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Wir Johanniter in
Niedersachsen und Bremen
4/2015
Themen
3 Ehemaliges Logistikzentrum
Eine Mammutaufgabe für alle
5 Syrische Laienhelfer
Mithelfen – Ehrensache
7 Pflegestärkungsgesetz II
2016: Vorbereitungen für die
Umsetzung 2017
8 Hilfe, die ankommt
Lachen verschenken – nicht nur
zur Weihnachtszeit!
11Flüchtlingskinder
Für die Schule: ein Klassensatz
Ranzen
Flüchtlingshilfe
Foto: Birte Zellentin
Helfen in der Not –
mit allen Kräften
Hannover | Ein kleiner Junge sitzt allein auf einem
Bordstein, ein Kuscheltier fest im Arm. Er wirkt
verträumt und unberührt von dem Trubel, der
eigentlich auf dem Gelände des Aus- und Fortbildungszentrums der Zentralen Polizeidirektion in
Lüchow herrscht. Eine friedliche Szene im Sonnenschein. Etwas weiter entfernt stehen seine Eltern
mit seiner Schwester. Sie halten sich an einem
Kinderbett fest, das ihnen gerade zugeteilt wurde.
Gerade in der Fremde angekommen, vertrauen
sie sich uns an – ihren Sohn, die Tochter und sich
selbst. Das einzige, was ihnen geblieben ist.
Viele Menschen kommen zurzeit nach Deutschland – hauptsächlich aus Syrien, dem Irak und
Afghanistan, aber auch aus afrikanischen Ländern.
Alle sind sie auf der Flucht – vor Krieg, Unterdrückung, Terror und erdrückender Armut. Sie sehnen
sich nach einem Leben im Frieden. Sie hoffen, eine
lebenswerte Zukunft zu haben.
Seit dem 28. August ist alles anders in Niedersachsen – in Deutschland. Das letzte Augustwochenende war der Beginn eines Dauereinsatzes, dessen
Ende wir noch nicht kennen. Kurzfristig über Nacht
sollten für 600 Flüchtlinge in Hesepe bei Bramsche
Zelte errichtet werden. Aus dem ganzen Landesverband Niedersachsen/Bremen kamen Helfer und
Material der Johanniter zusammen. Dann kam fast
zeitgleich noch der Einsatz für Rosdorf, dort sollte
eine Notunterkunft für 200 Flüchtlinge in der AnneFrank-Schule eingerichtet werden: eine erste Registrierung und kurze medizinische Begutachtung, Ausgabe von Betten, Decken, Kissen, Hygienesets mit
Handseife, Duschmittel, Shampoo, Zahnpasta und
-bürste, dazu Handtücher und Verpflegung. Hier
musste sofort gehandelt werden, denn die Flüchtlinge waren schon auf dem Weg.
Seitdem ist nichts mehr, wie es war. Die Johanniter befinden sich mit ihren eigenen ehrenamtlichen
Helfern und Unterstützern von anderen Hilfsorganisationen, dem Technischen Hilfswerk, den örtlichen
Titelthema
und oft auch überörtlichen Freiwilligen Feuerwehren „Dafür haben wir bereits 200 neue Arbeitsplätze
im Dauereinsatz. „Doch ohne die vielen geschulten geschaffen und suchen noch immer weiter nach
Helfer, die in ihrer Freizeit – am Wochenende und
Einrichtungsleitern, Sozialbetreuern, Erziehern,
in der Nacht – und dann auch noch zu Arbeitszeiten Dolmetschern usw. Insgesamt werden es sicher
diese große Aufgabe angehen, wäre es nicht mach400 sein.“ Verfahren werden verkürzt und neue
bar“, unterstreicht Thomas Mähnert, Landesvorstand Arbeitnehmer sofort nach dem Bewerbungsgespräch
der Johanniter in Niedersachsen und Bremen. „Wir eingestellt. Erster Arbeitstag – jetzt, morgen?
können ihnen gar nicht genug danken, dass sie sich
„Wir sind die, die sich etwas zutrauen“, sagte
unermüdlich und immer wieder für die Flüchtlinge,
Bundespräsident Joachim Gauck in seiner beweunsere Gesellschaft und unsere Organisation eingenden Rede am 3. Oktober. „Ja, dies gilt auch für
setzen. Sie leben unsere Werte mit voller Kraft und
die Johanniter. Aber nicht allein“, unterstreicht
ganzem Herzen!“ Der Dank gelte aber ebenso den
Thomas Mähnert. „Auch die Unterstützung, die wir
vielen Arbeitgebern, die diese engagierten Menschen vor Ort von Bevölkerung, Politikern, Verwaltungen
freistellen, führt Mähnert weiter aus.
erfahren, gehört dazu.“ Mit einem Ziel vor Augen:
Überall sucht das niedersächsische Innenminis­
Dass nicht nur der kleine syrische, verträumt wirterium nach Unterkunftsmöglichkeiten und die
kende Junge aus Lüchow eine Zukunft erhält, die
unter­schiedlichsten Liegenschaften werden ge­
lebenswert und integriert in unsere freiheitlichfunden – von der Turnhalle bis zur Kaserne. Alle
demokratische Gesellschaft ist.
Lokalitäten bergen andere
Heraus­forderungen für die
Johanniter und letztlich für die
Flüchtlinge. „In einer Lagerhalle
mit rund 500 Menschen oder in
einem Ausbildungszentrum mit
Vierbett-Zimmern zu leben, sind
grundsätzlich verschie­dene Ausgangssituationen“, stellt Michael
Homann fest, der den gesamten
Einsatz der Johanniter koor­
Notunterkunft
diniert und mit seinem Team
Otterndorf
Wohnheim/GemeinCadenberge
in Hannover ein zentrales Beschaftsunterkunft
Jever
schaffungs- und Logistiksystem
Wilhelmshaven
Stade
Erstaufnahmeeinrichtung
betreibt. „Doch wir versuchen
Aurich
immer, den zu uns kommenden
OldenburgMenschen, die durch ihre ErlebBremen
Blankenburg
nisse in ihrer Heimat und die lanVerden
Lüchow
ge Flucht traumatisiert sind, ein
Stück Privatsphäre und das GeBad Fallingbostel
fühl von Sicherheit zu vermitteln.“
Langenhagen
Die erste Aufnahme ist das
Garbsen
Hannover
Bramsche
eine. Die weitere Arbeit vor Ort
das andere. So wird zuerst eine
Braunschweig
Sarstedt
Bad Iburg
akute Notsituation hauptsächSalzgitter
lich mit ehrenamtlichen Kräften
Gronau
bewältigt. Doch dann kommt die
Holzminden
längerfristige Aufgabe, einen Regelbetrieb herzustellen. „Dies ist
nur mit hauptamtlichen MitarHannoversch-Münden
Rosdorf
beitern zu gewährleisten“, unterStand: 11/2015
streicht Landesvorstand Mähnert.
Pfandspendeaktion
Cuxhaven
Wittmund
Wilhelmshaven
Bremen
Stade
Aurich
Friesland
Emden
Leer
Wesermarsch
Ammerland
Osterholz
Oldenburg
Bremen
Delmenhorst
Rotenburg
(Wümmel)
Lüneburg
Verden
LüchowDannenberg
Uelzen
Heidekreis
Cloppenburg
Vechta
Diepholz
Celle
Nienburg/
Weser
Grafschaft
Bentheim
Gifhorn
Wolfsburg
Hannover
Osnabrück
Schaumburg
Peine
HamelnPyrmont
Hildesheim
Holzminden
Braunschweig
Salzgitter
Wolfenbüttel
Goslar
Northeim
Göttingen
Osterode
am Harz
Helmstedt
Wolfenbüttel
Fotos: Jan Klaassen (l.), Antje Heilmann (r.)
Emsland
2 Sie Herz und helfen Sie Flü
Zeigen
Im Blick
Ehemaliges Logistikzentrum
Eine Mammutaufgabe für alle
Fotos: Edzard Schönrock
Sarstedt | Metallene Hochregale so weit das Auge
reicht. Die Hallen des ehemaligen Edeka-Logistik­
zentrums in Sarstedt im Landkreis Hildesheim
scheinen nur daraus zu bestehen. Und hier sollen
innerhalb von 48 Stunden Flüchtlinge untergebracht werden? So manchem stand ein ungläubiges Staunen im Gesicht.
Und doch kam es so. Mit tatkräftiger Hilfe von
über 900 Helfern von mehreren Freiwilligen Feuer­
wehren, vom THW und den Johannitern gelang
es, Hallen mit 17 000 Quadratmetern Fläche freizu­
räumen, sie einer Erstreinigung zu unterziehen und
die Kompartimente der Notunterkunft aufzubauen.
Diese werden durch mit Folie ummantelte Bauzäune
abgeteilt, um ein wenig Privatsphäre zu gewähren.
Acht Personen erhalten dort jeweils eine Bettstatt:
Miteinander verschraubte Europaletten bilden den
Unterbau, darauf eine Schaumstoffmatratze. Dazu
noch das „Modell Sarstedt“: Aus OSB-Platten wurden
ca. 180 schlichte Schränke mit vier Unterteilungen,
die durch ein Vorhängeschloss abschließbar sind,
von THW und Feuerwehr in Rekordzeit gebaut.
Dann die Herrichtung der Erstregistrierung, wo
die Flüchtlinge ihren Hausausweis erhalten, und
der Sanitätsstation, wo auch die erste medizinische
Untersuchung stattfindet. Ein Rettungswagen mit
24-Stunden-Dienst und entsprechendem Personal
musste bereitgestellt werden. Die Essensausgabe
wieder instand setzen, schauen, wo Kinderbetreuung stattfinden kann, Räume für andere Aktivitäten
wie Deutschunterricht vorsehen ...
„Es ist alles in allem eine Mammutaufgabe, eine
solche Einrichtung in wenigen Stunden aus dem
Boden zu stampfen“, sagt Marc Küchemann, Einsatzleiter der Johanniter vor Ort und Regional­
bereitschaftsführer für den Bevölkerungsschutz in
3
Südniedersachsen. „Und es bleibt eine riesige Herausforderung! Denn Schritt für Schritt muss das
Ganze in einen Regelbetrieb mit hauptamtlichen
Kräften übergehen, in dem laufend 1500 Menschen
betreut werden.“ Ohne die Politik, die Stadtver­
waltung und die Bürger in Sarstedt wäre so etwas
auch nicht machbar, betont Küchemann. Allein
am ersten Tag, als die Flüchtlinge kamen, standen
über 40 Dolmetscher bzw. Sprachmittler bereit. Sie
und die zahlreichen Helfer in der Kleiderkammer,
Registratur, bei der Ausgabe der Hygienesets und
Verpflegung stellen sich der Aufgabe. Vieles wird
weiterhin auf Frei­willigenbasis durchgeführt, doch
wurden auch ca. 90 neue Arbeitsplätze geschaffen.
Möchten Sie sich einen Eindruck verschaffen? Dann
schauen Sie den Film an: www.johanniter.de/nb
Baby Angelas Geschichte
Den ersten Schrei ihres Lebens tat Angela
Moohmd in der Medizinischen Hochschule
Hannover. Da hatte sie schon eine lange Reise
von Bagdad aus hinter sich. Ihre hochschwangere Mutter machte sich mit Mann und kleinem
Sohn auf den beschwerlichen Weg, beim Grenzübertritt bei Passau setzten die Wehen ein. Sie
schafften es noch nach Hannover und leben
jetzt in einem Familienzimmer in Sarstedt mit
festem Blick auf eine Zukunft in Freiheit und
Frieden, in der Angela auch erklärt wird, wie sie
zu ihrem Vornamen kam.
Weitere Infos? www.johanniter.de/suedniedersachsen
Einblicke und Ausblicke
Einsatzleiter
Busses Abschied
Weltenvermittler
„Unser Ali“ ist für alle da
Oerbke | Er ist Ortsbeauftragter im Ortsverband Lan-
Flüchtlingshilfe-Koordinatorin im Regionalverband
Niedersachsen Mitte Anja Homann und Walter Busse
Otterndorf | Plötzlich war er da und half mit, so be-
schreibt Einsatzleiter Thorsten Ernst im Jugendcamp
Otterndorf Alis Engagement. Und ist seitdem nicht
mehr wegzudenken. Ein netter Bursche Mitte 20,
der einfach unkompliziert mitgeholfen hat. Rein
ehrenamtlich versteht sich. Dann ging es darum,
Leute einzustellen und Ali Jamil Hannoui bekam
einen Job als Sprachmittler. Er ist in Cuxhaven
geboren, hat einen herausragenden, belobigten
kaufmännischen Abschluss im Einzelhandel. Da
er fließend Arabisch spricht und ein Talent zum
Vermitteln zwischen den Welten hat, ist er ein
unverzichtbares Mitglied des Teams vor Ort. Nun
bildet er die Schnitt- bzw. Kontaktstelle zwischen
der Johanniter-Unfall-Hilfe und den Flüchtlingen.
Er wurde sofort akzeptiert, weil er mit Leib und
Seele dabei ist. Seine Aufgeschlossenheit und sichtliche Freude an der Aufgabe, nimmt alle für ihn
ein. „Unser Ali ist quirlig – manchmal ein richtiger Hansdampf in allen Gassen“, beschreibt Ernst
ihn lachend. „Ich kann ihn losschicken, er recherchiert, klärt Sachverhalte auf und ist damit ein Vertrauensmann und Multiplikator.“ So übersetzt Ali
auch Texte für den Aushang. Kurz: Er ist ein Tänzer
zwischen den Kulturen, verbindet und schafft Verständnis auf beiden Seiten. Jetzt wurde er auch
noch offiziell ehrenamtliches Mitglied beim Ortsverband Cuxhaven. Ein wirklicher Gewinn!
4
Fotos: Antje Heilmann (Einsatzleiter), Jan Klaassen (Weltenvermittler)
desbergen. Doch vom 14. September bis 2. Oktober
führte er zusätzlich bis zur Übergabe in den Regelbetrieb den Gesamteinsatz in der Notunterkunft
Oerbke bei Bad Fallingbostel: Walter Busse. Was
tut eigentlich so ein Einsatzleiter vor Ort? Er ist
verantwortlich für die Flüchtlingsunterkunft mit
1400 Plätzen und trifft dort die strategischen Entscheidungen. Busse koordinierte mit seinem Team
die Arbeit der anwesenden Hilfskräfte – nicht nur
der Johanniter, sondern auch der Bundeswehr,
des Technischen Hilfswerks, der Feuerwehren sowie der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft
und auch die der Freiwilligen aus der Bevölkerung.
Lagebesprechungen, Gespräche mit Polizei und
Innenministerium, mit dem Kirchenkreis vor Ort,
mit Zulieferern, mit Menschen, die ihre Hilfe anbieten – die Vielfalt der Aufgaben ist enorm. Dazu
gehört auch der Aufbau von administrativen und
organisatorischen Struktu­ren, die dazu führen, dass
anschließend der Regelbetrieb, in diesem Fall mit
31 neuen Arbeitsplätzen, funktioniert. Spannend
für einen Mann, der als ehemaliger Bürgermeister
der Samtgemeinde Landesbergen immer schon ein
offenes Ohr für alles und jeden hatte. So auch hier
in der ehemaligen Nato-Kaserne: Versorgung mit
dem Nötigsten, Information und Programm für die
Flüchtlinge, schnelles Umschalten bei Unvorhergesehenem und Lösungen herbeiführen. Tage für den
ehrenamtlichen Einsatzleiter, die früh begannen
und meist sehr spät aufhörten, sodass er am 2. Oktober auch mit einem „lachenden und weinenden
Auge“ aus seinem Auftrag schied.
Einblicke und Ausblicke
Ideengeber
Nähwerkstatt und Wörterwelt
Syrische Laienhelfer
Mithelfen – Ehrensache
Fotos: Natalia Shapovalova (Ideengeber), Hans Hunfeld (Syrische Laienhelfer o.), Dennis Weiß (Syrische Laienhelfer u.)
Lüchow | In diesen Tagen sind Ideen und deren
prompte Umsetzung mehr denn je gefragt. In der
Notunterkunft im Fort- und Ausbildungszentrum
der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen gilt
dies ebenso. Hier leben zurzeit etwa 500 Flüchtlinge – mit einem hohen Kinderanteil. Alle sind
in Vierbettzimmern, die sonst von Lernenden der
Polizei belegt sind, untergebracht. Die dortige
Näh­werkstatt hat sich zu einem Kreativ-Forum
entwickelt: Frauen, aber auch Männer passen
vorhandene Kleidung an, machen sie modischer
oder entwerfen Neues – wie der Meister der
Frauenhausschuhe.
Einer spontanen Idee bei einem privaten Freundestreffen folgte die 19-jährige Abiturientin Pauline
Wendtland, ehrenamtliche Johanniterin. Nach dem
Motto „Words of the day“ wurde ein noch freies
großes Papier als Wandplakat aufgehängt und mit
dem ersten Wort „Welt“ und dem entsprechenden
Piktogramm versehen. „Ich wollte eine Plattform
zum Lernen, Lesen und Verstehen schaffen“, erläutert Pauline. „Denn ich habe von den Flüchtlingen
immer wieder gehört, dass sie Deutsch lernen wollen.“ Es folgten viele andere Wörter: Zahlen, Tage,
Körperteile, Kleidung. Und gleich von Anfang an
blieben die Menschen stehen, schauten, schrieben
oder fotografierten ab, diskutierten, übersetzten.
Jeden Tag nun macht Pauline mit anderen Ehren­
amtlichen ein Brainstorming und sucht neue
Wörter, Redewendungen und Satzkonstrukte. So
wächst die Wand, und das babylonische Sprachengewirr wird seitdem täglich mit Freude aufgelöst.
Deutschlernen ganz praktisch.
5
Bramsche-Hesepe | Als die Johan-
niter anfingen, die 58 Zelte mit
Böden zu versehen, kamen
immer mehr von den syrischen
Flüchtlingen zusammen, um mit
anzupacken. Doch darf das sein?
Was ist mit dem Versicherungsschutz? Nadine Willms, Sanitätshelferin und Landschaftsarchitektur-Studentin aus Aurich, schildert die
Situation: „Es war wirklich rührend. Am ersten Tag
haben wir sie noch abgewiesen, doch am zweiten
Tag bezogen wir sie ein. Es entstand ein wunderbares
Miteinander – Hand in Hand.“ In der Zeltstadt des
Erstaufnahmelagers Bramsche, die Ende August
entstand, wurden unter Anleitung des THW Europaletten miteinander verschraubt, mit Folie gegen die
Feuchtigkeit überspannt und dann mit Spanplatten
abgedeckt. Die Flüchtlinge freuten sich über diesen
Fortschritt und wollten unbedingt helfen. Strukturiert ging es dann zur Sache: Die syrischen Laienhelfer – alles Männer – wurden angelernt und wenn
sie den Dreh raushatten, erhielten sie eine Weste und
wurden zu Helfern ernannt. Im Katastrophenschutz
ist dies grundsätzlichen möglich und sie sind dann
auch abgesichert. „Sie durften sich dann auch bei uns
im Helferzelt verpflegen“, erzählt die 21-jährige
Nadine, die diesen Einsatz führte. „Wir dachten erst,
ob sie ihre ‚Privilegien’ ausnutzen könnten. Aber
nichts dergleichen geschah.“ Die syrischen Helfer
bekamen zwar das gleiche Essen wie die anderen
Flüchtlinge, aber sie mussten dafür nicht an der
normalen Ausgabe anstehen. Ein deutsch-syrisches
Miteinander mit Mehrwert.
Aus den Regionen
Südstadtzentrum
Arbeit im Quartier
Buntentor
Weltseniorentag mit Tanz
Bremen | Älterwerden und lebensfroh – unter diesem
stadtzentrum fiel im September, die Arbeit begann
bereits im Juli. Hier können die Bewohner des
Quartiers gemeinsam etwas erleben – unabhängig
von Alter, Herkunft und Religion. Sie erfahren Hilfe
und Unterstützung und können sich informieren.
Das Gemeinschaftsprojekt der Stadt und der Wohnbau Salzgitter sowie der Johanniter soll lebendiger
Mittelpunkt des Stadtteils werden und dort die
Kommunikation verbessern. Herz des Ganzen ist
ein heller, großzügiger und barrierefreier Gemeinschaftsbereich, in dem die offene Küche einen wahren Blickfang bildet. Quartiersmanagerin Susanne
Felka von den Johannitern lädt unter anderem
zum Kennenlern-Kaffeetrinken ein und auch dazu,
gemeinsam einen deftigen Bohneneintopf zu kochen.
Das anschließende gemeinsame Genießen verbindet und führt zu viel Austausch untereinander.
Barzans Geschichte
Sarstedt | Barzan Youssef kam
vor fast 20 Jahren als syrischer
Flüchtling nach Deutschland.
Heute ist er in der Stadt Sarstedt
im Bereich Integration angestellt und arbeitet als Weltenvermittler, der Sorgen und Nöte der
Ankömmlinge kennt, aber auch weiß, wie es in
seiner neuen Heimat zugeht: „Ich präsentiere mit
Deutschland ein wunderschönes Land. Ein Land
mit Gesetzen, mit Grundrechten und mit Frei-
heit.“ Und ein Land, wo er jetzt seinen gerade geflüchteten Neffen Zana, den er nur kurz als Baby
sah, in die Arme schließen konnte. Doch die
Überraschungen für den so rührigen und engagierten Mann rissen nicht ab. Zuerst traf er eine
Familie in Sarstedt aus seiner Heimat Hilali in
Nordsyrien und dann stand ein junger Mann vor
ihm, von dem er nicht wusste, dass auch er sich
auf den Weg gemacht hatte: sein 25-jähriger Neffe
Kamiran. Die übergroße Freude überwältigte den
Mann – er war sprachlos und die Tränen flossen.
6
Fotos: Susanne Felka (Südstadtzentrum), Jan Klaassen (Buntentor), Sylke Heun (Barzans Geschichte)
Salzgitter | Der offizielle Startschuss fürs neue Süd-
Motto zum Weltseniorentag riefen die Johanniter
aus Bremen, der „Verein Ambulante Versorgungsbrücken“ und das „Haus der Zukunft“ zum Mitmachen an einem Tanz-Flashmob auf. Beteiligt haben
sich an dieser kurzen, scheinbar spontanen Aktion
am 1. Oktober viele, auch Besucher der JohanniterBegegnungsstätte Buntentor. Auf dem Platz vor dem
Bremer Goethe-Theater wurde über alle Generationsgrenzen hinweg fröhlich das Tanzbein geschwungen. „Wir möchten den Menschen zeigen, dass das
Älterwerden und der Dialog der Generationen mit
Schwung, Pep, Lebensfreude, Vielfalt, Entdeckungslust und Lebensqualität verbunden ist“, erklärte
Nicole Rosenberger von der Begegnungsstätte.
Service
Pflegestärkungsgesetz II
2016: Vorbereitungen für die Umsetzung 2017
Hannover | Das Pflegestärkungsgesetz II tritt zwar
voraussichtlich am 1. Januar 2016 in Kraft, doch
seine Umsetzung wird erst ab 2017 greifen.
Der Kern des zweiten Pflegestärkungsgesetzes
ist ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff. Kurz gesagt: Wer benötigt wie viel Pflege? Unabhängig davon,
ob jemand von einer geistigen oder körperlichen
Einschränkung betroffen ist. Alle Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit im Alltag werden in
derselben Weise betrachtet und beurteilt. Dafür
werden aus den drei bisher bekannten Pflegestufen
nunmehr fünf Pflegegrade zugrunde gelegt. Ein
neues Begutachtungssystem definiert neu, wer
pflegebedürftig ist.
Die wichtigste Nachricht für die Betroffenen ist
jedoch, dass es für Menschen, die bereits Pflegeversicherungsleistungen beziehen, keine Verschlechterung in der Versorgung geben wird. Erreicht wird
dies durch eine automatische Überleitung in die
neuen Pflegegrade. Alle Pflegebedürftigen erhalten
dadurch Leistungen mindestens im gleichen Umfang, die meisten sogar deutlich mehr.
Bevor dieser aktualisierte Pflegebedürftigkeitsbegriff jedoch Anwendung finden kann, sind 2016
noch zahlreiche Vorbereitungen zu treffen. So
müssen u.a. bei den Kranken- bzw. Pflegekassen die
neuen Begutachtungsrichtlinien fertiggestellt und
vom Bundesministerium für Gesundheit geprüft
Dran denken!
Rauchwarnmelderpflicht 2016
Verschenken Sie zu Weihnachten
Johanniter-Sicherheit!
✃
Fotos: Frank Schemmann
Die Geschenkidee:
Johanniter-Hausnotruf
Attraktive Geschenkbox
und Gutschein einfach per
Telefon bestellen!
und freigegeben werden. Darüber hinaus sind Verfahren zur Qualitätssicherung zu entwickeln und
zu erproben, Schulungen der Gutachter durchzuführen und Informationen für das Pflegepersonal
zu erarbeiten.
Es wird sich also für die Betroffenen 2016 konkret
noch nicht viel ändern, doch können sie sich und
ihre pflegenden Angehörigen unterrichten und entsprechend vorbereiten.
Wir werden Sie in den nächsten Ausgaben detailliert zu den neuen Pflegegraden und den weiteren
Änderungen informieren.
Mehr Informationen unter:
0800 8822280 (gebührenfrei)
www.johanniter.de/schenken
7
Ab 1. Januar 2016 gilt
für alle die Rauchwarnmelderpflicht!
Mindestens ein
Rauchwarnmelder
ist in allen Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren, über
die Rettungswege führen, anzubringen. Eigentümer sind verpflichtet, ihre Immobilien
damit auszustatten. Für die Sicherstellung
des Betriebs ist der Bewohner verantwortlich. Rauchwarnmelder können auch mit
Hausnotrufgeräten verbunden werden.
Hilfe, die ankommt
Unsere Spendenaktion zu Weihnachten
Verschenken Sie Lachen und machen Sie Kinder glücklich!
Vier wichtige Beispiele:
Spielzimmer, Landesaufnahmebehörde in Braunschweig:
Ein Zimmer zum Spielen. Träumen, sich vergessen
und vergnügt sein. Für Flüchtlingskinder. Dafür
brauchen wir Ihre Unterstützung.
Fotos: Frank Schemmann (o.), Natalia Shapovalova
Schenken Sie sich und vielleicht Ihren Lieben etwas
ganz Besonderes durch eine Spende: das Lachen
eines Kindes – und freuen Sie sich mit! Es ist bald
Weihnachten. Die richtige Zeit, ein Kinderlachen
zu verschenken.
Wissen Sie, was das Schönste ist? Sich unbändig
zu freuen! Und wissen Sie, was das Allerschönste
ist? Sich darüber zu freuen, wenn ein Kind ausgelassen vergnügt sein darf: Es hat ein Geschenk
bekommen. Vielleicht eines, das es nicht erwartet
hat. Und wenn dann die Augen strahlen ... Schenken Sie Lachen: Einfach froh sein. Unbekümmert
freuen. Sich geborgen fühlen.
Wir, die Johanniter, helfen vor Ort. Wir wollen
Kinder glücklich machen – zur Freude auch des
Schenkenden!
8
Hilfe, die ankommt
Die Kindertagesstätte
„Hainholzer Hafen“, Hannover: Wir ermög­lichen
Integration durch gezielte Sprachförderung.
Und wissen Sie, welche die internationale
Sprache, die schönste
überhaupt ist? Kinder­
lachen. Können Sie sich
vorstellen, wie es sich
anhört, wenn kleine
Mädchen und Jungen
aus Deutschland und
24 weiteren Nationen
zusammen lachen? Einfach lustig. Schenken
Sie Kinderlachen!
Unsere bewährte Johanniter-Jugend: Wir schenken
Jahr für Jahr vielen, vielen Kindern Freude und Spaß.
Wir bilden sie in Erster Hilfe aus. Und vermitteln
ihnen Werte wie Eigenverantwortung, Selbstbewusstsein, Teamarbeit und soziale Fähigkeiten.
Fotos: Stefan Greiber (l.u.), Antje Heilmann (r.o.), Jan Dommel (r.u.)
„Kleine Wünsche“ in der Stadt Oldenburg und im Landkreis Cloppenburg: Mehr als 800 Kindern aus bedürf-
tigen Familien möchten wir durch unsere Aktion
ein kleines Geschenk machen. Für manche dieser Kinder ist es das einzige Geschenk, das sie zu
Weihnachten bekommen. Und jedes Jahr werden
es mehr Kinder, die durch Ihre Unterstützung ein
Weihnachtsgeschenk erhalten. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass weiterhin alle kleinen
Wünsche in Erfüllung gehen.
Unsere wichtigen Aktivitäten können wir nur
mit Ihrer Hilfe leisten. Danke! Eine heitere Vorweihnachtszeit und alles Glück für 2016!
Spendenkonto:
Bank für Sozialwirtschaft
Stichwort „Hilfe für Kinder“
IBAN: DE22 3702 0500 0004 3141 02
BIC: BFSWDE33XXX
Kontonummer: 4 314 102
BLZ: 370 205 00
9
Hilfe, die ankommt
Flüchtlingsengagement
Pfandspenden-Aktion bei EDEKA
Heidekreis | Viele Kunden verzichten auf die Rück­
v. l. n. r.: Ulf Heinrich (EDEKA Dorfmark), Ulrike Fischer,
Henry Vorwerk (EDEKA Minden), Alexander Dankenbring
(EDEKA Hodenhagen)
erstattung ihres Geldes für abgegebene Pfandbehälter. Sie spenden es lieber einem guten Zweck und
stecken ihre Bons in die dafür vorgehaltenen Boxen.
In 13 EDEKA-Märkten und E-Centern im Heidekreis wird dieser Erlös bis Ende Dezember für die
Flüchtlings-Notunterkunft Oerbke verwandt. „Die
selbstständigen EDEKA-Kaufleute und wir wollen
gemeinsam mit unseren Kunden Flagge zeigen und
mit den Spenden die Johanniter-Unfall-Hilfe in
ihrer Arbeit in Oerbke unterstützen“, teilt EDEKAEinzelhandelsberater Henry Vorwerk von der Regio­
nalgesellschaft EDEKA Minden-Hannover mit. Das
so gesammelte Geld soll für die Schaffung weiterer
Freizeitmöglichkeiten, aber auch für die Kinderbetreuung in der Notunterkunft eingesetzt werden.
Hannover | Die Freude in
der Höverschen Straße
war riesig: Ein LKW voll
mit Sachspenden von
IKEA aus Großburgwedel hielt vor der Tür.
Pflanzen, Kissen, Stühle,
Bilder, Spielzeug und
vieles mehr: Die rund 70 Flüchtlinge, die in MisburgAnderten auf die Entscheidung über ihren Asylantrag
warten, waren darüber sehr glücklich. Mitarbeiter des
Möbelhauses hatten die Initiative ergriffen, die Sachspenden zusammengestellt, angeliefert und sie auch
mit aufgebaut. „Bei uns gibt es viele Kolleginnen und
Kollegen, die sich gern für Flüchtlinge engagieren
wollen. Wir als Unternehmen können diese Hilfsbereitschaft mit Sachspenden unterstützen. So schaffen
wir gemeinsam eine Verbesserung der Alltagssitua­
tion der Flüchtlinge“, sagt Dunja Bolzek, Teamleiterin
IKEA FOOD. Damit wurde das bisher eher funktio­
nale Zuhause für die Flüchtlinge, die alles zurück­
lassen mussten, behaglicher und auch persönlicher.
Fashion Flash spendet Kinderschuhe
Göttingen | Die Geschäftsführung des Berliner Unternehmens F & P
Stock Solution, das in der Göttinger Lokhalle das diesjährige „Fashion
Flash – Schuh-Outlet-Event“ veranstaltete, entschied kurzfristig, neue
Kinderschuhe zu spenden. Jens Stenker übergab dem dankbaren
Dienststellenleiter Arnold-Friedrich von Zepelin von den Johannitern
die Schuhe. Zugute gekommen sind sie Flüchtlingskindern in der
Rosdorfer Anne-Frank-Schule im Landkreis Göttingen.
v. l. n. r.: Jens Stenker, Beha Eddin Al-Khello und
Tochter Nour Alhada, Arnold-Friedrich von Zepelin
10
Fotos: Lutz Krüske (Flüchtlingsheim), Doris Lawrenz (Flüchtlingsengagement), Karen Schütz & Friends (Fashion Flash spendet Kinderschuhe)
Flüchtlingsheim
Ein LKW voller Sachspenden von IKEA
Hilfe, die ankommt
Flüchtlingskinder
Für die Schule: ein Klassensatz Ranzen
Aurich | Kaum hier angekommen, sind sie schul-
pflichtig: die Flüchtlingskinder. Schulbesuch ist
der schnellste Weg zur Integration, ist sich Johanniter Hans Hunfeld, Ortsbeauftragter des Ortsverbands Aurich, sicher. Um den Start ins Schulleben
zu erleichtern, sollten 30 vollgepackte Ranzen in 30
Tagen zusammenkommen. Es wurden viel mehr.
Pastorin Cathrin Meenken von der St. LambertiKirchengemeinde und Ortsverbandspfarrerin der
Auricher Johanniter ist glücklich: „Die Resonanz
war überwältigend schön.“ Viele Menschen sind
dem Aufruf im Internet gefolgt. Zum Teil kamen die
Ranzen und Utensilien weit über
Ostfrieslands Grenzen hinaus
zusammen – unter anderem aus
München. Viele Ranzen seien mit
Willkommensgrüßen versehen
gewesen, ein Mädchen habe sogar eine Tüte Süßigkeiten für das
Flüchtlingskind hineingelegt. Einen zusätzlichen Scheck im Wert
von 400 Euro überreichte Sebastian
Schulze, Ortsbürgermeister der
Kernstadt Aurich.
Die Idee zu dieser Initiative
ging von der Subkommende Ostfriesland-Wilhelmshaven des Johanniterordens aus. Der Ortsverband
Aurich der Johanniter-Unfall-Hilfe unterstützte die
Kirchengemeinde beim Einsammeln der Spenden.
In einem Gottesdienst am 25. Oktober in der Auricher
Lamberti-Kirche wurden dann mehr als 350 Ranzen
sowie weitere Taschen, Rucksäcke und die gespendeten Feder­mappen, Stifte und Hefte präsentiert
und an den darauffolgenden Tagen an Flüchtlingsfamilien übergeben. Eine praktische Idee für Schulkinder, die schon viel übers Leben erfahren haben
und hoffentlich jetzt in Frieden lernen können.
Flüchtlingshilfe
Schulaktion Winterkleidung
Gronau/Sarstedt | Schüler, Lehrer und Teilnehmer am
Fotos: Stefan Greiber
Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) der Kooperativen
Gesamtschule Gronau haben Winterkleidung und
Schuhe für Flüchtlinge gesammelt. Eltern und Bürger
spendeten nach einem Aufruf durch Plakate, Handzettel und die Lokalzeitung so viel, dass bereits ein
12-t-Lkw der Johanniter am 1. Oktober beladen werden konnte. „Als größte Schule der Region mit über
1000 Schülern können wir stolz auf das Sammel­
ergebnis sein“, sagt Schulleiter Christian Schwarze,
der beim Beladen selbst in der Helferkette stand.
„Ein besonderer Dank gilt unseren drei FSJlerinnen
Alina, Alisa und Nina sowie Lehrkraft Benjamin
Jühlstorff, die den Großteil der Organisation übernommen haben.“ Die Spenden waren bereits vorsortiert, sodass in der Kleiderkammer der Notunterkunft
zügig mit der Verteilung begonnen werden konnte.
Und bald kam eine weitere Lkw-Ladung zustande.
„Danke“!
Die „Ersthelfer von morgen“ bedanken sich für Ihre Zuwendungen! Schnelle Hilfe
ist lebensnotwendig und je früher wir dies lernen, desto besser können wir helfen.
Alle Projektbeteiligten und die Kinder
11
Wir sind für Sie da!
L ANDESVERBAND NIEDERSACHSEN/BREMEN
Landesgeschäftsstelle
Kabelkamp 5, 30179 Hannover
Tel.+49 511 67896-500
Fax+49 511 67896-504
[email protected]
www.johanniter.de/nb
Spendenkonto
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE02 3702 0500 0004 3100 00
BIC: BFSWDE33XXX
BLZ: 370 205 00
Kontonummer: 4 310 000
Johanniter-Akademie
Bildungsinstitut Hannover
Büttnerstr. 19 (Brain-Park)
30165 Hannover
Tel.+49 511 438346-0
Fax+49 511 438346-29
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1 RV Bremen-Verden
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3 RV Südniedersachsen
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Impressum
Herausgeber: Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.
Landesverband Niedersachsen/Bremen
Kabelkamp 5, 30179 Hannover
Tel. 0511 67896-500, Fax 0511 67896-504
Redaktion: Oliver S. Bruse (verantwortlich),
hirthe_SERVICES, Christine Kunkis
Gestaltung und Satz: Fachbereich Kommuni­
kation (Landesverband Niedersachsen/Bremen)
Druck und Verlag: Hofmann Druck Nürnberg
GmbH & Co. KG, Emmericher Straße 10,
90411 Nürnberg
Auflage: 98 299
Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit
wurde für diese Broschüre die männliche
Sprachform gewählt. Alle personenbezogenen
Aussagen gelten jedoch stets für Frauen und
Männer gleichermaßen.
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