Beschreibung zur Glühgurke

Commentaren

Transcriptie

Beschreibung zur Glühgurke
Beschreibung zur Glühgurke:
!!!Auch an dieser Stelle wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass der Versuch zu Hause auf
keinen Fall nachgemacht werden darf. Es besteht absolute Lebensgefahr!!!
Benötige Materialen:
-eingelegte Gurken
-2 Kohlestifte
-(Trenn)Regeltrafo 230V 8A
-Kabel
-kleine Schüssel oder Wanne
-2 Stativfüße die vom Boden isoliert sind
Aufbau:
Man nimmt die 2 isolierten Stativfüße und befestigt an ihnen die beiden Kohlestifte. Nun
steckt man jeweils einen der beiden Kohlestifte, in die Enden der Gurke, aber darauf achten,
dass sich die Kohlestifte nicht im inneren berühren, sonst hat man einen Kurzschluss. Diese
Konstruktion in die Schale/Wanne legen, zwei Kabel an die Kohlestifte anschließen aber noch
nicht mit dem Regeltrafo verbinden (der hohe Strombedarf der Gurke am Anfang und der
Einschaltstrom des Trafos, lassen recht schnell die Sicherung durchbrennen/rausfliegen). Den
Regeltrafo anschließen und auf 0V stellen, erst jetzt die Kabel, die zur Gurke führen
anschließen, jetzt die Spannung des Trafos auf das Maximum regeln und sobald der
Leuchteffekt beginnt auf ca. 200V zurückregeln, um zu verhindern das die Gurke zu schnell
"durchbrennt".
Erst nachdem BEIDE Kabel vom Trafo entfernt wurden, kann die Gurke ohne Gefahr auf
einen Stromschlag wieder berührt werden, aber Vorsicht sie dürfte heiß sein.
Erklärung des Effekts:
Die eingelegte Gurke enthält Kochsalz (NaCl), dass sich im Wasser der Gurke in Form von
Ionen löst (Na+,Cl-), diese Ionen in der Gurke machen diese leitfähig. Beim hoch regeln
beginnt sich die Gurke zu erhitzen, besonders stark an den Elektroden, dabei werde die
Natriumionen so stark angeregt das sie zu leuchten beginnen. Diese orangene Leuchten kennt
man auch von Straßenlaternen die sich an Straßenkreuzungen befinden, wobei diese natürlich
nicht mit Gurken sondern mit Natriumdampflampen betrieben werden.
Änderungsmöglichkeiten/Anmerkungen:
1.Gurken
1.1 Die Gurken teilweise schälen, da die Haut nicht so viel Licht durchlässt
1.2 Man kann auch anderes Gemüse zum leuchten bekommen, so lange sie in eine Salzlösung
eingelegt waren.
1.3 Bei unseren Versuchen kamen wir auf einen Strom von ca. 6 Ampere
1.4 Die Gurke nachher nicht essen!!!
2.Kohlestifte
2.1 Man muss nicht unbedingt Kohlestifte benutzen, man kann auch Draht nehmen, das
Problem ist aber dass dieser korrodieren kann und damit seine Leitfähigkeit einbüsst und
dadurch wird der Leuchteffekt schwächer. Des weiteren haben Kohlestifte in der Regel einen
größeren Durchmesser, damit eine größere Oberfläche und leuchten besser (der Leuchteffekt
tritt in dem Bereich zwischen Elektrode und Gurke auf)
Außerdem brennt eine Gurke durch einen Draht mit kleinem Durchmesser schneller durch, da
der sich schneller durch die Gurke brennt.
3.Regeltrafo
3.1 Ein Trennregeltrafo wäre einem Sparstelltrafo vorzuziehen, da man bei diesen nicht so
schnell einen elektrischen Schlag bekommen kann, falls man vergessen hat die Kabel am
Trafo auszustecken.
3.2 Falls kein Regeltrafo vorhanden ist, kann man auch den Strom direkt aus der Steckdose
beziehen, wobei dieses Leuchten kürzer wird und die Geruchsentwicklung stärker (die Gurke
bekommt schließlich die ganze Zeit eine hohe Leistung). Außerdem muss man die Gurke
komplett wieder von der Netzspannung trennen bevor man sie wieder anfassen kann.
4.Kabel
4.1 Die Kabel müssen isoliert sein und 8 A leiten können.
!!!Auch an dieser Stelle wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass der Versuch zu Hause auf
keinen Fall nachgemacht werden darf. Es besteht absolute Lebensgefahr!!!
Verfasser: Thomas Marten
http://physikshow.uni-bonn.de

Vergelijkbare documenten