Oldtimerleasing: Mit Stil am Steuer sparen

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Oldtimerleasing: Mit Stil am Steuer sparen
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Sonderveröffentlichung
Freitag, 20.03.15
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Freitag, 20.03.15
Oldtimerleasing: Mit Stil am Steuer sparen
Oltimer als Firmenwagen - passend zum Firmenimage
W
enn Tobias Aichele mit
seinem Porsche 911 unterwegs ist, bleibt kein
Widerspruch zwischen Autoenthusiasmus und schwäbischer
Sparsamkeit. Denn das Dienstfahrzeug des Stuttgarter Motorjournalisten ist 45 Jahre alt und
hat damit die besten Voraussetzungen zum Steuersparmodell.
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Schließlich wird für die Versteuerung der privaten Nutzung nicht
der Marktwert, sondern der Listenpreis von 1970 herangezogen
– und der lag bei lediglich 26.473
DM. Statt 800 Euro (einem Prozent des heutigen Marktwertes
von 80.000 Euro) versteuert der
Porsche-Spezialist und Buchautor also nur 135 Euro. Und damit
nicht genug: Weil Aichele das
Fahrzeug geleast hat, mindern
die monatlichen Raten seinen
zu versteuernden Gewinn – und
nach Vertragsende kann er das
Fahrzeug übernehmen. Eine gute
Option, denn seit Jahren gibt es
für die Preise von Oldtimern und
Porsche im Speziellen nur eine
Richtung: aufwärts.
Wann ist das Leasing eines
Oldtimers sinnvoll?
Kein Wunder, dass die Auftragsbücher von Marcus Keller gut gefüllt sind. Er leitet den Geschäftsbereich Classic Cars der COMCO
Leasing und hat sich mit dem beeindruckenden Oldtimerzentrum
Classic Remise in Düsseldorf seit
2006 das passende Umfeld gesucht, um Leasing für klassische
Dienstwagen anzubieten. „Die
Idee, Oldtimer als Firmenwagen
zu leasen, wurde früher oft belächelt. Leasing haftete damals
noch mehr als heute der Ruf an,
ein Instrument für diejenigen zu
sein, die sich so ein Fahrzeug eigentlich nicht leisten können.
Dabei ist es eher so, dass sich ein
kühl kalkulierender Unternehmer
zeuges. Wenn der Leasingvertrag
den steuerlichen Anforderungen
genügt, können die Leasingraten
und eine eventuell geleistete Sonderzahlung als Betriebsausgaben
geltend gemacht werden und re-
Leasingexperten für klassische Fahrzeuge: Marcus Keller (li.) und Alexander Schechinger (re.)
den Kauf und die damit notwendige Aktivierung im Anlagevermögen ganz genau überlegen sollte. Denn wer verschenkt schon
gerne Steuervorteile?“, bringt
Keller die Vorzüge auf den Punkt.
In die gleiche Kerbe schlägt Kellers Kollege Alexander Schechinger, der von der Motorworld in
Böblingen aus für COMCO die
Region Süddeutschland betreut:
„Im eher konservativen Schwabenland wurden mir anfangs viele
kritische Fragen gestellt. Mittlerweile wurde aber verstanden, wie
finanziell attraktiv ein geschäftlich
genutzter Klassiker ist.“
Der Weg zum klassischen
Dienstwagen
Warum genau ist das Leasing eines Oldtimers aber sinnvoll? Die
Antwort liefert das Steuerrecht
und die Bilanzierung des Fahr-
duzieren so den zu versteuernden Gewinn des Leasingnehmers
– mit der Folge, dass die Steuerlast sinkt. Am Ende des Vertrages
kann das Fahrzeug dann privat erworben werden – und zwar auch
umsatzsteuerfrei, wenn beim Kauf
ebenfalls keine ausweisbare Umsatzsteuer angefallen war. Beim
gekauften Fahrzeug hingegen
bliebe nur die Abschreibung über
72 Monate mit der entsprechenden Bilanzierung im Betriebsvermögen. Und bei einer eventuellen
Übernahme in das Privatvermögen käme die gesamte Wertsteigerung des Oldtimers sowie die
Umsatzsteuer zum Tragen.
Der Weg zum „klassischen Dienstwagen“ führt zunächst über die
Suche nach einem geeigneten
Fahrzeug, bei der die COMCOSpezialisten wertvolle Hilfestellung geben können. Es sollte zum
Impressum
Unternehmensimage passen und
die richtige Botschaft vermitteln.
Der Architekt im Citroën DS
passt bestens, der Wirtschaftsprüfer im Ferrari eher nicht. Schließlich muss auch dem Finanzamt
plausibel gemacht werden, wie
das Fahrzeug dem Unternehmenszweck dient. Entsprechend
haben Freiberufler, Selbständige und Unternehmer mit vielen
Kundenkontakten die besten Karten. „Wenn Sie mit einem sympathisch anmutenden Oldtimer
oder Youngtimer vorfahren, dann
reden Sie in den ersten Minuten
garantiert nicht übers Wetter“,
so Keller. Sobald das gewünschte Fahrzeug, egal ob bei einem
Händler oder einem privaten
Verkäufer, gefunden ist, übernehmen die COMCO-Experten die
Beschaffung und die Vertragsgestaltung. Laufzeiten zwischen 30
und 64 Monaten sind möglich, der
Restwert orientiert sich am Fahrzeug und den Zielsetzungen des
Leasingnehmers. Dabei gilt: Hohe
Leasingraten führen schneller zu
einem geringeren Restwert; außerdem sind zu Beginn der Laufzeit Sonderzahlungen bis zu 30
Prozent des Kaufpreises möglich.
Nach der Abwicklung mit dem
Verkäufer wird das Fahrzeug auf
den Leasingnehmer zugelassen
und versichert. Hier wird eine
Vollkaskoversicherung ebenso wie
die Erstellung einer Fahrzeugbewertung – idealerweise durch
einen Classic Data-Partner – verlangt. Der Fahrzeugbrief verbleibt
bei der Leasinggesellschaft, den
Oldtimer zur uneingeschränkten
Nutzung aber hat der Kunde und
es kann losgehen: Dienstfahrten
genießen und dabei auch noch
Steuern sparen.

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