Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn

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Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn
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Deutsche Rentenversicherung
Knappschaft-Bahn-See
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Die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See
Umfassende Leistungen aus einer Hand
Die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) ist einer der größten Sozialversicherungsträger Deutschlands. Sie ist im Oktober 2005 durch die Fusion von Bundesknappschaft, Bahnversicherungsanstalt und Seekasse entstanden. Die KBS ist nicht nur für Versicherte aus den Branchen Bergbau,
Bahn oder See zuständig, sondern mittlerweile auch für viele Versicherte anderer Berufszweige.
Mit ihrem einzigartigen Verbund aus gesetzlicher Rentenversicherung, Kranken- und Pflegeversicherung,
Renten-Zusatzversicherung, der Seemannskasse und einem eigenen Medizinischen Netz mit Krankenhäusern,
Rehabilitationseinrichtungen und Ärzten nimmt die KBS in der Sozialversicherung einen besonderen Platz
ein und bietet ihren Mitgliedern eine umfassende soziale wie medizinische Sicherheit. Darüber hinaus werden
bundesweit alle geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse durch die Minijob-Zentrale unter dem Dach der
Knappschaft-Bahn-See betreut.
Die KBS ist unter dem Namen Knappschaft auch Trägerin der Kranken- und Pflegeversicherung. Mit rund
1,7 Millionen Versicherten zählt die Knappschaft zu den größten gesetzlichen Krankenkassen. Sie ist eine
frei wählbare Kasse und für alle Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung geöffnet, unabhängig
vom Berufszweig. Die Knappschaft unterhält bundesweit über 100 Geschäfts- und Beratungsstellen und
stellt damit neben ihrer telefonischen und Online-Beratung einen wohnortnahen Kundenservice sicher. Sie
stellt eine Vielzahl von Leistungen bereit – viele zusätzliche Angebote reichen dabei über die Standards der
gesetzlichen Krankenversicherung hinaus.
Der Hauptsitz der KBS ist Bochum. Mit zahlreichen Dienststellen vor Ort ist das Unternehmen in allen
Regionen Deutschlands präsent. Zum Verbund der KBS gehören eigene Krankenhäuser und Beteiligungen
an Krankenhausgesellschaften, neun eigene Rehabilitationseinrichtungen sowie zwei Reha-Beteiligungen.
Rund 900 Versichertenälteste und Versichertensprecher betreuen die Kunden vor Ort.
Knappschaft-Bahn-See im Überblick:
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5,3 Millionen Konten für Versicherte aller Sozialversicherungsbereiche
127.000 Rentenanträge pro Jahr
109.000 Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder zur Teilhabe am Arbeitsleben jährlich
der Haushalt umfasst in 2015 46,2 Milliarden Euro
Betreuung von 2,2 Millionen Arbeitgeber-Konten und 7,1 Millionen Minijobbern
in der Minijob-Zentrale
Die Rehabilitationskliniken der Deutschen Rentenversicherung
­Knappschaft-Bahn-See
Die Leistungsstärke des Rehabilitations-Angebots der KBS beruht auf dem Verbund-System: ­Bewilligung
und Leistungen zur Rehabilitation kommen aus einer Hand. Das enge Zusammenspiel von Rehabilitationskliniken, Rentenversicherung sowie Kranken- und Pflegeversicherung ermöglicht schnelle und kompetente Entscheidungen über die bestmögliche medizinische und berufliche Rehabilitation.
Um die effiziente medizinische Versorgung der Versicherten sicherzustellen, unterhält die KBS neun eigene
Rehabilitationskliniken und ist an zwei Reha-Einrichtungen beteiligt. Zusammen verfügen sie über rund
1.580 Behandlungsplätze.
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n Borkum
Berlin
Gelsenkirchen
n Bad Driburg
n
n Bottrop
n Warmbad
n Bad Neuenahr
Bad Homburg n n Bad Soden/
Salmünster
n Püttlingen
Marquartstein n
n Badenweiler
Die Häuser befinden sich in:
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Bad Driburg (Nordrhein-Westfalen)
Badenweiler (Baden-Württemberg)
Bad Homburg v. d. H. (Hessen)
Bad Neuenahr (Rheinland-Pfalz)
Bad Soden-Salmünster (Hessen)
Borkum (Niedersachsen)
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Bottrop (Nordrhein-Westfalen)
Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen)
Püttlingen (Saarland)
Marquartstein (Oberbayern)
Warmbad (Sachsen)
Die Kliniken stehen auch Patienten anderer Krankenkassen und Rentenversicherungsträger sowie Privatpatienten offen.
Die Reha-Kliniken der KBS arbeiten nach modernsten Methoden der medizinischen Rehabilitation.
Sie sind nach dem neuesten Stand ausgestattet und bieten eine wohnliche und freundliche Atmosphäre.
Die komfortabel eingerichteten Einzelzimmer verfügen über ein eigenes Bad, Farbfernseher, Radiowecker
und Telefon. Begleitpersonen können in der Regel mit aufgenommen werden. Kompetente Beratung im
Anschluss an die medizinische Rehabilitation und individuelle berufliche Rehabilitationsleistungen bei der
Wiedereingliederung in das Berufsleben sind bei der KBS selbstverständlich.
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Neue Ansätze in der Rehabilitation
Im Bereich der medizinischen Rehabilitation geht die Knappschaft-Bahn-See mit dem innovativen
­Gesundheitsmodell der integrierten Rehabilitation neue Wege.
Das Modell der integrierten Rehabilitation schließt die therapeutische Behandlungskette von der akutmedizinischen Versorgung bis zur Rehabilitation. Dabei werden die verschiedenen Versorgungsbereiche
miteinander verzahnt. Durch die enge Zusammenarbeit von Akut- und Reha-Medizin können Patienten
noch besser versorgt werden. Qualität und Wirtschaftlichkeit werden durch die Einbeziehung der Reha­
bilitation spürbar gesteigert. Insbesondere bei neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfällen setzt
die KBS das Modell der integrierten Rehabilitation mit wohnortnaher Betreuung im Rahmen ihres Gesundheitsnetzes prosper in dem 2004 eröffneten Reha-Zentrum prosper am Standort Bottrop um. V
­ ergleichbare
Modelle gibt es für die orthopädische Versorgung in Püttlingen und in Gelsenkirchen. In diesen Einrichtungen wird sowohl der integrierten medizinischen Versorgung als auch dem steigenden Bedarf nach
wohnortnaher Rehabilitation Rechnung getragen.
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