Weihnachtsrundbrief 2014

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Weihnachtsrundbrief 2014
Weihnachtsrundbrief
2014
Zeit für ein Danke
Spiritaner
Spiritanerinnen
Mariannhiller Missionare
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
1
Liebe MaZ´lerInnen,
liebe Freunde!
Wieder ein Stück Weg hinter mir gelassen,
Zeit, das ein und andere abzuschließen.
Vergangenes wertschätzen,
das Gute weiterleben lassen,
aus dem Schlechten lernen.
Mit dem kleinen Wort Danke
Großes aussprechen
Und damit im Guten
Den Weg nach vorne gehen.
Lasst uns zurück blicken auf den Weg, den wir in den letzten 12 Monaten gegangen
sind. Erinnern wir uns an die guten und die schlechten Momente, an die aufregenden und geruhsamen Erfahrungen, an unsere Hoffnungen und Erwartungen, die in
Erfüllung gingen oder sich zerschlugen. An die überraschenden Wendungen des Lebens.
Wir wünschen Euch, dass Ihr Euren Weg mutig weiter geht und frohe und friedvolle
Weihnachtstage erlebt, die Euch Kraft und Zuversicht fürs nächste Jahr geben.
Eure
und das MaZ-Team
Birgit, Natalie, Cornelia, P. Thomas,
Sr. Angelika, Sr. Veronika, Sr. Kitonyi
Doris Köhncke, Herta Mader, P. Aquilin Mrema, P. Alfons Wehrle, P.
2
t
es ist sag
die Liebe..
.
Uns ist ein Kind geboren…
40 Wochen haben wir gewartet, gespürt,
gehofft, gebetet,… jetzt ist er endlich da,
unser Lukas Valentin. Er wurde am 25.11.
in unsere Welt geboren und jetzt liegt
unser ganzes Glück in einer kleinen Wiege und wir stehen staunend davor. Lukas‘
Geburt hat vieles verändert, hat nicht nur
in unserer Familie einiges durcheinander
gebracht, sondern auch in unseren Herkunftsfamilien und den Freundeskreisen.
Es ist wunderschön, zu sehen und zu erleben, wie Lukas diese, unsere Welt im
Kleinen schon jetzt verändert.
Dieses Weihnachtsfest wird anders, besonders, das ahnen wir bereits. Mit diesem kleinen Menschlein im Arm, das große Augen macht und versucht, sich in
unserer Welt zu Recht zu finden und das
mit einer kleinen Grimasse alle um den
Finger wickelt…
Ganz lieben Dank allen, die mitgefiebert,
mitgebetet und sich mitgefreut haben!
Wir wünschen euch eine gesegnete Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und
immer wieder das Glück, über das Wunder des Lebens staunen zu können.
Eure Conny mit Benny und Lukas Valentin
Es ist was
Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe
News
vom Team
ERICH FRIED
Spiritanerinnen
Sr. Gerardine, einige Jahre Ansprechpartnerin der Spiritanerinnen für
MaZ, berichtet aus ihrem neuen Tätigkeitsfeld: “Anyway am struggling much
with my sisters in the community to
make two ends join. we are into the
production of pomade with local plants
around us. with these pomades we
treat certain skin infection, burns and
certain muscular pains. we receive and
treat people with malaria, thyphoid,
tropical wounds. we use also the artimisia that we planted to treat people.
God is helping us a lot. My greetings to
all. God bless, Sr. Gerardine.
3
Missionsschwestern
vom Kostbaren Blut
Noch mehr Nachwuchs im MaZ-Team
Mein Name ist Sr. Kitonyi Jacinta. Ich komme gebürtig
aus Kenia und gehöre der Gemeinschaft der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut an. Seit Oktober dieses Jahres durfte ich die Arbeit der MaZ näher kennenlernen und die CPS-Fraktion im Team verstärken. Ich
freue mich auf die vielfältigen Begegnungen und die
Zusammenarbeit und wünsche allen gesegnete Weihnachtstage und ein glückliches Neues Jahr 2015.
Jubiläum im Missionshaus Neuenbeken
In diesem Jahr feiern wir das 100jährige Bestehen des Missionshauses der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut in Neuenbeken.
Von Anfang an gab es eine große Verbundenheit mit dem Dorf: die Schwester waren
in Krankenpflege und Kindergarten, im Kloster gab es Haushaltungs--, Missions- und
Pflegevorschule. Viele junge Frauen wurden hier auf Beruf und Familie vorbereitet. In
beiden Kriegen war das Kloster Lazarett, dann gab es das Altenheim St. Anna für vorwiegend alte Menschen aus dem Dorf. Am Sonntag, 21. September war das große
Dorffest, ein fest für das und mit dem Dorf. Es sollte ein dank der Schwestern sein für
das gute Miteinander über 100 Jahre – und alle halfen mit. Malteser, Schützen, Sportverein, Landfrauen, KFD, Feuerwehr, Kirchenvorstand und Messdiener… alle halfen
mit, dass es ein großes Fest werden konnte. Weihbischof König von Paderborn zelebrierte den Gottesdienst, die Schützenkapelle und die Chorgemeinschaft hatten die
musikalische Gestaltung. Ein großes Festprogramm am Nachmittag führte durch 100
Jahre Wirken der Schwestern in Neuenbeken. Trotz schlechtem Wetter waren am
Nachmittag fast einige hundert Menschen auf dem Gelände. Beim Klosterquiz gab es
als Hauptpreis ein Fahrrad, 2. Preis ein Wochenende im Mutterhaus Hl. Blut in Holland
und als 3. Preis ein Präsentkorb aus dem Klosterladen Wernberg. Die Stimmung war
perfekt, mit Akkordeon-Musik und Gesang am Bierstand klang der Abend aus.
4
Provinzoberinnen-Treffen in Neuenbeken
Ein weiterer Höhepunkt war das Treffen unserer Generalleitung aus Rom mit den
Provinzoberinnen aus aller Welt hier im Missionshaus. Die Gruppe umfasste
Schwestern aus Simbabwe und Kenia, aus Südafrika und Korea, aus Nordamerika
und Mosambik, aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Themen waren
zum Beispiel die Herausforderungen der Kirche heute weltweit und unsere Antworten auf die Nöte unserer Zeit; aber auch die Hinführung junger Menschen zum Ordensleben in einer internationalen Missionsgemeinschaft. Da ein junges Mitglied
sehr wohl in andere Länder und Kontinente gesandt werden kann, braucht es auch
hier eine gemeinsame Ausrichtung. Internationalität und unsere globalisierte Welt –
wie gehen wir damit um? Wie finden wir die Balance zwischen Dienst am Menschen
und Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit? Wie leben wir Missionsschwestern unseren Auftrag, unser Charisma in einer Welt, die von Krisen und Not geprägt ist – wirtschaftlich, politisch und sozial? Was sind unsere je eigenen Ressourcen – und wie
gehen wir damit um? Wie können wir sie uns erhalten, einsetzen und mehren? Wie
können uns jungen Menschen – als Missionare auf Zeit – in unserer Arbeit unterstützen – und was können wir ihnen für ihr Leben mitgeben, wenn sie mit uns leben,
beten und arbeiten…?
Das alles sind Fragen, die unsere Ordensleitung bewegen – und es sind weltweit die
gleichen Fragen, deren Antworten wir in unsere jeweiligen Länder und Gegebenheiten umsetzen wollen.
5
Ein Grußwort von Alfons
und der Blick zurück auf 32 Jahre MaZ-Geschichte
Liebe MaZ,
Ganz herzlich möchte ich mich bei Euch bedanken für das
schöne Buch mit den Fotos und Texten zu meinem Abschied aus Stuttgart. Es hält die Erinnerung an MaZ wach.
Ich bin sehr glücklich, dass es so etwas wie MaZ gibt und
dass ich mehr als dreißig Jahre – mal mehr mal weniger –
dabei sein durfte.
Als P. Hermann-Josef Wüste am 22. November 1982 starb,
kurz nachdem er die ersten MaZ-Kurse durchgeführt hatte,
war für uns alle klar, dass wir das Projekt weiterführen
wollten und P. Marzinkowski – inzwischen emeritierter
Bischof – kam eigens aus seinem geliebten Zentralafrika
zurück, um das Projekt zusammen mit einem Team von
Spiritanern, Spiritanerinnen und Missionsschwestern vom Kostbaren Blut weiterzuführen. Ich habe damals als Missionsprokurator mitgemacht. Ende der achtziger Jahre
wanderte die MaZ-Zentrale von Knechtsteden nach Stuttgart, wo sich Spiritaner und
Spiritanerinnen angesiedelt hatten. Als die Spiritanerinnen in den Neunzigern aus der
Leitung ausgestiegen waren und auch die Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
keine Vollzeitkraft für MaZ mehr zur Verfügung stellen konnten, hatten wir das Glück,
Doris Koehncke kennenzulernen und nach Tanzania auszusenden. Nach Beendigung
ihres Theologiestudiums war sie bereit, nach Stuttgart zu kommen und ins MaZ-Team
einzusteigen. So war das weibliche Element im Team wieder vertreten. Seit Doris läuft
das Projekt unter Leitung von Laien und seit deren Gründung unter dem Dach der Spiritaner-Stiftung weiter.
Bis heute können wir uns freuen, dass in diesen gut dreißig Jahren eine so lebendige
MaZ-Familie entstanden ist aus Rückgekehrten, aktuellen MaZ im Einsatz und den
Neuen, die jedes Jahr dazustoßen. Die Begegnungen zu Pfingsten sind alljährlich ein
schönes Zeichen, dass MaZ lebt und weitergeht.
Vielleicht interessiert Ihr euch auch, was ich nach meinem Weggang von Stuttgart so
treibe. Ich lebe an St. Bernhard in Speyer und mache zusammen mit P. Erwin Wiesler
noch ein wenig Schwesternseelsorge bei Dominikanerinnen und Schwestern vom
Göttlichen Erlöser. Die besteht in der Feier der Gottesdienste und im Beichthören. So
kann ich mich nach meinem Ausstieg aus der Pfarrseelsorge (Rutesheim und Weissach) noch ein wenig nützlich machen.
P. Alfons Wehrle
MaZ bedeutet für mich… Meine allerbeste Zeit! Denn mit MaZ mache ich einen Schritt, auf den
ich so lange schon gewartet habe! (Benedikt, MaZ 13/14 vor seiner Ausreise)
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Als MaZlerin im Kloster- ein Erfahrungsbericht
„So. Jetzt geht’s also doch ins Kloster. Dann sag mal „Ade“ zu Besuchen und Aktivitäten aller Art! Das war's dann mit deinem MaZ-Dasein! Tschüss, liebe MaZ-Familie!
Schön war's mit euch!“
So dachte ich, als ich im Mai 2013 ins
Karmelitinnen-Kloster in Kirchzarten
bei Freiburg eintrat. Aus, vorbei, Schluß
mit MaZ!
Aber erstens kommt es ja immer anders und zweitens als man denkt!
Mein Name ist Sr. Stefanie Maria, ich
war als Steffi 2010/ 2011 in Poli Singisi
(Tansania) bei Sr. Sabine im St. Francis
Homecraft Training Center im Einsatz.
Und jetzt also als MaZ im Karmel...
Als MaZ in Poli Singisi...
„Karmel- Was'n das??“
Gute Frage! Hier kommt die Antwort:
Der Karmel ist erstmal ein Gebirge im Heiligen Land. Dort entstand im 13. Jahrhundert
eine Mönchsgemeinschaft, die Karmeliten. Als die Mauren wieder an die Herrschaft
kamen, siedelten sie nach Europa über, wo auch der weibliche Ordenszweig gegründet wurde.
Wir Karmelitinnen sind „klausurierte“ Nonnen, wir verlassen das Kloster nicht. Unser
Apostolat ist nicht wie das unserer MaZ-Orden ein „tätiges“ draußen im Alltag, sondern es besteht im Gebet für die Welt.
Im 16. Jahrhundert gründete die tatkräftige Teresa von Ávila in Spanien neue Karmel.
Gerne wäre sie in Krankenhäusern, Schulen oder in der Seelsorge tätig gewesen, das
war Frauen damals aber verboten. Das zurückgezogene Leben im Kloster war für Teresa aber keine reine Notlösung! Sie wollte ihr Leben dem Fürbittgebet widmen, weil sie
erfuhr, dass es wie ein kleiner „Stupser“ wirkte, mit dem wir Jesus auf die Menschen
aufmerksam machen, um die ER sich besonders kümmern möge! Denn Gott war für
Teresa der Freund an ihrer Seite, der ihr immer zur Hilfe eilte.
„Ok- und was hat das jetzt mit uns MaZlern zu tun??“
Ob ihr es glaubt oder nicht- wenn wir Karmelitinnen von Berufs wegen Jesus immer
wieder „anstupsen“, dann erkenne ich darin eindeutig einen missionarischen Auftrag
für die Welt!
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Wir Karmel-Schwestern sind nämlich erstens gar nicht so weltfremd, wie wir auf den
ersten Blick scheinen! Durch Zeitung, Radio und die sonntägliche „Tagesschau“ sowie
durch unsere Besucher bekommen wir mit was in der Welt und in einzelnen Familien
los ist.
Unsere „Hilfe“ bzw. „Arbeit“ besteht nicht in etwas konkret Sichtbarem wie Krankenpflege oder Schuldienst, sondern eben im Gebet- und das ist ebenfalls eine Art und
Weise, an der Seite der Menschen zu stehen!
Im Gebet setzen wir uns für ganz MaZige Dinge ein: für die Eine, geeinte Welt, für Frieden und Gerechtigkeit, für Verständigung, Versöhnung und freundschaftliches Kennenlernen der Kulturen...
Um für diese Werte einzutreten, müssen wir ja nicht auf einen fernen Kontinent reisen
- damit können wir in unserem unmittelbaren Umfeld, am besten sogar in uns selbst
beginnen! Wir Karmelitinnen versuchen das auf unsere Weise, angefangen in unserer
Schwesterngemeinschaft.
Die erste MaZlerin im Kirchzartener Karmel
Und wie geht es jetzt mir als MaZlerin im scheinbar „abgeriegelten“ Kloster „ohne
Freigang“?
Wie das vermutlich jedeR RückkehrerIn tut, denke ich oft an meine Zeit in Tansania
und an die Menschen, denen ich während meines Einsatzes begegnete. Die Frage „Wie
es ihnen jetzt wohl geht?“ treibt mich um und am liebsten würde ich ins nächste Flugzeug steigen und nachsehen!
Aber das kennen wir RückkehrerInnen ja alle: Wer kann es sich schon neben Studium
und Beruf einrichten, (regelmäßig) zurück zur Einsatzstelle zu reisen?
Mir helfen bei meinem Fernweh die folgenden Gedanken:
Die Liebe kennt keine Grenzen! Und das Gebet erst recht nicht!
Ich weiß: Meine guten Gedanken und Wünsche kommen bei den Menschen in Tansania an! Und sie haben dort auch eine Wirkung! Und was könnte ich für die lieben Menschen in der Ferne Besseres tun, als Jesus darum zu bitten, auf sie aufzupassen und für
sie alles zu ihrem Besten zu wenden??
Wir werden uns im Leben nach dem Tod alle wiedersehen!
Erstmal ein seltsamer Gedanke! Aber seit dem Tod meiner Mutter beschäftige ich
mich oft mit dem, was „danach“ kommt. Ich weiß, dass der Tod nicht das Ende ist!
Meine Mutter erfahre ich nämlich überhaupt nicht als „tot“, sondern als höchst lebendig! Sie steht nur am anderen Ufer des Flusses und begleitet meine Familie und mich
von dort aus- das spüre ich deutlich!
Ich bin davon überzeugt, dass ich sie später einmal wiedersehen werde, und ebenso all
die Menschen, die ich während meines Einsatzes kennen lernte! Wir werden bei Chapati, Sukumawiki und Ugali über unsere gemeinsame Zeit in Poli Singisi plaudern... :)
Das tröstet mich ungemein!
8
Sowas! MaZ-Sein im „abgeriegelten“ Kloster ist tatsächlich möglich!
Aber sicher! Denn MaZ und Karmel- das sind nicht zwei grundverschiedene Welten,
die da aufeinander prallen, wie mir erst schien! Im Gegenteil, mein Leben im
„abgeschiedenen“ Kloster ist eine Fortführung meines MaZ-Einsatzes! Im Gebet bin
ich verbunden mit allen „Aktiven“ da draußen in der weiten Welt und begleite die
gesamte MaZ-Familie: MaZ-Team, MaZler in Vorbereitung oder Einsatz, alle Rückgekehrten sowie die Ordensmitglieder.
Ihr seht: Eigentlich ist es gar kein Wunder, dass ich als MaZlerin im Karmel gelandet
bin! Vielleicht kann ich hier sogar intensiver MaZ sein als bei einem beanspruchenden
Fulltime-Job...
… und als MaZ mit Nichte im Karmel.
… und zu guter Letzt...
… eine herzliche Einladung an euch alle! Wer neugierig geworden ist, wie unser
„Klösterle“ im schönen Südschwarzwald ausschaut, wie wir leben und beten, und wie
diese seltsame MaZ-Schwester live und in Farbe ist, darf gerne vorbei schauen (ich
freue mich über jedeN! :) )- oder sich erstmal aus sicherer Distanz im Internet erkundigen!
In MaZiger Verbundenheit grüßt euch
Eure Sr. Stefanie Maria
Karmel St. Therese
Dietenbacher Str. 46
79199 Kirchzarten
Lieben, das heißt:
Tel. 07661-98 80 60
alles schenken,
www.karmelitinnen-kirchzarten.de
sich selbst schenken.
[email protected]
(Thérèse von Lisieux)
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MaZ-Nachrichten
MaZ-Kurse
Willkommen zurück!
Persönliches
Barbara
(MaZ in Ghana 20092011) und Emmanuel
haben sich im August in
Ghana ewige Treue versprochen.
Am 12. September
haben sich Melanie
(MaZ in Tansania
03/04) und Chidi das
Ja-Wort gegeben.
Jennifer (MaZ 06/07
in Tansania und Koordinatorin der MaZ
-Rückkehrerarbeit
bei missio) und Finton haben sich am
20. Oktober getraut.
Nele (MaZ in Madagaskar
04/05) und Ndaty freuen sich
mit Mialy über Mirana Elisabeth.
Am 20.11.14 um 9:12 Uhr veranstaltete
sie ihr ganz eigenes Konzert.
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Ende September trafen sich in alter Tradition alle frisch rückgekehrten MaZ im Missionshaus in Stuttgart. 18 junge Menschen an
der Zahl!
Dazu kamen etliche „alte Hasen“, die als
Teamer, zur Präsentation der MaZi.D.Rückkehrerarbeit oder auch einfach nur zum
Quatschen und Essen beim Internationalen
Abend vorbei kamen. Und unsere Ordensmenschen durften natürlich auch nicht fehlen!
Das Haus war bunt und voll und erfüllt von
Geschichten aus den Ländern, in denen unserer Rückkehrer die letzten 12 Monate
verbracht hatten - erfüllt von Lachen und
Tränen, von Freude und Traurigkeit. Und
doch waren sich alle mal wieder einig: Das
letzte Jahr war ein ganz besonderes!
Orientierungsseminare XXS x 4
In diesem Jahr standen wir vor einer ganz
neuen Herausforderung, was unsere Bewerbungslage und die Orientierungsseminare
anging. Anstatt zwei langer Teilnehmerlisten
mit Warteliste für die beiden geplanten
Orientierungsseminare, hatten wir viel zu
wenig Bewerber, um die Listen zu füllen. Mit
7 Interessierten in Stuttgart und 9 in Maria
Veen konnten wir keinen Jahrgang füllen,
deshalb haben wir uns entschieden, ein
weiteres Orientierungsseminar im Dezember für die „Spät-Bewerber“ anzubieten.
Und für diejenigen, die an diesem Wochenende keine Zeit hatten, sogar noch einen
kleinen Infotag Mitte Dezember. Zu diesen
beiden Terminen hatten wir nochmal 10
Teilnehmer. Also 4 Orientierungsseminare
im XXS-Format. Was ganz Neues...
Wir hoffen, dass sich trotzdem eine Zahl
anmeldet und wir einen tollen Jahrgang
2015/2016 zusammenbekommen.
Briefe aus dem Einsatz
Sofia Wehrle nahm ihre Rundbriefleser mit auf einen
Rundgang über das Gelände der Missionsschwestern
vom Kostbaren Blut in Nairobi, Kenia:
Gib deinem Leben die Hand und lass dich
überraschen, welche Wege es mit dir geht.
„Ihr Lieben daheim,
Nein, ich wurde noch nicht von wilden Tieren gefressen, nein, Ebola
hat mich noch nicht erwischt und nein, ich wurde auch noch nicht
attackiert und verschleppt. Von all diesen Gefahren bin ich seeeeehr
weit entfernt. Mir geht es bestens!
Um euch davon zu überzeigen, nehme ich euch heute einfach einmal mit auf eine kleine Reise durch mein friedliches Leben. Karibuni!
Wir stehen vor einem großen Tor an einer viel befahrenen Straße.
Schilder weisen darauf hin, wo wir uns befinden, nämlich vor dem
Gelände der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut in Riruta, einem Stadtteil Nairobis, der Hauptstadt Kenias. Ich möchte keine langen Reden schwingen, sondern doch
lieber sofort mit eich durch das eiserne Tor treten.
[…] Ihr geht wieder durch das Eingangstor hindurch und begebt euch auf eure Rückreise. Ich bleibe zurück—und darüber bin ich sehr glücklich.
Kwa heri, Sofia aus Kenia“
Philipp Dieterich lebt für ein Jahr in einer Gemeinschaft der Kapuziner in Mzuzu, Malawi, und schickt ein Danke nach Hause:
Erste Bartrasur und weitere wichtige Dinge...
„Liebste Freunde,
in Anbetracht dessen, dass nun meine erste Bartrassur fällig war,
hatte ich nun plötzlich die Idee, dass die nun die Zeit gekommen
sein könnte, um mich bei euch allen mal zu melden. Ich hab da nämlich etwas auf dem
Herzen, was ich euch gerne mitteilen würde.
[…] Es ist ein großes Geschenk, Freunde an seiner Seite zu haben, die mit einem durch
das Leben schreiten, sei es lachend, sei es weinend oder sei es schweigend. Gott hat
mich in diesem Falle reich beschenkt! Aus diesem Grund möchte ich euch allen ganz
herzlichst Danke sagen, für all die unglaublichen Momente, die wir gemeinsam erleben durften. Persönlich wären diese Worte natürlich viel angebrachter, aber dies ist
aufgrund der aktuellen geografischen Lage leider nur in den allerwenigsten Fällen
möglich. […] Danke, dass es euch gibt.[…]
Liebste Grüße aus dem nun wärmer werdenden Lusangazi, euer Philipp“
11
Spende für MaZ / Rundbrief
Wer sich an Druck- und Portokosten des Rundbriefes beteiligen will:
„Spende für MaZ/Rundbrief“
Name und Adresse angeben
Spiritaner Stiftung
IBAN: DE88 6005 0101 0002 4131 90
BIC: SOLADEST600
DANKE!
LiebeR MaZ!
Mal eine Auszeit nötig? Zeit zum Nachdenken, zum Beten oder zum Reden?
Ich biete Euch Stille Tage bei mir in Maria Veen (NRW) an!
Termin und Inhalt nach Absprache!
Interesse? - dann nimm doch Kontakt
auf!
Dein P. Thomas
E-Mail: thomas-cmm [ät] web.de
In der nächsten Zeit
Entwicklungszusammenarbeit
und Eine Welt
02. - 05. Januar 15
Maria Veen
Machtstrukturen bestimmen unser
aller Leben. Welchen Anteil habe ich
an den Ungerechtigkeiten in der
Welt, und was kann ich wirklich verändern? Welche Rolle spielt Entwicklungszusammenarbeit im Kontext
von Freiwilligendiensten?
Besinnungstage
für rückgekehrte MaZ
„Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“
29. Januar - 01. Februar 15 Stuttgart
Auszeit - Zeit für mich, Zeit für dem/
die NächsteN, Zeit, diesen Jesus in
meinem Leben zu entdecken.
Begleitung: Natalie und P. Thomas
Infos und Anmeldung:
leibfried [ät]spiritaner.de
zu wissen, dass wir zählen
mit unserem Leben
mit unserem Lieben
gegen die Kälte
So bin ich!
19. - 22. Februar 15
Maria Veen
oder 05.- 08. März 15 Stuttgart
Wir nehmen die eigene Lebensgeschichte und Prägung in den Blick,
um für den Einsatz gut gerüstet zu
sein.
Für mich, für Dich, für unsere Welt.
RUTH COHN
Spiritaner
Spiritanerinnen
Mariannhiller Missionare
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
12
MaZ-Team
Lortzingstr. 19
70195 Stuttgart
MaZ-Büro 08395-88 79 035
Missionshaus 0711-6 99 33 33
[email protected]
www.maz-spiritaner.de