Kurzanleitung Neptun Basisinstallation

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Kurzanleitung Neptun Basisinstallation
Kurzanleitung Neptun Basisinstallation
Version 6.0 / 16. Oktober 2006
Diese DVD-Box enthält
•DVD Neptun-Basisinstallation
•leere DVD-R für Backup
•Rechtliche Informationen
•Installationsanleitung
•Merkblatt für Studierende betreffend Nutzung
von Telematikmitteln an der ETH Zürich (BOT)
© ETH Zürich, Oktober 2006
Informatikdienste der ETH Zürich
1
Neptun Disclaimer
Die Benutzung der Neptun-Installations-DVD impliziert das Einverständnis mit
unseren unten aufgeführten Nutzungsbedingungen.
Nutzungsbedingungen
Diese DVD darf nur an Mitarbeitende und Studierende der ETH Zürich abgegeben werden. Der gesamte Inhalt der DVD ist urheberrechtlich geschützt
und unterliegt dem Copyright und den Lizenzbestimmungen des jeweiligen
Softwareherstellers. Das Copyright der DVD-Compilation liegt bei der ETH
Zürich.
Bei der Nutzung der enthaltenen Programme und Files sind die jeweiligen
Lizenzbedingungen des Herstellers zwingend zu beachten. Die Weitergabe,
Vervielfältigung oder elektronische Verbreitung der Neptun-DVD oder
einzelner Teile daraus ist untersagt. Falls in den Lizenzbestimmungen des
Herstellers nicht explizit anders erwähnt, ist eine kommerzielle Nutzung
dieser Softwarepakete grundsätzlich ausgeschlossen. Im Weiteren gelten
die Bestimmungen der Benutzerordnung für Telematik an der ETH Zürich
(BOT: RSETHZ 203.21/www.rechtssammlung.ethz.ch).
Haftungsbeschränkung
Die ETH Zürich schliesst hiermit jegliche Haftung für die Qualität oder die
Eignung der Softwarepakete ausdrücklich aus. In keinem Fall kann bzw. können
die ETH Zürich, sowie deren Organe, Angestellten und Beauftragten verantwortlich gemacht werden für jede Art von direkten Schäden oder indirekten
Folgeschäden, die aus dem Besitz, dem Gebrauch oder der Fehlfunktion der
Neptun-DVD und der darauf enthaltenen lizenzierten Software erwachsen.
Insbesondere wird für Datenverlust keine Haftung übernommen. Dieser
Haftungsausschluss schliesst auch sämtliche Nachteile und Schäden ein, die
dem Benutzer dieser DVD aufgrund der enthaltenen Softwarepakete entstehen (einschliesslich Geschäftsausfall, Verdienstausfall, Einkommensverlust,
Rufschädigung, Missbrauch oder sonstige Ansprüche).
Die vordefinierten Browserlinks dienen lediglich zu Informationszwecken. Die
ETH Zürich ist für den Inhalt der unter den Links aufgeführten Web-Sites nicht
verantwortlich. Für sämtliche Schäden, Probleme und Missbräuche, die sich
aus der Nutzung der Web-Sites ergeben könnten, übernimmt die ETH Zürich
keinerlei Haftung.
Zürich, Oktober 2006
[email protected]
Informatikdienste der ETH Zürich
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Anleitung ETH Basisinstallation
DVD Windows / Linux
The English version of this document is available on http://www.neptun.ethz.ch/docs/swImage
2
Die ETH-Basisinstallation (EBI) stellt auf einer DVD eine automatische Installation von «Windows XP Pro» (XP) und «Debian Linux»
(Linux) zur Verfügung. Mittels dieser lässt sich Ihr Laptop installieren
und betriebsbereit konfigurieren. Die XP Installation ist dank den
Voreinstellungen für das automatische Update des Betriebssystems
sowie der zusätzlich installierten Anti-Virensoftware (Sophos) sicherer.
Sowohl für Linux als auch für XP stehen zusätzliche Programme zur
Verfügung, die nach Bedarf installiert werden können.
Wir empfehlen die Installation von EBI. Falls Sie sich aber trotzdem
für die Vorinstallation von Lenovo entscheiden, dann schalten Sie
Ihren Laptop ein und folgen Sie den Konfigurations-Anweisungen.
Bitte beachten Sie die Benutzerordnung für Telematik (BOT) Ihrer
Institution. Angehörige der ETH Zürich finden die BOT sowie
Erläuterungen dazu in Deutsch und Englisch unter:
http://www.id.ethz.ch/documentation/rechtliches.
Bezugsquellen EBI:
. Mitgelieferte DVD
. Helpdesk der Informatikdienste, D-ARCH, D-ITET und D-MAVT
Folgende Geräte werden von EBI unterstützt:
.
.
.
.
ThinkPad R60 (Neptun 6)
ThinkPad T60 und T60p (Neptun 6)
ThinkPad X60 (Neptun 6, Hinweis Punkt 6!)
ThinkPad R52 (Neptun 5)
.
.
.
.
ThinkPad T43 und T43p (Neptun 5)
ThinkPad X41 (Neptun 5)
ThinkPad T42 und T42p (Neptun 4)
ThinkPad X40 (Neptun 4)
Hinweis: Die Installation auf dem ThinkPad Tablet PC X41 ist nicht
möglich!
Weiter ist die Installation möglich auf ThinkPad-Laptops, die sich
im BIOS als ThinkPad zu erkennen geben. Dies trifft für die meisten
älteren Neptun-Geräte zu. Für diese Modelle sind aber nicht alle
erforderlichen Treiber auf der DVD verfügbar. Diese können aber
bei Netzanbindung mit dem installierten «ThinkVantage Software
Installer» nachträglich hinzugefügt werden.
Hinweis: Von der Installation auf anderen Geräten wird abgeraten.
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Vorbereitung
Start der Installation
1. Vorbereitung der Installation
1 Packen Sie Ihr Gerät aus und überprüfen Sie die Vollständigkeit
der Lieferung anhand des Lieferscheins
2 Schliessen Sie Ihr Gerät über das Netzteil ans Stromnetz an.
3 Notieren Sie den «Windows XP Product Key». Er befindet sich auf
der Unterseite des Gerätes.
Hinweis: Eine Internetverbindung ist für die Installation nicht
notwendig. Allerdings sollten Sie vor der Installation sicherstellen,
dass die Bluetooth-Schnittstelle aktiviert ist. Schalten Sie dazu den
Schalter für Funkverbindungen (vorne links am Gerät) ein. Durch
gleichzeitiges Drücken von Fn+F5 können Sie die Schnittstelle aktivieren bzw. deaktivieren. Die Schnittstelle ist aktiviert, wenn das
Bluetooth-Symbol unterhalb des Displays grün leuchtet. Bei nicht
aktivierter Schnittstelle werden die Treiber nicht installiert!
2. Installationsablauf der EBI
Achtung: Bei dieser Installation werden alle bereits installierten
Betriebssysteme und Daten gelöscht.
1 Schalten Sie Ihr Gerät ein. Achten Sie darauf, dass das Gerät am
Stromnetz angeschlossen ist!
Halten Sie während des Startvorganges die F12-Taste gedrückt.
Es erscheint ein Menü, mit dem Sie das Bootmedium auswählen
können.
2 Legen Sie die DVD Neptun-Basisinstallation ein.
3 Wählen Sie das DVD-Laufwerk, eine Zeile der Art „ATAPI CD0:
MATSHITADVD-RAM UJ-82“ durch Navigation mit den Pfeiltasten
aus und drücken Sie die Enter-Taste.
4 Nach wenigen Minuten erscheint das Konfigurationsmenü des
EBI-Installers, mit dessen Hilfe Sie die unten beschriebenen
Optionen auswählen können.
Hinweis: Wählen Sie im Zweifelsfall und wenn immer möglich den
vorgegeben Wert.
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4
Installationsoptionen
«Configuration selection»
Sie haben die Wahl zwischen der ETH-spezifischen Konfiguration und
der Konfiguration für Nicht-ETH-Institutionen.
• ETH: Die ETH-Konfiguration installiert standardmässig den AFSClient, den Cisco VPN-Client konfiguriert für die ETH, die AntiVirensoftware Sophos, Java und die ETH Bookmarks.
• Other: Die Konfiguration für Nicht-ETH-Institutionen installiert
standardmässig die Anti-Virensoftware Sophos, Java und die
Neptun Bookmarks.
«User creation»
• Firstname: Tragen Sie hier Ihren Vornamen ein.
• Lastname: Tragen Sie hier Ihren Nachnamen ein.
• Loginname: Tragen Sie hier den Loginnamen Ihres Benutzerkontos
des Laptops ein, z.B. Ihren Nachnamen oder Ihren nethz-Login.
«Host configuration»
• Hostname: Geben Sie den von Ihnen gewünschten
Computernamen an. Wichtig: der Hostname muss sich vom
Benutzernamen unterscheiden!
«OS Selection»
• WinXP: Das Betriebssystem XP wird auf Ihrem Rechner installiert.
• Debian Linux: Das Betriebssystem Linux wird installiert.
Hinweis: Durch das Aktivieren beider Kontrollkästchen können Sie
sowohl Linux als auch WinXP installieren und ein Dualboot-System
erstellen.
«Additional software selection»
Es stehen zusätzliche Softwarepakete zur Verfügung. Drücken
von «Debian Packages», bzw. «XP Packages» ermöglicht eine
Auswahl via Checkboxen. Durch Drücken der Knöpfe «Select all»,
bzw. «Select none» können alle verfügbaren Programme selektiert oder deselektiert werden. Die Nachinstallation von einzelnen Paketen ist möglich, siehe Punkt 7 («Weiterführende Links»).
Achtung: GIMP (XP Packages) sollte nicht selektiert werden, sondern
erst nachträglich installiert werden!
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Installation & Abschluss
«Partition sizes in percent»
Durch Drücken von «Plus» bzw. «Minus» verändern Sie die Grösse Anteil in Prozent am insgesamt zur Verfügung stehenden Plattenplatz
- der entsprechenden Systempartition. Die Grösse der Datenpartition
wird entsprechend angepasst.
«XP Language Selection»
Sie können hier die Betriebssystemsprache auswählen. Die mitgelieferte DVD erlaubt die Wahl zwischen Englisch und Deutsch. Falls Sie
ein französisches XP installieren möchten, wenden Sie sich bitte an
den Neptun-Helpdesk oder schicken ein Mail an [email protected]
3. Beginn der Installation
Nachdem Sie die passende Auswahl getroffen haben, drücken Sie
«Start Installation». Sollten Sie ein Feld nicht korrekt ausgefüllt haben, erscheint ein Fenster mit einer entsprechenden Warnmeldung.
Bitte tragen Sie die fehlenden Werte ein und drücken Sie erneut auf
«Start Installation». Der anschliessende Installationsvorgang dauert
einige Zeit. Unterbrechen Sie ihn auf keinen Fall.
Wenn das Dialogfenster «Please remove installation medium (DVD)
if ejected» erscheint, wählen Sie «Reboot». Entfernen Sie die DVD,
sobald diese ausgeworfen wird.
4. Abschluss der Installation
Windows-Konfiguration
Geben Sie den «Windows XP Product Key» ein, wenn Sie dazu aufgefordert werden. Sie finden ihn auf der Unterseite Ihres Gerätes.
Windows legt für Sie folgende Benutzer an:
• Normaler Benutzer «Loginname» mit Passwort: «neptun»: Beim
ersten Login werden Sie aufgefordert, das Passwort zu ändern.
Wählen Sie ein Passwort, welches keine Ähnlichkeit mit dem
Passwort «neptun» aufweist.
• Administrator: Das Passwort wurde zufällig generiert und in der
Datei «readme.html» auf dem Desktop des normalen Benutzers
abgespeichert.
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Backup, Updates & Sicherheit
Linux-Konfiguration
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Starten Sie Ihren Computer neu. Bei einer Dualboot-Installation wählen Sie «Debian Linux». Sie erreichen das Anmeldefenster.
Login: «Loginname»
Password: «neptun»
Sie werden danach direkt aufgefordert Ihr Passwort zu ändern.
Wählen Sie ein Passwort, welches keine Ähnlichkeit mit dem Passwort
«neptun» aufweist. Das Passwort für den Benutzer «root» wurde zufällig erzeugt und in der Datei «readme.html» auf dem Desktop des
normalen Benutzers abgelegt.
5. Nach der Installation:
Backup, Updates und Sicherheit
• Backup: Sie sind für den Erhalt Ihrer Daten selbst verantwortlich.
Am einfachsten ist es, wenn Sie regelmässig die für Sie wichtigen
Daten auf einen externen Datenträger speichern.
• Betriebssystem-Updates:
- XP prüft bei jeder Verbindung mit dem Internet, ob Updates
verfügbar sind. Sie werden gegebenenfalls gefragt, ob Sie diese
installieren wollen.
- Das Updaten von Linux ist einfach, aber nicht automatisiert. Öffnen Sie eine Shell und melden Sie sich als «root»
an. Angemeldet als normaler Benutzer, tippen Sie auf der
Kommandozeile «su» und geben Sie das «root»-Passwort ein.
Dann tippen Sie nacheinander «apt-get update» und «apt-get
upgrade».
- Beachten Sie die Sicherheitshinweise unter:
http://www.id.ethz.ch/services/list/security/comp_sec/windows/WinTips
http://www.id.ethz.ch/support/ebi/hinweise/windows_xp_sicherheit
• MSI-Pakete: Sämtliche zusätzliche Software kann von der DVD
nachinstalliert werden. Wird die DVD eingelegt, so startet automatisch ein Programm zur Software-Auswahl.
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Weiterführende Informationen
6. ThinkPad X60
Der Graphikkarten-Treiber des ThinkPad X60 muss nach
Abschluss der Installation nachinstalliert werden. Bitte beachten
Sie die Hinweise dazu auf unserer Supportseite (siehe Punkt 7
«Weiterführende Links»).
7. Weiterführende Links
http://www.neptun.ethz.ch.ch/support
Weitere Informationen zum Unterhalt Ihres Laptops sowie detaillierte
Anleitungen (für Backup, Gerätetreiber, Software-Pakete, Updates etc.).
http://www.wireless.ethz.ch
Drahtloser Internet-Zugang an der ETH Zürich.
http://www.stud-ides.ethz.ch
Download für Software.
8. Neptun-Helpdesk für ETH-Mitarbeiter
und Studierende
Sollten Sie auf irgendeine Weise Probleme im Umgang mit
Ihrem Neptun-Gerät haben, unterstützen wir Sie gerne während der Öffnungszeiten im zentralen Neptun-Helpdesk der
Informatikdienste.
Neptun-Helpdesks für ETH-Angehörige
Gebäude SOX, Raum C11
Gebäude HIL, Raum F28.3
Sonneggstrasse 74
Wolfgang-Pauli-Strasse 15
8092 Zürich.
8093 Zürich
Mo - Fr: 13:00 - 15:00 Di & Fr: 09:00 - 11:30 und 12:30 - 17:00
Eigene Helpdesks haben D-ARCH, D-BAUG, D-ITET und D-MAVT.
Fragen können auch an [email protected] geschickt werden.
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BOT: Merkblatt für Studierende
betreffend Nutzung von Telematikmitteln an der ETH Zürich
An English version is available online at http://www.id.ethz.ch/documentation/rechtliches/
Nachfolgend werden die für die Studierenden wichtigsten Bestimmungen aus der Benutzungsordnung für Telematik
(BOT1) an der ETH Zürich zusammengefasst:
➢ Die Zugangsberechtigung und Identifikationsmethoden wie Passwörter, PINs, Chipkarten, etc. sind persönlich und
daher vertraulich; sie dürfen weder weiter gegeben noch zugänglich gemacht werden (Art. 14 BOT).
➢ Die Nutzung von Telematik-Mitteln ist für diejenigen Zwecke erlaubt, für welche die Telematik-Mittel dem Benutzer zur
Verfügung gestellt werden («bestimmungsgemässe Nutzung»). Die Nutzung von Telematik-Mitteln für private Zwecke
ist erlaubt, soweit sie nicht übermässig ist und die Erfüllung der Arbeits- oder Studienpflichten nicht beeinträchtigt. Die
private Nutzung von Telematik-Mitteln der ETH Zürich darf nicht zu einer technischen Störung oder Beeinträchtigung
der Nutzung für die gesetzlichen Zwecke der ETH Zürich oder zu einer unverhältnismässigen Beanspruchung oder
Belastung von allgemein genutzten Ressourcen (Netzwerke, Internetzugang etc.) führen (Art. 8 BOT).
➢ Die private Nutzung von an der ETH Zürich-lizenzierter Software ist für an der ETH Zürich immatrikulierte Studierende
erlaubt, soweit dies der jeweilige Lizenzvertrag2 zulässt. Die Einräumung des Rechts, die Software auf einem privaten
Computer zu installieren, ist vom jeweiligen Lizenzvertrag abhängig (Art. 10 BOT). Mehr Info unter:
http://www.id.ethz.ch/services/list/einkauf/heimnutzung
➢ Das vollständige oder teilweise Kopieren von an der ETH Zürich-lizenzierter Software (Programmen und Dokumentation),
gleich welcher Herkunft, ist untersagt, soweit nicht Lizenzbestimmungen oder das Urheberrechtsgesetz dies ausdrücklich erlauben (Art. 12 BOT).
➢ Jeder Benutzer ist persönlich dafür verantwortlich, dass seine Benutzung der Telematik-Mittel nicht gegen
Bestimmungen dieser Benutzungsordnung oder gegen die Rechtsordnung (z.B. Strafrecht, Datenschutz) verstösst bzw.
die Rechte Dritter (z.B. Urheberrechte, Lizenzbestimmungen, Persönlichkeitsrechte) verletzt (Art. 16 BOT).
➢ Jeder Student ist für seine privaten Geräte im Netzwerk der ETH Zürich selbst verantwortlich, insbesondere für die
folgenden Sicherheitsmassnahmen: Installation und Aktivierung der neusten Antivirus-Software; Installation der
Sicherheits-Updates der Betriebssysteme; regelmässige bedarfsgerechte Sicherstellung der Daten; sofortige Meldung
von Sicherheitsproblemen, Defekte, etc. an die Informatikdienste oder den IT-Sicherheitsbeauftragten.
➢ Die Benutzer haben die ihnen von der ETH Zürich zur Verfügung gestellten Telematik-Mittel mit der gebotenen Sorgfalt
zu nutzen. Technische und betriebliche Anordnungen der Informatikdienste, der/des Systemverantwortlichen der
Benutzereinheiten oder der/des IT-Sicherheitsbeauftragten sind für alle Benutzer verbindlich. Jeder Benutzer hat diese
Anordnungen einzuhalten (Art. 17 BOT).
➢ Für grobfahrlässig oder absichtlich verursachte Schäden und technische Störungen an Telematik-Mitteln der ETH Zürich
haftet in jedem Fall der Verursacher. Bei nicht bestimmungsgemässer Nutzung haftet der Verursacher auch für leichte
Fahrlässigkeit. Bei grobfahrlässiger oder absichtlicher Verletzung von Rechten Dritter (insbesondere Urheberrechten
und Lizenzbestimmungen) wird der Benutzer auch für denjenigen Schaden haftbar, für den die ETH Zürich allenfalls
von Dritten belangt wird (Art. 17 BOT).
HINWEIS: Bei Lizenzverletzungen durch Anbieten resp. durch zur Verfügung stellen von Musik-, Film- oder anderen Dateien
auf Websites müssen die Studierenden mit entsprechenden Schadenersatzforderungen der Verwertungsgesellschaften
rechnen.
➢ Zur Kontrolle der Einhaltung der Bestimmungen dieser Benutzungsordnung sind auf Anordnung der/des ITSicherheitsbeauftragten stichprobenweise anonyme Überprüfungen der Protokollierungen zulässig. Bei festgestellten Missbräuchen im Sinne von Art. 19 oder beim Vorliegen des Verdachts auf solche Missbräuche können die
Aufzeichnungen vom IT-Sicherheitsbeauftragten zur Ermittlung der fehlbaren Personen gemäss den hierfür in den
Regeln zur Überwachung der Telematik-Nutzung an der ETH Zürich im Anhang zur BOT geltenden Grundsätzen personenbezogen ausgewertet werden (Art. 18 BOT).
➢ Missbräuchlich ist jede Nutzung von Telematik-Mitteln der ETH Zürich, die die Vorschriften dieser Benutzungsordnung
missachtet, gegen übergeordnetes Recht verstösst oder Rechte Dritter verletzt. Als missbräuchlich gelten namentlich
die folgenden Verhaltensweisen (Art. 19 Abs. 2 BOT):
a) Die Verarbeitung, Speicherung oder Übermittlung von Material mit widerrechtlichem oder unsittlichem Inhalt,
wie z.B. Gewaltdarstellungen, Pornographie (Art. 197 des Schweizerischen Strafgesetzbuches StGB), Aufforderung
zu Verbrechen oder Gewalttätigkeit (Art. 259 StGB), Störung der Glaubens- und Kultusfreiheit (Art. 261 StGB) oder
Rassendiskriminierungen (Art. 261bis StGB);
1
2
RSETHZ 203.21 (http://www.rechtssammlung.ethz.ch/)
Die entsprechende Zusammenstellung befindet sich auf: http://www.id.ethz.ch/services/list/einkauf/heimnutzung
Informatikdienste / Rechtsdienst der ETH Zürich
Merkblatt Nr. 1 - 19.04.2005
8
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BOT: Merkblatt für Studierende
betreffend Nutzung von Telematikmitteln an der ETH Zürich
b) Die Herstellung, die Anleitung zur Herstellung oder absichtliche Verbreitung von schädlichen Programmen oder
Programmteilen im Sinne von Art. 144bis Ziff. 2 StGB (Viren, Würmer, Trojaner, etc.). Die Anleitung zur Herstellung
von solchen Programmen zu Zwecken der Lehre und Forschung kann erlaubt werden, wenn angemessene
Vorkehrungen gegen ihre schädigende Verwendung getroffen werden und vorgängig die schriftliche Zustimmung
der Schulleitung oder der von dieser als zuständig erklärten Stelle eingeholt worden ist;
c) Das unbefugte Eindringen in ein Datenverarbeitungssystem (Art. 143bis StGB «Hacking»): Ausspionieren von
Passwörtern, unautorisiertes Absuchen von internen und externen Netzwerken auf Schwachstellen (z.B. PortScanning), Vorkehrung und Durchführung von Massnahmen zur Störung von Netzwerken und Computern (z.B.
Denial of Service Attacks). Im Einzelfall kann das «Hacking» in einer sicheren Testumgebung zu Zwecken der Lehre
und Forschung3 erlaubt sein, sofern vorgängig die schriftliche Zustimmung der Schulleitung oder der von dieser als
zuständig erklärten Stelle eingeholt worden ist; Scanning nach Verwundbarkeiten in einem abgegrenzten Bereich
mit dem Ziel, diese zu beseitigen, sind durch die für den Netzbereich verantwortlichen Systemverantwortlichen
erlaubt;
d) Datendiebstahl (Art. 143 StGB) und Datenbeschädigung (Art. 144bis Ziff. 1 StGB);
e) Die Nutzung von Telematik-Mitteln der ETH Zürich in absichtlicher Verletzung von Lizenzbestimmungen oder
Urheberrechten;
f) Das Versenden von Mitteilungen mittels elektronischen Kommunikationsmitteln mit vorgetäuschten oder irreführenden Absenderangaben (inkl. technischer Adresse) oder von unverlangten Werbe-E-Mails (Spam);
g) Die Belästigung oder Irreführung von Angehörigen der ETH Zürich oder Dritter durch Mitteilungen mit elektronischen Kommunikationsmitteln (z.B. mit beleidigenden, sexistischen, rassistischen, rufschädigenden oder diskriminierenden Inhalten);
h) Das Einrichten von Direktanschlüssen an die ETH Zürich-Kommunikationsnetze (z.B. durch Modems oder
WLAN Access Points) ohne vorgängige schriftliche Zustimmung der Informatikdienste und der jeweiligen
Systemverantwortlichen.
Als schwerer Missbrauch gelten:
a) Missbräuche gemäss Abs. 2 Bst. a, b, c, d, soweit diese vorsätzlich bzw. absichtlich erfolgen;
b) andere Missbräuche im Wiederholungsfall.
➢ Wird ein Missbrauch im Sinne von Art. 19 BOT festgestellt, so kann die/der IT-Sicherheitsbeauftragte Massnahmen wie
etwa Sperrung des Zugangs zu Telematik-Mitteln anordnen (Art. 20 BOT).
➢ Bei schwerem Missbrauch wird in jedem Fall ein Disziplinarverfahren und gegebenenfalls auch ein Zivil- und
Strafverfahren eingeleitet. Besonders schwere Fälle können zur Exmatrikulation führen. Ein schwerer Missbrauch
durch Studierende stellt einen nicht geringfügigen Verstoss im Sinne von Art. 8 der Disziplinarordnung ETH Zürich4 dar.
Der Disziplinarausschuss entscheidet, ob er den Vorfall untersuchen oder der Rektorin oder dem Rektor zur weiteren
Behandlung zurückgeben will.
Besondere Regelungen für die Nutzung von Unterrichtscomputern:
Zur Benützung der Unterrichtscomputer sind die an der ETH Zürich immatrikulierten Studierenden, Doktoranden und im
Rahmen gemeinsamer Lehrveranstaltungen auch entsprechende Benutzer der Universität Zürich berechtigt.
Jeder Benutzer eines offen zugänglichen Unterrichtscomputers an der ETH Zürich hat sich auf Nachfrage gegenüber
Dozenten, Assistenten, den Informatikdiensten oder der/dem IT-Sicherheitsbeauftragten mittels Legi oder Personalausweis
auszuweisen.
Kontaktstellen:
3
4
IT-Sicherheitsbeauftragte der ETH Zürich: Herr Dr. Bernhard Pellascio
Tel. 044 / 632 21 69
Informatikdienste: Helpdesk
Tel. 044 / 632 77 77
Rechtssammlung:
http://www.rechtssammlung.ethz.ch/pdf/203.21_BOTfinal-2005.pdf
z.B. Information Security Lab, D-INFK
SR 414.138.1
Informatikdienste / Rechtsdienst der ETH Zürich
Merkblatt Nr. 1 - 19.04.2005