Augsburg Editorial Benvenuti a Bibione!

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Augsburg Editorial Benvenuti a Bibione!
Juli - August 2013
Peutingerstr. 5
86152 Augsburg
Tel.: 0821/3166 561
Fax: 0821/3166 569
www.klb-augsburg.de
E-Mail: [email protected]
Redaktion: Dr. Vera Schanz
Augsburg
KATHOLISCHE LANDVOLKBEWEGUNG DIÖZESE AUGSBURG und KLB-Bildungswerk e. V.
Benvenuti a Bibione!
„Der Badeort Bibione an der Adria (Italien) ist ein moderner
Ferienort, der seinen Besuchern sehr viel bietet. An dem
über 15 Kilometer langen Sandstrand kann man in Bibione
nach Herzenslust das azurblaue Wasser der italienischen
Adria genießen. Neben Badespaß und Erholung bietet
Bibione vor allem viele Sportmöglichkeiten, und auch die
Nachtschwärmer kommen voll auf ihre Kosten.“ – So wird
auf der Homepage von Bibione für Urlaub geworben. Was
für die einen Urlauber verlockend und anziehend klingt,
schreckt andere Erholungssuchende geradezu ab.
Die KLB Augsburg lädt seit vielen Jahren, 2013 zum 36. Mal,
zu einer Familienbildungsfreizeit in Bibione ein. Innerhalb
von 24 Stunden nach Beginn der Anmeldemöglichkeit ist
sie ausgebucht.
Was ist das Besondere, das viele Familien immer wieder
daran teilnehmen lässt und das viele Neuteilnehmer
begeistert? Die KLB schafft einen Rahmen, der von den
teilnehmenden Familien gefüllt wird. So kommt es, dass
einen kraftvollen Pfingstgottesdienst über 300 Menschen
begeistert mitfeiern, dass 30 Jugendliche und junge
Erwachsene die musikalische Gestaltung übernehmen.
An der Familienfreizeit nehmen Familien mit kleineren
und größeren Kindern teil. Die „großen“, zum Teil schon
fast erwachsenen Kinder wissen, dass sie Gleichaltrige
treffen. Gerne organisieren sie eine Bibione-Rallye, an der
insgesamt 70 Kinder teilnehmen. Die Einladung an alle
Editorial
„Flut ruft der Flut zu beim Tosen deiner Wasser, all deine Wel-
len und Wogen gehen über mich hin. (Psalm 42,8)“.
Nein, an Wasserfluten in diesem bedrohlichen Ausmaß
für ganze Landstriche haben wir Verantwortlichen bei der
Auswahl des Jahresthemas „Kostet lebendiges Wasser“ für das Bildungsjahr
2013/14 nicht gedacht. Die Beschreibung – erfrischend, belebend, bedroht
–sollte mit unaufhaltbar ergänzt werden. Viele Menschen mussten deshalb
ihre Häuser und Wohnungen verlassen, verloren Hab und Gut. Jedoch
bahnte sich in dieser Zeit eine selten
zu erlebende Hilfsbereitschaft an.
Nicht nur Einsatzkräfte sondern auch
unzählige Freiwillige arbeiteten Hand in Hand mit den Betroffenen, um zu retten was zu retten ist. Ein Hochwasser kann
man nicht schönreden. Aber die Kehrseite dürfen wir noch
lange hervorheben: dieses Gefühl der erlebten Gemeinschaft
und Unterstützung tut nicht nur den Betroffenen, sondern
unserer ganzen Gesellschaft gut! Auffallend war auch, wie viel
Beachtung diese Wassermassen plötzlich hatten.
Manchmal würde ich mir freilich genauso viel Aufmerksamkeit für die anderen „Überflutungen“ unserer Zeit wünschen:
wenn Lebensmittel weggeworfen werden, wenn Luxusgüter
und Freizeitangebote uns überschwemmen, wenn wir uns
mittreiben lassen von den Medienfluten…Viele, ja sogar
schon Kinder und Jugendliche, können den Anforderungen,
die in Familie, Schule und Beruf an sie gestellt werden, nicht
mehr Stand halten, was oftmals in Burn out und Depression
endet. Vergessen wir deshalb nicht, auch ab und zu Ballast
von unserer Seele abzuwerfen. Wie wäre es, mehr füreinander da zu sein, zuzuhören und im gemeinsamen Gespräch
miteinander Kraft zu schöpfen? Die Überschwemmung hat
uns zusammenrücken lassen. Wir Aktiven in der Landvolkbewegung vertrauen auf dieses Gemeinschaftserleben im
Glauben. Wie wäre es, wenn wir auch sonst zusammenrücken,
wenn keine Not ist? Wie wäre es, wenn wir uns überraschen
von den Vielen und manchmal auch von den Wenigen, die
genauso Hand anlegen wie wir?
Lassen wir uns überraschen!
Rita Fischer, Diözesanvorsitzende
Teilnehmer, selbst etwas zur Gestaltung
der Woche beizutragen, führt zu einem
bunten Programm. Kinder basteln
Freundschaftsbändchen, lassen Riesen-
Seifenblasen fliegen oder basteln ein
Mikado-Spiel. Jeden Abend treffen sie
sich zu einer Kinderstunde, bei der mit
Geschichten und Liedern der Tag abgerundet wird. Jugendliche werden ermutigt, in sportliche Wettkämpfe einzutreten oder lernen, Fackeln herzustellen.
Die Erwachsenen können sich zu einem
Boogie-Tanzkurs, zu einem Gesprächsabend über erneuerbare Energien oder
zur Führung in einem Weingut anmelden. Ein mehrtägiges Tischtennisturnier
findet ebenso statt wie ein Schafkopfturnier und an einem Ausflug nach Venedig
nehmen 60 Personen teil.
Viele Eltern bestätigen, dass sie sich
und ihre Kinder bei der KLB-Familienbildungsfreizeit in Bibione gut aufgehoben
wissen, was nicht zuletzt an der dafür
sehr gut geeigneten Ferienanlage liegt.
In diesem Jahr war es zwar schade, dass
kein typisches „Italien-Wetter“ auf die
Familien wartete; Langeweile kam aber
angesichts des Programms und der
vorhandenen lebendigen Gemeinschaft
nicht auf. Dies wurde auch beim bunten
Abend deutlich, an dem vielfältige Musik-, Tanz- und Schauspieleinlagen den
Dank an alle Mitwirkenden einrahmten.
Dieter Haschner
„Unseren Glauben
miteinander stärken“
Vom 12. bis 20. Oktober findet eine
Landvolkfahrt ins Tessin statt. Die täglichen Wanderungen in traumhafter
Landschaft erfordern eine gute körperliche Konstitution.
Leitung: Marcus Öfele, Annemarie
Grätsch, Pfarrer Alois Zeller
Aufbruchstimmung in die Zukunft tragen
– 50 Jahre KLB Kaufbeuren
Das Wetter war der KLB Kaufbeuren Elisabeth Ott.
wohlgesonnen, als viele Mitglieder am Nach dem gemeinsamen Mittagessen
4. Mai zu ihrer Crescentia-Wallfahrt auf- folgte eine Gesprächsrunde. „Wir haben
brachen. Ein guter Start in einen Festtag, uns bemüht, Vertreter aus jeder Zeit
mit dem die ortsansässige Landvolkbe- der Landvolkbewegung zu finden“,
wegung ihr 50-jähriges Bestehen feierte. verkündete Diskussionsleiter Roman
Aus zahlreichen Orten hatten sich Grup- Aigner. So begrüßte er unter anderem
pen auf den Weg gemacht, um zu einem Karl Unsin aus Beckstetten, der noch
Festgottesdienst in der Institutskirche im vergangenen Jahr im Vorstand aktiv
der Marienschulen zusammenzutreffen. war, oder das Ehepaar Pauli, die sogar
Aus Jengen, Oberostendorf, Irsee und Zeitzeugen der Gründung der KathoReichenbach machten sich Gläubige lischen Landvolkbewegung im Bistum
auf den Weg in die Wertachstadt. Da die Augsburg vor über 60 Jahren waren. Alle
Sternwallfahrt unter dem Motto „Unter- Diskutanten auf dem Podium berichtewegs mit Gottes Melodie“ stand, wurden ten über ihre Erfahrungen und Erlebnisse
die Pilger vor allem dazu angehalten, mit der Landvolkbewegung. So kam
auf die Klänge in der Natur zu achten, beispielsweise die Diskussion um das
die zuerst nur als einzelne Töne erschie- Thema„Sonntagsarbeit“ zur Sprache, das
nen, gemeinsam aber eine
schöne Melodie ergäben.
Als schließlich
alle Wallfahrer in der Institutskirche
versammelt
wa re n , g a b
es kaum noch
freie Plätze in
dem Gotteshaus, was die Zahlreiche Gruppen der Katholischen Landvolkbewegung auf CrescentiaZelebranten, Wallfahrt
Pfarrer Rudolf
Klaus und Pfarrer Reinhold Lappat, bereits vor 60 Jahren aktuell gewesen
freute. Die beiden Geistlichen erinnerten sei. Aigner fasste zusammen, dass die
sich an die Zeit, in der die Katholische Katholische Landvolkbewegung einen
Landvolkbewegung in der Region ge- großen Beitrag zu einem erfüllten Legründet wurde. Klaus ist vor allem noch ben ihrer Mitglieder leiste. Auch Pfarrer
die Aufbruchsstimmung nach dem Zwei- Lappat betonte, viel von der Landvolkten Vatikanischen Konzil im Gedächtnis, bewegung gelernt zu haben. Auch um
das während der Gründungszeit der den Nachwuchs muss sich die KLB wohl
Organisation stattfand. „Ihr könnt stolz keine Sorgen machen: „ Es ist herrlich,
sein, dass Ihr so eine aktive Gruppe seid“, wenn man spürt, dass sich auch junge
so der Geistliche. Auch Lappat erinnerte Leute hierfür begeistern können“, meinte
sich an die damalige Aufbruchsstim- Ludwig Fischer mit Blick auf die aktive
mung. Er warnte seine Zuhörer vor der Jugend in der Organisation.
Gefahr, in Erinnerungen hängen zu bleiBericht: Lina Schuttenberg
ben: „Mit jedem Schritt lässt man etwas
Quelle: Kaufbeurer Zeitung
hinter sich und geht neue Wege – sonst
Fotos: Thomas Steuer
geht es nicht weiter“, erklärte er. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst
vom Landvolkchor unter der Leitung von
40 Jahre Landvolk Pfaffenhofen
Auf 40 Jahre aktive Landvolkarbeit konn- mehr als 60 000 Euro gespendet worden.
te die Landvolkgemeinschaft Pfaffenho- Ein neues Banner wurde 1987 bei einem
fen im April 2013 zurückschauen. In der Festgottesdienst gesegnet. Hirner beMarktkirche Hohenwart zelebrierte Dom- dankte sich bei allen derzeitigen und
kapitular Dr. Hacker mit Landvolkpfarrer ausgeschiedenen Verantwortlichen der
Pater Kerscher und dem Ortsgeistlichen gesamten 40 Jahre. Landrat Martin Wolf
Pfarrer Gumbiller einen Gottesdienst, ging in seinem Grußwort auf die Probleder von den Geschwistern Reitberger matik der Mitgliedergewinnung ein und
musikalisch mitgestaltet wurde. Mit dem motivierte die Verantwortlichen im Sinne
Gleichnis der Fischer, die ihre Netze aus- der Menschenfischer, die „Netze immer
werfen sollten, appellierte
Domkapitular Dr. Hacker
an die Verantwortung der
Christen gegenüber Gottes
Schöpfung.
Die Vorsitzende Sieglinde
Hirner gab einen Überblick
über die Veranstaltungen
und Tätigkeiten der vergangenen 40 Jahre wie
Besinnungstage, Bittgänge und Rosenkranzfeste.
Auch Veranstaltungen zu Gemeinsam unterwegs: Die Landvolkgemeinschaft Pfaffenhofen
politischen, sozialen oder beim Jubiläum
kirchlichen Themen hätten
das Umland bereichert. Solidarisch wieder neu auszuwerfen“. Er dankte der
zeige sich die Landvolkgemeinschaft gesamten Organisation für die ehrenmit einem Kinderhospital in Bethlehem amtlichen Leistungen im Landkreis und
sowie mit Senegal und der Bukowina. für die weltweiten Hilfsprojekte.
Insgesamt seien bei der Aktion Minibrot Vorsitzender Marcus Öfele stellte das
Familienmaiandacht in Unterrohr
Bei sonnigem, frühlingshaftem Wetter Sie hätten ihre Mitmenschen und deren
begrüßte die Katholische Landvolkbe- Nöte im Blick und seien Fürsprecherinnen
wegung im Dekanat Günzburg den Mai in vielen Lebenslagen. Auch wir bräuchmit einer Familienmaiandacht in der ten Fürsprecher und dürften manchmal
„Maria-Hilf-Kapelle“ in Unterrohr.
auch Fürsprecher sein – so Diakon MaViele Familien hatten sich auf den Weg yer. Auch die Kinder trugen ihre Bitten
gemacht, um ihre Bitten
vor Maria
vor Maria zu tragen.
und legten
Diakon Josef Mayer aus
an der Figur
Hafenhofen brachte drei
Blumen nieMarienpersönlichkeiten
der. Im Anins Spiel: Maria, die Mutschluss war
ter Gottes, die Goldmarie
Zeit für ein
aus dem Märchen Frau
Picknick
Holle, und Maria aus der
und für zahlbiblischen Erzählung
reiche B e über Maria und Martha.
gegnungen.
Alle drei Frauen würden
Christine
die Not der anderen er- Kinder brachten bei der Familien-Maiandacht ihre
Beuer
kennen und seien zur Hil- Bitten vor Maria
fe am Menschen bereit.
neue Jahresthema vor. Die Katholische
Landvolkbewegung habe die Aufgabe, sich der gesamten Schöpfung,
insbesondere im ländlichen Raum,
anzunehmen.
Der Landfrauenchor aus Pfaffenhofen
umrahmte den Festakt mit verschiedenen Liedern zum Frühling. Bei Kaffee
und Kuchen gab es Gelegenheit zum
Austausch.
Sieglinde Hirner, Pfaffenhofen
Offenes Singen in
Bidingen
„Du rufst uns in den Kreis der Liebe,
Herzenskraft ist ausgesät.“ Rund 60 Teilnehmer der KLB Marktoberdorf waren
zum offenen Singen in Bidingen mit
Pater Norbert Becker gekommen. Mit
mitreißendem Klavierspiel und herzlicher Begeisterung zog der Pater aus
der Bildungs- und Begegnungsstätte
Oase Steinerskirchen alle von der ersten
bis zur letzten Minute in seinen Bann. Er
spannte einen weiten Bogen von Liedern aus Jugendmessen, Marienliedern
und einem
Kanon bis
zum „Hit“ der
MinistrantenWallfahrt nach
Rom im Jahr
2010: „Lasst
uns ziehen zu
den Quellen
des Lebens“.
Auch die Teilnehmer be wiesen ihr
Sangestalent. Mitreißend: Pater Norbert
Neben klei- Becker beim offenen Singen
nen Vorträgen erzählte Pater Norbert witzige
Anekdoten und sparte auch nicht mit
kritischen Seitenhieben auf aktuelle
Themen aus Gesellschaft und Politik.
Als er zum Abschluss das Abendlied
„Gott, behüte uns“ anstimmte, waren
sich die sangesbegeisterten Besucher
einig: Dieser Abend verlangt nach einer
Fortsetzung.
Margot Lang, Marktoberdorf
Von Mainz bis Fulda - Unterwegs auf der Bonifatius-Route
30 Pilger der KLB Augsburg begaben sich
vom 5. bis 9. Mai 2013 auf die erste Etappe
des schönsten Pilgerwegs Deutschlands:
von Mainz nach Altenstadt. Der Sonntag
begann mit einem Gottesdienst im Mainzer Dom. Im Anschluss daran erhielt die
Gruppe spontan den Pilgersegen eines
dortigen Domkapitulars, bevor sich die
Gruppe unter der Leitung von Konrad
Reiber auf den Weg machte.
Annemarie Grätsch, die die geistliche Begleitung inne hatte, erzählte
am Denkmal des Bonifatius und an
weiteren Wegstationen über das
Leben und Wirken dieses ersten
deutschen Bischofs. Auf dem Weg,
den die Gruppe vor sich hatte, war
im Jahre 755 der Leichnam Bonifatius von seinem Bischofssitz Mainz
in das von ihm gegründete Kloster
nach Fulda überführt worden.
Inmitten der Idylle am Rhein gab es
Gelegenheit sich kennen zu lernen. Ein
roter Faden, der die Gruppe während der
gesamten Zeit begleiten sollte, wurde
dort ausgehändigt. Täglich bekamen die
Pilgernden einen passenden Anhänger
für den roten Faden – Symbole und Impulse des Glaubens für die Beziehung zu
Gott. Der Fallschirm als Symbol für den
Glauben hinterließ großen Eindruck:
„Mit dem Glauben ist es wie mit einem
Fallschirm. Erst im Freien Raum, erst im
freien Fall kann sich mein Fallschirm
entfalten. Wie der Fallschirm, so entfaltet sich auch der Glaube erst in dem
Fahrt ins Dreiländereck der Alemannen
Anfang Mai waren 35 Frauen und Männer des Katholischen Landvolks aus dem
Dekanat Schongau drei Tage unterwegs
nach Basel und Freiburg. Bereits auf der
Hinfahrt konnte die Gruppe bei einem
Besuch im Pfahlbautenmuseum in Unteruhldingen / Bodensee bei einer fachkundigen Führung eine Zeitreise in die
Steinzeit bis zur Bronzezeit zurücklegen
und einen Einblick in die Lebens- und
Wohnverhältnisse unserer Vorfahren
gewinnen. Die Weiterfahrt durch blühende Obstplantagen zeigte, dass der
Frühling nicht mehr
aufzuhalten ist. Der
Zwischenstopp auf
der Nordseite des
Rheinfalls beeindruckte durch die
gewaltigen Wassermassen und die
Kraft der Natur.
Nach dem Hotelbezug in Lörrach wurden die Teilnehmer
mit einer Führung in
die Geschichte der
Stadt, die 40000 Einwohnern zählt, eingeführt. Hauptarbeitgeber dort sind die Firmen Elmex und
Suchard, wobei erstere den Standort aus
wirtschaftlichen Gründen demnächst
schließen muss.
Der zweite Tag war ganz der Stadt Basel
gewidmet. Basel ist – nach Zürich und
Genf – die drittgrößte Stadt der Schweiz
– und zählt 170 000 Einwohner. Es ist
eine sehr lebendige Stadt und das
nicht nur wegen der vielen Studenten.
Bemerkenswert sind die auffallend
geschmackvoll und fachgerecht renovierten Altstadthäuser sowie die unzähligen engen, romantischen Gässchen
und Plätze. Die Stadt ist ein wichtiger
Standort der Pharmaindustrie mit den
Moment, in dem ich nichts mehr habe,
woran ich mich festhalten kann, in dem
ich mich auf nichts mehr verlassen kann.“
Die gepflegten Unterkünfte, das sonnige
Wetter und die gute Gruppendynamik
machten diese Pilgerreise zu einer ganz
besonderen „Tour“. Gebetet wurde in
Gesprächen, im Schweigen, im Lachen.
Inmitten der Wetterau, der„Kornkammer
Hessens“ hatte die Gruppe immer
wieder schöne Begegnungen,
spontane Kirchenführungen,
Gespräche mit Passanten auf der
Straße und Besuche.
Mit einem festlichen Essen endete
die Route in Altenstadt. Ein herzliches Dankeschön wurde Konrad
Reiber und Annemarie Grätsch
ausgesprochen. Ihre fürsorgliche
und erbauliche Betreuung machten diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Rosina Beer
Firmen Novartis und der bekannten Firma La Roche. Darüber hinaus hat Basel
eine jahrhundertelange Tradition der
Papierherstellung und des Buchdrucks.
Dies konnten die Teilnehmer ausführlich
beim Besuch der Papiermühle erleben.
Den Abschluss bildete ein kurzer Abstecher ins Tinguely-Museum. Manchem
Bastler hat wohl beim Anblick der
skurrilen Kunstwerke aus ganz unterschiedlichem Altmetall das Herz höher
geschlagen. Im nahegelegenen Liestal
besuchte die Gruppe den Abendgottesdienst in der Bruder-Klaus-Kirche.
Am Sonntag stand die Altstadt Freiburgs mit den schönen„Bächle
und Gässle“, mit den bunten
Rheinkieselmosaiken und dem
alles überragenden gotischen
Münster auf dem Programm.
Strahlender Sonnenschein ließ
die Stadt in ihrem vollen Glanz
erscheinen. Die Heimreise
führte durch den Schwarzwald
über das Höllental mit einem
kurzen Aufenthalt am Titisee
zurück in den Pfaffenwinkel. Den Organisatoren und
Reiseleitern Maria Schenkel
und Franz Riesemann wurde
herzlich gedankt und ein großes Lob
ausgesprochen.
Antonie Riesemann, Schongau