Presseinformation MAN Nutzfahrzeuge Gruppe

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Presseinformation MAN Nutzfahrzeuge Gruppe
Presseinformation
MAN Nutzfahrzeuge Gruppe
Zuverlässig und effizient im Einsatz – MAN Nutzfahr-
München, 7.6.2010
zeuge auf der Messe INTERSCHUTZ 2010 in Leipzig.
MAN Nutzfahrzeuge AG
Mit Mannschaft und Material schnell, sicher und zuverlässig zum
Unternehmenskom munikation
Dachauer Str. 667
Einsatzort: Feuerwehren und Katastrophenschutzorganisationen
80995 Münch en
vertrauen auf Nutzfahrzeuge von MAN.
Bei Rückfrag en:
Dr. Detlef Hug
Tel. +49-89-1580-2001
[email protected]
Auf der int ernationalen Leitmesse für Rettung, Brand- /Kat astrophenschutz und
Sicherheit, der INTE RSCHUTZ in Leipzig vom 7. bis 12. Juni 2010, präsentiert
MAN
Nutzfahrzeuge
ein
breites
Spektrum
an
praxisgerechten
Fahrz euglösungen. Für die vielfältigen Einsatzaufga ben der Feuerwehren sowie
des
Zivil-
und
K atastrophenschutzes
bietet
MAN
ein
umfangreiches
Produktport folio von 7,49 bis 44 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht als
zuverlässige und wirtschaftliche Basis für anwenderspezifische Aufbaut en.
Sechs aufgebaute Lastkraftwagen demonstrieren Tec hnologiekompetenz am
MAN-Messestand. Circa 35 weitere MAN-Fahrzeuge finden die Messebesucher
auf den Ständen der Aufbauhersteller. Eine welt weit einzigartige technische
Lösung, die bei den Feuerwehren auf großes Interesse stößt, stellt das
®
innovative Antriebssystem MAN HydroDrive dar.
Die MA N–Baureihen TGL, TGM und TGS sowie TGX bieten den kommunalen
und betrieblichen Feuerwehren eine breite Palette an Fahrzeugen für die
unterschiedlichsten Einsatzaufgaben. Hinz u kommen die beiden Baureihen
CLA und TGS WW, die sich besonders an die Einsatzbedingungen in den
Märkten außerhalb E uropas richt en. Für die speziellen Anforderungen des
Flugzeugbrandschutzes steht außerdem die hoch geländegängige und stark
motorisierte Baureihe S X. Die verfügbaren Motorleistungen reichen von 110
KW (150 PS) bis 735 kW (1000 PS).
Der Markt für Fahrzeuge der Feuerwehren und des Technischen Hilfswerkes in
der Gewichtsklasse über 6 Tonnen zählte in Deutschland in den vergangenen
Jahren etwa 1500 Einheiten. Lag der Marktanteil von MA N im Jahr 1990 noch
bei sechs Prozent, so stieg er im letzten Jahr auf hervorragende 44 Prozent.
Besonders in den deutschsprachigen Ländern treten die K ommunen als K äufer
der Fahrzeuge auf, daher handelt es sich in den meisten Fällen um
Bestellungen von einzelnen Fahrzeugen. Läuft der Beschaffungs vorgang über
Klaus Fischer
Tel. +49-89-1580-2001
[email protected] an.eu
www.man-mn.com
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größere Gebietskörperschaften oder staatliche Institutionen, gehen immer
wieder Großaufträge bei MAN ein. So bestellte in Deutschland das Bundesamt
für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe 190 Löschfahrz euge (LF-K atS)
auf MAN TGM 13.250 4x 4 BL-FW. Auch die Bundesanstalt Technisches
Hilfs werk stellte eine größere A nzahl an MAN-Fahrzeugen in Dienst: 56
Gerätekraftwagen GKW 1 auf MA N TGM
18.280 4x4 BB sowie 54
Gerätekraftwagen GKW 1 auf MAN TGM 18.290 4x4 BB. Hinzu kamen noch
145 Mehrzweckkraft wagen MzKW auf MAN 18-Tonner TGM mit Doppelkabine.
Je ein LF-KatS und ein GKW 1 sind am St and der MA N Nutz fahrzeuge auf der
INTE RS CHUTZ 2010 ausgestellt. Am 11. Juni 2010 erfolgt am MAN-Stand die
Übergabe des GKW 1 in seiner typisch ultramarinblauen Lackierung an einen
THW-Orts verband in Anwesenheit des Präsidenten des THW .
Andere aktuelle Großaufträge stammen beispielsweise aus Ägypten. Dort
handelt es sich um 105 MAN TGM für den Aufbau als Löschfahrzeuge durch
lokale Hersteller und 21 TGA WorldWide als Sattelzugmaschinen für 35
Kubikmeter fassende Wassertankauflieger. Nach Jordanien gingen kürzlich elf
Tanklöschfahrzeuge auf MAN TGL und MAN TGM, beide mit Doppelkabine.
Feuerwehren in China stellen elf Großtanklöschfahrzeuge für den Transport von
18.000 Litern Wasser auf dem MAN TGA 41.480 aus der B aureihe MAN TGA
WordWide in Dienst. In E rgänzung zu 23 vor drei Jahren gelieferten
Tanklöschfahrzeugen erhalten dieses Jahr elf weit ere Wehren in Vietnam neue
Fahrz euge auf MAN TGM.
Das Feuerwehrfahrzeug-Programm von MAN
Hohe Zuverlässigkeit und Flexibilität zeichnen die Lastwagen-Baureihen von
MAN aus. Für jeden Einsatzzweck und jede Aufbauart bietet sich bei MA N
Nutzfahrz euge ein passendes Fahrgestell an. Nebenabt riebe stellen die
Leistung
zum
Antri eb
von Feuerlöschkreiselpumpen,
Stromgeneratoren,
Hydraulikpumpen oder Luftkompressoren bereit. Spezielle feuerwehrspezifische
Umbauten zum Einsatzfahrz eug nimmt das MAN Modific ation Competence
Cent er vor.
®
MAN TGL – der Einstieg in die Trucknology Generation
Der MAN TGL läuft als zweiachsiges Chassis mit Straßenantrieb in einer
großen Variantenvielfalt in der Gewichtsklasse von 7, 49 bis 12 Tonnen vom
Band. Für Sicherheit auf der Alarmfahrt spricht, dass auch diese B aureihe mit
ESP (Elektronisches Stabilitäts-Programm) ausgestattet werden kann – heute
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noch keine Selbst verständlichkeit in dieser Fahrzeugklasse! Das Motorenprogramm bietet leistungsfähige 4- und 6-Zylinder-Mot oren mit A bgasrückführung und Common-Rail-Einspritzung von 110 kW (150 PS) bis 184 kW (250
PS). Alle Leistungsstufen erfüllen wahlweise – je nach Markterfordernis – die
Abgaseinstufungen Euro 4, Euro 5 oder den gegenwärtig anspruchs vollsten
Abgasstandard EEV (E nhanced Environmentally Friendly Vehicle) – und das
®
ohne Zugabe eines weiteren Betriebsstoffes, wie zum Beispiel AdBlue . Das
macht sich bei den Feuerwehrfahrzeugen in Form von mehr Anbauplatz am
Rahmen und höherer Nutzlast positiv bemerkbar, da k ein zusätzlicher
Betriebsstofftank montiert werden muss. Zudem erhöht sich die B etriebssicherheit, denn der Maschinist tankt nur Diesel. Eine Erleicht erung für den
®
Maschinisten stellt das automatisierte Schaltget riebe MAN TipMatic dar, denn
es entlastet ihn von der Schaltarbeit, so dass er sich ganz auf die Einsatzfahrt
konzentrieren kann.
Groß zeigt sich der „Kleine“ von MA N bei den wählbaren Radständen,
Rahmenlängen und Kabinen. Hierzu gehört auch die geräumige Doppelkabin e
mit Platz für bis zu sieben Personen. Sie erfüllt die Anforderungen der DIN E N
1846. Ihre Vierersitzbank besteht aus Sitzfläche, einzelnen Rückenlehnen mit
Kopfstütze und Dreipunkt-Automatikgurten. Fertigung und Innenausbau der
Doppelkabine erfolgen zusammen mit den anderen Fahrerhausmodellen im
MAN Werk in Steyr. Die Anbringung von zwei Sitzplätzen mit integri erter
Atemschutzgerät ehalterung ist für die Aufbauhersteller problemlos möglich.
So eignet sich der MA N TGL hervorragend für den Aufbau als TSF-W, StLF
10/6, LF 10/6-Straße oder GW-L1, um nur einige B eispiele an Löschfahrzeugen
und Gerätewagen aus dem deutschen Normfahrzeugkatalog zu nennen. Die
Anwendungs palette stellt sich noch viel umfangreicher dar, wenn man an
Einsatzleitwagen,
Kleint anklöschfahrzeuge,
Gerät ewagen-Atemschutz,
Versorgungs-Lastwagen oder Wechsellader denkt.
MAN TGM – da s Arbeitstier der Feuerwehr
Die MAN TGM -Baureihe setzt für die Feuerwehr bei 10 Tonnen zulässigem
Gesamtgewicht an und reicht als Zweiachser bis 18 Tonnen. Damit eignet sie
sich hervorragend als Basis für Aufbauten als Löschgruppenfahrzeug vom LF
10/6 bis zum HLF 20/16, für Tanklöschfahrzeuge aller Größen bis zum TLF
20/40-SL, als Hubrettungs fahrzeug in Form einer Drehleiter oder eines
Teleskopmastes, als Gerät ewagen wie den GW-L2, als Rüstwagen RW oder
als Wechsellader, um nur einige Beispiele zu nennen. Auch international finden
sich viele MA N TGM als Löschfahrzeuge sowie Geräte- und Rüstwagen mit
Aufbauten nach landesspezifischen Vorgaben.
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184 kW (250 PS) stellen bei der TGM-Baureihe die Einstiegsmotorisierung dar.
213 kW (290 PS ) und 250 kW (340 PS ) vervollständigen die Mot orenliste. Auch
diese
modernen
Sechszylindermotoren
mit
Common-Rail-Einspritzung
erreichen die Abgasnormen Euro 4 und E uro 5 sowie den anspruchs volleren
EEV-Standard,
ohne dass ein
Zusatzstoff für die Abgasreinigung zur
Verwendung kommt. Das Angebot an Fahrerhäusern, die ihre Nutzer durch den
bequemen Einstieg, die Raumök onomie und die B edienung begeistern, setzt
sich aus den vier Größen C, L, LX und der viertürigen Doppelkabine
zusammen. Auch in der mittleren MAN-Baureihe sind das elektronische
Stabilitätsprogramm ESP und die automatisierte Schaltung MA N TipMatic
®
®
erhältlich. Eine Ausstattungsrate von et wa 80 Prozent mit MAN TipMatic zeigt
den hohen Stellenwert am Markt. Führt die Fahrt des Allradlers ins Gelände,
dann
dreht
der
Maschinist
den
Getriebewählschalter
der
optionalen
Geländes oft ware auf Dx. Die Offroad-Software nimmt Schalt vorgänge erst bei
höherer Drehzahl vor und schließt die Kupplung schneller, damit der V ortrieb in
der Steigung oder auf lockerem Untergrund nicht unterbrochen wird. Eine
weitere wert volle Hilfe beim Anfahren an Steigungen stellt die für die
Alladversion angebotene Kletterbrems e dar. Ein Taster am Armat urenbrett hält
bei Betätigen den Bremsdruck an beiden Achsen auch nach Umsetzen des
Fußes vom Brems- auf das Gaspedal. Der Allradantrieb ist bei der MAN TGMBaureihe wahlweise als zuschaltbar oder als permanenter Antrieb erhältlich.
Das 13-Tonnen-Feuerwehr-Allradchassis der TGM-Baureihe lässt sich für die
unterschiedlichsten Eins atzzwecke im Bereich zwischen 10 und 15,5 Tonnen
ab- oder auflasten.
Dieses
an die Feuerwehrgeräteindustrie gelieferte
Allradfahrgestell unterscheidet sich von der sonst üblichen Allradausführung.
Die wesentlichen Punkte: Die Kabine sitzt tiefer auf dem Rahmen, denn die
Feuerwehren fordern zwar Allradantrieb und Bodenfreiheit unter den Achsen,
verlangen aber auch einen möglichst niedrigen Einstieg sowie eine geringe
Gesamthöhe des aufgebauten Fahrzeuges. Soll ein Löschfahrzeug mit langer
Mannschaftskabine auf dem MAN TGM entstehen, liegen bereits bei der
Auslieferung Luftansaugung und A bgas anlage weiter hinten am Rahmen, um
Platz für den tiefgez ogenen Einstieg in den Mannschaftsraum zu bieten. Zur
feuerwehrspezifischen Aus rüstung gehört zum Beispiel die Mot or-Start- und
Stoppeinrichtung. Damit kann der Maschinist vom Pumpenbedienfeld aus den
Motor aktivieren.
Einzigartig ist in dieser Klasse die serienmäßige Luft federung an der
Hinterachse. Sie sorgt für maxim alen Schutz der wert vollen feuerwehrtechnischen Beladung vor Erschütterungen. Die elektronische Steuerung stellt
ein stets gleichbleibendes Fahrniveau ein, unabhängig davon, wie voll der
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Löschwasserbehälter ist. Dies kommt der Stabilität und Sicherheit beim Fahren
zu Gute. Wankbewegungen des Aufbaus – zum B eispiel durc h fehlendes
Wasser im Löschmittelbehälter auf der Rückfahrt von der Einsatzstelle - werden
feinfühliger und reaktionsschneller ausgeglichen. Die Entlüftung der Federbälge
an der Hinterachse senkt den A ufbau auf Knopfdruck um neun Zentimeter ab;
eine kleine Hilfe, um einfacher an die Beladung zu kommen. Die zwei
Luftfederbälge pro Seite stehen kaum aus dem Radschatten hervor und liegen
im Bereich der K otflügel. Dadurch behindern keine Anbauteile am Rahmen den
Platz für die vor und hinter der Hinterachse tiefgezogenen Aufbauten. Die beim
12-Tonner oder 15-Tonner des MA N TGM mit Straßenantrieb erhältliche
optionale Vollluft federung ermöglicht das Absenken des Fahrzeuges um einige
Zentimeter beim Passieren niedriger Durchfahrten oder Gerätehaustore.
MAN TGS – bewährter Träger schwerer Lasten
Seit ihrem Debüt vor fast drei Jahren hat sich die mit zwei, drei und vi er Achsen
erhältliche
MA N-Baureihe
TGS
zu
einer
festen
Größe
für
schwere
Feuerwehrfahrzeuge entwickelt. Große Tanklöschfahrzeuge, wie das TLF
20/40-SL, Industrielöschfahrzeuge, Rüstwagen, Drehleitern oder Teleskopmaste sowie Wechselladerfahrzeuge zählen zu den branchenspezifischen
Aufgaben. Standardausstattung für die von 18 bis 41 Tonnen reichende
Baureihe ist das wahlweise dreisitzige M-Führerhaus, auf Wunsch können auch
die geräumigeren L- oder LX-Kabinen geordert werden. Moderne Sec hszylinder-Reihenmotore mit Common-Rail-Einspritzung decken ein Leistungsspektrum von 235 kW (320 PS ) bis 397 kW (540 PS) ab. Sie erfüllen je nach
Markterfordernis wahlweise Euro 4, Euro 5 oder den nochmals strengeren
Abgasstandard EEV. Vor allem auf der Einsatzfahrt spielt die automatisierte
®
Schaltung MAN TipMatic ihre Stärken aus. Der Fahrer kann sich viel mehr auf
das Verkehrsgeschehen konzentrieren. Die Baureihe TGS bietet eine breite
Vielfalt an Achskonfigurationen mit Vorlauf- und Nachlaufachsen, Federungsmöglichkeiten und die Wahl zwischen zuschaltbarem und permanent em
Allradantrieb.
MAN TGS WW – der neue Premium-Lastwagen für härte ste Einsätze in
Regionen außerhalb Europas
Im Frühjahr 2010 präsentierte MA N mit dem TGS WW den Nachfolger der
erfolgreichen Baureihe TGA WorldWide. Er richtet sich an die K undenbedürfnisse in den Märkten außerhalb Europas. Der TGS WW ist für den
Einsatz auf schlecht en Wegstrecken und bei extremen Klimabedingungen
konzipiert. Sein Einsatzgebiet liegt hauptsächich in Afrika, Russland, dem
Mittleren und Fernen Osten. Die 257 kW (350 PS) – ab Herbst 2010 mit 265 kW
(360 PS) - bis 353 kW (480 PS) starken Motoren im TGS WW erfüllen je nach
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lokalen Vorgaben die A bgaseinstufungen Euro 2 und Euro 3 und können in
Regionen mit qualitativ schwankender Treibstoffqualität eingesetzt werden. Die
Einführung von Motoren, die Euro 4 erfüll en, ist für den MAN TGS WW in
Vorbereit ung. Die zwei- bis vierachsigen Chassis decken das Gewichtsspektrum von 18 bis 41 Tonnen ab. Als Feuerwehrfahrzeug eignet sich der TGS
WW besonders für schwere Löschfahrzeuge, Wassertankwagen, Spezial fahrzeuge für Industrieanlagen und Flughäfen sowie für Drehleit ern und
Teleskopmaste mit hoher Reichweite.
MAN SX – da s Spezialchassi s für Flugfeldlöschfahrzeuge
Für
den
Brandschutz
auf
Flughäfen
bi etet
MAN
Nutzfahrzeuge
die
hochgeländegängigen Fahrgestelle der S X-B aureihe an. Ein verwindungssteifer
Kastenrahmen, Schraubenfederung, permanenter Allradantrieb, Starrachsen
und leistungsstarke Motoren sind Garant für die Einhaltung der int ernational
vorgeschriebenen Eingreifszeiten bei einem Flugzeugunfall. Seit bald 20 Jahren
läuft dieses spezielle Fahrgestell erfolgreich im MAN-Programm. Das aktuelle
MAN-Chassis S X 43.1000 8x8 feierte vor fünf Jahren Weltpremiere, denn die
Vorgaben der ICA O (International Civil A viation Organization) z ur Gewichts verteilung am Fahrzeug sowie kundenspezifische Anforderungen führten
zur Anordnung des Motors im Heck. Gleiches gilt für das neue dreiachsige
Chassis S X 33.680 6x6, in dem der MAN-V8-Dieselmotor eingebaut ist. Die
Aufbauten auf dem überbreiten Fahrgestell konstruieren die Feuerwehrgerätehersteller mit dem Ziel einer niedrigen Schwerpunktlage, um zügig bei
gleichzeitig hoher und sicherer Fahrstabilität die Einsatzstelle zu erreichen. Die
deutsche B undeswehr orderte bei MAN den S X 33.680 6x6 sowie den S X
43.1000 8x8 für den Einsatz auf ihren Militärflughäfen und Landeplätzen. Etwa
45 internationale Zivilflughäfen vert rauen weltweit bei ihrem Brandschutz auf
circa 70 vierachsige MAN S X 43.1000 8x8.
MAN CLA – robuste Basi s für die Märkte in Afrika und Asien
MAN Nutzfahrzeuge richtet sich mit der Baureihe MAN CLA an Märkte in Asien
und A frika. Im V ordergrund stehen dabei besonders belastbare z wei - und
dreiachsige Fahrgestelle für den vielfältigen Einsatz. Für Feuerwehren sind
Aufbauten als Löschfahrzeuge, Wassertankwagen, Drehleit ern und Rüstfahrzeuge realisierbar. Der MAN CLA beruht auf den zuverlässigen Kompo nenten einiger bewährten MA N-B aureihen. Mit seinen robusten Fahrgestellen,
genügsamen Motoren sowie den auf schlechte Straßenverhältnisse ausge legten 20 und 22,5 Zoll großen Bereifungen, deckt er die Gewichtsklasse von
15 bis 26 Tonnen ab. Die Fahrerhäus er als Day- und Sleepercab stammen von
der bekannten MAN-Baureihe LE und bieten dem Fahrer einen ergonomisch
angelegt en A rbeitsplatz mit luftgefedertem Sitz. Aus dem Hause MAN kommen
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auch die D08-Motoren und Außenplanet en-Achs en. Das Motorenangebot reicht
je nach Markterfordernis von 162 kW (220 PS) bis 206 kW (280 PS) in den
Abgaseinstufungen E uro 2 und Euro 3. Die Fertigung des MA N CLA erfolgt in
einer der modernsten Nutzfahrzeugfabriken Indiens in Pithampur.
Das
Gemeinschaftsunternehmen MAN FORCE TRUCKS Privat e Limited hat dort
konsequent die technologisch hochwertigen MAN-Standards umgesetzt.
MAN HydroDrive® – die effiziente Lösung für mehr Traktion
Als weltweit erster und einziger Lastwagenhersteller bietet MA N Nutzfahrzeuge
mit dem zuschaltbaren hydraulischen Vorderachsantrieb eine intelligente
Ergänzung zum Angebot des klassischen Allradantriebes in den Baureihen
®
MAN TGS und TGX: Der MAN HydroDrive bietet mehr Traktion und Sicherheit
beim Befahren unbefestigter Wege, an Steigungen und auf rutschigen
Fahrbahnen. Er sorgt in dies en Situationen vorwärts wie rückwärts für sicheren
Vortrieb.
Bei
Bergabfahrten mit
zugeschaltetem
®
HydroDrive
wirkt
die
Dauerbremse auch auf die Vorderac hse und stabilisiert so das Fahrzeug. Der
MAN HydroDrive
®
lässt sich auch während der Fahrt und unt er Last bequem
per Drehschalter aktivieren – so kann der Maschinist ohne Anzuhalten
Steigungen sicher m eistern. Das System besteht aus einer am Getriebe
angeflanschten Hy draulikpumpe und Radnabenmotoren in den V orderrädern.
Es ist aktiv bis zu einer Geschwindigkeit von maximal 28 km/h. Darüber schaltet
es sich autom atisch ab. Sinkt die Geschwindigkeit wieder, schalt et es sich
automatisch wieder ein. Im Vergleich zu einem Lkw mit Hinterradantrieb wiegt
®
ein Fahrzeug mit zusätzlichem HydroDrive nur geringfügig mehr, gegenüber
einem klassischen Allradantrieb mehrere hundert Kilogramm weniger. Somit
®
können HydroDrive -Fahrzeuge mehr Nutzlast transportieren. Die B auhöhe
bleibt
unverändert,
Straßenfahrgestell,
Gesamtfahrzeuges,
das
bedeutet:
niedrigere
tiefer
bequemer Einstieg
Höhe
der
wie
bei
Rahmenoberkante
Fahrzeugschwerpunkt
und
einem
und
damit
des
optimale
®
Fahrstabilität. Auch der Wendekreis verändert sich bei MA N HydroDrive Fahrz eugen gegenüber dem hinterachsangetriebenen Pendant nicht. Seit
seiner Markteinführung im Jahr 2005 hat MA N aktuell 5000 Fahrzeuge mit
®
HydroDrive -Antrieb
verkaufen
können.
Darunter
Wechselladerfahrzeuge für Feuerwehren. Hier punktet der
sind
viele
MAN TGS in
Verbindung mit einer gelenkten Nachlaufachse in Sachen Wendigkeit, Gewicht
und Traktion. Zudem können durch die gegenüber einem Allradfahrzeug
niedrigere Rahmenoberk ante höhere Wechselcontainer mit Innenstehhöhe
aufgezogen werden.
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Massgeschneiderte
Einsatzfahrzeuge
von MAN
für
kunden-
spezifische Anforderungen
Die Verwandlung eines MA N-Fahrgestelles in ein Einsatz fahrzeug durch den
Aufbauhersteller bedarf vorab manchmal Modifikationen am Rahmen, am
Fahrerhaus oder am Antriebstrang, um den landesspezifischen Vorgaben oder
Wünschen der Kunden zu entsprechen; genau die richtige A ufgabe für das
MAN Modific ation Competence Center. Für den Kunden ergeben sich die
Vorteile der schnellen und effizienten Auftragsbearbeitung, der Bündelung in
einem A nsprechpartner und der Fertigung inklusive Qualit ätssicherung nach
den hohen Qualitäts vorgaben von MAN. Das Produktport folio für den Brandund Kat astrophenschutz
umfasst
unter anderem
Radstandsänderungen,
Rahmenk ürzungen und -verlängerungen oder den Einbau von WandlerAutomat-Getrieben in Kombination mit
den 6-Zylinder-Motoren in den
Baureihen MAN TGL und TGM.
Umfangreich fällt das Angebot an Karosseriearbeiten an den K abinen aus, um
auf die B edürfnisse der Feuerwehren einzugehen. Das sind zum einen
Dacheinschnitte zur Ablage des Leiterparks bei Drehleitern oder des Mastes
von Hubrettungsbühnen sowie zum anderen Flachdächer zu r Minderung der
Gesamtfahrzeughöhe bei kritischen Durchfahrten oder Gerät ehauseinfahrten.
Die Verlängerung der C-Kabine in den Baureihen MAN TGL und TGM bringt 27
Zentimeter m ehr Raum
hint er den Sitzen für die Unt erbringung von
empfindlichen Messgeräten oder für die persönliche Schutzausrüstung. Bei der
Doppelkabine
schafft
eine
Fahrerhaus verlängerung
Platz
für
vier
Atemschutzgerät ehalterungen nebeneinander. Die neu konzipierte Mannschaftskabine, die zur Unterbringung der maximal zehnköpfigen Besatzung
benötigt wird, fügt sich in seiner Gestaltung nahtlos in die Designlinie der MAN
Baureihen TGL und TGM ein. Für bequemen Ein- und Ausstieg öffnen die 90
Zentimeter breiten Türen fast recht winklig und sind bis an die Kante des leicht
erhöhten Daches hochgezogen. Der Innenraum der Mannschaftskabine, die es
in zwei verschiedenen Längen gibt, lässt sich sehr flexibel einrichten und damit
an die nationalen und kundenspezifischen Anforderungen anpassen. Zur
Sicherheit der Einsatzkräfte trägt bei, dass alle Sitze mit einem Dreipunktgurt
ausgerüstet werden können. Nicht nur das deutsche THW wählte diese Kabine
für
die
Gerätekraftwagen
GKW
1.
Viele
A nhänger
fand
die
MA N
Mannschaftskabine bereits international bei Feuerwehren, so in Deutschland,
den Niederlanden, England oder in China.
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Eine Ausrüstung für die längeren Kabinen L und LX bei den Baureihen TGL,
TGM und TGS, die besonders in Exportmärkten nachgefragt wi rd, ist der
Einbau einer Sitzbank für bis zu vier Personen hinter Fahrer- und Beifahrersitz.
Besonders in schmalen Gerätehäusern oder in engen Gassen haben sich
Schiebetüren an
der Fahrer- beziehungsweise
Beifahrerseite
bewährt.
Sämtliche Fahrerhäuser der MAN TGS lassen sich für die Montage von
Schiebetüren umrüsten.
Fahrzeugbeherrschung bei der Einsatzfahrt – Sicherheit Dank MAN
ProfiDrive
Die Einsatzfahrt mit Nutzung von S onder- und Wegerec hten stellt für viele
Maschinisten eine außergewöhnliche Situation dar. Das betrifft die Mitglieder
von Berufsfeuerwehren genauso wie von Freiwilligen Feuerwehren. Die von
MAN ProfiDrive angebotenen Fahrsicherheitstrainings helfen, die Fahrzeuge
sicher zur Einsatzstelle zu bringen. Ziel des Trainings ist, dass die Fahrer in der
Lage sind, kritische Fahrsituationen zu beherrschen und dadurch Unfälle zu
vermeiden. Zu den praktischen Übungen gehören die Ermittlung des Anhalteweges, das Ausweic hen vor Hindernissen, das Bremsen und Ausweichen
auf griffigen sowie auf einseitig rutschigem Untergrund, das Kurvenbremsen
sowie die kontrollierte Bergabfahrt. Für Feuerwehren adaptieren die erfahrenen
Trainer von MAN ProfiDrive das Programm um die Nutzung von Sonder- und
Wegerechten sowie den Stressfaktor, den eine Alarmfahrt darstellt. Im OffroadTraining liegt der Schwerpunkt auf der Fahrzeugbeherrschung bei Fahrten
abseits befestigter Straße sowie auf dem richtigen Einsatz der MA N TipMatic
®
Offroad, der Sperren und die Schonung des Antriebsstranges.
Während MAN die Schulung für kommunale Feuerwehren in Fahrsicherheitszentren anbietet, findet das Training für Flughafenfeuerwehren auf deren
Gelände statt, um die ständige Einsatzbereitschaft sicherzustellen. Hierbei
lernen die Maschinisten das Handling im Slalomkurs, den schnellen Spurwechsel und die dafür empfohlene Blick- und Lenktechnik. Denn das
Fahrverhalten der überbreiten MA N S X-Fahrgestelle unterscheidet sich auf
Grund ihrer Fahrwerkstechnik und Schwerpunktlage von den Einsatzfahrzeugen auf handelsüblichen Straßen- und Allradfahrgestellen. Auch bietet MA N
ein Fahrtraining für die S X-Baureihe im Gelände an, denn im Not fall sollen
diese Fahrzeuge auc h abseits befestiger Rollwege und Startbahnen die
Unglückstelle erreichen.
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Für weitere Informationen: www.man-mn.com/presse
Das Transporteffizienz-Programm von MAN Nutzfahrzeuge
Das Transport- und Verkehrsaufkommen auf den europäischen Straßen nimmt weiter zu.
Gleichzeitig machen die langfristig knapperen Energieressourcen Transporte teurer. Als einer der
weltweit führenden Hersteller von Lkw und Bussen leistet MAN Nutzfahrzeuge einen wesentlichen
Beitrag zur kontinuierlichen Steigerung der Transporteffizienz. MAN bietet dafür ein umfassendes
Programm zur Senkung der Gesamtbetriebskosten (Total Costs of Ownership). Transporteffiz ienz,
gebündelt in den Feldern Technologie, Service, Fahrer und Future Expertise, schont die Umw elt
und ist ein Mehrw ert für unsere Kunden.
Für w eitere Informationen: www.transport-effizienz.com
Die MAN Nutzfahrzeuge Gruppe mit Sitz in München (Deutschland) ist das größte Unternehmen
der MAN Gruppe und einer der führenden internationalen Anbieter von effizienten Nutzfahrzeugen
und innovativen Transportlösungen. Im Geschäftsjahr 2009 erzielte das Unternehmen mit rund
31.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und mehr als 40.500 verkauften Lastkraftwagen sowie
über 6.200 verkauften Bussen und Busfahrgestellen der Marken MAN und NEOPLAN einen Umsatz
von 6,4 Milliarden Euro.