Rentner in Auerbach erstochen Esel in Pausa grauenvoll verendet

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Rentner in Auerbach erstochen Esel in Pausa grauenvoll verendet
Modulhaus schwebt über Ellefeld
Ganz aus dem Häuschen war am Donnerstag die Schöneckerin Silke Keller-Thoß. Nahezu
bezugsfertig kam am Morgen ihr Haus geflogen.
Ein Blick ins Krisenzentrum
Bleibt der fensterlose Raum im Kellergeschoss des neuen Landratsamtes menschenleer, dann
kann das nur gut sein. Denn dort im Lage- und Führungszentrum ist nur Hochbetrieb, wenn
eine Katastrophe droht.
.
Eierschlangen und Kampfgrillen
Plauen – 300 bis 400
Tierchen waren es bestimmt, die am Sonntag in der Plauener Festhalle zu bestaunen
waren. Zum zweiten Mal fand eine Reptilienbörse unter Leitung von Georg Homann
statt.
Vom Terrarium über Futter bis hin zu kleinen und großen Tieren aus Nachzuchten boten die 15
Händler alles an. Einige kamen zum Kaufen und vergrößerten so ihren Bestand, andere suchten
ein geeignetes Reptil für Anfänger und noch viel mehr Leute schauten sich einfach um und
machten große Augen über die Artenvielfalt.
,,Alles steht unter strenger Aufsicht. Bevor wir so eine Börse öffnen dürfen, schaut der
Amtstierarzt vorbei und macht eine Abnahme. Sollte etwas bemängelt werden, reagieren wir
natürlich sofort“, so Homann, der diese Messen seit drei Jahren organisiert. Nicht nur regionale
Anbieter waren in Plauen, auch Münchner, Wuppertaler, Berliner und sogar Danziger waren
vertreten. Einige Händler für Zubehör sind immer mit dabei. Züchter gibt es immer andere.
Marcus Möser aus Neuburg/Donau ist auf fast jeder Messe vertreten. Er selbst betreibt
Reptilienbörsen und unterstützt andere Veranstaltungen wie die in Plauen. Sein Angebot reicht
von der Kornnatter bis zum Leguan. In seinem Keller gibt es auf etwa 100 Quadratmetern etwa
150 Tiere zu sehen.
Viele Besucher versammelten sich vor dem Stand, den er sich mit Züchtern aus dem Landkreis
Freising teilt. Magnet waren die beiden Bartagamen, die auch angefasst und auf dem Arm
genommen werden durften.
Außerdem wurden ab und zu Schlangen hautnah gezeigt, um den Besuchern und Käufern die
Tiere besser erklären zu können. So wand sich eine kleine Strahlennatter um Mösers Hand,
während er von seinen Tieren sprach. Eine besonderes interessantes Exemplar ist die
Eierschlange.
Gehandelt wird sie für 300 bis 600 Euro. So preisintensiv in der Anschaffung, so genügsam ist
sie auf Dauer in der Pflege. Sicher müssen optimale Bedingungen im Terrarium geschaffen
werden.
Als Futter benötigt sie jedoch lediglich ein Ei. Am Anfang eins pro Woche, später etwa alle zwei
Wochen. Das aus Afrika stammende Kriechtier gehört zur Familie der Nattern. Die etwa 50
Zentimeter kleine Schlange kann ein ganzes Ei verschlingen. Durch Kontraktion der Muskeln
wird es zerdrückt und der flüssige Inhalt verschluckt. Die Eierschale wird in komprimierter
Form wieder ausgewürgt.
Ein Biss muss bei dieser Schlange nicht befürchtet werden. Sie besitzt nur einige ganz wenige
Zähne, die im Zahnfleisch verborgen sind und die menschliche Haut nicht durchdringen können.
Auch Insekten können in kleinen Terrarien zu Hause gehalten werden und haben mittlerweile
viele Liebhaber gefunden. Wandelnde Blätter, Stabheuschrecken und Käfer weckten die
Neugier. Während die afrikanischen Kampfgrillen bei einigen Assoziationen zu kleinen Aliens
weckten, sorgten die Weißbandigel und Vierzehenschildkröten am Stand daneben eher für ein
,,niedlich“.
Egal ob Vogelspinnen, Chamäleon oder Echse, faszinierend waren sie alle. Doch auch die
Anschaffung eines solchen Lebewesens muss gut überlegt sein. Sie brauchen Pflege und die
erforderlichen Bedingungen müssen erfüllt sein, mahnt Georg Homann. Am Sonntag konnte
also nicht nur gekauft, sondern sich auch einfach nur Ratschläge geholt werden. ,,Eine Börse
soll immer die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch bieten. Viele der Züchter sind schon
jahrelang Halter und geben gern Tipps“, so der Organisator, der ständig quer durch
Ostdeutschland unterwegs ist. www.exotikmesse.de


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