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da kommt auch schon das Fräulein. Er stellt sich ihr vor und sie sagt:
„Oh, ich hab’ Sie schon gesehen!“ — „Wo konnten Sie mich denn sehen,
Fräulein, da ich doch zum erstenmal in diesen Gegenden bin?“ — „Oh,
wie Sie dahergeritten kamen, schiß ich eben dort unterm Zaun und da sah
ich Sie eben.“ — Er wandte sich ab, na — und nichts weiter. Sie ließen
sich nieder. Da sah sie ihm das Hosenband hervorgucken. Sie lief herbei,
erfaßte es mit der Hand und sagt: „Ei, junger Herr, wie schön weiß ist
Ihr Hosenband! Und bei unserm Hrycko1) ist so ein Bastseil, ganz und
gar hat’s mir schon den Bauch zerkratzt!“
„Na,“ dachte sich der Alumne, „so eine bist du also?“ — Und er
machte sich auf und ritt weiter.
Aufgezeichnet von Ivan Franko in Kołomyja, 1880.
170. W yliczyw.
D’iwku pałeć boliw. A w ksiondza buła aptyka. 1 cfiwka pryjszła do
ksiondza i mowyt, ży jiji bołyt pałeć duże. Ałe ksiondz buw w zlim humori
tohdy i powiw: Zapchaj sy go w dupę! — D'iwka pryjszła do domu i
zapchała pałeć, de ksiondz kazaw i pałeć propuk. No i pryjszła podiekuwaty ksiendzu za radu. Ałe ksiondz: To taku ty majesz hojuszczu huz^cju»
a mene także pałeć bołyt, koby ty pozwołyła meńi swij pałeć zapchaty! —
No pryzwołyła. I zapchaw. Jak mu śi pałeć propuk, to ji aż doli za cholewu profik toj ofjk. Nu i pryjszła do domu. I maty śi pytat: Szczoż tam
jegomośfj kazały? — Jegomośfie także pałeć boliw, ży jak zapchaw pałeć
do huzyći, to my za cholewu potekło.
Zapys. w Kropywnyku Now. wid Kowala Ważnoho, 1901 r.
Ausgeheilt.
Einem Mädchen tat der Finger weh. Bei dem Popen aber war eine
Apotheke. Und die Dirn’ kam zum Popen und sagt, daß ihr der Finger
sehr wehtut. Der Pope war aber damals schlechter Laune und sagte ihr:
„Steck' ihn dir in den Arsch!“ — Die Dirn' kehrte heim und steckte den
Finger, wohin der Pope geheißen, und das Geschwür ging auf. Nun, und
da kam sie, dem Popen für den guten Rat zu danken. Der Pope aber
sprach: „Ja, wenn du so einen heilenden Arsch hast, — sieh, auch mir tut der
Finger weh, wie wär’s da, wenn du mir erlaubtest, meinen Finger hinein­
zustecken?“ — Nun, und sie erlaubte es, und er steckt’ ihn hinein. Wie
ihm da der geschwollene Finger aufging, — bis hinunter in den Stiefel­
schaft rann ihr der böse Eiter! Nun, und sie kam nach Hause und die
Mutter fragte sie: „Was sagte denn der hoch würdige Herr?“ — „Dem
hochwürdigen Herrn tat auch der Finger weh, — wie er den Finger mir
in den Arsch steckte, da rann’s mir in den Stiefelschaft hinunter.“
Erzählt in Kropyvnyk Nov., Bez. Drohobyc, von dem Schmied Ivan Vaznyj, 1901,
aufgezeichnet von V. Levynskyj.
Parallelen: Anthropophyteia, I, S. 337-340, N. 267-268; II, S. 277— 278, N. 386;
III, S. 105— 106, N. 76. — J. Nicolaides, Contes licendeux de Constantinople, N. 51.
171. Pip iz boriw nykom .
Pryjszow czołowik i każe do żinky: Źinko, ałe ty znajesz, naszi jegomość
majut boriwnyka, boriwnyka. — A ty de wydiw? — Tam wydiw, jak stały
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