VfL Bochum: „Refugees Welcome“ - Fraktion DIE LINKE. im Rat der

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VfL Bochum: „Refugees Welcome“ - Fraktion DIE LINKE. im Rat der
im Rat der Stadt Bochum
DIE LINKE. im Rat der Stadt Bochum, 44777 Bochum
Rathaus, Zi. 49
Willy-Brandt-Platz 2-6
D-44777 Bochum
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Rolf van Raden
Presseinformation 18.09.2015
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VfL Bochum: „Refugees Welcome“ ohne
Bild-Werbung ist besser!
DIE LINKE. im Bochumer Rat begrüßt die Entscheidung des VfL
Bochum, nicht an der Werbeaktion „Wir helfen!“ der Bild-Zeitung
teilzunehmen.
„Die Entscheidung ist nachvollziehbar und richtig“, sagt Sven Ratajczak, der
die Linksfraktion im Ausschuss für Sport und Freizeit vertritt. „Der VfL hat
bereits Solidarität für Geflüchtete organisiert, als die Bild-Zeitung noch an
vorderster Front gegen Menschen gehetzt hat, die bei uns Schutz vor Krieg,
Verfolgung und blanker Not suchen. Und wenn die Bild-Chefredaktion nun
dem FC Sankt Pauli unhaltbare Vorwürfe macht, kann die Konsequenz nur
sein: Ebenfalls auf die Bild-Werbeaktion verzichten, und weiter die lokalen
Initiativen unterstützen, die sich für eine offene Stadt ohne Rassismus
einsetzen.“
Bereits im April hat die Linksfraktion die Zusammenarbeit des VfL Bochum mit
flüchtlingspolitischen Initiativen begrüßt und als vorbildlich bezeichnet. Damals
hatte der Verein gemeinsam mit der Faninitiative Bochum die Veranstaltung
„Flüchtlinge aus dem Abseits“ organisiert, und VfL-Co-Trainer Thomas Reis
bot ein Training für fußballbegeisterte Geflüchtete an. Als der VfL
anschließend die BewohnerInnen der Bochumer Flüchtlingsunterkünfte ins
Stadion einlud, wurden sie von den Fans mit einem 20 Meter langen
„Refugees Welcome“-Banner begrüßt. Auch danach gab es weitere Aktionen.
Erst vor zehn Tagen übergab eine Delegation des VfL Bochum Geflüchteten
in Bochum-Laer dringend benötigte Sportkleidung. „So ein ausdauerndes und
nachhaltiges Engagement ist nötig und unterstützenswert“, sagt Sven
Ratajczak weiter. „Auf die Werbeaktion einer Boulevardzeitung, die ihre
eigene Rolle bei der Verbreitung von flüchtlingsfeindlicher Hetze bisher
überhaupt nicht aufgearbeitet hat, können wir dagegen gerne verzichten.“
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