleicht war einer deiner Eltern krank,
vielleicht ein Unfall oder einfach nur, als ob du jetzt gerade jemanden anrufen musst,
und am anderen Ende der Leitung sagt man dir, dass intensiv an dich gedacht wurde?
Vielleicht hattest du bereits das Gefühl, aus einem persönlichen Grund einem anderen
jetzt gerade etwas Bestimmtes nicht zu sagen? Weil du irgendwie wusstest, das wäre
gerade das Verkehrteste, was du tun könntest? Oder vielleicht hast du die Erfahrung
gemacht, dass du etwas aussprichst und dein Partner sagte, dass er genau das Gleiche
gedacht hätte?
Wir sind auf unsichtbare geniale Weise miteinander verbunden, Alles ist eins!
Kennst du den Ausdruck des „grünen Daumens“?
Menschen, die den grünen Daumen haben, gehen vielleicht einfach unbewusst, oder
bewusst mit ihren Pflanzen liebevoller um. Sie kümmern sich und weisen die richtige
Haltung auf. Die Pflanzen wachsen und gedeihen, weil sie diese Haltung spüren.
Teste es selbst einmal aus und begegne deinen Pflanzen mit Aufmerksamkeit und
Liebe. Sie werden es dir danken.
Alle Tiere spüren ebenfalls unsere unsichtbare Haltung zu ihnen. Hunde spüren, ob
du Angst hast und sie danken es dir mit absoluter Treue und Hingabe, wenn du ihnen
mit Liebe begegnest.
Einen weiteren Aspekt hat diese Regel. Dein Unterbewusstsein unterscheidet nicht
zwischen dir und einer anderen Person, einem Tier, einer Pflanze.
Alles was du zu anderen sagst, was du anderen antust, tust du gleichzeitig dir an.
In der Bibel steht dazu: „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst!“
Ich möchte das einmal kurz übersetzen. Wenn du den Personen in deinem Umfeld,
allen Menschen mit Liebe begegnest, begegnest du dir selbst mit Liebe.
Achte daher genau darauf, wie du über andere sprichst, über Mitschüler, Kollegen
und deiner Familie. Sage positive Dinge über sie, nichts Negatives,
denn jedes deiner Worte trifft ungefiltert auch in dein Unterbewusstsein. Und je mehr
du schlecht über andere sprichst, desto mehr sprichst du schlecht von dir, denn:
dein Unterbewusstsein unterscheidet nicht. Alles ist eins.
Diese Regel erfordert Achtsamkeit im Umgang mit dir und deinen Mitmenschen. Es
ist leider in unserer heutigen Zeit bereits viel zu normal, respektlos, feindlich und
abwertend zu sprechen. Hinterfrage dich immer wieder, ob du friedvoll und
freundlich zu anderen Menschen bist. Hegst du friedvolle, freundliche Gedanken über
deine Mitschüler, Arbeitskollegen und Freunde? Wenn nicht, dann denkt daran, dass
es ein Ursache –Wirkungs-Prinzip gibt, und das deine Gedanken, deine Worte, dein
Verhalten Auswirkungen auf dich selbst hat. Vielleicht nicht gleich, aber irgendwann
kommt alles zurück.
Alles ist eins- besagt auch, dass du mit anderen mitfühlen kannst. Du kannst
Mitgefühl und Mitleid empfinden, wenn es einer anderen Person nicht gut geht, oder
wenn du Tiere in Not sehen kannst.
Es ist für mich ein vielleicht makaberes Beispiel. Ich wohne in einem kleinen Dorf.
Hier leben überwiegend ältere Menschen und hin und wieder findet eine Beerdigung
statt. Ist dir schon einmal aufgefallen, dass auf einer Beerdigung eine ganz spezielle
Stimmung zwischen Trauer und Feierlichkeit herrscht? Daher auch der Begriff der
Trauerfeier. Aufgrund dieser ersten Regel erzeugt unser Unterbewusstsein
automatisch die entsprechenden Gefühle. Wir fühlen eben mit, und manchmal
wundere ich mich darüber, dass ich weinen muss, auch wenn ich die trauernde
Familie gar nicht kenne, geschweige denn eine Beziehung zu dem Verstorbenen
hatte.
Ebenso funktioniert das mit der Freude und extatischen Gefühlen. Denk bitte an die
Fußball WM, oder an den Ballermann.
Ich möchte nochmals darauf hinweisen, dass du alleine verantwortlich dafür bist, was
du bist und wer du sein wirst. Denke bitte an die erste Regel- ALLES IST EINS- und
mache dir bewusst, was du in dein Unterbewusstsein hereinlässt, wie du denkst,
redest und ob du dich allem aussetzen musst, was dich gerade umgibt. Du kannst dich
entscheiden, ob du Dinge mitmachen, nachmachen musst, oder ob du vielleicht viel
lieber manches unterlässt und vielleicht ein gutes Buch liest.
• Alles ist eins.
• Alles ist mit dir verbunden. Menschen, Pflanzen, Tiere.
• Achte darauf, dass du respektvoll und freundlich, liebevoll über andere denkst,
sprichst, wie du dich verhältst.
• Alles was du sagst, denkst, tust, tust du, denkst du, sagst du zu dir selbst und wirkt
unbewusst in dein Leben.
• Achte auf negative Einflüsse durch andere ( Reden, Fernsehen u.s.w.)
Überprüfe genau, was du dir anschaust und anhörst!
Regel Nr. 2:
Alles ist Wirklichkeit
„Wie kann das sein?“, wirst du dich fragen. Alles ist Wirklichkeit. Vielleicht
unterscheidest du nach deinem Verstand. Du wirst erklären, dass du einerseits die
Wirklichkeit da draußen siehst, andererseits jedoch hast du deine Träume nachts,
deine Phantasien und Vorstellungen. Vielleicht malst du dir in Gedanken großartige
Bilder aus und tust sie dann als nutzlos ab. Du hast bestimmt solche Sätze wie: „
Träume sind Schäume!“ schon gehört.
Einer meiner Leitsätze, der auch auf meiner Homepage verzeichnet ist, ist die
Aussage: „ Unser Leben ist kein Traum, aber vielleicht wird und soll es einer
werden.“
Wissenschaftler wissen das bereits sehr lange. Unser Gehirn unterscheidet nicht
zwischen den realen Bildern, die wir sehen, von den Bildern, die wir in Träumen
haben, oder die du dir vorstellst. Bei allen drei Vorgängen wird dasselbe Gehirnareal
angesprochen. Alles was dein Unterbewusstsein vorgesetzt bekommt, ob Bilder,
Gesprochenes, Emotionen, Gedanken stuft es als real ein. Alles wird gespeichert.
Dein Unterbewusstsein unterscheidet nicht, zwischen den Dingen, die du gedacht und
die du real erlebt hast.
Ich will dir ein Beispiel geben. Stell dir vor, du trainierst für ein Basketballspiel.
Zwei deiner Mitschüler, oder Kollegen machen dies auch. Aber ihr seid
unterschiedlich motiviert, wobei ihr dieselben körperlichen Voraussetzungen habt.
Ihr habt ungefähr 8 Wochen Zeit, um euch auf das Körbewerfen vorzubereiten. Alle
wollt ihr das beste Ergebnis erzielen. So geht einer von euch jeden Tag in die
Sporthalle und übt das Korbwerfen, Ein anderer von Euch ist nicht ganz so motiviert
und übt nur jeden zweiten Tag in der Sporthalle und die Tage dazwischen übt er dies,
indem er sich zu Hause hinsetzt und in Gedanken intensiv das Werfen übt. Du jedoch
bist so gar nicht motiviert und gehst erst gar nicht in die Halle. Du setzt dich jeden
Tag mit entspannender Musik in deinen Sessel und übst intensiv Körbe werfen,
indem du immer wieder dir vorstellst, wie du diesen Wurf ausübst. Du gehst in
Gedanken deine Haltung, den Ablauf und den Wurf ganz konzentriert durch. Jeder
übt so in seiner Weist die kommenden acht Wochen. Was glaubst du, wer von euch
am Besten auf das Spiel vorbereitet ist? Wahrscheinlich du! Du bist am allerbesten
vorbereitst, weil dein Unterbewusstsein dein Training als real ansieht. Und während
deine beiden Freunde doch hin und wieder in der Halle Fehltreffer hatten, sich
darüber ärgerten, Zweifel bekamen, gehst du aus deinem Training mit Null
Fehlwürfen und gesteigertem Selbstbewusstsein hervor.
Dies ist auch die grobe Grundlage eines jeden Mentaltrainings und der Sporthypnose.
Für dein Unterbewusstsein ist alles real!
Denke auch bitte noch einmal daran, was ich zu der ersten Regel geschrieben habe.
Es ist nun in der zweiten Regel noch mehr zu beachten, was du über andere
Menschen redest, was du sagst und was du beachtest. Da dein Unterbewusstsein nicht
zwischen Gesagtem unterscheidet, da alles real ist, sind auch die unwahren Sätze, die
du hörst und sprichst Realität. Sie sind deine eigene Wahrheit.
Erinnere dich einmal an deine Kindheit und deine Jugend und denke einfach mal an
typische Situationen aus deinem Elternhaus. Wie haben deine Eltern mit dir
gesprochen? Wie haben sie sich untereinander verhalten? Wie war ihr Umgang mit
anderen Menschen, mit Freunden und Bekannten?
Gab es Aussagen wie: „ Du bist ein tolles Kind, mein Liebling, und egal was du tustich liebe dich von ganzem Herzen!“, oder waren es eher solche: „Wenn du nichts
lernst wirst du es nie zu etwas bringen!“, oder „Geld allein macht auch nicht
glücklich, Geld verdirbt den Charakter!“
Alles was du in deiner Kindheit gehört hast, oft gehört hast, von allen Seiten gehört
hast wird wie bereits erwähnt automatisiert und somit zu deinem ganz persönlichen
Glauben, deiner festen Überzeugung. Reiche Menschen sind nur deshalb reich, weil
sie gelernt haben, und das meist seit Kindesbeinen, reich zu denken und zu fühlen.
Menschen mit Ausstrahlung und Charisma haben von Kindheit an gelernt, diese
Dinge zu denken und zu entwickeln. Arme Menschen, unglückliche Menschen führen
nur deshalb dieses Leben, weil sie nicht anders gelernt haben zu denken und zu
handeln. Jeder hat eben seine eigene, ganz persönliche einzigartige Prägung, die
unterbewusste Automatisierung in seinem
Unterbewusstsein, die er als Wirklichkeit empfindet. So entstehen oft
Missverständnisse, Diskussionen, in der jeder versucht seine ganz persönliche
Wirklichkeit darzulegen und zu rechtfertigen.
Die derzeitige Welt, das derzeitige Leben ist das Ergebnis des Denkens aller
Menschen. Entspricht dein Leben deinen Wünschen,?
Lasse dir diese Regel noch einmal durch deinen Kopf und dein Herz gehen,
ich finde, es ist eine gute Herausforderung, mal nachzufühlen und nachzudenken, was
du alles als deine persönliche Wirklichkeit empfindest. Wie denkst du tief in dir über
das Leben, über Geld, über Glück, über die Liebe und Partnerschaft. Was sind dein
Werte und Überzeugungen.
• Alles ist Wirklichkeit
• Dein Unterbewusstsein unterscheidet nicht, ob etwas real stattfindet, oder in deinem
Kopf.
• Gedanken, Bilder Gehörtes und Erfahrungen werden deine eigene Wirklichkeit.
• Alles was du in deinem Leben an Worten, Sätzen, Erfahrungen gespeichert hast, ist
für dich Realität, ist deine Überzeugung, dein Glaube.
• Deine unbewussten Überzeugungen, deine Bilder und Gedanken sind Wirklichkeit,
so ist dein Leben.
• Überprüfe deine tiefen Gedanken und Überzeugungen auf den Wahrheitsgehalt. Was
denkst du über
Liebe, Leben, Anerkennung, Arbeit, Geld, Partnerschaft
z.B. Ist es wirklich wahr, dass man Geld nur mit harter Arbeit verdienen kann?
( Oder andere Glaubenssätze) Ist es wirklich wahr?
• Sei achtsam, was du immer wieder wahrnimmst wird automatisiert, somit zu neuen
Glaubenssätzen.
Regel Nr. 3:
Innen
Es ist Innen so wie Außen, und Außen so, wie
Mit dem kleinen Wort „innen“ meine ich, was in dir drinnen, in deinem
Unterbewusstsein gespeichert ist, und natürlich mit dem Wort „außen“, dass was
außerhalb von dir ist.
Du wirst vielleicht fragen, was das ist, was in dir ist. Ich werde dir diese Regel einmal
erklären. Erinnere dich noch mal an meine oben genannten Worte über die Jedi. „Die
Jedi handeln nach einem Kodex, der ihnen helfen soll, im Einklang mit der Macht zu
leben und nach ihrem Willen zu handeln, sie nicht zu missbrauchen und somit nicht
auf den Pfad der dunklen Seite der Macht zu gelangen.“ Steht bei Wikipedia
geschrieben.
Auch du kannst diesen Kodex auf dich und dein Leben anwenden. Im Einklang mit
deinem Unterbewusstsein zu handeln, dein Unterbewusstsein, also deine
Vorstellungen und Wünsche, deinen „Lebenstraum“ zu erkennen und nach diesem
inneren Willen zu handeln.
Es ist innen so wie außen heißt ganz einfach gesagt, wie es in deinem
Unterbewusstsein aussieht, so sieht dein Leben aus, so wird es dir von deiner
Außenwelt gespiegelt.
Wenn in deinem Unterbewusstsein nur schöne Bilder, Erinnerungen und positiver
Glauben verankert sind, dann wirst du ein positives, schönes Leben haben.
Was ist in deinem Unterbewusstsein alles verankert?
Oben habe ich bereits geschrieben, dass dein Unterbewusstsein ein Vielfaches mehr
wahrnimmt, als dein Verstand. Alle Erinnerungen, sowohl positive, als auch negative,
Bilder, alle Überzeugungen, ob sie dir nun dienlich sind oder nicht, alles ist in dir
gespeichert.
Und da die Regel besagt, dass es außen nun genauso ist, spiegeln sich all deine
Überzeugungen, Ängste, verdrängte Erinnerungen, Hoffnungen und Erwartungen.
Dein Leben ist so, wie du es innen bereits lebst. Und vielleicht bist du gerade
volljährig geworden, oder auf dem Weg dahin.
Vielleicht glaubst du auch, dass du nun endlich frei und unabhängig bist. Alles was
du in deinem Leben gehört, gesehen, gefühlt und erlebt hast, ist immer noch in
deinem Unterbewusstsein. Und bisher hast du dir noch keine Gedanken darüber
gemacht, ob all das, was du dort gespeichert hast, auch dir entspricht, ob das was du
zu oft gehört hast auch wirklich die Wahrheit ist.
Ein kleines Beispiel dazu. Deutschland ist einer der Staaten auf der Erde, in denen
der Lebensstandard der Einwohner am allerhöchsten ist. Kein Mensch muss in
unserem Land hungern. Wir haben fließendes warmes Wasser aus der Leitung, was in
einigen Staaten Afrikas oder Südamerikas längst kein Standard ist. Es gibt gute
soziale Absicherungen, wie unser Rentensystem, unser
Krankenversicherungssystem, unser Sozialhilfesystem. Alle Menschen sind versorgt,
wenn auch nicht immer nach ihren Wünschen und Vorstellungen, wobei wir schon
beim Thema sind. In vielen Zeitungen und Nachrichten wird dir mitgeteilt, dass es
immer weniger reiche Menschen gibt, dafür immer mehr arme Menschen. Die Kluft
wird immer größer.
Dies ist für mich ein gutes Beispiel, wie das Unterbewusstsein wirkt.
Ein Kind, welches unter Reichen aufgewachsen ist, hat bereits in seinem
Unterbewusstsein den Glauben und die Erwartung, dass Geld in einer bestimmten
Menge zur Verfügung steht. Es glaubt auch, dass es stets Geld bekommt, weil es die
Erfahrung so gemacht hat. Ein Kind, welches in einem armen Umfeld aufwächst,
erfährt genau das Gegenteil. Oft ist kaum Geld vorhanden, man muss hart dafür
arbeiten, vielleicht sogar dafür anderen Menschen schaden, und vielleicht ist es auf
die Hilfe anderer angewiesen.
So lernt dieses Kind die Negativität kennen. All dies ist in ihm gespeichert und es
wird auch im Äußeren dies erfahren.
Vielleicht entwickelt dieses Kind nun einen starken Willen, es will anders leben und
es später einmal besser haben. Trotz der guten Vorhaben vieler dieser Kinder nimmt
die Armut immer weiter zu.
„Willst du die Welt verändern, so beginne bei dem, was du morgens zuerst im
Spiegel siehst!“ sagt ein schöner Satz. Bei dir selbst.
Lerne dich kennen! Hinterfrage und fühle nach, was du denkst über das Leben, das
Glück, deine Wünsche und Träume, das Geld und die Liebe.
Hast du Überzeugungen wie: „ Ich liebe mich und mein Leben!“, oder: „ Ich erreiche
meine Träume in kürzester Zeit!“? Vielleicht sind aber auch blockierende Gedanken,
wie: „ Geld verdirbt den Charakter!“ deine Überzeugungen. Und da du ja auf keinen
Fall deinen Charakter verderben möchtest, ein guter Mensch sein willst, wirst du
wahrscheinlich auch kein Geld haben. Solange, bis du diese Überzeugung, dieses
Glaubenssatz erkennst, hinterfragst und beginnst, diesen zu entkräften.
Umgib dich dann mit Menschen, die so sind, wie du sein willst, die das Ideal für dich
verkörpern. Umgib dich mit liebevollen, glücklichen, reichen, gesunden Menschen
und du wirst merken, wie dich das verändert, denn diese Regel besagt auch, wie es
außen ist, so ist es innen. Du wirst von diesen Menschen lernen, dir wichtige Dinge
aneignen, deren Überzeugungen übernehmen. Denk an die erste Regel. Alles ist eins!
Wir sind alle miteinander verbunden. Die Jedi sprechen vielleicht von dieser guten
Seite der Macht, denn sie funktioniert auch anders. Begib dich unter kranke
Menschen und es wird nicht lange dauern, dann bist du selber krank, oder vielleicht
warst du schon mal länger krank und hast bemerkt, wie die Stimmung in deiner
Familie stetig immer weite zu sinken begann.
So wirkt das Gesetz: „ wie es innen ist, so ist es auch außen...und umgekehrt in
deinem Leben aus. Du kannst die Wirkung des Gesetzes auch noch in anderen
Bereichen bemerken. Sicherlich kennst du von deinen Großeltern und den Eltern den
Ausdruck „Frühjahrsputz“. Meistens um die Osterzeit haben viele Menschen diesen
Ausdruck dafür gebraucht, ihre Wohnung zu entrümpeln, und alles zu säubern, die
Fenster zu putzen. Die Wohnung oder das Haus wurde komplett entrümpelt, gereinigt
und aufgeräumt. War es bei dir genauso?
Nach dieser Reinigungsaktion, so war es zumindest bei meinen Eltern und Großeltern
stellte sich ein Gefühl der Erleichterung ein, vielleicht sogar ein Glücksgefühl. Der
Sommer konnte nun endlich kommen und es konnten andere Aufgaben in Angriff
genommen werden. Meist mit Frohmut und Tatkraft.
Durch das Ordnen und säubern der äußeren Umgebung wurde, zwar meist unbewusst,
auch innerlich aufgeräumt und gesäubert. Alte Energien wurden beseitigt und es
wurde Platz für neue Lebensfreude und Tatkraft geschaffen.
Menschen, die innerlich nicht „aufgeräumt“ sind, deren Gefühlswelt im Chaos
versinkt, neigen häufig dazu, auch äußerlich zu verwahrlosen. Die Wohnung wird
immer unordentlicher und unsauberer, bis sie es schaffen, entweder alles loszulassen
und aufzuräumen, innerlich, wie auch äußerlich. Vielleicht hast du dies bereits selbst
an dir bereits erlebt, in einer Zeit, in der du dich in einer persönlichen Krise
befandest.
Es ist innen so wie außen, und außen so, wie es innen ist, sagt demnach aus, dass du
deine kompletten Erfahrungen, Werte und Vorstellungen von deiner Umgebung
gespiegelt bekommst, alles in deinem Leben so geschieht, wie du es als Wert,
Glauben, Abneigung, Überzeugung und Vorstellung in deinem Unterbewusstsein
automatisiert hast.
Bist du denn nun wirklich so anders, als deine Mutter oder dein Vater?
Du wolltest vielleicht viele Dinge ganz anders tun, und ganz anders sehen.
Dennoch trägst du in dir die tiefen Überzeugungen, die sie dir als Ratschläge, oder
auch Aufforderungen mitgegeben haben.
Bitte sein ganz ehrlich zu dir selber, denn damit tust du dir den besten Gefallen. Ist
alles, was du glaubst auch das, was du im Leben möchtest?
• Dein Leben im Äußeren ist das, was du in deinem Inneren glaubst.
• Deine tiefen Ansichten und Überzeugungen prägen deine Realität
• Beides bedingt sich wechselseitig, ändere deine Ansichten, sei offen,
dann hast du die Macht in dir, dein Leben zu ändern.
( Wenn du fest daran glaubst, dass du glücklich bist, wirst du glücklich sein.)
• Ändere dein äußeres Leben, umgib dich mit den Dingen, die du magst,
und deine innere Einstellung wird sich ändern.
( Wenn du kein Alkohol mehr trinken willst, begib dich unter Menschen, die nicht
trinken, wenn du reich denken willst, begib dich unter reiche Menschen, wenn du
innere Ruhe und Harmonie wünscht, schaffe in deinem Umfeld Ruhe und richte dich
harmonisch ein.)
• Befreie dich von allem Überflüssigen in deinem Leben, innerlich wie auch äußerlich,
und du schaffst damit Platz für neue Energien. ( Loslassen)
• Schlage dich auf die gute Seite der Macht, sei freundlich, optimistisch, liebevoll,
mitfühlend und du wirst die gute Seite des Lebens entdecken.
Regel Nr. 4
Was immer gezeigt wird, wird umgewandelt
Einiges habe ich bereits in den oberen Absätzen und Kapiteln erwähnt. Alles was du
mit deinen Sinnen aufnimmst, was du denkst und was du sagst oder dir vorstellst wird
in Realität umgewandelt. Jedes innere Bild, oder Gefühl was aufgrund eines
Gedanken entsteht wird zu deiner ganz eigenen Realität und somit zu deinem Leben.
Das heißt, wenn du Angstgefühle bekommst, weil du ein inneres Bild einer Situation
hast, entsteht diese Situation. Auch der Ausdruck der selbsterfüllenden Prophezeiung
meint damit dieses Phänomen.
Stell dir einmal vor, dass du ein Vorstellungsgespräch hast. Du bist sowieso schon
sehr aufgeregt, weil du dir seit einigen Tagen Gedanken darum machst.
Du weißt nicht, wie viele Personen anwesend sein werden, was du gefragt wirst und
wie du die Situation meistern wirst. Vielleicht hast du Gedanken wie: „ Ich bin so
aufgeregt!“, oder „ Ich werde kein Wort herausbringen!“
In deinem Kopf entstehen nun Bilder dieser vorgestellten Situation. Bilder und
Vorstellungen in denen du dir genau ausmalst, wie du in dieser Situation bist, unter
Umständen sind das wahre Horrorbilder. Was glaubst du, wie das
Vorstellungsgespräch laufen wird? Wirst du überraschend eine Glanzleistung
hinlegen und man wird dich mit Kusshand einstellen, oder wirst du eher so agieren,
wie du dir es ausgemalt hast. Der Grund für deine Gedanken, die eine Situation
bewerten und die deine negativen Gefühle heraufbeschwören ist deine Sichtweise,
dein Glaube. Und wenn du selbst denkst, dass du unsicher bist, du aufgeregt bist,
dann bist du es auch. Dein Selbstwert und deine Selbstsicherheit bestimmt hier dein
Auftreten.
Erfolg kommt hier in diesem Beispiel von Folgen. Es folgt das, was du aussendest, in
jeder Beziehung.
Aufgrund deiner Erfahrungen im Leben und deiner Prägungen, die in deinem
Unterbewusstsein gespeichert sind, also vollkommen automatisch ablaufen, wirst du
dich verhalten. Nach deinen Überzeugungen und nach deinem Glauben wirst du
handeln, sprechen und die Situation bestehen.
Ist es vielleicht besser, dann Überzeugungen zu haben, wie: „Ich kann alles erreichen,
was ich will!“
Dein Unterbewusstsein arbeitet so, dass alles, was ihm gezeigt und gesagt wird
umgewandelt wird. Zu Beginn wirst du dies vielleicht als Emotion bemerken, egal ob
Freude oder Enttäuschung. Wenn du zum ersten Mal in deinem Leben von deinem
Vorgesetzten dafür belobigt wirst, weil du ausgezeichnete Arbeit geleistet hast kann
dies ein großer Ansporn sein, weiterhin gute Ergebnisse zu erzielen. Vielleicht, weil
du dich innerlich danach sehnst Anerkennung zu bekommen, weil du Bestätigung
suchst und weil du einfach gut sein möchtest.
Diese Freude bewirkt innerlich einen Ansporn. Das Lob deines Chefs wird hier zum
Treibstoff für höhere Leistungen. Erst durch deine Bewertung des Lobes, oder des
Satzes deines Bosses entsteht in deinem Unterbewusstsein die Umwandlung dahin,
dass du vielleicht häufiger belobigt wirst, weil du gute Arbeit leistest.
Da dem Unterbewusstsein egal ist, was es gezeigt bekommt, verwandelt es alles.
Ebenso negative Bilder. Zu den negativen Bildern gehören auch Befürchtungen und
Ängste. Beschäftigst du dich in deinen Gedanken damit, dir auszumalen, wie eine
Situation ist, wenn sie schief geht? Daher kommt der gebräuchliche Satz: „...das wäre
ja nicht auszumalen!“.
Jede Befürchtung, ganz besonders die, die du häufig denkst, und solche, die bereits
unbewusst ablaufen, werden von deinem Unterbewusstsein umgewandelt, dass heißt
du rufst sie dir dadurch erst recht in dein Leben.
Natürlich ist das alles sehr einfach dahergesagt, es bedarf mehr dazu seine Träume zu
realisieren als immer nur positiv zu denken. Natürlich ist es wichtig, positive Kräfte
freizusetzen um etwas zu bewirken. Jedoch denke daran, dass dein Unterbewusstsein
schon voll ist, von Vorstellungen, Überzeugungen und Prägungen. Es nützt nicht viel,
jeden Tag Tausend mal zu denken: „ Ich bin selbstbewusst und stark!“, wenn in
deinem Inneren noch das Programm abläuft: „Ich bin nichts wert!“ Dann kann es
geschehen, dass deine unbewusste Überzeugung, die immerzu im Hintergrund
mitläuft Realität wird. Oder bestenfalls geschieht gar nichts, weil zwei verschiedene
Programme entgegengesetzt wirken.
Es ist wie bei einem PC, dessen Programme im Hintergrund für das Funktionieren
zuständig sind. Wenn ein zweites Betriebssystem aufgespielt wird fragt Windows,
welches er denn nun benutzen soll. Und du musst dich entscheiden, eines davon zu
löschen, damit nicht jedes Mal eine Entscheidung getroffen werden muss. Ich kann
mir nicht vorstellen, dass es einfach ist, vor jeder Mahlzeit zu entscheiden, ob du dich
nun gesund ernährst, oder nicht.
Viel leichter geht es, wenn deine Überzeugung, gesund zu essen so automatisiert ist,
dass es ganz von alleine geht.
In einem späteren Kapitel komme ich nochmals darauf zurück.
Also fasse ich zusammen:
Was immer du deinem Unterbewusstsein zeigst, es wird umgewandelt.
Angenehme und unangenehme Gedanken und Bilder werden angenommen.
Das Unterbewusstsein unterscheidet nicht zwischen „Gut“ und „Böse“.
Unbewusste Gedanken und Bilder erzeugen die Realität, diese sollten zuerst erkannt
und bearbeitet werden, z. B. durch neue Erfahrungen und Visualisierungen
• Positive Gedanken wirken dann, wenn keine unbewussten negativen Gedanken sie
blockieren
• Achte wieder darauf, was du deinem Unterbewusstsein zeigst. Achte auf Dinge, die
sich für dein Leben als wichtig herausstellen.
( Willst du schlank sein, dann achte auf Bilder, Geschichten und Menschen, die
schlank sind.)
•
•
•
•
Regel Nr. 5 Stelle nichts in Frage
Vieles, was in diese Regel fällt, habe ich bereits in vorangegangenen Regeln erwähnt,
denn auch hier ist es so, dass sich alles gegenseitig bedingt. Und wie ich bereits
erwähnt habe, kannst du diese Regeln nicht einzeln, nacheinander abarbeiten, sondern
solltest alle Regeln gleichzeitig beachten.
„Stelle nichts in Frage“ ist eine weitere Anweisung an dein Unterbewusstsein, und es
setzt es direkt um.
Dies bedeutet, dass dein Unterbewusstsein keine Entscheidungen fällt. Es
unterscheidet nicht in Innen und Außen, nicht in Gut und Böse, oder in Schlecht für
mich, oder gut für mich. Diese Aufgabe des bewussten Auswählens und des Treffens
von Entscheidungen fällt deinem Verstand zu. Dein Unterbewusstsein speichert nur
ab und wandelt es in Realität um. Was du dein Unterbewusstsein speichern lässt, was
du ihm zeigst, eben das, was es in Realität verwandeln soll, dass entscheidest du ganz
alleine…und ganz bewusst.
In den vergangenen Abschnitten habe ich dir bereits davon erzählt, dass du genau
auswählen musst, was du deinem Unterbewusstsein zeigst, dass du darauf achten
solltest, wie du sprichst, was du dir für Fernsehsendungen anschaust und was du
denkst. Beobachte dich bitte ganz genau und erkenne deine Gedanken, deine innere
Haltung und deine Werte. Denn diese werden deine Realität.
Da dein Unterbewusstsein nichts in Frage stellt, bist du es, der deine Umgebung,
deine Mitmenschen, Situationen und deine Reaktionen beobachten sollte und der
wahrnehmen kann, wie du auf bestimmte Ereignisse reagierst.
Du triffst die Auswahl und du stellst in Frage, was dir erzählt wird und was du für
dich als wahr erachtest. Es liegt in deiner Macht, dir genau das zu geben, was du für
dein Leben und deine Ziele benötigst. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass du
genau weist, was du willst, welches Leben du führen möchtest und welche Dinge für
dich wichtig sind.
Wenn du noch keinen genauen Plan hast, oder kein bestimmtes Ziel für dein Leben,
oder vielleicht nur für die nächste Zeit, dann kannst du natürlich auch nicht
entscheiden, was für dich richtig, oder falsch ist. Du bist dann geneigt, dir ein breites
Spektrum an Vorgaben anzuschauen, du hörst dir Vieles an und dein
Unterbewusstsein speichert dies ab. Das Ergebnis ist ein Leben voller verschiedener
Ansichten, keiner festen Meinung, oder keinen wirklich eigenen Werten.
Am Ende entsteht daraus Unsicherheit, oder vielleicht auch Angst.
Hiermit fordere ich dich auf, dir einmal Gedanken zu machen, was du wirklich in
diesem Leben erreichen möchtest. Wie willst du leben? Wer möchtest du sein? Was
ist für dich wichtig?
Falls dich diese Fragen sehr beschäftigen und du einfach nicht weiter weißt, kannst
du gerne meine Internetseite besuchen. Dort verweise ich auf paar sehr interessante
Bücher, die genau dieses Thema behandeln, die dir helfen werden, das zu finden, was
du suchst, deine Lebensaufgabe zu entdecken und diese auch zu erfüllen.
Zusammenfassend möchte ich sagen:
• Dein Unterbewusstsein stellt nichts in Frage!
• Du entscheidest, was dein Unterbewusstsein speichern und umwandeln soll!
• Du entscheidest somit bewusst, was für ein Leben du führen willst!
• Du benötigst ein Ziel, vielleicht ein Gesamtziel für dein Leben!
• Entscheide, wenn du dich verändern möchtest, nur für die positiven
Bilder, Vorstellungen und Gedanken. Denke so, dass alles, was du willst, in positive
Gefühle und Bilder verpackt ist, erkenne negative Gedankenmuster, die dich
behindern
• Bearbeite diese negativen Gedanken, indem du immer wieder Positive Vorstellungen
und Glaubenssätze verankerst, z. B. durch Meditation, Visualisierungen
• Sei achtsam und lasse dich nicht im Negativen von anderen Menschen beeinflussen
(„ das kannst du sowieso nicht!“)
Tipp:
Schaue kein Fernsehen mehr, sondern nur Dinge, die du bewusst auswählst!
Schaffe die Zeitung ab, in der nur negative Nachrichten stehen!
Regel Nr. 6:
Je häufiger etwas gezeigt wird, desto wichtiger ist es
Ein deutsches Sprichwort sagt: „Übung macht den Meister!“
Herr Nikolaus B. Enkelmann schreibt in seinen Büchern: „Wiederholung führt zur
Meisterschaft!“
Beide Aussagen meinen natürlich dasselbe. Und genau diese Worte kannst du auf
dein Unterbewusstsein anwenden. Was du deinem Unterbewusstsein am häufigsten
und regelmäßig zeigst, stuft dieses als wichtigste Sache ein, um in die Realität
umzuwandeln.
Ich möchte hier zu deinem Verständnis Beispiele anbringen, die diese Regel
beschreiben.
Nehmen wir jetzt einmal an, du hättest den starken Wunsch einen bestimmten Beruf
auszuüben, z.B. Schreiner.
Dieser Wunsch ist schon lange in dir. Du beschäftigst dich seit deiner Kindheit mit
Holz und dessen Verarbeitung, vielleicht hat sogar dein Vater eine Schreinerei, in der
du dich ausprobieren konntest. Dein Vater gab dir Tricks und Kniffe mit auf deinen
Weg und mittlerweile verfügst du über einen großen Wissensschatz, was die
Holzbearbeitung angeht. In den letzten Jahren ist diese Tätigkeit, dieses Gebiet zu
deiner Leidenschaft geworden und alles was du liest, was du betrachtest fällt in dieses
Thema.
Ich glaube, dass du ein guter Schreiner bist und vielleicht besser als ein anderer
Schreiner, der zwar auch in die Lehre gegangen ist, seine Prüfung abgelegt hat und in
diesem Beruf arbeitet, sich aber in seiner Freizeit ausschließlich dem Kochen
gewidmet hat. Vielleicht ist dieser Schreiner ein besserer Koch als du.
Ebenso ist es, wenn du Dinge in deinem Leben erreichen möchtest. Je häufiger du
deine Aufmerksamkeit nur den Dingen zuwendest, die du willst, desto wichtiger wird
es deinem Unterbewusstsein sein.
„Übung macht den Meister!“
Wenn du zum Beispiel dich lange danach sehnst, ein wundervolles Haus auf dem
Land zu haben, vielleicht einige Tiere zu halten, du jedoch in der Großstadt lebst, ist
es völlig verkehrt, zu schimpfen, dich aufzuregen und dich zurückzuziehen.
Dann träumst du deinen Traum alleine immer nur weiter.
Beschäftige dich mit dem Landleben. Gestalte deine Urlaube so, als würdest du
bereits dort leben. Betrachte dir Sendungen und Bilder, die dem Leben entsprechen,
was du führen möchtest.
Visualisiere regelmäßig die Wünsche die du hast und erlebe deine Glücksgefühle
dabei. Genieße deine Vorstellungen mit all deinen Sinnen.
Und du wirst ganz automatisch in die Richtung gezogen, in die du dich bewegen
möchtest. Alle anderen Gedanken und Vorstellungen lässt du einfach nicht mehr zu.
Triff eine Entscheidung!
Die Häufigkeit und Intensivität deiner Aufmerksamkeit ist hier der Schlüssel zum
Erfolg. Wenn du dich nur eine Stunde in der Woche mit deinem Wunsch beschäftigst,
dafür den Rest deiner Freizeit Horrorfilme anschaust, oder viele andere Dinge, wirst
du nur von deinem Ziel abgelenkt. Dein Unterbewusstsein wird deinen Wunsch eher
nicht wichtig nehmen. Dafür vielleicht eher den Grusel der Filme. Und es wird zum
Schluss Angst entstehen. Beschäftige dich regelmäßig, täglich mit deinen Zielen und
Lebensvorstellungen. Je häufiger du das tust, desto wichtiger ist es deinem
Unterbewusstsein. Diese positiven Vorstellungen und Gedanken wird es
automatisieren. Und wie beim Schuhe zubinden, was ja auch automatisch geschieht,
wirst du automatisch das erreichen, was du die wünschst.
• Je häufiger du etwas denkst, desto mehr wird es zu deiner Wahrheit, deinem
Glaubenssatz, deiner Überzeugung.
Aus positiven Überzeugungen wird Begeisterung und Leidenschaft!
Du selbst kannst die Häufigkeit steuern. Du kannst alles Unwichtige ausblenden.
Übung macht den Meister!
Richte deine Aufmerksamkeit nicht auf Dinge, die unwichtig sind!
Konzentriere dich so oft es geht mit all deinen Sinnen auf dein gewünschtes
Ergebnis!
• Visualisiere, stell dir dein Ziel vor, als hättest du es bereits erreicht!
•
•
•
•
•
Regel Nr. 7
Je häufiger etwas gezeigt wird, desto überzeugter bist du!
Bilder sind besser!
Es gibt zu dieser Regel wohl nicht mehr viel zu schreiben, da die vorhergehende
Regel bereits einen Großteil davon beinhaltet. Wichtig ist jedoch, nochmal darauf
hinzuweisen, dass die Häufigkeit der Gedanken und Bilder auch dazu beitragen, auf
welche Art und Weise du über die Dinge denkst und was du glaubst.
Wie oft hast du in deinem Leben folgenden Satz gehört:
„Geld verdirbt den Charakter!“
Bist du davon überzeugt, dass dieser Satz der Wahrheit entspricht?
Dein Verstand rattert natürlich gerade und versucht mit allen Tricks und Argumenten
deine Wahrheit zu beweisen. Im Laufe der Jahre haben sich jede Menge Beweise
gefunden, der dir bestätigt, dass du mit diesem Satz Recht hast.
Jetzt überlege mal ganz genau und schalte dein Gefühl ein. Ist dieser Satz wirklich
wahr?
Ich stelle dir jetzt einen anderen Glaubenssatz dagegen:
„ Mit viel Geld kann ich viel Gutes tun, Geld macht glücklich!“
Dieser Satz sagt meiner Meinung nach die Wahrheit.
Alles, wirklich alles kann heutzutage mit Geld erreicht werden. Wenn du viel Geld
hast, hast du die Möglichkeit, dich weiterzuentwickeln, weil du Seminare besuchen
kannst, Ausbildungen finanzieren kannst und weil du dir Bücher kaufen kannst.
Du kannst reisen und andere Länder und Menschen kennenlernen, so auch Freunde,
oder sogar deinen Traumpartner. Du hast die Möglichkeiten, anderen Menschen zu
helfen, indem du Geld spendest, oder aktiv in Hilfsorganisationen mitarbeitest. Du
kannst dir ein schönes Heim schaffen, wo du relaxen und entspannen kannst, kannst
investieren in Projekte, die die Welt verbessern.
Du kannst dir die Dinge leisten, die dich glücklich machen.
Du kannst dich mit Geld in einen guten vorbildlichen Menschen verwandeln.
Der Begriff der Freiheit ist vielleicht ganz eng mit dem Begriff Geld verbunden.
Denn Ohne Geld kannst du all diese Ginge nicht tun, kannst dich kaum entwickeln.
Dir fehlt es an der Möglichkeit dazu.
Aber wie oft hast du in deiner Vergangenheit diese oder ähnliche positive Sätze
gehört? Hast du sie überhaupt gehört?
Dennoch glaube ich, dass auch du den starken Wunsch hast, viel Geld zu haben und
Erfolg zu haben, denn dein Unterbewusstsein kennt die Wahrheit über deine
Glaubenssätze. Vielleicht achtest du ab heute einmal darauf, welche Gefühle du hast,
wenn du solche, oder ähnliche Sätze aussprichst.
Hier ein kleiner Test, bitte achte genau auf deine inneren Gefühle, nimm sie wahr,
beurteile nicht. Nimm einfach nur deine Gefühle war.
Das Leben ist nicht leicht!
Sein Geld muss man sich hart erarbeiten!
Träume sind Schäume!
Liebe und Hass liegen dicht beieinander!
Undank ist der Welt Lohn!
Liebe ist was für Träumer!
Usw.
Wenn du diese Sätze liest und auf dein Herz achtest, wirst du erkennen, dass dir diese
Worte irgendwie ein ungutes Gefühl bereiten.
Sie entsprechen nicht deiner Wahrheit, und dennoch werden sie immer und immer
wieder gehört und zitiert.
Bilde dir zu deinen Vorstellungen und Wünschen eigene überzeugende Sätze, wie
den oben genannten zum Geld.
Je häufiger du nun diese neuen Sätze zitierst, liest, dir vorsagst, desto überzeugter
wirst du von deren Wahrheit. Diese Affirmationen kannst du aufschreiben, dir dein
Zimmer damit tapezieren und auf jeden Zettel notieren, den du beschreiben kannst. Je
häufiger, desto besser.
Und noch wirkungsvoller ist, wenn du diese neuen Glaubenssätze mit Bildern
verknüpfst. Male dir dein Traumhaus, stelle dir vor, wie es ist mit viel Geld Gutes zu
tun, zu reisen. Verpacke all deine Überzeugungen in große farbige Vorstellungen und
träume sie tagsüber und abends vor dem Schlafen.
Dein Unterbewusstsein zieht Bilder den abstrakten Sätzen noch vor, weil es
unmittelbar zu Bildern Gefühle produziert. Positive Bilder, glückliche Bilder und du
erlebst sie, als wären alle deine Ziele schon erreicht.
Du erschaffst dir damit positive Erwartungshaltungen deinen Zielen gegenüber.
Gefühle voller Vorfreude und Begeisterung. Diese sind deine Motivation, die du
benötigst, um am Ball zu bleiben. Und es wird die vollkommen leicht fallen, an
deinen Zielen und Wünschen zu arbeiten, tätig zu werden, weil du keinem äußeren
Druck unterlegen bist, weil es ja deine Wünsche sind, die du erfüllen möchtest.
Bilder und Visualisierungen sind somit ein sehr wichtiges Mittel, wenn nicht sogar
eines der Wichtigsten, um nachhaltig sein Leben in die gewünschten Bahnen zu
lenken.
• Deine Überzeugung und dein Glauben hängt davon ab, was du am meiste denkstüber einen Menschen,- über dein Leben,- über dich selbst,-über eine Situation,
• Dein Glauben ist deine Wahrheit
• Dein Verstand findet immer Beweise für deinen Glauben, positiv oder negativ.
• Dein Verstand sucht auch Beweise für deinen neuen Glaubenssatz, du richtest deine
Aufmerksamkeit automatisch auf Neues und Positives!
• Mit Bildern verknüpft potenziert sich die Wirkung auf ein Vielfaches!
• Dein Unterbewusstsein erzeugt zu Bildern Gefühle und Sinneseindrücke!
• In der Vorstellung erlebst du es bereits, als hättest du dein Ziel bereits erreicht!
Regel Nr. 8
Mit allen Sinnen, denn diese werden bevorzugt
Im vergangenen Kapitel bin ich bereits auf die Wichtigkeit von Bildern eingegangen,
um wirkungsvoll Veränderungen im Unterbewusstsein zu speichern, somit eine
Zielvorstellung und einen Wunsch zu automatisieren.
In dieser Regel werden wir noch ein wenig genauer, detaillierter.
Je klarer das Bild deiner Wünsche im Unterbewusstsein verankert wird, desto
genauer kann dein Unterbewusstsein manövrieren.
Es ist ähnlich wie beim Steuern eines Schiffes. Es genügt nicht, auf den Kompass zu
schauen und zu rufen; „Auf nach Süden!“, wenn man zu den kanarischen Inseln
möchte. Es genügt auch nicht, sich das Bild des Hafens in Santa Cruz auf La Palma
anzuschauen. Du wirst noch weitere Details benötigen, um dein Ziel sicher zu
erreichen. Hast du eine Karte dabei, genaue Zielkoordinaten? Genug Männer an
Bord, die das Schiff lenken?
Ebenso benötigt unser Unterbewusstsein weiter Koordinaten, um unser Ziel genau
anzupeilen. Und wie ich oben bereits geschrieben habe, arbeitet es mit Gefühlen.
Unsere Gefühle, ob gut oder weniger gut sind ein Zeichen für einen Erfolg, oder
einem Misserfolg. Und diese Gefühle werden ausgelöst, indem wir unsere Sinne
benutzen. Sicherlich kennst du einen bestimmten Geruch, der dich an deine
Großeltern erinnert, an eine Zeit in deiner Kindheit, in der du positive Gefühle
hattest. Oder das Gefühl, wenn du an einem Strand stehst und die Sonne dir ins
Gesicht strahlt, du das Meer rauschen hörst und die Möwen schreien. Vielleicht hast
du wieder gute Gefühle, weil du unterbewusst an etwas erinnert wirst, was dir
gutgetan hat.
Wenn du dir von deinem Wunsch oder Ziel Bilder ausdenkst, wenn du visualisierst,
dann genießen diese Bilder in deiner Vorstellung unbedingt mit allen Sinnen. Das
heißt, sieh hin, sieh dich um, nimm Farben wahr, die Umgebung in der du dich
befindest, schaue dir Menschen an, die dich umgeben, achte auf jedes Detail in deiner
Vorstellung. Falls du es noch nicht genau sehen kannst, lass dich nicht entmutigen,
denn auch hier macht die Übung den Meister.
Alles was du mit deinen Augen wahrnehme kannst, also in Gedanken sehen kannst,
in Bildern erzeugen kannst ist wichtig.
Höre genau hin. Was kannst du hören? Welche Geräusche? Kannst du den Wind
hören? Bienen summen, oder Vögel zwitschern? Was reden die Menschen, die du dir
vorstellst, Wie klingt dein Traum?
Vielleicht hast du die Gelegenheit in Gedanken in deinem Traum zu riechen oder zu
schmecken. Wie riecht es in der Küche oder im Garten deines Traumhauses? Wie
riecht es an deinem Traumurlaubsstrand. Nimm es bitte genau wahr.
Fühle deinen Wunsch in deiner Vorstellung. Spürst du das Wasser auf deiner Haut,
oder den Wind in deinen Haaren? Wie fühlt sich der große Stapel Geldscheine an?
Streiche in Gedanken über den glänzenden Lack deines neuen Autos.
All diese Wahrnehmungen fühlen sich echt an, auch wenn du sie dir vorstellst.
Diese Gefühle, die du damit erzeugst sind absoluter Antrieb für die Erreichung deiner
Ziele.
Und, je häufiger du dies tust, desto näher kommst du dem, was du eigentlich
möchtest.
• Male deine inneren Bilder groß und farbig!
• Gehe beim Visualisieren mit allen Sinnen vor, am besten der Reihe nach.
Was sehe ich?
Was höre ich?
Was rieche ich?
Was schmecke ich?
Was fühle ich?
• Benutze diese Reihenfolge bei jedem inneren Bild was entsteht!
• Übung macht den Meister. Je häufiger du dir auf diese Weise deinen Traum
vorstellst, desto klarer und detaillierter werden deine Vorstellungen.
Regel Nr. 9
Es gibt keine Verneinungen
Diese letzte Regel ist auch sehr wichtig und nicht zu unterschätzen. „Es gibt keine
Verneinungen!“
Im Klartext bedeutet dies für dich, dass alles in deinem Unterbewusstsein
abgespeichert wird, wie du es denkst oder sagst. Außer eben, wenn in deinem Satz
eine Verneinung enthalten ist. Dieser Satz kehrt sich einfach um.
Dazu machen wir einen kleinen Test: „ Denke jetzt bitte zwei Minuten nicht an einen
rosaroten Elefanten!“
Du wirst bemerkt haben, dass in deinem Kopf ganz unweigerlich und automatisch ein
Bild eines rosa Elefanten entstanden ist. Du konntest es nicht verhindern, auch wenn
die Aufgabe war, eben nicht daran zu denken.
Ebenso ist es mit allen anderen Sätzen und Aussagen, die wir machen.
Viele Menschen wissen ganz genau, was sie eben nicht wollen, oder nicht mehr
wollen. Du möchtest eine andere Arbeitsstelle und denkst immer wieder: „Ich will
diesen Job nicht mehr!“, oder du denkst : „Ich will nicht mehr so rumgeschubst
werden!“ In Wahrheit speichert das Unterbewusstsein das „NICHT“ nicht ab. Deine
Sätze lauten also: „Ich will diesen Job mehr!“ oder; „Ich will mehr rumgeschubst
werden!“
Und vielleicht kennst du das Phänomen. Irgendwie macht der Job überhaupt keinen
Spaß, du möchtest etwas anderes, doch auf komische Art und Weise kommst du nicht
von deinem Job los, vielleicht geschieht genau das Gegenteil, du arbeitest noch mehr
dort, als vorher.
Oder du lässt dich eben einfach noch ein wenig mehr rumschubsen. All dies hängt
mit dem kleinen Wort „NICHT“ oder „NEIN“ zusammen.
Wenn du neue Glaubenssätze schaffen möchtest, deine Ziele formulierst und
Aussagen über deine Wünsche und Träume machst, dann benutze positive
Formulierungen, weil diese einfach besser unterbewusst wirken.
Sage nicht: „Ich möchte keine Angst mehr haben!“ Sage lieber: „Ich bin mutig!“
Sage Sätze wie: Ich erhalte eine neue Arbeitsstelle, die mich voll erfüllt und sehr gut
bezahlt ist!“
Ein Klassiker von selbsterfüllenden Prophezeiungen ist die Befürchtung des Redners,
der gleich auf die Bühne gehen muss. Er denkt: „ Hoffentlich falle ich nicht über das
Mikrofonkabel!“
Du kannst dir nun ausmalen, was wahrscheinlich geschehen wird, wenn er diesen
Satz allzu oft denkt, weil er super aufgeregt ist.
• Ein NEIN oder NICHT wird vom Unterbewusstsein ignoriert!
• Formuliere NEIN- Gedanken in positive Gedanken um
• Denke nicht „ WEG VON“, sondern „HIN ZU“
• Das Unterbewusstsein erzeugt automatisch „HIN ZU“ Gedanken, auch wenn ein
„NEIN“ in der Aussage enthalten ist.
Zusammenfassung
Du hast nun alle Regeln und ihre Wirkungsweise gelesen. Vielleicht hast du das Eine
oder Andere noch nicht ganz verstanden. Mach dir nicht daraus. Mit der Zeit wirst du
immer weiter in die „Macht“ eintauchen. Ich möchte hier nochmal das Wichtigste
zusammenfassen, von dem. Was ich alles geschrieben habe. Diese wichtigen Dinge
sind die Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Veränderung in deinem Leben,
welche übrigens immer weg von etwas hin zu etwas Neuem tendiert. Selbst wenn das
sogenannte Neue Dinge und Vorstellungen sind, die wir leider vergessen hatten.
Wenn du dich mit Hilfe meiner kleinen Abhandlung inspiriert fühlst, dein Leben für
dich zu einem Traum zu machen, habe ich bereits mein kleines Ziel erreicht.
Im Anschluss an die Zusammenfassung werde ich noch einige hilfreiche Tipps und
Übungen aufzeigen, die dir dabei helfen werden, dich selbst zu erkennen und dein
Leben und deine Person zu verwandeln. Du kannst zu dem werden, der du schon
immer sein wolltest und das Leben führen, welches du dir schon immer gewünscht
hast. Dein Unterbewusstsein wird dich dabei unterstützen, wenn du folgende Dinge
anwendest und berücksichtigst!
• Habe ein Ziel! Wer möchtest du sein und wie willst du leben?
Wie erwirtschaftest du deinen Lebensunterhalt? Was tust du genau?
Möchtest du eine Familie, oder nicht?
Möchtest du Kinder, oder eher Karriere?
Wo willst du leben?
• Mache dir ein genaues und äußerst detailliertes Bild deines Lebens, deines
Arbeitsplatzes, deines Zuhauses, binde in deine Vorstellungen alle Sinne mit ein.
• Beobachte dich genau! Was denkst du, welche Glaubenssätze, Werte und
Überzeugungen hast du? Wie sprichst du zu dir selber und zu anderen Menschen?
• Wie sprichst du über andere Menschen? Erkenne die Gedanken, die dich daran
hindern, das zu sein, oder zu bekommen, was du dir am meisten wünschst.
Hinterfrage diese und wandle sie in positive „Hin zu“- Sätzen um.
• Keine Verneinungen!
• Sei ehrlich zu dir selbst, wenn du Gedanken und Verhaltensweisen an dir erkennst,
die dir schaden, oder dich beeinträchtigen. Rede nichts Schön, achte auf dein tiefes
inneres Gefühl bei jedem Gedanken. Es spricht die Wahrheit!
• Verbanne alles aus deinem Leben, was dich negativ beeinflussen könnte. Sei achtsam
mit Fernsehsendungen, Radio und den Unterhaltungen mit Mitmenschen. Alle
werden dir etwas Gegenteiliges beweisen wollen.
„Wenn du aufhören willst zu trinken, begib dich nicht unter Alkoholiker!“
• Wiederhole in deinem alltäglichen Leben deine positiven Gedanken, Bilder und
Visualisierungen so oft wie möglich! Je häufiger du es tust, desto eher geschieht die
Veränderung!
• Die Aufgabe deines Unterbewusstseins ist, dass in Realität umzuwandeln, was es
gezeigt bekommt!
• Du bist der Herr deines Lebens, entscheide genau, was du deinem Unterbewusstsein
präsentierst.
• Kein anderer ist für deinen Erfolg oder Misserfolg verantwortlich, dein Leben erfolgt
auf dem Prinzip von Ursache und Wirkung! Also erkenne, was du ausstrahlst, wie du
dich verhältst!
• DU BIST DER KÖNIG IN DEINEM LEBEN!
Tipps , Anregungen und Übungen!
1. Der Spiegel meiner selbst!
Dies ist eine kleine, aber wirksame Übung, um zu erkennen, wie du über dich selbst
denkst, welche Gedanken du die über dich machst.
Ich finde diese Übung sehr wichtig, denn nach dem Ursache –Wirkungs- Prinzip
kommt das auf uns zurück, was wir ausstrahlen. Und unsere Gedanken uns selbst
gegenüber, unsere Haltung uns selbst gegenüber bekommen wir unmittelbar durch
die Reaktionen Anderer gespiegelt.
Oft wundern wir uns, warum wir vielleicht komisch behandelt werden, gemobbt, oder
auch geachtet werden.
Such dir bitte den größten Spiegel in deiner Wohnung und nimm dir 15 Minuten Zeit.
Nimm dir einen Stuhl und stelle ihn vor den Spiegel.
Nimm bitte nun nackt auf diesem Stuhl Platz und betrachte dich genau.
Ache auf jede Kleinigkeit, die Figur, die Haare und dein Gesicht. Schaue dir in die
Augen!
Betrachte dich so ungefähr 10 bis 15 Minuten und richte deine Aufmerksamkeit auf
deine Gedanken. Beobachte sie nur, analysiere und bewerte nicht, beobachte einfach
deine Gedanken.
Du wirst erkennen, wie du selbst zu dir, deinem Aussehen, deiner Figur und deinem
Wesen stehst und welche Gedanken du in die hast, die destruktiv sind. Wiederhole
diese Übung ein paar Mal an aufeinanderfolgenden Tagen, notiere dir die Gedanken
über dich, die deiner Meinung nach alt, überholt, schmerzhaft, oder gar schädlich
sind.
Formuliere diese Gedanken in positive „HIN ZU“- Gedanken um.
Teil 2:
Setzt dich wieder vor den Spiegel und betrachte dich liebevoll.
Sage laut und wiederholend deine neuen Sätze zu dir selbst.
z.B. „Ich bin ein liebevoller gutaussehender Mann und habe Freude in meinem
Leben!“
Wieder sind die Wiederholungen sehr wichtig, denn Übung macht den Meister!
Vielleicht bemerkst du bereits nach kurzer Zeit, dass dir andere Menschen
freundlicher, offener oder respektvoller begegnen.
Während du diese Übung täglich drei Wochen ausführst wird sich deine gesamte
Haltung und deine Ausstrahlung positiv verändern!
Das Buch
Das Unterbewusstsein lernt am besten, wenn wir uns in einem bestimmten
Frequenzbereich vom Gehirnwellen befinden, dem sogenannten Alphazustand. Dies
ist ein Zustand der Entspannung und wir befinden uns regelmäßig kurz nach dem
Aufwachen und kurz vor dem Einschlafen in diesem Zustand. Auch bei der Hypnose
wird dieser Wellenbereich genutzt, um einen Zugang zu unbewussten Potentialen
eines Menschen zu schaffen.
Die Zeit kurz vor dem Einschlafen ist zum Lernen und Vertiefen von Inhalten, also
dem Automatisieren von neuen Denkmustern und Verhaltensweisen ideal.
Mache dir bitte ein Ritual daraus, jeden Abend in ein Buch der Veränderungen zu
schreiben.
Kaufe dir ein schönes leeres Buch und einen tollen Stift. Wenn du abends im Bett
bist, komme langsam zur Ruhe und bereite dich auf das Schlafen vor. Nimm dir
nichts Anderes mehr vor, wie fernsehen oder lesen!
Bitte schreibe in das Buch abends die Dinge ein, die du verändern möchtest. Tue so,
als wäre es bereits Wirklichkeit. z.B. „Ich bin eine charismatische Persönlichkeit und
reagiere in jeder Situation ruhig und gelassen….“
„Ich lebe in meinem Traumhaus….
„Ich führe eine tolle Beziehung mit….
usw.
Vergiss auch nicht einige Danksagungen zu schreiben, die dazu führen, dass du die
einfachen selbstverständlichen Dinge würdigst und achtsamer mit deiner Umwelt
umgehst.
Ich schreibe dieses Buch eigentlich fast immer durchweg, da das Leben immer
wieder Veränderungen und neue Herausforderungen bereithält, die es zu meistern
gilt.
Hast du jedoch gerade etwas, was für dich ganz wichtig ist, dann schreibe dieses
Buch drei Monate lang, also ca. 93 Tage.
Vielleicht fragst du dich, warum gerade 93 Tage.
1. Die persönliche Schrift ist der erste Ansatz, einen Gedanken zur Realität zu machen.
Mündliche Absprachen sind gut, aber wenn etwas geschrieben steht, ist der erste
Schritt zur Realität bereits vollbracht. Tinte steht auf Papier und du hast deine Hand
dafür bewegt!
2. Wenn du es nicht 93 Tage durchhältst, diese Gedanken aufzuschreiben, dann war
wohl der Wunsch nicht so groß, oder es war nicht dein wirklicher Wunsch. Deine
Komfortzone hat dich eingeholt. Damit beweist du auch dir selber eine gewisse
Disziplin und den Willen, eine ganz bestimmte Veränderung anzustreben.
Visualisierung
Mache dir wieder ein passendes Ritual daraus. Suche deinen Lieblingsplatz auf, egal
ob du sitzt oder liegst. Achte darauf, dass du nicht von Familienangehörigen gestört
wirst und nimm dir eine Stunde Zeit. Mach es dir gemütlich und vielleicht legst du
eine CD mit entspannender Musik ein. Musik die negative Gefühle auslöst ist
ungeeignet. Im Handel gibt es eine Unzahl von CDs mit geeigneter Musik.
Lege dich entspannt hin, oder setze dich entspannt hin und achte auf deine Atmung.
Komme zur Ruhe! Atme langsam tief in den Bauch ein und langsam wieder aus.
Vielleicht gelingt es dir mit 5-6 Atemzügen in der Minute immer mehr zur Ruhe zu
kommen.
Jetzt nach einer Weile denke bitte an dein Ziel, oder an deinen Wunsch. Stell dir vor,
dass du dein Ziel bereits erreicht hast und male dir deutliche Bilder in deinen
Gedanken. Beziehe alle deine Sinne in deine Visualisierung mit ein. Sehen, Hören,
Riechen, Schmecken und Fühlen.
Eine wirkungsvolle Visualisierung erzeugt positive und motivierende Gefühle.
z.B. Visualisiere detailliert einen normalen Arbeitstag in deiner gewünschten Zukunft
und achte dabei auf dein Auftreten, deine Escheinung, deine Figur, deinen
Kleidungsstil und deine Ausstrahlung!
Wiederhole diese Übung täglich. Und wenn du einmal daran gewöhnt bist, dann wirst
du damit immer weitermachen….
Ich benutze diese Visualisierungen vor dem Schlafen. Dies hat den Vorteil, dass ich
immer an demselben Platz bin, mich leicht entspannen kann. Und wenn ich
einschlafe, nehme diese Bilder mit in den Schlaf und mein Unterbewusstsein.
Sei ehrlich…..zu welchem der Drei würdest du am ehesten hingehen?
Viel Spaß mit den Übungen!
Vielleicht hast du noch ein paar Fragen zu dieser Abhandlung, oder auch im
Allgemeinen zu Hypnose und Mentaltraining, dann würde ich mich über eine Mail von
dir freuen.
Wenn dir meine Zeilen gefallen haben, dann bin ich für ein Like auf Facebook
HDO Hypnose, Coaching & Mentaltraining Dirk Opitz
sehr dankbar, oder auch für ein nettes Feedback auf meiner Homepage.
www.hypnose-opitz.de
…und möge die Macht mit dir sein!
Herzlichst
Dirk Opitz
Verteilung und Vervielfältigung nur mit Genehmigung von HDO
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