Ein Blick zurück - Caritas-Seniorenheim St. Johannes

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Ein Blick zurück - Caritas-Seniorenheim St. Johannes
Heimzeitung
März 2010
Veränderungen der
Betreuungsangebote
S. 28
Ergebnis der Qualitätsprüfung des MDK
S. 29
Bildformat über 4 oder 6 Quadrate
Energieverbräuche steigen
S. 32 - 33
Haitihilfe
S. 26 - 27
Neumarkt gestern und heute
Serie von Herbert Hauser
S. 42 - 43
Bombenstimmung und Flirt
beim Faschingsball
Bericht über Bewohner- und
Angehörigenabend
S. 30 - 31
Caritas-Altenheim
St. Johannes
Neumarkt
::::
Inhalt
Vorwort
Seite
3
Rückblick auf September bis November 2009
4 - 14
Veranstaltungen März bis Mai 2010
15
Wir begrüßen neue Mitarbeiter
16
Wir begrüßen neue Heimbewohner
17
Wir gratulieren zum Geburtstag
18
Meditation
19
Aus den Pfarreien
20- 23
Wir nehmen Abschied
24 - 25
Caritas im Bistum Eichstätt
26- 27
Im Blickpunkt: Veränderungen in der Betreuung,
MDK- Qualitätsbereicht
28 - 29
Bericht über den Bewohner- und Angehörigenabend
30 - 31
Qualität und Umwelt - Energieverbrauch 2009
32 - 33
Unterhaltsames
34 - 39
Wichtige Informationen
40 - 41
Neumarkt - gestern und heute - Der Beckenbrunnen
42 - 43
Impressum
44
Titelbild:
Beim Faschingsball herrschte
Hochstimmung
-2-
V
Vorwort
Liebe Heimbewohner,
am 8. und 9. Dezember vergangenen Jahres hat der Medizinische Dienst der Krankenkassen
(MDK) zusammen mit der Heimaufsicht nach fast sieben Jahren
eine Qualitätsprüfung durchgeführt. Im Januar haben wir den
Prüfbericht des MDK erhalten. Mit
einer Durchschnittsnote von 1,7
haben wir recht gut abgeschnitten. Mit „wir“ bezeichne ich den
Erfolg aller Mitarbeiter, vom
Hausmeister, der Küche, Hauswirtschaft, Pflege und der Verwaltung.
Trotzdem werde ich nicht müde,
Kritik an diesem Prüfsystem zu
üben und Korrekturen einzufordern. Die Feststellung des MDK
bezieht sich fast ausschließlich
auf eine formelle Prüfung von Dokumentationen, Akten und Unterlagen und weicht stark von unserer werteorientierten Definition
von Pflegequalität und Führung
ab. Mittlerweile beträgt der Arbeitsaufwand für die Pflegedokumentation etwa 40 % der Arbeitszeit. Und dies wird sich nochmals
erhöhen. Gleichzeitig werden die
Pflege- und Bettreuungsleistungen vermindert und somit die
Pflegequalität verschlechtert. Genau das Gegenteil, das der MDK
zu erreichen versucht, nämlich
die Pflege zu verbessern, tritt ein.
Einrichtungen anderer Träger haben zwischenzeitlich Pflegekräfte
beschäftigt, die ausschließlich dokumentieren, um den Anforderun-3-
gen des MDK zu genügen.
Auch den enormen Kostenaufwand, den dieses Prüfverfahren verschlingt, mahne ich offen an.
Mit dem Geld der Pflegeversicherungsbeiträge werden Abermillionen nur in das untaugliche Prüfwesen gesteckt.
Denn auch die Heimaufsichten
prüfen die gleichen Kriterien in
den Heimen ab, so dass eine
Prüfinstitution von vorneherein
nutzlos ist. Aber scheinbar
geht es dem Staat und dem
Sozialwesen noch viel zu gut.
Über ein weiteres haben wir
uns sehr gefreut: Beim Adventsbasar konnte ein Gesamterlös von 2962,06 € erwirtschaftet werden. Eine stolze Summe. Den vielen ehrenamtlichen und auch hauptamtlichen Mitarbeitern, die sich
weit über ihre vertragliche Vereinbarung eingebracht haben,
ist für ihren einzigartigen Einsatz zu danken. Die Vielfältigkeit und auch die Qualität der
Produkte haben den Adventsbasar in unserem Altenheim
zu einem Namen in Neumarkt
gemacht.
Schon jetzt laufen die Vorbereitungen für den Osterbasar
am 27. März 2010, zu dem ich
Sie zahlreich willkommen heißen darf.
Ihr Stephan Spies
Heimleitung
Ein Blick zurück
Kindergarten besucht Altenheim
Zum Fest des Hl. Nikolaus besuchen Kinder des Kindergartens
St. Johannes das Altenheim und erfreuen mit ihrem fröhlichem
Gesang und Spiel die Bewohner.
Hl. Nikolaus überrascht
Senioren
Über jeden wusste er zu
berichten
-4-
Ein Blick zurück
Weihnachtsmarktbesuch
Gestaltung des 5-nach-5-Gebetes
Eine Rollstuhlkolonne bewegte sich zum Besuch des Weihnachtsmarktes Richtung Innenstadt. Viele fleißige Helfer hatten sich wieder bereit erklärt, mitzuhelfen. Unter dem Thema „Advent- Zeit
des Wartens und der Erwartung“ gestalteten ehrenamtliche Helfer
und Mitarbeiter das 5-nach-5-Gebet in der Pfarrkirche
St. Johannes
MGV Pilsach gestaltet Adventsgottesdienst
Unter der Leitung von Herrn Himmler umrahmt der MGV Pilsach
einen Gottesdienst im Advent. Mit viel Beifall bedankten sich die
Gottesdienstbesucher für den musikalischen Ohrenschmaus.
-5-
Ein Blick zurück
Weihnachtsfeier mit Domkapitular Blomenhofer
Ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter gestalten Feier
Unter dem Thema „Advent - Zeit des Wartens und der Erwartung
standen das 5-nach-5-Gebet in der Johanneskirche und die Weihnachtsfeier im Altenheim St. Johannes, das von ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern gestaltet wurde. Domkapitular Blomenhofer
bedankte sich bei allen für deren großartigen Einsatz.
Frauentragen im Advent
Pflege der Tradition findet großen Anklang
Mitarbeiter pflegen mit den
Bewohnern den christlichen
Adventsbrauch des Frauentragens. Maria bleibt während
der Herbergssuche sinnbildlich auf jeder Etage einen Tag.
Wir sollen ihr einen Tag Bleibe
in unserer Wohnung geben.
-6-
Ein Blick zurück
Lehrerchor Neumarkt bietet ein Adventskonzert dar
Chorsänger interessieren sich für Gestaltung nach dem Umbau
Die Chorsänger interessierten sich nach dem Konzert auch für
die Veränderungen im Heim, die sich durch den Umbau 2007 ergeben haben. Denn mit einem Benefizkonzert hat der Lehrerchor
mit für die Finanzierung der Baumaßnahmen beigetragen. Auf
allen drei Etagen singt der Lehrerchor ein Adventskonzert „vom
Feinsten“, wie sich eine Bewohnerin ausdrückte.
Adventskonzert des Evangelischen Posaunenchores
Adventliche Stimmung im Altenheim
Sternsinger besuchen das Altenheim St. Johannes
Im Rahmen eines Gottesdienstes und beim anschließenden
Rundgang durch das Haus überbrachten die Sternsinger die
Neujahrsgrüße der Pfarrei an
die Heimbewohner
-7-
Ein Blick zurück
Weihnachtskonzert der Werkvolkkapelle
Seit Bestehen des Caritas-Altenheimes 1983 spielt die Werkvolkkapelle Neumarkt am 2. Weihnachtsfeiertag ein Weihnachtskonzert im Foyer. Zwei Musiker wurden durch Heimleiter Stephan
Spies besonders geehrt; sie spielen bereits zum 27. male bei diesem Konzert mit. Mit besonderem Applaus bedankten sich die
Zuhörer dafür.
Adventssingen am Heiligen Abend
Seit mehreren Jahren gesellt sich H. Nißlbeck am Heiligen Abend
unter die Bewohner und spielt Advents- und Weihnachtslieder.
Die besinnliche Atmosphäre lässt in kürzester Zeit viele Bewohner und Besucher zusammen kommen, um Dabei zu sein und
mitzusingen.
-8-
Ein Blick zurück
Männergesangsverein Pölling singt
Gestaltung des Gottesdienstes am Fest Epiphanie
Am Fest der Erscheinung des Herrn gestaltete der Männergesangsverein Pölling unter der Leitung von Hans Rupp den Festgottesdienst im Foyer. Der stimmgewaltige Chor begeisterte auch
die Gottesdienstbesucher und Bewohner.
Bruckschlögl Franziska feiert 102. Geburtstag
Im Kreise ihrer Familie feierte
Franziska Bruckschlögl ihren
102. Geburtstag. Vier Generationen der Familie waren bei der
Feier der rüstigen Bewohnerin
vertreten. Von der Stadt gratulierte Bürgermeister Franz Düring. Er
überbrachte auch die Grüße des
Bayerischen Ministerpräsidenten. Pfr. Norbert Winner überbrachte die Glückwünsche der Pfarrgemeinde St. Johannes. Franz
Nüsslein gratulierte von Seiten der Kolpingfamilie Neumarkt.
Frau Bruckschlögl hat 2009 zum wiederholten Male bei den Passionsspielen mitgewirkt.
85. Geburtstag Siegert Erna
Im Kreis der Geschwister und der
Verwandtschaft feierte Erna Siegert ihren 85. Geburtstag
-9-
Ein Blick zurück
Schnee kann auch Spaß machen
Die Hausbesitzer und die Mitarbeiter der Bauhöfe verwünschten
ihn. Doch gab es auch Freunde des massenhaften Schnees. So
durfte der Schneemann im Innenhof nicht fehlen - zur Freude
Vieler.
Kindergarten bringt Stimmung ins Altenheim
Heitere Stimmung
brachten die Kinder des
Kindergartens St. Johannes mit ins Haus
- 10 -
Ein Blick zurück
Fastnacht 2010
Eine Bombenstimmung verbreitete das Trio um Leo Hübl
beim Faschingsball.
Engagierter Einsatz vieler
Mitarbeiter, sei es in der Küche oder als Büttenredner, als
Balletttänzerin, als Austragsbäuerin oder als Hexe beim
Brauen eines Schönheitstrankes ließen einen kurzweiligen
und stimmungsvollen Nachmittag erleben.
- 11 -
Ein Blick zurück
Vom Prediger szum Büttenredner verwandelte sich
Pfr. Senninger. Die selbsternannte „Miss Altenheim“ versprühte Charme. Auch die
Gäste waren mit eingebunden
bei einem Wettspiel. Selbst
mit 102 Jahren kann Mann/
Frau an der Polonaise teilnehmen.
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Ein Blick zurück
Kirchenchor St. Johannes gestaltet zum Welttag
der Kranken den Gottesdienst im Altenheim
Der stimmgewaltige Kirchenchor der Pfarrei St. Johannes umrahmte den Festgottesdienst zum Welttag der Kranken unter der
Leitung von Peter Bruckschlögl, der am Klavier begleitete, der
Solistin Ursula Haupt (Sopran) und Rüdiger Schmiedl mit der
Violine. Hauptzelebrant war Stadtpfarrer Norbert Winner.
Rosenmontagsball
Viva Espana war das Motto
des Frauenbundes beim Rosenmontagsball. Flotte Flamencotänzerinnen zogen die
Blicke der Besucher mit andalusischenTänzen auf sich.
Natürlich durfte ein Stierkampf nicht fehlen..
Don Norberto sang die Oper
Granada.
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Ein Blick zurück
Die Zuschauer wurden in die
Oper „Carmen“ entführt. Die
schöne Zigeunerin Carmen
nähert sich verführerisch Don
Jose.
Ulrike Glas neue Heimbeirätin
Durch das Ausscheiden von Rosmarie Großhauser aus dem Heimbeirat ist Frau Ulrike
Glas an deren Stelle nachgerückt. Sie ist tel.
unter der Nummer 8528 in Neumarkt zu erreichen. Die Redaktion gratuliert Frau Glas herzlich und wünscht ihr viel Freude in ihrer neuen
Aufgabe als Bindeglied zwischen Bewohnern
und Altenheim..
- 14 -
Sie sind eingeladen
März
01.03.10 15.15 Uhr
Film „Neumarkter Passionsspiele“ Teil 2
Referent: Stephan Spies
08.03.10 15.15 Uhr
Filmvorführung „Neumarkter Passionsspiele“ Teil 3
12.03.10 15.15 Uhr
Diavortrag: Eine Skitour in den Ötztaler Alpen
Referent: Horst Wagner
22.03.10 15.15 Uhr
Filmvorführung: „Neumarkter Passionsspiele“ Teil 4
27.03.10 ab 13.00 Uhr
Osterbasar im Foyer
April
01.04.10 10.00 Uhr
Agape
12.04.10 15.15 Uhr
Film: Die Evangelien
19.04.10 15.15 Uhr
Diavortrag „Unsere Stadt Neumarkt in Bildern, Teil 2“
Referent: Norbert Schmalzl
21.04.10 14.30
Frühlingsfest mit dem Volksmusikstammtisch“
Mai
03.05.10 16.30 Uhr
Maiandacht in der Kapelle
05.05.10 17.00 Uhr
Maibaum aufstellen im Innenhof
17.05.10 16.30 Uhr
Maiandacht
26.05.10 15.15 Uhr
Diavortrag: Marienwallfahrt nach Altötting
Referent: Horst Wagner
31.05.10 16.30 Uhr
Maiandacht
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Herzlich willkommen!
Wir begrüßen unsere neuen Mitarbeiter und wünschen Ihnen ein
erfolgreiches Wirken!
Geitner Theresia
Ich bin 44 Jahre alt und bin seit 15. Januar als zusätzliche Betreuungskraft in einem Teilzeitarbeitsverhältnis bei Ihnen beschäftigt. Nach der Qualifikation zu dieser Tätigkeit habe ich das dazugehörige dreiwöchige Praktikum bereits hier im
Haus absolvieren dürfen. Auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen freue ich
mich sehr.
Kunz Petra
Ich heiße Petra Kunz, bin 43 Jahre alt und bin verheiratet. Mit unseren zwei Kindern wohnen wir in Ödberg. Seit 15. Februar bin ich in der Hauswirtschaft auf der
ersten Etage tätig. Ich freue mich sehr, hier im Altenheim arbeiten zu können,
denn es sind alle recht bemüht und freundlich zu mir.
Wir begrüßen auch unsere neuen Bewohner und wünschen Ihnen ein
gutes Eingewöhnen!
Huber Monika
Wir dürfen seit Mitte Dezember unsere Nachbarin aus der Frühlingsstraße in Zi.
2.43 herzlich begrüßen. Die 92jährige Fr. Huber ist eine gebürtige Neumarkterin
und arbeitete als Schulsekretärin.
Schön,
Kalb Elisabeth
Die 95jährige ist in Pölling geboren, lebte aber über 70 Jahre in München. Ihre Arbeit
in den Bavaria-Filmstudio´s als Abteilungsleiterin der Negativ-Filmverwaltung brachte
sie regelmäßig in telefonischen Kontakt mit Persönlichkeiten wie Luis Trenker oder
Willy Milowitsch. Nach einer schweren Krankheit entschloss Sie sich in die Nähe Ihrer Verwandten zu ziehen und kam deshalb zu uns ins Zi. 2.04. Wir wünschen ein
gutes Eingewöhnen.
- 16 -
Herzlich willkommen!
Kolb Franziska
Fr. Kolb ist vor 83 Jahren in Batzhausen auf einem kleinen Bauernhof geboren.
Nachdem Ihre Kinder erwachsen waren arbeitete Sie bis zur Rente 15 Jahre in
der Paketpostverteilung. Die letzten sechs Jahre lebte sie im Betreuten Wohnen.
Wie sie sagt, waren es die schönsten in Ihrem Leben. Im Dezember zog sie ins
Zi. 2.28. Wir hoffen und wünschen Ihr, dass Sie das gleiche von uns erzählen
kann. Herzlich Willkommen!
ohne
Bild
Lesinger Gerda
Frau Lesinger ist vor 73 Jahren in Breslau geboren. Die letzten 20 Jahre vor Ihrer Rente arbeitete Sie als Telefonistin bei der Berufgenossenschaft für Elektrotechnik und Feinmechanik. Danach lebte Sie 9 Jahre im sonnigen Spanien, bevor Sie 2008 wieder nach Deutschland zurück kam. Seit Dezember wohnt Sie
im Erdgeschoß im Zi. 0.23. Herzlich Willkommen.
Siegert Erna
Aus Hattenhofen bei München kommend, zog die pensionierte Lehrerin ins Zi.
1.31 am 18.01.10 ein. Vor kurzen konnte Sie Ihren 85. Geburtstag mit Ihren Angehörigen bei uns im Haus feiern. Wir wünschen Ihr Gesundheit, Glück und ein
gutes Eingewöhnen.
Ochsenkühn Maria
Nach reiflicher Überlegung entschloss sich Fr. Ochsenkühn im Februar ins Zimmer 2.36 einzuziehen. Fr. Ochsenkühn war fast 40 Jahre verheiratet und bekam
in dieser Zeit 4 Kinder. Ihr ganzes Leben kümmert sie sich fürsorglich um Ihren
Mann und ihr Kinder. Wir begrüßen sie herzlich bei uns.
Ochsenkühn Barbara
Nachdem die 80jährige bereits zwei Mal in der Kurzzeitpflege bei uns
„geschnuppert“ hat, ist sie im Februar ins Zi. 1.34 eingezogen. Ihr ganzes Leben arbeitete sie in der eigenen Landwirtschaft. Wir freuen uns, sie bei uns begrüßen zu können.
Vetter Walter
H. Vetter ist in Chemnitz/Sachsen vor 86 Jahren geboren. Im Jahr 1940
„wanderte“ er für den Beruf aus und zog mit seiner Frau nach Neumarkt. Er arbeitete bis zur Rente als Schlosser bei der Fa. Watte Richter. Seit Dezember
wohnt er im Zimmer 2.06. Schön, dass wir ihn bei uns haben.
- 17 -
Glückwunsch zum Geburtstag!
März
Baamann Babette
Kolb Anni
Wolf Kunigunde
Köhler Johann
Sporrer Resi
Schubert Emma
Bayer Theresia
Ries Johanna
Bauer Maria
Meyer Monika
04. März
04. März
05. März
08. März
10. März
12. März
19. März
22. März
25. März
26. März
April
Pater Vinzenz
Ferstl Rosina
Walter Theresia
Schmidt Hildegard
Meier Elvira
Mai
Pfr. Hummel Johann
Hauser Franziska
Marx Monika
Kraus Johann
Hiereth Rosa
Lutter Emma
- 18 -
07. Mai
08. Mai
09. Mai
12. Mai
17. Mai
26. Mai
05. April
08. April
19. April
21. April
23. April
Meditation und Besinnung
Der Weg nach Emmaus
Zwei auf der Flucht
Nichts wie weg
Vom Ort ihrer Hoffnung
Vom Ort ihrer Zukunft
Vom Ort ihres Lebens
Dunkel ist es dort
Zerbrochen die Hoffnung
Zerstört die Zukunft
Tod statt Leben
Doch da –
Einer gesellt sich dazu
Geht mit
Teilt ihre tiefe Trauer
Teilt ihre zerbrochene Hoffnung
Teilt ihre zerstörte Zukunft
Teilt ihr Leben
Ist einfach da
Und bleibt
Bricht ihnen das Brot
Öffnet ihnen die Augen
Weitet ihnen das Herz
Jetzt –
wird ihr Dunkel hell
Ist neues Leben möglich
Und sie brechen auf
Laufen zurück
Erfüllt mit Freude
Erfüllt mit neuer Hoffnung
Erfüllt mit Leben
Der Weg nach Emmaus?
... oder mein Weg...?
... immer wieder geht ER mit ...
Ulrike Groß
- 19 -
Aus der Pfarrei
Pfarrgemeinderatswahl am Sonntag, 7. März 2010
Liebe Bewohnerinnen und Bewohner, als Mitglieder unserer
Pfarrgemeinde St. Johannes haben Sie vor kurzem Briefwahlunterlagen erhalten. Was ist das für eine Wahl?
Männer und Frauen aus unserer Pfarrgemeinde haben sich bereiterklärt, für den Pfarrgemeinderat zu kandidieren.
Was tut der Pfarrgemeinderat?
Er berät und unterstützt die hauptamtlichen Seelsorger in der
Pfarrei und beschließt entsprechende Maßnahmen.
Er weckt und fördert das Bewusstsein für die Mitverantwortung in
der Pfarrei.
Er sieht die Lebenssituation der verschiedenen Gruppen in der
Pfarrei und sucht mögliche Hilfen bzw. schafft Einrichtungen.
Er fördert und koordiniert die Arbeit der Vereine und Gruppen
unter Wahrung ihrer Eigenständigkeit.
Insbesondere arbeitet er in den Sachausschüssen Caritas und
Soziales, Ehe und Familie, Jugend, Gesellschaft und Politik, Bildungsarbeit, Mission und Eine Welt, Ökumene sowie Sakramentenvorbereitung, Liturgie und Gottesdienst mit und gewinnt Gemeindemitglieder zur Mitarbeit.
Er tritt für die Anliegen der Pfarrei in der Öffentlichkeit ein.
Die Mitglieder des Pfarrgemeinderates bilden Sachausschüsse.
So gibt es z.B. einen Sachausschuss Caritas und Soziales sowie
einen Sachausschuss Senioren.
Artikel zu deren Arbeit finden Sie in unserem neuesten Pfarrbrief.
Wie geht wählen?
Nur Briefwahl!
Die Pfarrgemeinderatswahl wird diesmal ausschließlich per
Briefwahl durchgeführt. Ihre Unterlagen werden Ihnen in diese
Tagen zugestellt. Sollten sie keine Briefwahlunterlagen erhalten
haben, können Sie diese ab sofort im Pfarrbüro anfordern oder
direkt abholen.
Die Rückgabe erfolgt entweder per Post oder über die Abgabe
in der Heimverwaltung.
- 20 -
… Pfarre
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Aus der Pfarrei
Die Kandidaten und Kandidatinnen für die Pfarrgemeinderatswahl der Pfarrei St. Johannes stellen sich vor
Karl Distler
Max Großhauser
Im Voggenthal 14
Pensionist, 60 Jahre
Altdorferstraße 9
Mesner, 47 Jahre
Maria Meier
Nürnbergerstr. 10c
Bankkauffrau, 55 Jahre
Josef Mursch
Voggenthaler Str. 6
Rentner, 68 Jahre
Doris
Kapfelsberger
Oberer Markt 16
Goldschmiedemeisterin,
Kreszenz Niebler
Dr.-Wehner-Str. 9
Lehrerin, 65 Jahre
Marianne
Regensburger
Schönwerthstr. 9
Altenpflegerin, 45 Jahre
- 21 -
Anne Kiefer
Altdorferstraße 1
Lehrerin, 61 Jahre
Martin
Ochsenkühn
Paul-Keller-Str. 65
Sparkassenkaufmann,
48 Jahre
Johann Lang
Milchhofstraße 14
Dipl.-Ing.(FH) Bauwesen,
53 Jahre
Sabine
Radschinsky
Starenweg 3
Bürokauffrau, 45 Jahre
Aus der Pfarrei
Fritz Schön
Christian Schrödl
Birgit Schulz
Hasenheideweg 11 b
Industriekaufmann, 54
Jahre
Deininger Weg 8
Dipl. Theologe, Religionslehrer, 35 Jahre
Gerhard-hauptmann-Str.
10
Hausfrau, 40 Jahre
Jürgen Weber
Stephan Weber
Dr.-Kurz-Str. 20
Beamter, 40 Jahre
Gießereistraße 23 b
Arbeiter, 58 Jahre
Rosemarie Spies Elisabeth Sippl
Josef
Wittmann
Johann-Mois-Ring 19
Sparkassenkaufmann,
52 Jahre
Adolf-Menzel-Str. 6
Hausfrau, 48 Jahre
Mussinanstraße 111
Angestellte, 49 Jahre
Johanna Zett
Rosa Distler
Kanalweg 9 b
Finanzbeamtin und
Hausfrau, 47 Jahre
.
Die Kirche ist berufen zum Dienst
am Aufbau einer menschlicheren
Welt.
Kath. Katechismus
- 22 -
Zum Zankelberg 5
Arbeiterin, 57 Jahre
Aus der Pfarrei
Lebensvorsprung
Ein Klinikseelsorger kommt bei
seinem Rundgang durch die
Zimmer ins Gespräch mit einem Studenten aus China. Der
Pfarrer fragt ihn, wie lange er
schon im Krankenhaus liegt.
„Ich bin hierher gekommen, als
die Deutschen das Hasenfest
gefeiert haben“, sagt darauf der
Student. Schokoladeosterhasen in den Schaufenstern und
bunte Plastikeier an den Büschen in den Vorgärten. Was
hat das mit Ostern zu tun?
Nichts und wirklich gar nichts.
Die christliche Botschaft von
Ostern redet davon, daß nicht
der Tod das letzte Wort hat,
sondern das Leben den
Vorsprung gewonnen hat. Mit
der Auferweckung Jesu von
den Toten hat der Tod seine
Rolle als letzter unbeschränkter
Machthaber über das Leben
ausgespielt. Der Apostel
Paulus zählt in seinem ersten
Brief an die Christen in Korinth
auf, wie hoffnungslos wir
wären, wie sinnlos alles Leid
wäre, wenn es Ostern nicht
gegeben hätte. Und dann
schreibt er: „Nun aber ist
Christus auferstanden von den
Toten“ (Kapitel 15) Um dieses
„nun aber“ geht es an Ostern.
Gott ist gegen den Tod. Wenn
wir dem Tod mehr Respekt
zollen, als dem auferstanden
Christus, sind wir, wie es
Paulus im gleichen Kapitel
sagt: „die elendesten unter
allen Menschen“.
Sicher, unsere Zukunft ist durch
viele Schatten verdeckt. Aber
ganz vorne in dem Zug, in dem
wir durch alle Dunkelheiten
hindurchfahren, sitzt der
auferstandene Christus. Ihm
kann ich vertrauen. Vom ihm
her erwächst uns neuer Mut
zum Leben hier und heute. Da
hat sich jemand in Schwermut
verkrochen. Aber plötzlich kann
er sich wieder freuen.
Unerklärlich für alle, die nicht
erkennen, daß Gott selber den
dunklen Vorhang weggezogen
hat.. Leidtragende, die in
schwere Trauerarbeit
versunken sind, finden wieder
Anschluss an die fröhliche
Gemeinschaft mit anderen. Da
vertrauen wir darauf, dass auch
dann, wenn wir von einem
lieben Menschen Abschied
nehmen müssen, er nie tiefer
fallen kann, als in Gottes offene
Vaterhände.
Mit Ostern hat eine Zukunft begonnen, die über den Tod hinaus reicht. Darum gibt es kein
Datum der Weltgeschichte mit
größerer Tragweite als den Ostertermin. Also kein Eiapopeia
sondern Lebensvorsprung.
Pfarrer Peter Loos
- 23 -
Wir nehmen Abschied
Seit November sind bei uns
im Caritas-Altenheim
Neumarkt verstorben:
Fries Stilla
28.11.09
83 Jahre
Meier Karl
11.12.09
86 Jahre
Görtler Marianne
29.12.09
83 Jahre
Rupp Therese
19.01.10
84 Jahre
Hiltl Genovefa
12.02.10
87 Jahre
Gottes Liebe bewahrt nicht vor allem Leid.
Sie bewahrt aber in allem Leid.
- 24 -
(Hans Küng)
Wir nehmen Abschied
Die Hoffnung ist an deiner
Seite, wie lange und
dunkel dein Weg durch
die Trauer auch sein mag.
Sie begleitet dich und gibt
dir immer wieder Halt.
Still und geduldig wartet sie,
bis dein Herz bereit ist, das
was dir neu geschenkt wird,
vertrauensvoll anzunehmen.
((Irmgard Erath, aus dem Buch „Liebe ist stärker als der
Tod“ vom Groh-Verlag)
- 25 -
Caritas im Bistum Eichstätt
Über 100.000 Euro bei Caritas für Haiti gespendet
Direktor und Bischof sieht "Chance, ein besseres Haiti zu bauen"
Über 100.000 Euro an Spenden für die Opfer des Erdbebens in
Haiti sind mittlerweile beim Caritasverband für die Diözese Eichstätt
eingegangen. In den genau 100.940,09 Euro sind 20.000 der Diözese Eichstätt enthalten. Insgesamt hat der Caritasverband nun
fast 800 Spenden erhalten. Die Gelder überweist er an Caritas international, das Hilfswerk der deutschen Caritas in Freiburg. Dieses
koordiniert die Hilfe mit den Caritaspartner in den Katastrophenregionen.
In den vergangenen Tagen haben Mitarbeiter des internationalen
Caritas-Netzwerks unter anderem Nahrungsmittel-Rationen für 14
Tage an 50.000 Menschen verteilt, die in einem Camp auf einem
Golfplatz im Zentrum von Port-auPrince untergebracht sind. Laut
Caritas international verlief die
Verteilung geordnet und friedlich.
„Die Hilfsgüter wurden dankbar,
ohne das geringste Anzeichen von
gewalttätigen Auseinandersetzungen oder irgendeiner Missstimmung entgegengenommen“, heißt es
in einem Bericht eines Mitarbeiters vor Ort.
Der Direktor der Caritas Haiti, Bischof Pierre Dumas, hat betont,
dass die Hilfe der Caritas auf Haiti sowie "die Art, wie wir diese Krise durchleben, unsere Menschlichkeit stärken wird“. In einem Interview führte der Caritas-Direktor ferner aus: "Dies wird uns helfen,
großzügiger, offen und bereitwilliger füreinander da zu sein.“ Im
Moment, so der Direktor, drehe sich alles um die Nothilfe. „Aber eines Tages wird es um den Wiederaufbau gehen. Und Wiederaufbau heißt nicht, dass wir alles wieder so herstellen wie es vorher
war, sondern wir haben die Chance, ein besseres Haiti zu bauen, in
dem die Menschen das Herz aller Dinge sind."
Um die Caritasarbeit für die betroffenen Menschen zu unterstützen,
bittet der Caritasverband Eichstätt
weiterhin um Spenden unter dem
Stichwort "Erdbeben Haiti". Für
diese gilt laut dem Bundesfinanzministerium nun ein vereinfachtes
Nachweisverfahren: Sie können in
unbegrenzter Höhe allein durch
- 26 -
Caritas im Bistum Eichstätt
die Vorlage des Kontoauszuges oder Einzahlungsbeleges steuerlich geltend gemacht werden. Die
sonst übliche Regelung von 200
Euro ist für diese Spenden außer
Kraft gesetzt. Auf Wunsch schickt
der Caritasverband Eichstätt
Spendern dennoch gerne Spendenquittungen zu. Wer dies möchte, kann sich an den Caritasverband Eichstätt wenden, Johanna
Moyses , Residenzplatz 14, 85072 Eichstätt, Telefon: 0 84 21 / 50
917, E-Mail: [email protected]
Die Spenden werden auf eines der Caritaskonten folgender Banken in Eichstätt erbeten: Liga ( Konto-Nr . 107 617 313, BLZ 750
903 00), Sparkasse ( Konto-Nr . 10 033, BLZ 721 513 40), Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte e.G . ( Konto-Nr . 960 1007, BLZ
721 608 18). Es kann auch online unter www.caritas-eichstaett.de
gespendet werden.
Die Bilder stammen von Mitarbeitern der Caritas international.
Auch das Caritas-Altenheim St. Johannes wird beim Osterbasar
eine Aktion zugunsten der Haitihilfe durchführen und auch einen
Teil des Erlöses des Osterbasars am 27.03.2010 dafür verwenden.
- 27 -
Im Blickpunkt
Seit Januar 2010: neue Betreuungsangebote
am Nachmittag
Liebe Heimbewohner und Bewohnerinnen,
ich freue mich, Ihnen heute mit ein paar Worten unsere neuen
Angebote am Nachmittag vorstellen zu können.
Seit 1. Januar diesen Jahren bieten Ihnen unsere Betreuungskräfte jeweils montags, dienstags, donnerstags und freitags
Gruppenangebote im ehemaligen Speisesaal an. Im Einzelnen
sieht der Wochenplan folgender maßen aus:
Montag: bieten wir Ihnen die Möglichkeit zur Teilnahme an einer
Filmvorführung oder an einem Dia- Vortrag.
Den Titel des Filmes oder des Vortrages entnehmen Sie bitte den
Aushängen bzw. den Durchsagen vor Beginn der Veranstaltung.
Dienstag: treffen sich Interessierte zu einer Spiele- bzw. Kartenspielrunde. Über das jeweilige Spieleangebot entscheiden Sie
selbst mit Ihren Mitspielerinnen und Mitspielern. Unser Angebot
reicht von Schafkopf über „Mensch ärgere Dich nicht“ bis zu
Schach. Anleitung erhalten Sie von den Bereuungskräften.
Mittwoch: haben wir kein spezielles Angebot. Mittwoch ist ja immer der Tag, an dem im Haus die jahreszeitlichen Feste stattfinden, z. B. Faschingsball, Frühlingsfest, usw.
Donnerstag: laden wir Sie ein mit uns zu singen und zu musizieren. Liedtexte und Bücher haben wir in ausreichender Zahl vorrätig. Oft fehlt es noch an der instrumentalen Begleitung. Wir bemühen uns aber, Ihnen trotzdem ein abwechslungsreiches Angebot
präsentieren zu können.
Freitag: möchten wir, gerade für die Bewohner und Bewohnerinnen, die an den regulären Gottesdiensten nicht teilnehmen können, ein spezielles Angebot machen. Speziell ausgebildete Mitarbeiterinnen gestalten Andachten für demente Menschen in unserer Hauskapelle.
Samstag und Sonntag: auch hier haben wir keine gezielten Angebote. Erfahrungsgemäß erhalten die Bewohner hier mehr Besuch als während der Woche. Unsere Betreuungskräfte bieten an
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Im Blickpunkt
diesen beiden Tagen vermehrt Einzelbetreuungen an. Gerne unternehmen sie auch einmal Spazierfahrten in die Stadt oder in die nähere Umgebung.
Die Aktivitäten beginnen jeweils um 15.30 Uhr sodass Sie genug
Zeit zum Kaffeetrinken haben. Ende ist spätestens um 18.00 Uhr
mit dem Abendbrot. Samstags und sonntags finden die Einzelbetreuungen zwischen 15.00 Uhr und 16.00 Uhr bzw. zwischen
15.00 Uhr und 18.00 Uhr statt.
In jedem Stockwerk finden Sie nochmals eine Übersichtstafel an
der Info-Wand.
Zum Schluss bleibt mir nur noch, Sie nochmals alle herzlich einzuladen und Ihnen viel Vergnügen zu wünschen.
Ergebnis der Qualitätsprüfung des Medizinischen Dienstes
der Krankenkasse (MDK)
- 29 -
Im Blickpunkt
Der neue Heimvertrag - Freiheitsentziehende Maßnahmen
Großes Interesse bei Bewohner- und Angehörigenabend
Mit großem Interesse verfolgten mehr als 40 Besucher
den Bewohner- und Angehörigenabend.
Schwerpunkte waren der
„novellierte Heimvertrag“ und
die „Freiheitsentziehenden
Maßnahmen“.
Heimleiter Stephan Spies informierte über die Hintergründe zur Veränderung des
Heimvertrages. So waren sowohl Veränderungen des
Pflegeversicherungsgesetzes
(SGB XI), das Bayerische
Pflege- und Wohnqualitätsgesetz (PfleWoqG) und zuletzt
das Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG) ausschlaggebend zur Anpassung
der Vertragsrichtlinien.
Einige wesentliche Schwerpunkte sind:
a.
Empfehlung zur Aufrechterhaltung bzw. Abschluss einer Haftpflichtversicherung
b.
Abwesenheitsregelung,
die im Wesentlichen die
Abwesenheit bei Klinikaufenthalten bzw. Rehabilitationsmaßnahmen
klärt.
c.
Zahlungspflicht nach
dem Tode; dies hat sich
dahin geändert, dass für
die Zeit vom Tod bis zur
Wiederbelegung des
d.
Zimmers die Investivkosten (100%) und die
Unterkunftskosten zu 75
% fällig werden.
Die privaten Elektrogeräte (Fernseher, Radio,
Dreifachsteckdosen
etc. ) müssen von den
Besitzern
(Heimbewohner) regelmäßig sicherheitstechnisch geprüft werden.
Dies kann durch einen
privaten Elektriker erfolgen oder durch den
Hausmeister des Altenheimes. Der Unkostenbeitrag liegt hier bei 5
Euro pro Gerät. Zu gegebener Zeit werden wir
Sie darüber informieren..
- 30 -
Im Blickpunkt
Die Pflegedienstleiterin Bärbel Längler stellt die gesetzlichen Grundlagen zu freiheitsbeschränkenden bzw. entziehenden Maßnahmen
vor. Schwerpunktmäßig
stellt sie Maßnahmen vor,
die Stürze vorbeugen bzw.
reduzieren helfen. So bietet
das Altenheim zweimal wöchentlich sog.
„Sturzprophylaxetrainings“
an, die einerseits die Muskeln stärken als auch das
Gleichgewicht regulieren
sollen.
Der Einsatz von Stoppersocken, das Anbringen von
Nachtlichtern, Verlängerungen von Rufglocken, angepasste Schuhe und Hüftpro-
tektoren sollen Stürze verhindern bzw. Schenkelhalsfrakturen vorbeugen helfen.
Das Pflegeheim sucht bei
Sturzgefahr unverzüglich
das Gespräch mit den bevollmächtigten Personen
bzw. dem amtlichen Betreuer. Wenn dieser eine freiheitsentziehende
- 31 -
Maßnahme propagiert, stellt das
Altenheim einen Antrag beim
Betreuungsgericht, denn bei jeder freiheitsentziehenden Maßnahme ist die richterliche Entscheidung erforderlich.
Nur wenn Gefahr in Verzug ist,
kann das Heim für kurze Zeit entsprechende Maßnahmen anwenden. Bereits das Anbringen eines
Bettgitters oder das Feststellen
der Bremsen eines Rollstuhles
an einem Tisch stellen freiheitsbeschränkende Maßnahmen dar.
Wirkungsweise von Hüftprotektoren
Qualität und Umwelt
Jahresverbrauch in KW h
1000000
902096
852817
900000
786077
814948
752944
800000
783659
810387
828826,2
700000
Reihe1
600000
Reihe2
500000
400000
300000
200000
100000
0
1
2002
2
2003
3
2004
4
2005
5
2006
6
2007
7
2008
8
2009
9
2010
10
2011
Der Verbrauch von Gas zu Heizzwecken ist im vergangenen Jahr
wieder enorm angestiegen. Der Wintererstreckte sich bis in den
April hinein und verlängerte die Heizperiode entsprechend. Der
Rest des Jahres war zwar eher gemäßigt, doch es gelang auch
hier nicht, den Verbrauch entsprechend zu senken. Es scheint trotz
aller Klimakatastrophen das Bewusstsein für umweltgerechtes Verhalten gesunken zu sein.
Denn durch die Verbindung der Gradtagszahlen, die die Witterungseinflüsse relativieren, ist der Gasverbrauch ebenfalls angestiegen.
Energieverbrauch
270,00
gradtagszahlbereinigt
263,00
250,00
236,00
230,00
236,00
213,00
226,70
220,00
211,87
208,00
210,00
190,00
170,00
150,00
2002
2003
- 32 -
2004
2005
2006
2007
2008
2009
Qualität und Umwelt
Stromverbrauch
200000
in KW h
165496 159378
154028 147748 154254161734
179538181650
KWh
150000
100000
50000
0
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
Jahr
Auch beim Stromverbrauch ist der Aufwärtstrend nicht zu stoppen.
So wurden 2009 36.000 KWh mehr Strom verbraucht als 2005.
Bisher konnten wir trotz großer Bemühungen keine Ursache
(defekte Geräte etc.) für den Mehrverbrauch finden.
Zum gleichen Resultat kommen wir auch beim Verbrauch des
wertvollen Wassers. So wurden 2009 1198 m³ (das entspricht
1.198.000 Liter) mehr Wasser verbraucht als 2007, obwohl wir
2009 Reduzierstücke in alle Wasserarmaturen eingebaut haben,
so dass der Durchlauf bei geöffnetem Hahn um etwa 40 % reduziert wird. Diese erhöhten Verbrauche haben natürlich auch Auswirkungen auf die Heimkosten. Gerade die Energiekosten sind in
den vergangenen Jahren entsprechend gestiegen.
Wasserverbrauch in m³
9000
m³
8000
7868
7235
7141
7000
6261
6035
5563
6000
5063
5323
5000
4000
2002
2003
2004
2005
2006
Jahr
- 33 -
2007
2008
2009
Unterhaltsames
10 Minuten Aktivierung: Gymnastik und Körperbewegung
Bewegungsgeschichte: Ein Spaziergang durch die grüne Natur
Heute Morgen heißt es: weg mit der Frühjahrsmüdigkeit! Wir rekeln und strecken uns (rekeln und die Arme nach oben strecken)
und reiben uns die Müdigkeit aus den Augen (mit den Händen
über die Augen streichen). Wir wollen einmal sehen, was die
Frühjahrssonne draußen in der Natur schon angerichtet hat. Wir
ziehen uns die Jacke über (entsprechende Bewegungen des Anziehens) und gehen zur Haustür (Schrittbewegungen auf der
Stelle). Wir nehmen natürlich unseren Hund mit. Draußen blicken
wir zum Himmel (Handfläche als Schirm über die Augen legen,
nach oben blicken): Es ist herrliches Wetter, so dass wir losgehen können (Schrittbewegungen, dabei die Arme mitschwingen
lassen). An der Ampel müssen wir kurz stehen bleiben – doch
nun ist es grün: es geht weiter (Schrittbewegungen).
Wir erreichen nun den Wald. Wir können den Hund hier frei laufen lassen. Wir heben einen kleinen Stock auf und werfen ihn
möglichst weit weg, damit er ihn zurückbringen kann
(Wurfbewegung mit dem rechten Arm)! Das Apportieren macht
ihm so viel Spaß, dass wir mehrmals werfen müssen
(Wurfbewegungen auch mit dem linken Arm)!
Nun machen wir eine kleine Pause und setzen uns auf eine
Bank. Horchen wir einmal auf die Vogelstimmen (Hand zu einer
Muschel formen und an das Ohr halten)! Da hören wir den Kuckuck rufen und gemeinsam bekommen wir Lust zu singen:
Kuckuck! Kuckuck! Ruft´s aus dem Wald.
Lasset uns singen, tanzen und springen!
Frühling, Frühling wird es nun bald.
Kuckuck! Kuckuck! Lässt nicht sein Schrei´n.
Kommt in die Felder, Wiesen und Wälder!
Frühling, Frühling, stelle dich ein!
Kuckuck! Kuckuck! Trefflicher Held!
Was du gesungen ist dir gelungen:
Winter, Winter räumet das Feld!
(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)
- 34 -
Unterhaltsames
Langsam müssen wir uns wieder auf den Rückweg machen, denn
das Essen wartet zu Hause schon auf uns. Wir rufen den Hund
(Pfeifen), leinen ihn an und machen uns mit raschen Schritten auf
den Heimweg (Schrittbewegungen, dabei die Arme mitschwingen
lassen).
(aus dem Buch: „Frühlingsgefühle“ von Andrea Friese, Kurzaktivierungen im
Frühling für Menschen mit Demenz)
Brauchtum und Jahreszeit
Allerlei Streiche in der Walpurgisnacht
Längst glaubt niemand mehr daran, dass in der Nacht zum 1. Mai,
in der gefürchteten „Walpurgisnacht“, die Hexen und Druden ihr
Unwesen treiben. Früher aber ließ der weit verbreitete Aberglaube
die Menschen vor ihnen zittern. In dieser Nacht werden deshalb auf
Feldern und Hügeln die „Hexenfeuer“ entzündet, um so die letzten
Winterdämonen zu vertreiben. In dieser Nacht unternahmen diese
nach altem Volksglauben einen letzten Versuch, den Einzug des
Frühlings zu verhindern. Und so kam es, dass sich die Menschen
vor diesen bösen Mächten zu schützen versuchten. Zur Abwehr der
Hexe streute man geweihtes Salz auf die Türschwelle. Besonders
geeignet, um bösen Zauber fern zu halten, schien der Besen. Deshalb stellte man ihn mit dem Reisig nach oben an die Mauer, damit
sich daran die Hexe verfing. Man war auch überzeugt, dass ein Besen, der in der Walpurgisnacht nicht aufgeräumt wurde, der Hexe
zum Reiten diente. Da man sie auch durch Lärm abhalten wollte,
zogen früher in Franken junge Burschen peitschenknallend durch
die Straßen.
Eine andere Form der Dämonenabwehr kannte man in der Oberpfalz: Hier nagelte man vor Sonnenuntergang am letzten Apriltag
drei Kreuzdornzweige kreuzweise über die Fenster von Wohnhaus
und Stall. Die Kreuzform galt als besonders dämonenabwehrend.
Aus diesem Grund legte man auch die Strümpfe der Kinder in der
Walpurgisnacht gekreuzt vor die Betten.
Trotz aller Aufklärung gilt aber immer noch die Walpurgisnacht als
„Freinacht“, in der in Anlehnung an das einstige Hexentreiben
manch Unsinn erlaubt ist. „Weil es so der Brauch ist“, wie die Leute
sagen. Dazu gehören die bekannten Streiche wie Gartentore aus-
- 35 -
Unterhaltsames
hängen, Türen verriegeln, im Freien sehende Geräte und Maschinen verstecken.
Burschen steckten einst in dieser Nacht ihren Mädchen ein grünes
Bäumchen auf den Dachfirst, im Bayerischen Wald stellten sie ordentlichen Mädchen ein Fichtenbäumchen, mit Bändern geschmückt, vor das Fenster. Anders erging es freilich den Mädchen,
die nicht im besten Ruf standen: Sie bekamen ein
„Schandbäumchen“, einen dürren Baumwipfel oder einen Strohwisch. Hier hat sich noch ein Rest des früheren Femegerichts erhalten, wie wir es vom Haberfeldtreiben her kennen.
Ein anderer, heute kaum noch bekannter Brauch war, einem jungen Paar, das seine Liebschaft nach außen hin verheimlichen wollte, mit Kalk oder Sägemehl einen „Weg“ zu streuen, und zwar vom
Haus des Burschen zu dem seiner Verehrten, Am Morgen des 1.
Mai entdeckten dann die beiden, sehr zu ihrem Ärger, aber zur
Schadenfreude der anderen, ihre auf diese Weise offen gelegte
„Verbindung“.
Was leider nicht ausblieb: Der Freinachtsbrauch wurde immer wieder als Freibrief für mancherlei Rechtsverletzungen missbraucht.
Bekannt sind Geschichten, dass man beispielsweise einem Bauern
eine Wagen, beladen mit Mist, auf den Dachfirst stellte oder den
Kamin mit einer Glasscheibe abdeckte, so dass der Rauch nicht
mehr abziehen konnte. Auch in unseren Tagen muss die Freinacht
in Stadt und Land für üble Streiche herhalten, die zeigen, dass der
alte Brauch gänzlich missverstanden wird.
(Aus dem Buch von Albert Bichler: „Wie´s in Bayern der Brauch ist)
Meditation und Besinnung
Leben ist Freude
Der Frühling siegt über den Winter.
Es kommt langsam Farbe in das grau.
Das Grün beginnt zu sprossen und mit ihm
die Freude in meinem Herzen.
Mit dem Frühling siegt die Lebensfreude
über die Melancholie des Winters.
Die Natur ist ein Bild meiner Seele.
Wenn ich mich auf das Grünen einlasse,
das um mich herum anhebt,
- 36 -
Unterhaltsames
dann wächst auch in mir neues Leben.
Und mit dem Leben wächst die Freude,
denn Leben ist Freude.
Mit dem Leben lasse ich die Freude ein,
dass meine Seele alle winterliche Schwere
ablegt und leicht wird wie der Frühling.
(Anselm Grün)
Meditation - Frühlingsbeginn
Wie das Land nach dem Winter ist mein Herz.
Ich sehne mich nach Farben, nach Düften und Melodien.
Ich habe Ahnungen vom Leben in mir,
von dem, wie es sein könnte – Leben.
Ich spüre: „Alles ist möglich, wenn ich nur darauf vertraue“.
Aber da ist auch das Zögern, das Zweifeln,
die Angst vor dem ersten Schritt.
Was gibt mir die Kraft ihn zu tun?
Wer wird ihn mit mir gehen?
Wie das Land nach dem Winter,
wenn es sich öffnet unter den Strahlen der Sonne,
so öffnet sich mein Herz.
Was ich schützen wollte unter hartem Eis,
darf an das wärmende Licht.
Was verborgen in mir schlummert,
darf aufwachen zum Leben.
Im warmen Licht des Frühlings kann ich anschauen,
wovon ich mich verabschieden will.
Das frische Wasser an Ostern will mit sich hinwegschwemmen,
was sich angesammelt und mich belastet hat.
Die Frühlingssonne macht vor keinem, noch so dunklen Tal
meiner Seele Halt.
Sie erreicht auch die unzugänglichste Kluft
Und meine versiegten Quellen dürfen wieder sprudeln.
Dann kann ich staunen, wie viel in mir steckt.
Und dankbar erfahre ich:
Der Abschied vom Vergangenen
macht den Weg frei für neues Leben.
(Kerstin Schmale-Gebhard)
- 37 -
?
Unterhaltsames
Preis - Quiz
Kreuzworträtsel
1
2
3
4
5
6
7
8
9
1
6
2
3
7
4
8
Lösungswort: ______________________________
Name: ___________________________________
Bis 31.03.2010 im Postkasten „Quiz“ in der ehem. Pforte einwerfen.
- 38 -
5
9
Unterhaltsames
.....................................................................................................
Lösung des letzten Rätsels (IV/2009)
Preis - Quiz
•
Christkindlmarkt
•
Dresdner Stollen
•
Adventszeit
•
Engel
•
Eisblumen
•
Augustus
•
Adventskalender
der Gesalbte
•
Ägypten
•
David
Das Lösungswort lautete: „Heilig Abend“
Beim Preisrätsel der Heimzeitung 2/2009 wurden
folgende Gewinner gezogen.
1. Preis: Ferstl Rosina
2. Preis: Lutter Emma
3. Preis: Berger Frieda
4. Preis: Gehr Margarete
Herzlichen Glückwunsch!
Beim Faschingsball wurden die
Preise verlost. Die Gewinner v.li.:
Frieda Berger, Rosina Ferstl und
Emma Lutter.
- 39 -
Wichtige Informationen
O
sterbasar am 27.03.2010
Seit mehreren Jahren gestalten Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer
einen Osterbasar. Ab 13.00 Uhr besteht im Foyer die Möglichkeit,
Türgehänge, Osterkerzen und weitere Accessoires zu Ostern zu erwerben. Lassen Sie sich von der vielseitigen Auswahl überraschen.
Wenn Sie bestimmte Wünsche und Vorstellungen für Türgehänge
etc. haben, besteht in der Woche vorher von Montag bis Freitag Vormittag, diese nach ihren Wünschen anfertigen zu lassen.
S
pendengelder für „Soziale Notfälle“
Der Passionsspielgemeindeausschuss hat das Altenheim St. Johannes mit 3.000 Euro für „Soziale Notfälle“ bedacht. Damit sollen
größere Beschaffungen wie neue Brillengläser, Zahnprothesenreparaturen, nicht übernommene medizinische notwendige Fahrtkosten
von Heimbewohnern etc. unterstützt werden. Die Vergabepraxis
bleibt der Heimleitung in Absprache mit der/dem Heimbeiratsvorsitzenden vorbehalten. So wurden damit für alle Sozialhilfeempfängern
die Kosten für die Arzneimittelbefreiung 2010 übernommen.
C
aritassammlung vom 01. bis 07.03.2010
Alljährlich veranstaltet die Caritas zwei Haussammlungen mit einer
Kirchensammlung. Diese Spendengelder bleiben zu 40 Prozent in
den Pfarreien und sind für die Caritasaufgaben in den Pfarreien bestimmt. Die übrigen 60 Prozent gehen an den Caritasverband Eichstätt. Diese Spendengelder dienen der Unterstützung von Baumaßnahmen und der Finanzierung von Diensten, die unentgeltlich erbracht werden, z.B. der wertvollen Dienste der Erziehungsberatung
und der allgemeinen Sozialberatung an den Caritas-Kreisstellen. Ein
beachtlicher Anteil unterstützt auch Projekte in den CaritasEinrichtungen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.
- 40 -
Wichtige Informationen
R
abatte beim Einkaufen
10 % Rabatt erhalten Sie bei allen Einkäufen für Heimbewohner und Mitarbeiter bei Witt Weiden (Klostergasse) oder Bestellungen über Katalog (telefonisch oder per Fax), der am Schriftenstand ausliegt. Sagen sie an der Kasse nur, dass Sie Bewohner des Caritas-Altenheimes sind bzw. der Einkauf für Bewohner
bestimmt ist.
M
essintentionen
werden zu den üblichen Büroöffnungszeiten der Heimverwaltung
angenommen. Der Beitrag pro Hl. Messe beträgt 5.- €.
Auch telefonische Reservierungen sind möglich.
Diese Einnahmen dienen dem Unterhalt unserer Hauskapelle.
Sicher ist Ihnen nicht entgangen, dass die Kapelle durch die
künstlerische Ausgestaltung der Säulen einen wärmeren Ton erhalten hat.
Caritas-Altenheim St. Johannes
Sozial- und Servicezentrum Ringstraße
Ringstr. 55
92318 Neumarkt
Tel. 09181-2667-0
Ihr „Sozial- und
Servicezentrum
Ringstraße“
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S
ozial- und Servicezentrum
Ringstraße
Die Angebote werden gerne angenommen. So bietet die Einrichtung allen Bewohnern, Gästen und Mitarbeitern ab sofort die
Möglichkeit, private Feste im Altenheim zu feiern. Auch die Möglichkeit zum Mittagessen, Kaffeetrinken bis hin zum Leichenschmaus bietet die Einrichtung an. Fragen Sie uns an. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot.
H
eimkostenanpassung zum 1.01.2010
Nachdem die Pflegesatzverhandlungen im Dezember 2009 aufgrund mangelnden Konsenses abgebrochen wurden, wurde ein
Anwalt für die Vorbereitung der weiteren Verhandlungen beauftragt. Jetzt zeigt der Bezirk Gesprächsbereitschaft. Ein Termin für
das Clearinggespräch ist für den 11. März 2010 terminiert. Wir
halten Sie auf dem Laufenden.
- 41 -
Heimat Neumarkt
Hallo, liebe Heimbewohner,
auch wenn die Sonne noch
nicht lacht, der Winter uns
noch Kummer macht,
geht es doch stetig, ohne Ruh,
schön langsam auf den Frühling zu.
Wasser zieht Kinder magisch
an - oft zum Missfallen der
Eltern
Damit sich aber auch bei
Ihnen die ersten Frühlingsgefühle gleich etwas Luft
verschaffen können, bietet
sich ein kleiner Brunnenspaziergang doch geradezu
wieder einmal an.
Und den wollen wir heute
fortsetzen mit dem Beckenbrunnen, der zwischen der
Badstraße und dem Sparkassengebäude am Eingang
zum Ludwigshain zu finden
ist. Er hat den früheren
„Wasserscheide-brunnen“
an gleicher Stelle ersetzt
und ist zusammen mit dem
neuen Spielplatz im Ludwigshain im Herbst 2006
dort angelegt worden.
Drei Wasserbecken sind es,
die - hintereinander angeordnet - das ruhig dahin fließende Wasser aus den Überläufen aufnehmen. Dadurch strahlt der Brunnen
eine gewisse Ruhe und innere Kraft aus und wird so
zum Gegenpol für die hektische Betriebsamkeit in der
Badstraße. Damit ist aber
auch der ganze Zugang
- 42 -
zum Ludwigshain optisch aufgewertet und freundlicher gestaltet
worden.
Die Planung und Gesamtkonzeption lag bei der „BüroWerkgemeinschaft Freiraum“ aus
Nürnberg, die auch den erwähnten Spielplatz angelegt hat. Der
entstand zwar auf dem Reißbrett,
doch die Planer ließen sich auch
von Neumarkter Kindern inspirieren, die ihre Vorstellungen von
einem attraktiven Spielplatz zuvor in Bildern zum Ausdruck gebracht hatten. Somit ist der anno
1830 entstandene Ludwigshain,
dessen Namensgeber König Ludwig I. war, wieder zu einem ansehnlichen Park direkt an der Altstadt geworden, den sicherlich
auch jene Neumarkter anziehend
finden, die den Kinderschuhen
schon längst entwachsen sind.
Bevor wir aber - beim nächsten
Mal - die Badstraße überqueren
und uns einem weiteren Brunnenobjekt zuwenden, für heute
noch schnell etwas zu Neumarkts
Vergangenheit als Bäderstadt...!
Denn dass Neumarkt einst ein
bedeutendes Kurbad hatte, das
wissen heute nur noch wenige.
Dabei dauerte der Badebetrieb
doch immerhin über 300 Jahre
hinweg bis nach dem Ende des
Ersten Weltkrieges.
Der Ursprung vom Wildbad Neumarkt geht bis auf das Jahr 1550
Heimat Neumarkt
zurück. Damals war angeblich
der Leibarzt Pfalzgraf Friedrich II. (1482-1556) als erster
von der Wirksamkeit und Heilkraft der Neumarkter Quellen
überzeugt. Daraufhin hat man
dann gegen Ende des 16. Jh.
die Fassung und Erschließung der Heilquellen veranlasst und, nach dem Bau eines Badehauses, den Badebetrieb schließlich aufgenommen. Es wurden drei Schwefelquellen verwertet, die sich
besonders heilkräftig gegen
Rheuma, Gicht, Gliederschmerzen und auch gegen
gewisse Frauenleiden erwiesen.
Seine Blütezeit und höchste
Popularität erreichte das Wildbad Neumarkt aber erst von
1870 bis 1910. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges, im
Jahre 1920, kauften dann die
„Niederbronner Schwestern“
den ganzen Komplex auf und
machten das Mutterhaus ihres Ordens daraus. Die Heilquellen wurden versiegelt und
erst 1984 wieder neu gefasst.
Der Beckenbrunnen hat derzeit Winterruh
Seit Juli 2004 wird nun aus
einem 36 Meter tiefen Brunnen das Wasser aus dieser
amtlich anerkannten Mineralquelle gewonnen, in einen
Container gepumpt und dann
erst in der Neumarkter
Lammsbräu als „Kloster St.
- 43 -
Josef Tafelwasser“ abgefüllt. Als
„Natürliches Mineralwasser“ darf
es nämlich nur
deshalb nicht
verkauft werden, weil es
Herbert Hauser
nicht direkt an
der Quelle gleich in Flaschen abgefüllt werden kann.
Und so zeugen vom einstigen
Wildbad Neumarkt heute nur
noch 3 ganz bestimmte Namen,
nämlich die „Badstraße“, die
„Wildbadstraße“ und die
„Wildbad-Apotheke“.
Das, liebe Heimbewohner, soll es
also für heute wieder einmal gewesen sein. Beim nächsten Mal
werden wir auf unserem Brunnenspaziergang dann die Badstraße zumindest in Gedanken
überqueren und uns wieder einem echten Kunstwerk in unserer
Brunnenlandschaft zuwenden.
Bis dahin wünsche ich Ihnen allen an unsren Brunnen viel Gefallen, und dass es gibt in Stadt und
Fluren bald wieder wärmere
Temperaturen!
Ihr
Neumarkter Stadtführer
Herbert Hauser
Impressum
Herausgeber:
Caritas-Altenheim St. Johannes
Ringstraße 55, 92318 Neumarkt
Telefon: 09181-2667-0
Telefax: 09181-2667-15
E-Mail: [email protected]
Internet: www. caritas-altenheim-neumarkt.de
Verantwortlich: Stephan Spies, Heimleiter
Redaktion: Bärbel Längler, Erika Vögele
Fotos: Stephan Spies, www.pixelio.de
Eigendruck: 200 Stück

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