PDF - Kunsthaus Bregenz

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PDF - Kunsthaus Bregenz
KUB 09.03
Antony Gormley
12 | 07 | – 04 | 10 | 2009
Antony Gormley
Critical Mass II | 1995
Gusseisen
Variabel, 60 lebensgroße Elemente
Installationsansicht,
StadtRaum Remise, Wien
Fotografie: Elfi Tripamer
Das Kunsthaus Bregenz präsentiert vier wichtige Installationen von
Antony Gormley aus den letzten 15 Jahren, an denen sich nicht
nur der kontinuierliche Dialog des britischen Künstlers mit dem
Wesen und der Dynamik des Genres Skulptur nachvollziehen lässt.
Deutlich wird auch, wie damit Raum erkundet und besetzt und
der Betrachter aufgefordert wird, sich, seine Wahrnehmung und
die Bedingungen seines Selbstverständnisses neu auszurichten.
Unablässig ergründen die Arbeiten Antony Gormleys, die sich einer
Fetischisierung des Objekts widersetzen, die Grenzen und die Syntax des Mediums Skulptur und seiner Ausdrucksmittel und beanspruchen in zunehmender Weise die Aufmerksamkeit des Betrachters, dessen Engagement und aktive Partizipation er einfordert.
Die Ausstellung führt vier zentrale Serien aus Gormleys
Gesamtwerk zusammen. Allotment und Critical Mass beschäftigen
sich auf dialektisch unterschiedliche Weise mit dem kollektiven
Körper: hier Körperformen, die fallen oder fallengelassen werden
und ein chaotisches Feld der Hoffnungslosigkeit bilden; dort in
einem strengen urbanen Flächenraster angeordnete leere Betonhülsen. Ganz anders als diese gegensätzlichen Massen und Räume
erzeugt Clearing ein dynamisches Feld: eine netz- oder nestartige
Zeichnung, die den Betrachter in sich verstrickt, in ihren Bann
zieht und zu den klar abgegrenzten Volumina der Architektur
Zumthors in Widerspruch steht, aber dennoch für atmosphärische
Veränderungen des Lichts offen bleibt. Diesem Gefühl werden die
Ergebnisse einer gebändigten Explosion gegenübergestellt, in
denen das Körperliche in den sieben Tonnen rostigen Eisens, aus
denen Body und Fruit bestehen, auf das Inkommensurable trifft.
Diese beiden Werke Gormleys – die ersten, denen man beim
Betreten des KUB begegnet – sind zwei der zwischen 1990 und
1994 entstandenen Expansion Works. Die Haut bzw. sensorische
Körpergrenze wird mittels gleichmäßiger Holme erweitert, die
strahlenförmig von Knotenpunkten an den Extremitäten des Körpers wegführen. Die Hölzer sind an den äußeren Enden verbunden
und bilden so eine durchgängige Oberfläche. Body (1991– 1993,
Gusseisen, 6 t) und Fruit (1991– 1993, Gusseisen, 1,25 t) basieren
auf der Abgussform eines Körpers in der Startposition eines
Antony Gormley
Fruit, Body | 1991– 1993
Gusseisen, Luft
104 × 125 × 120 cm, 229 × 259 × 219 cm
Installationsansicht, Malmö Konsthall,
Schweden, 1993
Fotografie: Jan Uvelius
Antony Gormley
Bei der Arbeit an
Expansion Works | 1991
Schwimmers vor dem Sprung ins Becken. Die Hängung der beiden
skulpturalen Objekte erzeugt ein Beziehungsfeld, das den menschlichen und den planetarischen Körper versöhnt und den Betrachter
in ein Gravitationsfeld einbindet, in dem diese großen, schweren
Objekte nur wenige Zentimeter über dem Fußboden hängen.
Im ersten Obergeschoss des KUB präsentiert Gormley das
1996 im schwedischen Malmö entstandene Werk Allotment II:
Damit ersetzt er den biologischen Körper durch den »zweiten Körper
der Architektur«. Insgesamt 300 Personen – Männer, Frauen und
Kinder im Alter von eineinhalb bis achtzig Jahren – wurden nach
insgesamt dreizehn exakt festgelegten Vorgaben des Künstlers
vermessen. Die erhaltenen Maßangaben definieren die Höhe,
Breite und Tiefe des Körpers, die Position des Kopfes, die Lage
von Mund, Nase und Ohren sowie die Höhe der Schultern, des Afters
und der Genitalien vom Boden weg. Diesen detaillierten Vorgaben
zufolge hat der Künstler 300 Stahlbetonhüllen mit einer Wandstärke
von fünf Zentimetern gebaut, wobei er die Körperform der jeweiligen
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KUB-Programm 09.03
Antony Gormley
Person in eine Art modernistischen Bunker übersetzte. Alle Körperöffnungen (Mund, Ohren, After und Genitalien) wurden den Maßen
der Person entsprechend auf die Betonkästen übertragen. Jeder
Stahlbetonbehälter bietet den für die Aufnahme eines bestimmten
Körpers erforderlichen Minimalraum. Insgesamt betrachtet
gleichen die »Räume«, wie ihre sinnträchtige Bezeichnung lautet,
einer Stadt und verweisen auf die Bedeutung einer über das einzelne Subjekt hinausgehenden Gemeinschaft. Die kleineren Kopfkonstruktionen auf den sockelartigen Betonstelen ähneln Wassertanks oder technischen Anlagen, wie man sie auf Hochhäusern
findet, scheinen aber zugleich durch ihre Nähe oder Distanz Familienbeziehungen abzubilden. Ihr Nebeneinander lässt ein Gefühl für
die individuellen Charakteristika der intimen Bauwerke entstehen.
Durch die offensichtlichen Unterschiede in Größe und Höhe offenbart sich zudem in den geringfügigen Abweichungen und Proportionsverschiebungen eine subtile Übertragung des Charakters der
ursprünglichen Person auf die Formen. Durch den geometrischen
Raster und die Anordnung der einzelnen Arbeiten in Blöcken mit
Straßen und Plätzen ergibt sich ein Labyrinth, in dem der Betrachter
sich verlieren und wiederfinden kann – wortwörtlich und gewissermaßen als Geist, indem er die eigene Körpergröße und seinen
Leibesumfang an dem der Abwesenden misst.
Seit den frühen 1980er-Jahren entwickelt der Künstler
Werke, in denen er die Phänomenologie des Raumerlebens und
die Grenzen des Erfahrungshorizonts über die physischen Grenzen
des Körpers hinaus erforscht. In der Serie Domain zum Beispiel
evoziert ein zusammengeschweißtes Gefüge aus Edelstahlstäben
innere Empfindungen des menschlichen Körper-Raums. In der
Serie Feeling Material wird mittels einer durchgängigen Linie ein
den Körper-Raum umgebendes Energiefeld erzeugt. Diese Experimente haben einen Bezug zu Clearing V (2009), das im zweiten
Obergeschoss des KUB präsentiert wird: eine aus zwölf Kilometern
unbearbeitetem Aluminiumrohr bestehende endlose metallene
Linie zieht sich in endlosen Windungen vom Boden zur Decke und
von Wand zu Wand, wobei das Material die ihm eigene elastische
Spannkraft demonstriert. Gormley intendiert damit eine dreidimensionale Zeichnung im Raum: »Ich versuche, die festen Koordinaten des Raums zu zerstören und ein Raum-Zeit-Kontinuum zu
schaffen, das sowohl ein Ding wie auch eine Zeichnung darstellt.«
Das komplexe Feld von Spiralen und Sinuswellen nimmt eine eigene
autonome Form an, die sowohl durch die Rahmenbedingungen der
Architektur als auch die spezifischen Eigenschaften des Materials
bestimmt wird. Wie bei allen gezeigten Installationen wird der
Betrachter auch hier als Subjekt eines sich ständig neu ordnenden
Blickfelds zum integralen Bestandteil des Werks.
Antony Gormley
Allotment II | 1996
Stahlbeton
300 lebensgroße Elemente nach
den Maßen von Einwohnern
Malmös im Alter zwischen
eineinhalb und achtzig Jahren
Installationsansicht, Baltic
Centre for Contemporar y Ar t,
Gateshead, UK, 2003
Fotografie: Colin Davison
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Im dritten Obergeschoss präsentiert Gormley Critical Mass II
(Gusseisen, 1995, im Auftrag für die StadtRaum Remise in Wien
konzipiert), eine Installation von 60 Figuren nach Gussformen
seines eigenen Körpers. Zwölf verschiedene Positionen – unter
anderem kauernd, hockend, sitzend, kniend oder in Trauer
gebeugt – bilden in aufsteigender Abfolge vom bodennahen Kauern
bis zum aufrechten Stehen mit nach oben gerichtetem Kopf eine
Art durcheinandergebrachte Syntax des menschlichen Körpers.
Einige der Figuren sind gehängt, die meisten haben Bodenberührung, doch alle befinden sich in Ruhelage und evozieren je nach
Ausrichtung unterschiedlichste Lesarten: Nach hinten umgekippt
verkörpert zum Beispiel die kniende Figur ein hysterisches Aufbäumen, während die trauernde Figur mit dem gebeugten Haupt
sich in einen Akrobaten verwandelt, sobald sie auf den Kopf
KUB-Programm 09.03
Antony Gormley
gestellt ist. Das Gewicht der Figuren spielt eine zentrale Rolle.
Antony Gormley: »Die gehängten Figuren sind unerlässlich.
Es geht, würde ich sagen, um zwei Dinge: Zum einen legen die
Figuren Zeugnis von Folter und Exekution ab, den schlimmsten
Schicksalen, die den Enteigneten widerfahren können. Zum anderen erzeugt der gebremste Fall ein Gravitationsfeld« (die Formen
weisen die zehnfache Dichte eines gewöhnlichen Körpers von
gleicher Größe auf). Wie bei den Werken Body und Fruit im Erdgeschoss zielt der Künstler darauf ab, die Verbindung zwischen Körper und Boden zu verstärken: »Das hier verwendete Material Eisen
wird mit der Tiefe unter Tage assoziiert, auf der wir mit unseren
Füßen stehen, und unterstreicht, dass unser Körper nur vorübergehend der Masse der Materie entliehen ist, die den Planeten
ausmacht und der wir in gewisser Weise eine Form geben.«
Antony Gormley
Clearing IV | 2005
6 km 16-swg-Aluminiumrohr,
Durchmesser: 12,7 × 12,7 mm
Maße variabel
Installationsansicht, Sean Kelly
Galler y, New York
Fotografie: Steven P. Harris
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English
Kunsthaus Bregenz presents four major installations made by the
artist Antony Gormley over the last fifteen years in which we can
trace a constant dialogue with the nature and dynamic of the sculptural project, the way that it investigates and occupies space, and
the way that it invites us to re-orient ourselves, our perceptions
and the terms of our self-knowledge. Refusing the fetishization of
the object, Gormley’s work continually tests the limits and syntax
of sculptural expression and the attention of the viewer, calling for
ever greater participation and engagement.
The exhibition brings together four key series from Gormley’s
oeuvre. Allotment and Critical Mass approach the collective body
in dialectically different ways: body-forms falling or dropped, forming a chaotic and abject field, and void concrete cases arranged in
a strict city grid. In contrast to these opposed masses and spaces
Clearing creates a dynamic field: a drawing that acts like a web or
KUB-Programm 09.03
Antony Gormley
Antony Gormley
Feeling Material XXXII | 2008
5-mm-Vierkant-Flussstahlstab
217 × 198 × 185 cm
Fotografie: Stephen White
nest to entrap and entrance the viewer, confusing and contradicting the clearly defined volumes of Zumthor’s architecture while
remaining open to atmospheric changes of light. This sensation is
contrasted by the results of a contained explosion where the physical meets the incommensurable in the seven tonnes of rusting iron
that make up Body and Fruit.
These, the first works encountered on entering the KUB,
are two of Gormley’s Expansion Works, made between 1990 and
1994. The skin, or sensory limit of the body, is extended through
the application of consistent spars radiating from nodal points at
the extremities of the body. These are linked together at their outer
ends to form a continuous surface. Body (1991– 93, cast iron, 6 t)
and Fruit (1991– 93, cast iron, 1.25 t) are derived from a body-mould
in a clasped diving position. The hanging of these two sculptural
objects sets up a relational field reconciling the human and planetary
body and engaging the viewer in a gravitational field in which these
large heavy objects hang just a few centimeters from the floor.
Replacing the biological body with “the second body of architecture” on the first floor of KUB, Gormley presents Allotment II,
made in 1996 in Malmö, Sweden. A total of three hundred people –
men, women and children aged from one and a half to eighty
years – were measured following a set of thirteen strict body measurements provided by the artist. The resulting data defines the
height, width and depth of the body; the location of the head; the
dimensions of the mouth, nose and ears; and the height of the
shoulders, anus and genitals from the floor. From these detailed
measurements the artist constructed three hundred reenforced
concrete cases (each 5 cm thick), translating the individual shape of
the respective person’s body into the form of a modernist bunker.
All body openings (mouth, ears, anus and genitalia) are transcribed
into the concrete box according to the individual’s measurements.
The reinforced concrete case is the minimum space necessary to
accommodate a particular body. Evocatively called “Rooms,”
collectively they resemble a city and refer to a sense of community
which transcends the individual subject. The smaller constructions
of heads upon the plinth-like concrete columns resemble water
tanks or plant rooms on high-rise tower-blocks while at the same
time, in their proximities and apartness, play out family relations.
Displayed in juxtaposition, a sense of the individual characteristics
of these intimate architectures emerges. As well as through obvious
variations in size and height, some subtle transfer of the character
of the original subject is displayed through small differences and
shifts in proportions. The geometrical grid and arrangement of the
individual works into blocks with streets and squares provide a
labyrinth in which the viewers can lose and find themselves, literally
and in ghost form, by measuring their own heights and girths against
those of absent subjects.
Since the early 1980s the artist has been developing works in which
he has reflected upon the phenomenology of spatial experience
and the limits of the empirical horizon beyond the physical boundaries of the body. In the Domain series, for example, the interior
sensations of the subject’s body-space are evoked from a welded
matrix constructed from lengths of stainless steel bar. In the Feeling Material series the energy field surrounding a body-space is
generated by a continuous unbroken line. These experiments are
linked to Clearing V (2009), which is presented on the second floor
of KUB: an endless metal line that describes its own tensile capabilities while springing twelve kilometers of raw aluminum tubing
from floor to ceiling and wall to wall. Gormley’s intention here is to
create a three-dimensional drawing in space: “I am trying to
destroy the fixed coordinates of a room and make a space/time
continuum that is both a thing and a drawing.” The complex field of
spirals and sine waves takes on its own autonomously formal character, determined by both the framework of the architecture and the
inherent qualities of the material. Here, as in all the installations, the
viewer is an integral part of the work, becoming the subject of a
constantly renegotiated visual field.
On the third floor Gormley presents Critical Mass II (cast iron,
1995, commissioned for the StadtRaum Remise, Vienna); an installation of sixty figures cast from moulds taken of his body – squatting,
sitting, kneeling or bowed in mourning – which develop from a low
crouching position and ascend to an upright standing position with
the head tilted upward: a syntax of twelve body-postures that are here
muddled and tumbled. Some works are suspended, most are earthAntony Gormley
Event Horizon | 2007
27 Fiberglas- und
4 Gusseisenfiguren,
je 189 × 53 × 29 cm
Installationsansicht,
Hay ward Galler y, London
Fotografie: Richard Br yant
12 13
KUB-Programm 09.03
Antony Gormley
Antony Gormley
Another Place | 1997
Gusseisen
100 Elemente, je 189 × 53 × 29 cm
Installationsansicht, Cuxhaven
Fotografie: Helmut Kunde
bound, all are at rest, evoking different readings depending upon
which way they are orientated (for instance, the kneeling figure,
when fallen backwards, becomes an arch of hysteria; when inverted, the mourning figure with its head bent becomes an acrobat).
Their weight is actively engaged. To quote Gormley: “The suspensions are vital. Maybe there are two things identified here: Firstly,
bearing witness to torture and execution, the worst destiny of the
dispossessed. Secondly, through an arrested fall, activating a
gravitational field” (these forms have ten times the density of an
ordinary human body of the same size). As with the works Body and
Fruit, exhibited on the ground floor, the artist wishes to re-enforce
the connection between body and ground: “The use of this material
– iron – is associated with the deep underground that lies beneath
our feet and emphasizes that our body is on temporary loan from
the mass of matter constituting the planet and to which, in some
way, we give shape.”
KUB Vorschau
Antony Gormley Horizon Field
2010 – 2011
Das Projekt Horizon Field von Antony Gormley ist für
2010 in Planung
Weltweit hat Antony Gormley spektakuläre Projekte in archetypischen Naturlandschaften inszeniert. Horizon Field, seine für das
österreichische Bundesland Vorarlberg entwickelte Arbeit, besteht
aus einhundert lebensgroßen Körperformen aus massivem Gusseisen, die so über ein Gebiet von 150 Quadratkilometern verteilt werden, dass sie eine durchgängige horizontale Ebene in einer Höhe
von 2039 Metern Seehöhe bilden. Von jedem Punkt des Gebiets
aus sollte man als Besucher zumindest eine Körperform sehen,
beim Aufstieg auf diese Höhe weitere in den Blick bekommen und
noch einmal weitere als Anordnung ausnehmen, wenn man die
Höhe der Arbeit erreicht hat. Die einzelnen Teile schauen in alle
Richtungen, sind aber einander niemals zugewandt. Der Abstand,
in dem sie aufgestellt werden, variiert je nach Topografie zwischen
einigen hundert Metern und mehreren Kilometern. Die Funktionalität des Feldes verbindet Sehen und Gesehenwerden mit Relativität
des Raums, Greifbarkeit und Wahrnehmungsfeld. Horizon Field
feiert die seit Langem bestehende Beziehung zwischen Mensch
und alpiner Landschaft. Der Künstler betont, dass seine Arbeiten
einen menschlichen Raum im Raum überhaupt bezeichnen: Sie
sind weder Darstellungen (Statuen) noch Symbole, sondern markieren, wo Menschen einst waren oder sein konnten.
Fotomontage
Seite 14 – 15
Antony Gormley
Critical Mass II | 1995
Gusseisen
Variabel, 60 lebensgroße Elemente
Installationsansicht,
StadtRaum Remise, Wien
Fotografie: Stephen White
16 17
The project Horizon Field by Antony Gormley is planned for 2010
Antony Gormley has staged spectacular projects in archetypal
natural landscapes all over the world. Horizon Field, the work he
has conceived for the Austrian Vorarlberg, consists of one hundred
life-size solid cast iron bodyforms installed in a dispersed field of
150 square kilometers creating a consistent horizontal plane at
2,039 meters above sea level. From any point within the area the
visitor should be able to see at least one bodyform and, should the
spectator climb to the level of the work, would see more on the
skyline while approaching, and several more as a constellation at
the height of the work. The individual pieces face in all directions
but never towards each other. They will be separated at intervals
of a few hundred meters to several kilometers depending on the
topography. The field functionality combines seeing and being seen
with the relativity of space, palpability and the perceptual field.
Horizon Field celebrates the long relationship between the human
animal and this alpine landscape. The artist has made clear that
these works indicate a human space in space at large – they are
neither representations (statues) nor symbols, but the register of
where a man once was or could be.
KUB-Programm 09.03
Antony Gormley
KUB 09.03
KUB Arena
12 | 07 | – 04 | 10 | 2009
Den Auftakt zur Ausstellung von Antony Gormley bildet die Präsentation der Eisengussfiguren Fruit und Body im Erdgeschoss
des Kunsthauses. Diese beiden Werke aus der Serie der Expansion
Works verdeutlichen das für den Künstler typische Prinzip der
Abformung und sein Bestreben, die Darstellung des Menschen
über dessen physische Grenzen hinaus auszudehnen. Die als
Schnittstelle von Architektur, Werk und Diskurs konzipierte KUBArena in der Eingangshalle des Kunsthauses wird als Kunst- und
Vermittlungsplattform in Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner Montfort Werbung realisiert.
Diskurs
Künstlerfrühstück
Sonntag, 12. Juli, ab 10 Uhr | Eine besondere
Gelegenheit, Antony Gormley persönlich kennenzulernen, bietet sich beim Künstlerfrühstück.
Im Rahmen dieser Veranstaltung beantwortet
Antony Gormley Fragen zu seiner Arbeit und seiner Ausstellung im KUB. Der Unkostenbeitrag für
das Frühstück beträgt (inklusive Eintritt ins KUB
und Vortrag) 14 €. Um telefonische Anmeldung
wird gebeten: (+43-5574) 4 85 94-415.
Vorträge
Sonntag, 12. Juli, 11 Uhr | Antony Gormley:
»Body, Space, Time«. Direkt im Anschluss an
das Frühstück spricht der Künstler über die
Grundprinzipien seines Werks.
Montag, 13. Juli, 18 Uhr | Marcus Steinweg
(Philosoph, Berlin): »Behauptungskunst«. Kunst
gibt es nur als Behauptung. Jede Behauptung ist
kopflos, blind und übertrieben. Die Kopflosigkeit
selbst zu behaupten verlangt der Kunst eine Art
atemlose Präzision ab. Das Subjekt der Kunst ist
Subjekt dieser Selbstbehauptung. Es behauptet
sich als Subjekt einer Atemlosigkeit, die es an die
Grenzen seines Subjektseins führt.
Freitag, 31. Juli, 18 Uhr | Antje von Graevenitz
(Kunsthistorikerin, Amsterdam): »Welcome
Stranger. Die weltlichen Votivfiguren Antony
Gormleys«. Antony Gormley sucht mit seinen
Figuren den Empfindungsdialog zwischen
Betrachter und Figur. Es verwundert deshalb
nicht, dass sich der englische Bildhauer unter
anderem für den asiatischen Gestenkanon im
Buddhismus und Hinduismus interessiert.
Lassen sich diese bedeutungsfrei in ein weltliches Umfeld transferieren?
Dialogführungen
In offenen Dialogführungen wird zur Kunst,
zum KUB allgemein sowie zu aktuellen Fragen
Stellung bezogen.
Am Donnerstag, 20. August, führt der Vorarlberger
Autor Wolfgang Mörth um 19 Uhr im Dialog mit
Winfried Nußbaummüller durch die Ausstellung.
Donnerstag, 27. August, 19 Uhr | Der neue Intendant des Vorarlberger Landestheaters Alexander
Kubelka führt im Gespräch mit Kunstvermittler
Winfried Nußbaummüller durch die Ausstellung.
Antony Gormley
Time Horizon | 2006
Gusseisen
100 Elemente, je 189 × 53 × 29 cm
Installationsansicht, Parco
archeologico di Scolacium,
Roccelletta di Borgia, Catanzaro, Italien
Fotografie: Pepe Avalone
DiskursArchitektur
Geplant ist im Rahmen von DiskursArchitektur
im September ein Vortrag von Daniel Libeskind,
dem das Zumtobel Lichtforum Dornbirn eine
Ausstellung widmet.
Einfach gesagt – Antony Gormley
Donnerstag, 24. September, 18 Uhr | Kunst fasziniert und regt zum eigenständigen Denken an. Im
Rahmen dieses Seminars werden die besonderen
Kunstinhalte der jeweiligen Ausstellung betrachtet
und verständlich gemacht. Neugierde und Offenheit sind für eine spannende Auseinandersetzung
wichtiger als Vorkenntnisse. Beitrag: 9 €.
Anmeldung: VHS Bregenz, (+43-55 74) 52 52 40.
18 19
KUB-Programm 09.03
Film
Donnerstag, 23. Juli und 3. September, jeweils
18 Uhr | Gezeigt werden auf Wunsch Antony
Gormleys folgende vier Filme: Antony Gormley –
Making Space, 2007, ein Film von Beeban Kidron,
Cross Street Films, 48 min | Inside Australia, 2003,
Regie: Hugh Brody (A Thunderbox / Artemis
International Production for Channel 5), 51 min |
Omnibus – Antony Gormley, The Naked Sculptor,
BBC, 2000, 43 min | Sutra. Tanzproduktion mit
Sidi Larbi Cherkaoui, Sadler’s Wells, London,
2009, 63 min.
Antony Gormley
Open-Air-Kino
KUB & poolbar
Mittwoch, 29. Juli, bis Sonntag, 2. August,
21.15 Uhr, KUB-Platz | Der diesjährige filmische
Programmschwerpunkt auf dem KUB-Platz ist
dem Werk des amerikanischen Regisseurs David
Lynch und damit einem der wichtigsten zeitgenössischen Filmemacher gewidmet. Voraussichtlich gezeigt werden folgende fünf von KUBKünstlern ausgewählte Filme: Eraserhead (1977,
85 min), Blue Velvet (1986, 116 min), Wild at Heart
(1990, 120 min), Lost Highway (1997, 135 min),
Mulholland Drive (2001, 141 min). Ergänzt werden
diese Klassiker im Vorprogramm durch neue
Kurzfilme von Vorarlberger Künstlern. Das endgültige Filmprogramm wird auf der Homepage
www.kunsthaus-bregenz.at bekannt gegeben.
Unkostenbeitrag: 5 € / reduziert 3 €.
»Das Kino kann die Zuschauer in eine Welt jenseits
des Intellekts entführen, in der sie sich ganz und
gar ihrer eigenen Intuition anvertrauen müssen.
Es geht nicht darum, etwas zu verstehen, sondern
darum, etwas zu erfahren.« (David Lynch in: »Der
Spiegel«, Nr. 16 /2007)
KUB im Brutkasten
Mittwoch, 22. Juli und 12. August, 20.30 Uhr |
An beiden Terminen zeigt das KUB im Brutkasten
der poolbar eine Auswahl von künstlerischen
Kurzfilmen.
Frühstück mit Kommando Elefant
Samstag, 25. Juli, 10 Uhr | Nach einem Rundgang
durch die Ausstellung von Antony Gormley spielt
Kommando Elefant zum Frühstück im KUB auf.
Eindeutig Kunst!
Samstag, 25. Juli, 19.30 Uhr | Mutige Kreativschaffende sind hier aufgerufen, sich in der Feldkircher poolbar einer Diskussion über Kunst und
Nichtkunst zu stellen. Besprochen werden mit
dem Künstler Christian Konzett, dem Kunsthistoriker Winfried Nußbaummüller (KUB) und
Herwig Bauer von der poolbar Bilder, Skulpturen,
Filmchen und Konzepte.
Organisiert werden diese drei Programmpunkte in Kooperation mit
dem Feldkircher poolbar-festival (www.poolbar.at).
KUB 09.03
Kunstvermittlung
12 | 07 | – 04 | 10 | 2009
Die Kunstvermittlung des KUB bietet einen vielfältigen Einstieg in
die Auseinandersetzung mit den Werken von Antony Gormley. Neben
den öffentlich zugänglichen Führungen durch die Ausstellung –
Do 19 Uhr (während der Bregenzer Festspiele vom 20. Juli bis
23. August Di und Do 18 Uhr), Sa 14 Uhr und So 16 Uhr – werden
etwa ein Künstlerfrühstück, Vorträge oder Führungen mit dem
Kurator angeboten. Besonders dialogischen Charakter haben die
Führungen mit eigens geladenen Partnern, die Veranstaltungen
»KUB + Kaffee« und die »Subjektiv«- Führung. Nach Voranmeldung
kann eine individuell abgestimmte Führung zu Kunst, Architektur
oder beidem gebucht werden.
Führung
Familie
Sonntag, 19. Juli und 27. September, jeweils
14 Uhr | In besonderen Aktionsführungen wird
der ganzen Familie spielerisch die Ausstellung
des Künstlers näher gebracht.
Kuratorführung Rudolf Sagmeister
Sonntag, 26. Juli, 14 Uhr
KUB + Kaffee
Dienstag, 28. Juli und 1. September, jeweils
15 Uhr | Einem geführten Rundgang durch die
Ausstellung folgt die Nachlese im KUB-Café.
Die Grundlage dafür bilden die persönlichen
Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Inklusive Kaffee, Eintritt und Führung:
9 € pro Person.
Freunde
Donnerstag, 30. Juli, 18.30 Uhr | Für die »Gesellschaft der Freunde des KUB« findet eine Sonderführung durch die Ausstellung statt.
Architekturführung
Sonntag, 2. August, 6. September und
4. Oktober, jeweils 11 Uhr
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KUB-Programm 09.03
Grundtechniken der Kunst – Workshop
für Erwachsene
Unter der Leitung von Marco Ceroli findet von
Dienstag, 4. August, bis Freitag, 7. August
(jeweils von 16 – 19 Uhr), eine Einführung in die
Grundtechniken künstlerischer Gestaltung für
Erwachsene statt. Teilnahmegebühr für alle 4
Kurstage: 72 €, Buchung einzelner Tage möglich;
Anmeldung erbeten: (+43-55 74) 4 85 94-415.
Subjektiv
Donnerstag, 10. September, 19 Uhr | Bei dieser
Führung steht die Sensibilisierung der Wahrnehmung im Mittelpunkt. Es führen Isabel BitriolDittrich und Manuela Dobler, die kunsthistorische
und psychologische Aspekte zur Sprache bringen.
Backstageführung
Donnerstag, 17. September, 19 Uhr
Lange Nacht der Museen
Samstag, 3. Oktober, 18 – 1 Uhr | Zur Langen
Nacht der Museen werden stündlich ab 18 Uhr
Führungen durch die Ausstellung angeboten.
Die kleinsten Museumsbesucher führt der
Kunstdrache um 18 und 19 Uhr.
Finale
Sonntag, 4. Oktober, 16 Uhr | Letzte Führung
durch die Ausstellung.
Antony Gormley
Antony Gormley
European Field | 1993
Terrakotta
Maße variabel, ca. 40.000
Elemente, je 8 – 26 cm hoch
Installationsansicht,
Kunsthalle zu Kiel, 1997
Fotografie: Helmut Kunde
Schule – Jugend – Kind
Lehrerführung
Donnerstag, 16. Juli, 18 Uhr, und Freitag, 17. Juli,
16 Uhr | Führung für LehrerInnen aller Schultypen
(Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule
Vorarlberg). Diskutiert werden Wege und Modelle,
SchülerInnen einen ihrem Alter entsprechenden
Zugang zur Kunst zu ermöglichen.
ART CRASH
Mittwoch, 22. Juli, 12. August und 2. September,
jeweils 16 – 18 Uhr | Der ART CRASH bietet
Jugendlichen die Möglichkeit, mit der Künstlerin
Kirsten Helfrich Ausstellungen zu besuchen
(am 22. Juli »Antony Gormley« im KUB), Künstlern
in ihrem Atelier über die Schulter zu schauen
und ganz generell über Kunst zu sprechen.
Infos unter: [email protected]
Im Rahmen von JUKUSO erhalten alle Jugendlichen von 10 bis 19 Jahren vom 15. Juni bis
30. August freien Eintritt ins KUB.
Sich strecken zu den Ecken
Unter der Leitung von Marco Ceroli findet von
Montag, 3. August, bis Freitag, 7. August (jeweils
von 10 – 13 Uhr), ein Workshop für Kinder im
Alter von 6 bis 12 statt. Präsentation der Kursergebnisse: Freitag, 13 Uhr. Teilnahmegebühr
für 5 Kurstage: 45 €, Buchung einzelner Tage
möglich; Anmeldung: (+43-55 74) 4 85 94-415.
Kunstdrache
Der Kunstdrache erzählt dieses Mal zusammen
mit dem kleinen Anton am Mittwoch, 29. Juli,
und Mittwoch, 23. September, jeweils um 15 Uhr
für Kinder im Alter von 4 bis 10 Jahren Kunstgeschichten. Der Eintritt für Kinder ist gratis.
Workshop
Für Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren findet
jeden Samstag von 10 – 12 Uhr ein Workshop
statt. Nach einem Rundgang durch die aktuelle
Ausstellung werden die vermittelten Inhalte
anschließend beim praktischen Arbeiten vertieft. Beitrag: 4 €.
Reiseziel Museum
Sonntag, 2. August und 6. September, jeweils
14 Uhr | Im Rahmen der Aktion »Reiseziel Museum«
findet ein Workshop zu den Werken von Antony
Gormley für die ganze Familie statt. Sonderpreis:
1 € pro Person.
KUB & Zeppelin
Im Rahmen eines Kooperationsmodells zwischen dem KUB und der Zeppelin Universität
Friedrichshafen arbeiten während der Ausstellung von Antony Gormley zwei Studenten der
Studienrichtung »Communication & Cultural
Management« in der Vermittlungsabteilung des
Kunsthauses.
KUB 09.03
Kunst aus der Zeit
K AZ im Kunsthaus Bregenz
Informationen und Tickets
Telefon (+43-55 74) 4 07-6
www.bregenzerfestspiele.com
Wie bereits in den vergangenen Jahren präsentiert »Kunst aus der
Zeit« Konzerte im Kunsthaus Bregenz. Die Künstler haben sich
von Antony Gormleys Arbeit für das KUB zu sehr speziellen Programmen inspirieren lassen. Im Mittelpunkt der drei Konzerte
steht die Gegenüberstellung eines ausgewählten Repertoires
der Renaissance und der Neuen Musik.
28. Juli, 21 Uhr
Christoph Stradner, Violoncello, und Luca Monti, Klavier | Werke
von Tobias Hume (1569–1645) und Alfred Schnittke (1934–1998)
Im ersten Konzert steht die Musik des Gambisten Tobias Hume
den Werken Alfred Schnittkes im doppelten Sinn gegenüber. Der
Pianist sitzt vor, der Cellist hinter dem Publikum, die Stücke von
Hume und Schnittke wechseln einander ab. Die Zuhörer befinden
sich inmitten der Spannung der fast 400 Jahre, die dazwischen
liegen – sozusagen am Berührungspunkt zweier musikalischer
Welten sowie am Berührungspunkt von Skulptur und Klang.
11. August, 21 Uhr
Wiener Concert-Verein – Anton Sorokow, Violine | Werke von
Antonio Vivaldi (1655–1736) und Werner Steinmetz (*1959)
»Musik soll das menschliche Herz, das Gehirn und somit den Menschen als Ganzes erreichen, um so jene Sensibilität im Menschen
zu wecken, zu der Musik befähigen kann«, schreibt der österreichische Komponist Werner Steinmetz, dessen Werke in diesem
Konzert der Musik Antonio Vivaldis gegenübergestellt werden.
Solist ist Anton Sorokow, Konzertmeister der Wiener Symphoniker.
19. August, 21 Uhr
Anna Prohaska, Sopran | Michael Wendeberg, Klavier |
Attila Szekely, Violoncello | Werke von Henry Purcell
(um 1659 – 1695) und George Crumb (*1929)
Am 19. August singt die junge Sopranistin Anna Prohaska, die
schon in Berlin und Salzburg für Furore gesorgt hat, erstmals in
Bregenz. Zu hören sind Werke Henry Purcells und des amerikanischen Komponisten George Crumb, der in diesem Jahr seinen
80. Geburtstag feiert. Crumb entführt den Hörer in seinen Liedern
in mystisch-magische Welten, durchdrungen von irdischen
Realitäten und kosmischen Spekulationen, während die Lieder
des Engländers Henr y Purcell von der Vergänglichkeit des
menschlichen Lebens handeln.
Antony Gormley
European Field | 1993
Terrakotta
Maße variabel, ca. 40.000
Elemente, je 8 – 26 cm hoch
Installationsansicht,
Kunsthalle zu Kiel, 1997
Fotografie: Helmut Kunde
22 23
KUB-Programm 09.03
Antony Gormley
KUB Kalender
Juli
August
11
Sa
19.30 h Eröffnung
12
So
10 h Künstlerfrühstück | Highlight
11 h Vortrag Antony Gormley | Highlight
16 h Führung durch die Ausstellung
13
Mo
18 h Vortrag Marcus Steinweg | Highlight
14
Di
18 h Führung durch die Ausstellung
16
Do
18 h Lehrerführung | Schule
19 h Führung durch die Ausstellung
19 h Eröffnung Billboards & Vortrag Alexandra Vogt
17
Fr
16 h Lehrerführung | Schule
18
Sa
10 h Kinderkunst (Kinder von 5 bis 10 Jahren)
14 h Führung durch die Ausstellung
19
So
14 h Familienführung | Kind, Familie
16 h Führung durch die Ausstellung
21
Di
18 h Führung durch die Ausstellung
22
Mi
16 h ART CRASH | Jugend
20.30 h KUB im Brutkasten (poolbar, Feldkirch)
23
Do
18 h BIG-Führung
18 h Führung durch die Ausstellung
18 h Filme über Antony Gormley
25
Sa
10 h Frühstück Kommando Elefant
10 h Kinderkunst (Kinder von 5 bis 10 Jahren)
14 h Führung durch die Ausstellung
19.30 h Eindeutig Kunst! (poolbar, Feldkirch)
26
So
14 h Kurator Rudolf Sagmeister führt durch die Ausstellung
16 h Führung durch die Ausstellung
28
Di
15 h KUB + Kaffee
18 h Führung durch die Ausstellung
21 h KAZ Konzert
01
Sa
10 h Kinderkunst (Kinder von 5 bis 10 Jahren)
14 h Führung durch die Ausstellung
21.15 h KUB Open-Air-Kino
02
So
11 h Eine Führung durch die KUB-Architektur | Architektur
14 h Reiseziel Museum
16 h Führung durch die Ausstellung
21.15 h KUB Open-Air-Kino
03
Mo
10 h Sich strecken zu den Ecken – Workshop mit Marco Ceroli
04
Di
10 h Sich strecken zu den Ecken – Workshop mit Marco Ceroli
16 h Grundtechniken der Kunst – Workshop für Erwachsene
18 h Führung durch die Ausstellung
05
Mi
10 h Sich strecken zu den Ecken – Workshop mit Marco Ceroli
16 h Grundtechniken der Kunst – Workshop für Erwachsene
06
Do
10 h Sich strecken zu den Ecken – Workshop mit Marco Ceroli
16 h Grundtechniken der Kunst – Workshop für Erwachsene
18 h Führung durch die Ausstellung
07
Fr
10 h Sich strecken zu den Ecken – Workshop mit Marco Ceroli
13 h Präsentation der Kursarbeiten
16 h Grundtechniken der Kunst – Workshop für Erwachsene
08
Sa
10 h Kinderkunst (Kinder von 5 bis 10 Jahren)
14 h Führung durch die Ausstellung
09
So
16 h Führung durch die Ausstellung
11
Di
18 h Führung durch die Ausstellung
21 h KAZ-Konzert
12
Mi
16 h ART CRASH | Jugend
20.30 h KUB im Brutkasten (poolbar, Feldkirch)
13
Do
18 h Führung durch die Ausstellung
15
Sa
Mariä Himmelfahrt
10 h Kinderkunst (Kinder von 5 bis 10 Jahren)
14 h Führung durch die Ausstellung
16.
So
16 h Führung durch die Ausstellung
18
Di
18 h Führung durch die Ausstellung
29
Mi
15 h Kunstdrache | Kind, Familie
21.15 h KUB Open-Air-Kino
30
Do
18 h Führung durch die Ausstellung
18.30 h Führung für die »Freunde des KUB«
21.15 h KUB Open-Air-Kino
19
Mi
21 h KAZ-Konzert
31
Fr
18 h Vortrag Antje von Graevenitz
21.15 h KUB Open-Air-Kino
20
Do
18 h Führung durch die Ausstellung
19 h Dialogführung Wolfgang Mörth
24 25
KUB-Programm 09.03
Antony Gormley
22
Sa
10 h Kinderkunst (Kinder von 5 bis 10 Jahren)
14 h Führung durch die Ausstellung
23
So
16 h Führung durch die Ausstellung
27
Do
19 h Dialogführung Alexander Kubelka
29
Sa
10 h Kinderkunst (Kinder von 5 bis 10 Jahren)
14 h Führung durch die Ausstellung
30
So
16 h Führung durch die Ausstellung
September
01
Di
15 h KUB + Kaffee
20
So
16 h Führung durch die Ausstellung
02
Mi
16 h ART CRASH | Jugend
23
Mi
15 h Kunstdrache | Kind, Familie
03
Do
18 h Filme über Antony Gormley
19 h Führung durch die Ausstellung
24
Do
18 h Einfach gesagt – Kooperation mit der VHS Bregenz
19 h Führung durch die Ausstellung
05
Sa
10 h Kinderkunst (Kinder von 5 bis 10 Jahren)
14 h Führung durch die Ausstellung
26
Sa
10 h Kinderkunst (Kinder von 5 bis 10 Jahren)
14 h Führung durch die Ausstellung
06
So
11 h Eine Führung durch die KUB-Architektur | Architektur
14 h Reiseziel Museum
16 h Führung durch die Ausstellung
27
So
14 h Familienführung | Kind, Familie
16 h Führung durch die Ausstellung
10
Do
19 h Subjektiv-Führung
12
Sa
10 h Kinderkunst (Kinder von 5 bis 10 Jahren)
14 h Führung durch die Ausstellung
16 h Führung durch die Ausstellung
01
Do
19 h Führung durch die Ausstellung
13
So
17
Do
19 h Backstageführung durch die Ausstellung
03
Sa
10 h Kinderkunst (Kinder von 5 bis 10 Jahren)
14 h Führung durch die Ausstellung
18–1 h Lange Nacht der Museen
19
Sa
10 h Kinderkunst (Kinder von 5 bis 10 Jahren)
14 h Führung durch die Ausstellung
04
So
11 h Eine Führung durch die KUB-Architektur | Architektur
16 h Letzte Führung durch die Ausstellung | Finale
Oktober
KUB 09.03
Publikationen
Kunsthaus Bregenz
Deutsch/englisch
Hg. Kunsthaus Bregenz
Gestaltung: Neil Holt,
Typographie / Entwurf, Köln
Mit Beiträgen von
Antonio Damasio, Yilmaz Dziewior
und Marcus Steinweg
ca. 176 Seiten, 22,5 × 30 cm
Hardcover
Erscheinungstermin: August 2009
Preis: 52 €
German/English
Ed. by Kunsthaus Bregenz
Graphic design: Neil Holt,
Typographie / Entwurf, Cologne
With contributions by
Antonio Damasio, Yilmaz Dziewior
and Marcus Steinweg
Ca. 176 pages, 22,5 × 30 cm
Hardcover
Due to be published: August 2009
Price: € 52
Online-Shop
www.kunsthaus-bregenz.at
26 27
Antony Gormley
Die Ausstellung des englischen Bildhauers Antony Gormley im
Kunsthaus Bregenz wird von einem Katalogbuch begleitet, das
die in Bregenz ausgestellten Werke umfassend präsentiert.
Im Mittelpunkt des Schaffens Gormleys steht der menschliche
Körper, mit dem der Künstler in immer neuen skulpturalen Konstellationen großer Ensembles oder in Form von Einzelfiguren Raum
und Wahrnehmung hinterfragt.
Für die Essays konnten als Autoren der bekannte Neurowissenschaftler Antonio Damasio, der Philosoph Marcus Steinweg
und der Kunsthistoriker Yilmaz Dziewior gewonnen werden.
Während Yilmaz Dziewior Gormleys Werk kunsthistorisch verortet
und Antonio Damasio sein Schaffen aus der Perspektive der
Bewusstseinsforschung erläutert, befasst sich Marcus Steinweg
vor dem Hintergrund erkenntnisphilosophischer Theorien mit
den Skulpturen.
In conjunction with its exhibition of the work of the British sculptor
Antony Gormley the Kunsthaus Bregenz is publishing a catalogue
that presents a comprehensive look at the pieces on display. One
of Gormley’s central themes is the human body, which he uses in
ever new constellations of large sculptural ensembles or as individual
figures to investigate and call into question issues of space and
perception.
The essays are written by the well-known neuroscientist
Antonio Damasio, who interprets the artist’s work from the perspective of awareness research, the philosopher Marcus Steinweg,
who examines the sculptures from an epistemological standpoint,
and Yilmaz Dziewior, who explores Gormley’s work from an art historical point of view.
KUB-Programm 09.03
Antony Gormley
Lothar Baumgarten
Textbuch
Seven Sounds / Seven Circles
CD-Album
Textbuch
Deutsche und englische Ausgabe
Hg. vom Kunsthaus Bregenz
und Kaira M. Cabañas
Mit Beiträgen von T. Bartscherer,
C. Buckley, J. Curley, C. Rattemeyer
und A. Rosenblum Martín
Typographie: Walter Nikkels
168 Seiten, 22,5 × 30,5 cm,
48 Abbildungen, Klappenbroschur
Preis: 48 €
CD-Album
7 Audio-CDs, Begleitheft: 48 Seiten,
ca. 14,5 × 13 cm, 16 Abbildungen
Preis: 48 €
Zudem erscheint eine limitierte
Ausgabe mit einem signierten
Leporello-Sonderdruck: 240 €
Erscheinungstermin: Juni 2009
Seven Sounds / Seven Circles
Mohicanituk I, II, III, IV, V, VI, VII
Das CD-Album dokumentiert alle sieben Tonstücke der Ausstellung, phonetische Kompositionen skulpturalen Charakters,
die von einem Text und Fotografien des Künstlers begleitet
werden. Das Textbuch refl ektiert das Werk und Denken Lothar
Baumgartens und die Vielschichtigkeit seiner künstlerischen
Äußerungen.
The CD album documents all seven audio pieces in the exhibition,
phonetic compositions possessing a sculptural quality, which
are accompanied by a text and photographs by the artist. The text
book considers Lothar Baumgarten’s work and philosophy as well
as the diversity of his art.
Markus Schinwald
Vanishing Lessons
Essays aus kunsthistorischer sowie kunst- und medientheoretischer Sicht erläutern das von Schinwald vielschichtig inszenierte
Spiel mit Realität, Erfahrung und Wahrnehmung. Im Mittelpunkt
der Publikation stehen die großzügig präsentierten Installationsfotos, die durch Abbildungen zentraler Werke aus den letzten
Jahren ergänzt werden. Die Gestaltung des Künstler-Werkbuchs
erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler.
Deutsch/englisch
Hg. vom Kunsthaus Bregenz
Gestaltung: Christoph Steinegger,
Interkool, Hamburg
Essays von Jörg Heiser und
Hans Dieter Huber
144 Seiten, 26 × 23,25 cm
Erscheinungstermin: Juni 2009
Preis: 42 €
Essays from art history and art and media theory perspectives
elucidate Schinwald’s complexly staged blurring of the borders
between reality, experience, and perception. At the core of the
publication are richly presented installation photos supplemented
by reproductions of key works from recent years. The artist’s book
was designed in close cooperation with the artist himself.
KUB 09.02
Künstleredition
Kunsthaus Bregenz
Aus der Werk- und Produktionsnähe zum Künstler entstehen
exklusiv für das Kunsthaus Bregenz spezielle Editionen.
Close cooperation with the artists while planning the exhibition
results in special editions designed exclusively for the Kunsthaus
Bregenz.
Lothar Baumgarten
Frage / Antwort | 2008
2 digitale Pigmentdrucke, je 68 × 68 cm
Limitierte Auflage von 30 Stück,
nummeriert und signiert
Subskriptionspreis während
der Ausstellung im KUB: 1200 €,
Verkaufspreis nach der
Ausstellung: 1500 €,
jeweils inkl. 10% Mwst., zzgl.
Versand- und Verpackungskosten
Question / Answer | 2008
2 digital carbon prints, 68 × 68 cm each
Limited edition of 30 pieces,
numbered and signed
Special price during the exhibition at
the KUB: € 1,200,
price after the exhibition: € 1,500,
incl. 10% VAT, plus forwarding
expenses
Kontakt | contact:
[email protected]
Phone (+43- 55 74) 4 85 94-444
28 29
Lothar Baumgarten
Zwei quadratische Digitaldrucke zeigen negativ und positiv eine
in ein mathematisches Zeichensystem transformierte Frage und
Antwort aus dem Interview, das Christian Rattemeyer mit Lothar
Baumgarten für das Textbuch der Ausstellung im November 2008
geführt hat. Die phonetische Struktur des Gesprächs erhält durch
die Übersetzung in eine abstrakte Formfigur den Charakter einer
Partitur.
Two square digital prints show the negative and positive images
of a Question and Answer taken from the interview which Christian
Rattemeyer did with Lothar Baumgarten for the book accompanying
the exhibition in November 2008, and transformed into a system
of mathematic symbols. Through the translation of words into an
abstract form, the phonetic structure of the conversation takes
on the character of a musical score.
KUB-Programm 09.03
Antony Gormley
KUB 09.03
KUB Billboards
Seestraße
Alexandra Vogt
Der Kutscher ist das Pferd | 2009
22. Juni bis 4. Oktober 2009, Seestraße Bregenz
Donnerstag, 16. Juli, 19 Uhr | Eröffnung und Vortrag
Alexandra Vogt, geb. 1970 in Mussenhausen im Unterallgäu,
wurde durch ihre suggestiven Darstellungen von Pferden und
heranwachsenden Mädchen bekannt. In Installationen, Fotografien, Gemälden und Videoarbeiten beschäftigt sie sich mit Verdrängtem, Sehnsucht, Pubertät, Erotik, Verletzungen, Romantik
und Angst. Für die KUB-Billboards hat sie sechs Arbeiten aus
den Jahren 2000 bis 2008 ausgewählt, die den Mythos Tier und
Mensch beleuchten und hinterfragen.
Alexandra Vogt, born in Mussenhausen, Unterallgäu, in 1970, is
known for her suggestive depictions of horses and pubescent girls.
Her installations, photographs, paintings, and video works deal
with the repressed, the erotic, the romantic, with yearning, puberty,
injuries, and fear. For the KUB Billboards she selected works from
the years 2000 to 2008, six pieces that shed light on and call into
question the mythos of beast and man.
KUB-Billboards
Seestraße, Bregenz
Alexandra Vogt
Der Kutscher ist das Pferd | 2009
Freunde und Partner
Kunsthaus Bregenz
Das Kunsthaus Bregenz dankt allen Sponsoren und Partnern,
die das Programm maßgeblich fördern, besonders dem Land
Vorarlberg, für die großzügige Unterstützung sowie seinem
langjährigen Partner Montfort Werbung.
The Kunsthaus Bregenz thanks all its sponsors and partners
significantly promoting its programming, especially the State of
Vorarlberg, for its generous support and its longtime partner
Montfort Werbung.
Presenting
Sponsor
Antony Gormley
Blind Light | 2007
Fluoreszierendes Licht,
Wasser, Ultraschallbefeuchter, gehär tetes
eisenfreies Glas,
Aluminium
320 × 978,5 × 856,5 cm
Installationsansicht,
Hay ward Galler y, London
Fotografie: Stephen White
30 31
Haussponsor des
Kunsthaus Bregenz
Sponsor der
KUB Arena
Mit freundlicher
Unterstützung von
Kulturträger
Medienpartner
Kooperationspartner
KUB-Programm 09.03
Antony Gormley
KUB 09.02
Antony Gormley
12 | 07 | – 04 | 10 | 2009
Öffnungszeiten | opening hours
Dienstag – Sonntag 10 – 18 Uhr
Donnerstag 10 – 21 Uhr
Tuesday – Sunday 10 a.m. – 6 p.m.
Thursday 10 a.m. – 9 p.m.
12.7. – 23. 8. tägl. 10 – 20 Uhr
12.7. – 23. 8. daily 10 a.m.– 8 p.m.
Kunsthaus Bregenz
Karl-Tizian-Platz
6900 Bregenz, Austria
Phone (+43-55 74) 4 85 94-0
Fax (+43-55 74) 4 85 94-408
[email protected]
www.kunsthaus-bregenz.at
Kasse | counter
Phone (+43-55 74) 4 85 94-433
Künstlerischer Berater |
artistic consultant
Eckhard Schneider
Eintrittspreise | admission
Erwachsene | adults 8 €
Ermäßigungen | reductions 6 €
10% Ermäßigung für Ö1-ClubMitglieder | 10% reduction
for Ö1 Club members
Schüler | school students 1,50 €
Lehrlinge | trainees 1,50 €
Gruppen ab 15 Personen |
15 people and more 6 €
Führungen für Gruppen ab
15 Personen | guided tours
for 15 people and more 5 €
Workshop Kinder oder
Kin der kunst am Samstag |
workshop or art education
for children on Saturday 4 €
Eintrittskarten im Vorverkauf
Ermäßigte Karten für die gesamte
Ausstellungsdauer sind für Kunden
der Hypo Landesbank Vorarlberg im
Vorverkauf in allen Filialen erhältlich.
Information und Anmeldung
zu Führungen | information and
registration for guided tours
Kirsten Helfrich, DW | ext. -415
[email protected]
Sekretariat | offi ce
Margit Müller-Schwab, DW | ext. -409
[email protected]
kunsthaus-bregenz.at
Kaufmännischer Direktor |
chief executive
Artur Vonblon
Kurator | curator
Rudolf Sagmeister
Kommunikation | communications
Birgit Albers, DW | ext. -413
[email protected]
Assistentin | assistant
Melanie Büchel
Kunstvermittlung | art education
Winfried Nußbaummüller, DW | ext. -417
[email protected]
kunsthaus-bregenz.at
Assistentin | assistant
Kirsten Helfrich
Publikationen | publications
Katrin Wiethege, DW | ext. -416
[email protected]
Assistentin | assistant
Antje Roth
Editionen | editions
Caroline Schneider, DW | ext. -444
[email protected]
Copyright
© 2009 by Kunsthaus Bregenz
Konzeption | concept
Kunsthaus Bregenz
Text | text
A. Gormley | W. Nußbaummüller |
R. Sagmeister | K. Wiethege
Redaktion | editorial work
Birgit Albers | Melanie Büchel
Übersetzung | translation
Artlanguage | Kimi Lum
Lektorat | copy editors
Wolfgang Astelbauer | Antje Roth |
Katrin Wiethege
Abbildungen | illustrations
© Antony Gormley | Courtesy of Galerie
Thaddaeus Ropac, Paris/Salzburg und
White Cube, London
Basiskonzept Grafi k-Design |
basic graphic design
Clemens Theobert Schedler
Büro für konkrete Gestaltung
Gestalterische Ausführung |
graphic design
Bernd Altenried | Stefan Gassner
Druck | printed by
Druckerei Thurnher
Unser besonderer Dank gilt |
special thanks to
Antony Gormley | Antony Gormley
Studio, Lisa Maddigan, Shela Sheikh |
Galerie Thaddaeus Ropac, Salzburg |
Assistentin des Direktors |
assistant to the director
Beatrice Nussbichler, DW | ext. -418
[email protected]
Technik | technical staff
Stephan Moosmann | Markus Tembl |
Markus Unterkircher | Stefan Vonier |
Helmut Voppichler
Presenting
Sponsor
Haussponsor des
Kunsthaus Bregenz
Sponsor der
KUB Arena
Hypo Landesbank
Vorarlberg
Mit freundlicher
Unterstützung von
Kulturträger