2010 Ford Shelby GT500 - Modelers

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2010 Ford Shelby GT500 - Modelers
2010 Ford Shelby GT500
2010 Ford Shelby GT500 - 1:12 - Revell
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2010 Ford Shelby GT500 - 1:12 - Revell
Bausatzbezeichnung
Hersteller
Artikelnummer
Maßstab
Preis (ca.)
Teile
Spritzlinge
2010 Ford Shelby GT500
Revell, D-Bünde
07089
1:12
60 €
145
1 x Karosserie in weiß
1 x Weiß mit Karosserieteilen
1 x Schwarz mit dem Unterboden
1 x Schwarz mit der Innenraumwanne
9 x Schwarz mit Innenraum und Fahrwerksteilen
2 x Grau mit Motorteilen und Felgenringen
1 x Chrom mit Leuchten und Felgen
3 x Transparent für die Scheiben und
Leuchten
1 x Klarrot mit den Rückleuchten
2 x gedrehte Auspuffendrohre
4 x gedrehte Zapfen zur Reifenbefestigung
4 x Reifen
1 x Decalbogen
2010 Ford Shelby GT500 - 1:12 - Revell
Das Original:
Im Jahr 2006 entschieden Ford und Shelby
den GT500 wiederaufleben zu lassen,
nachdem im Jahr 2004 die fünfte Mustang
Generation auf dem Markt kam. Für das
Modelljahr 2010 wurde der Shelby Mustang
GT500 überarbeitet, basierend auf der
aktuellen Ford Mustang Facelift-Version aus
dem gleichen Jahr. Geändert wurden die
Front- und Heckschürze, die Motorhaube
bekam einen Lauftauslass und es gab einen
neuen Heckspoiler samt Abrisskante für den
GT500. Der 5,4 Liter V8 Motor wurde
ebenfalls überarbeitet und leistet nun 540 PS
und ein Drehmoment von 690 Nm. SVT
überarbeitete das Fahrwerk, wobei noch
immer
eine
starre
Hinterachse und
Einzelradaufhängung an der Front verwendet
wird, so wie schon beim Mustang der ersten
Generation. Eine weitere Eigenart, die es fast
nur noch bei amerikanischen Fahrzeugen gibt
ist, dass die Stoßdämpfer und Federn nicht
zu einem Federbein kombiniert sind. Andere
Hersteller setzen dagegen fast immer zu
Einzelradaufhängung
und
Federbeinen.
Dennoch hat sich die Fahrwerkstechnik des
Mustangs über viele Jahre hinweg bewährt
und wird weiterhin eingesetzt. Schließlich
entstanden durch eine Kooperation zwischen
SVT und Goodyear noch extra für den
Mustang entwickelte 19 Zoll Reifen, die
besonders leicht sind und die Kraft des
GT500 auf die Straße bringen. Mit einem
Kaufpreis von rund 60000 Euro liegt dieser
weit unter dem gleichwertiger europäischer
Fahrzeuge.
Der Bausatz:
Allein der Karton lässt schon erahnen, dass
es sich um ein wirklich großes Modell
handelt. Öffnet man den Karton sieht man
auch direkt die große Karosserie. Die kann
vor allem durch eine gut widergegebene
Form überzeugen. Bis auf einige kleinere
Formnähte ist der Guss sehr sauber. Schade
ist jedoch, dass nur die Motorhaube zu
öffnen ist. Als nächstes fällt einem der
Chrom-Spritzling
ins
Auge
mit
den
Scheinwerfern, weiteren Kleinteilen und
Felgen. Letztere sind zweiteilig, wobei nur
der vordere Teil bereits verchromt ist. Die
enthaltenen Reifen sind für die hintere Achse
breiter, als für die vordere. Leider sind die
Reifenflanken etwas leer, da jegliches
2010 Ford Shelby GT500 - 1:12 - Revell
Herstellerlogo fehlt. Dafür ist das Profil recht
ordentlich. Für die Befestigung der Räder an
den
Achsen
liegen
4
gedrehte
Verbindungszapfen bei, was für gute
Stabilität sorgt, die angesichts der Größe und
des Gewichts auch nötig ist. Die Motorteile
weisen viele Details auf, bieten aber immer
noch die Möglichkeit für weiteres Detaillieren.
Auch die Innenraumteile sind sehr gut
widergegeben und weisen eine leicht rauhe
Oberfläche auf. Besonders die Sitze sind gut
gelungen. So liegen zwar für die Sitzflächen
Decals bei, doch lassen sich die Flächen auf
welche die Decals angebracht werden sollen
gut erkennen und können somit leicht
abgeklebt und lackiert werden. Sehr
gelungen ist die Umsetzung des Tachos.
Dieser
liegt
in
zwei
verschiedenen
Farbvarianten als Decal bei. Die Decals
werden dann auf die Rückseite eines
durchsichtigen
Kunststoffteils
geklebt,
welches von hinten an dem Armaturenbrett
angebracht wird. Dadurch hat man bereits
vom Bausatz aus eine Scheibe vor den
Tachodecals, ohne dass man diese mit
Bastelleim o.Ä. herstellen muss. Das
Fahrwerk kann mit vielen Teilen überzeugen,
die man zwar nur sieht wenn man das Modell
umdreht, doch auch der restliche Unterboden
ist einen Blick wert. Viele Details, wie
Leitungen, die der geübte Modellbauer
normalerweise zusätzlich anbringt, sind
Die Detaillierung der Motorteile ist angesichts der
Größe absolut in Ordnung.
Für den Tachometer liegen zwei Decalversionen bei,
eine mit und eine ohne eingeschaltete Beleuchtung.
Für sämtliche Knöpfe im Innenraum liegen Decals bei.
bereits angegossen und erlauben somit auch
ungeübteren Modellbauern leicht einen
ansehnlichen Unterboden zu erschaffen ohne
auf Zurüstmaterial zurückgreifen zu müssen.
Sehr interessant ist die Lösung von Revell
mit kleinen Veränderungen zwischen einem
Keilfahrwerk
oder
einen
gleichhohen
Fahrwerk entscheiden zu können. Hierfür
sind lediglich einige Kürzungen an den
hinteren Fahrwerksteilen nötig, die jedoch
sehr gut in der Anleitung beschrieben sind.
Nicht ganz so gelungen sind die Federn. Da
sie nicht mit den Stoßdämpfern zusammen
ein Teil ergeben wären hier echte Federn
eine schöne Sache gewesen, die man jedoch
2010 Ford Shelby GT500 - 1:12 - Revell
auch leicht selbst realisieren kann. Da man
die Bausatzfedern jedoch nur sieht, wenn
man das Modell umdreht ist das nicht ganz
so schlimm. Die Klarsichteile sind alle sauber
und schlierenfrei gegossen. Sämtliche
Scheiben haben bereits einen sichtbar
abgetrennten Rahmen, den man nur noch in
schwarz lackieren muss. Ganz neu für Revell
ist, dass diesem Bausatz gedrehte Aluteile als
Auspuffblenden beiliegen. Eine Neuerung,
die sehr praktisch ist und sehr gut aussieht.
Der Decalbogen umfasst die weißen RallyStreifen, sowie einige Nummernschilder und
Decals für den Innenraum. Besonders für
den Innenraum sind die Decals sehr
gelungen, da für fast jeden Knopf ein
Beschriftungsdecal beliegt. Der ein oder
andere wird sich schon fragen, ob es einen
Ätzteilsatz für die ganzen Gitter etc. gibt.
Dem ist nicht so, aber es bedarf auch keiner
PE-Teile für die Gitter, da diese absolut
originalgetreu wiedergegeben sind eine
schöne Struktur haben.
Fazit:
Ein 1:12 Modell von einem aktuellen
Straßenwagen ist heutzutage schon sehr
selten, wenn es dann auch noch zu einem so
erschwinglichen Preis erscheint, ist das schon
Die Bausatzfedern sind sicherlich nicht die schönsten,
lassen sich aber leicht überarbeiten.
sehr bemerkenswert. Zwar gibt es einige
Sachen, die man durchaus noch hätte besser
machen können, doch somit hat man als
Modellbauer noch einige Möglichkeiten das
Modell zu verfeinern. Der Bausatz für sich ist
schon sehr gut und kann durch nette
Kleinigkeiten, wie die gedrehten Endtöpfe
überzeugen. Somit ist es auch ohne
irgendwelche Nachrüstteile sehr leicht
möglich ein richtig gutes Modell auf die
Räder zu stellen. Für mich ein toller Bausatz
von einem sehr schicken Auto zu einem
extrem guten Preis – eine absolute
Kaufempfehlung!
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V-11-2012
Die Bauanleitung zeigt genau die Stellen, die man für
die verschiedenen Fahrwerke verändern muss.