Gersthofen 2011

Commentaren

Transcriptie

Gersthofen 2011
Gersthofen 2011
Jahrbuch des myheimat-Stadtmagazins gersthofer
www.myheimat.de/gersthofen
Mit Unterstützung der
Das Beste aus Wirtschaft, Stadt, Kultur und Vereinsleben
Gersthofen 2011
Diese Fotos stammen alle von Bürgern.
Auch Sie können mitmachen!
Veröffentlichen Sie jetzt selbst Fotos auf
www.myheimat.de.
Vielleicht stellen wir schon in der
nächsten Ausgabe Ihr Foto hier vor!
Foto: Hermann Oehmig
Ihre schönsten
Schnappschüsse
Der Begriff „Heimat“ erlebt eine unübersehbare Renaissance. Politische Parteien begeben sich
auf Identitätssuche, veranstalten „Heimatkongresse“, versuchen das Wort mit neuen Inhalten zu
füllen und für sich zu definieren. Fernsehproduzenten setzen vermehrt auf authentische Serien,
Spielfilme, TV-Dokumentationen sowie Reportagen mit Lokalkolorit. Und schließlich positionieren
sich auch regionale Direktvermarkter mit qualitativ hochwertigen Produkten erfolgreich am Markt.
In einer zunehmend unübersichtlichen Welt der Globalisierung, Finanzkrise und des Wertewandels sehnen sich die Menschen vermehrt nach lokaler Verwurzelung und identitätsstiftenden
Momenten. Dieser Befund gilt auch für die Medienbranche. Ereignisse, die unmittelbar „vor der
Haustüre“ passieren, bekommen einen immer größeren Stellenwert. Die „Nachricht von nebenan“ wird somit zu einer bedeutenden Kenngröße des Mediengeschäftes.
Genau dieser Form der Berichterstattung haben sich die myheimat-Stadtmagazine und Sonderpublikationen verschrieben. Engagierte myheimat-Bürgerreporter berichten über das städtische
Kultur- und Vereinsleben. Direkt. Kenntnisreich. Hautnah. Ohne Schnörkel! Das Jahrbuch, das Sie
in den Händen halten, ist dementsprechend keine „verstaubte“ Jahreschronik herkömmlicher
Prägung, sondern eine vitale Bürgerchronik. Dafür möchten wir uns bei den Beitragenden herzlich bedanken. Ein besonderer Dank gebührt auch unseren Anzeigenkunden. Ohne sie könnten
wir das Bürgerjournalismus-Konzept nicht in dieser Form umsetzen und eine kostenlose Verteilung der myheimat-Publikationen wäre unmöglich.
Foto: Stephan Lott
Foto: Hermann Oehmig
Foto: Stephan Lott
01/2011
Foto: Hermann Oehmig
Foto: Jörg Dobeleit
07/2011
Tanja Fackelmann
0821/25 92 84-701
[email protected]
www.myheimat.de/profil/27323
Ihr Ansprechpartner in der Anzeigenabteilung
Oliver Kiehn
0821/25 92 84-801
[email protected]
www.myheimat.de/profil/288
Ihre Ansprechpartnerin in der Anzeigenabteilung
Gertrud Putz
08230 / 4521
[email protected]
Herausgeber: mh bayern GmbH & Co. KG,
Persönlich haftende Gesellschafterin: mh bayern,
Verwaltungs-GmbH Registergericht Augsburg;
Geschäftsführer: Renate Dempfle, Edgar Benkler;
Chefredakteur: Joachim Meyer; Druck: KESSLER Druck + Medien
GmbH & Co. KG, Michael-Schäffer-Str. 1, 86399 Bobingen;
Anschrift: myheimat Gersthofen, mh bayern GmbH & Co. KG,
Werderstraße 2, 86159 Augsburg,
www.myheimat.de/gersthofen
In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen des Jahrbuches und beim Schreiben auf
www.myheimat.de/gersthofen!
Wir wünschen Ihnen allen ein gutes Jahr 2012!
Herzlichst, Ihr myheimat-Team
Ihre Ansprechpartnerin in der Redaktion
Die starken Stadt- und Regionalmagazine für Bayern
02/2011
03/2011
04/2011
05/2011
06/2011
08/2011
09/2011
10/2011
11/2011
12/2011
Die Fotos auf der Titelseite stammen von (von links oben nach rechts unten) Sebastian Müller, Norbert Steffan, Gerhard Fritsch, Diana Deniz,
Ingrid Gölitz, Simone Liepert, Günter Bugar, Gerhard Fritsch, Gerhard Fritsch und Peter Krauß.
Alle 12 Ausgaben des gersthofers im Jahre 2011 auf einen Blick
www..pixelio.de/Friedrich Hillenbrand
Jahresrückblick
Jahresrückblick
Januar
LEW Netzservice GmbH richtet in Zusammenarbeit mit dem Lichtspezialisten Hella
aus Lippstadt eine Teststrecke mit LEDLampen in der Ziehrerstraße und der Bgm.Wendler-Straße ein.
Die Stadt legt Neujahrs- und Neubürgerempfang zu einer Veranstaltung zusammen.
Zum sogenannten Bürgerempfang sind nun
erstmals alle Bürgerinnen und Bürger Gersthofens statt wie bislang jährlich ausgewählte Gruppen eingeladen.
Dem Stadtrat wird ein Gutachten zur Feuerwehrbedarfsplanung vorgestellt. Dieses
sieht Ausgaben der Stadt für die Feuerwehren in den nächsten zehn Jahren von rund 2
Millionen Euro vor.
„Wintertraum“ (Eislauffläche) fand nach
zehn Jahren das letzte Mal statt.
Februar
Kulturkreis Gersthofen feiert 30-jähriges
Bestehen.
Abrissarbeiten für das Forum haben in der
Donauwörther Straße begonnen.
Morsche Holzeinfassung und Seebühne weichen einer naturnahen Gestaltung am Europaweiher.
Bei Bauarbeiten zum Forum werden vier
alemannische Gräber entdeckt.
Knapp die Hälfte der Flächen des Güterverkehrszentrums sind bereits verkauft.
Rucksackhersteller Deuter Sport will seinen
derzeitigen Standort in der Siemensstraße
aufgeben und im Gerwerbegebiet an der
Hirblinger Straße neu bauen.
März
KOL-LA ist mit mehr als 4,200 Besuchern in
sieben ausverkauften Vorstellungen zufrieden mit der vergangenen Faschingssaison.
In Gersthofen werden Ehrenamtliche als
Ansprechpartner für Jugendliche gesucht,
sogenannte Nachtwanderer.

Eine Münchner Firma will ein Senioren- und
Pflegeheim nahe dem Paul-Gerhardt-Haus
errichten.
Ab sofort können E-Bikes bei der Stadt gemietet werden. Das Projekt basiert auf Zusammenarbeit mit LEW.
Pfarrer Manfred Trettenbach, in Gersthofen
seit 1968 und mittlerweile in Ruhestand,
feiert 80. Geburtstag.
Alle Fraktionen des Stadtrats beantragen
ein Ratsbegehren und somit einen Bürgerentscheid über die Zukunft der Gersthofer
Stadtmitte.
Für die nächsten drei Jahre wird der Gersthofer Weihnachtsmarkt von Jürgen Koppold organisiert.
Altbürgermeister Siegfried Deffner gründet
eine Bürgerinitiative zum Erhalt des Stadtkerns.
April
Erdgas Schwaben eröffnet in Gersthofen die
erste Bio-Erdgastankstelle.
Neubau der Mittelschule auf dem altem
Schulgelände geplant.
Ausstellung „Deutschland für Anfänger“ im
Ballonmuseum.
Die Sanierung des Europaweihers ist abgeschlossen.
Die neue Umleitung bei Stau auf der A8
führt nicht mehr durch Gersthofen, sondern
über das Güterverkehrszentrum GVZ.
Mercedes Benz baut derzeit im GVZ für 20
Millionen Euro ein Nutzfahrzeugzentrum.
Dieses soll im September 2011 eröffnet
werden.
Der Verein „Lebendige Innenstadt Gersthofen“ stellt ein neues Konzept für das Bürgerfest vor.
Mai
Das Gersthofer City-Center will durch Umbau seine Optik verändern, um sich gegen
das Forum in ein neues Licht zu setzen.
Beginn der Innenrenovierung von St. Jakobus.
Vor 100 Jahren nahm die Loderberggruppe
ihre Wasserversorgungsanlage in Betrieb.
Internationales Gasballon-Wettrennen in
Gersthofen anlässlich des 110-jährigen Bestehens des Augsburger Freiballonvereins.
Firma Kloiber baut im GVZ.
Juni
Die Bürgerinitiative zum Erhalt des Gersthofer Stadtkerns startet zwei Bürgerbegehren.
Der Stadtrat stimmt dem Bau von Altenwohnungen nahe dem Paul-Gerhardt-Haus zu.
Die Fußballmannschaft des TSV Gersthofen
steigt nach Sieg im Relegationsspiel in die
Bayernliga auf.
Einzelhandelsgutachten der CIMA wird im
Planungsausschuss vorgestellt. Die Experten raten zu Standortmarketing, Verkehrsleitsystem und Verbesserung der Gastronomieangebote.
TSV hat in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung das Präsidium neu gewählt.
Da Sponsoren wegfallen, pausiert das „Lechflimmern“ am Europaweiher für dieses Jahr.
Der Verein „Lebendige Innenstadt Gerst­
hofen“ organisiert das ehemalige Bürgerfest
mit neuem Konzept. Der Name der Veran­
staltung lautet nun „kulturina“.
Juli
Die Bürgerinitiative „Werte erhalten ­ Neues
gestalten“ überreicht vor der Stadtrats­
sitzung rund 3.000 Unterschriften für ein
Bürgerbegehren. Die Fraktionen im Stadtrat
verabschieden in der gleichen Sitzung ge­
meinsam einen Antrag, der die Forderungen
der Bürgerinitiative enthält: Erhalt der
Strasser­Villa und Offenlassung der Bahn­
hofstraße.
Aktion zur Knochenmarkstypisierung zur
Unterstützung Leukämiekranker auf dem
Gelände von IKEA ist ein voller Erfolg. 1.530
Menschen lassen sich dabei typisieren.
Stadtrat beschließt Zuschüsse und Bürgschaft
für Erweiterung und Sanierung der Sportanla­
gen des CSC Batzenhofen­Hirblingen.
Einweihung des neuen Gebäudes der Auto­
bahnpolizei.
Planungsausschuss votiert einstimmig für
einen Solarpark in Edenbergen an der A8.
Planungsausschuss genehmigt einstimmig
die Pläne für den Bau eines Park­and­Ride­
Platzes westlich der Bahnhofslinie.
Ersatzräume für Musikvereine sollen beim
Neubau der Mittelschule eingeplant werden.
Stadtrat beschließt mehrheitlich, dass die
Strasser­Villa im Eigentum der Stadt bleibt.
August
Stromtankstelle beim Augsburger Passiv­
haus­Zentrum in Hirblingen geht in Betrieb.
Dr. Joachim Gauck, Vorsitzender von des
Vereins „Gegen Vergessen ­ Für Demokra­


tie e.V.“ erkennt die Leistung von Dr. Bern­
hard Lehmann und seinen Schülern für das
„Zwangsarbeiterprojekt“ und die zugehörige
Website an. Das Mietek­Pemper­Projekt des
Paul­Klee­Gymnasiums wird für den „Ober­
mayr German Jewish History Award“ vorge­
schlagen.
September
Der neue Kreisel zwischen Täfertingen und
Hirblingen wird geöffnet.
Die große Anzahl an Schülern erfordert die
Aufstellung von Schulcontainer am Paul­
Klee­Gymnasium.
Ansiedlung von Heli Aviation und Euro­
copter auf dem Augsburger Flughafen
schlägt hohe Wellen im Landkreis.
Im Sommer 2012 soll Baubeginn für ein
neues Feuerwehrhaus in Hirblingen sein
Stadtrat beschließt, dass fünf Fachbüros in
einem Wettbewerb Planungskonzepte für
die Gestaltung des Gersthofer Zentrums er­
arbeiten sollen.
Oktober
Martinskindergarten weiht neu gestaltetes
Freigelände ein.
Lechwerke feiern 110. Geburtstag.
Die Städte Gersthofen und Neusäß schlie­
ßen sich den Bemühungen Affings an, die
geplanten Hubschrauberflüge vom Augs­
burger Flughafen aus einzudämmen.
Kreisverkehr an der Hirblinger Straße eröffnet.
Kunstpreis der Stadt Gersthofen (Musik)
wird vergeben an Agnes Liberta, Luis Gru­
ber, Maximilian Hosemann, Tobias Nieder­
reiner, Daniel Mark Eberhard und Teresa
Schwamm.
2011
2011
Spatenstich für neue betreute Wohnanlage
beim Paul­Gerhardt­Haus. Die Betreuung er­
folgt durch die Ökumenische Sozialstation.
Der Margeritenball in der Stadthalle ist wie­
der ausverkauft.
Pyrotechniker bei Explosion in der Feuer­
werksfabrik Sauer getötet.
Stadtrat vertagt die Auslobung eines Pla­
nungswettbewerbs um die Zentrumsgestal­
tung, da die Neutralität des Einzelhandels­
gutachtens der CIMA in Frage gestellt wird.
Die Hirblinger Umgehungsstraße wird nach
etwa einjähriger Bauzeit eröffnet.
November
Wegen der Überprüfung des Einzelhandels­
gutachtens der CIMA wird die für November
anberaumte Bürgerwerkstatt für die Gestal­
tung des Gersthofer Stadtzentrums bis auf
Weiteres verschoben.
Spatenstich für das neue Büro­ und Logi­
stikzentrum von Deuter Sport.
Jungbürgerempfang der Stadt Gersthofen.
Speditionsunternehmen Andreas Schmid
Logistik baut neues Logistikcenter direkt
neben A8.
Auftakt des neuen Weihnachtsmarktkon­
zepts „Winterglühen“ begeistert.
Zahlreiche Kundinnen und Kunden genie­
ßen nächtliches Einkaufen und Bummeln
bei der ersten Gersthofer Shopping­Night.
Dezember
Gersthofen unterzeichnet Kaufvertrag für
das Bahnhofsgebäude.
Die Stadt lobt einen Architektenwettbewerb
für den Neubau der Mittelschule aus.
Fotonachweise oben: Sebastian Müller (3.v.l.), Hermann Oehmig (4.v.l.),
Max Riedel (3.v.r.), Richard Die (2.v.r.); unten: Stadt Neusäß (2.v.l.),
Oliver Kiehn (2.v.r.), Norbert Steffan (1.v.r.);
alle anderen Fotos: Gerhard Fritsch



Stadtleben
Stadtteile
& Fakten
Batzenhofen
Lech
Rettenbergen
Edenbergen
Hirblingen
Gersthofen
Gersthofen, gelegen im bayerisch-schwäbischen Landkreis
Augsburg, grenzt unmittelbar
an die Stadt Augsburg.
Stadtentwicklung
Die Stadt Gersthofen, an der Via
Claudia gelegen, entwickelte
sich aus einem alemannischen
Dorf des 6./7. Jahrhunderts zu
einer bäuerlichen Siedlung im
Bistum Augsburg. Die erste urkundliche Erwähnung geht auf
das Jahr 969 unter dem Namen
Gerfredeshoua (was mit bei den
Höfen des Gerfred übersetzt
werden kann) zurück, der sich
zu Gershouen und schließlich
in das heutige Gersthofen (ca.
1424) umformte. Im Jahre 1803
fiel Gersthofen an Bayern, wurde 1950 zum Markt erhoben
und erhielt 1969 schließlich das
Stadtrecht. 1904 bekam Gersthofen den Flugplatz GersthofenGablingen, den amerikanische
Truppe nach dem Zweiten Weltkrieg als Kaserne nutzten.
Ortsteile
Die
ehemaligen
eigenständigen Gemeinden Hirblingen
haben sich im Januar 1975,
beziehungsweise Batzenhofen,
Edenbergen und Rettenbergen
alle im Januar 1978 der Stadt
Gersthofen angeschlossen. Freiwillig ging aber nur Hirblingen
im Vorfeld der Gemeindereform
1975 nach der Amtsaufgabe
des damaligen Bürgermeisters
Pfiffner in Ermangelung eines
Nachfolgers diesen Schritt. Die
anderen Gemeinden konnten
sich zwischen einem Anschluss
an Gablingen oder Gersthofen
entscheiden.
Ein Zusammenlegen der drei
Gemeinden Batzenhofen, Edenbergen und Rettenbergen wurde
6 | Stadtleben
vor dem Ersten Weltkrieg noch
strikt abgelehnt.
Geschichte
Der nordwestlich von Gersthofen am linken Schmutterufer
des Böglegrabens gelegene
Stadtteil wurde im 8. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Die Gründung Batzenhofens führt ebenso bis ins 8.
Jahrhundert zurück. Das Alter
des Ortsteils Batzenhofen ergibt sich aus seiner Lage im
Altsiedelgebiet an der Schmutter. Kaiser Friedrich Barbarossa besuchte auf dem Weg von
Göggingen nach Goslar im Jahr
1154 Batzenhofen. Die urkundliche Tradition begründet die
Ulrichsurkunde von 969.
Der Ort Batzenhofen stieg zu
einem der drei stephanischen
Ämter auf und wurde die Zentrale der ländlichen Besitzungen des Stifts Augsburg.
Batzenhofen änderte seinen
Namen in der Geschichte häufig, so wird der Ort in bereits
erwähnten Ulrichsurkunde 969
als Pazenhoua bezeichnet. Erst
um 1440 erhielt der Ort seinen
bis heute gültigen Namen, Batzenhofen. Was in etwa bei den
Höfen des Bazzo bedeutet.
Einen großen Entwicklungssprung machte der Ortsteil
nach 1945. Die Infrastruktur
wurde ausgebaut, neue Baugebiete wurden ausgewiesen und
eine Mehrzweckhalle gebaut. In
Batzenhofen wohnen heute ca.
980 Einwohner, die Gemeindefläche beträgt 344 ha, wovon
99 ha auf Wald entfallen.
Einwohnerzahlen
21.031
Gemeindegebiet gesamt
3.394,55 Hektar
Höhe
469 m ü. NN
Postleitzahl
86368
Vorwahl
0821
Bundesland
Bayern
Regierungsbezirk
Schwaben
Landkreis
Augsburg
Edenbergen
Der Ortsteil Edenbergen ist vermutlich im 11. Jahrhundert auf
dem Höhenrücken zwischen
Gailenbach und Böglebach als
Rodesiedlung im Bereich der
Urmark Hirblingen entstanden.
Auch Edenbergen war von 1382
bis 1803 im Besitz des Damenstifts St. Stephan zu Augsburg.
Zu Edenbergen gehört auch der
im Jahr 1283 urkundlich erstmals benannte Weiler Gailenbach, auf dem 1927 das Franziskanerinnenkloster Maria Stern
aus Augsburg ein Gut errichtete.
Heute zählt der Stadtteil ungefähr 300 Bewohner. Über die
427 ha große Gemeindefläche
Edenbergens, 217 ha davon sind
Waldfläche, verläuft die Autobahn A8.
Hirblingen
Ebenfalls im 11. Jahrhundert
wird der Stadtteil Hirblingen
urkundlich erwähnt. Archäologische Bodenfunde belegen
aber, dass der Ort eine Ursiedlung alemannischen Ursprungs
ist. Im Mittelalter herrschten das
Reichsstift St. Ulrich und Afra sowie die Augsburger Klöster und
Patrizierfamilien. Im Jahre 1699
ging Hirblingen an die Hospitalstiftung zu Augsburg, die bis zur
Säkularisation Grundherr der
Gemeinde blieb. Der Ortsteil beherbergt 820 Einwohner, seine
Gemeindefläche umfasst 446 ha.
Rettenbergen
Rettenbergen ist wahrscheinlich
im 11. Jahrhundert als Rodeort in
der Hirblinger Urmark gegründet
wurden. Im 12. Jahrhundert wird
Rutinbergen erstmals erwähnt. Im
Gemeindegebiet liegt das beliebte
Ausflugsziel „Peterhof“, welches
bereits seit 1488 als St. Peter
urkundlich nachgewiesen wurde.
Obwohl Rettenbergen seit 1575
mit St. Wolfgang eine Dorfkirche
sein Eigen nennt, gehört der Ort,
ebenso wie Edenbergen seit jeher
zum Pfarrsprengel Batzenhofen.
Der 450-Einwohner-Ortsteil liegt
direkt am Waldesrand, seine Fläche umfasst 684 ha.
Adalbert-Stifter-Siedlung
Von 1939 bis zum Juli 1954
wuchs die Einwohnerzahl Gersthofens von 4584 auf 8164 Einwohner an, dies bedeutet einen
Anstieg der Bevölkerungszahl
um 78,1 %. Der Anteil der Vertriebenen an der Bevölkerungszahl lag im Jahr 1954 bei 22,6
%. Um gegen den katastrophalen
Wohnraummangel nach dem
Krieg anzukämpfen, entstanden
in Gersthofen zwischen 1950
und 1954 280 neue Wohnhäuser. Die ersten Wohnblocks für
die Flüchtlinge entstanden südlich der Pestalozzischule. Die
Gemeinde Gersthofen vergab an
die Flüchtlinge Grund und Boden im Erbbaurecht in der Langemarkstraße und entlang der
Ludwig-Herrmann-Straße. Beim
Bundeswettbewerb „Die beste
Kleinsiedlung“ erhielt die Adalbert-Stifter-Siedlung 1956 in
der Kategorie „Neusiedelungen“
sowohl im Regierungsbezirk
Schwaben wie auch in Bayern
den ersten Preis, auf Bundesebene einen Sonderpreis.
Stadtleben
Gersthofer
Stadtrat
Der Stadtrat Gersthofen
Der Stadtrat besteht aus dem
berufsmäßigen ersten Bürgermeister und 30 Mitgliedern.
Der erste Bürgermeister ist
Vorsitzender des Stadtrates und
Leiter der Stadtverwaltung. Im
Falle der Verhinderung wird der
erste Bürgermeister durch den
zweiten Bürgermeister oder bei
dessen Verhinderung durch den
dritten Bürgermeister vertreten.
Näheres regelt die Satzung
zur Regelung von Fragen des
örtlichen Gemeindeverfassungsrechts und die Geschäftsordnung für den Stadtrat Gersthofen.
Infos und Bilder:
www.stadt-gersthofen.de
1. Bürgermeister
Jürgen Schantin, CSU
2. Bürgermeister
Karl-Heinz Wagner, CSU
3. Bürgermeisterin
Annegret Kirstein, SPD
Johanna Aman, CSU
Prof. Dr. Frank Arloth,
CSU
Alois Binswanger, CSU
Georg Brem, GBU
Markus Brem, DR.,
FWG
Reinhold Dempf, FWG
Erwin Fath, CSU
Hans-Jürgen Fendt,
FDP
Klaus Greiner, SPD
Brigitte Grohmann,
FWG
Ingrid Grägel, CSU
Matthias Götz, CSU
Bernhard Happacher,
FWG
Albert Heckl, GBU
Albert Kaps, CSU
Stefan Langer, CSU
Fabian Lenz, FWG
Herbert Lenz, FWG
Achim Liberta, CSU
Rosa Mayer, CSU
Sandra Meitinger, CSU
Christian Miller, SPD
Max Poppe, CSU
Julia RomankiewiczDöll, CSU
Eva Rößner,
B‘90/Die Grünen
Josef Schuler, SPD
Peter Schönfelder, SPD
Christian Zirngibl, CSU
Stadtleben | 7
Stadtleben
Stadtleben
Manfred Schinzel,
Fachbereichsleiter Stadtwerke
Thomas Helmschrott, Fachbereichsleiter
für Steuerung, Personal und Finanzen
Für Gersthofen stets im Einsatz (v.l.): Thomas Berger, Manfred Schinzel,
Jürgen Schantin, Thomas Helmschrott, Wolfgang Held und Helmut Gieber
Manfred Eding, Stadtkämmerer
Jürgen Schantin,
Bürgermeister der Stadt Gersthofen
WolfgangHeld,
Held,
Wolfgang
Leiterdes
desAmts
Amtsfür
fürBürgerdienste
Bürgerdienste
Leiter
HelmutGieber,
Gieber,
Helmut
FachbereichsleiterKultur
Kultur
Fachbereichsleiter
Gersthofen lebens- und liebenswert gestalten
Interview mit Bürgermeister Jürgen Schantin und den Amtsleitern der Stadtverwaltung Gersthofen
mh bayern: Das neue Bürgerfest
„Kulturina“ feierte dieses Jahr
Premiere - und das mit vollem
Erfolg! Ist das aus Ihrer Sicht der
Auftakt einer Erfolgsgeschichte
oder gibt es für die nächsten Jahre noch Optimierungspotential?
Helmut Gieber: Die Kulturina
war eine hervorragende Veranstaltung, die von den Besuchern
sehr gut angenommen wurde.
Aus meiner Sicht hat die Kulturina auch noch Potential und ich
freue mich schon auf die Neuauflage im Jahr 2012. Die Stadt
wird die Kulturina und den Veranstalter, den Verein Lebendige
Innenstadt Gersthofen e.V., auch
im nächsten Jahr finanziell und
logistisch unterstützen.
mh bayern: In Meitingen ist
die Krähenvergrämung schon
länger ein Thema. Nun plagen
auch Gersthofen die Krähen und
Gersthofen zog mit Meitingen an
einem Strang. Falkner Leo Mandlsperger wurde als Experte in
Sachen Krähenvergrämung eingesetzt. Hatte die Vergrämung
den gewünschten Erfolg? Wo haben sich die Krähen nun niedergelassen und besteht die Gefahr,
dass sie nächstes Jahr wieder
kommen?
8 | Stadtleben
Peter Schindler und Wolfgang
Held: Aus meiner Sicht war der
Einsatz eines Falkners zur Vergrämung ein Erfolg. Im Nogentpark
konnte die Zahl der Nester halbiert
werden. Teilweise haben die Krähen andere Orte im Stadtgebiet
aufgesucht. Wir wollen die Aktion
im nächsten Jahr wiederholen und
besonders darauf hinwirken, dass
sich die Krähen nicht andere Standorte in dicht besiedelten Bereichen
suchen. Wir sehen gute Chancen,
die Krähenproblematik zumindest
einzudämmen.
mh bayern: Die „Lechana“ kritisierte, dass die städtischen Zuschüsse für den Faschingsumzug
in diesem Jahr gekürzt wurden und
somit dem Verein ein Defizit drohe.
Konnte die Angelegenheit zu beiderseitiger Zufriedenheit geregelt
werden und findet auch 2012 wieder der Umzug statt?
Thomas Helmschrott: Auf Grund
der Rechnungslegung der Lechana habe ich bereits das Defizit des
Faschingsumzuges 2011 ausgeglichen – auch dies ein Zeichen
meiner Wertschätzung für das
Engagement der Verantwortlichen. Für 2012 können wir vor
dem Hintergrund der positiven
wirtschaftlichen
Entwicklung
wieder einen höheren Zuschuss
gewähren, zumal es auch ein Jubiläum, nämlich den 25. Bürgerfaschingsumzug zu feiern gibt. Dankenswerter Weise unterstützen
auch die Macher der Kulturina
die Lechana. Freuen wir uns alle
auf einen Jubiläumsgaudiwurm
in Gersthofen mit hoffentlich weiteren positiven Überraschungen.
mh bayern: Besonders erfreulich
in diesem Jahr sind in diesem
Jahr die überraschen hohen Gewerbesteuereinnahmen. Wofür
wird das Plus verwendet?
Manfred Eding: Es gilt hier
grundsätzlich das Gesamtdeckungsprinzip, wonach alle Einnahmen des Haushalts zur Deckung der Ausgaben dienen. Die
Stadt Gersthofen gibt inzwischen
den größten Teil der Haushaltsmittel für die Kinderbetreuung
von der Krippe, über den Kindergarten, die Horte und Mittagsbetreuung bis hin zum Jugendzentrum und dem Streetwork aus. Im
nächsten Jahr stehen zudem mit
der Mittelschule, dem Neubau des
Feuerwehrhauses in Hirblingen
und der Schaffung von Räumlichkeiten für die Gersthofer und die
Hirblinger Musikvereiner große
Planungsaufgaben an.
mh bayern: Heiß diskutiert wurde
in den letzten Wochen das Thema
Fluglärm. Nicht nur die Gersthofer
Bürger fürchten mehr Lärm aufgrund des geplanten Hubschrauber-Unternehmens. Welche Position vertritt die Stadt?
Thomas Helmschrott: Das Anliegen der Stadt Gersthofen ist es,
für ihre Bürgerinnen und Bürger
den rechtlich maximal erreichbaren Schutz vor Fluglärm zu erreichen. Im Kern ist der Verkehrslandeplatz Augsburg seit dem
Rückzug der Geschäftsfliegerei
tot. Ich habe Verständnis dafür,
dass die Stadt Augsburg bemüht
ist, das Defizit des Verkehrslandeplatzes durch Neuansiedlungen
zu verringern. Dabei müssen aber
die berechtigten und schutzwürdigen Belange der Nachbarn gewahrt bleiben.
mh bayern: Eine Studie ergab,
dass Gersthofen ein guter Standort ist, um sich als Gewerbetreibender niederzulassen. Verbesserungspotential gibt es allerdings
beim Nahverkehr. Inwiefern kann
in diesem Bereich nachgebessert
werden? Wird hier der Fokus ausschließlich auf das Gewerbe gelegt oder auch auf andere Gruppen (Familien, Schüler...)?
Manfred Eding und Bernhard
Schinzel: Im Fokus des öffentlichen
Nahverkehrs stehen in Gersthofen sowohl die Gersthofer Bürger
als auch das Gewerbe. Dabei gibt
es Linien, die hauptsächlich den
Gersthofer Bürgern und den Schülern dienen. Die Fahrpläne werden
daher auf diese Zielgruppe ausgerichtet und mit einem 15-MinutenTakt zu Hauptverkehrszeiten bedient. Durch diese Linien wird auch
der Knotenpunkt Augsburg-Nord
angebunden, um den Fahrgästen
eine Verbindung ins Stadtzentrum
Augsburg und dem Hauptbahnhof
Augsburg zu ermöglichen. Aber
auch die direkte Verbindung zu
Nachbarkommunen wurde gefördert. Ein Beispiel hierfür ist die
Linie 512, die den Schülern eine
direkte Anbindung zum Schulzentrum Neuäß und den Bürgern zum
Zentralklinikum ermöglicht. Die
Anbindung der Gewerbegebiete
erfolgt über Innerortslinien (Linien
57, 58, 59), deren Fahrplan auf die
Industriebetriebe angepasst ist.
Verbesserungen könnten im Rahmen des Regio-Schienen-Taktes erfolgen. Hierzu sind Vorleistungen
der Deutschen Bahn notwendig,
um einen effektiven Betrieb einer
Linienverbindung an den Bahnhof
Gersthofen zu gewährleisten. Die
zunehmende Erweiterung der Industriegebiete sowie Ausdehnung
der Betriebszeiten machen zukünftig eine Anpassung der Innerortslinien notwendig. Die Bedienungszeiten und der Bedienungstakt
dieser Linien müssen entsprechend
der Nachfrage dieser Betriebe angepasst werden. Die Vernetzung
sämtlicher Linien im ÖPNV bringt
aber auch Probleme mit sich, denn
die in den Fahrplänen ausgewiesenen
Anschlussverbindungen
müssen auch praktisch einhaltbar
gemacht werden. Dazu sind hohe
Investitionen in die Linieninfrastruktur der Verkehrsunternehmen
und Kommunen wie beispielsweise
Leitsysteme notwendig.
mh bayern: Mit der ersten BioErdgastankstelle am Mercedesring
zeigt Gersthofen seine nachhaltige
Seite. Seit den Ereignissen in Fukushima ist auch die Diskussion um
Windräder im Augsburger Landkreis angeheizt. Gibt es in Gersthofen geeignete Flächen hierfür?
Thomas Helmschrott: Diese Frage werden wir im Zuge der Neuaufstellung unseres Flächennutzungsplanes prüfen. Wir beschäftigen
uns zurzeit sehr intensiv mit der
Frage, welche Rolle die Stadt Gersthofen im Zuge der Energiewende
spielen kann. Wenn man die anstehenden Fragen strukturiert angehen will, ist allerdings die Frage
nach möglichen Strandorten für
Windräder nur eine Frage unter
verschiedenen anderen. Für wichtig halte ich, dass die Bürgerinnen
und Bürger die Möglichkeit haben,
über Standorte mitzuentscheiden
und sich auch selbst z.B. im Rahmen genossenschaftlicher Modelle
beteiligen zu können.
mh bayern: Gersthofen soll im
Winter glühen - das verspricht
zumindest der neue Weihnachtsmarkt. Was verspricht sich die
Stadt vom neuen Konzept und der
Verlängerung des Weihnachtsmarktes auf sechs Wochen?
Helmut Gieber: Die Stadt Gersthofen verspricht sich vom neu
ausgerichteten Weihnachtsmarkt
eigentlich das und ein bisschen
mehr, was wir bisher mit unserem
Wintertraum rund zehn Jahre verfolgt haben. Der Verzicht auf die
Eisfläche ist uns nicht leicht gefallen, er war aber wegen des hohen
Energieverbrauchs, der hohen
Zuschüsse und des Brandschutzes
unvermeidbar und auch aus Umweltschutzgründen sinnvoll.
Das Gersthofer Winterglühen soll
über den Zeitraum 24.11.11 bis
1.1.12 ein attraktiver Anziehungspunkt im Zentrum der Stadt für
unsere Bürgerinnen und Bürger,
sowie viele Gäste aus der Region
sein. Wir wollen zusammen mit
dem Veranstalter des Winterglühens, der Firma SL Eventmarketing, über einen längeren Zeitraum
zur Belebung der Innenstadt und
damit auch zur Förderung des
Einzelhandels beitragen. Mit der
Verlängerung des Marktes bis zum
1.1.12 sind wir zwar deutschlandweit nicht allein. Gegenüber den
Weihnachtsmärkten in der Region
liegen wir mit diesem Trend eine
ganze Rentiernasenlänge vorne.
Übrigens, drei echte Rentiere (darunter ein weißes) gibt es beim
Gersthofer Winterglühen auch zu
bestaunen.
mh bayern: Neu ist seit diesem
Jahr das Projekt „Nachtwanderer“,
um Gewalt insbesondere von Jugendlichen vorzubeugen. Sind seither Gersthofens Straßen sicherer?
Warum stehen Jugendliche im Fokus des Projekts?
Wolfgang Held: Zielsetzung des
Projektes „Nachtwanderer“ ist es
nicht, mögliche Jugendgewalt zu
reduzieren. Dies kann höchstens
ein Folgeeffekt einer erfolgreichen
Arbeit der „Nachtwanderer“ sein.
Die „Nachtwanderer“ sind Freitagund Samstagnacht in Gruppen als
Ansprechpartner für Jugendliche
auf den Straßen und Plätzen Gersthofens unterwegs. Sie zeigen Präsenz, bieten Hilfe und Unterstützung in schwierigen Situationen
an und versuchen, in solchen beruhigend einzuwirken. Dabei sind
Respekt und Vertrauen im Umgang
mit den Jugendlichen von zentraler
Bedeutung. Der Einsatz der Nachtwanderer ist somit durchaus dazu
geeignet, Konfliktsituationen zu
entschärfen und einer Eskalation
entgegenzuwirken. Die „Nachtwanderer“ bieten den Jugendlichen
das Gespräch etc. an, sie haben
dabei keine Kontroll- oder Maßregelungsfunktion und auch keine
ordnungsrechtliche Weisungsbefugnis. Somit soll nicht nur das
Sicherheitsempfinden der Jugendlichen steigen, sondern auch das
von Erwachsenen, die Gruppen von
Jugendlichen in der Öffentlichkeit
misstrauisch gegenüber stehen.
Nicht umsonst heißt das Motto der
Nachtwanderer „Damit Jugendliche gut durch die Nacht kommen“.
Der erste Einsatz der „Nachtwanderer“ soll am 25. November oder 02.
Dezember stattfinden.
mh bayern: Eine unendliche Geschichte scheint die Verbesserung
des Gersthofer Bahnhofs zu sein.
Besteht nach wie vor die Absicht,
das marode Bahnhofsgebäude zu
kaufen? Wann dürfen die Pendler
mit den geplanten Park-&-RideFlächen rechnen?
Jürgen Schantin: Mit dem Bau
der Park-&-Ride-Flächen westlich
der Bahnlinie wollen wir 2012 beginnen. Mit der Bahn sind wir ein
gutes Stück vorangekommen, was
den Kauf der östlichen Bahnflächen
inklusive des Bahnhofsgebäudes
angeht. Ich will damit sagen, dass
ich vorsichtig optimistisch bin,
dieses Projekt im nächsten Jahr
tatsächlich unter Dach und Fach
bringen zu können.
mh bayern: Beim Thema Verkehr
stand dieses Jahr die Bahnhofstraße im Fokus der Diskussionen.
Aufgrund des großen Verkehrsaufkommens standen verschiedene
Lösungsansätze - Tempo 30, Straßensperrung - zur Debatte. Zeichnet sich inzwischen eine endgültige
Lösung ab?
Jürgen Schantin: Die Frage, wie
man die bereits seit Jahren unbefriedigende Situation der Verkehrsbelastung insbesondere auf
der Bahnhof- und Bauernstraße
lösen kann, hängt auch von der
weiteren Entwicklung unserer neuen Stadtmitte und des geplanten
Einkaufszentrums „Forum“ ab. Allerdings lege ich Wert darauf, dass
es nie im Stadtrat einen Beschluss
gab, die Bahnhofstraße zu sperren,
sondern geprüft werden sollte, ob
sog. „Begegnungszonen“ geschaffen werden können. Ich strebe hier
eine abgestimmte Lösung an, die
tatsächlich zu einer Verbesserung
führen soll. Hierzu werden wir die
Unterstützung von Fachplanern in
Anspruch nehmen. Die in diesem
Zusammenhang bereits durchgeführten Verkehrszählungen haben
das interessante Ergebnis gebracht,
dass nur 16 % des Verkehrs in diesem Bereich Durchgangsverkehr,
57 % aber Quell- und Zielverkehrs
und damit hausgemacht ist. Bei
einer möglichen Lösung müssen
diese Erkenntnisse berücksichtigt
werden.
mh bayern: Kein anderes Thema
wurde 2011 so heiß diskutiert wie
die Frage nach der Umgestaltung
der Stadtmitte. Stand der Dinge
ist, dass der Planungswettwerb zur
Zentrumsgestaltung verschoben
wurde genauso wie die Bürgerwerkstatt, in der die Gersthofer
ihre Vorschläge einbringen sollten.
Glauben Sie, dass 2012 zu einem
Ergebnis gefunden wird, mit dem
alle Betroffenen zufrieden sein
werden?
Jürgen Schantin: Ich habe weiter
den Willen, dieses für Gersthofen wichtige Projekt zu einem
Abschluss zu bringen. Nachdem
inzwischen von einer Fraktion
des Stadtrates aber die Objektivität des zugrundeliegenden Einzelhandelsgutachtens, welches
der Stadt im Innenstadtbereich
noch Potential für den Einzelhandel attestiert hat, in Zweifel gezogen wird und im Rat insgesamt
derzeit keine Linie auszumachen
ist, der eine Mehrheit folgen kann,
bin ich skeptisch. Es wäre an der
Zeit, dass auch die Skeptiker und
Gegner des Projekts einmal konstruktiv aufzeigen, wie sie sich die
weitere Entwicklung vorstellen, die
die wichtigen Themen „Nahversorgung“ aber auch „Innenstadtgestaltung“ betrifft. Die Gersthoferinnen
und Gersthofer haben besseres
verdient, als einen zögerlichen
Stadtrat, der sich aktuell zu keiner
Entscheidung mehr durchringen
mag. Ich halte die Innenstadtentwicklung für ein wichtiges Zukunftsthema in einer immer älter
werdenden Gesellschaft.
Stadtleben | 9
Stadtleben
Stadtleben
Einen Schritt voraus
Interview mit Stadtbaumeister Thomas Berger
Unbestrittten ist, dass Gersthofen ein attraktiver Wohnort sowohl für junge Familie als auch
für Senioren im Landkreis Augsburg ist. Die steigenden Bewohnerzahlen sind ein eindeutiger
Beleg dafür.
Wir sprachen mit Thomas Berger,
Stadtbaumeister der Stadt Gersthofen, über die Gründe dieses
Phänomens und weitere Vorzüge
der Wohlfühlstadt.
mh bayern: Im Vergleich zu
anderen Kommunen im Landkreis hat Gersthofen nicht das
Problem, dass die Bevölkerung
schrumpft. Was sind aus Ihrer
Sicht die Gründe dafür?
Thomas Berger: Gründe hierfür
sind zum einen die sehr gute infrastrukturelle Nähe und Anbindung an Augsburg und natürlich
auch bedingt durch den sechsspurigen Ausbau der A8 an die
Metropolregion München. Aber
Gersthofen bietet seinen Bürgern
natürlich auch selbst sehr viel.
Da sind zum einen die optimale
Kinderbetreuung und das vielfältige Bildungsangebot, Angebote
im Bereich Freizeit, Erholung
und Kultur sowie ein attraktives
Zentrum.
mh bayern: Noch ist nicht entschieden, ob in Gersthofen ein
neues Schwimmbad gebaut werden soll. Für all diejenigen, die damit liebäugeln, nach Gersthofen
zu ziehen, ist das ein Mehrwert
für die Stadt. Welche anderen
Projekte stehen 2012 an, die die
Attraktivität der Stadt erhöhen?
Thomas Berger: Neubauprojekte stehen im Jahr 2012 nicht
an. Die Stadt ist weiter daran, ihre
Gebäude nutzungstechnisch und
energetisch zu optimieren. Der
Neubau der Mittelschule wird
vorangetrieben. Hier soll im Jahr
2012 ein Architekturwettbewerb
stattfinden. In den Stadtteilen
wird die Ortsdurchfahrt Batzen-
Stadtbaumeister Th. Berger hält Gersthofen fit für die Zukunft
hofen neu gestaltet.
mh bayern: Bis Ende des Jahres
plante die Stadt den Flächennutzungsplan zu überarbeiten und
auf die Bedürfnisse der nächsten
20 Jahre zuzuschneiden. Haben
die Gersthofer ihre Chance ergriffen und sich hier eingebracht?
Welche Vorschläge kamen dabei
zutage?
Thomas Berger: Der Flächennutzungsplan ist weiter auf der
Agenda. Die geplanten Bürgerbeteiligungen fanden 2011
nicht statt, da das Thema der
Zentrumsgestaltung die Diskussionen beherrschte.
mh bayern: In wenigen Worten
gefasst: Ist Gersthofen fit für die
Zukunft?
Thomas Berger: Gersthofen hat
sicherlich gute Voraussetzungen,
um den Aufgaben der Zukunft
gerecht zu werden.
Infobox
Stadtverwaltung Gersthofen
Rathausplatz 1
86368 Gersthofen
Tel. 0821/2491-0
E-Mail: [email protected]
www.stadt-gersthofen.de
Buntes Treiben beim
24. Gersthofer Bürgerfaschingsumzug
Bürgerreporter
Günter
Bugar:
Auch heuer haben
wieder zahlreiche
Fußgruppen, vier
Musikkapellen und aufwendig
gestaltete Faschingswagen mit
aktuellen Themen die vielen Zuschauer am Straßenrand erfreut
und für gute Stimmung gesorgt.
Aus Gersthofen und
Umgebung
Aus Zusamzell, Herbertshofen,
Gablingen und vielen weiteren
Gemeinden aus dem ganzen Umland kamen die Faschingsgarden, Vereine und die Teilnehmer
10 | Stadtleben
des 24. Bürgerfaschingsumzug
Gersthofen, der wieder hervorragend von der Faschingsgesellschaft Lechana organisiert
wurde.
Wie jedes Jahr konnten sich
die Organisatoren der Lechana
Gersthofen wieder auf die Unterstützung der vielen Helfer von
der Feuerwehr Gersthofen, der
Polizei, dem Roten Kreuz, dem
Stadtbauhof und vielen anderen
verlassen. Der Umzug endete am
Rathausplatz wo ein Open-AirFaschingstreiben und eine Tiefgaragenparty für einen perfekten
Ausklang zum Faschingssonntag
stattfanden. Zum Beitrag: http://
www.myheimat.de/1529517/
Stadtleben
Stadtleben
Gersthofer Winterglühen...
... oder der etwas andere Weihnachtsmarkt
Bürgerreporter
Norbert Steffan:
Der neue Christkindlesmarkt
in
Gersthofen zeigte
sich von seiner besten Seite. Mal
abgesehen von kulinarischen
Köstlichkeiten und Getränken
zeigen die Veranstalter eine lebendige Krippe mit drei echten
Rentieren. Ein Highlight war ein
kleines aber feines Feuerwerk,
begleitet mit klassischer Musik,
das vom Balkon des Gersthofer
Rathauses abgeschossen wurde.
Ein weiterer Höhepunkt war ein
Ballonglühen vom Gersthofer
Ballonmuseum und die Gersthofer Stadtkapelle sorgte für gute
Unterhaltung.
Das Winterglühen hat seine Pforten mit vielen Überraschungen
noch bis 1. Januar 2012 geöffnet. Ein Drehorgelorchester,
eine Feuershow, Alphornbläser,
Märchenzelt für Alt und Jung,
Eis-Skulpturen-Schnitzer
und
vieles mehr werden in den kommenden Tagen beim Gersthofer
Winterglühen zu sehen sein.
Zum Beitrag: http://www.myheimat.de/2364393/
IMMER GUT BERATEN.
Besuchen Sie uns im LEW-Kundenforum
in Augsburg. Wir sind Ihr zuverlässiger und
sicherer Energieversorger aus der Region.
Wir bieten innovative Produkte rund um
Strom und Gas, freundlichen Service
und kompetente Beratung.
„Back to school“
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 9 - 17 Uhr
Samstag: 10 - 14 Uhr
Inthronisationsball der Lechana im Jahr 2011
Bürgerreporterin
Simone Liepert:
Die fünfte Jahreszeit hat wieder begonnen und auch
die Lechana inthronisierte am 8.
Januar im Gasthof „Zum Strasser“ in Gersthofen ihre neuen
Prinzenpaare.
Nach einer ersten Tanzrunde mit
den „Ricardos“ ergriff sich der
Präsident der Lechana, Jürgen
Centmeier, das Mikrofon und
12 | Stadtleben
begrüßte die vielen Gäste im ausverkauften Bürgersaal.
Die Show konnte beginnen und
die „Little Magics“ brillierten das
erste Mal mit ihrem Programm
„Musikladen“ auf der Bühne.
Angeführt von Kinderprinzessin
Alina I. (Alina Keller) und Kinderprinz Michael II. (Michael
Schäfer) zeigten alle 39 Kinder
und Jugendlichen ein flottes Programm. Auch die neue Kinderhofmarschallin führte bereits sehr
gekonnt durch das Programm.
Nach einer kurzen Tanzrunde
ging es auch schon weiter. Der
sympathische neue Hofmarschall
Thomas Liebert kündigte das
neue Programm an. Die Garde
der Lechana stellte in hervorragender Art ihr neues Programm
„Back to school“ vor. Herr Bürgermeister Jürgen Schantin gab
sehr gerne den Rathausschlüssel
an die beiden neuen Regenten im
Fasching, Prinzessin Christine IV.
(Christine Bechtel) und Prinz Lorenz I. (Lorenz Reiser) für die Zeit
bis zum Aschermittwoch ab. Die
beiden stellten auch gleich ihre
neuen Forderungen für die Amtszeit in Form ihrer Proklamation
vor. Die zehn Fünkchen und sieben Elfer heizten dem Publikum
mit ihrer fetzigen Show und gewagten Hebefiguren richtig ein.
Nach der geforderten Zugabe
wurde die Bar offiziell eröffnet
und es wurde bis in die frühen
Morgenstunden weitergefeiert
und getanzt. Zum Beitrag: http://
www.myheimat.de/1266387/
Ich bin umgezogen!
Sie finden mich jetzt in der Dieselstr. 16
Dieselstr. 16
86368 Gersthofen
Tel. 0821 / 47 11 68
Fax 0821 / 49 98 41
Grashei
Orthopädieschuhtechnik
RUM AUGSBURG
LEW-KUNDENFO WWW.LEW.DE
SCHAEZLER STR
. 3,
� Maßeinlagen für Sport und Alltag
��orthopädische Maßschuhe
��orthopädische Schuhzurichtung
��elektronische Fußvermessung
��finn-comfort-Gesundheitsschuhe
��fachmännische Schuhreparatur
Michael Grashei
OrthopädieSchuhtechnikerMeister
Adresse:
Griesstraße 2
86368
Gersthofen
Telefon:
08 21/49 11 13
Telefax:
08 21/49 90 57
Zertifiziertes QM/
URL:
www.grashei.de UM-System nach
DIN EN ISO 9001 u.
E-Mail:
[email protected] DIN EN ISO 14001
Stadtleben | 13
Stadtleben
Stadtleben
Der perfekte Langzeitschutz:
Maschinelle Versiegelungspolitur
ab
Jörg Biercher und Stefan Blumtritt (v.l.)
Ökumenischer Gottesdienst auf dem
„Monte Scherbelino“ im Osten Gersthofens
Nach vier Schlägen floss bei Bürgermeister Schantin das Bier
Warm angezogen: Die Teilnehmer des Festzugs
Feucht-fröhlicher Start der
Gersthofer Kirchweih 2011
Einzug auf dem Festplatz
Fahnenabordnungen
Bürgerreporter
Gerhard Fritsch:
Sollte vielleicht der
Münchner Oberbürgermeister eine
bessere Verbindung zum Wettergott haben als sein Gersthofer
Kollege?
Während beim Oktoberfest ein
Bilderbuchwetter herrschte, wurden in Gersthofen beim Kirchweihstart nicht nur die Bierkrüge
nass. Tapfer spielten die Musiker
des TSV-Spielmannszugs und
der Stadtkapelle Gersthofen ihre
Instrumente und marschierten
frierend zum Festplatz, wo ein
gut beheiztes Bierzelt auf sie
wartete.
Bürgermeister Jürgen Schantin
zapfte mit vier Schlägen das erste Fass Bier an. In seiner Eröffnungsrede begrüßte er herzlich
diverse Ehrengäste, darunter
auch Ex-Bürgermeister Siegfried
Deffner und den stellvertretenden Landrat Johann Häusler.
Der Bürgermeister wünschte
dem Stadtrat und langjährigem
Festwirt Alois Binswanger zu seinem 77. Geburtstag alles Gute.
Anschließend eröffnete er die
Kirchweih 2011. Die „Allgeier“
spielten auf und das „Gersthofer
Oktoberfest“ konnte beginnen.
Abends gab es ein farbenfrohes
Feuerwerk. Zum Beitrag: http://
www.myheimat.de/2333688/
Bürgerreporter
Gerhard Fritsch:
Der Müllberg im
Osten Gersthofens,
im
Volksmund
auch unter „Monte Scherbelino“
bekannt, war am ersten Samstag
im September Schauplatz eines
ökumenischen
Gottesdienstes.
Etwa 250 Gersthofer nahmen
daran teil. Dekan Stefan Blumtritt von der Evangelischen Bekenntniskirche Gersthofen und
Praktikant Jörg Biercher von der
katholischen Pfarreiengemeinschaft „Maria, Königin des Frie-
40,-€
Der optimale Lackschutz für
Wind & Wetter
Welserstraße 1
Tel.:01577-15 424 16
86368 Gersthofen (direkt neben Fegro)
dens/St. Jakobus“ zelebrierten
unter strahlend blauem Himmel
den Gottesdienst. Blumtritt fand
in seiner Predigt über „Jesus und
Zachäus“ die richtigen Worte; zuweilen deftig, aber auch ironisch
mit Humor versehen.
Für den Transport gehbehinderter Besucher sorgte das Bayerische Rote Kreuz. Der immerhin
2 km lange „Aufstieg“ war doch
etwas beschwerlich. Viele Besucher nahmen die Gelegenheit
wahr, die herrliche Aussicht zu
genießen. Zum Beitrag: http://
www.myheimat.de/2208407/
Farbenprächtiges Feuerwerk
Tel. 08 21/2 99 10 17
25.990,-1
€ 25.990,25.990,-1 1
Abb. zeigt Sonderaustattung
Nach wie vor beliebt: Auto-Scooter
Geräumig wie ein Van, markant wie ein SUV, flexibel wie kein anderer –
der neue Fiat Freemont hat alles, was es zum Familienliebling braucht:
25.990,-1
• 7 Sitze serienmäßig
• Über 30 Sitzkonfigurationen
• 3-Zonen-Klimaautomatik
• Touchscreen-Infotainmentsystem
• Sparsame Multijet-Motoren
• ESP & Hill-Holder
• 17-Leichtmetallräder
25.990,-1
Ihre Fiat Händler:
Autohaus Mayrhörmann, Ulmer Str. 12, 86420 Diedorf-Biburg, Tel. 0821/48660
Autohaus Huber, Schmutterstr. 11, 86368 Gersthofen-Batzenhofen,Tel. 08230/89030
Autohaus Schwegler, Pallottiweg 5, 86316 Friedberg-Rederzhausen,Tel. 0821/600910
Autohaus Böttcher, Peter-Henlein-Str. 1, 86399 Bobingen, Tel. 08234/5544
Autohaus Klaus, Metzstr. 15, 86316 Friedberg, 0821/62239
Autohaus Reith, Deutschenbaurstr. 21, 86157 Augsburg, Tel. 0821 23965
Autohaus Rößle, Kaufbeurer Str. 52, 86830 Schwabmünchen, Tel. 08232/2055
Festwirtin Angelika Kempter
Bürgermeister Schantin (l.) gratulierte A. Binswanger zum 77.!
„Fips“ Fischer
Stadtleben | 15
Stadtleben
Stadtleben
Empfang im Rathaus
Staffelübergabe
Neue ehrenamtliche Helfer für das BRK Gersthofen
Bombenfund in Meitingen
Herbstfestival im Gersthofer Rotkreuzhaus
Leben retten - Jeder kann mitmachen
Qualitätssicherung wird großgeschrieben
16 | Stadtleben
Rund um die Uhr bereit
Das Gersthofer Rote Kreuz bot auch 2011 schnelle Hilfe vor Ort
Bürgerreporterin Martina Dreier: Die ehrenamtliche, freiwillige und uneigennützige Mitarbeit ist seit
jeher das unverwechselbare Merkmal des Roten Kreuzes. Wenn
wir auch weiterhin überall unsere Hilfe
garantieren wollen, ist das Rote Kreuz
auf engagierte, hilfsbereite Menschen
angewiesen. So freute sich die Gersthofer Bereitschaft besonders darüber, im
Frühjahr sechs und nochmals im Oktober
2011 drei weitere neue Sanitäter zu ihrer
bestandenen Prüfung beglückwünschen
zu dürfen.
Im Jahr 2011 wirkten die Einsatzkräfte
der BR Bereitschaft Gersthofen wieder an
zahlreichen Sanitätsdiensten und Einsätzen mit. Zu erwähnen sind in diesem Zusammenhang besonders der Einsatz auf
der A8 im Januar und die Evakuierung
von Meitingen nach dem Bombenfund.
Auch die zahlreichen Sanitätsdienste in
Gersthofen und Umgebung waren in diesem Jahr wieder ein großer Bestandteil
der Arbeit unserer Aktiven. Als Großveranstaltungen sind der Silvesterlauf,
der Faschingsumzug in Gersthofen und
Gablingen sowie die Gersthofer Kirchweih
zu nennen. Die Damen des Arbeitskreises
Soziales waren das ganze Jahr über mit
Häkeln, Stricken und Basteln beschäftigt,
um kleine Kunsthandwerke herzustellen.
Ihre selbstgestrickten Socken, Plüschtieren und Weihnachtgestecken verkauften
sie auf dem Weihnachtsmarkt. Der Reinerlös dieser Veranstaltung floss ungeschmälert in den städtischen Hilfsfonds
„Hilfe in Not“ für bedürftige Gersthofer
Bürger und Bürgerinnen.
„Zeit der Früchte“, „Zeit des Pflückens“
„Erntezeit“: Im Sinne dieses ursprünglichen Begriffes lud die BRK Bereitschaft
Gersthofen zum jährlichen Herbstfest ein.
Auf dem Programm des Arbeitskreises
Soziales stand für die über hundert Gäste
am 19. November Feierliches, Zünftiges,
Unterhaltsames, Lukullisches, Informatives und Attraktives. In gemütlicher Runde wurde gefeiert, gelacht und Lustiges
über so manche Erlebnisse in der einen
oder andere Veranstaltung erzählt.
Helfer des Roten Kreuzes sind überall und
jederzeit im Einsatz, helfen menschliches
Leid zu lindern und oft auch zu verhindern. Ob bei Katastrophen, Unfällen und
Großereignissen, oder auch bei Musikveranstaltungen - wir, die Helfer des BRK
stehen, rund um die Uhr bereit. Um all
diese Aufgaben so umfassend wahrnehmen zu können, sind wir auf jede Unterstützung angewiesen.
Herzlichen Dank an alle Helfer des Gersthofer Roten Kreuzes und ein herzlich
willkommen jedem, der helfen will! (Fotos: Stefan Pieper) Zum Beitrag: http://
www.myheimat.de/2369581/
Kontakt
Bayerisches Rotes Kreuz
Kreisverband Augsburg-Land
Bereitschaft Gersthofen
Daimler Straße 1
86368 Gersthofen
www.brk-gersthofen.de
Bürgermeister Jürgen Schantin (3.v.r.) mit dem Gersthofer Staffelteam
E. Fath und G. Bugar (Mitte)
Quer durch Augsburg
Herr Tschaikner
Im Römischen Museum
Staffelübergabe in Augsburg
„Via Claudia Augusta Vivat“
Radstaffel führt durch Gersthofen
Bürgerreporter
Günter Bugar: Am
13. Mai wurde gegen 16.30 Uhr die
Langweider
Abordnung der Via Claudia Radstaffel 2011 auf dem Rathausplatz
in Gersthofen von Stadtrat Erwin
Fath in Empfang genommen.
Die Via Claudia Radstaffel ist eine
Veranstaltung, die von Christoph
Tschaikner von der ARGE Gastlichkeit an der Via Claudia Augusta organisiert wird. Bei dieser
Tour wird von Donauwörth bis
zur Italienischen Hafenstadt Alti-
no mit dem Rad gefahren, dabei
wird von Gemeinde zu Gemeinde kein gewöhnlicher Staffelstab
sondern eine kleine Wachstafel
mit der Aufschrift „Via Claudia
Augusta vivat“ übergeben.
Die Gersthofer Abordnung, Erwin
Fath, Günter Bugar, Herrmann
Maierle, Bernhard Allinger und
sechs Fahrer der LEW, starteten
am Samstag um 9.45 Uhr in Richtung Augsburg, wo das nächste
Etappenziel, das Römische Museum, war.
Hier wurden die Staffelteilnehmer von zwei „Römern“, Gersthofens Bürgermeister Jürgen
Schantin sowie den nächsten
Staffelteilnehmern
begrüßt.
Nach einer kurzen Ansprache
der Museumsleitung konnten die
Teilnehmer sich mit Römischen
Brotaufstrichen verköstigen. Im
Anschluss wurde die Wachstafel
an die Augsburger Staffel übergeben, diese machte sich auf die
Fahrt zum nächsten Etappenziel
nach Königsbrunn.
Die 2.000 Jahre alte antike Römerstraße Via Claudia Augusta
erstreckt sich auf über 700 Kilometer von Donauwörth bis zu
den Po-Ebenen und der Adria.
Sie führt von Donauwörth bis
hin nach Augsburg (Augusta
Vindelicum), weiter nach Königsbrunn, über das Lechfeld bis
nach Landsberg am Lech. Über
Epfach, nach Schongau, weiter
am Lech entlang bis nach Füssen, danach geht es weiter nach
Reutte in Tirol.
Auf der Fahrt Richtung Süden ist
man oft auf der sehr gut erhaltenen originalen Trasse der römischen Kaiserstraße unterwegs.
Viele Museen, Ausgrabungen
und historische Altstädte können
hierbei besichtigt werden. Zum
Beitrag: http://www.myheimat.
de/1792488/
Stadtleben | 17
Stadtleben
Stadtleben
Kunst, Kultur und Kulinarik
„Kulturina“ bot für jeden Geschmack etwas und überzeugte durch ein stimmiges Konzept
Die Kulturina-Macher: Florian Weiß, Gerardo Olita und Max Poppe (v.l.)
Bürgerreporter
Oliver Kiehn: 5.
August,
18.00
Uhr in Gersthofen:
Viele neugierige
Gersthofer strömten zum Rathausplatz, rund ums City-Center
und durch den Stadtpark.
Der Bürgerfest-Nachfolger „kulturina“ öffnete seine Pforten,
Zelte und Bühnen für drei Tage
und lud zum Feiern ein. Auch
wenn das Wetter sich für das
Viele Besucher kamen erst abends
Kulturina 2011:
Gersthofen ist begeistert
„Delicious“
Die Wonderdocs heizten ein
Bürgerreporter
Gerhard Fritsch:
Mit der Verwendung von Superlativen sollte man
vorsichtig sein. Bei „Kulturina“
kann man aber nicht anders:
Selten hat ein Stadtfest seine Besucher so in den Bann gezogen
wie diese Mischung aus Kultur,
Kulinarik und Kunst. Den Organisatoren Florian Weiß, Gerardo
Figo Olita und Max Poppe ist der
große Wurf gelungen und haben
ein fantastisches Fest auf die
Beine gestellt. Ob nun Blasmusik
oder Pop, Volkstanz oder Showband, Kampfsport oder Fitness,
Kunsthandwerk oder „Schauwur-
sten“ - für jeden war etwas dabei.
Gersthofer Vereine nutzten die
Gelegenheit und stellten sich vor.
Dazu eine Gastronomie, die auch
verwöhnten Gaumen gerecht
wurde. Die Sponsoren zeigten
ihre Produkte und konnten sich
über mangelndes Interesse nicht
beklagen. Zum Beitrag: http://
www.myheimat.de/2102046/
erste August-Wochenende sehr
bescheiden zeigte, füllte sich
das neue Stadtfest schnell und
pünktlich zur Eröffnung wurde
der Himmel heller und hörte der
Regen auf. Etwa gegen 18.30 Uhr
eröffnete Max Poppe, Stadtrat
und ehrenamtlicher Referent für
Märkte und Volksfeste, die erste
kulturina 2011 offiziell auf der
Hauptbühne, der impuls stage
neben der Stadthalle. Sein Dank
galt vor allem den vielen ehren-
amtlichen Helfern und dabei
insbesondere dem Verein „Lebendige Innenstadt Gersthofen
e.V.“, dessen rund 80 Mitglieder
und vor allem die beiden Vorsitzenden Gerardo Olita und Florian
Weiß seit Monaten unermüdlich
für das neue Stadtfest in Einsatz
waren. Und das Ergebnis konnte
sich sehen lassen, wie auch der
1. Bürgermeister Jürgen Schantin als Schirmherr befand und
voll des Lobes für das Organisa-
torenteam war. Konzentrierter,
aber viel moderner und ausgewogener als das in die Jahre
gekommene Bürgerfest bot das
Festgelände für jeden etwas: Von
einer perfekten kulinarischen
Verpflegung über verschiedenste
Konzerte bis zu Vergnügungs-,
Informations- und Marktangeboten. Kunst, Kultur und Kulinarik
wurden hier perfekt miteinander
kombiniert. Zum Beitrag: http://
www.myheimat.de/2099455/
Join the party - mit „Zumba“
Bildergalerie
Zahlreiche weitere Bilder finden
Sie auf www.myheimat.de/
themen/kulturina. Nach einer
kurzen kostenlosen Registrierung
können Sie diese auch kommentieren.
Spezialist für Implantologie
Sängerin Sarah Straub
Implantatgetragene Prothetik
Ihr Partner für Volkswagen und Audi
Sandra Braun posiert
Schirmherr Jürgen Schantin freut sich über den guten Festverlauf
Reinhold Mayr mit Tochter
Stadtleben | 19
Stadtleben
Stadtleben
Unsere weibliche D-Jugend (U14) mit Trainerin Evi Medele
Ein
EinBild
Bildsagt
sagtmehr
mehrals
alstausend
tausendWorte
Worte
Die
DieDamen
DamenI Iim
imneuen
neuenOutfit
Outfit
sich aus einem Teil der Spielerinnen der vorjährigen U16 und
neuen Spielerinnen zusammen.
Daher müssen sich die Mädels zu
Beginn der Saison erst einmal als
Mannschaft finden.
Bezirksliga-Spiel
Mit vereinten Kräften zum Ziel
Fahrt ins Blaue...
fürdie
dieEhrenamtlichen
Ehrenamtlichen
......für
Das Jahr im Rückblick bei den Volleyballern
Beim TSV Gersthofen ziehen alle an einem Strang
Bürgerreporterin Nina Garron: Die Abteilung Volleyball des
TSV Gersthofen bietet drei Damenmannschaften, sechs weibliche Jugendmannschaften, eine
Mixed-Mannschaft, die am aktiven Spielbetrieb teilnimmt, und
eine Hobby-Mixed-Mannschaft.
Leider mussten wir in diesem
Jahr sowohl auf eine männliche
Jugend als auch auf eine Herrenmannschaft verzichten.
Minis
Hier lernen die Kleinsten den
Umgang mit dem Ball und erste Techniken. Im Vordergrund
stehen in dieser Altersklasse
20 | Stadtleben
das spielerische Lernen und vor
allem der Spaß am Umgang mit
dem Ball. Mädchen im Alter zwischen sieben und neun Jahren
sind herzlich zu einem Schnuppertraining eingeladen. Natürlich
sind auch die Eltern eingeladen,
ihren Kleinen beim Training zuzuschauen.
U13
In der Saison 2011/2012 geht
nach fünf Jahren wieder eine
weibliche U13-Mannschaft an
den Start. Die Mädels zwischen
zehn und elf Jahren haben bei
den Minis ihre ersten Erfahrungen im Umgang mit dem Ball
gesammelt und Grundtechniken
erlernt. Nun dürfen sie dies auf
dem Spielfeld anwenden. Erste
Spielerfahrungen konnten die
Mädels beim Regenstaufcup im
Juli 2011 sammeln.
U14
In der D-Jugend treffen sich
zweimal wöchentlich die Mädchen ab Jahrgang 1999. In dieser Altersklasse gibt es zwei
Mannschaften, da noch der
„Vier-gegen-vier-Modus“ gespielt wird. Hier wird vermehrt auf
das Erlernen und Intensivieren
der Volleyball-Grundtechniken
geachtet und in der Spielsaison
ins Praktische übertragen. Die
beiden Mannschaften starteten
in der Bezirksliga und der Bezirksklasse.
U18
Die Spielerinnen der ersten
Mannschaft der U18 wollen sich
in dieser Saison an der Messlatte der letztjährigen U18 orientieren. Diese beendeten ihre
Saison mit dem zweiten Platz in
der U18-Bezirksliga und mit dem
sechsten Platz bei den Schwäbischen Meisterschaften. Die
Mannschaft ist direkt für die
U18-Bezirksliga qualifiziert. Die
zweite Mannschaft der U18 setzt
U20
In dieser Saison geht wieder eine
weibliche U20-Mannschaft in
die Punktspielrunde. Der größte
Teil der Mädels trainiert in der
Damen 1 bzw. in der Damen 2,
wo sie auch die nötige Spielerfahrung im Erwachsenenbereich
sammeln.
Damen 3
Die dritte Mannschaft spielt in
der Saison 2011/2012 ihre insgesamt achte Spielzeit. Zum dritten Mal tritt sie in der Kreisklasse
Nord an. Zwei Abgänge musste
das Team verkraften. Der Kern
der jungen Mannschaft bleibt dagegen zusammen und will nach
dem enttäuschenden Verlauf der
Vorsaison einen Platz im Mittelfeld erreichen.
Damen 2
In der letzten Saison 2010/2011
verpasste die Mannschaft den
Aufstieg in die Bezirksklasse
knapp mit Tabellenplatz drei. In
Unsere Kreisklasse-Mannschaft
der Saisonvorbereitung war die
Mannschaft im Trainingslager,
bei dem neben Technikerwerb
und Technikanwendung auch
die Kondition verbessert wurde.
Auch wurden in der Saisonvorbereitung Trainingsspiele durchgeführt, um den derzeitigen Leistungsstand zu analysieren. Als
Ziel gilt erneut das obere Tabellendrittel. Auch in dieser Mannschaft kam es zu Umbrüchen im
Kader, so haben drei Jugendspielerinnen die Mannschaft in Richtung Damen 1 verlassen, aber
durch drei neue Jugendspielerinnen, von der eine in der letzten Saison schon in der Damen
3 gespielt hatte, und durch zwei
neue Spielerinnen aus Augsburg,
wurde die Mannschaft wieder
komplettiert.
Damen I
Nach vielen Höhen und Tiefen
endete die Saison 2010/2011
für die Damen 1 auf Rang fünf.
Für die Saisonvorbereitung standen verschiedene Änderungen
im Kader auf der Tagesordnung.
Im Juli fuhr die Mannschaft ins
Trainingslager, auch wurden
mehrere Turniere und Freundschaftsspiele ausgetragen, um
den aktuellen Leistungsstand zu
überprüfen. Nach dem Gewinn
des Bezirkspokals im April qualifizierten sich die Mädels für die
Landespokalrunde A in Sonthofen im September, bei der man
jedoch im Halbfinale ausschied.
Recht herzlich bedanken möchte sich die Damen-Mannschaft
bei ihrem Sponsor Herrn Jörg
Heintz von der Europa-Apotheke
in Gersthofen. Herr Heintz sponserte neue Trikots für die Saison.
Mixedmannschaft Aktive
Die
Gersthofer
Netzhopper
werden auch in der Saison
2011/2012 in der Gruppe B der
Augsburger Mixedliga starten.
Die kommenden Spiele werden
wieder eine hohe spielerische
Leistung von der Mannschaft
verlangen. Der Spaß am Spiel soll
aber dabei nie verloren gehen.
Mixedteam Hobby
Großer Beliebtheit erfreut sich
auch weiterhin die Hobbymannschaft. Hier treffen sich jeden
Montag von 20.30 bis 22.00
Uhr Volleyballbegeisterte jeden
Alters in der Hauptschule Gersthofen, um ohne Leistungsdruck
Volleyball zu spielen.
Jahr alle Ehrenamtlichen mit
einer „Fahrt ins Blaue“. Erst am
Ausflugstag erfuhr man das Ziel.
Wir sollten zunächst die Charlottenhöhle bei Giengen besichtigen
und danach weiter nach Blaubeuren zum Kloster und zum Blautopf fahren.
Bei den Stadtmeisterschaften
in der Halle trafen 2011 sieben
Mannschaften aufeinander, der
Sieger hieß zum Schluss Familie
Brummel, wohingegen bei den
Beachvolleyball-Stadtmeisterschaften sechs Teams am Start
waren, der Sieger ist die Mannschaft Hummel Brummel.
Als sozialen Höhepunkte nutzt
die Abteilung nun schon seit Jahren die vereinsinterne Skihütte
der Abteilung Alpin, die ein Wochenende im Sommer und eines
im Winter genutzt wird. Zum
Beitrag: http://www.myheimat.
de/2361492/
Infobox
Alle Termine und Ergebnisse
können auf unserer Homepage
www.tsv-gersthofen.de/Volleyball
eingesehen werden.
Die Abteilung belohnte dieses
Stadtleben | 21
Stadtleben
Stadtleben
Schneeschuhwanderungen im Januar
Das Kol-la-Ballett zeigte mit dem Programm „Afrika“ sein Können
Sportlerin des Jahres 2010: Sonja Schachinger
Die FWK-Gruppe: Bayerischer Meister zum 8. Mal in Folge
Jahresrückblick der Abteilung Rhythmische Sportgymnastik des TSV Gersthofen
22 | Stadtleben
schingssitzungen im Jahre 1971
wurde von Irene Goedecke das
Kol-la-Ballett ins Leben gerufen.
Zum 40. Jubiläum im April wurden insgesamt 74 Einladungen
an ehemalige und aktive Tänzerinnen, Trainerinnen, Näherinnen
und sonstige unterstützende Personen verschickt, wovon 53 zusagten und auch wirklich kamen.
Mit einem lauten „Hallo“ trafen
die einzelnen Leute aufeinander,
die sich teilweise 15 Jahre und
mehr nicht mehr gesehen haben.
Als dann die „Grande Dame“ der
Rhythmischen Sportgymnastik
Irene Goedecke den Saal betrat,
erhielt sie zum Dank ihrer bewegenden und erfolgreichen Trainertätigkeit Standing Ovations.
Nach aufregenden Momenten
des Wiedersehens, gutem Essen
und netten Gesprächen ging ein
tolles und gelungenes Fest zu
Ende.
Im September feierte die „Meister-Macherin vom alten Schlag“,
Nordic-Walking-Halbtageswanderung beim Peterhof
Der traditionelle Treppenlauf
Auf der „Kulturina“
Präsentation des „Kaiserwalzers“
Ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr
Bürgerreporterin
Susanne Kirner:
Den Anfang in ein
ereignisreiches,
erfolgreiches Jahr
voller Höhepunkte machte Sonja
Schachinger, die im Rahmen des
Neujahrsempfangs des TSV Gersthofen am 14. Januar zur Sportlerin des Jahres 2010 ernannt
wurde. Als Grundlage dienten
folgende Fakten: zwei Bronze-,
eine Silber- und sogar eine Goldmedaille bei den Bayerischen
Meisterschaften 2010, Qualifikation zum Deutschland-Cup,
Bezirksmeisterin, Gaumeisterin
und Stadtmeisterin. Außerdem
besticht Sonja Schachinger auch
durch ihre aufgeweckte, fleißige
und immer gut gelaunte Art; ihr
positives und offenes Auftreten
sowohl im Training als auch im
Wettkampf. Nicht umsonst zählt
sie zu den Sympathieträgerinnen
in Bayern.
Mit Entstehung der Kol-la-Fa-
Fröhliche Gesichter bei den Skifahrern
Irene Goedecke, im Textilmuseum in Augsburg ihren 90. Geburtstag. Zu diesem Ehrentag
erschienen Freunde, ehemalige
Gymnastinnen
verschiedener
Generationen und Sportkollegen.
Neben netten Gesprächen bei
Kaffee und Kuchen standen einige Darbietungen auf dem Programm. So zeigten die Mädchen
der Rhythmischen Sportgymnastik mit dem Kaiserwalzer und das
Kol-la-Ballett mit ihrem letzten
Thema „Afrika“ ihr Können.
Als weitere Höhepunkte sind
die einzelnen Erfolge bei den
verschiedenen Wettkämpfen zu
nennen. So wurde die freie Wettkampfgruppe zum achten Mal
in Folge Bayerischer Meister,
die
Jugendwettkampfgruppe
Vizemeister. Beim diesjährigen
Landesfinale der Rhythmischen
Gymnastik wurde die Mannschaft der P5 bayerischer Meister, die Mannschaft der P6 Vizemeister und Anna Binswanger in
der P8 ebenfalls Vizemeisterin.
Zudem qualifizierte sich unser
Nachwuchstalent Sophie Schaar
für den internationalen Gymnastik-Mäusecup in Potsdam und
belegte trotz starker Konkurrenz
einen sehr guten 13. Platz.
Den krönenden Abschluss dieses
ereignisreichen Jahres bildete das
diesjährige Schauturnen, das am
11. Dezember in der TSV-Turnhalle in Gersthofen stattfand. Zu
dieser großen Veranstaltung, die
alle vier Jahre organisiert wird,
lud die Abteilung Rhythmische
Sportgymnastik ein. Dabei standen sportliche Höchstleistungen,
tänzerische Darbietungen und
Gymnastikvorführungen
der
einzelnen Gruppen auf dem Programm. Alles in allem war auch
dieses Event wieder einmal ein
großer Erfolg - die voll besetzte Turnhalle und der tosende
Applaus gaben uns Recht. Zum
Beitrag: http://www.myheimat.
de/2359831/
Inlineskating-Training
S. Meitinger und H. Wieland
Skifahren, wandern, Nordic Walking und viel mehr
Die Abteilung Alpin des TSV Gersthofen blickt auf das Jahr 2011 zurück
Bürgerreporter
Peter
Metzger:
Auch Ende 2011
kann die Abteilung Alpin des TSV
Gersthofen wiederum auf ein
sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken. Die ersten drei Samstage im Januar standen wieder
ganz im Zeichen der Skischule,
die die Abteilung bereits zum
dritten Mal in der überarbeiteten
Form „Die neue DSV-Skischule im
TSV Gersthofen“ angeboten hatte. Dass dieses Konzept auch im
Jahr 2011 gut ankam, beweisen
die erneut gestiegenen Teilnehmerzahlen. An drei Samstagen
wurden Berwang und Ehrwald
angefahren und alle Teilnehmer
hatten viel Spaß und großen
Erfolg. Auch die parallel stattfindenden Schneeschuhwanderungen fanden großen Anklang.
Neu war in diesem Jahr die Möglichkeit, sich online anzumelden.
Die besten jugendlichen Skiläufer der Abteilung wurden auch
in diesem Jahr im Rennteam
speziell gefördert, um auf verschiedenen Rennen gute Platzierungen zu erreichen. Belohnt
wurden die Mühen durch einen
ersten und einen zweiten Platz
im Mittelschwäbischen Skipokal.
Besonders erfreulich war, dass
mit Sophia Meitinger in diesem
Jahr eine Läuferin der Abteilung
Landkreismeisterin wurde. Den
Faschingsumzug machte die Abteilung mit einem sehr originell
gestalteten „Afrika“-Wagen mit.
Am 13. März veranstaltete die
Abteilung Alpin wie in den letzten Jahren gemeinsam mit den
Naturfreunden Gersthofen und
dem CSC Batzenhofen die Stadtmeisterschaft am Thaneller Lift
in Berwang. Die Stadtmeister
stellte in diesem Jahr der TSV
Gersthofen mit Harald Wieland
und Sofia Meitinger.
Anfang April wurde wieder die
traditionelle
Abschlussfahrt
durchgeführt, diesmal bei strahlendem Sonnenschein nach Zürs
und an den Arlberg.
Bei der Jahreshauptversammlung am 29. April konnte Abteilungsleiter Werner Braun erneut
auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken.
Jeden Donnerstag wurde in den
Lechauen eine Nordic-WalkingStunde angeboten. Zusätzlich
veranstalteten wir am 25. Juni
abends die Veranstaltung „Der
Berg ruft“ am Europaweiher und
am 25. September eine halbtägige Tour rund um den Peterhof.
Ebenfalls bereits traditionell ist
die Ausrichtung des Treppen-
laufs im Ballonmuseum im Rahmen des Gersthofer Stadtsportfestes. Susanne Vogler und David
Novara waren hier die Sieger.
Ein echter Höhepunkt im Sommer war die Beteiligung der Abteilung beim neuen Gersthofer
Bürgerfest „Kulturina“ am ersten
August-Wochenende. In der Bar
„Alp In“ gab es Getränke- und
Kaffeespezialitäten. Gut kam
auch die live gespielte Blasmusik
an. Insgesamt gesehen ein toller
Erfolg.
Nicht vergessen werden sollen
die laufenden Trainingsangebote
für unterschiedliche Zielgruppen:
Alpin-Minis, Alpin-Soft, InlineSkating und neu Alpin-Fitness.
Die Skisaison 2011/2012 startete mit dem Skibasar, der in diesem Jahr erneut sehr gut besucht
war. Zum Beitrag: http://www.
myheimat.de/2362653/
Stadtleben | 23
Stadtleben
Stadtleben
Die
DieBenefizveranstaltung:
Benefizveranstaltung:Musikkabarett
Musikkabarettmit
mit„Monaco
„MonacoBagage“
Bagage“
Beim Brückenbauwettbewerb glänzten die 8. Klassen
Gerhard
GerhardPolt
Poltkam
kamim
imRahmen
Rahmender
derZwangsarbeiterinitiative
Zwangsarbeiterinitiative
Der von der SMV organisierte Casino-Abend
Mehr als Lernen und Noten
Das Schuljahr 2010/2011 im Paul-Klee-Gymnasium
Bürgerreporter Peter Krauß:
Für das Schuljahr 2011/2012
schrieben wieder über 140 Eltern ihre Kinder am PKG ein, was
die Bildung von fünf großen fünften Klassen zur Folge hatte. Da
diese Räumlichkeiten im Haupthaus nicht mehr zur Verfügung
standen, hat der Kreistag die Aufstellung von fünf Pavillons auf
dem Hartplatz südlich der Schule
bewilligt.
Den
wirtschaftswissenschaftlichen Zweig (WSG-W) belegten
in der 8. Jahrgangsstufe 72
Schüler, den naturwissenschaftlich-technologischen (NTG) 49
Schüler und den sprachlichen
(SG) 25. Für den letzten Jahrgang
unserer Kollegstufe konnten wir
folgende Leistungskurse anbieten: Deutsch, Latein, Englisch (2),
Mathematik, Physik, Chemie (2),
Biologie, Geographie, Wirtschaft
und Recht sowie Sport. Pausenverkauf und Mittagsverpflegung
wurden auch in diesem Schuljahr
wieder von der Firma Köhl angeboten. Familie Köhl verkaufte
von Montag bis Donnerstag jeweils bis zu 150 Essen an Lehrer
und Schüler.
24 | Stadtleben
Seit Dezember 2007 ist das
Paul-Klee-Gymnasium eine offene Ganztagsschule, an der im
vergangenen Schuljahr ca. 50
Kinder in zwei Gruppen betreut
wurden. Für vier Tage pro Woche (Montag bis Donnerstag)
können Eltern ihre Kinder in die
nachmittägliche Betreuung geben. Träger der Maßnahme ist
die St.-Gregor-Jugendhilfe. Die
Ganztagesgruppe hat zwei eigene Räume in der Schule, in denen
die Schüler unter der Anleitung
von vier pädagogischen Kräften
Hausaufgaben machen, lernen
und wiederholen, sporteln und
spielen. Dank des Engagements
der Betreuerinnen wird die Ganztagsbetreuung von den Eltern
gut angenommen.
Unsere Schule wurde im vergangenen Schuljahr mit der Neugründung des Gymnasiums in
Diedorf beauftragt, das in diesem
und dem kommenden Schuljahr
als Außenstelle des Paul-KleeGymnasiums geführt wird. Für
dieses Schuljahr wurden 60
Kinder eingeschrieben, die in
drei fünften Klassen unterrichtet
werden.
Die innere Harmonie und das einvernehmliche Zusammenleben
der Schulgemeinschaft sind die
Voraussetzungen für deren Engagement außerhalb der Schule.
Das Paul-Klee-Gymnasium hatte
so auch in diesem Schuljahr wieder eine Reihe von Aktivitäten zu
verzeichnen: „Nachgefragt - Dialog am PKG“ hieß die Gesprächsreihe, in deren Rahmen Herr Dr.
Bernhard Lehmann Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens
an die Schule einlud. Zu Gast waren im vergangenen Schuljahr:
Prof. em. Dr. Bassam Tibi mit
dem Vortrag „Der Einfluss des
islamischen Fundamentalismus
auf Israel und den Nahen Osten“
am 30. September 2010. Dr. Michael Verhoeven mit seinem Film
„Menschliches Versagen“ und
anschließender Diskussion am
5. Oktober 2010. Frau Charlotte
Knobloch mit einem Vortrag zur
Erinnerungskultur am 4. März
2011. Im Rahmen seiner seit
Jahren erfolgreichen Zwangsarbeiterinitiative lud Herr Dr.
Lehmann folgende Künstler zu
Benefizveranstaltungen ein: Monaco Bagage (Musikkabarett) am
23. Oktober 2010, Nepo Fitz mit
„Pimpftown - wie werde ich ein
Mann?“ am 13. November 2010,
Hann‘s Klaffl mit „Restlaufzeit Unterrichten, bis der Denkmalschutz kommt“ am 21. Januar
2011, Kabarett mit Gerhard Polt
am 20. Februar 2011 und Florian Schroeder mit „Du willst es
doch auch“ am 26. März.
Die
Schülermitverantwortung
(SMV) als Interessenvertretung
aller Schülerinnen und Schüler
gestalteten unter der Leitung ihrer Verbindungslehrer Frau Ela
Steiner sowie Herrn Peter Weis
das Schulleben durch zahlreiche
positive Aktionen zu verschiedensten Anlässen entscheidend
mit. Sie betreuten die Tutoren,
die Lerntrainer, gestalteten das
Klassensprecherseminar in Dinkelscherben, führten verschiedenste Veranstaltungen durch
wie den Unterstufenfasching,
den Casino-Abend oder das Sommerfest. Außerdem organisierten
sie den Verkauf eines Schul-TShirts mit dem neuen Logo des
Fördervereins.
Im Rahmen des Comenius-Austauschprogramms
verbrachte
eine Gruppe von Schülerinnen
und Schülern der 8. und 9. Jahrgangsstufe vom 10. bis 15. April
2011 unter der Leitung von Frau
Seitz und Frau Soier eine Woche in der tschechischen Stadt
Dvor Králové. Bei diesem Treffen
waren auch die polnischen Austauschpartner aus der Stadt Gorzów anwesend.
Wie jedes Jahr verkaufte unsere
Schule zur Unterstützung bedürftiger Gersthofer Kinder auf
dem Weihnachtsbasar der Stadt
Gersthofen Selbstgebasteltes.
Der Brückenbauwettbewerb des
PKG war ein wahres Spektakel.
Die 8. Jahrgangsstufe glänzte
mit einfallsreichen und schönen,
aber auch mit sehr stabilen Brücken. Der Preis für den Gewinner
der jeweiligen Kategorie (Schönheit und Stabilität) bekam einen
Gutschein für die ganze Klasse
zum Schlittschuhfahren beim
Wintertraum in Gersthofen. Sieger im Schönheitswettbewerb
war die Brücke der 8f, im Stabilitätswettbewerb glänzte die 8d,
deren Brücke 638 Kilogramm
aushielt. Die Brücken des P-Seminars, deren Schüler ein besse-
res Vorwissen hatten, schafften
ein Gewicht von 997 Kilogramm
bis 1,9 Tonnen. Die Veranstaltung des P-Seminars von Herrn
Schmidt, das im vergangenen
Schuljahr ausgezeichnet worden
war, wurde geleitet von Herrn
Prof. Colling von der Fachhochschule Augsburg.
Das P-Seminar Englisches Theater
erarbeitete in Zusammenarbeit
mit Künstlern und Schauspielern
des Augsburger Stadttheaters das
Stück „This too shall pass away“.
Es entstand in Anlehnung an den
Roman „Harold and Maude“ von
Colin Higgins. Im Februar 2011
führte die P-Seminargruppe das
Stück zweimal in der Schule auf.
Die Darbietungen fanden großen
Anklang.
Die jährliche Pausenaktion der
Fachschaft Religion in der Fastenzeit erbrachte die stattliche
Summe von 2.200,- Euro für die
Kinderhilfsorganisation EDUTAC
in Südafrika. Die Kontakte dorthin werden von Frau Sabine
Schwertschlager aufrechterhalten, die mit ihrer Familie einige
Jahre in Südafrika gelebt hatte.
Am 14. April 2011 fand, wie
jedes Jahr, der Berufsinformationsabend statt. Vertreter verschiedenster Berufe, in der Regel
ehemalige Schüler des PKG, stellen den Oberstufenschülern ihre
Tätigkeitsfelder vor und beantworteten deren Fragen.
Unsere Musiker, Herr Gerd Bachhuber und Herr Heinz Franke,
haben im „musicalfreien“ Jahr
am 30. Juni ein niveauvolles
Sommerkonzert auf die Beine
gestellt.
Der Förderverein erwarb für die
Schule fünf leistungsfähige Teleskope, um in den kommenden
Jahren den Astronomieunterricht
an der Schule zu unterstützen.
Anlässlich der Übergabe dieser
Teleskope an die Schule lud der
Förderverein den renommierten
Astrophysiker Prof. Dr. Hanns
Ruder an die Schule ein. Prof.
Ruder hielt einen begeisternden
Diavortrag zum Thema Faszination Astronomie und schenkte
der Schule spontan fünf weitere
Teleskope.
Auch der Elternbeirat war in
diesem Schuljahr wieder sehr
aktiv; neben den üblichen und
immer sehr gelungenen Veran-
staltungen (z.B. Tanzkurs und
Unterstufenfest) wurde diesmal
ein Erste-Hilfe-Kurs für 16 Schüler an zwei Samstagen im März
und April durchgeführt. Durch
persönlichen Einsatz konnte der
Elternbeirat auch eine Spülmaschine für die Schulküche beschaffen.
Seit 1971 gibt es in Gersthofen
ein Gymnasium - wir können somit heuer einen runden Geburtstag feiern. Wir wollen zu diesem
Anlass kein eigenes Fest ausrichten, sondern ein „Fest“ für Kinder
veranstalten, die auf der Schattenseite des Lebens stehen. Wir
sammeln bei allen Schulveranstaltungen des Jahres 2011 Geld,
um eine möglichst große Summe
zusammenzubekommen, die zum
Abschluss des Jubiläumsjahres
einem Vertreter des gemeinnützigen Vereins MASIFUNDE übergeben werden soll. MASIFUNDE
kümmert sich um benachteiligte
Kinder in Südafrika und ermöglicht ihnen eine Schulausbildung.
Einige tausend Euro haben wir
bereits
zusammenbekommen.
Zum Beitrag: http://www.myheimat.de/2361291/
Stadtleben | 25
Stadtleben
Stadtleben
Das Gersthofer Fußball-Highlight des Jahres
Ein Interview anlässlich des Aufstiegs des TSV Gersthofen in die Bayernliga
Für myheimat standen sie Rede
und Antwort: Fußball-Abteilungsleiter Klaus Assum und Cheftrainer und Manager des TSV Gersthofen Robert Walch.
Sebastian Müller: Sie konnten
dieses Jahr mit dem TSV Gersthofen den Aufstieg feiern. Lassen
Sie uns dieses Jahr noch einmal
Revue passieren. Was waren für
Sie persönlich die Highlights in
diesem erfolgreichen Fußballjahr?
Antwort: Da war zunächst das
Toto-Pokal-Spiel gegen die SpVgg Unterhaching, das leider
knapp verloren ging. Dann natürlich das Relegationsspiel in
Schwabach gegen die SpVgg Selbitz. Ganz ehrlich: Das Spiel hätte
auch anders laufen können. Aber
der Fußballgott war an diesem
Tag auf unserer Seite. Im Sommer
kam es dann zum ersten Mal in
der Vereinsgeschichte zu einem
Testspiel gegen einen Bundesligisten. Ich denke, dass wir uns
gegen den FC Augsburg - dem
ich noch einmal recht herzlich
zum Aufstieg gratulieren möchte - recht achtbar aus der Affäre
gezogen haben.
Sebastian Müller: Waren Sie die
komplette Saison 2010/2011
fest davon überzeugt, dass Ihre
Mannschaft den Aufstieg in die
Bayernliga schafft?
Antwort: Ich war seit meinem
26 | Stadtleben
Amtsantritt im Juli 2008 felsenfest vom Aufstieg überzeugt.
Dieses Ziel haben wir alle mit
sehr viel Engagement und Akribie verfolgt. Natürlich konnten
wir im September 2010 nach zähem Beginn nicht ahnen, dass es
am Ende der Saison mit dem Aufstieg klappt. Gestatten Sie mir,
dass ich an dieser Stelle namentlich alle erwähne, die an diesem
Erfolg beteiligt waren. Präsident
Jürgen Treffler sowie Vizepräsident Gerhard Kammerer, die
Abteilungsleiter Klaus Assum
sowie Herbert Holler, die Beiräte
Bernhard Binswanger, Ulf Haas,
Uwe Müllerschön, Schriftführer
Guido Meier, Ex-Co-Trainer und
Geschäftsführer Klaus Rasshofer, Torwarttrainer Franz Vida,
Physiotherapeut Thomas Jakob, Betreuer Lothar Olbert und
nicht zuletzt Co-Trainer Gerhard
Hildmann. Bedanken möchte ich
an dieser Stelle auch bei allen
Gönnern und Sponsoren. An der
Spitze steht hier mit außerordentlichem Engagement selbstverständlich Rainer Abenstein.
Natürlich gilt mein Dank insbesondere der Mannschaft. Ich
hoffe, dass ich jetzt niemanden
vergessen habe.
Sebastian Müller: Sie haben in
den letzten Jahren viele Spieler
von der U23 des FC Augsburg
zum TSV Gersthofen holen können. Werden Sie dieses Konzept
beibehalten oder setzen Sie in
Zukunft auf ältere Spieler, die
mehr Erfahrung mitbringen?
Antwort: Wir werden definitiv
weiterhin mit jungen, erfolgshungrigen Spielern arbeiten. Die
„älteren“, erfahrenen Spieler wie
Christian Krieglmeier, Benedikt
Richter, Stefan Mittelbach, Johannes Hintersberger, Paul Fischer und Eigengewächs Ronny
Roth bilden dabei das Korsett
und sind maßgeblich am Erfolg
des TSV Gersthofen beteiligt.
Sebastian Müller: In wie weit
sind Sie mit den Leistungen der
Mannschaft in der Bayernliga
bisher zufrieden?
Antwort: Zu Beginn der Saison
hatten wir sicherlich Probleme
im Spiel gegen den Ball. Gerade
im ballentfernten Halbfeld spielen wir oft zu sorglos, mit wenig
Laufbereitschaft und fehlender
Cleverness. Hier müssen wir
lernen Pass- und Laufwege des
Gegners früher zu antizipieren.
Ich habe gerade vom Korsett gesprochen. Das Problem war im
Verlauf der Herbstrunde auch,
dass davon mit Kapitän Johannes
Hintersberger und Benny Richter
zwei Spieler komplett ausfielen
und Stefan Mittelbach ständig
mit muskulären Problemen zu
kämpfen hatte. Dazu kamen diverse andere Verletzungen. Markus Nix steht erst ab Januar zur
Verfügung.
Sebastian Müller: Der TSV
Gersthofen hat vor kurzem mit
Michael Wenzcel einen neuen
Geschäftsführer für alle Abteilungen präsentieren können. Wie
verläuft Ihre Zusammenarbeit
bisher und mit welchem Gefühl
blicken Sie in die Zukunft?
Antwort: Präsident Jürgen Treffler hat hier einen absoluten
Profi für den Gesamtverein TSV
Gersthofen gewinnen können.
Michael arbeitet mit sehr viel
Engagement und hat reichlich
neue Ideen. Davon werden auf
lange Sicht alle Abteilungen profitieren. Ich hoffe, dass die Abteilungen innovativen Fiktionen
aufgeschlossen sind und näher
zusammenrücken.
Sebastian Müller: Wie sehen Sie
die Zusammenarbeit zwischen
dem TSV Gersthofen und der
Stadt und was wünschen Sie sich
für die Zukunft?
Antwort: Der TSV Gersthofen
repräsentiert mit hochklassigem
Sport und daraus resultierenden
Erfolgen die Stadt Gersthofen.
Dabei meine ich nicht nur den
Fußball. Jürgen Schantin und die
Stadt Gersthofen haben deutlich
signalisiert, dass Sie den TSV
Gersthofen weiterhin unterstützen werden. Deshalb blicke ich
sehr optimistisch in die Zukunft.
mh bayern: Vielen Dank!
(Foto: Gerhard Fritsch)
Neuer Geschäftsführer Michael Wenczel, Gersthofens Bürgermeister Jürgen Schantin und TSV-Präsident Jürgen Treffler (v.l.)
Gemeinsam zum Erfolg
Profifußballer Michael Wenczel ist neuer Geschäftsführer des TSV Gersthofen
Bürgerreporter
Sebastian
Müller: Neue Wege
im
Vereinssport
möchte in Zukunft
der TSV Gersthofen einschlagen.
Am Dienstag, den 18. Oktober
präsentierte der Verein seinen
neuen Geschäftsführer Michael
Wenczel. Der ehemalige Profifußballer, der bereits für Vereine
wie den VfR Mannheim, Eintracht
Frankfurt und FC Ingolstadt aufgelaufen ist, dürfte Fußballfachleuten auch noch von seiner Zeit
von 2003 - 2005 beim FC Augsburg ein Begriff sein. Die letzte
Station als Profifußballer hatte
er bis zuletzt beim FC Ingolstadt
in der 2. Bundesliga, wobei er
seine Karriere aufgrund einer
schweren Verletzung vorzeitig
beenden musste. Wer Michael
Wenczel kennt, weiß, dass er
sich von solch einem Rückschlag
nicht beeindrucken lässt und sich
neue Ziele setzen möchte. Dabei
griff er auf alte Kontakte aus seiner Augsburger Zeit zurück, die
ihn letztendlich zum TSV Gersthofen führten, wo er ab sofort
das Amt des Geschäftsführers für
den gesamten Verein besetzen
wird. Mit 3.700 Mitgliedern ist
der TSV Gersthofen im Landkreis
Augsburg der Verein mit den
höchsten Mitgliederzahlen und
den größten Zukunftschancen,
die die Vereinsspitze unbedingt
nutzen möchte.
Neue Wege beim TSV
Gersthofen
Eröffnet wurde die Pressekonferenz im Autohaus Wagner von
dessen Geschäftsführer Uwe
Müllerschön, der sich recht herzlich für den Besuch der Gäste
bedankte und das Wort an den
Bürgermeister der Stadt, Jürgen
Schantin, übergab. „Mich freut
es, dass der TSV Gersthofen mit
einem solch erfahrenen Sportler neue Wege gehen möchte.
Ich möchte den Verein für das
neue Präsidium recht herzlich
beglückwünschen und bin überzeugt, dass sich dieser Schritt positiv auszahlen wird“, so Schantin. Diesbezüglich stellte er einen
Vergleich mit der Politik an, in
dem er darauf verwies, wie wichtig es sei, dass zwar die gleichen
Strukturen im Verein herrschen
müssen, allerdings mit neuen
Köpfen, die diese Strukturen im
Begriff sind, auch lenken zu können. Für die Zukunft wünscht
sich der Bürgermeister einen TSV
Gersthofen, der es schafft alle
Abteilungen, von Leichtathletik
über Turnen bis zum Fußball, an
einem Standort unterzubringen
und eine feste Einheit als Verein
zu werden.
Gute Zusammenarbeit
zwischen Stadt und Verein
Daraufhin ergriff Michael Wenczel selbst das Wort und eröffnete
seine Rede mit einem Dank an
alle, die den Weg ins Autohaus
Wagner gefunden haben. Besonders erfreut zeigte er sich über
den Besuch einiger bekannter
Gesichter von seiner Zeit beim FC
Augsburg. Doch gleich zu Beginn
wollte er klarstellen, dass er nicht
als Geschäftsführer der Fußballabteilung das Amt übernommen
habe, sondern als Vertreter der
gesamten 14 Abteilungen, die im
Verein vertreten sind. „Ich möchte es erreichen, dass alle Abteilungen des TSV eine gemeinsame
Heimat bekommen und nicht
verstreut in der Stadt zu finden
sind. Wir sind ein Verein, der als
Einheit auftritt und so auch von
außen wahrgenommen werden
möchte.“ Außerdem betonte er,
dass der Erfolg nur durch eine
gute Zusammenarbeit zwischen
Stadt und Verein gelingen werde.
„Das Ziel ist es, dass die Stadt und
der Verein gemeinsam Schritt für
Schritt vorankommen und dass
beidseitig ein freiwilliges Engagement für den anderen herrscht.“
Er freue sich besonders auf die
Möglichkeit, die Berufspraxis als
Geschäftsführer hautnah miterleben zu können und betonte, dass
er durch das reichliche Potenzial
des TSV Gersthofen positiv in die
Zukunft blicken könne und dieses
auf jeden Fall nutzen werde.
Der Präsident des TSV Gersthofen, Jürgen Treffler, zeigte sich
über diesen Schritt besonders erfreut, da er mit Wenczel bereits
seit mehreren Jahren in engem
Kontakt steht und von der Philosophie seines Geschäftsführers
absolut überzeugt ist. „Ich freue
mich auf die Zusammenarbeit
mit Michael Wenczel und möchte
die Industrie in Gersthofen dazu
auffordern, den TSV weiterhin zu
unterstützen“, so Treffler.
Nach diesem Schlusswort nahm
sich Michael Wenczel ausreichend Zeit für Fragen und Gespräche mit den erschienenen
Gästen und blickt nun optimistisch auf seine Amtszeit. Zum
Beitrag: http://www.myheimat.
de/2353628/
Stadtleben | 27
Kultur
Kultur
Ute
UteLemper
Lemperkam
kamim
imRahmen
Rahmendes
desBert-Brecht-Festivals
Bert-Brecht-Festivals
Hinter Kulturamtsleiter Helmut Gieber und der Stadthalle Gersthofen liegt ein aufregendes Jahr
Andrea
AndreaMaria
MariaSchenkels
SchenkelsRoman
Roman„Tannöd“
„Tannöd“wurde
wurdegrandios
grandiosumgesetzt
umgesetzt
„Altweiberfrühling“: Auch im nächsten Jahr kommt die Grande Dame Ellen Schwiers nach Gersthofen
„Qualität ist bei uns oberstes Gebot“
Kulturamtsleiter Helmut Gieber blickt auf das kulturelle Jahr in Gersthofen zurück
Viel los war in in diesem Jahr in
Gersthofen. Für myheimat bayern
blickt Helmut Gieber auf das ausklingende Jahr 2011 zurück.
mh bayern: Die Stadthalle Gersthofen darf sich über Besucherrekorde freuen. Wie begründen Sie
den großartigen Erfolg der letzten Spielsaison?
Helmut Gieber: Hohe Besucherzahlen lassen sich auf ein
attraktives und vielschichtiges
Programm und eine starke Auslastung zurückführen. Auf die Programmauswahl haben wir bzw.
ich selbst großen Einfluss und
2011 offensichtlich wieder ein
gutes Händchen bewiesen. Bei
der Auslastung hat uns sicherlich die langfristige Schließung
der Kongresshalle Augsburg in
die Karten gespielt.
mh bayern: Wo Licht ist, ist auch
Schatten. Sie erwähnten, dass die
Stadthalle in vielerlei Hinsicht an
ihre Kapazitätsgrenze komme.
Helmut Gieber: Wir werden in
diesem Jahr erstmals die Marke von 200 Veranstaltungstagen überschreiten und kommen
28 | Kultur
auf eine Besucherzahl von rund
80.000 Personen. Die Rekordzahlen sind unter gleichbleibenden
Rahmenbedingungen,
insbesondere einer unveränderten
Personalausstattung,
nicht ohne Qualitätsverlust zu
bewältigen. Qualität ist bei uns
oberstes Gebot. Ich gehe zunächst davon aus, dass der enorme Druck auf die Stadthalle
Gersthofen mit der Wiedereröffnung der Kongresshalle im Mai
2012 wieder abnimmt.
mh bayern: Wenn Sie das Jahr
2011 Revue passieren lassen.
Welche Auftritte haben Sie besonders beeindruckt?
Helmut Gieber: Ohne Frage war
das Konzert von Weltstar Ute
Lemper zur Eröffnung des Augsburger Brechtfestivals ein besonderes Erlebnis. Wir wären auch
2012 gerne dabei gewesen. Leider konnte der Auftritt von Marianne Faithful aus Termingründen in Gersthofen nicht realisiert
werden. Grandios fand ich den
Auftritt vor Dieter Hildebrandt,
der mit 84 Jahren beweist, dass
Alter nicht von Können schützt.
Einen nachhaltigen Eindruck hat
nicht nur bei mir die „gespielte“
Lesung des gruseligen Erfolgsromans von Andrea Maria Schenkel „Tannöd“ mit Johanna Bittenbinder und Heinz-Josef Braun
hinterlassen.
mh bayern: Qualität ist Ihnen
bei der Auswahl des Programms
sehr wichtig. Anhand welcher
Kriterien versuchen Sie diese zu
gewährleisten?
Helmut Gieber: Eine intensive
Marktbeobachtung, zahlreiche
langjährige persönliche Verbindungen zu Künstlern, Agenturen,
Produzenten und über meine
Vorstandsarbeit bei der Inthega
zu Kollegen in Bayern und dem
ganzen Bundesgebiet helfen
mir, unseren Qualitätsanspruch
umzusetzen. Da wir selbst nicht
inszenieren oder produzieren, ist
unser Einfluss auf die Gastspiele
nur mittelbar.
mh bayern: Zur Schauspielerin
Ellen Schwiers hegen Sie nach
eigenen Angaben ein fast schon
freundschaftliches
Verhältnis.
Dieses Jahr kam sie nicht nur im
Rahmen zweier Inszenierungen
nach Gersthofen, sondern auch
für das Weißwurstfrühstück im
Sommer, das traditionell für alle
Abonnenten als Dankeschön veranstaltet wird. Warum zieht es
die Schauspielerin immer wieder
nach Gersthofen und darf man
sich auch 2012 auf sie freuen?
Helmut Gieber: Mit Ellen
Schwiers, der 81-jährigen Grande Dame des Theaters, verbinden
mich wohl einige Charakterzüge
wie Begeisterung, Ehrgeiz, Perfektionismus und Geradlinigkeit.
Und deshalb verstehen wir uns
über die langjährige Geschäftsbeziehung hinaus auch persönlich so gut. Das Publikum darf
sich im Frühjahr 2012 auf das
Stück „Altweiberfrühlung“ nach
dem Erfolgsfilm „Die Herbstzeitlosen“ freuen und im März 2013
führt Ellen Schwiers Regie in der
schwarzen Komödie „Belladonna“ mit ihrer Tochter Katerina
Jacobs (u.a. Bulle-von-Tölz-Partnerin) in der Hauptrolle.
mh bayern: Bereits seit mehreren Monaten beschäftigt die
Gersthofer die Frage, wie die
neugestaltete Stadtmitte aussehen soll. Was sind Ihre Wunschvorstellungen und welche Rolle
spielt dabei die Stadthalle?
Helmut Gieber: Das Kulturamt,
als Nutzer der Strasser-Villa, in
der wir uns seit vielen Jahren
recht wohl fühlen, ist in dieser
Frage befangen. Diplomatisch
beantwortet, wünsche ich mir
eine baldige zielführende Entscheidung im Interesse und zum
Wohle der Bürgerinnen und Bürger. Sollten wir die Villa verlassen müssen, hoffen wir sehr auf
eine adäquate, organisatorisch
sinnvolle Unterbringung.
mh bayern: Aufgrund niedriger
Gewerbesteuereinnahmen musste das Budget für die Stadthalle
in diesem Jahr um 33 Prozent gekürzt werden. An welchen Stellen
mussten Sie in diesem Jahr sparen und sieht das nächste Jahr
wieder rosiger aus? Schließlich
sind die Gewerbesteuereinnahmen wieder höher und auch die
vielen Besucher dürften Geld in
die Kasse gespült haben.
Helmut Gieber: Ein Kulturbetrieb ist kein Profitcenter, zu-
mindest nicht in materieller Hinsicht. Wir haben immer versucht,
im Rahmen der Zielvorgaben
optimiert zu arbeiten. Die Zielvorgaben, welche und wie viele
Angebote die städtischen Kulturbetriebe leisten sollen und was
sie der Kommune wert sind, entscheidet der Stadtrat. Kulturpolitik ist eines der letzten Refugien
kommunaler Selbstbestimmung.
Kultur braucht Planungssicherheit, am besten über ein Haushaltsjahr hinaus.
mh bayern: Vor ziemlich genau
einem Jahr war im Ballonmuseum die Janosch-Ausstellung zu
bestaunen, des Weiteren gab es
die Ausstellung „Deutschland
für Anfänger“ in diesem Jahr zu
sehen. Ist schon die nächste Sonderausstellung geplant?
Helmut Gieber: Sonderveranstaltungen im Ballonmuseum erhalten dessen Anziehungskraft.
2012 stehen erneut die mittlerweile etablierten Kinderkulturtage an und mit Dr. Trepesch,
Direktor der Kunstsammlungen
und Museen Augsburg, haben
wir erste Kontakte aufgenom-
men, um das Ballonmuseum mit
einem speziellen Beitrag in die
große Paul-Klee-Ausstellung der
Stadt Augsburg im Jahr 2013
einzubinden.
mh bayern: Für die aktuelle Saison, die noch bis Februar läuft,
steht das Programm fest. Auf
welche „Zuckerln“ können sich
die Stadthallenbesucher für das
restliche Jahr 2012 freuen?
Helmut Gieber: Die Biermöslblosn hat sich zwar aufgelöst,
aber Christoph, Michael und
neu dazu Karl kommen mit den
Wellküren am 22.11.12 in die
Stadthalle. Weiteres zur Vormerkung empfohlen sind: Die Flying
Superkids am 2.3., das erstmals
auf Tournee gezeigte Stück
„Der Blaue Engel“ im Dezember
und die Spider-Murphy-Gang
unplugged voraussichtlich am
29.11.12.
mh bayern: Wenn man mal die
Stadthalle außen vor lässt: Welche kulturellen Highlights, die es
2011 in Gersthofen gab, sollten
nicht unerwähnt bleiben?
Helmut Gieber: „Kulturina“, das
vom Verein „Lebendige Innenstadt“ konzipierte neue Stadtfest
hat hervorragend eingeschlagen.
Ich hoffe, dass der ebenfalls neu
ausgerichtete Weihnachtsmarkt,
der vom 24.11. bis 1.1.2012
dauert, mit seiner anheimelnden
Budenstadt und dem abwechslungsreichen Programm samt
Engeln und lebendigen Rentieren
zu einem Sammelpunkt im Stadtzentrum wird. Für mich persönlich war die diesjährige Vergabe
des Kunstpreises in Musik sehr
beeindruckend.
mh bayern: Das Leben ist zwar
kein Wunschkonzert, doch wenn
Sie freie Wahl hätten, welchen
Künstler hätten Sie persönlich
gerne in der Stadthalle?
Helmut Gieber: Ich wiederhole
mich, aber ich hoffe, dass mich in
ca. zehn Jahren die Rolling Stones
bei ihrem letzten öffentlichen
Auftritt in der Stadthalle Gersthofen in den verdienten Ruhestand
spielen. Bis dahin freue ich mich
noch auf viele überraschende
Verpflichtungen namhafter, aber
vor allem guter Künstler. (Fotos:
Stadthalle Gersthofen)
Kultur | 29
Kultur
Kultur
Die freudestrahlenden Kunstpreisträger
Verleihung des 27. Kunstpreises „Musik“
der Stadt Gersthofen
Bürgerreporter
Gerhard Fritsch:
Der Kunstpreis der
Stadt Gersthofen
wurde im Rahmen
einer Feierstunde in der Stadthalle öffentlich überreicht. Es wurden hervorragende Leistungen
im Bereich Komposition und
Interpretation gewürdigt. Das
dazugehörige Preisgeld in Höhe
von 3.000,- Euro wurde von der
VR-Bank Lech-Zusam eG Handels- und Gewerbebank gestiftet.
Gospelchor „Salvation“ begeistert das
Publikum in der St. Jakobuskirche
Eine Hommage an Mozart
Der Nachwuchs des Augsburger DanceCenters No 1 begeisterte mit „Little Amadeus“ in der Stadthalle Gersthofen
DanceArt Classic
e.V. Ballettförderverein: Augsburg
ist Mozartstadt und
passend dazu wählte das DanceCenter No1 für die
diesjährige Sommeraufführung
das Thema Mozart. Während
die älteren Schüler der Ballettakademie „Amadeus“ im Theater
Augsburg aufführten, tanzten die
Kleinsten bei „Little Amadeus“ in
der Stadthalle Gersthofen. Das
heitere Ballett über das Wunder-
30 | Kultur
kind Wolfgang Amadeus Mozart
beginnt an einem düsteren Ort dem Friedhof, wo Mozart begraben liegt. Raffaela Kraus, die nicht
nur in der Ballett-Company tanzt,
nimmt das Publikum mit auf die
Reise durch das Leben Mozarts.
„Vom unendlichen Universum
der Musik fiel er wie ein Stern
herab auf die Erde“, erzählte sie
geheimnisvoll in den Nachthimmel. Notenschlüssel tanzen auf
der großen Leinwand und „Amadeus“, mit Weltmeister Alexander
Die Fachjury konnte sich nicht
auf einen Gewinner einigen.
Sie entschied salomonisch, das
Preisgeld auf sechs Teilnehmer,
von insgesamt 21, zu verteilen.
Zu den Preisträgern gehören die
Künstler des „Trio Klarinettissimo“ Luis Gruber, Agnes Liberta
und Maxilian Hosemann. Des
Weiteren wurden Tobias Niederreiner, Teresa Schwamm und Dr.
phil. Daniel Mark Eberhardt geehrt. Zum Beitrag: http://www.
myheimat.de/2333031/
Arnold, erscheint auf der Bühne.
Das Pendant bei den Kleinsten
ist Ferdinand Lackerschmid, der
als „Little Amadeus“ im Handumdrehen die Herzen der Zuschauer eroberte. Wunderschöne Soli
zeigten Andrea Popa und Leonie
Brauneis. Die Ballettakademie
schaffte es, Mozart mit Pepp
und Anspruch für ein breites
Publikum zu präsentieren. Die
musikalische Bandbreite reichte
von Klassik über Pop bis hin zum
Hit der Kinderserie „Little Ama-
deus“ von Heinz Rudolf Kunze.
Herrliche Kostüme, fantastische
Hintergrundbilder, wie etwa ein
Himmel voller Geigen, und Gesang von Raffaela Kraus, Mona
Schenk und Raphaela Hofmann
sorgten für ein wundervolles
Ganzes. Alexander Arnold, der in
Kürze an die Ballettschule Berlin
geht, gab zu seinem Abschied
ein beeindruckendes Solo des
modernen Balletts. (Fotos: Diana
Deniz) Zum Beitrag: http://www.
myheimat.de/2077687/
Bürgerreporterin
Susanne Kirner:
Am Sonntag, den
13.
November
fand das alljährliche Konzert des Gospelchors
„Salvation“ unter der Leitung von
Tobias Leukhardt in der St. Jakobuskirche in Gersthofen statt.
Den Anfang machte das Lied „By
and By“, das a cappella präsentiert wurde und schon einen sehr
guten Einstieg in das Konzert
garantierte. Die restlichen 16
Lieder wurden dann von einer
Band, bestehend aus Keyboard,
E-Bass, Schlagzeug und als Neuheit auch Saxophon, begleitet.
Vom ersten Titel an konnte der
Chor zusammen mit den einzelnen Solisten die ca. 600 Zuhörer
fesseln und den Spannungsbogen
bis zum Ende hin aufbauen, sodass es beim wohl bekanntesten
Gospelsong „Oh Happy Day“ keinen der Anwesenden mehr auf
den Sitzen hielt. Mit den Zugaben „Amen“ und „Celebrate“ bedankte sich der Chor beim Publikum für die tolle Resonanz. Zum
Beitrag: http://www.myheimat.
de/2360512/
GASTSTÄTTE
HEIMGARTEN
Besitzerin
Ursula Königsdorfer
Wertinger Straße 32
86368 Hirblingen
Telefon: 08 21 / 46 98 47
Öffnungszeiten:
von 11. 00 - 22.00 Uhr
So + Feiertag 10-22 Uhr
Montag & Dienstag Ruhetag
Kultur | 31
Kultur
Kultur
Lesungen und Vorträge
Schulklassen kommen regelmäßig in die Stadtbibliothek
Susanne Niemann stellt die Künstler vor
Öffentliche Internetplätze
Interaktive Bilderbuchkinos
Blick ins Untergeschoss
Lesecafé für Schmökerstunden
Wellness-Center für den Geist
Jahresrückblick 2011 der Stadtbibliothek Gersthofen
Bürgerreporterin Ingrid Goelitz: Die Stadtbibliothek kann
sich auch acht Jahre nach ihrem
Umzug in das Ballonmuseum sehen lassen! Auf attraktiven drei
Etagen finden Kinder, Jugendliche und Erwachsene 40.000 Medien zur Information und Unterhaltung, die ständig aktualisiert
werden. Die Ausleihzahlen belegen es in aller Deutlichkeit: sie
sind kontinuierlich von 95.000
auf über 160.000 gestiegen!
Service
Sind die Literaturwünsche für
Studium und Beruf fachlich sehr
speziell? Kein Problem: Die Stadtbibliothek ist dem Leihverkehr
aller wissenschaftlichen Bibliotheken Bayerns angeschlossen
und bestellt online schnell und
unbürokratisch Bücher und Zeitschriftenaufsätze. Im Online-Verbund schwabenfindus.de präsentiert die Stadtbibliothek mit zehn
weiteren teilnehmenden Bib-
32 | Kultur
liotheken ihren Medienbestand
(ca. 290.000 Titel) in einem gemeinsamen Internetkatalog. Mit
einem Klick erfährt man, welche
Bibliotheken einen gewünschten
Titel im Bestand haben und mit
einem weiteren Klick kann er bestellt werden.
Veranstaltungen
Fachvorträge,
(musikalische)
Lesungen, Kindertheater, Vorlesenachmittage - auch speziell für
türkische Kinder - interaktive Bilderbuchkinos für Kindergärten,
Sommer-Ferien-Leseclub, Ferienprogramm, wissenschaftliche
Experimente und Englischkurse
für die Kleinen, Sprachkurse der
vhs für Erwachsene, vier öffentliche Internetrechner sowie das
Lesecafé mit seinen aktuellen Tageszeitungen und Zeitschriften
locken zahlreiche Besucher in
die Stadtbibliothek.
Das Alter der über 3.000 eingetragenen und aktiven Mitglieder
reicht von zwei bis 92 Jahren,
aber auch Nichtmitglieder können das Angebot in der Stadtbibliothek nutzen und die entspannte Atmosphäre genießen.
Nebenbei: Der Mitgliedsbeitrag
von 10,- Euro pro Jahr gilt nur
für Erwachsene! Kinder und Jugendliche sind zum Nulltarif willkommen.
Blick ins Jahr 2012
Auf der Wunschliste zum 75. Geburtstag der Stadtbibliothek steht
ein neues Angebot: Die „Onleihe“
im Verbund mit den Stadtbibliotheken Memmingen, Kempten,
Kaufbeuren, Neu-Ulm, Donauwörth und Stadtbergen soll ein
repräsentatives Angebot für legale Downloads von E-Books, EPapers und E-Musik rund um die
Uhr werden - für alle, die von den
Öffnungszeiten unabhängig sein
wollen oder aus zeitlichen oder
Mobilitäts-Gründen nicht kommen können.
Gymnasiastinnen des St. Stephan bei ihrer Darbietung
Reger Andrang
Online-Katalog der Stadtbibliothek:
gersthofen.webopac.winbiap.
net/gersthofen/Search.aspx
Online-Katalog des Verbundkataloges Schwabenfindus:
www.schwabenfindus.de
Website der Stadtbibliothek:
www.gersthofen.de/pages/
freizeitkultur/stadtbibliothek.
php
Veranstaltungen der Stadtbibliothek im Ballonmuseum:
www.ballonmuseum-gersthofen.
de Zum Beitrag: http://www.myheimat.de/2360920/
Öffnungszeiten
Di, Mi, Fr 13 - 17 Uhr, Do 10 - 19 Uhr,
Sa 10 - 13 Uhr
Stadtbibliothek Gersthofen:
Bahnhofstraße 12 in Gersthofen
Tel. 0821/2491-513, E-Mail:
[email protected]
Reinhold Schulze mit dem kritischen „Schweinebild“
Mitbegründerin Gertrud Öttl
Raum für künstlerische Entfaltung geben
Der Kulturkreis Gersthofen feierte in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen
Bürgerreporter
Gerhard Fritsch:
Der
Kulturkreis
Gersthofen kann
auf ein stolzes
Jubiläum zurück blicken: seit
30 Jahren bietet er Künstlern
verschiedenster Couleur eine
Plattform, ihre Kunstwerke der
Öffentlichkeit zu präsentieren.
In ca. 170 Ausstellungen wurden
Arbeiten aus dem Bereich der
bildenden Kunst (Malerei, Grafik,
Bildhauerei, Fotografie) vorgestellt.
Grund genug zur Vernissage einer Gemeinschaftsausstellung im
Gersthofer Rathaus zu laden. Im
großen Sitzungssaal trafen sich
Künstler und Gäste zu einer Feierstunde. Erster Bürgermeister
Jürgen Schantin, Kulturkreis-
Vorsitzende Susanne Niemann
und Künstler Iian Scheindling
wiesen auf die Bedeutung des
Kulturkreises und seine Anliegen
hin. Schantin stellte fest, dass
Künstler mit ihren Werken auf
das Gemeinwesen ausstrahlen.
Niemann trug Gedanken zum 30.
Jahr im Leben eins Menschen vor,
nachdenklich, tröstend und zuversichtlich - untermalt mit Toasts. Ein Rückblick in Form einer
Sprechperformance erinnerte an
bedeutende Ereignisse der vergangenen 30 Jahre. Besonders
beeindruckend: das Jahr 2011
mit dem 11. September. Die Akteure bedeckten angesichts des
Entsetzens ihre Augen... Schade,
dass der Lärm des nahen „Wintertraumes“ das Empfinden von
Betroffenheit störte. Anschlie-
ßend stellte Niemann Mitglieder
des Kulturkreises vor, darunter
die Gründungsmitglieder Getrud
Öttl und Günter Utz. Passende
musikalische Unterhaltung „lieferten“ vier junge Damen vom
Gymnasium St. Stephan mit Stücken von Beethoven und Schostakowitsch.
Niemann ist mit dem „Kunstpräsentieren“ durch den Kulturkreis
Gersthofen in den letzten 30 Jahren voll zufrieden. Dem Kreis besteht aus etwa 25 Mitgliedern; es
wurde bewusst auf die Gründung
eines Vereins verzichtet. „Sonst
wäre durch die Vereinsformalien die künstlerische Entfaltung
unserer Künstler eventuell beeinträchtigt worden“, erklärt die
Vorsitzende. Was wünscht sie
sich für die nächsten 30 Jahre?
„Dass wir weiterhin aufgeschlossen der zeitgenössischen Kunst
gegenüber stehen und unsere
Kreativität und Spontanität bewahren.“
Dass nicht nur Liebe, sondern
auch Kultur durch den Magen gehen kann, zeigte das kalte Buffet,
das samt Desserts mit viel Liebe
von den „Kunstschaffenden“ den
Gästen kredenzt wurde. Hierbei gab es Gelegenheit, mit den
Künstlern zu plaudern und neue
interessante Kontakte zu knüpfen. Die Gemeinschaftausstellung
des Kulturkreises Gersthofens
vermittelte somit ein Treffen
von Künstlern und Bürgern und
zeigte dazu einen kleinen Querschnitt von deren Arbeiten. Zum
Beitrag: http://www.myheimat.
de/1342178/
Kultur | 33
Kultur
Kultur
Die Führungsspitze
Kindermusical „Wakatanka“
Chor (Foto: Martin Förg)
Musik bringt Freude ins Leben (Foto: SMG)
„Sunny Mood“ (Foto: SMG)
Kol-la-Ballett mit „Afrika“
Pressesprecher Manfred Lamprecht
Hier liegt Musik in der Luft
Jahresbilanz der Sing- und Musikschule Gersthofen
Bürgerreporter
Siegfried
Rupprecht: Eine musikalische Ausbildung ist für die
Entwicklung von Kindern und
Jugendlichen überaus wertvoll.
Dazu trug auch heuer wieder die
Sing- und Musikschule Gersthofen entscheidend bei. „2011 haben wir nicht nur eindrucksvoll
Freude an der Musik vermittelt,
sondern auch Teamarbeit und
soziales Miteinander gefördert
und praktiziert“, verweist Vorsitzender Armin Gaurieder auf eine
positive Jahresbilanz.
„Musik verbindet.“ Unter diesem
Motto stellte die Sing- und Musikschule Gersthofen einmal mehr
ihre Leistungsfähigkeit unter
Beweis und untermauerte damit
ihre Stellung als wichtiger Kulturträger in der Region. Besonders
freute sich Gaurieder darüber,
dass die Einrichtung erneut Perspektiven für eine sinnvolle und
kreative Freizeitgestaltung aufgezeigt habe. „Musik verbindet
Menschen, egal welchen Alters,
über alle Grenzen und Anschauungen hinweg“, ergänzte Musikschulleiter Robert Kraus. Lässt
man das Jahr Revue passieren,
dann nahm das Jahreskonzert
einen wichtigen Stellenwert ein.
Die Schüler präsentierten in der
ausverkauften Stadthalle nicht
nur eine große Breite an musikalischen Stilrichtungen, sondern
34 | Kultur
auch einen faszinierenden Einblick in Chorgesang und Ballett.
2011 war auch das Jahr der
Neuwahlen der Vorstandschaft.
Armin Gaurieder wurde als Vorsitzender einstimmig bestätigt.
„56 Schüler singen in verschiedenen Chören zusammen“, ließ
er bei der Jahreshauptversammlung Zahlen sprechen. Hinzu
kämen vier Gesangsensembles
mit insgesamt 13 Schülern. Daneben gebe die Musikschule 16
Ensembles mit 124 Schülern und
verschiedenen Instrumenten die
Möglichkeit, öffentlich aufzutreten. Derzeit unterrichte die Schule 619 Schüler, so Gaurieder.
Dazu stünden 21 Lehrer befreit.
Schüler, Eltern und Lehrer
ziehen an einem Strang
Die Lehrer der Sing- und Musikschule seien weiter an der
örtlichen Mittelschule und der
Internationalen Schule Augsburg
(ISA) im Einsatz. Zudem gebe es
Früherziehung am Ulrichskindergarten und eine Zusammenarbeit
mit der Förderschule. „Um so einen musikalischen Erfolg auf die
Beine zu stellen, sind natürlich
nicht nur gute Instrumente und
qualifizierte Lehrer wichtig, sondern auch die engagierten Eltern
der Schüler“, so Gaurieder.
Dass die Sing- und Musikschule
Gersthofen offen nach außen ist,
zeigte sich eindrucksvoll beim
Kindermusical „Wakatanka“, das
zweimal in der vollbesetzten
Mehrzweckhalle in Batzenhofen
unter der Leitung der „Gersthofer
Blasharmoniker“ zur Aufführung
kam. Beide Institutionen hatten
in der Vergangenheit bereits auf
verschiedenen
musikalischen
Ebenen erfolgreich zusammengearbeitet.
Aushängeschilder
Aushängeschilder der Musikschule waren ohne Zweifel
einmal mehr die Vokalgruppe
„Delicious“ und die Big Band
unter dem Dirigat von Christian
Schmerder. Beide Ensembles absolvierten eine Reihe von Konzerten und Auftritten, bei denen
sie begeistertes Publikum - beispielsweise auf dem Bürgerfest
„kulturina“ - zurückließen. Die
Big Band stellte sich zudem im
Rahmen eines Benefizkonzerts
zu Gunsten eines Schulprojekts
im Senegal in den Dienst der guten Sache. Aber auch die Chöre
und Gesangsgruppen blickten
auf glänzende Auftritte zurück.
Erinnert seien ebenso an die musikalischen Beiträge der Schüler
und Lehrer der Musikschule bei
den Kol-la-Faschingssitzungen,
die dabei mehr als nur ein Feuerwerk der guten Laune abbrannten.
Eine Ausnahmestellung nahm
auch das Akkordeonorchester
„Accordimento“ - übrigens amtierender bayerischer Meister - ein.
Eindrucksvoll baute es Brücken
zwischen Pop, Swing und Klassik. Damit gewann der Klangkörper zuletzt auch die Herzen bei
einem Gastspiel im slowenischen
Ljubljana. Professor Ivan Florjanc
von der dortigen Musikakademie
sprach anerkennend von einem
„Nobelkonzert“.
Ropeskipper
Lukas Kiermeyr war in Afrika
Cristallica
Kol-la-Ballett
„Back to school“ mit Lechana
Fabian Lenz & Friends
Das Lechana-Paar
Matrosen des TSV Firnhaberau
Inspiration und Kreativität
Erfolg hat natürlich viele Väter und Mütter. Das ist auch
bei der Sing- und Musikschule
Gersthofen nicht anders. Einer,
der viele Spuren an der Einrichtung hinterlassen hat, ist Helmut
Lutz. Der Lehrer für Schlagwerk
hielt der Schule rund ein Vierteljahrhundert die Treue und war
mehrere Jahre Musikschulleiter. Während dieser Zeitspanne
führte er die Schule in eine moderne Ära. Jetzt kehrte er ganz
nach Schrobenhausen zurück,
wo sein Lebensmittelpunkt ist.
Zum Beitrag: http://www.myheimat.de/2358638/
Kontakt
Sing- und Musikschule, Quellenstraße 7 in Gersthofen, Tel.
0821/494930, E-Mail: [email protected]
de, Internet: www.musikschulegersthofen.de
Ein Feuerwerk der guten Laune
Kol-la war auch 2011 wieder ein voller Erfolg
Bürgerreporter
Gerhard Fritsch:
Die Kol-la-Aktiven
ließen es zum 41.
Mal wieder richtig
krachen. In der ausverkauften
Stadthalle Gersthofen wurde ein
Feuerwerk der guten Laune mit
viel Humor, Tanz, Akrobatik und
Büttenreden abgefeuert.
Beginnen wir mit den Tanzdarbietungen. Die Lechana-Mädchen
erinnerten mit „Back to school“
an eine Schulzeit, die anscheinend viel Sportunterricht vorsah;
zusammen mit den „Jungs“ wirbelten sie über die Bühne. Das
Kol-la-Ballett gefiel mit „Afrika“,
einer betörend schönen tänzerischen Vorstellung des schwarzen Kontinents, untermalt mit
landestypischen Liedern. Die
Gruppe „Cristallica“ lud zu einer
„Weltreise“ ein.
Die Mädchen zeigten viel Temperament und wussten jedes Land
tänzerisch zu charakterisieren.
Ähnlich zum Thema „Weltreise“
passte die Darbietung der „Matrosen“; eine gute Werbung für
die „Christliche Seefahrt“... Wer
hätte da nicht angesichts der
flotten Mädchen auf dem TSVFirnhaberau-Schiff angeheuert?
Was man mit einem Sprungseil
anstellen kann, zeigten überzeugend die „Ropeskipper“ mit
„Rock the Ropes“.
Gesangliche Leckerbissen servierten die Gruppe „Delicious“
der Sing- und Musikschule Gersthofen. Verbale „Schmankerl“
lieferten wiederum „Pressesprecher“ Manfred Lamprecht und
Herbert Lenz.
Nicht alle Beiträge der Kol-laAktiven können an dieser Stelle
erwähnt werden. Die „Handwerker-Musik“ von Fabian Lenz &
Friends, Lukas Kiermeyer mit seinen afrikanischen Erinnerungen,
um nur einige zu nennen. Der
Platz reicht nicht aus. Eine ähnliche Erfahrung übrigens, die das
Kol-la-Präsidium zu fortgeschrittener Stunde machen musste.
Die Zeit lief einfach davon und
es drohte aus der Sitzung eine
Mammut-Sitzung zu werden.
Auf jeden Fall ist es Kol-la wiederum bestens gelungen, den grauen Alltag vergessen zu lassen,
so wie es sich Sitzungspräsident
Karl-Heinz Wagner bei seiner
Begrüßungsrede wünschte. Zum
Beitrag: http://www.myheimat.
de/1466886/
Kultur | 35
Kultur
Kultur
J. Schantin, E. Schwiers, H. Gieber
Schöne Kulisse beim Weißwurstfrühstück
Beide in Schwarz: Ehepaar Schantin
Ein Dankeschön für die Theaterabonnenten
Weißwurstfrühstück für rund 150 Gäste im Gersthofer Stadtpark
„Voice 4 U“ begeistern Romantiker
Beim Auftritt in der Stadthalle Gersthofen trat Rico Klemm als neuer Sänger auf
Bürgerreporter
Michael Stauner:
„Voice 4 U“ hat einen neuen Sänger.
Rico Klemm heißt
der Mann mit der hohen BaritonStimme an der Seite von Sängerin Regine Sauter. Beim CandleLight-Konzert am 24. März in
der Stadthalle Gersthofen stand
Rico Klemm zum ersten Mal für
„Voice 4 U“ auf der Bühne.
Erst kommt Reinhold Ohmayer
ans Piano und beginnt sachte
zu spielen, dann erscheint Rico
Klemm, ehe Regine Sauter die
Bühne betritt. Danach nehmen
etwa gleichzeitig Gitarrist Adrian
Winkler, Bassist Harry Cocetti
und Schlagzeuger Tino Mende
ihre Plätze ein. Schon mit dem
ersten Duett des Abends, „Endless Love“, fesseln „Voice 4 U“ ihr
Publikum im Kleinen Saal.
„Wir haben Ihnen heute Welthits
bei Kerzenschein mitgebracht“,
kündigt Regine Sauter danach an.
Alte Melodien und Stücke vom
neuen Album „Vier“. Duette sind
darunter, aber auch Solo-Stücke.
„With or without you“ von U2
singen sie gemeinsam, ebenso
die neuen Songs „Nella Fantasia“
- die Filmmusik von Ennio Morricone aus „The Mission“, „Hard to
say I‘m sorry“ und die Titelmelodie von „Dirty Dancing“.
Bei „Time of my life“ klatscht das
Publikum mit und auch auf der
Bühne kam neben exzellenter
36 | Kultur
Musik, bei der die Instrumente
die Lieder voll ausspielen, aber
nicht wie bei vielen anderen
Bands die Sänger an Lautstärke
übertrumpfen wollen, sondern
hervorragend zusammenwirken.
Klassiker, Charthits, Filmmusik
und Songs aus Musicals - was sie
alle gemein hatten: hoffnungslose Romantik. Eine komplett in
rot getauchte Bühne, ordentlich
angezogene Musiker und Kerzenschein unterstützen diese
Songsauswahl und romantische
Stimmung. Beim „Phantom der
Oper“ wechselte die Farbe vom
warmen Rot allerdings zu einem
schaudernden Blau.
„Voice 4 U“ intoniert manche
Lieder auf eigene Weise. „Kyrie“
von Mister Mister wird da schon
mal in seine Einzelteile zerlegt
und nach eigenen Vorstellungen
zusammengesetzt. Meist bleibt
die Band aber am Original. Auch
stimmlich. Wie beim starken Italo-Pophit „Vivo per lei“, bei der
Rico Klemm im Duett brilliert.
Er überzeugt auch bei „Sie sieht
mich einfach nicht“, „Who wants
to live forever“, „Mandy“ oder
„Only you“. Hoher Bariton und
doch facettenreich, dabei ist der
Text klar verständlich. Ob Solo,
im Duett oder als Backgroundsänger - Rico Klemm bringt seine
Stimme harmonisch ein.
Auch Regine Sauter hat Lieder,
bei denen ihr Timbre richtig zur
Geltung kommt. Sie singt klar
wie Whitney Houston und Celine
Dion und freut sich ganz besonders auf „Immortality“ nach der
Pause, wenn sie das schwarze
Kleid gegen ein weißes tauscht.
Das schönste Lied des Abends
sei das von den Bee Gees für
Frau Dion geschriebene Lied.
„Da waren ungefähr 20 schönere
Lieder“, meint eine Konzertbesucherin und untermalt damit, wie
verschieden die Geschmäcker
doch sind. Aber der Band gefällt‘s
nun mal und Regine Sauter hat
den Song stimmlich drauf. Wie
so einige andere Stücke auch.
Vor seinem ersten Candle-LightKonzert mit „Voice 4 U“ hatte Rico
Klemm wahnsinniges Lampenfieber. Nur vier Stunden geschlafen
habe er. Der erste Ton auf der
Bühne bringt eine Erleichterung
und gleichzeitig „Ärger“: Das
Lampenfieber „hätte nicht sein
brauchen - war ja toll!“ Aber ein
bisschen Lampenfieber vor dem
Auftritt gehöre für Musiker auf
der Bühne einfach dazu.
In Gersthofen war es eine „Mischung aus Angespanntheit und
Freude“, analysiert der gebürtige
Berliner, der seit 2009 in Bamberg seine eigene Gesangsschule „Hammer Stimme“ betreibt,
hinterher. Immerhin steht die
Hälfte des Publikums im Kleinen
Saal bereits beim Abschlusslied
„Music“. Nach der zweiten Zugabe „Stand by me“ gibt es dann
stehende Ovationen vom ganzen
Publikum. Nervosität merkt man
Rico Klemm nicht an.
Die Band ist mit dem neuen Sänger „super“zufrieden, Rico Klemm
hat Lust, weiter bei „Voice 4 U“
mitzumachen. Schließlich hört
er genau diese romantische Musik auch privat. Zehn Lieder, die
„Voice 4 U“ in Gersthofen spielte,
zählen zu seinen eindeutigen
Favoriten. „Liebe auf den ersten
Ton“ nennt er sein Debüt im
Proberaum - auch wenn er weiß,
dass das schleimig klingt. Auch
wenn er die Hälfte der Songs bis
vor einem Monat, als der Anruf
von Regine Sauter kam, gar nicht
kannte.
Woher sich die beiden kennen?
Regine Sauter hat vor vier Jahren mit ihrer Band vor „Number
Nine“ gespielt, erinnert sich Rico
Klemm. Er war dort Sänger. Vor
wenigen Wochen rief sie ihn an.
Der bisherige „Voice 4 U“-Sänger
Tom Croèl, der eine tiefere Stimme hat, „will sich auf eigene Projekte konzentrieren“, sagt Rico
Klemm. Und wie nimmt er das
Blitzlicht auf der Bühne wahr,
wenn entgegen der Verbotsdurchsage Fotoapparate knipsen,
wie die Musiker im Kerzenschein
für Romantik sorgen? „Geil!“ Das
Blitzlichtgewitter stört die Zuhörer also mehr als den Sänger.
Passt nur nicht ganz zur CandleLight-Atmosphäre. (Foto: Rudolf
Koller jun.) Zum Beitrag: http://
www.myheimat.de/1634534/
Bürgerreporter
Gerhard Fritsch:
Das Kulturamt der
Stadt Gersthofen
lud zum Weißwurstfrühstück mit Musik in den
Stadtpark ein. Ein „Dankeschön“
am Ende der Theatersaison
für die Theaterabonnenten der
Stadthalle.
Etwa 150 Gäste, darunter Bürgermeister Jürgen Schantin und
etliche Stadträte, ließen sich mit
Weißwurst und Unterhaltungsmusik von den Gersthofer Blasharmonikern verwöhnen. Kulturreferent Helmut Gieber gab
einen kurzen Abriss über die vergangene Theatersaison, wobei er
sich zufrieden über eine gesteigerte Auslastung der Stadthalle
um zehn Prozent freute. Nach
aufwändiger Sanierung und Erweiterung in Sachen Brandschutz
und Lautsprecheranlage kann
die Stadthalle noch mehr Sicher-
heit bieten. Höhepunkt war der
Auftritt der Schauspielerin Ellen
Schwiers. In launiger Rede erzählte sie von Freuden und Nöten, die das Bühnenleben begleiten. Sie freute sich, endlich mal
wieder dem „Publikum ins Auge
schauen zu können“, was ja von
der Bühne aus nicht möglich ist.
Sie gab einen Ausblick auf zwei
Inszenierungen in der Stadthalle
Gersthofen. Das Publikum darf
sich 2012 auf „Altweiberfrüh-
ling“ freuen. Die Protagonistin
wies darauf hin, wie sehr die
Schauspieler ein beifallfreudiges
Publikum brauchen.
Die
Stadthalle
Gersthofen
braucht weiterhin ein treues
und aufgeschlossenes Publikum.
Mit diesem Weißwurstfrühstück
ist sie, nach dem Motto „kleine
Geschenke erhalten die Freundschaft“, auf einem guten Weg.
Zum Beitrag: http://www.myheimat.de/1947194/
Opern bayerisch serviert
Conny Glogger, Gerhard Anthoff und Michael Lerchenberg zeigten, wie massenkompatibel Opern sein können
Bürgerreporter
Gerhard Fritsch:
Musikalisch-klassische Leckerbissen auf bayerische
Art
„mundgerecht“
serviert:
dieses
Kunststück
brachten
Conny Glogger, Gerhard Anthoff
und Michael Lerchenberg in der
Stadthalle Gersthofen bestens
zustande. So kann man auch
Opern einem breiten Publikum
näherbringen. Manchmal musste man aufpassen, dass keine
Schluckbeschwerden auftraten
- Witz und Parodie ließen dem
Publikum kaum Zeit, sich auf
das nächste Bonmot vorzubereiten. Aida, Meistersinger und Lohengrin aus der Feder von Paul
Schallweg in das tiefste Bayern
versetzt, dargeboten von hoch-
karätigen bayrischen Vollblutschauspielern - das ist der „Stoff
aus dem die Lacher sind“.
Das Orchester unter der Leitung
von Rolf Wilhelm glänzte mit
einem Potpourri durch sämtliche
Musikwelten. Marsch, Walzer,
Polka oder Gstanz‘l lösten sich in
bunter Folge ab. Dazu noch der
Percussionist Werner Hofmeister, vor dem keine Gerätschaft si-
cher war. Seine Einlagen, darunter auch Schuhplattler, verrieten
hohes musikalisches Können, gepaart mit einer gesunden Portion
Komik.
Wen wundert es, wenn die drei
Protagonisten zuweilen der Situationskomik unterlagen und
selbst in Lachen ausbrachen.
Zum Beitrag: http://www.myheimat.de/2357836/
Kultur | 37
Wirtschaft
Wirtschaft
Bürgermeister Jürgen Schantin (2.v.l.) hat stets ein offenes Ohr
Hinter
HinterMax
MaxPoppe,
Poppe,Gerardo
GerardoOlita
Olitaund
undFlorian
FlorianWeiß
Weiß(v.l.)
(v.l.)liegt
liegtein
einarbeitsreiches
arbeitsreichesund
underfolgreiches
erfolgreichesJahr
Jahr
Auch
Auchan
aneinem
einemneuen
neuenKonzept
Konzeptfür
fürden
denFasching
Faschingwird
wirdgearbeitet
gearbeitet
Die Verweildauer im Zentrum soll gesteigert werden
Die
DieVerhandlungen
Verhandlungenmit
mitKünstlern
Künstlernfür
fürkulturina
kulturina2012
2012laufen
laufen
Der neue Weihnachtsmarkt wird vom Verein begrüßt
„Wir sind für alle Ideen und Anliegen offen“
Interview mit Gerardo Olita, Max Poppe und Florian Weiß vom Verein „Lebendige Innenstadt Gersthofen“
Seit gut einem Jahr ist Gersthofen um den Verein „Lebendige
Innenstadt Gersthofen“ reicher
und wohl (fast) jeder Gersthofer
hat davon schon mal gehört oder
ist mit dem Verein in Berührung
gekommen. Grund genug für uns
zum Jahresende Gerardo Olita,
Max Poppe und Florian Weiß einige Fragen zu stellen.
mh bayern: Mit dem Verein „Lebendige Innenstadt Gersthofen“
haben Sie sich dem Stadtmarketing verschrieben. Was fehlt aus
Ihrer Sicht in Gersthofen bzw.
was sollte dringend verbessert
werden?
Gerardo Olita: Gersthofen ist
eine sehr moderne Stadt und gerade in den letzten zehn bis 20
Jahren haben wir an vielen Stellen Zuwächse erfahren. Die Einwohnerzahlen steigen entgegen
dem allgemeinen Trend immer
noch sehr stetig an, wir weisen
neue Wohn- und Gewerbegebiete
aus und auch das Stadtzentrum
wurde und wird mit viel Aufwand
gestaltet. Leider wurde durch all
diese positiven Entwicklungen
das öffentliche Leben zuneh-
38 | Wirtschaft
mend anonymer. Hier sehen wir
unseren Ansatzpunkt, wir wollen zusammenführen und das
frühere Wir-Gefühl bei den Bürgerinnen und Bürgern stärken.
mh bayern: Wie läuft die Zusammenarbeit mit der Stadt,
anderen Vereinen und Gewerbetreibenden? Welche Wünsche
werden immer wieder geäußert?
Florian Weiß: Die Stadt unterstützt uns wirklich vorbildlich
und wir treffen mit unseren Ideen
stets auf ein offenes Ohr bei
Herrn Bürgermeister Schantin.
Zu vielen der Gersthofer Vereine
haben wir bereits ein vertrauensvolles Verhältnis aufgebaut und
gerade im ehrenamtlichen Umfeld wollen wir alle Beteiligten
noch enger vernetzen. Mit dem
großen kulturina-Auftakterfolg
diesen Sommer wurden schnell
weitere Veranstaltungswünsche
an uns herangetragen und hinter
den Kulissen arbeiten wir ja bereits an neuen Aktionen.
mh bayern: Können sich auch
andere Bürger mit Vorschlägen
und Ideen bei Ihnen einbringen?
Gerardo Olita: Wir wünschen
uns dies sogar und sind für alle
Ideen und Anliegen offen. Wir
freuen uns auch über jeden, der
uns dabei unterstützen möchte.
Am besten einfach melden unter
[email protected]
mh bayern: Wenn Sie Gersthofen mit anderen Kleinstädten im
Augsburger Landkreis vergleichen: Was hat Gersthofen anderen Städten voraus und was kann
Gersthofen von anderen Kommunen noch lernen?
Max Poppe: Große Vorteile sind
sicher unser vielfältiges Vereinsangebot, die Flexibilität und Bereitschaft im Rathaus und auch
die technischen Möglichkeiten,
die z.B. durch unsere moderne
Stadthalle gegeben sind. In anderen Städten packen allerdings oft
mehr Bürger mit an, wodurch ein
viel größerer Gemeinschaftsgedanke entsteht.
mh bayern: Mit der Neuausrichtung des etwas in die Jahre gekommenen Bürgerfestes konnten
Sie unter Beweis stellen, was Sie
können: Zweifellos war „kulturi-
na“ ein voller Erfolg. Wie sieht
Ihre Bilanz des Festes aus - auch
in finanzieller Hinsicht?
Florian Weiß: Tatsächlich war
kulturina 2011 auch in unseren
Augen ein grandioser Erfolg. Die
unzähligen Arbeitsstunden und
vielen schlaflosen Nächte haben
sich definitiv gelohnt, unser gesamtes Team aus vielen ehrenamtlichen Helfern hat wirklich
professionell
zusammengearbeitet. Trotz gleichbleibender
finanzieller Unterstützung der
Stadt im Vergleich zum früheren
Bürgerfest haben wir die Mehraufwände durch Sponsoren voll
abfangen können. Und unsere
Bereitschaft, kulturina 2012 anzugehen, bestätigt, dass sich das
Konzept trägt.
mh bayern: Die Messlatte für
„kulturina“ im nächsten Jahr
hängt nun ziemlich hoch. Gibt
es bereits Pläne für 2012? Was
könnte noch verbessert werden?
Max Poppe: Natürlich, wir stecken bereits mitten in den Vorbereitungen für das kommende Jahr. Die Sponsorenakquise
läuft auf Hochtouren und erste
Bandverträge sind bereits unterschrieben. Nur so können wir unseren hohen Qualitätsanspruch
sichern. 2012 werden wir noch
mehr Bühnenprogramm bieten,
auch das Angebot für Kinder und
Jugendliche wird deutlich ausgebaut. Außerdem wird das Künstlerzelt wachsen und wir werden
weitere ungewöhnliche kulinarische Angebote nach Gersthofen
holen.
mh bayern: Kein anderes Thema
wurde in diesem Jahr so heftig
und kontrovers diskutiert wie die
Neugestaltung der Stadtmitte.
Was sind Ihre Vorstellungen, die
Gersthofen attraktiver machen
könnten?
Florian Weiß: Wir brauchen
in allererster Linie mehr Qualität und Belebung im Zentrum,
die Verweildauer muss deutlich
steigen. Der Rathausplatz und
die Bahnhofstraße in diesem
Bereich müssen deutlich aufgewertet werden, mehr Grün und
Vorrang für den Fußgänger sind
hier nur einige Stichpunkte. Der
Vorschlag der CSU zum „Shared
Space“-Gedanken ist unseres Erachtens z.B. ein großer Schritt in
die richtige Richtung. Proaktiv
muss die Ansiedelung von Cafés,
Boutiquen u.ä. unterstützt werden, die reine Ansammlung von
Filialen und Discountern ist definitiv keine Lösung. Eine gesunde
Mischung aus all diesen Angebo-
ten hat auch in anderen Städten
zum Erfolg geführt.
mh bayern: In Gersthofen tut
sich was: Erstmals gab es dieses
Jahr eine lange Einkaufsnacht
mit Geschäftsöffnung bis 23
Uhr. Auch der Weihnachtsmarkt
wurde runderneuert und öffnet dieses Jahr durchgängig für
sechs Wochen seine Pforten.
Wie ist Ihre Meinung zu dieser
Entwicklung? Können Sie in Zusammenarbeit mit der Stadt Ihre
eigenen Ideen einbringen?
Gerardo Olita: Wir freuen uns
über diese Entwicklungen, wünschenswert ist ein breites und
vielfältiges Angebot im Zentrum
über das ganze Jahr hinweg. Das
Schöne bei all diesen Aktionen ist,
dass kein Eintritt erhoben wird
und von Jung bis Alt alle Altersklassen angesprochen werden.
Weitere Stichworte in diesem
Zusammenhang sind übrigens
z.B. der Gersthofer Fasching und
die traditionsreiche Kirchweih,
auch hier arbeiten wir an neuen
Konzepten.
mh bayern: Wir wünschen Ihnen
viel Erfolg für das nächste Jahr
und danken für das Interview!
(Fotonachweis linke Seite: Florian Weiß; Fotonachweise rechte
Seite oben: Oliver Kiehn, Mitte:
Hermann Oehmig, unten rechts:
Norbert Steffan, unten links: Gerhard Fritsch)
Wirtschaft | 39
Wirtschaft
Wirtschaft
Für
FürGroß
Großund
undKlein
Kleinwar
warviel
vielgeboten
geboten
beim
beimTag
Tagder
deroffenen
offenenTür
Tür
im
imIndustriepark
IndustrieparkGersthofen.
Gersthofen.
Unter den 3000 Besuchern war auch viel Prominenz aus Politik und Wirtschaft
(von links): Dr. Leonhard Unverdorben (Standortleiter Clariant), Dr. Josef Geller (Verband der chemischen Industrie), Bürgermeister Jürgen Schantin,
Dr. Mathias Mehrer (Betriebsleiter CABB), Holger Amberg und Heinz Mergel (Geschäftsführer IGS), Dr. Joachim Lucas (Umweltschutz IGS).
Hinter die Kulissen geschaut
Anzeige
Der Industriepark Gersthofen öffnete seine Pforten – und fast 3000 Besucher kamen
Der 9. Juli war für den Industriepark Gersthofen ein ganz
besonderer Samstag: Wochenlang hatte das Vorbereitungsteam den gemeinsamen
„Tag der offenen Tür“ aller elf
Unternehmen geplant. Und
so konnte den fast 3000 Besuchern ein interessanter Tag
voller Informationen und Aktionen geboten werden. Bei
strahlendem Sommerwetter
wurde das Geschehen innerhalb des Chemiestandortes
genauestens unter die Lupe
genommen:
men für die Veranstaltung,
das Motto lautete: „Chemie
– unser Leben, unsere Zukunft“. Den Verantwortlichen
in den Unternehmen war es
ein Anliegen den Besuchern
zu zeigen, wo ihnen Chemieprodukte im täglichen Leben
begegnen und vor allem,
dass die in ihren Betrieben
beschäftigten Mitarbeiter/innen mit Chemie umgehen
können. Egal, ob in der Produktion, im Service oder im
Versand: Sicherheit steht immer an erster Stelle.
Die Hersteller von Chemikalien (Arizona Chemical, CABB,
Clariant und INVISTA) hatten
einige Produktionsbetriebe
geöffnet und informierten die
Gäste über die verschiedenen
Produktionsschritte bis hin
zu den Anwendungsgebieten
der fertigen Produkte, die im
Alltag eines jeden Menschen
nicht mehr wegzudenken
sind. In diesem Jahr bildete
das „Internationale Jahr der
Chemie“ der Vereinten Nationen (UN) den offiziellen Rah-
Das Programm des „Schautages“ war vielseitig:
40 | Wirtschaft
• Besichtigung ausgewählter Produktionsbetriebe, des
EBS (Ersatzbrennstoff)-Kraftwerks, der Kläranlage, des
Ausbildungszentrums
und
der Werkfeuerwehr,
• Demonstrationen der Logistikleistungen und des Bahnbetriebes,
• Vergnügungspark für Kin-
der mit Hüpfburg, Kinderschminken, Malwettbewerb,
Fahrzeugparcours und Ballonmodellierer.
• Auftritt der Stadtkapelle
Gersthofen und einer KinderJazztanzgruppe,
• Torwandschießen mit Messung der Ballgeschwindigkeit,
• Info-Zelt der Betriebsräte,
• Präsentation eines Gasballons durch den Ballonverein
Augsburg sowie ein
• Stolperpfad der Berufsgenossenschaft RCI (Rohstoffe
und chemische Industrie).
Der Übertragungswagen von
hitradio rt.1 war vor Ort und
berichtete live vom Geschehen aus dem Industriepark.
Und außerdem konnte einigen Mitgliedern einer Künstlergruppe der „Friedberger
Kunstspechte“ beim Malen
über die Schulter geschaut
werden. Für große und kleine
Besucher waren viele Informationen und Attraktionen
geboten, und für das leibliche
Wohl der Besucher war natürlich bestens gesorgt.
Prominente Besucher waren
Bürgermeister Jürgen Schantin, Landrat Martin Sailer und
Dr. Josef Geller von Verband
der chemischen Industrie
in München. Beim Rundgang über das Werksgelände konnte der aufmerksame
Beobachter
ausschließlich
zufriedene und fröhliche Gesichter sehen und somit war
für die Verantwortlichen des
Organisationsteams das Gesamtziel erreicht.
Der Industriepark Gersthofen setzt seit vielen Jahren
erfolgreich auf einen offenen
Dialog mit der Öffentlichkeit.
Der in regelmäßigen Abständen durchgeführte Tag der
offenen Tür ist ein Beispiel
dafür.
Info
Auf dem 35 Hektar großen Gelände arbeiten in
elf Unternehmen rund 1.500 Mitarbeiter/-innen.
Standortbetreibergesellschaft ist die IGS (Industriepark Gersthofen Servicegesellschaft mbH), eine
100-prozentige Tochtergesellschaft der MVV Energiedienstleistungen GmbH in Mannheim. Mit knapp
200 Mitarbeitern kümmert sich die IGS um die
Energie- und Medienversorgung des Standortes, die
Bereitstellung der Infrastruktur, die Entsorgung von
Abwässern sowie um alle Dienstleistungen rund um
Sicherheit, Umweltschutz und Gesundheitsschutz.
Darüber hinaus ist die IGS mit rund 140 Auszubildenden einer der größten Ausbildungsbetriebe in
der Region.
Industriepark
Gersthofen
Der Standort mit Kompetenz
und Zukunft
www.industriepark-gersthofen.de
Kontakt:
IGS Industriepark Gersthofen Servicegesellschaft mbH
Ludwig-Hermann-Straße 100 I 86368 Gersthofen
Telefon 0821 479-0 I [email protected]
I N V I S TA
™
www.industriepark-gersthofen.de
Wirtschaft | 41
Unsere zuverlässigen Dienstleister
Unsere zuverlässigen Dienstleister
Unsere zuverlässigen
Handwerker und
Dienstleister in Gersthofen
Auf dieser Doppelseite finden Sie
die richtigen und kompetenten
Ansprechpartner vor Ort für Ihre
handwerklichen Aufgaben.
Wir bedanken uns bei allen Betrieben für die treue und langjährige Zusammenarbeit und freuen
uns, wenn Sie diese Dienstleister
Isolierglasherstellung
Wärme- SchallSchutzisolierung
Neu- und
Reparaturverglasung
Ganzglasanlagen
bevorzugt bei Ihren Vorhaben berücksichtigen: Ob Renovierung,
Sanierung, Neuanschaffung oder
einfach nur für ein unverbindliches Angebot. Die Handwerker
und Dienstleister stehen Ihnen
gerne zur Verfügung!
Sind Sie an einer Anzeige im
„gersthofer“ interessiert?
Wintergärten
Roschmann Glas
GmbH & CO. KG
• Rohbauarbeiten
• An- und Umbauarbeiten
• Gewerbebau
• Reihen- und Doppelhäuser
• Eigentumswohnungen
• Verputzarbeiten
Elektro Hadwiger
Sprechen Sie mit uns!
Wir informieren Sie gerne
über unsere Leistungen.
Kontakt:
Telefon: 0821 - 25 92 84 - 801
[email protected]
z.B. Video-Tür-Sprechanlage
für ein Einfamilienhaus ab 895,00€
Am Weiher 2 • 86672 Thierhaupten - Neukirchen • Tel. 08276 / 6 98
[email protected] und www.schmid-bau.net
Autosattlerei • Möbelpolsterei
Dieselstraße 37
86368 Gersthofen
Telefon 08 21 / 490 06-0
Telefax 08 21 / 47 11 27
www.roschmann-group.com
 Hausgeräte
 Elektrobiologische Installation
 ISDN, TK-Anlage
 Beleuchtungstechnik
 Satelliten-, Alarm- u. Brandmeldeanlagen
 Beschattungs- u. Klimatechnik
 Projektierung von Elektroanlagen
 EIB Bussysteme
 Blitz- u. Brandschutzsysteme
 Photovoltaikanlagen (Solarstrom)
 Wohnraumlüftung, Raumklima
 Schwimmbäder und Zubehör
 Wärmepumpen
Egerländerstr. 10  86368 Gersthofen  Tel.- 0821/ 472751
www.elektro-hadwiger.de mit Online-Shop
Bauernstr. 26
86368 Gersthofen
Tel. 0821. 49 90 55
[email protected]
Cabrio-Verdecke • Oldtimer- und
Kutschenrestaurierung • orthopädische Autositze
Sitzumbauten im Auto und in der Wohnung
Sitzkomfort nach Maß
bietet die körperechte Paßform,
individuell auf Ihren Körper
zugeschnitten.
Autositze sind für fast alle
Fahrzeuge geeignet.
eis l
p r iege
n s achz
t i o ond ,000
A k rlus T € 1188,
E
b€
bei m2 a
bietet mit seinem Meßsitz
professionelle Anpassung des
Sitzes an Ihren Körper.
Wir möbeln Ihre alte
Liebe wieder auf!
Frisch bezogen oder gepolstert,
wirkt Ihr betagter Sessel völlig
umgewandelt. Wir holen ihn und liefern
Wohlfühl-Komfort zurück
Hermann Schnierle GmbH, Dieselstraße 43, 86368 Gersthofen
Tel.: 08 21/2 9 9 9 30, Fax: 08 21/ 47 17 05
Ulmerstraße 128, 86156 Augsburg, Tel.: 0821/ 40 38 44
e-mail: [email protected], Internet:www.schnierle.de
42 | Wirtschaft
www.myheimat.de
Wirtschaft | 43
Wirtschaft
Wirtschaft
CEREC 3D
Anzeige
Perfekte, dauerhafte vollkermische Restaurationen abdruckfrei und in einer Sitzung.
Nach den Gesetzen der Natur statt Pi mal Daumen
Auch für Brückenversorgungen
nehmen wir keine Abdrücke mehr.
Das nach der Präparation mit der
CEREC 3D Kamera gewonnene digitale Modell wird per Internet in
Sekunden an das zahntechnische
Labor übertragen, welches nun
am Computer das Brückengerüst
konstruiert und mit einer CAM
Schleifmaschine aus hochfester
Zirkonkeramik ausschleift. Anschließend wird das Keramikgerüst ästhetisch verblendet. Nach 1 Woche, während der Sie mit einem passgenauen Provisorium versorgt sind, kann die „abdruckfreie Brücke“
eingesetzt werden.
Als Restaurationsmaterial für alle Versorgungsarten haben sich seit
inzwischen mehr als 10 Jahren keramische Materialien zunehmend
durchgesetzt. Durch die adhäsive Verklebung mit der Zahnsubstanz
ist die Haltbarkeit einer hochwertigen Keramik-restauration inzwischen der einer Goldrestauration überlegen. Die Zahnrestsubstanz
bei Inlays wird durch die Verklebung mit der Keramikrestauration
sogar stabilisiert, wodurch Schmelzausbrüche, wie sie bei Goldinlays
häufig vorkommen verhindert werden. Perfekte Verträglichkeit (biokompatibel), unerreichte Ästhetik, Erhalt natürlicher Zahnsubstanz
und entzündungsfreies Zahnfleisch dank glatter plaque-hemmender
Oberfläche sind weitere gewichtige Argumente. Und zu guter letzt
sind wegen der hohen Goldpreise vollkermische Versorgungen auch
noch günstiger. Für Inlays, Kronen (zahn- oder implantatgetragen),
Veneers und Brücken werden in meiner Praxis inzwischen keine Abdrücke mehr genommen, sondern die Situation mit Hilfe der CEREC
3D Kamera im Mund fotografiert. Aus den Daten wird ein dreidimensionales Modell im Computer errechnet, welches detailgenauer ist als
das althergebrachte Gipsmodell.
Bei
Einzelzahnversorgungen (Inlays, Kronen,
Veneers) wird die Restauration nun direkt mit
Computerhilfe konstruiert.
Hierbei ist die inzwischen
seit 25 Jahren weiterentwickelte CEREC 3D Software durch biogenerische
Berechnung in der Lage
aus der Zahnrestsubstanz
des Zahnes oder sogar
aus der Form anderer Zähne im Patientenmund die ursprünglich gewachsenene, genetisch vorgegebene Form der Kaufläche zu errechnen. Der Zahn wächst quasi neu, wobei auch die Beziehung zu den
Nachbar- und gegenüberliegenden Zähnen in die Berechnung mit
einbezogen wird.
Die so errechnete Restauration
wird nun innerhalb von nur 10
Minute aus einem hochfesten Keramikblock passgenau herausgeschliffen und direkt im Anschluß
mit Ihrem Zahn verklebt. Die perfekte Versorgung eines Zahnes mit
einer ästhetischen, dauerhaften
vollkeramischen
Restauration
dauert auf diese Weise nur 60-90
Minuten und ist danach sofort voll
belastbar.
44 | Wirtschaft
Mit dem CEREC System welches von Sirona (Siemens Medizintechnik)
seit 25 Jahren weiterentwickelt und perfektioniert wird habe ich in
meiner Praxis in den letzten 15 Jahren hervorragende Erfahrungen
gemacht und inzwischen mehrere tausend Restaurationen erfolgreich eingegliedert.
In nur einer Sitzung eine perfekte, nach den Gesetzen der Natur hergestellte, absolut natürlich wirkende und dauerhafte Restauration:
Das macht CEREC 3D möglich!
Haller Nutzfahrzeuge in Gersthofen:
Immer besser im Dienste des Kunden
Auf eine fast 130-jährige Erfolgsgeschichte kann Haller Nutzfahrzeuge zurückblicken. Gottfried
Haller legte 1882 mit einer
Lohnkutscherei in Augsburg den
Grundstein Unternehmen. Mit
Mut und Geschick steuerten er
und seine Nachfahren das Unternehmen durch alle Wandlungen
der Geschichte. 1962 erfolgte
der Umzug in den neu errichteten Betrieb in Gersthofen. In kontinuierlicher Tradition führt heute Andreas Haller in der fünften
Generation das Familienunternehmen. Als moderner Dienstleistungsbetrieb und Anbieter für
die gesamte Produktpalette der
IVECO-Flotte vom Fiat-Transporter über Daily, EuroCargo bis zur
Zugmaschine Stralis sowie vom
Minibus bis zum modernsten
Reisebus der Marke Irisbus
ist die Firma Haller für Sie der
richtige Ansprechpartner. Das
Unternehmen legt großen Wert
auf den exzellenten Service eines
hochmotivierten Teams mit 40
Mitarbeitern. Modernste Technologie und stetige Fortbildung
Anzeige
garantieren die zuverlässige Leistung auf dem letzten Stand der
Technik. Damit dieser Anspruch
auch in Zukunft erfüllt wird,
nimmt Haller Nutzfahrzeuge
seine Rolle als Ausbildungsbetrieb sehr ernst. Das hohe Qualitätsbewusstsein sowie auch die
Einsatzbereitschaft eines jeden
Einzelnen legen den Grundstein
für vertrauensvolle und langfristige Partnerschaften zu den
Kunden. Darüber hinaus sorgen
Partnerschaften mit den Herstellern dafür, dass auch Anhänger, Auflieger, Ladebordwände,
Mautgeräte, Reifen, Kühlsysteme
Tuning usw. durch die Haller
GmbH & Co. KG bereut werden
können. „Mit vereinten Kräften
für Ihre Zufriedenheit für Sie im
Einsatz“, erklärt Geschäftsführer
Andreas Haller das Motto des erfolgreichen Unternehmens. „Mit
großer Erfahrung und ständiger
Schulung, modernster Technik
und persönlicher Verantwortung
tun wir alles dafür, dass Sie in Bewegung bleiben - auch außerhalb
der üblichen Geschäftszeiten.“
Wir verfügen über einen Erfahrungsschatz aus über 125 Jahren in den
Bereichen LKW, Omnibusse, Transporter und Wohnmobile.
Flotowstr. 14 • 86368 Gersthofen • Telefon 0821/24997-0
Fax 0821/24997-97 • Email: [email protected]
Schreib mit! So kommt dein Beitrag ins Magazin:
1. Fotos schießen
Wir wollen deine Sichtweisen und Geschichten
aus deiner Heimat!
2. Beitrag hochladen
Registriere dich kostenlos auf www.myheimat.de
und veröffentliche deine eigenen Beiträge.
3. Ins Magazin
Jeder deiner Beiträge könnte ins nächste Magazin
kommen.
Ihre Praxis für Zahnheilkunde
Dr. Volker Burghard
Kompetenter Partner: Simon Rößle Elektrotechnik
Mehr als Licht und Steckdosen...
Wer plant, ein Haus zu bauen,
eine Bestandsimmobilie umzubauen oder ein altes Gebäude zu
sanieren, hat eine Vielzahl von
Entscheidungen zu treffen. Einige der aktuell wichtigsten sind
wahrscheinlich: „Wie spare ich
Energie?“ oder „Kann ich meinen Wohnkomfort noch verbessern?“ Dass dies keinesfalls ein
Konflikt ist, zeigten wir bereits in
vielen Projekten, vom Einfamilienhaus bis hin zum großen Objektbau. Als Innungsfachbetrieb
für Gebäudetechnik bieten wir
unseren Kunden traditionelles
Anzeige
Elektrohandwerk und neueste
Technologien für jede Anlage.
Neben der Elektroinstallation,
Instabus KNX und verschiedenen
Sicherheitssystemen, planen und
installieren wir auch Wohnraumlüftungen, Wärmepumpen,
Photovoltaikanlagen uvm. Zuverlässigkeit, Kompetenz und Spitzenservice sind unsere Stärken.
Unser junges, motiviertes Team
zeigt Ihnen gerne kostenlos und
unverbindlich, was in Ihrem Bauvorhaben steckt. Simon Rößle
Elektrotechnik,
Augsburger
Straße 34, 86368 Gersthofen
Wirtschaft | 45
Wirtschaft
Nur zu Fuß gehen ist
umweltfreundlicher!
In Gersthofen an der Agip Tankstelle im Gewerbegebiet am
Mercedesring 2 tanken Sie 100% Bio-Erdgas aus Altenstadt!
Gersthofen erhält neue Erdgastankstelle
Ab sofort ist das umweltfreundliche Bio-Erdgas auch in unserer Wohlfühlstadt erhältlich
sich, in unmittelbarer Nähe zum
Betriebshof eine neue Tankmöglichkeit für ihre Erdgasbusse zu
haben. Die Erdgas-Tankstelle
in Gersthofen wird als erste
Tankstelle deutschlandweit ausschließlich Bio-Erdgas aus biogenen Reststoffen zur Verfügung
stellen. Für erdgas schwaben, den
ÖPNV in Gersthofen und jeden
Erdgasfahrzeugfahrer bedeutet
das, dass damit bereits heute
eine nahezu vollständige Emissionsreduktion im Straßenverkehr
erreicht wird. zero emission - ein
Ziel, das die E-Mobilität erst in
Zukunft zu erreichen hofft. Vielfahrer wie Kommunen, Sozialstationen oder Taxiunternehmen
setzen inzwischen auf Erdgas
als Kraftstoff. Auch immer mehr
Privatpersonen fahren mit Erd-
gas, denn Erdgasfahrer können
durch Begünstigung der Mineralölsteuer bis mindestens 2018
bei den Spritkosten bis zu 50%
sparen. Tanken von Bio-Erdgas
ist unkompliziert und umweltfreundlich. Viele Fahrzeugmodelle sind serienmäßig ab Werk
mit Erdgasantrieb erhältlich und
die Produktpalette erweitert sich
stetig.
(Foto: Max Riedel)
Im feierlichen Rahmen wurde in
Gersthofen die erste 100 %-BioErdgas Tankstelle mit Bio-Erdgas
aus biogenen Reststoffen eröffnet. erdgas schwaben schreibt
in Gersthofen ein weiteres Kapitel in Sachen Ökomobilität. Die
Gersthofer Verkehrsgesellschaft
setzt bei der Auswahl der eingesetzten Fahrzeuge auf umweltfreundliche Technik und freut
An der Erdgas-Tankstelle in Gersthofen hat erdgas
schwaben im April 2011 deutschlandweit erstmals
etwas Sensationelles auf den Weg gebracht, was
seitdem auch an 4 weiteren erdgas schwaben Tankstellen in Nördlingen, Donauwörth, Landsberg und
Kaufbeuren Standard ist: Hier wird ausschließlich
›BioErdgas‹ angeboten, CO2-neutrales Bio-Erdgas aus
Altenstadt bei Schongau. Und das wird vollständig
aus biogenen Reststoffen gewonnen, die z.B. aus
Molkereiprodukten oder Speiseresten regionaler
Unternehmen bestehen. Weder Energiepflanzen
noch Ackerland sind nötig, stattdessen werden
Abfallstoffe entsorgt, indem man aus ihnen hochwertige Energie gewinnt!
Mit 100% Bio-Erdgas aus biogenen Reststoffen als
Kraftstoff setzt erdgas schwaben neue Maßstäbe.
Denn das bedeutet schon heute eine fast vollständige Emissionsreduktion (zero emission) im Straßenverkehr. Ein Ziel, das die E-Mobilität erst in ferner
Zukunft zu erreichen hofft. Die Deutsche Energie
Agentur (dena) in Berlin bestätigt: „Fahren mit BioErdgas verursacht genauso wenig Emissionen, wie
Fahren mit Ökostrom aus Windkraft.“
Erdgasantrieb (CNG) ist längst die ökologisch
und ökonomisch sinnvolle Alternative zu konventionellen Verbrennungsmotoren.
Die Modell-Palette serienmäßig erdgasbetriebener
Fahrzeuge aller Klassen erweitert sich stetig. Vielfahrer wie Kommunen, Sozialstationen oder Taxiunternehmen und auch immer mehr Privatpersonen
setzen inzwischen auf Erdgas (CNG) als Kraftstoff.
Und fahren damit konkurrenzlos günstig, denn Sie
können bei Spritkosten und Kfz-Steuer sparen.
Das Erdgas-Tankstellennetz in Deutschland und im
angrenzenden Ausland wird ständig ausgebaut.
Und für den Fall der Fälle verfügen alle Erdgasfahrzeuge über einen Benzintank.
Infos rund ums Thema finden Sie auch unter
www.erdgas-schwaben.de und www.gibgas.de.
Fahren mit BioErdgas
n erd g a s vo
ie
BioErd
n ke n S ,
10 0 %
b en ta
a
w
h
sb erg
d
gas sc
, L an
n
fe
o
örth
th
in G ers ren, D onauw
eu
en!
g
Kaufb
lin
Nörd
und in
bis zu 50 %
<
weniger Spritkosten
<
bis zu 95 %
weniger Schadstoffe
100 % Fahrspaß
Telefon 0821 9002-328
Bernhard Schinzel (Geschäftsführer GVG, l.), Werner Ziegelmeier
(Geschäftsführer GVG, 2. v.l.), Klaus-Peter Dietmayer (erdgas
schwaben, 3. v.l.), Jürgen Schantin (Bürgermeister Gersthofen, 4.
v.l.) sowie interessierte Stadträte
46 | Wirtschaft
100 Jahre Innovation
Mellon Design
www.erdgas-schwaben.de
Wirtschaft
Wirtschaft
Dieselstraße 30
86368 Gersthofen
www.amg-wohnbau.de
Farbenfrohe Vielfalt
Stefanie Raba hat sich mit WOHNakzente einen Traum erfüllt
Gardinen & mehr
WOHNakzente - Gardinen & mehr
Anzeige
Ein interessantes Sortiment, individuelle Beratung und perfekter Service sorgen für ein schönes Zuhause
Gersthofen hat ein neues Ziel
für Gardinenkunden. Inhaberin
Stefanie Raba hat sich mit der Eröffnung ihres Geschäftes WOHNakzente im Juli einen Traum erfüllt. Bereits seit 1999 war sie
in Gersthofen in der Heimtextilbranche tätig - Stammkunden
kennen sie vor allem unter ihrem
Geburtsnamen Cambeis gut. Mit
WOHNakzente bietet Stefanie
Raba ihren Kunden nun ein interessantes Sortiment. Denn: wie
der Zusatz „Gardinen und mehr“
schon aussagt, gibt es hier neben
Gardinen und Sonnenschutz noch
viele andere schöne Dinge für ein
schönes Zuhause. Tischwäsche auch als Maßanfertigung -, Tischsets, Wachstuchmeterware, Küchentextilien, Frottierwaren vom
Waschhandschuh bis zum Wellnesstuch, Sofakissen, kuschelige
Wohndecken, hochwertige Geschenkartikel und Accessoires
runden das WOHNakzente-Sortiment ab. Service, individuelle Beratung und Kundenzufriedenheit
stehen bei Stefanie Raba stets an
erster Stelle.
Gerne kommt sie zu Ihnen nach
Hause, um vor Ort Fenster auszumessen und zu Ihrem individuellen Einrichtungsstil passende
Dekorationsvorschläge
auszuarbeiten. Diese Dekorationen
werden dann angefertigt und auf
Wunsch fachgerecht montiert
bzw. dekoriert. Vereinbaren Sie
einfach einen Termin. Den Mittelpunkt des großzügig gestalteten Verkaufsraums bildet eine
Telefon 0821 - 24 24 77 20
Telefax 0821 - 24 24 77 40
[email protected]
gemütliche Sofalandschaft, die
zum Beispiel die Männer zum
Verweilen einlädt während ihre
Frauen in Ruhe Gardinenstoffe
auswählen. Lesematerial, eine
Tasse Kaffee, Espresso oder ein
Glas Edelsteinwasser verkürzen
angenehm die Wartezeit.
Natürlich dürfen auch die Kundinnen dort Platz nehmen, um
sich Bilder von Fensterdekorationen anzusehen und ihre Vorstellungen mit Stefanie Raba zu
besprechen.
Eine schöne Aufgabe, ein schönes Zuhause zu realisieren
In der Region verwurzelt AMG Wohnbau
Die AMG Wohnbau ist seit jeher
in der Region verwurzelt: seit fast
30 Jahren haben Geschäftsführer
Dipl.-Ing. Marcus Hopfenzitz und
sein Team ihren Firmensitz in
der Stadt Gersthofen. Seit Mitte
des Jahres ist die AMG Wohnbau
in neuen Geschäftsräumen in der
Dieselstrasse 30, Gersthofen, zu
finden. Um allen neuen Projekten
gerecht zu werden und eine optimale Betreuung zu gewährleisten,
wurden nicht nur die Bürofläche
und das AMG-Team vergrößert,
Ihr sympathischer Baupartner aus Gersthofen
Anzeige
auch der Schwerpunkt hat sich
geändert und der Wirkungsbereich wurde ergänzt. So entstehen neben einer Vielzahl von
Reihenhäusern und Wohnungen
am Ballonstartplatz Gersthofen
auch Wohnanlagen in Augsburg
Textilviertel und Pfersee. „Es ist
eine wunderbare Aufgabe, für
Menschen ihr Zuhause zu realisieren. Genau das ist auch die
Motivation, für unsere Kunden
unser Bestes zu geben“, so Dipl.Ing. Marcus Hopfenzitz.
leidenschaftlich an
leidenschaftlich anders
Helmut Bartholomä
A. Beckenlechner (BRK) berät
www.mazda-stories.de
Premierenparty
am 15. Oktober, von 9 - 17 uhr
und 16. Oktober, von 10 - 16 uhr.1)
leidenschaftlich anders
Reger Besuch am Sonntagnachmittag
H. Kresse vom „Weißen Ring“
VdK Gersthofen
48 | Wirtschaft
umfangreiches Informationsangebot bieten Organisationen, von
A wie AWO-Seniorenzentrum
Gersthofen bis W wie Weißer
Ring an. Kiermeyr bedauert: „Leider nimmt der TSV Gersthofen an
unserer Ausstellung nicht teil.“
Erster Bürgermeister Jürgen
Schantin eröffnete als Schirmherr
die Ausstellung. In seiner Rede
wies er auf die gute Situation für
Premierenparty
leidenschaftlich anders.
40 Jahre AUTO FREY:
Mit drei Filialen immer gut zu erreichen
Der Gersthofer Seniorenbeirat informierte rund um das Thema Gesundheit
Rathaus. Etwa 30 Selbsthilfegruppen,
Sozialeinrichtungen
und Vereine stellen sich auf Initiative des Seniorenbeirates vor.
Lukas Kiermeyr, erster Vorsitzender des Seniorenbeirates: „Wir
wollen mit dieser Ausstellung
dem Bürger und davon insbesondere den Senioren Hinweise
für eine sinnvolle und gesunde
Freizeitgestaltung geben.“ Ein
www.mazda-stories.de
Jubiläumsfeier mit vielen Attraktionen
„Gemeinsam statt einsam“
Bürgerreporter
Gerhard Fritsch:
„Gemeinsam statt
einsam“, so lautet
das Motto, unter
das der Seniorenbeirat der Stadt
Gersthofen seine Arbeit stellt.
Sichtbares Zeichen dieser anspruchsvollen Aufgabe waren die
diesjährigen Ausstellungs- und
Informationstage im Gersthofer
un
Altenpflege durch zwei Pflegeeinrichtungen und Betreutem Wohnen in Gersthofen hin. Ähnlich
äußerte sich Anni Fries, stellvertretende Landrätin. Beide Redner
dankten Helmut Bartholomä, der
als Mitglied des Seniorenbeirates
maßgeblich beim Entstehen der
Ausstellung beteiligt war. Zum
Beitrag: http://www.myheimat.
de/2336870/
Im September 2011 feierte
AUTO FREY mit vielen Freunden
und Kunden an den drei Standorten Gersthofen, AugsburgLechhausen und Untermeitingen mit vielen Attraktionen sein
40-jähriges Bestehen. Seit über
30 Jahren als Ihr Mazda-Partner
übernimmt AUTO FREY in Gersthofen jetzt auch zusätzlich die
Marke Peugeot mit einer großen
am 15. Oktober, von 9 - 17 uhr
und 16. Oktober, von 10 - 16 uhr.1)
Anzeige
Palette von Möglichkeiten - vom
Kleinwagen über das Cabrio bis
zum Transporter gibt es hier für
jeden das Richtige. Mit seinen
drei Filialen ist AUTO FREY rund
um Augsburg immer gut zu erreichen und stets für Sie da. Ob als
Neuwagen-,
Gebrauchtwagenoder Servicekunde - das Team
von AUTO FREY freut sich auf
Ihren Besuch.
www.mazda-stories.de
meisterleistung!
doppelsieg
in
der neue M{zd{
3
der kundenzufriedenheit
1)
999
Außerhalb der gesetzlichen Öffnungszeiten keine Beratung, keine Probefahrten und kein Verkauf
3)
99.999
Barpreis ab €
2)
Jetzt leasen ab €
der n
1)
Außerhalb der gesetzlichen Ö
Barpreis ab €
9
Kraftstoffverbrauc
außerorts 5,2 l/100
CO2-Emissionen im
Kraftstoffverbrauch im Testzyklus: innerorts 8,4 l/100 km,
außerorts 5,2 l/100 km, kombiniert 6,4 l/100 km.
CO2-Emissionen im kombinierten Testzyklus: 147 g/km.
der neue
M{zd{
1) Außerhalb der gesetzlichen
Öffnungszeiten
keine 3
Beratung,
1) Außerhalb der g
keine
Probefahrten und kein V
1)
1.6 l MZR 77 kW (105
2)
Quelle: www.jdpower.com
einem Service-Center d
einem Service-Center
der Santander
Consumer Leasing
GmbH
für den
Mazda3
4Barpreis
ab
€
Jetzt
leasen
ab
€
Spitzenplatz für den Mazda2 und Mazda3!
Quelle: www.jdpower.com
Türer Center-Line 1.6
Türer Center-Line 1.6 l MZR 77 kW (105 PS) bei € 9.999,00 LeasingDie höchste Punktzahl für Kundenzufriedenheit bei der J.D. Power and Associates KundenzufriedenheitsstudieSM 2011 in Deutschland
Sonderzahlung, 15.000
Kraftstoffverbrauch
im
Testzyklus:
innerorts
8,4
l/100
km,
Sonderzahlung,
15.000
km
Laufleistung
pro
Jahr
und
48
Monaten
Laufzeit.
erreichen der Mazda2 in der Kategorie
Kleinwagen-Modelle
und der2011
Mazda3 in der Kategorie Kompaktklasse! Für den Mazda3 ist es
a
am 15./16.
Oktober
Preise jeweils inkl. Übe
Preise
jeweils
Überführungsund
zzgl.
Zulassungskosten.
Abbildung
zeigt
außerorts
5,2Untermeitingen
l/100
km,
kombiniert
6,4 l/100
km.
sogar
der zweite
Sieginkl.
im
Folgejahr.
Ausgewertet
wurden
17.158
Fahrermeinungen
zu 117
Modellen und
2 Jahre alten Fahrzeugen.
in
Fahrzeug mit höherwer
Fahrzeug
mit
Werden
auch Sie
einhöherwertiger
glücklicher
MazdaAusstattung.
Kunde.im kombinierten Testzyklus: 147 g/km.
CO -Emissionen
und kein Verkauf. 2) Barpreis für einen Mazda3 4-Türer Center-Line
AB €und16.990,AB Probefahrten
€ 11.690,gesetzlichen
keine Beratung, keine
kein
1.6 l MZR 77Außerhalb
kW (105derPS).
3) Ein Öffnungszeiten
Privat-Leasing-Angebot
der Probefahrten
Mazda Finance
– Verkauf3)
99.999
JUBILÄUMS-SONDERSCHAU
Spitzenplatz für den Mazda2 und Madza3!
999
am 22./23. Oktober
2011
1) Eintausch-Bonus
Außerhalb der gesetzlichen
Öffnungszeiten keine Beratung,
keine
Eintausch-Bonus
2)
3)
in€ Augsburg-Lechhausen
99.9991)Probefahrten
9.999
Ab € 99.999
und kein
Verkauf. 2) Barpreis für einen
Mazda3 4-Türer Center-Line
bis zu
bis zu €
JUBIL
2
Ab €
9.999
2)
1.6 l MZR 77 kW (105 PS). 3) Ein Privat-Leasing-Angebot der Mazda Finance –
Service-Center
der1,0Santander
Consumer
Leasing im
GmbH
für den Mazda3
4- 111 – 111 g/km.
Kraftstoffverbrauch imeinem
kombinierten
Testzyklus:
– 1,0 l/100 km.
CO2-Emissionen
kombinierten
Testzyklus:
1) Für einen Mazda2 3-Türer Prime-Line
1.3 l MZR 55 kW (75
PS). l2) Der
Eintausch-Bonus
bei Inzahlungnahme
gebrauchtenLeasingFahrzeugs gewährt. 3) Für einen Mazda3
Türer Center-Line
1.6
MZR
77 kW wird
(105
PS) bei € Ihres
9.999,00
5-Türer Prime-Line 1.6 l MZR Sonderzahlung,
77 kW (105 PS). Alle Preise
inklusive
Überführungsund zzgl.pro
Zulassungskosten.
zeigt Fahrzeuge
mit höherwertiger Ausstattung.
15.000
km
Laufleistung
Jahr2011
undAbbildung
48 Monaten
Laufzeit.
am
15./16.
Oktober
Preise jeweils inkl. Überführungs- und zzgl. Zulassungskosten. Abbildung zeigt
inAusstattung.
Untermeitingen
Fahrzeug mit höherwertiger
JUBILÄUMS-SONDERSCHAU
am 22./23. Oktober 2011
in Augsburg-Lechhausen
Wirtschaft | 49
a
in
Warten auf den
Bahnanschluss
Bürgerreporter
Gerhard Fritsch:
Der erste Spatenstich für das Güterverkehrszentrum
Region Augsburg (GVZ) erfolgte
im Jahre 2007. Nach vier Jahren
haben sich auf dem Gelände im
Städtedreieck Augsburg, Neusäß und Gersthofen bereits viele
Firmen niedergelassen, darunter namhafte Unternehmen aus
der Logistikbranche wie z. B.
Hermes, Honold oder Prologis.
Die Firmen DACHSER, Domberger, Roman Mayer oder Andreas Schmidt sind in direkter
Nähe angesiedelt und nutzen
ebenfalls das GVZ. Laut GVZAussage sind ca. 42 % der Nutzfläche verkauft. Wo aber bleibt
das „Herzstück“ des GVZ – der
Bahnanschluss? Nach früheren
Planungen sollte das 20 Millionen Euro teure Terminal um
den Jahreswechsel 2011/2012
fertig sein. Der myheimat-Mann
fragte bei Dr. Gerhard Ecker, Geschäftsführer für Standortmarketing beim GVZ, nach.
Zunächst äußert sich Ecker
positiv über die Bedeutung
des GVZ. „Wir können zufrieden sein, dass das GVZ von
der Logistikbranche national
und international wahrgenommen wird.“ Das Projekt habe
in den letzten Jahren stark an
Fahrt gewonnen. „Wir bieten
eine hervorragende Infrastruktur mit guten Verkehrsanbindungen an, die für Unternehmen optimal sind“, schwärmt
Ecker. „Mercedes hat ein
großes Nutzfahrzeug-Zentrum
eröffnet und die Firma Kloiber-Containerlogistik
errichtet derzeit ein Depot für leere
Überseecontainer mit diversen
Versorgungseinrichtungen.“ Es
wird eifrig bei ca. 200 potentiellen Interessenten im In- und
Ausland für das GVZ geworben.
Dr. Gerhard Ecker: „Das GVZ hat eine gute Verkehrsanbindung“
In Sachen Bahnanschluss tut
sich auch etwas. Im Juli trafen
sich die Träger öffentlicher
Belange am runden Tisch und
beauftragten die Terminalinvestitonsgesellschaft Augsburg
mbH (TIA) den Planfeststellungsantrag für das Terminal
im Herbst 2011 bei der Regierung von Oberbayern einzureichen. Hinter „TIA“ verbirgt sich
eine Kooperation zwischen der
Augsburger Localbahn, den
Speditionen Roman Mayer und
Nuber sowie der Deutschen
Umschlagsgesellschaft SchieneStraße mbH (DUSS). Und warum
geschieht das erst jetzt? Ecker
lächelt süffisant. „Weil jetzt die
Mittel zur Verfügung stehen.“
Man habe erst im Frühjahr 2011
eine vorläufige Förderzusage
des Eisenbahnbundesamtes erhalten. Die Mittel würden für
2012/2013 bereitgestellt werden. Immerhin werden etwa 80
Prozent des 20 Millionen Euro
teuren Terminals vom Bund
übernommen. Wenn alles „gut“
gehe, könne dann im Frühjahr
2012 mit dem Bau begonnen
werden. In einer ersten Phase
sind zwei Umschlaggleise vorgesehen, später vier.
Also
abwarten.
Bei
der
„Schwäb‘schen Eisenbahn“ ging
es ja auch nicht so schnell...
Zum Beitrag: http://www.myheimat.de/2285628
GVZ Region Augsburg
Lotsendienst aus einer Hand
Schnelle Wege durch alle Instanzen. Das schätzen Investoren. Damit sie nicht im Dreieck springen müssen, begleitet das interkommunale
Team der Städte Augsburg, Neusäß und Gersthofen aktiv den Prozess.
Wer von Westen auf der Autobahn an Augsburg vorbeikommt,
sieht den Stern des modernsten
Nutzfahrzeug-Zentrums in Europa und hohe Containerstapel. Als
jüngste Investoren profitierten
Mercedes-Benz und der Containerlogistiker Kloiber vom zügigen
Genehmigungsprozess. Dazu arbeiten die Städte paritätisch mit
drei Gremien. Neben der GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH, die
als Treuhänderin alle Grundstücke
vermarktet, unterstützen ein Planungs- und ein Zweckverband den
Bau und Betrieb der Logistikimmobilien. Als technische Geschäftsleiterin des Planungsverbands unterstützt Nicole Christ Bauherren
und Architekten von der ersten
Idee bis zur Inbetriebnahme. „Bei
uns gehen Unternehmen den Weg
nicht allein. Von Anfang an sind
wir an ihrer Seite mit dem gemeinsamen Ziel, das Projekt so schnell
50 | Wirtschaft
und so gut wie möglich umzusetzen“, betont die Geschäftsleiterin. Für dieses Ziel bringt sie alle,
die am Genehmigungsverfahren
beteiligt sind, an einen Tisch. In
Projektbesprechungen stellt sie sicher, dass sich für jede Frage frühzeitig und gemeinsam eine Lösung
finden lässt. Der Vorteil dieser engen Kooperation ist ein effizientes
Genehmigungsverfahren. Einen
Stern für diesen interkommunalen
Service vergibt Mercedes-Benz
Niederlassungs-leiter
Helmut
Kaftan: „Nur elf Monate nach
Grundsteinlegung haben wir im
September die Tore für unsere
Kunden geöffnet. Die schnelle
Planung und Genehmigung unterstützte der Planungsverband
flexibel und engagiert.“ Dieser interkommunale Service aus einer
Hand steht bundesweit Modell
und endet nicht beim Notar. Die
gedrittelte Parität der Städte Aug-
sburg, Gersthofen und Neusäß
überzeugte im Juli als einzigartiges Beispiel für interkommunale
Zusammenarbeit die Teilnehmer
einer Fachtagung der Deutschen
Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (DSK) in Nürnberg. Mit Modellcharakter für
andere Kommunen haben die drei
Städte zum reibungslosen Unterhalt der öffentlichen Flächen und
zur Betreuung der Betriebe 2009
einen Zweckverband gegründet.
Unter Geschäftsleiter Dr. Gerhard
Ecker kümmern sich Silvia Baier
und Sabrina Knoll nicht nur um
alltägliche Themen wie Straßenreinigung, Nahverkehr oder Unfallschäden, sondern sind auch
Ansprechpartner für Anwohner
oder exotische Themen wie unerlaubtes Weiden von Schafen.
„Vom Erstkontakt über die Planung bis zum Betrieb finden Investoren bei uns einen persönlichen
Ansprechpartner“, unterstreicht
Dr. Ecker den Service für Investoren. „Dafür arbeiten alle drei
Gremien in der Geschäftsstelle
des Güterverkehrszentrums in
Augsburg nahtlos Hand in Hand.“
Gute Noten für diesen RundumService gibt auch Containerlogistiker Kloiber aus Petershausen, der
im Juli mit seinem Containerdepot
an der Nordseite des geplanten
Terminals in Betrieb gegangen ist.
„Das GVZ Planungsteam hat alle
beteiligten Behörden und Abteilungen mit Planern und Bauherrn
an einen Tisch gebracht und dann
lief die Genehmigung schnell und
reibungslos“ lobt Geschäftsführer
Ferdinand Kloiber die Zusammenarbeit, die langfristig 30 neue
Arbeitsplätze im GVZ sichert.
Bild und Text:
GVZ-Entwicklungsmaßnahmen
GmbH
Wirtschaft | 51
Das Nutzfahrzeug-Zentrum wurde feierlich eröffnet
Einblicke hinter die Kulissen
Ein gelungenes Fest
Feiern zwischen Highlights
Für die ganze Familie
Gelungene Eröffnungsfeier
Anzeige
Nach nur 11 Monaten Bauzeit eröffnet das neue Mercedes-Benz Nutzfahrzeug-Zentrum im GVZ
Stabübergabe. Einer der letzten offiziellen Gänge durchs GVZ.
Kurt Forner, flankiert von den heutigen Geschäftsführern Ralf Schmidtmann und Dr. Gerhard Ecker.
Am 17. September war es endlich
soweit: Das neue Mercedes-Benz
Nutzfahrzeug-Zentrum im GVZ
feierte mit gut 5.000 Besuchern
eine gelungene Eröffnung. Das
Team der Niederlassung Augsburg und die Gäste freuten sich
über das vielfältige Programm
für die ganze Familie. Neben
Live-Musik der Gersthofer Blasharmoniker und der Acoustic Re-
volution gab es einen Geschicklichkeits-Parcours Actros gegen
smart electric drive. Bei der InfoTour durch den Betrieb bekamen
die Besucher einen Einblick hinter die Kulissen des Betriebs und
konnten die Highlights kennenlernen. Dazu gehört zum Beispiel
die neue Stempelhebebühne, auf
der ein kompletter Sattelzug angehoben werden kann. Für die
Teilnehmer der Tour gab es dann
noch eine exklusive Fahrt im
Luftschiff zu gewinnen. Neben
dem neuen Nutzfahrzeugbereich
bietet der Betrieb aber auch den
bewährten PKW-Service der vom
Sternodrom mit in das Nutzfahrzeug-Zentrum umgezogen ist.
Für das leibliche Wohl sorgte das
Team von Binswanger & Kempter
und eröffnete den Sterntreff A8.
Auch die Kooperationspartner
Sortimo und LEW waren dabei.
Sortimo zeigte die vielfältigen
und individuellen Möglichkeiten
des Fahrzeugausbaus, bei der
LEW konnten die Besucher Elektromobilität mit E-Bikes und Segways live erleben. Und mit dem
neuen Mercedes-Benz Vito E-Cell
war Bayerisch-Schwabens erster
Elektrotransporter vor Ort.
GVZ Region Augsburg
Stabübergabe nach zwei Dekaden
Zwanzig Jahre lang begleitete Kurt Forner das GVZ Region Augsburg von der ersten Idee bis heute. Auf dem Weg in den Ruhestand übergab
er Anfang 2011 einen etablierten und voll erschlossenen Logistikstandort an seine Nachfolger.
Die Fläche zwischen der Autobahn A 8 und den Bundesstraßen B 2 und B 17 hat sich seit
dem Spatenstich 2007 rasant als
Hub im internationalen Warenverkehr, Tor zur kaufkräftigen
Region Schwaben und bevorzugte Lage für Kontraktlogistik
etabliert. Anfang Mai übernahmen Dr. Gerhard Ecker und Ralf
Schmidtmann die Geschäftsführung der GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH und die Verantwortung für eine Fortsetzung
dieser Erfolgsgeschichte. Als Jurist und Industriekaufmann mit
langjähriger Berufserfahrung in
der Bayerischen Ministerial- und
Kommunalverwaltung sowie als
ehemals berufsmäßiger Stadtrat für Liegenschaften, Hochbau und Finanzen zeichnet Dr.
Gerhard Ecker für das Standortmarketing verantwortlich. Die
Betreuung der Investoren übernimmt Ralf Schmidtmann, seit
1986 bei der Stadt Augsburg im
52 | Wirtschaft
Bereich des kommunalen Liegenschaftsmanagements und in
der Finanzverwaltung tätig. Als
Doppelspitze schreiben sie eine
Erfolgsgeschichte fort, die Kurt
Forner von Anfang an begleitet hat. „Ein Anstoß für das GVZ
war eine geplante Investition der
Bahn in das bestehende Terminal am Güterbahnhof AugsburgOberhausen“, erinnert sich Forner. „Schließlich konnten wir die
Bahn von einem neuen TerminalStandort im GVZ überzeugen.“
Paradebeispiel interkommunaler Kooperation
Mit dem Planungsverband und
der
GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH treiben die Städte
Augsburg, Neusäß und Gersthofen das Güterverkehrszentrum
voran. Flächenmanagement und
Erschließung, so lautet seit 1997
die Aufgabenteilung zwischen
dem Planungsverband und der
Entwicklungsmaßnahmengesell-
schaft. Vor allem in den ersten
Jahren stellten Kurt Forner und
Herbert Meichelböck im Schulterschluss mit der heimischen
Logistik und der Industrie- und
Handelskammer entscheidende
Weichen. Mit dem Spatenstich
entstanden auf der Fläche ab
2007 die ersten Logistikimmobilien. Nach dem Ansiedlungsvertrag
mit ProLogis folgten GKM Hörnlein, die Hermes Logistik Gruppe
für Expressdienste und die Honold
Logistik Gruppe. Zu den jüngsten
Investoren zählen der Containerlogistiker Kloiber und MercedesBenz mit dem modernsten Nutzfahrzeug-Zentrum Europas.
Standort für Grüne Logistik
Logistik setzt auf effiziente Nutzung der Verkehrsträger, damit Güter pünktlich bei minimaler Kostenund Umweltbelastung ankommen.
Das Stichwort „Grüne Logistik“ ist
im GVZ Region Augsburg gleich
zweifach Programm. Die ideale
Lage für den umweltfreundlichen
kombinierten Verkehr ergänzten
von Anfang an klare Leitbilder im
Umgang mit der Natur und dem
Landschaftsbild. Öffentliches Grün,
baumgesäumte Straßen und Biotope für seltene Tier- und Pflanzenarten machen heute 35 Prozent
des gesamten Geländes aus. Die
Idee des grünen Güterverkehrszentrums soll von innovativen Energiekonzepten über Elektrotankstellen
bis zum Recycling spartentypischer
Abfallprodukte leben. Die Größe
der noch verfügbaren Flächen ist
variabel von 2.000 bis 94.000
Quadratmetern. Die Vorteile: Zentrale Lage plus Wirtschaftskraft
plus Logistikfachkräftepotenzial
für Unternehmen, die Güterströme
bündeln, Verkehre multimodal verknüpfen oder ihre Logistikanlagen
auslasten möchten.
Bild und Text:
GVZ-Entwicklungsmaßnahmen
GmbH
Ihre erste Adresse für Nutzfahrzeuge.
Das neue Mercedes-Benz Nutzfahrzeug-Zentrum der Niederlassung Augsburg.
Wir bieten Ihnen maßgeschneiderte Lösungen, z. B.:
•Mercedes-Benz Nutzfahrzeug und Pkw Vertrieb und Service
•Transporter-Gebrauchtwagen-Center (TGC)
•Truckworks-Anhänger-,Auflieger-,Aufbau-Service
•Omniplus-Mercedes-Benz und Setra Omnibus Service
•Mercedes-Benz Teile und Zubehör
•Charterway Mietstützpunkt
•Fuso Canter Vertrieb und Service
Mercedes-Benz Niederlassung Augsburg der Daimler AG, Nutzfahrzeug-Zentrum,
Nürnberger Straße 2, 86156 Augsburg (GVZ), 0821 5703 605/606, www.augsburg.mercedes-benz.de
Wirtschaft | 53
Service
Service
Gesundheit
Adresse
Sprechzeiten
Besonderes
Gemeinschaftspraxis für Logopädie, Michaela & Volker Puschmann
Donauwörther Str. 3, Gersthofen, Tel: 0821/8103073, Fax: 0821/8103072,
[email protected]
nach telefonischer Vereinbarung; Kontakt auch unter
www.logopaedie-helmhof.de
Behandlung von Sprach-, Sprech-, Stimm und Schluckstörungen im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter
Adresse
Sprechzeiten
Besonderes
Dr. med. vet. Lorenz Dirr
Bahnhofstr. 18, Gersthofen, Tel: 0821/496960, Fax: 0821/2992918,
Mobil: 0171/5060950
Sprechzeiten für Kleintiere: Mo. u. Do.: 15-19 Uhr, Di. u.
Fr.: 15 - 17 Uhr, Mi.: 10-12 Uhr oder nach telefonischer
Vereinbarung
praktischer Tierarzt, Zahnheilkunde
Dr. Gudrun Tonzer
Feldstr. 3, Gersthofen, Tel: 0821/497134
Mo., Di., Do., Sa.: 10 - 12 Uhr, Mo., Fr.: 16 - 19 Uhr, Di., Mi.,
Do.: 16-18 Uhr und nach Vereinbarung
Tierärztliche Praxis für Kleintiere
Adresse
Sprechzeiten
Besonderes
Dr. Robert Glötzinger, Dr. Christine Erhardt
Augsburger Str. 18, Gersthofen, Tel: 0821/2990011, Fax: 0821/2990012
nach telefonischer Vereinbarung
Fachärzte für Allgemeinmedizin, Chirotherapie,
Sportmedizin, Naturheilverfahren
Adresse
Sprechzeiten
Besonderes
Heike Dietsche Heilpraktikerin
Lupinenweg 7, Gersthofen-Hirblingen, Tel: 0821/2461348
nach telefonischer Vereinbarung
traditionelle und moderne Naturheilverfahren:
Homöopathie, Spagyrik, Akupunktur, Neuraltherapie,
Fußreflexzonentherapie
Adresse
Sprechzeiten
Besonderes
Dr. med. Tatjana Lorger
Augsburger Str. 18, Gersthofen, Tel: 0821/496770
nach telefonischer Vereinbarung
Hautärztin, ambulante Operationen
Adresse
Sprechzeiten
Besonderes
Dr. Kirsten Beier-Rieck, Sigrun Renner - Kieferorthopädinnen
Bahnhofstraße 18, Gersthofen, Tel: 0821/2992870, Fax: 0821/2992871,
www.kfo-gersthofen.de
Mo.- Do.: 8 - 12 Uhr und 13:00 - 17:30 Uhr
Invisalign, Lingualtechnik, Digitales Röntgen
Adresse
Sprechzeiten
Besonderes
Dr. med. dent. Volker Burghard
Bauernstr. 1 (im neuen Gebäude der Kreissparkasse),
Gersthofen, Tel: 0821/473607, Fax: 0821/473608
nach telefonischer Vereinbarung,
Mo.-Fr.: 8 - 12 Uhr, Mo.: 14 - 18 Uhr,
Di. u. Do.: 14- 19 Uhr
Amalgamfreie Praxis seit mehr als 15 Jahren, Vollkeramische Sanierungen, CEREC CAD/CAM,
ästhetische Zahnmedizin, digitale Funktionsanalyse, Implantologie, Individualprophylaxe, Parodontalsanierung,
digitales strahlenarmes Röntgen
Dr. Klaus Burkhardt
Gluckstr. 4, Gersthofen, Tel: 0821/493794, Mobil: 0171/8077420,
[email protected], www.dr-klaus-burkhardt.de
nach telefonischer Vereinbarung
Implantologie, Behandlung in Narkose, Ästhetische
Zahnheilkunde, Sanierung mit Amalgam-Alternativen, Professionelle Zahnreinigung, Digitales
Röntgen, Prophylaxe
Dr. med. dent. Errick Johnson
Donauwörther Str. 1, Gersthofen, Tel: 0821/491359
Termine nach Vereinbarung
Mo., Do.: abends
Spezialist für Implantologie & Implantatprothetik,
Ästhetische Zahnheilkunde, Parodontologie,
professionelle Zahnreinigung
Zahnarzt N. - H. Schwarm
Römerstr. 13, 86462 Langweid, Tel: 08230/4744
nach telefonischer Vereinbarung
Sanierung mit Amalgam-Alternativen, Ästhetische
Zahnheilkunde, Professionelle Zahnreinigung,
Digitales Röntgen
tierArzt
Allgemeinmedizin
nAturheilverfAhren
fAchArzt
fAchzAhnArzt für Kieferorthopädie
zAhnärzte
54 | Service
steueRbeRateR
Adresse
Sprechzeiten
Susanne Bammer-Kling - Steuerberaterin
Dieselstr. 16, Gersthofen,
Tel: 0821/471168,
Fax: 0821/499841
Termine nach Vereinbarung
Rechtsanwälte
Foto: istockphoto.de/yuri_arcus
Foto: istockphoto.de/yuri_arcus
Foto: istockphoto.com_arturbo
Foto: istockphoto.com_Neustock
Foto: istockphoto.com_Dimitriy_Shironosov
Foto: istockphoto.com_Artur_Gabrysiak
logopädie
Recht & SteueR
Besonderes
Adresse
Sprechzeiten
Besonderes
Rechtsanwältin Susanne Hummel
Senefelderstr. 23, Gersthofen,
Tel: 0821/4749341,
Fax: 0821/4749350,
[email protected]
Termine nach Vereinbarung
Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht
Rechtsanwalt Anton Leinauer
Bahnhofstr. 18, Gersthofen,
Tel: 0821/2991194,
Fax: 0821/2991195,
[email protected]
Zivilrecht, Verbraucherinsolvenz
Service | 55
AUTOGAS in Gersthofen
umweltfreundlich und preisgünstig
...mehr, als nur günstig Tanken
Sichern Sie sich
die Vorteile der
H&H Kundenkarte
weitere Informationen
erhalten Sie unter der
Servicenummer 0821 / 26 789 26
oder unter www.autogasversorger.de
24h SB-Tankstelle
Dieselstraße 4, Gersthofen
H&H Autogas GmbH • Täfertinger Straße 15 • 86368 Gersthofen • Telefon 0821 / 26 789 26