campus news 02-2012 - Cologne Business School

Commentaren

Transcriptie

campus news 02-2012 - Cologne Business School
S
W
E
N
S
U
P
M
A
C
2
1
0
2
2
0
E
T
A
D
UP
VORWORT
Liebe Leser,
in dieser Ausgabe der Campus News Update berichten wir über die Berufung von Dr. Dirk Reiser zum
Professor und stellen Ihnen wieder einige neue Mitarbeiter vor.
In der Rubrik Event erfahren Sie alles über das große
Charity Projekt „Work for Good“ und die Vergabe der
Deutschlandstipendien.
Wenn Sie auch eine Idee oder eine interessante Geschichte haben, die Sie gern publik machen möchten,
melden Sie sich einfach bei uns.
Wir freuen uns über Ihr Feedback und wünschen wieder viel Vergnügen beim Updaten!
Ihr PR-Team
So erreichen Sie uns:
Wir sind on Tour mit RTL und live beim Cup der Privaten in Berlin dabei.
Anna Rup: 02232 / 5673415, [email protected]
Campus News
Update
Im Campusteil berichten wir über spannende Studium
generale Veranstaltungen, Gastvorträge und den Koreanisch Kurs an der CBS.
2
Renate Kraft: 0221 / 931809866 [email protected]
Christin Ernst: 02232 / 5673416, [email protected]
INHALT
CAMPUS
INSIGHT CBS
4
6
Dr. Dirk Reiser zum Professor
an der CBS berufen
Christiane Holländer im
Campus News Gespräch
16 Journalist Harald Brand zu Gast an der CBS
18 Studium generale Vortrag vom
forum anders reisen e.V.
21 Die Zukunft der Elektromobilität
8
Neue Mitarbeiter
23 Bürgermeisterin Angela Spizig
beim Studium generale
25 Koreanisch an der CBS
10 Zusammenwirken bei der
Förderung des Nachwuchses
30 Prüfungen der IHK Barcelonas und
der IESE Business School
12 Charity Projekt „Work for Good” bringt über
21.000 Euro für schwer kranke Kinder
32 Web TV für den Gartenfreund
34 Neues Studentenparlament für die CBS
36 Lateinamerika-Spezialisierung des
Bachelor-Studiengangs ICM
38 RLE International informiert
über Karrierechancen
ON TOUR
40 CBS-Studentin bei RTL-Extra
42 Cup der Privaten in Berlin
44 Cracow Universtiy begeistert vom U2B Event
45
IMPRESSUM
3
Update
15 Studieren in Down Under
Campus News
EVENT
INSIGHT CBS
Prof. Dr. Dirk Reiser (4.v.r.)
VOM ANDEREN ENDE DER WELT NACH KÖLN
DR. DIRK REISER ZUM PROFESSOR AN DER CBS BERUFEN
Seit Anfang August 2011 ist Dr. Dirk Reiser an der CBS
als Dozent tätig. Jetzt stimmte das Ministerium für
Wissenschaft und Forschung des Landes NordrheinWestfalen seiner Berufung zum Professor für Sustainable Tourism Management zu.
Campus News
Update
Nachdem Prof. Dr. Dirk Reiser jahrelang am anderen
Ende der Welt, unter anderem in Nicaragua, Neuseeland und Tasmanien, gelebt hatte, kam er im vergangenen Jahr nach Köln, um an einer deutschen Hochschule in der Lehre tätig zu sein. Für die CBS entschied
er sich, weil sie gerade im Tourismus-Bereich einen
sehr guten Ruf genießt. In der Domstadt leitet er nun
im englischsprachigen Tourismus-Studium Lehrveranstaltungen wie Introduction to Tourism, Tourism
Geography oder Sustainable Tourism Management.
4
Die Lehre ist sein absoluter Traumjob. „Schon als
kleines Kind wollte ich immer Lehrer werden“, erzählt
Prof. Reiser. „Ich habe mir selbst Aufgaben gestellt
und die Ergebnisse bewertet.“ Dass er schließlich an
Hochschulen statt an Schulen lehren würde, hat sich
einfach so ergeben. Nach seinem Master-Studium in
Social Sciences an der Uni Wuppertal zog es den Professor nach Down Under, wo er an der University of
Otago in Neuseeland Tourismus studierte und 2009
zum Doktor der Philosophie promovierte. Dort sammelte er auch seine ersten Lehrerfahrungen, bevor er
an der University of Canberra, der School of Management der University of Tasmania oder am Overseas
Campus der Universität Flensburg in Bali, Indonesien,
ebenfalls als Dozent tätig war.
INSIGHT CBS
Der frisch berufene Professor brachte außerdem eine
Menge praktische Berufserfahrung mit an die CBS.
So war er unter anderem im tasmanischen Hobart als
Tourismusgutachter tätig. Er ist außerdem ganz hautnah mit dem Tourismus in Berührung gekommen, als
er zwischen 1999 und 2003 als Manager in einem neuseeländischen Hotel für Rucksacktouristen gearbeitet
hat. „Es war das schönste ,Backpacker‘, das ich je gesehen habe. Es war eine Farm mit etwa 140 Schafen
und Blick übers Meer. Ein Freund war der Besitzer
und ich habe mich dort einfach um alles gekümmert,
angefangen von der Reservierung bis hin zu den Aufgaben eines Reiseführers. Es war sehr interessant,
auch mal die andere Seite kennen zu lernen. Bis dahin
war ich ja selbst immer Backpacker gewesen.“
Natürlich hat sein Englisch heute einen unüberhörbaren Akzent. „Aber die Studenten verstehen mich
trotzdem gut, wenn sie sich einmal dran gewöhnt haben“, lacht der Professor. An der CBS genießt er vor
allem die sehr angenehme Atmosphäre im Professorenteam und in der Zusammenarbeit mit den Studierenden. „Die kleinen Lerngruppen sorgen für einen
engen Kontakt zwischen Lernenden und Lehrenden
und das macht mir sehr viel Freude.“ Und er ist davon begeistert, wie engagiert sich die Studierenden
mit seinem Lehr- und Forschungsschwerpunkt, dem
nachhaltigen Tourismus, beschäftigen. Sie wissen um
die große Herausforderung, dass der Tourismus sich
in Zukunft verändern muss, wenn er überleben will.
„Es kommen sehr viele Initiativen und Ideen aus den
Reihen der Studierenden. Und das macht es natürlich
auch für mich ausgesprochen spannend.“
Die Zukunftschancen der CBS-Absolventen in der
Tourismus-Branche schätzt Prof. Dr. Reiser sehr positiv ein, auch weil der Tourismus in Deutschland boomt
und entsprechend gut ausgebildete Nachwuchskräfte
in vielen Bereichen gesucht werden. Trotz guter Möglichkeiten in der Region empfiehlt der Professor, gerade nach einem englischsprachigen Studium auch
mal ins Ausland zu gehen und über den Tellerrand zu
schauen. „Die CBS-Studenten sind jedenfalls sehr gut
auf ihr Berufsleben vorbereitet“, ist Prof. Reiser überzeugt.
5
Update
// Renate Kraft
Campus News
CBS-Präsident Jürgen Weischer überreichte die Berufungsurkunde
INSIGHT CBS
„BILDUNG IST MEINE LEIDENSCHAFT“
CHRISTIANE HOLLÄNDER IM CAMPUS NEWS GESPRÄCH
i
CHRISTIANE HOLLÄNDER arbeitet seit dem
1. Februar an der CBS in der Abteilung Business Development.
Frau Holländer, können Sie uns kurz beschreiben,
worin Ihre Aufgaben an der CBS bestehen?
Meine Tätigkeit ist in der Abteilung Business Development angesiedelt. Aktuell berate ich Interessenten
zu unseren M.A. und MBA Programmen und begleite
diese bis zum Beginn des Studiums an der CBS. In Sachen MBA Programme unterstütze ich weiterhin Prof.
Dr. Westenbaum – soweit das zeitlich möglich ist –
dabei, Unterlagen für den Vertrieb dieser Programme
zusammenzustellen. Eine dritte Aufgabe, die dann
spätestens im Herbst verstärkt auf mich zukommt, ist
der Vertrieb in Richtung unser Firmenpartner.
Campus News
Update
Im Zuge des Fachkräftemangels setzen viele Firmen
darauf, ihre Führungskräfte, aber auch den Nachwuchs, gemeinsam mit starken akademischen Partnern auszubilden. Einer meiner Beiträge wird sein,
gemeinsam mit den wichtigen internen Verantwortungsträgern aus Geschäftsführung und Fakultät
unsere Unternehmenspartner zu „Weiterbildungsbausteinen“ von und mit der CBS zu beraten. Solche
Bausteine können einzelne Workshops mit unseren
Fakultätsmitgliedern sein, firmenspezifische Programme mit mehreren Modulen oder ganze spezialisierte B.A. oder M.A. Programme, die exklusiv für ein
Unternehmen angeboten werden.
6
Vor Kurzem fand das Executive-Programm für Führungsmitarbeiter der Igus GmbH an der
CBS statt. Gehören solche Programme auch zu Ihren Aufgaben?
Ja genau. Erst kürzlich hatten wir einen führenden Mittelständler hier im Hause, der die CBS schon
sehr gut kennt und nun daran interessiert ist, mit
uns ein gemeinsames „Igus-Nachfolge Programm“
zu starten. Solche Anfragen werden natürlich nicht
an mich, sondern in der Regel zunächst an die Geschäftsleitung und die Professoren herangetragen.
Im Team mit dem jeweils inhaltlich führenden Professor, in diesem Fall unsere Vizepräsidentin Frau
Prof. Fröhlich, übernehme ich dann die klassische
INSIGHT CBS
Zwei Projekte im Bildungsbereich möchte ich nennen,
auf die ich stolz bin. Nach meinem Studium habe ich
im Rektorat der IMC FH Krems in Österreich in der
Studiengangsentwicklung gearbeitet und innerhalb
von drei Jahren gemeinsam mit den Fachbereichsleitern das komplette Studiengangsportfolio neu designt
und akkreditiert. Ab 2007 habe ich gemeinsam mit einer Professorin ein MBA-Programm an der European
Business School in Oestrich-Winkel aufgebaut.
Und wie sind Sie dann an der CBS gelandet?
Auf Umwegen, über die ich mich sehr freue. Zuletzt
war ich im vergangenen Jahr für ein Projekt einige Monate bei der Bertelsmann AG in der Weiterbildungsabteilung in Gütersloh tätig. Fazit: Sehr interessante
Einblicke, zumal die Bertelsmann AG nun unter der
Federführung von Thomas Raabe gerade international
in den Bereich Education investiert. Das hätte ich ger-
Wie gefällt es Ihnen bisher an der CBS?
Ich fühle mich pudelwohl hier. Das Team ist großartig
und man kann an der Hochschule viel gestalten und
bewegen. Die Aufgaben, die wir vor uns haben, sind
spannend. Insgesamt hat man hier einfach tolle Möglichkeiten. Außerdem gefallen mir die Lage und der
Campus.
Und wie gefällt es Ihnen als „Nordlicht“ in Köln?
Sehr gut. Ich bin für den Job hergekommen, nun habe
ich eine schöne – und vor allem bezahlbare – Wohnung im Kölner Süden gefunden. Ich habe ja lange in
Wiesbaden gelebt, daher ist es schon eine Umstellung,
jetzt wieder in einer „richtigen“ Stadt zu wohnen. Als
Landei freue mich jetzt darauf, das kulturelle Angebot Kölns nutzen zu können. Bisher bin ich noch nicht
wirklich dazu gekommen, aber ich freue mich darauf,
mal wieder in die Oper gehen zu können usw. Was mir
auch positiv aufgefallen ist, ist die Freundlichkeit der
Leute. Außerdem bin ich Karnevalsfan.
Was machen Sie gern in Ihrer Freizeit?
Ich mache gern Sport, also Laufen, Radfahren, Fitness
und Standardtanz, ich bin Walzer Fan. Ein Überbleibsel meiner Aufenthalte in Weißwein-Gegenden ist
auch meine Vorliebe für Riesling.
Frau Holländer, vielen Dank für das Interview!
// Das Interview führte Christin Ernst
7
Update
Was haben Sie gemacht,bevor Sie an die CBS gekommen sind?
Ich komme gebürtig aus Schleswig-Holstein. In Flensburg habe ich International Management studiert und
sowohl einen Bachelorabschluss als auch einen MBA
erworben. Seit 2004 bin ich überwiegend an Hochschulen tätig gewesen. Das ist genau mein Ding, ich
habe eine große Leidenschaft für Bildung, denn sie
hat für mich einen sehr hohen Stellenwert.
ne mit beobachtet. Aber ich wollte dann doch lieber
zurück an die Hochschule als im Konzern Karriere zu
machen. So kam ich an die CBS!
Campus News
Vertriebsrolle – Präsentationen vorbereiten, Verkaufsargumente sondieren, Überzeugungsarbeit beim
Kunden leisten für das enorme Potenzial, das in einer
Weiterbildungs-Partnerschaft mit der CBS liegt. In
späterer Folge dann Hand in Hand mit dem „im lead“
befindlichen Fakultätsmitglied Angebote und inhaltliche Konzepte für die Programme erstellen.
INSIGHT CBS
NEUE MITARBEITER
VERSTÄRKUNG FÜR DIE CBS
rs
Philipp Esse
Philipp Essers hat an der Universität zu Köln BWL mit
den Schwerpunkten Corporate Finance, Supply Chain
Management und Produktion sowie Wirtschafts- und
Sozialpsychologie studiert. Während und nach dem
Studium war er in den Bereichen Vertrieb und Strategieentwicklung bei einem mittelständischen Textilunternehmen tätig. Seit Anfang April arbeitet er nun an
der CBS im Bereich Business Development als Studienberater.
Campus News
Update
„Vorher hatte ich sehr viel mit Industriekunden aus
den unterschiedlichsten Branchen zu tun. Jetzt sind
das ‚Produkt‘ und die Kunden natürlich ganz andere.
Ich finde es sehr interessant, weil ich jeden Tag neue
Dinge erlebe. Die Gespräche sind immer wieder anders. Manchmal ist man schon erstaunt, was die Bewerber oder Eltern alles wissen wollen.“
8
„Mir macht es wirklich Spaß, junge Menschen bei so
einem wichtigen Lebensabschnitt zu beraten und zu
begleiten. Bildung und eine solide Ausbildung sind
einfach sehr wichtig, wenn man später etwas erreichen möchte. Wenn ich den Studienbewerbern helfen
kann, das Richtige für sie zu finden, ist das eine große
Erfüllung.“
Das Betreuungsverhältnis der Studierenden durch die
Dozenten und die familiäre Atmosphäre an der CBS
gefallen Philipp Essers sehr gut. „Das Studium an der
Uni Köln war viel theoretischer ausgelegt. Hier finde
ich den Praxisbezug unschlagbar. Die Studenten sind
durch die Kontakte zur Wirtschaft und durch fächerübergreifende Veranstaltungen wie das Studium generale einfach am Puls der Zeit.“
INSIGHT CBS
rreira Duarte
Elisabete Fe
Elisabete Ferreira Duarte arbeitet seit dem 1. Februar als Koordinatorin für die Studienprogramme an der
CBS. Sie ist für sowohl für die CBS als auch für die
EUFH tätig. Ihre Hauptaufgabe ist die Betreuung der
berufsbegleitenden Masterstudiengänge der EUFH,
die abends an der CBS stattfinden. Daher arbeitet sie
vor allem in den Abendstunden und gelegentlich auch
Samstags. Für die Masterstudenten ist sie die erste
Ansprechpartnerin und hat ein offenes Ohr für sämtlich Anliegen.
Elisabete Duarte hat Portugiesische und Spanische
Philologie sowie Iberische und Lateinamerikanische
Geschichte auf Magister an der Universität zu Köln
studiert. Sie ist selbst Portugiesin, ist aber in Köln ganz in der Nähe der CBS - aufgewachsen.
An der CBS fühlt sie sich schon sehr wohl. „Meine
Aufgaben sind sehr abwechslungsreich, gerade weil
ich für beide Hochschulen, die CBS und die EUFH, arbeite. So wird es nie langweilig. Besonders gefällt mir
auch der direkte Kontakt zu den Studierenden.“
Campus News
9
Update
Darüber hinaus ist sie für viele verschiedene Aufgaben im Bereich Koordination und Administration zuständig.
EVENT
ERNEUT DEUTSCHLANDSTIPENDIEN
AN 5 CBS-STUDIERENDE VERGEBEN
ZUSAMMENWIRKEN BEI DER FÖRDERUNG DES NACHWUCHSES
Während einer Feierstunde auf dem Campus vergab
die Cologne Business School zum zweiten Mal das
Deutschlandstipendium an fünf ihrer Studierenden.
Campus News
Update
Beim Deutschlandstipendium fördern Unternehmen
oder Privatpersonen Studierende, die sich durch ihre
besonderen Leistungen und besonderes soziales Engagement empfohlen haben, für mindestens ein Jahr
mit 150 Euro pro Monat. Der Bund gibt noch einmal
dieselbe Summe dazu, sodass die Stipendiaten einkommensunabhängig mit monatlich 300 Euro gefördert werden. Die Hochschulen können diese Förderung inzwischen an ein Prozent ihrer Studierenden
vergeben. Innerhalb weniger Jahre soll diese Zahl auf
bis zu acht Prozent erhöht werden.
10
CBS-Geschäftsführer Prof. Dr. Birger Lang, der die
Stipendiaten beglückwünschte und sich bei allen Förderern herzlich bedankte, betonte, dass das Deutschlandstipendium die Philosophie der CBS – die enge
Verbindung zur Praxis – genau abbilde. „Die CBS und
das Deutschlandstipendium passen in idealer Weise
zusammen, denn sie verfolgen das gemeinsame Ziel,
die Ausbildung von hervorragend qualifiziertem Nachwuchs für die Unternehmen zu fördern.“
Auch Prof. Dr. Anke Scherer, Dekanin des Fachbereichs
International Culture and Management an der CBS,
dankte den beteiligten Unternehmen. „Wir wissen es
sehr zu schätzen, dass wir mit unseren verlässlichen
Unternehmenspartnern auch verlässliche Sponsoren
EVENT
für unsere Studierenden gefunden haben.“ Sie freute
sich darüber, dass das Deutschlandstipendium nun
fester Bestandteil des akademischen Jahres ist. Denn
„für die Studierenden bedeutet das Stipendium nicht
nur eine finanzielle Unterstützung. Noch wichtiger ist
die Würdigung von Engagement und Leistung, die mit
dieser Auszeichnung verbunden ist.“
Gefördert werden die CBS-Studierenden Loraine
Mervelskemper, Ann-Cathrin Jenniches, Anna-Lena
Wiegmann, Thomas Hein und Laura Hähn von Herrn
Dr. Christoph Meier, Dipl.-Kfm. Frank Scholz, der
WALD GmbH & Co. KG und Jürgen Krone, Geschäftsführer der ALDI GmbH & Co. KG Dormagen, der gleich
drei Stipendien übernimmt.
„Es ist schön, dass das Engagement der Studierenden
auf diese Weise anerkannt wird. Das Stipendium ist
wirklich eine große Motivation, weiterhin Leistung zu
zeigen“, so Stipendiatin Loraine Mervelskemper.
Im Anschluss an die feierliche Vergabe lud Prof. Dr.
Markus Raueiser, Vizepräsident für akademische Angelegenheiten, Förderer und Stipendiaten zu einem
Get Together in den Campus Garten ein.
// Christin Ernst
Campus News
11
Update
Wir fördern das
EVENT
„VERANTWORTUNGSVOLLES
MANAGEMENT VON MORGEN“
CHARITY PROJEKT „WORK FOR GOOD” BRINGT ÜBER
21.000 EURO FÜR SCHWER KRANKE KINDER
160 Studierende der Cologne Business School arbeiteten insgesamt 184 Tage ehrenamtlich in 61 verschiedenen Firmen in ganz Nordrhein-Westfalen. Im
Gegenzug spendeten die Firmen an den gemeinnützigen Verein „wünschdirwas e.V.“ Bei der feierlichen
Abschlussveranstaltung in der CBS Cafeteria am
Freitag, 20. April, überreichten die Studierenden dem
Verein einen Scheck über 21.213 Euro. Mit dem Geld
erfüllt der Verein schwer kranken Kindern ihre Herzenswünsche.
Campus News
Update
Die drei kreativen Köpfe des Projekts, die CBS-Studierenden Sabine Grimm, Katharina Günther und Andreas Müller, wurden für diese Initiative im Vorfeld
mit dem Ethics Award für „Ethik im Geschäftsleben“
der Dr. Jürgen Meyer Stiftung ausgezeichnet. Mit dem
12
R
WORK FO
GOOD
Preisgeld des Awards finanzierten die Masterstudierenden einen Teil des Charity Projekts. „Ich freue mich
sehr, dass das Preisgeld des Ethics Award genutzt
wurde, um daraus weitere Spenden für einen guten
Zweck zu generieren“, so Rüdiger Winkler, Vorstand
der Dr. Jürgen Meyer Stiftung während der Abendveranstaltung.
Die Spende, die sich aus den Beiträgen der teilnehmenden Firmen und einer Tombola im Rahmen des
Abendprogramms zusammensetzte, nahm der Vorstand von wünschdirwas e.V., Franz Stute, gerührt
entgegen. „Ein großes Kompliment für eine großartige Idee und Umsetzung, das ist verantwortungsvolles
Management von morgen.“
EVENT
Franz Stute
Prof. Dr. habil. Elisabeth Fröhlich
Ulf Reichardt
Auch Ulf Reichardt, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Köln, lobte das Engagement der CBS-Studierenden und hob die Wichtigkeit
des Ehrenamts in der heutigen Gesellschaft hervor.
Prof. Dr. habil. Elisabeth Fröhlich, Vizepräsidentin für
Forschung und Lehre an der CBS und Schirmherrin des Projekts, betonte die Bedeutung des Themas
Nachhaltigkeit für die Hochschule und war sichtlich
stolz auf die Leistung der Studierenden. „Ich bin sehr
dankbar, dass ich ‚Work for Good‘ begleiten durfte. Es
ist wirklich beeindruckend, mit welchem Engagement
und mit wie viel Professionalität die Studenten die
Charity Aktion auf die Beine gestellt haben.“
Rüdiger Winkler
Campus News
13
Update
Musikalisch begleitet von CBS-Dozent Michael
Rausch an den Turntables und Greg Torunski am Saxophon feierten die Studierenden und teilnehmenden
Unternehmen bis in die späten Abendstunden. Lecke-
EVENT
re Cocktails, ein reichhaltiges Buffet und spannende
Zaubertricks sorgten zusätzlich für gute Stimmung.
Die drei Initiatoren zeigten sich glücklich über den
Erfolg ihres Projekts und die gelungene Abendveranstaltung. „Wir hoffen, dass das nur der Anfang war
und wir im nächsten Jahr an diesen Erfolg anknüpfen
können.“
Campus News
Update
// Christin Ernst
14
EVENT
Ein Auslandssemester in Australien ist bei deutschen Studenten so beliebt wie nie zuvor. Foto: GOstralia!
WO TRÄUME WAHR WERDEN
STUDIEREN IN DOWN UNDER
Darüber hinaus wird unter allen Teilnehmern der
GOstralia!-Infoseminare in ganz Deutschland ein Freiflug nach Down Under verlost. Mehr Infos dazu und
weitere Termine findet Ihr unter www.gostralia.de.
// Anna Rup
15
Update
GOstralia! und die La Trobe University aus Melbourne
informierten an diesem Tag über die Studienmöglichkeiten für deutsche Studenten in Down Under. Es wurden Themen wie die Organisation eines Auslandsstu-
diums sowie der gesamte Bewerbungsprozess – von
der Universitäts- und Kurssuche über Finanzierungsmöglichkeiten bis hin zur Wohnungssuche besprochen. Zudem gab es die Gelegenheit, direkt mit UniVertretern aus Australien in Kontakt zu kommen. So
bot sich eine sehr gute Möglichkeit, um Informationen
aus erster Hand zu erhalten.
Campus News
Ein Auslandssemester in Australien ist für viele ein
großer Traum und daher auch sehr gefragt. Damit
es nicht nur ein Traum bleibt, ist GOstralia! als offizielle Repräsentanz australischer und neuseeländischer Universitäten zu Gast an Hochschulen in ganz
Deutschland und am 14. Mai waren sie auch bei uns
an der CBS. GOstralia! hat sich auf die Vermittlung von
Studenten aus Deutschland nach Australien spezialisiert und bietet für interessierte Studenten einen umfangreichen und kostenlosen Service an.
CAMPUS
UNTERNEHMEN IM SPIEGEL DER MEDIEN
JOURNALIST HARALD BRAND ZU GAST AN DER CBS
„Viele Unternehmer können nicht richtig mit den Medien umgehen. Es ist wichtig, dass Studierende, die
Führungspositionen anstreben, wissen, wie die Medien funktionieren und wie man sich präsentiert“, beginnt Harald Brand seinen Vortrag im Rahmen des
Studium generale.
Campus News
Update
Als Paradebeispiel für einen problematischen Umgang mit den Medien nennt der „Vollblut-Journalist“
den ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff.
„Es war ziemlich ungeschickt, wie er sich bei der Aufklärung seines Sachverhalts anstellte.“ Doch nicht
nur unser ehemaliges Staatsoberhaupt habe vielleicht Fehler gemacht, auch das Verhalten der Medien
sei teilweise daneben gewesen, meinte Harald Brand.
16
„Einige haben die Vorlagen, die ihnen Wulff geliefert
hat, missbraucht und eine regelrechte Hetzjagd veranstaltet. Hinzu kommt eine unzureichende PR-Arbeit
aus Wulffs Büro und der Irrglaube, dass Journalisten
Herrn Wulffs Freunde seien“.
Wie CBS-Studierende als angehende Führungskräfte
solche Fehler vermeiden und mit dem Medien positiv
kommunizieren können, war das Ziel des Vortrags und
des anschließenden Workshops.
Bad News are Good News
Generell finde sich in den Medien das grundsätzliche
Misstrauen gegenüber der Wirtschaft wieder, erklär-
CAMPUS
Ein Problem der heutigen Zeit seien natürlich auch die
Medienformate, erklärte Harald Brand. Printmedien
kämpfen häufig ums Überleben und auch zwischen
elektronischen Medien herrsche ein gnadenloser Konkurrenzkampf, was nicht unbedingt zum Besten für
den Journalismus sei. Je mehr Zuschauer eine Sendung habe, desto mehr Geld fließe. Das Privatfernsehen oder besser das „kommerzielle“ Fernsehen lebe
von Werbeeinnahmen und Einschaltquoten. Da „Sex
and Crime“ sich am besten verkaufe, kommen Unternehmen auf diesen Sendern eher nur in Zusammenhang mit Skandalen vor. Über Massenentlassungen
oder Mitarbeiterüberwachungen lasse sich eher ein
plakativ reißerischer Beitrag verkaufen, als einer über
das positive Betriebsklima im Unternehmen.
Darüber hinaus erklärte der Medienexperte, dass das
Bild eines Unternehmens auch damit zu tun habe, wie
sich die Geschäftsführung oder der Pressesprecher
den Medien gegenüber verhalte. „Suchen Sie den Kontakt, fördern Sie den Austausch von Meinungen und
Fakten. Aber üben Sie vorher gut, wie man sich vor der
Kamera verhält.“ Denn die Wirkung misslungener TV
Auftritte verwische oft die positiven Leistungen eines
Unternehmens. Damit den CBS-Studenten so etwas
später nicht passiert, bot der erfahrene Journalist im
Anschluss an die Vorlesung einen interaktiven Workshop an, der die zukünftigen Führungskräfte bestens
auf den Umgang mit den Medien vorbereitete.
// Christin Ernst
17
Update
Den CBS-Studierenden gab er daher den Rat mit, dieses Bild zu verändern, wann immer sie die Möglichkeit
dazu hätten. „Suchen Sie den Kontakt zu den Medien,
betreiben sie Öffentlichkeitsarbeit, treffen Sie sich mit
Medienvertretern, aber sagen Sie niemals nur die halbe Wahrheit!“
Die öffentlich-rechtlichen Sender seien zwar weniger
reißerisch, denn sie strahlen Sendungen aus, die sich
wirklich mit der Wirtschaft und den Unternehmen
befassen. Doch auch hier gebe es Programme wie
zum Beispiel Monitor oder Panorama, die eher negativ statt objektiv berichten und Missstände aufzeigen
wollen. Der britische Lehrsatz „Bad news are good
news“ treffe leider meist zu, so der Journalist.
Campus News
te Harald Brand. Die reale Welt der Wirtschaftsabläufe werde kaum oder nur selten abgebildet. Außer
im Wirtschaftsteil der Tageszeitungen gebe es kaum
Wirtschaftsrealität in den Printmedien. Noch weniger
finden sich „gute“ Wirtschaftsnachrichten im Fernsehen wieder, da die Wirtschaft schwer in Bilder zu
übertragen sei. Skandale eignen sich da schon besser.
„Das liegt aber auch daran“, so der Medienexperte,
„dass die Unternehmen kaum an die Öffentlichkeit gehen. Sie verzichten darauf ‚gute Nachrichten‘ zu erzeugen und so bleiben nur die schlechten in den Köpfen der Öffentlichkeit.“
CAMPUS
TIPPS UND TRICKS ZUM
NACHHALTIGEN REISEN
STUDIUM GENERALE VORTRAG VON FORUM ANDERS REISEN E.V.
Campus News
Update
Nach dem U2B Event im März (wir berichteten in der
Campus News Update Ausgabe 01/2012) stand bei dieser Studium generale Veranstaltung wieder einmal die
Nachhaltigkeit im Fokus. Deniz Wilkens und die CBS
Tourismus-Dozenten begrüßten Anfang April den Geschäftsführer des Vereines forum anders reisen e.V.,
Johannes Reißland. Das forum anders reisen ist ein
Verband aus ca. 100 Reiseveranstaltern, die sich dem
nachhaltigen Tourismus verschrieben haben. Er wurde 1998 von zwölf Idealisten gegründet. „Es macht unheimlich Spaß mit diesen Reiseveranstaltern zu arbeiten, denn es sind alles ‚professionelle Freaks‘ mit viel
Idealismus“, beschrieb Johannes Reißland die Zusam-
18
menarbeit im Verband, dem die CBS übrigens auch als
Fördermitglied angehört.
In seiner Präsentation stellte der Experte den Studierenden die drei Prinzipien des nachhaltigen Tourismus
vor.
Er muss:
1. UMWELTFREUNDLICH/ÖKOLOGISCH
2. WIRTSCHAFTLICH GERECHT/ÖKONOMISCH
3. FAIR ZU DEN MENSCHEN/SOZIAL
sein.
CAMPUS
Johannes Reißland mit Prof. Dr. Dirk Reiser
„Damit die Klimaveränderung nicht weiter fortschreitet, dürfte eigentlich jeder Mensch nur noch 2t CO2
pro Jahr herstellen“, erklärte Johannes Reißland. „Allerdings entstehen auf einem Hin- und Rückflug von
Frankfurt nach New York pro Person schon 4,2t CO2.
Insgesamt produziert ein Deutscher im Schnitt 10-11t
CO2 im Jahr. Ein Amerikaner 17-18t!“
ÖKONOMISCH
...handeln heißt für Reiseveranstalter zum Beispiel, nur
regionale Verpflegung anzubieten. Statt des kontinentalen Frühstücks gibt es morgens regionale Köstlichkeiten, z.B. Maisgebäck und gefüllte Bananenblätter.
Bio ist natürlich umso besser, aber nicht immer realisierbar, denn auch nachhaltige Reiseveranstalter sind
immer noch Wirtschaftsunternehmen, die marktfähig
sein müssen und nicht alle Kunden akzeptieren bei jeder Reise den Aufpreis. Weitere ökonomische Kriterien sind faire Einkommen und Arbeitsbedingungen für
lokale Arbeitnehmer wie Mindestlöhne, Krankenversicherung usw.
19
Update
Das forum anders reisen unterstützt darüber hinaus
die atmosfair gGmbH. Das Unternehmen handelt nach
der Strategie „vermeiden – reduzieren – kompensieren.“ Das funktioniert so: atmosfair kalkuliert die
Emissionsmenge, die bei einer Reise freigesetzt wird,
die Reisebüros informieren daraufhin den Kunden und
der Kunde kann dann einen freiwilligen Betrag zahlen,
der dafür genutzt wird, an anderer Stelle CO2einzusparen. Das kann zum Beispiel die Einführung von Solarkochern in Indien sein.
Campus News
ÖKOLOGISCH
...bedeutet, dass beispielsweise nur eine bestimmte Anzahl von Touristen an Reisen teilnehmen dürfen
und dass nur dann das Flugzeug genutzt wird, wenn
die Reise lange dauert und in ein weit entferntes Land
führt. „Denn zum einen lassen die Touristen bei längeren Aufenthalten mehr Geld im Gastland“, erklärte
Johannes Reißland, „zum anderen ist die CO2 Emission natürlich geringer, wenn man statt mehrmals kurz
einmal länger in den Urlaub fliegt.“ Darüber hinaus
sollten Reisende statt Zubringerflügen lieber das „Zug
zum Flug“-Angebot der Bahn nutzen, denn gerade
beim Start verbraucht ein Flugzeug große Mengen an
Treibstoff. Bewusste Reiseentscheidungen sind also
das A und O. Ein weiteres ökologisches Prinzip ist das
„slow“ Reisen. Touristen treten dabei sanfter in Kontakt mit der Kultur und begegnen den Einheimischen
auf Augenhöhe, so der Tourismusexperte.
CAMPUS
dem es um Corporate Social Responsibilty geht und das
von TourCert an Veranstalter und Reisebüros verliehen
wird, die über die gesetzlichen Vorschriften hinaus ökologische und soziale Verantwortung übernehmen.
Umsetzung und Empfehlungen
Die „Achillessehne des Tourismus“, so Johannes Reißland, sei vor allem die CO2 Emission bei Flugreisen.
Denn auf Flüge kann und wird nicht verzichtet werden.
Dennoch kann durch Kompensation und Aufklärungsarbeit viel erreicht werden. Es ist wichtig, die Kunden
ausführlich zu informieren, da bisher leider noch zu
wenige Personen die Kompensationsmöglichkeiten
wahrnehmen.
SOZIAL
...reisen bedeutet beispielsweise, möglichst lokale Reiseleiter zu buchen, um Brücken zwischen den Kulturen
zu bauen und das Verständnis für die lokalen Besonderheiten zu fördern. Forum anders reisen unterstützt
aber auch Arbeitsgemeinschaften wie „ecpat“, die sich
gegen Kindesmissbrauch in Touristenregionen stark
machen.
Wie erkennt man nachhaltige
Reiseanbieter?
Campus News
Update
Es gibt verschiedene Gütesiegel, die an Reiseanbieter
verliehen werden. Allerdings sind nicht alle dieser Siegel seriös. Ein wirklich gutes und vertrauenswürdiges
Siegel ist das Gütesiegel „CSR Tourismus certified“, bei
20
Nachhaltig reisen heißt für den Einzelnen also zunächst einmal auf die Zertifizierung des Reiseanbieters
zu achten. Außerdem sollte man seltener und dafür
länger reisen, auf Zubringerflüge verzichten und nonstop Flüge bevorzugen. Reisende sollten das Angebot
der Kompensation nutzen (aber Vorsicht, denn nicht
alle Klimainstitute sind seriös!), auf Müllvermeidung
achten und die lokale Wirtschaft fördern. Eine gute Alternative zu den großen Hotelketten sind kleine lokale
Hotels oder Homestays. Hohe Qualität können und dürfen Touristen trotzdem erwarten, sollten auf übertriebenen Luxus aber verzichten.
Für die Zukunft wünscht sich der Reiseexperte: „Nachhaltigkeit muss ‚hip’ werden. Ich hoffe, dass wir Nachhaltigkeit als Lebensstil etablieren können.“
// Christin Ernst
CAMPUS
STUDIUM GENERALE ELEKTRISIERT
DIE ZUKUNFT DER ELEKTROMOBILITÄT
21
Update
CO2-Emissionen, die unser Klima zu verändern drohen, und die Endlichkeit fossiler Brennstoffe, die die
Preise an den Tankstellen schon heute in die Höhe
treibt, sind die Hauptmotive für die intensive Beschäftigung mit diesem Thema nicht nur bei Ford. Obwohl
bisher nur wenige Elektroautos auf unseren Straßen
unterwegs sind, ist die Elektromobilität in aller Munde und längst dauerhaft in den Medien präsent. Für
das Jahr 2015 wird ein Anteil von zwei bis fünf Prozent elektrifizierter Fahrzeuge im Straßenverkehr erwartet. Bis 2020 soll der Anteil Prognosen zufolge auf
zehn bis 15 Prozent steigen. Auch in 20 Jahren wird
aber nur ein Bruchteil dieser Fahrzeuge rein elektrisch unterwegs sein. Der Hybrid-Anteil bleibt vorerst
groß.
Campus News
Im Rahmen des Studium generale besuchte Dr. Roland
Krüger die Cologne Business School. Der Diplom-Ingenieur ist Leiter Electric Vehicles in der Vorentwicklung von Ford of Europe in Köln. Nicht nur technikbegeisterten Studierenden gab er einen spannenden
Einblick in den aktuellen Stand der Forschung und in
die Zukunft der Elektromobilität, die bei Ford eine 100
Jahre alte Vision ist, an der heute so intensiv wie nie
zuvor geforscht wird.
CAMPUS
Während seines Besuchs an der CBS stellte Dr. Roland
Krüger das Elektromobilitäts-Projekt „colognE-mobil“
vor: Dabei handelt es sich um einen breit angelegten
Feldversuch, der durch das BMVBS (Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung) gefördert
wurde. Der Einsatz von batterie-elektrisch angetriebenen Fahrzeugen wurde unter realen Bedingungen
im Stadtgebiet von Köln getestet. Gut möglich also,
dass im Versuchszeitraum von 15 Monaten ab April
2010 eine ganze Menge Elektrofahrzeuge um die CBS
herum unterwegs waren.
Dr. Roland Krüger
Campus News
Update
Neben Ford beteiligten sich der Kölner Energieversorger RheinEnergie AG, die Stadt Köln und die Universität Duisburg-Essen an diesem Projekt. Die von Ford
zur Verfügung gestellten Elektrofahrzeuge vom Typ
Transit BEV und Transit Connect Electric stellten ihre
hohe Alltagstauglichkeit im gewerblichen und kommunalen Stadtverkehr unter Beweis. Die Analysen der
RheinEnergie und die Hochrechnungen der Universität Duisburg-Essen ließen interessante Rückschlüsse
auf die Anforderungen an Lade-Infrastruktur, Abrechnungssysteme und Energieversorgung sowie auf die
Kundenakzeptanz zu.
22
Im Untersuchungszeitraum legten 25 Fahrzeuge insgesamt mehr als 70.000 Kilometer zurück. Pro Fahrzeug bedeutete das eine tägliche Strecke zwischen 25
und 70 Kilometer. Kein einziges Elektroauto fiel während eines Einsatzes aus. Für den Lieferverkehr und
für Fahrdienstleistungen haben sich die Fahrzeuge als
gut geeignet erwiesen.
// Renate Kraft
CAMPUS
COLOGNE’S MISSION AS
A EUROPEAN METROPOLIS
BÜRGERMEISTERIN ANGELA SPIZIG BEIM STUDIUM GENERALE
Sie sprach über die Probleme, die in Großstädten wie
Köln zunächst bewältigt werden müssen, um ein harmonisches Stadtleben herbeizuführen. In Köln stellen
beispielsweise religiöse und kulturelle Konflikte, der
demografische Wandel, das Budget, die Arbeitslosigkeit, der öffentliche Nahverkehr oder der Mangel an
bezahlbaren Wohnungen große Schwierigkeiten dar.
„Die Stadt muss ihre Stärken und Schwächen kennen
und mit den Bürgern und den ‚stakeholdern‘ , also z.B.
Unternehmen, Hochschulen oderTourimusverbänden
konstant im Dialog stehen“, so Angela Spizig.
23
Update
Die Bürgermeisterin klärte die Studierenden über die
Kölner Lokalpolitik auf – ein besonders interessanter
Punkt für zukünftige Geschäftsmänner und -frauen.
Politik auf Kommunalebene wird in NRW nämlich aus
Idealismus gemacht, außer dem Oberbürgermeister
arbeiten alle lokalen Politiker ehrenamtlich.
Campus News
Angela Spizig ist Bürgermeisterin in Köln und Mitglied von Bündnis 90/die Grünen. Sie ist für die Bereiche Kultur, Medien und internationale Beziehungen
zuständig. Im Rahmen des Studium generale gab sie
einen Überblick über Köln als internationale und europäische Metropole. Der Vortrag war besonders für
die nicht-Kölner interessant, doch auch die alteingesessenen Kölschen Jungs und Mädchen lernten das
ein oder andere über ihre Stadt.
CAMPUS
Kunst und Demokratie
International und multikulturell
Auch die Internationalität Kölns stellte die Politikerin
heraus. Köln ist seit jeher eine internationale Stadt;
insgesamt leben hier 180 verschiedene Nationalitäten, fast so viele wie in New York. „Köln ist stolz auf
diese Multikulturalität“, meinte die Bürgermeisterin.
Die Diversität, die sogar von den Black Fööss besungen wird, sei inzwischen fast zu einem Alleinstellungsmerkmal für Köln geworden.
Campus News
Update
Darüber hinaus sind in Köln viele internationale Firmen, wie die Köln Messe, die EASA oder die European Space Agency angesiedelt und international
ausgerichtete Hochschulen wie die CBS oder Vereine,
die viele kulturelle Events organisieren, haben ihren
Standort in Köln. Auch durch die zahlreichen Partnerstädte ist Köln weltweit vernetzt. „Köln ist auch eine
wirklich europäische Stadt“, so die Bürgermeisterin.
„Denn rund 70% der lokalen Entscheidungen gründen
auf Entscheidungen der EU.“
24
Neben der Internationalität spielen auch Kunst und
Kultur eine wichtige Rolle in Köln. Für die Zukunft
wünscht sich die Bürgermeisterin mehr Platz für junge kreative Köpfe und mehr Raum für kreative Ideen.
Sie möchte verhindern, dass die Kölner Künstler nach
Berlin abwandern.„Gebäude und vor allem die Mietpreise müssen angepasst werden. Die Stadt muss
lernen, dass sie nicht nur mit Unternehmern sondern
auch mit Bürgern Kompromisse finden muss.“
Charakteristisch für die Kölner sei auch ihr Sinn für
Demokratie und ihr Wunsch nach politischer Teilnahme. „Das ist wohl auch der Grund, warum es hier nie
Könige gab und sogar Napoleon genervt war, dass die
Kölner nicht auf ihn hören wollten“, lachte die Bürgermeisterin. Der Wille zur politischen Partizipation sei
bei den Kölnern auch heute noch stark ausgeprägt.
Die CBSler, die auch nach ihrem Studium in Köln leben und arbeiten möchten, konnten aus dem Vortrag
sicherlich viele nützliche Tipps für ihr Berufsleben
mitnehmen.
// Christin Ernst
CAMPUS
한글공부하자!
KOREANISCH AN DER CBS
men. Sinkt die Teilnehmerzahl unter diese Grenze,
werden die Kurse eingestellt.
25
Update
Für Koreanisch interessierten sich in den letzten Semestern mehr als ein Dutzend Studierende der CBS.
Sie wurden unterrichtet von Dorothea Hoppmann, die
als Lektorin für Koreanisch an der Ruhr-Universität
Bochum arbeitet, die Koreanischkurse des Landesspracheninstituts NRW in Bochum koordiniert und
zudem ein Lehrbuch „Einführung in die koreanische
Sprache“ verfasst hat.
Campus News
Im Wintersemester 2010 fand zum ersten Mal ein Koreanischkurs als freiwillige dritte Fremdsprache an
der Cologne Business School statt. Inzwischen gibt es
neben diesem nun Fortgeschrittenenkurs auch wieder
einen Anfängerkurs. Kurse der dritten Fremdsprache
werden immer zu Beginn des Wintersemesters in
Übereinstimmung mit der studentischen Nachfrage
eingerichtet. Wenn acht oder mehr Studierende sich
für eine Sprache interessieren, dann finden zusätzliche Fremdsprachenkurse – in der Regel am Donnerstagabend von 18:00 bis 19:30 – statt. Die Kurse finden
statt, solange regelmäßig acht Studierende teilneh-
CAMPUS
„Koreanisch lernen kann man nur an ganz
wenigen Hochschulen in Deutschland, daher ist es
etwas ganz Besonderes, dass an der CBS Koreanisch gelernt wird. Es ist immer sinnvoll, Koreanisch
zu lernen, wenn man beruflich mit Koreanern zu tun
hat, weil es einfach Türen öffnet und die so wichtigen
persönlichen Beziehungen zu den Geschäftspartnern
erst ermöglicht. Natürlich werden alle Geschäfte auf
Englisch abgewickelt, aber wenn man den Smalltalk auf Koreanisch bestreiten kann, läuft alles
rundum erfolgreicher.“
(D. Hoppmann)
Modernes Koreanisch verfügt über ein Schriftsystem,
das als Lautschrift relativ einfach zu lernen ist und
deshalb von Beginn des Kurses an auch ausnahmslos
im Unterricht eingesetzt wird. Spielerisch und fast wie
von selbst lernen die Teilnehmer so sich vorzustellen,
Telefonnummern auszutauschen, Essen im koreanischen Restaurant zu bestellen und vieles mehr. Auch
landeskundliches Wissen kommt nicht zu kurz. Teilnehmer wissen jetzt, wo die Menschen in Südkorea
noch sehr konservativ sind, wann und wo das jährliche
Kimchi-Festival stattfindet, welche Spitznamen der
koreanische Präsident I Myeong-bakso alle hat und
wie man den Namen des UN-Generalsekretärs Ban
Gi-mun richtig ausspricht.
Campus News
Update
Die Cologne Business School hat inzwischen einen
regen Studentenaustausch mit drei koreanischen
Universitäten aus dem Großraum Seoul (Hanyang,
Chung-Ang und Inha University), so dass es relativ
leicht ist, auf unserem Campus die neu erworbenen
26
Kenntnisse bei den koreanischen Gaststudenten auszuprobieren. Zudem können Studierende, die einen
Austauschplatz in Korea in Anspruch nehmen möchten, zur Vorbereitung schon etwas „Survival Korean“
lernen. Das ist nämlich gar nicht so schwer wie es
aussieht. Genau wie im Deutschen ist auch die koreanische Alltagssprache voller Anglizismen. So kann
man bei „Su t’aboksu“ (Starbucks) einen „Ka peratte“
(Café Latte) bestellen. Und wenn man ein Auto mieten
will, ruft man mit seinen „Hen du pon“ (Handy) einfach
bei einem „Ren t’ak’a“ (Rent-a-car) an.
// Prof. Dr. Anke Scherer
„Für Studierende, die ihr Auslandssemester in Korea verbringen wollen, ist eine sprachliche Vorbereitung unbedingt notwendig. Wer in Korea lebt, ohne die
Sprache und die Schrift zu kennen, ist schon bei einfachen Dingen des Alltags immer auf Hilfe angewiesen.
Mit ein paar Grundkenntnissen schon ist man aber
nicht mehr ‚blind und stumm‘, sondern kann selbstständig dieses faszinierende Land erkunden und
mit Koreanern in Kontakt treten.“
(D. Hoppmann)
CAMPUS
Isabelle Popkowitz und Kessy Hamann
Kathrin Zarfl
Kathrin: Ich möchte mein Auslandssemester ebenfalls
in Korea machen. Nach dem Abi war ich einige Zeit in
Costa Rica und Guatemala und habe meine Spanischkenntnisse aufpoliert. Jetzt möchte ich einfach mal in
die andere Richtung reisen und längere Zeit in Asien
verbringen. Ich wollte gern in ein wirtschaftlich aufstrebendes Land, aber China kam für mich politisch
nicht in Frage, Taiwan hat mich einfach nicht so angesprochen und deshalb habe ich mich für Südkorea
entschieden.
27
Update
Warum habt Ihr Euch für den Koreanisch Kurs an der
CBS entschieden?
Kessy: Ich habe mich für den Kurs entscheiden, weil
ich als zweite Fremdsprache Japanisch lerne und
auch schon in Japan gelebt habe. Ich studiere East
Asia Management und interessiere mich einfach sehr
für diese Region. Mein Auslandssemester möchte ich
gern in Korea verbringen, deshalb wollte ich natürlich
vorher Koreanisch lernen.
Isabelle: Eigentlich aus den gleichen Gründen, ich
hätte Koreanisch gern schon als erste Fremdsprache
gelernt und freue mich jetzt sehr darüber, dass ich an
der CBS die Möglichkeit dazu habe, die Sprache zu
lernen.
Campus News
„Mir gefällt besonders der nette und persönliche Umgangston, der an der CBS gepflegt wird. Es macht einfach Spaß, so interessierte, intelligente und engagierte Studierende im Kurs
zu haben!“ so Dorothea Hoppmann, Koreanisch Dozentin an der CBS. Drei ihrer Teilnehmerinnen, Kessy
Hamann, Isabelle Popkowitz und Kathrin Zarfl (alle
ICM10), haben wir für die Campus News interviewt:
CAMPUS
Was fasziniert Euch denn so an Ostasien und an der
Sprache Koreanisch?
Kessy: Ich wollte schon als Kind immer gern nach Japan gehen und Japanisch lernen und habe das während meiner Schulzeit ja auch verwirklicht. Meine Begeisterung für asiatische Sprachen wollte ich danach
gern mit einer wirtschaftlichen Ausbildung verbinden,
weil ich das für sehr zukunftsfähig halte. Für die CBS
habe ich mich entschieden, weil genau das hier möglich ist. Ich studiere Wirtschaft und lerne gleichzeitig
weiter Japanisch und zusätzlich Koreanisch.
Isabelle: Ich interessiere mich auch schon sehr lange für Ostasien, es fing mit China an und ging dann
über Japan zu Korea. Ich war bisher leider noch nicht
dort. Deswegen freue ich mich jetzt besonders darauf,
mein Auslandssemester in Korea zu verbringen.
Kathrin: Ich weiß eigentlich sehr wenig über Korea
und bin immer wieder fast „schockiert“, wenn Frau
Hoppmann über ihre Erfahrungen und die Besonderheiten der koreanischen Kultur berichtet. Gestern
haben wir zum Beispiel gelernt, dass man sich beim
Trinken immer wegdrehen muss, wenn der andere älter ist. Man dreht seinem Gegenüber also quasi den
Rücken zu. Ob ich mich an diese Gewohnheiten und
Regeln gewöhnen kann, weiß ich noch nicht. Aber ich
finde es sehr wichtig, dass man die Sprache des Landes zumindest einigermaßen beherrscht, wenn man
dort längere Zeit leben möchte. Sonst nimmt man sicherlich nicht so viel mit. Ich will ja nicht nur als „Ausländer“ in dem Land leben, sondern ein Teil der Kultur
werden und mich integrieren.
Wo genau macht Ihr denn Euer Auslandssemester?
Kessy und Isabelle: Wir gehen dieses Wintersemester
beide für vier Monate an die Chung-Ang University in
Seoul.
Campus News
Update
Kathrin: Ich werde in Seoul an der Hanyang University
studieren und freue mich schon darauf, mit den koreanischen Studierenden im Unterricht zu sitzen. Ich
glaube, dass nur im Sprachkurs viele internationale
28
Studenten sein werden, ansonsten bin ich dort in den
ganz normalen Unialltag integriert.
Was erhofft Ihr Euch von Eurem Aufenthalt in Korea,
wovor habt Ihr Angst?
Kessy: Ich erwarte sehr viel. Ich freue mich schon
sehr auf ganz viele neue Freunde, Erfahrungen und
auf super leckeres Essen, über das wir im Unterricht
auch schon viel gesprochen haben. Also wie man das
Essen bestellt oder wie man fragt, was drin ist. Ich bin
schon sehr gespannt darauf, wie das Leben in Seoul
im Vergleich zum Leben in Japan ist.
Isabelle: Eine Vergleichsmöglichkeit habe ich ja nicht,
freue mich aber auch schon sehr auf die Zeit. Allerdings habe ich ein bisschen Angst vor einem Kulturschock. Auch wenn man noch so viel über die Kultur
spricht, lernt man sie erst wirklich kennen, wenn man
in dem Land lebt.
Kathrin: Ich habe ein bisschen Angst vor dem Essen, weil ich gegen Sojasprossen allergisch bin! Alle
schwärmen immer so von dem Essen, ich habe aber
noch nichts Koreanisches probiert. Wir wollen aber
nach der letzten Sprachkursstunde alle zusammen in
ein koreanisches Restaurant gehen, die Sojasprossen
muss ich dann halt rauspicken.
Gestern haben wir auch gelernt, dass man beim Essen immer schmatzen muss. Sonst denken die Koreaner, dass es dir nicht schmeckt und kaufen dir sofort
etwas Neues. Da muss ich mich wirklich erst einmal
dran gewöhnen. Ansonsten freue ich mich einfach auf
eine komplett neue Erfahrung, auf eine neue Kultur
und auch auf die anderen internationalen Studenten.
Denn es ist bestimmt interessant zu erleben, wie andere „Internationals“ mit dieser Kultur umgehen.
Zum Glück haben wir nach dem Semester auch noch
genug Zeit zum Reisen, darauf bin ich schon sehr gespannt. Vielleicht besuche ich auch andere CBS-Studenten in Japan, in Indonesien oder auf den Philippinen.
CAMPUS
Kessy: Ja das stimmt, aber man sollte sich davon nicht
abschrecken lassen, weil der Kurs einfach super ist.
Unsere Dozentin, die Frau Hoppmann, ist einfach unglaublich gut, in dem was sie tut. Wir freuen uns alle
jede Woche aufs Neue auf den Kurs. Frau Hoppmann
bringt einem die Sprache sehr logisch bei. Koreanisch
hat zum Beispiel die gleich Grammatik wie Japanisch.
Das ist für mich und die Kommilitonen, die Japanisch
lernen, sehr angenehm. Oft gibt es auch Wörter, die
im Japanischen oder im Chinesischen gleich sind.
Isabelle: Was ich wirklich gut finde, ist, dass Frau
Hoppmann viel Wert auf Konversation legt. Wir spielen Dialoge durch, singen koreanische Lieder und tanzen dazu. Wenn wir neue Sachen lernen, lernen wir
dazu immer irgendeine Gestik, damit man sich alles
besser merken kann.
Kathrin: Es ist halt ein völlig anderes System, man
kann sich nichts aus der eigenen Sprache ableiten,
wie es zum Beispiel im Spanischen oder Englischen
möglich ist. Ich finde es schon schwer, weil es einfach
so komplett anders ist. Den Kommilitonen, die schon
Chinesisch oder Japanisch können, fällt es leichter
Koreanisch zu lernen. Für mich ist es relativ schwer,
aber es macht trotzdem viel Spaß, weil der Kurs super ist. Es sind auch nur Studenten im Kurs, die die
Sprache wirklich lernen wollen und sehr motiviert
sind. Die Zeit verfliegt immer total schnell, denn Frau
Hoppmann gestaltet den Kurs sehr abwechslungsreich und frei. Wir machen viele Übungen und reden
vor allem sehr viel, was den Unterricht wirklich spannend macht.
Isabelle: Außerdem lernen wir viel über Dos und
Dont‘s. Wenn man ein Taxi anhalten möchte, dann
muss man sich mehr oder weniger davor schmeißen,
weil sie sonst nicht anhalten.
Kessy: Frau Hoppmann erzählt immer sehr viele Anekdoten aus ihrem Leben in Korea. Dadurch bekommt
man viel mit.
Kathrin: Wir haben beispielsweise die Unterschiede
zwischen formeller und informeller Begrüßungen gelernt und dass die Koreaner, wenn sie Begeisterung
ausdrücken wollen, ein Wort sagen, dass sich anhört
wie „Nee!“. Das ist schon etwas verwirrend. Frau
Hoppmann erzählt uns außerdem viel darüber, was
wir in Korea alles unternehmen können. Wir bekommen viele Sightseeing Tipps und kulturelle Geheimtipps.
Was auch noch interessant, aber leider nicht besonders toll ist, ist das Wohnungssystem in Korea. Man
kann als international Student zwar Wohnungen mieten, die vom Mietpreis her auch ok wären, allerdings
müsste man dafür 10,000-50,000$ Kaution hinterlegen! Daher werde ich im Studentenwohnheim wohnen.
Vielen Dank für das informative Gespräch. Wir wünschen Euch weiterhin viel Erfolg beim Koreanisch lernen und ein spannendes Auslandssemester!
// Das Interview führte Christin Ernst
29
Update
Isabelle: Dafür sehen sie alle gleich aus!
Wie Euch der Kurs gefällt, muss ich ja gar nicht mehr
fragen. Lernt ihr denn auch etwas über die Koreanische Kultur?
Kessy: Ja klar, das lernt man ja durch die Sprache. Wir
lernen die Sprache meist anhand bestimmter Themen
oder Situationen, zum Beispiel: „Wie geht es auf dem
Markt zu“.
Campus News
Ist Koreanisch schwer zu lernen?
Kessy: Für viele ist es schwierig, die Zeichen zu lernen, obwohl es eigentlich gar nicht so viele verschiedene gibt.
CAMPUS
¿HABLA ESPAÑOL?
PRÜFUNGEN DER IHK BARCELONAS UND DER IESE BUSINESS SCHOOL
Seit 2003 ist die CBS Prüfungszentrum für das Diploma Intermedio de Español de los Negocios (DIEN)
und das Diploma Superior de Español de los Negocios
(DSEN).
Die Diplomas der Cambra de Comerç de Barcelona /
IESE Business School bescheinigen gute Kenntnisse
Beide Diplomas entsprechen den Niveaustufen des
Referenzrahmens des Europarats (Common Euro-
Campus News
Update
Diese Prüfungen im Bereich Wirtschaftsspanisch
werden von der Cámara Oficial de Comercio, Industria y Navegación de Barcelona (Cambra de Comerç de
Barcelona) und dem Instituto de Estudios Superiores
de la Empresa (IESE Business School) der Universidad
de Navarra angeboten und finden in der Regel im Dezember statt.
im Bereich Wirtschaftsspanisch auf zwei Niveaus: intermedio (DIEN) und avanzado (DSEN) und prüfen die
Fähigkeiten der Kandidaten, um sich auf Spanisch in
Wirtschafts- und Arbeitsbereichen auszudrücken. Sie
sind außerdem für Studierende oder Berufstätige gedacht, die Spanisch nicht als Muttersprache haben
und ihrem Studium bzw. ihrer beruflichen Laufbahn
eine internationale Ausrichtung geben möchten. Die
Zertifikate der Cambra de Comerç de Barcelona sind
auf den Bereich Wirtschaftsspanisch spezialisiert und
damit gerade bei Bewerbungen in Spanien oder bei
spanischen Unternehmen von Vorteil.
30
CAMPUS
DIEN: Diploma Intermedio de
Español de los Negocios
Claire Ortu
Robert Carl-Arne Gans
Elena Laura Käser
Julia Schmidt
DIEN
DIEN
DIEN
DIEN
DSEN: Diploma Superior de
Español de los Negocios
Fabio Krause
Miriam Schilz
DSEN
DSEN
pean Framework, CEF). Das DIEN entspricht dem Niveau B2, das DSEN dem Niveau C1.
In diesem Jahr haben alle Teilnehmer die Diplomas
mit der Note gut oder sehr gut erlangt und konnten am 4. April ihre Spanisch-Zertifikate in Empfang
nehmen.
Wer sich über die Prüfungen der IHK Barcelonas informieren möchte, kann sich an Adolfo Estévez, Fachbereichsleiter Spanisch der CBS, wenden ([email protected]
cbs-edu.de) oder die Website der Cambra (www.cambrabcn.es) anschauen.
Campus News
31
Update
// Adolfo Estévez,
Fachbereichsleiter Spanisch
CAMPUS
GARTENZWERG.TV
WEB TV FÜR DEN GARTENFREUND
In diesem Gastvortrag im Rahmen der Media Management Vorlesung von Michael Schwertel ging es um
das zukunftsträchtige Thema Web TV.
Campus News
Update
Die CBS-Alumni Brid und Marc Daum, die sich einst
an der CBS kennen lernten und inzwischen verheiratet
sind, gründeten im letzten Jahr das Web TV-Format
„gartenzwerg.tv“. Zusammen mit zwei befreundeten
Journalisten bieten sie dem Gartenfreund unter dem
Motto „Raus ins Freie!“ nun kostenlos nützliche Tipps
und Aktionen rund um das Thema Garten in Videoform. Bio-Gemüse mitten in der Stadt selbst anbauen,
alte Bäume richtig entwurzeln oder aus Waldfundstücken eine Designer-Lampe bauen – das sind nur drei
Beispiele für die Themen des neuen Web-TV-Senders.
32
„Es gibt schon viele Blogs und Websites zum Thema
Garten und Gärtnern, es gab aber bisher kein TV-Format, das dieses Thema abdeckt“, erklärte Marc Daum
ihre Business Idee. „Web TV ist das neue Fernsehen.
Wir präsentieren kurze, 2-3 minütige, witzig aufgemachte Filme übers Gärtnern.“
Ihre Idee hat Potenzial, das beweist nicht allein das
Stipendium, das sie vom AV-Gründerzentrum NRW
erhalten haben. Als erster Web TV Anbieter erhielten Brid und Marc Daum für ihr gartenzwerg.tv eine
Förderung in Höhe von 10.000 €. Viel Eigenkapital
mussten sie glückerweise bisher nicht investieren,
denn häufig gibt es die nötige Software kostenlos und
Freunde halfen ihnen beim Design des Logos und der
CAMPUS
Website. „Was wir aber investieren mussten sind vor
allem viel Zeit und Nerven“, lachte Brid Daum.
Potenzielle Kunden für das gartenzwerg.tv-Team sind
z.B. Baumärkte oder Outdoor Ausstatter wie Globetrotter. Für diese Kunden bieten sie die Produktion
von Image- oder PR-Filmen an. Also die gesamte
audio-visuelle Unternehmenskommunikation. „Es ist
allerdings gar nicht so leicht, unser Konzept an KMUs
zu verkaufen“, so der Web TV Experte, „denn vielen
kleineren Firmen ist häufig nicht bewusst, dass Film
und Web TV als Werbe-Medium eingesetzt werden
kann.“
Ihr eigenes Unternehmen promoten Brid und Marc
Daum vor allem über Social Media Portale wie facebook und twitter, aber auch ganz „altmodisch“
über einen Newsletter.
Zum Abschluss des Vortrags zeigte Michael
Schwertel den beiden Experten das erste Video
von CBS TV, das erst seit Kurzem auf youtube
zu sehen ist. Für das hauseigene TV Team
gab es großes Lob und viele nützliche Tipps
der beiden Web TV Spezialisten.
Campus News
33
Update
// Christin Ernst
CAMPUS
EINGEWECHSELT
NEUES STUDENTENPARLAMENT FÜR DIE CBS
Campus News
Update
Mit dem Sommersemester 2012 standen die Wahlen
des Studentenparlaments (StuPa) der Cologne Business School an. Einmal jährlich wird dieses Gremium
von der gesamten Studierendenschaft demokratisch
gewählt. Das StuPa setzt sich für die Interessen der
Studenten an der Hochschule ein und stellt das geschäftsführende und mit der Außenvertretung betraute Organ der Studenten dar.
34
Die Mitglieder des alten StuPas kandidierten nicht erneut, da sie in diesem Jahr von der Hochschule graduieren werden. So konnten sieben neue und engagierte
Studenten gewählt werden.
Das neue StuPa möchte sich an dieser Stelle für die
hervorragende Arbeit der ausscheidenden Mitglieder
bedanken. Durch die sehr gute Vorarbeit und detail-
CAMPUS
lierte Einweisung in die verschiedenen Ämter fällt es
umso leichter, die anstehenden Aufgaben zu meistern
und die außerordentlich gute Arbeit fortzuführen.
Die konstituierende Sitzung brachte folgendes Ergebnis:
// Sören Kindermann
1. Schatzmeister
Christopher Rosenbaum
Student Initiatives
Vincent Fassbender
2. Schatzmeister
Volkan Kütük
Berufungskommission
Alexandra Feilhauer
35
Update
Public Relations
Kai Schiffer
2. Studierendenrat
Liza Vennekel
Campus News
1. Studierendenrat
Sören Kindermann
CAMPUS
BRASIL 2015
LATEINAMERIKA-SPEZIALISIERUNG DES INTERNATIONAL
CULTURE AND MANAGEMENT-BACHELOR-STUDIENGANGS
Campus News
Update
Lateinamerika tritt nach Asien als wirtschaftlich und
sozial aufstrebende Region immer stärker in den Fokus des internationalen Interesses. Viele der lateinamerikanischen Ökonomien verzeichnen Wachstumsraten ihrer Bruttoinlandsprodukte, die deutlich über
dem Weltdurchschnitt liegen. Gleichzeitig versprechen die jungen Bevölkerungen lateinamerikanischer
Staaten ein längerfristiges Wachstumspotenzial. Im
Kontext der begonnenen Umorientierung internationaler Investitions- und Handelsströme von NordNord- und Nord-Süd- hin zu Süd-Süd-Ausrichtungen
mit asiatischen und lateinamerikanischen Staaten als
zentralen Akteuren werden diese Regionen auch weltpolitisch immer einflussreicher.
36
Diese weltwirtschaftlichen und -politischen Entwicklungen erfordern die Ausbildung von Spezialisten
bzgl. der Zielregionen Asien und Lateinamerika. Die
Cologne Business School bietet daher im International Culture and Management-Studiengang über die
etablierte Asienspezialisierung hinaus seit August
2010 eine Lateinamerika-Spezialisierung an.
Dieser FIBAA-akkreditierte Bachelor-Studiengang
kombiniert eine fundierte wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung mit einer wirtschafts- und kulturraumspezifischen Spezialisierung mit den folgenden Schwerpunkten: Aufbauend auf Seminaren zur
Geschichte, Wirtschaftsgeographie und volkswirt-
CAMPUS
schaftlichen Entwicklung Lateinamerikas sowie zu
lateinamerikanischen Kulturen und Gesellschaften
besuchen die Studierenden Kurse zu lateinamerikanischer Politik, lateinamerikanischen Business- und
Management-Ansätzen sowie internationalen Akteuren in lateinamerikanischen Märkten.
Der englischsprachige Studiengang beinhaltet neben
der Vorbereitung auf das Englischzertifikat “BEC Higher“ der Cambridge University eine intensive Sprachausbildung in Spanisch und/oder Portugiesisch. Weiterhin legt die Cologne Business School sehr viel Wert
auf die Förderung der persönlichen Stärken der Studierenden und die Vermittlung von Präsentationstechniken.
// Prof Dr. Julia Maintz
37
Update
Die beruflichen Perspektiven der Absolventen sind
vielfältig: Es bieten sich internationale Management-
Positionen in multinationalen Unternehmen mit
Hauptsitz oder Niederlassungen in Lateinamerika an.
Ein weiteres sehr geeignetes Einsatzfeld für die Bachelor-Absolventen ist die internationale Zusammenarbeit, zum Beispiel in einer Projekt- oder ProgrammManagement-Funktion bei den Vereinten Nationen,
einer Regierungs- oder Nichtregierungsorganisation
für Entwicklungszusammenarbeit oder einer Stiftung.
Zur beruflichen Orientierung und zur Vermittlung von
Kontakten für Praktika und den späteren Berufseinstieg werden im beschriebenen Studiengang Exkursionen zu den Vereinten Nationen in Bonn durchgeführt
und Gastredner eingeladen, welche in Unternehmen
mit Lateinamerika-Bezug tätig sind.
Campus News
Praktische Kenntnisse und Auslandserfahrungen werden in einem Praktikum und einem Auslandssemester
gesammelt, die ebenfalls in das Studienprogramm integriert sind. Die Cologne Business School unterstützt
ihre Studierenden bei der Organisation von Praktika
und vermittelt Studienplätze an Kooperationshochschulen. In Bezug auf die Zielregion Lateinamerika
bietet sich ein Auslandssemester an einer der vielen
Kooperationshochschulen in Lateinamerika oder auch
in Spanien an. Übersichten bzgl. der Kooperationshochschulen und des Unternehmensnetzwerks der
Cologne Business School sind auf folgender Website
zu finden: http://www.cbs-edu.de/netzwerk.
CAMPUS
MULTI KULTI AM ARBEITSPLATZ
RLE INTERNATIONAL INFORMIERT ÜBER KARRIERECHANCEN
Mitte April begrüßte der Career Services Dr. Jan Henning Moeller und Bastian Gude von RLE International.
Der „hidden champion“ mit Hauptquartier in Köln hat
sich auf die Entwicklung von Windturbinen und Automobilen spezialisiert, denn die großen Autokonzerne
sourcen ihre Entwicklungsabteilungen häufig aus. Zu
seinen größten Kunden gehören unter anderem Ford,
Opel oder BMW. Darüber hinaus entwickelt RLE International seit 15 Jahren auch Elektro-Autos. Das
Unternehmen hat Standorte auf jedem Kontinent, mit
Ausnahme von Australien und Afrika, und beschäftigt
Mitarbeiter aus über 30 verschiedenen Ländern.
Campus News
Update
Über die Arbeit in solchen multikulturellen Teams
berichtete Bastian Gude, selbst Project Manager bei
38
RLE. „Die Teamstrukturen sind bei RLE sehr flexibel,
man arbeitet ständig in verschiedenen Teams und
muss sich immer wieder auf neue Teammitglieder
und externe Geschäftspartner einstellen. Vertrauen
und Transparenz sind daher das A und O.“ Um den
Erfolg ihrer Teamarbeit zu kontrollieren und zu optimieren führt RLE regelmäßig Analysen und Umfragen
durch. Denn nur wenn Parteien zu wirklichen Partnern werden und die Motivation jedes einzelnen Mitarbeiters hoch ist, ist auch die Kreativität am höchsten. „Als Project Manager darf man auch nicht davor
zurückschrecken, Konflikte bewusst zu provozieren.
Denn so kommen Probleme auf den Tisch und können
gelöst werden“, erklärte Bastian Gude. Neben fachlicher Kompetenz sei es daher für Manager unerläss-
CAMPUS
Über die Karrierechancen bei RLE International informierte Recruiting Consultant Dr. Jan Henning Moeller. Auch er betonte, dass Soft Skills – neben einem
wirtschaftlichen Studienabschluss und relevanten
Praktika, z.B. in der Automobilbranche – ein wichtiges
Auswahlkriterium seien. Auf folgende Punkte achtet
RLE bei der Auswahl ihres Nachwuchses besonders:
Interkulturelle Kompetenz
Teamfähigkeit
Kommunikationsstärke + „Networking Affinität“
Die Fähigkeit zu koordinieren
Kundenorientierung
Technisches Verständnis
Darüber hinaus bietet RLE für seine Mitarbeiter ein
internes Trainee Programm an, das International Management Programme. Bald wird es auch ein International Graduate Programme bei RLE geben. Für
Studierende, die ihr Interesse an Consulting oder Projektmanagement mit Automotive oder erneuerbaren
Energien kombinieren möchten, ist die RLE International sicher eine interessante Option.
// Christin Ernst
39
Update
Karrierechancen bei RLE International
RLE legt Wert darauf, dass sich seine Mitarbeiter
ständig weiterentwickeln. Es gibt daher für jeden Karriereweg sechs verschiedene Stationen. Zwischen den
einzelnen Stationen finden Assessments statt, wer
diese erfolgreich absolviert, kann in die nächste Stufe
aufsteigen.
Campus News
lich, Soft Skills wie interkulturelle Kompetenz oder
die Fähigkeit zur Selbstreflektion mitzubringen. Das
Soft Skills Training an der CBS ist also ein optimaler
„selling point“ für CBS-Studenten.
ON TOUR
„HELDIN DES ALLTAGS“ FÜR EINEN TAG
CBS-STUDENTIN BEI RTL-EXTRA
i
CHRISTIN SCHWARZHOFF studiert im zweiten Semester an der CBS International
Culture and Management mit dem Schwerpunkt Media Management. Wegen ihrer Liebe zu Asien lernt sie im Rahmen ihres Studiums Japanisch. In erster Linie kam sie
wegen des Studienangebots zur CBS, das
ganz genau ihren Interessen entspricht.
„Aber Köln ist auch meine Traumstadt – ich
wollte immer schon gerne vom Ruhrgebiet
hierher ziehen.“
Ihre Interessen fanden kürzlich ganz praxisnah neue
Nahrung, denn die CBS-Studentin hatte die Gelegenheit, im RTL-Magazin "Extra" für einen Tag in der ambulanten Altenpflege tätig zu sein. Ziel der Reportage
war es, eindrucksvoll zu zeigen, was die so genannten „Helden des Alltags“ in den Pflegeberufen gegen
eine sehr geringe Bezahlung täglich leisten. Christin
Schwarzhoff, die noch nie vorher direkt mit der Altenpflege in Berührung gekommen war und außerdem
völlig andere Berufsziele hat, war eine geeignete Kandidatin, um dies dem Fernsehschauer anschaulich zu
machen.
Campus News
Update
Eines schönen Morgens kam eine Kommilitonin gemeinsam mit dem Produzenten der RTL-Sendung an
der CBS ganz spontan auf Christin Schwarzhoff zu. Viel
Zeit, nervös zu werden, hatte sie im Vorfeld nicht. Ihr
gefiel das Konzept der Sendung und sie sagte sofort
40
zu. Ganz früh am nächsten Morgen stand
das Kamerateam schon vor ihrer Haustür, um
sie zum Dreh abzuholen. In Leverkusen lernte sie den
Altenpfleger kennen, der für diesen Tag ihr Partner
sein würde. „Ich hatte schon ein bisschen Angst, dass
ich als Studentin einer privaten Business School in
irgendeiner Weise falsch dargestellt werden würde,
aber das war gänzlich unbegründet.“ Der Pfleger und
die Studentin fuhren also, begleitet vom Kamerateam,
von einem Patienten zum nächsten – ganz so wie im
pflegerischen Alltag.
ON TOUR
„Die meisten Aufgaben des Pflegers habe ich dann mit
übernommen. Überwinden musste ich mich dafür eigentlich kaum und teilweise hat es mir sogar Spaß gemacht“, erzählt Christin. „Trotzdem habe ich schnell
erkannt, dass es ein ganz harter Job ist, vor dem ich
jetzt noch mehr als zuvor große Hochachtung habe.“
Die CBS-Studentin hat ihren kleinen Beitrag dazu geleistet, dass der Pflegeberuf vielleicht einen ganz kleinen Schritt in Richtung mehr gesellschaftlicher Anerkennung getan hat.
men Medien und Asien nach Möglichkeit miteinander
verknüpfen. Wie genau, das weiß sie jetzt noch nicht,
aber im Laufe ihres Studiums wird sie sicherlich die
eine oder andere gute Idee dazu entwickeln.
41
Update
// Renate Kraft
Campus News
Auch wenn der Drehtag bei RTL eine willkommene Abwechslung gebracht hat, konnte er an Christin
Schwarzhoffs Zukunftsplänen natürlich nichts ändern.
Ihre Begeisterung für Asien ist geblieben und vielleicht geht sie schon bald nach Japan ins Auslandssemester. Im Beruf möchte sie später ihre Lieblingsthe-
ON TOUR
Bild hinten: Nico Boddenberg BA10, Matthias Potthast BA10, Dominic Fischer BA11, Maximilian Heiler BA10, VolkanIsiklar BA11,
Philippe PillathAlumni, David Krems BA11 Bild vorne: Patrick Elf BA10, Michael Viethen BA11, Sead Baliu BA10
„FUSSBALL IST UNSER LEBEN...“
CUP DER PRIVATEN IN BERLIN
Ende April ertönte der Anpfiff für das große FußballEvent „Cup der Privaten“ , organisiert von der Europäischen Sport- und Kulturvereinigung e.V, das in diesem Jahr zum 9. Mal an den Start ging. Unsere CBS
Soccer Group war natürlich auch dabei.
Netzwerken, Fair Play und eine gute Zeit stehen bei
diesem Fußballturnier, das Studierende und Unternehmen aus ganz Europa zusammenbringt, im Vordergrund. 52 Teams kämpften in diesem Jahr gegeneinander, um den „Cup der Privaten“ nach Hause zu
holen.
Campus News
Update
Für die Campus News lieferte uns Maximilian Heiler
Infos vom „heiligen Rasen“ in Berlin:
42
„Am Abend vor dem Turnier in Berlin wurden wir
von den Organisatoren erst
einmal mit Pässen, Spielplänen und Regeln ausgestattet. Im Anschluss daran fand die
Auslosung der Gruppen statt. Am
nächsten Morgen um Punkt 9 Uhr fuhr ein
Shuttlebus vor unserem Hotel vor, der uns und die anderen Mannschaften zur Soccerhalle brachte.
Die ersten drei Spiele gewannen wir dann auch problemlos und qualifizierten uns damit für Runde zwei
am darauffolgenden Tag. Dort starteten wir zunächst
auch wirklich gut und führten bis zur Schlussminute
ON TOUR
gegen die Mannschaft aus Wien. Leider machten die
Österreicher kurz vor Schluss noch das Ausgleichstor, so dass wir uns mit einem 2:2 begnügen mussten. Auch in den nächsten zwei Spielen gingen wir zu
Beginn in Führung, mussten uns dann aber leider 3:1
gegen die EuroFH Hamburg und 4:1 gegen die TU Berlin geschlagen geben. Doch wir nahmen unsere Niederlage sportlich und genossen am Ende des Turniers
zusammen mit den anderen Mannschaften das Berliner Nachtleben.“
Da die CBS Soccer Group sich erst sehr spät entschieden hatte, am Cup der Privaten teilzunehmen,
konnte leider kein „Fanbus“ mit nach Berlin reisen.
Im nächsten Jahr wollen sie sich daher früher um die
Organisation kümmern. Mit Unterstützung ihrer Kommilitonen wird der Cup im nächsten Jahr bestimmt
nach Köln geholt.
„Insgesamt war es trotzdem ein sehr gelungenes Wochenende. Mir ist aufgefallen, dass Köln in Deutschland sehr beliebt ist. Viele Leute sind auf uns zugekommen und ich denke, dass wir einen positiven
Eindruck von der CBS in Berlin hinterlassen konnten“,
meinte Maximilian Heiler.
„Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand
in den Kopf stecken."
Lothar Matthäus
„Es überwiegt eigentlich beides."
Lukas Podolski
„Die Spieler von Ghana erkennen
Sie an den gelben Stutzen."
Marcel Reif
„Fußball ist Ding, Dang, Dong.
Es gibt nicht nur Ding."
Giov
iova
vanni
ni Trapatto
Trap
oni
Giovanni
Trapattoni
// Christin Ernst
„Ich denke nicht vor dem Tor.
Das mache ich nie."
Lukas Podolski
„Mailand oder Madrid Hauptsache Italien.“
Campus News
43
Update
Andi Mölle
An
Möller
er
EVENT
TICKER
BEGEISTERT VOM U2B EVENT
CRACOW UNIVERSITY OF ECONOMICS WÜNSCHT
SICH WEITERE KOOPERATIONEN MIT DER CBS
Campus News
Update
In einem Schreiben an den CBS-Präsidenten Jürgen
Weischer bedankte sich Lukas Jablonski (PhD), Chair
of Applied Economics der Cracow University of Economics für die Teilnahme am University2Business (U2B)
Event. Lukas Jablonski begleitete das studentische
Team seiner Hochschule, das am Case Study Wettbewerb im Rahmen von U2B teilnahm. „Die erlernten
Fähigkeiten werden für die Studenten sicherlich sehr
hilfreich für ihr weiteres Studium und besonders für
ihren beruflichen Werdegang sein“, heißt es in dem
Schreiben.
44
Die Cracow University of Economics freue sich sehr
über die Teilnahme an zukünftigen Veranstaltungen
der CBS. Darüber hinaus bekräftigte Lukas Jablonski
den Wunsch seiner Hochschule, in Ausbildung und
Forschung eng mit der CBS zusammenzuarbeiten.
i
IMPRESSUM
HERAUSGEBER
Cologne Business School (CBS)
Hardefuststraße 1
50677 Köln
Tel.: (0221) 93 18 09 - 31
Fax: (0221) 93 18 09 - 30
E-Mail: [email protected]
Web: www.cbs-edu.de
REDAKTION
Renate Kraft
Christin Ernst
Anna Rup
WEITERE AUTOREN DIESER AUSGABE
Adolfo Estévez
Sören Kindermann
Frederike Knop
Prof. Dr. Julia Maintz
Prof. Dr. Anke Scherer
LAYOUT
Simone Fritzen
BILDER:
CBS, iStockphoto
Beiträge und Fotos von Professoren,
Studierenden und Mitarbeitern sind
jederzeit herzlich willkommen.
Campus News
45
Update
Bitte schicken Sie einfach eine
E-Mail an [email protected]
02-2012CAMPUS NEWS
UPDATE

Vergelijkbare documenten