VOR- DIENSTZEITEN - Ärztekammer für Salzburg

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VOR- DIENSTZEITEN - Ärztekammer für Salzburg
P.b.b. VPA 5020 Salzburg
02Z032725M
DAS MAGAZIN FÜR ÄRZTINNEN UND ÄRZTE IN SALZBURG
AUSGABE 11+12/2012
„Wir wünschen allen Leserinnen
und Lesern eine gesegnete
Weihnacht und alles Gute
für das Neue Jahr.“
VORDIENSTZEITEN
VORLAGE AN DEN EU-GERICHTSHOF
DAS NEUE TEAM
Die Mitglieder der
Vollversammlung ... Seite 6
VON RECHTS WEGEN
Pension und
Arzt ........................ Seite 10
TURNUSEVALUIERUNG
Erste valide
Ergebnisse ............ Seite 14
TERMINE, STELLEN,
WISSENSWERTES
& CO ....................... Seite 37
Falls Ihre Nachfolge
noch nicht bereit ist.
Gut, dass es Spängler-Spezialisten gibt,
die sich um das Family Management kümmern.
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med.ium 11+12/2012
3
EDITORIAL
Die Zeit
wird es zeigen
EDITORIAL
schlechteren
Gesundheitssystem
für unsere Bevölkerung. Die Ärzteschaft wird sich mit
ihren Leistungsangeboten und
ihrer Kompetenz
auch unter diesen
neuen Bedingungen
behaupten. Sie
dabei zu unterstützen ist Aufgabe
und Ziel ihrer
Ärztekammer.
Die Verhandlungen über die sogenannte „Gesundheitsreform“ sollen in diesen Tagen abgeschlossen
werden. Bundes-und Landespolitik definieren damit
gemeinsam mit der Sozialversicherung wesentliche
Eckpunkte und Grundsätze des zukünftigen Gesundheitswesens in Österreich. Die Ärzteschaft als Leistungerbringer war von diesem Prozess gänzlich ausgeschlossen. Gesprächsangebote der ärztlichen Standesvertretung
wurden, teilweise brüsk und anmaßend, zurückgewiesen.
Die „Zahler“, so die Selbstdefinition der Akteure wollten
unter sich bleiben. Wer diesen Weg geht, sucht geradezu
den Konflikt und sollte sich nun nicht scheinheilig
wundern, dass er ihn nun auch findet. Es ist zwar
bedauerlich, dass Auseinandersetzungen über die
Ich wünsche Ihnen allen, sehr geehrte Kolleginnen und
Zukunft des Gesundheitssystems in der Öffentlichkeit
Kollegen, eine gesegnete Weihnacht und alles Gute für
ausgetragen werden müssen, aber dies ist Folge der
das Neue Jahr.
konsequenten Dialogverweigerung unserer Politik. Hinter
dem euphemistischen Begriff eines „Kostendämpfungspfades“ wird ein Sparprogramm
verdeckt und der ganze Prozess wird
„Die Bedarfsorientierung der Gesundheitsausgaben
mit dem Begriff „Reform“ maskiert.
Aber wie sollte denn eine Ärzteschaft
weicht nunmehr einer Einnahmensorientierung.
reagieren, wenn elementare GrundDies ist der Weg in das Abschmelzen von Leistungen
sätze ihrer Arbeitswelt in Frage
im sozialen Segment des Gesundheitswesens.“
gestellt werden?
Die Bedarfsorientierung der Gesundheitsausgaben
weicht nunmehr einer Einnahmensorientierung. Und um
diese Finanzziele auch umsetzen zu können, schafft sich
die Politik die dazu nötigen dirigistischen Werkzeuge.
Dies ist der Weg in das Abschmelzen von Leistungen im
sozialen Segment des Gesundheitswesens. Dem mag die
Politik noch so oft widersprechen – die Zeit wird es
zeigen.
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, seien Sie
versichert, die Ärztekammer für Salzburg wird weiterhin
aufzeigen, wozu diese „Reform“ führen wird – zu einem
> Präsident Dr. Karl Forstner,
Ärztekammer für Salzburg
4
med.ium 11+12/2012
AUS DER KAMMER
Kurz aus
der Kammer
11
12 10:
28.11.
AUS DER KAMMER
Aktionstag zur
„Gesundheitsreform“
Ärzte informieren in
Ordinationen und auf
der Straße
TERMINAVISO
AK_12
DIE WICHTIGSTEN
KRITIKPUNKTE
Galavorstellung von
„Peter & Tekal“:
DAS WITZIGSTE MEDIZINKABARETT ÖSTERREICHS
> Entgegen dem prognostizierten Bedarf
sollen bis zum Jahr 2020 allein in
Salzburg ca. € 100 Mio. pro Jahr an
öffentlichen Mitteln im Gesundheitswesen eingespart werden.
Im Anschluss „come 2gether“
im Foyer des „republic“
> Durch eine fixe Bindung der Ausgabenentwicklung an das Bruttoinlandsprodukt
(BIP) sollen in Zukunft nicht mehr der
medizinische Bedarf unserer Bevölkerung,
sondern nur noch ökonomische Zahlen
entscheidend sein.
>ANMELDEPFLICHT:
Nähere Informationen
gehen an alle Salzburger
ÄrztInnen postalisch und
entnehmen Sie
www.aeksbg.at
> Aber alle wissen: Inflation, Kostensteigerungen, medizinischer Fortschritt und das
Am Aktionstag informierten Salzburgs Ärzte in den Ordinationen und auch auf der Straße –
hier in der Salzburger Altstadt – über die Kritikpunkte an der aktuellen Gesundheitsreform.
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AKTIONSTAG ZUR
GESUNDHEITSREFORM
AM 16. JÄNNER 2013
Die Ärztekammer für Salzburg
lädt im Rahmen des Aktionstages am 16. Jänner 2013,
ab 18.30 Uhr zum Ärztekabarett im „republic“.
Foto: Pressestelle der Ärztekammer Salzburg
Am Aktionstag der österreichischen Ärzteschaft zur
geplanten „Gesundheitsreform“,
am 5. Dezember 2012, informierten Salzburgs Ärzte in den
Ordinationen und fanden Sampling/Promotion zur Information
von Passanten an wichtigen
Verkehrspunkten, in den Fußgängerzonen und Einkaufszentren des Landes (Salzburg Stadt,
Bischofshofen, St. Johann, Zell
am See und Saalfelden) statt.
Per Flugblatt/Flyer mit der WizanyKarikatur „Heilung durch Aderlass“ als
Aufmacher wurden Interessierten die
wichtigsten ärztlichen Kritikpunkte an
den Einsparungsplänen der Politik näher
gebracht. Dazu gab es auch SchokoladeKrampusse.
Älterwerden der Bevölkerung
führen zu prognostizierbaren
Ausgabensteigerungen und
sind somit systemimmanent.
Wer das an die wirtschaftliche
Konjunktur bindet, deckelt die
Ausgaben und entzieht dem
Gesundheitswesen somit
langfristig Leistungen.
> Die Ärzteschaft will nicht den
von der Politik geplanten
Mangel verwalten müssen.
> Wenn die Finanzkrise auch im
Gesundheitswesen Einsparungen notwendig macht, dann
fordern die Ärzte die Politik auf,
der Bevölkerung die Wahrheit
über die Folgen zu sagen!
med.ium 11+12/2012
INHALT
5
„Wir haben die Verantwortung,
die Ärztinnen und Ärzte Salzburgs
gut zu vertreten.“
AUS DER KAMMER
> Kurzmeldungen ..................................................................................................... 4
> Vollversammlung der Ärztekammer für Salzburg
Ein starkes Team stellt sich vor ........................................................ 6
> Von Rechts wegen …
Pension und Arzt .......................................................................................... 10
AUS DEN KURIEN
> Bewerbung Sprengelärzte ....................................................................... 13
> Turnusevaluierung
„Schwarze Schafe werden
in Zahlen gegossen“ .................................................................................. 14
> Qualität sichern ................................................................................................... 16
> Vordienstzeiten: Vorlage an
den Europäischen Gerichtshof ....................................................... 17
> Rezeptgebühr 2013 ........................................................................................ 19
INHALT
Von Rechts wegen …
Was kann ich in meiner Pension
an ärztlicher Tätigkeit machen?
Die Checkliste.
Bild: fotolia
Ärzte-Aktionismus
Mit Aktionstagen informieren Ärzte
die Bevölkerung über die komplexen
Inhalte der anstehenden Gesundheitsreform.
Bild: fotolia
Vordienstzeiten
Das Landesgericht Salzburg hat
mit Beschluss die Frage der
Vordienstzeitenanrechnung
an den Gerichtshof der
Europäischen Gemeinschaften
zur Vorabentscheidung
vorgelegt.
MEDIZIN IN SALZBURG
> Orientierungshilfe Radiologie:
Trauma .................................................................................................................... 20
> Hautkrebsvorsorgeuntersuchung
in Salzburg .......................................................................................................... 22
WISSENSWERTES
> Kurzmeldungen .................................................................................................. 27
> AVOS als verlässlicher Partner in
der regionalen Gesundheitsvorsorge .................................... 28
> Sexualmedizin in aller Munde ........................................................... 30
> Buchrezensionen: Hauterkrankungen von
A bis Z – Hilfe mit westlicher Ernährung
und nach der TCM / MESOTERIK – Die beste
Medizin. Eine neue visionäre Sicht der
ganzheitlichen Medizin .......................................................................... 32
AUS- UND FORTBILDUNG
> Fortbildung aktuell: Fortbildungsakademie,
Bildungspartnerschaft ............................................................................ 33
SERVICE
> Bücher für MedizinerInnen:
Klinische Notfallmedizin. Zentrale und interdisziplinäre Notaufnahmen / Siegenthalers
Differenzialdiagnose Innere Krankheiten –
vom Symptom zur Diagnose /
Innere Medizin ................................................................................................. 35
> Service aktuell: Termine, Kongresse,
Standesmeldungen und mehr ........................................................ 37
Impressum: med.ium, Mitteilungen der Ärztekammer für Salzburg, erscheint monatlich. Medieninhaber (Verleger), Herausgeber
und Redaktion: Ärztekammer für Salzburg, Körperschaft öffentlichen Rechts | 5020 Salzburg | Bergstraße 14. Namentlich gezeichnete Beiträge sind als
persönliche Meinung des Autors aufzufassen. Produktion und Anzeigenverwaltung: Pressestelle der Ärztekammer für Salzburg | Bergstraße 14 | 5020
Salzburg | Telefon +43 662 871327-137 | [email protected], Herstellung: Basisdesign und grafische Produktion: die fliegenden fische werbeagentur
gmbh, Druck: Druckerei Roser, Hallwang. Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Umweltschutzpapier. Verlags- und Herstellungsort: Salzburg.
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AUS DER KAMMER
med.ium 11+12/2012
Ein starkes Team
stellt sich vor
Who is who in der neu gewählten
Vollversammlung der Ärztekammer für Salzburg
Julia Heuberger-Denkstein
AUS DER KAMMER
DR. GOSWIN HAYBÄCK
Nach der Ärztekammerwahl steht nun ein qualifiziertes
Team bereit, das sich in den kommenden fünf Jahren mit
Motivation und guten Ideen für die Interessen der Ärzteschaft einsetzten wird.
Spitalsärztevertreter der Christian-Doppler-Klinik,
geb. 1955, Arzt für Allgemeinmedizin und Oberarzt
in der Division für Neuroradiologie der CDK.
In dieser Ausgabe: Spitalsärztevertreter der CDK, Dr. Goswin
Haybäck, sowie die Vollversammlungsmitglieder Dr. Marion
Kirchlechner-Floretta, Univ.-Prof. Dr. Andreas Jungwirth
und Dr. Christoph Egger.
Oberste Priorität hat für den Spitalsärztevertreter der CDK die Verbesserung der Arbeitsbedingungen seiner
Kollegen im Spital. „Insbesondere in
den Ambulanzen hat die ärztliche Arbeitsbelastung in den vergangenen
Jahren massiv zugenommen, wichtig
ist, dass es möglichst rasch zu einer
langfristigen und spürbaren Entlastung der KollegInnen kommt.“
Bild: fotolia
Unter anderem begünstigt durch die zunehmende Ausdehnung der Öffnungszeiten, suchen jetzt wesentlich
mehr Kranke die Spitalsambulanzen auf als früher, weiß
Dr. Haybäck. So hat beispielsweise in der neurologischen
Notfallambulanz die hohe Anzahl der Patienten in manchen Nachtdiensten und häufig am Wochenende bereits
ein derartiges Ausmaß erreicht, dass für die hier tätigen
AssistenzärztInnen langfristig ein erhöhtes Risiko einer gesundheitlichen Beeinträchtigung zu befürchten ist. „Jedenfalls führt sich das Prinzip des nächtlichen Journaldienstes ad absurdum, wenn ein Arzt 24 Stunden ohne
nennenswerte Pausen mit der Versorgung von Patienten
ausgelastet ist“, befindet Dr. Goswin Haybäck. Zur Klärung des Problems hat er bereits verschiedene Lösungen
mit Vorgesetzten und Kollegen diskutiert. Die Geschäftsführung der SALK hat bisher die Einstellung von zusätzlichem ärztlichen Personal aus Kostengründen abgelehnt
(sog. „5. Dienst“). Von den AmbulanzärztInnen wird nun
als Alternative die Einrichtung eines Schichtdienstes am
Wochenende favorisiert.
Ein großes Problem, nicht nur in den Spitälern der
SALK ist das sehr unterschiedliche Einkommen der ÄrztInnen in Abhängigkeit von der gewählten Fachrichtung. So ist es kein Geheimnis, dass beispielsweise chirurgische Abteilungen höhere Einkünfte aus den Geldern
der Sonderklasse beziehen, als z. B. die Kollegen der
med.ium 11+12/2012
AUS DER KAMMER
7
„Die Bereitschaftsdienste sind ein ganz
wichtiges Thema in unserem Beruf,
da sie doch für manche Kollegen zur
Belastung werden können.“
Psychiatrie. „Da die Einrichtung eines Solidaritätsfonds
wenig aussichtsreich erscheint, habe ich Gespräche bezüglich einer Zulage für die Psychiatrie mit den zuständigen Stellen in der SALK geführt, damit auf diese Weise zumindest ein partieller Ausgleich erzielt wird,“ so
Dr. Haybäck, „ich erwarte mir diesbezüglich eine baldige Zusage.“
DR. MARION KIRCHLECHNER-FLORETTA
Mitglied der Vollversammlung der Ärztekammer
für Salzburg, Kurie für Niedergelassene Ärzte,
geb. 1956, Niedergelassene Allgemeinmedizinerin,
Elixhausen.
Als dringend reformbedürftig sieht er auch die Mehrdienstleistungsvergütung bei teilzeitbeschäftigten Ärztinnen, die am 1. Mai 2009 in Kraft getreten ist und zu einer
schlechteren Bezahlung dieser Berufsgruppe geführt hat.
„Ich werde mich mit Nachdruck einsetzen, dass es hier so
rasch wie möglich zu einer vorteilhafteren Regelung
kommt.“
Dr. Marion Kirchlechner-Floretta ist in
ihrer politischen Tätigkeit für die Ärztekammer zwar neu, als Hausärztin hat
sie jedoch eine bereits 23 jährige Erfahrung und weiß um die Sorgen und
Nöte von niedergelassenen Allgemeinmedizinern. Die Prioritäten der
langjährigen Praktischen Ärztin sind
deshalb vor allem die Stärkung der Allgemeinmedizin und die Aufrechterhaltung der Attraktivität dieses Berufes. Mit der Übernahme des „Bereitschaftsdienstausschusses Salzburg Land“ hat sie eine Funktion
übernommen, die ihr sehr am Herzen liegt. „Die Bereitschaftsdienste sind ein ganz wichtiges Thema in unserem
Beruf, da sie doch für manche Kollegen zur Belastung werden können. Es ist einerseits wichtig, die ärztliche Versorgung der Bevölkerung auch außerhalb des Spitals sicherzustellen, andererseits sollten die Arbeitsbedingungen für
uns verbessert werden, um Familienfreundlichkeit und
Prophylaxe zu gewährleisten.“
Ein weiteres wichtiges Anliegen ist für Dr. Haybäck die
Zukunft der Christian-Doppler-Klinik. In zehn Jahren
(2022) sollen die Universitätskliniken Neurologie, Neurochirurgie, der Sonderauftrag Neuroanästhesie und die Division Neuroradiologie in das LKH übersiedeln. Der ärztliche Mittelbau der CDK hat sich aus verschiedenen Gründen
gegen die Übersiedlung ausgesprochen.
Dabei versucht sie in zahlreichen Gesprächen mit niedergelassenen Kollegen die Probleme in den verschiedenen
Regionen des Landes herauszufinden und diesen in der
Kammer Gehör zu verschaffen. Wichtig ist ihr auch „die
Vernetzung untereinander, mit Fachärzten, sowie auch mit
Spitalsärzten, um die Problematik des „Einzelkämpfertums“ zu verbessern.“
Steckbrief
Ein weiteres Anliegen ist Dr. Kirchlechner-Floretta die
Qualitätssicherung. Sie hat die Funktion als Qualitätssicherungsbeauftragte der ÖQMed für die anstehende Qualitätssicherung 2013 übernommen. „Ich halte es für eine
wichtige Aufgabe, Kollegen in den Ordinationen zur Seite
zu stehen und sie zu beraten, zumal ich selbst Betroffene
bin und im nächsten Jahr in eine neue Ordination umsiedeln werde.“
Aber auch das Gehaltsschema der Ärzteschaft insgesamt ist ihm ein Anliegen: Eine vom Beratungsinstitut
KMPG erstellte Studie hat gezeigt, dass Spitalsärzte in Vorarlberg (Einkommen etwa vergleichbar mit den übrigen
öffentlichen Spitälern in Österreich) deutlich schlechter
verdienen, als angestellte Kollegen in Süddeutschland und
in der Schweiz. „Ich rechne damit, dass die von der SALK
geplante Gehaltsreform diesen Umstand berücksichtigt,
damit die Abwanderung von hochqualifizierten österreichischen Ärztinnen und Ärzten in das benachbarte Ausland gebremst werden kann.“
Goswin Haybäck wurde in der Nachfolge von Dr. Erwin
Weber im Mai 2010 zum Spitalsärztevertreter der CDK
gewählt. In der Salzburger Ärztekammer ist er Mitglied
der Vollversammlung sowie Stellvertretender Finanzreferent und Finanzreferent der Kurie der angestellten
Ärzte.
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AUS DER KAMMER
Bild: fotolia
„Es wird eine EDV Anbindung an
das E-Card System für uns Wahlärzte geben müssen, auch wenn
eine Teilnahme bei der ELGA
erst 2020 verpflichtend ist.“
In der Kammer selbst ist ihr als Mitglied der „Freien Ärzte“
Demokratie durch Vielfalt und Transparenz wichtig.
Steckbrief
Seit 1989 ist Dr. Kirchlechner-Floretta in Elixhausen als
Allgemeinmedizinerin niedergelassen. Zuvor absolvierte
sie den Turnus in Salzburg, war ein Jahr lang als Sekundarärztin auf der Psychiatrie der CDK in Salzburg und drei
Jahre am Rehabzentrum Grossgmain tätig. Begleitend absolvierte sie die Ausbildung zur Psychotherapeutin, Anfang 2012 gründete sie eine Balintgruppe. Seit der Wahl
2012 setzt Sie sich als Vollversammlungsmitglied und Qualitätssicherungsbeauftragte für die Anliegen ihrer Kollegen
in der Kammer ein.
med.ium 11+12/2012
UNIV.-PROF. DR. ANDREAS JUNGWIRTH
Vollversammlungsmitglied und 2. stellvertretender
Obmann der der Kurie der Niedergelassenen Ärzte,
geb. 1960, Facharzt für Urologie (Andrologie)
„Nachdem die Liste der Salzburger
Wahlärzte zwar die einzige Gewinnerin in der Ärztekammerwahl 2012
war, wir aber in der neuen Kammerregierung keine entscheidende Funktion
haben, ist es schwer Prioritäten zu setzen“, sagt Dr. Andreas Jungwirth. Er
bedauert, dass seine Fraktion „nicht
einmal das Wahlärztereferat zugesprochen bekommen hat und wie wenig der Wählerwille
respektiert wird.“
Für die nächsten fünf Jahre möchte er die Interessen der
Wahlärzte in der Kurie der niedergelassenen Ärzte und in
der Vollversammlung dennoch so gut als möglich vertreten. „Wir werden die Kammerarbeit aufmerksam beobachten, um dann vielleicht bei den nächsten Wahlen wieder eine entscheidende Rolle zu bekommen“. Dafür will
er die Wahlärztinnen und Wahlärzte mit neuen interessanten Themen ansprechen: „Es wird eine EDV Anbindung an das E-Card System für uns geben müssen, auch
wenn eine Teilnahme bei der ELGA erst 2020 verspflichtend ist. Die Gesundheitsreform – sollte sie kommen –
bietet für Wahlärzte/innen eine enorme Chance, weil es
dann eine 2-Klassenmedizin gibt und das wird sich für
uns positiv auswirken – so traurig das auch ist.“ Seine Ziele
für die Wahlärzte will er nicht mit einer harten Oppositionslinie, sondern mit amikalen Gesprächen unter Kollegen
durchsetzen.
Steckbrief
Seit 2007 steht Prof. Dr. Andreas Jungwirth als Funktionär für die Ärztekammer in der Liste Salzburger Wahlärzte zur Verfügung. Seither hatte er zahlreiche Positionen
inne, darunter war er kooptiertes Mitglied im Präsidium,
Stv. Vorsitzender des Verwaltungsausschusses des Wohlfahrtsfonds, Mitglied der Vollversammlung und der Kurie
der Niedergelassenen Ärzte und Mitglied im Ausbildungsausschuss. Seit 2012 ist er als 2. stellvertretender
med.ium 11+12/2012
9
AUS DER KAMMER
Ernst Lieber
In Österreich tickt eine
budgetäre und soziale Zeitbombe – das Pensionssystem.
Aktuell fließen 12,3 Prozent der
Wirtschaftsleistung in die
Finanzierung der Pensionen –
Tendenz steigend! Warum?
Weil auf der einen Seite die
Pensionsbezieher älter werden
und Ihre Pensionen länger
ausbezahlt bekommen und auf
der anderen Seite die Erwerbstätigen, die das System finanzieren, zurückgehen. Andere EUStaaten haben schon vor Jahren
das Pensionsantrittsalter angehoben – nicht so in Österreich.
Dieser schmerzliche Einschnitt
steht noch bevor. Zudem wird
der Spielraum aller EU-Länder
in Bezug auf weiteres Subventionieren des Pensionsystems durch die aktuellen
Staatsverschuldungen geringer.
Der Umkehrschluss für jeden
von uns, der noch im Erwerbsleben steht, kann nur sein, selbst
für seine Pension vorzusorgen.
Wollen Sie davon abhängig sein,
was der Staat für Sie als Pensionsleistung vorsieht? Wäre es nicht
klüger, die Planung der Vorsorge und den Lebensstandard
selbst in die Hand zu nehmen?
Um sich eine lebenslange
Zusatzrente von nur 500 Euro
zu finanzieren, brauchen Sie ein
Kapital von annähernd 200.000
Euro. Je früher Sie beginnen
dieses Kapital anzusparen,
desto niedriger sind die monatlichen Beiträge und desto mehr
arbeitet Ihr angespartes Geld
für Sie.
Obmann der Kurie der niedergelassenen Ärzte und Kammerrat zur Vollversammlung tätig und vertritt Salzburg
mit seiner Funktion auch als Mitglied in der Bundeskurie
und in der Vollversammlung der Österreichischen Ärztekammer.
DR. CHRISTOPH EGGER
Vollversammlungsmitglied, geb. 1974, Facharzt für
Psychiatrie an der Christian Doppler Klinik und mit
Wahlarztpraxis in Salzburg.
Dr. Christoph Egger will seinen Kollegen vermitteln, dass man als angestellter Facharzt sehr wohl die Möglichkeit
hat, nebenbei noch eine Wahlarztpraxis zu führen. „Ich möchte betonen,
dass die Vereinbarkeit von den Dienstzeiten her sehr wohl möglich ist,“ sagt
der Psychiater, „die Niederlassung
stellt eine sehr attraktive Erweiterung dar, sowohl finanziell
– was ja angesichts der Gehälter im Krankenhaus ein wichtiger Faktor ist, als auch vom ärztlichen Spektrum her gesehen.“ Die Tätigkeit als niedergelassener Facharzt bedeute aufgrund der anderen Patientenbilder und -Zugänge,
eine zusätzliche, weitere Ausbildung, jenseits der Facharztprüfung.
Darüber hinaus hat sich Dr. Egger zum Ziel gesetzt, seinen
Kollegen zu vermitteln, was in der Ärztekammer geschieht.
Dass die Kammer eine Anlaufstelle für alle ärztlichen Anliegen ist und dass die Arbeit, welche darin von den Kollegen
geleistet wird, sehr wohl nützlich für alle Ärzte ist.
Steckbrief
Dr. Christoph Egger studierte in Innsbruck und begann
seine Ausbildung an der Neurologie in Salzburg. 2007
wurde er Facharzt für Psychiatrie und ist seither Angestellter Facharzt an der Psychiatrie und Psychotherapie der
Christian Doppler Klinik und führt nebenbei eine Wahlarztpraxis. Seit der letzten Kammerwahl 2012 steht er für seine
Kollegen als Mitglied der Vollversammlung zur Verfügung.
Zuvor setzte er sich bereits über fünf Jahre lang als Mittelbauvertreter ein.
Bild: fotolia
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Ein Unternehmen der Captura Unternehmensgruppe
Wirtschaftskrise
erhöht den
Druck auf eine
Pensionsreform
10
AUS DER KAMMER
Pension und
Arzt
Was kann ich in meiner Pension
nsion an
ärztlicher Tätigkeit machen?
?
Isabell Feil
AUS DER KAMMER
CHECKLISTE
1. Neben dem Bezug der Pension
gibt es folgende Möglichkeiten ärztlich tätig zu sein:
> Als Wahlarzt „Arzt für
Allgemeinmedizin“:
In diesem Fall müssen
weiterhin die Kammerumlage in der Höhe von € 27,79
und der Notstandsbeitrag in
der Höhe von derzeit € 4,16
im Wohlfahrtsfonds entrichtet werden.
2. Grundsätzlich ist mit Einstellung der
ärztlichen Berufsausübung die
Streichung aus der Ärzteliste
verbunden.
> Möglichkeit sich als außerordentliches
Kammermitglied eintragen zu lassen.
> Eingeschränkte ärztliche Tätigkeit
möglich:
– hinsichtlich eigener Person, des/der
EhepartnerIn, LebensgefährtIn
– Familienangehörige in auf- und
absteigender Linie samt deren
Ehepartner oder Lebensgefährten
– sonstige Familienangehörige die im gemeinsamen
Haushalt mit dem Arzt
leben
– einschließlich Ausstellung
von Privatrezepten hinsichtlich des oben angeführten
Personenkreises
> Tätigkeit als
„Familienarzt“
> Als Wohnsitzarzt:
In diesem Fall müssen
weiterhin die Kammerumlage in der Höhe von € 20,92
und der Notstandsbeitrag in
der Höhe von derzeit € 4,16
im Wohlfahrtsfonds entrichtet werden.
> wird weiterhin in der Ärzteliste
geführt
> Kontakt: Mag.a Isabell Feil
Telefon +43 662 871327-126,
[email protected]
Bild: fotolia
> Als Wahlarzt „Facharzt“:
In diesem Fall müssen
weiterhin die Kammerumlage in der Höhe von € 28,–
und der Notstandsbeitrag in
der Höhe von derzeit € 4,16
im Wohlfahrtsfonds entrichtet werden.
med.ium 11+12/2012
13
AUS DEN KURIEN
Bewerbung
Sprengelärzte
AUS DEN KURIEN
Dr. Raimund John
Sprengelärztereferent
Sprengelarztstellenbewerbung:
Neues Punktesystem
Bei der Besetzung der Sprengelarztstellen trat mit Anfang 2012
eine Neuregelung betreffend
der Reihung der Bewerber in
Kraft.
Bisher wurde nach Ausschreibung
der Stelle von der Gemeinde in
der Salzburger Landeszeitung
ein Vorschlag zur Stellenbesetzung ohne Einbindung der
Ärztekammer erstellt.
Die Neuregelung sieht nun vor,
dass die Bewerber vom Sprengelarztreferenten der Ärztekammer
für Salzburg hinsichlich ihrer
Eignung geprüft und bei Mehrfachbewerbungen, entsprechend
dem neu erstellten Punktesystem,
gereiht werden. Dieses Punktesystem versucht das breite und
interessante Spektrum der
Tätigkeiten des Sprengelarztes
abzubilden und fußt auf den
Kriterien der Erreichbarkeit des Sprengelarztes, Berufserfahrung und fachliche
Qualifikation. Das Ergebnis der Reihung
wird dem Präsidium der Ärztekammer zur
Beschlussfassung vorgelegt.
Der weitere Ablauf bleibt unverändert:
der Landessanitätsrat erhält den Vorschlag
von der Ärztekammer und beschließt die
entgültige Reihung, wobei die ausschreibende Gemeinde an den Vorschlag nicht
zwingend gebunden ist. In weiterer Folge
ist der von der Gemeinde ernannte
Sprengelarzt verpflichtet, innerhalb
von vier Jahren eine Prüfung vor
einer von der Landessanitätsdirektion eingerichteten Prüfungskommission abzulegen. Für diese
Prüfung ist ein neuer und überarbeiteter Fragenkatalog in
Ausarbeitung und wird in Kürze
über die Ärztekammer an alle
Prüfungskandidaten per
E-Mail versendet.
> Sprengelärztereferent
Dr. Raimund John
PUNKTESYSTEM – SPRENGELARZTSTELLENBEWERBUNG
Wohnsitz in der Gemeinde
20 Punkte
kein Anstellungsverhältnis, das die jederzeitige
Erreichbarkeit und Verfügbarkeit beeinträchtigt
20 Punkte
Dauer der Berufserfahrung mit selbstständiger
Berufsberechtigung als niedergelassener Arzt für
Allgemeinmedizin pro 3 volle Kalendermonate
(als voller Kalendermonat gilt 1 Kalendermonat
mit mindestens 20 Werktagen inkl. Samstag) in
Einzel- oder Gruppenpraxis als Kassenvertragsarzt
oder Wahlarzt (mind. 15 Ordinations-Wochenstunden)
Sprengelarztvertretungstätigkeit
(mind. 2 Wochen pro Kalenderjahr)
0,25 Punkte
max. 10 Punkte
1 Punkt
max. 3 Punkte
abgeschlossener Physikatskurs
11 Punkte
abgelegte Sprengelarztprüfung
10 Punkte
ÖÄK-Diplom Umweltmedizin
4 Punkte
ÖÄK-Diplom Notfallmedizin mit
Notarztberechtigung gemäß Ärztegesetz
4 Punkte
aufrechtes DFP-Diplom
4 Punkte
14
med.ium 11+12/2012
AUS DEN KURIEN
„Schwarze Schafe werden
in Zahlen gegossen“
Nach einem Jahr liegen nun erste valide Ergebnisse der elektronischen
Turnusevaluierung vor. Aber um wirklich schlagkräftig zu sein,
müssen Turnusärzte unbedingt weiter voten.
Julia Heuberger-Denkstein
AUS DEN KURIEN
Seit nunmehr einem Jahr (Start war der 12. September
2011) werden die Turnusärzte im gesamten Bundesland
auf elektronischem Wege über ihre Meinung zur Ausbildungs- und Arbeitssituation der einzelnen Abteilungen in
den Krankenhäusern befragt. Nach Absolvierung einer jeden Abteilung im Turnus wird ein Link zu einem elektronisch auszufüllenden Fragebogen zugesandt. Darin werden Fragen über Ausbildungsqualität wie z. B. „Ist man um
Ihre Ausbildung bemüht?“, „Wie hoch ist die Arbeitsbelastung?“, „Wie viele Nachtdienste sind im Monat zu absolvieren?“ oder „Wird das Ausbildungskonzept umgesetzt?“
anonym abgefragt. Mit 4.238 Antworten von Turnusärzten
in ganz Österreich und 427 im Land Salzburg, beträgt die
Rücklaufquote bis dato 30 Prozent und ist somit relativ
beachtlich.
Bild: fotolia
Turnusärzte-Referent der Ärztekammer für Salzburg, Dr.
Bernhard Schnöll kann zwar noch nichts konkretes verraten, da die Zahl von 427 eine wirklich valide und schlagkräftige Aussage noch nicht zulässt. Nur so viel: „Das Ergebnis spiegelt das Stimmungsbild, vor allem an den
SALK, wieder. Dabei ist die Grundstimmung besser als gedacht, sagt der Turnusärzte-Vertreter. „In etwa die Hälfte
der Turnusärzte bewertet die Abteilungen an den Krankenhäusern mit sehr gut bis gut.“ „Aber“, so Dr. Schnöll,
„auch die schwarzen Schafe, die ohnehin jeder kennt, werden jetzt in Zahlen gegossen.“
Sinn dieser österreichweiten, anonymen, elektronischen
Befragung der Turnusärzte über ihre Ausbildungssituation
ist es, ein stets aktuelles Instrument zur Qualitätssicherung
in Händen zu haben. „Es geht darum, die Ausbildungs- und
Arbeitssituation an den Abteilungen durch direkte Befragung der Betroffenen zu bewerten. Jede Turnusarzt ist
daran interessiert und will wissen, wo er sich bewerben soll
oder eben nicht“, weiß Dr. Schnöll. Dr. Katharina Gordon,
die das Projekt mit initiiert hat, fügt hinzu: „Die Ergebnisse
sollen anderen Turnusärzten helfen sich für ein Spital oder
Bundesland zu entscheiden, das wird die Qualität der Ausbildung langfristig heben. Es stehen dann wertvolle Informationen zur Verfügung, mit deren Hilfe Problemsituationen gezielt angegangen werden können.“
So soll es etwa einen Ausbildungs-Award für die am besten bewerteten Abteilungen im Land vergeben werden.
Häuser in der Peripherie etwa, oder bis dato nicht so beliebte Abteilungen werden durch ein konsequent positives
Ranking in Zukunft mit Sicherheit profitieren können. „Das
Ziel jeder Abteilung sollte es sein, so positiv wie möglich
abzuschneiden“, sagt Dr. Schnöll. „Diese werden dann kein
Problem mehr haben, zu Turnusärzten zu kommen.“ Auch
Gespräche innerhalb der Abteilungen, wo etwas funktioniert, warum etwas nicht funktioniert oder wie es besser
gehen könnte, sollen forciert werden.
Für Abteilungen mit einem negativen Ergebnis, sind
ebenfalls Konsequenzen vorgesehen, etwa Gespräche mit
den Ausbildungs-Verantwortlichen. Abgesehen davon,
dass die Bewerbungen als Turnusarzt für diese Abteilungen, sobald die Bewertungen stichhaltig und öffentlich
sind, ganz von allein zurückgehen werden. Die Qualitätssicherung geht dank der Turnusevaluierung also quasi automatisch vonstatten.
Dr. Katharina
Gordon
15
med.ium 11+12/2012
Steuerberatung für Ärzte & Apotheken
| 1 0 2 0 W I E N | 1 0 4 0 W I E N | 1 1 7 0 W I E N | 1 1 8 0 W I E N | 1 2 1 0 W I E N | E I S E N S TA D T | S C H W E C H AT |
| MÖDLING | GRAZ | LINZ | SALZBURG | KLAGENFURT | INNSBRUCK | DORNBIRN |
Warum gehen Sie nicht,
wie Ihre Patienten, zum Spezialisten?
INTERVIEW MIT DR. BERNHARD SCHNÖLL
Der
Unser Service:
-Arztpraxen-Vergleich!
„Voten: Jetzt
erst recht!“
Dr. Bernhard Schnöll
med.ium: Warum können jetzt nur
erste Tendenzen, aber noch nicht
die konkreten Ergebnisse der elektronischen Turnusevaluierung veröffentlicht werden?
Dr. Schnöll: Zuerst einmal möchte ich allen Turnusärzten, die geantwortet haben, danken. Doch wir dürfen
die Ergebnisse noch nicht veröffentlichen, da noch immer nicht genug Antworten zur Verfügung stehen. Die
am schlechtesten bewertete Abteilung in Salzburg
etwa wurde mit 31 Antworten beurteilt, die beste aber
mit nur 6 Antworten. Die Daten zeigen uns somit eine
Richtung, sind aber noch nicht aussagekräftig genug.
Deshalb ist es auch so wichtig, dass wirklich alle Kollegen nach jeder Abteilung abstimmen. Denn mit jeder
Stimme wird die Aussagekraft der Ergebnisse höher.
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Dann rufen
med.ium: Warum meinen Sie, stimmen Ihre Kollegen
nicht allesamt und nach jeder Abteilung ab?
Dr. Schnöll: Nun ja, die elektronische Turnusevaluierung
ist ein relativ neues Instrument, das sich wahrscheinlich
erst durchsetzen muss. An dieser Stelle möchte ich
festhalten, dass die Befragung absolut anonym durchgeführt wird und es für niemanden nachvollziehbar ist,
wer wo wie abgestimmt hat. Natürlich bedeutet es
auch einen Zeitaufwand, die Fragen zu beantworten,
allerdings nur einen kleinen. Deshalb möchte ich alle inständig bitten, sich die fünf bis zehn Minuten Zeit zu
nehmen. Denn je mehr Leute abstimmen, desto früher
kommen wir zu handfesten Ergebnissen und können
damit auch an die Öffentlichkeit gehen. Es sollte für jeden Antrieb genug sein, dass sich nur damit in Zukunft
an den Abteilungen, über die eh jeder immer schimpft,
etwas ändern kann.
– Steuerberater
Dr. Michael A. Klinger
med.ium: Was ist Ihr Ziel, wann wollen Sie konkrete Daten veröffentlichen?
Dr. Schnöll: Wir wollen im zweiten Quartal 2013 mit ersten Ergebnissen an die Öffentlichkeit gehen und vielleicht auch schon ein erstes Ranking veröffentlichen
bzw. einen Award vergeben. Doch dafür brauchen wir
noch so viele Antworten wie möglich. Also die wirklich
große Bitte an alle Kollegen: Jetzt erst recht voten!
Danke!
Dr. Klinger & Rieger
Steuerberatung für Ärzte
Alpenstraße 107 | 5020 Salzburg
Tel: (+43) 662 621317
www.aerzte-steuerberatung.at
[email protected]
16
med.ium 11+12/2012
AUS DEN KURIEN
Qualität sichern
Ab April 2013 werden im Land Salzburg neuerlich alle Arztpraxen
auf Mängel und Qualität überprüft. Was auf die Ärzte zukommt
und wie man sich optimal vorbereitet.
Julia Heuberger-Denkstein
Dr. Klaus Bernhart
Qualitätsbeauftragter der
Ärztekammer für
Salzburg
Dr. Esther Thaler
Geschäftsführerin
der ÖQMed
Esther Thaler ist Geschäftsführerin der ÖQMed, der Österreichischen Gesellschaft für Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement in der Medizin, welche mit
der Evaluierung aller österreichischen Arztpraxen von Gesetz wegen betraut ist. Ende November
hielt sie vor ca. 300 Niedergelassenen Ärzten im Hörsaal der II.
Med und in St. Veit im Pongau
Vorträge ab, um alle Niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte im
Land Salzburg optimal auf die bevorstehende Evaluierung vorzubereiten. „Ab April 2013 wird in
Salzburg mit der Evaluierung der
Arztpraxen begonnen“, sagt Esther Thaler, „bis dahin ist also noch
genügend Zeit, um etwaige Mängel zu beheben. Darin wollen wir
alle Ärzte darin tatkräftig unterstützen.“
Auf der Homepage der ÖQMed
ist ein Fragebogen abrufbar, den
jeder Arzt und jede Ärztin im Vorfeld der
Evaluierung für sich selbst beantworten sollte.
Darin werden alle Fragen zur Evaluierung
gestellt, wie etwa: „Haben Sie einen schriftlichen Notfallplan für medizinische Notfälle, in
dem die getroffenen Vorkehrungen festgehalten und erläutert sind?“ Neben den möglichen Antworten befinden sich Angaben, ob
das nun dem Qualitätsstandard entspricht
oder einen so genannten Mangelbehebungsauftrag nach sich zieht. Sehr hilfreich sind
auch die Erläuterungen nach jeder Frage, wo
erklärt wird, wie die jeweilige Vorschrift zu
verstehen ist oder in der eigenen Praxis
durchzuführen ist, wo man sich diesbezüglich Hilfe und weitere Informationen holen
kann, etc.
Das Ziel ist klarerweise, möglichst ohne
Mängel durch die Evaluierung der ÖQMed
zu kommen. Denn jeder Mangel führt nach
dem Gesetz zu einer Meldung an die Krankenkasse. Nach einer – je nach Mangel – angemessenen Frist, muss der Mangel behoben sein. „Es ist im Interesse aller, möglichst
ohne Mängel durch die Evaluierung zu kommen und damit diese Folgen vermeiden zu
können“, sagt der Qualitätsbeauftragte der
Ärztekammer für Salzburg, Dr. Klaus Bernhart. „Wenn wir ohne Mangel durchkommen,
haben wir Ärzte unseren Frieden und auch
weniger Arbeit und erfüllen die vorgeschriebenen Qualitätsstandards.“ Deshalb, so
Bernhart, sei es mehr als sinnvoll, sich jetzt
schon mittels des Fragebogens auf der ÖQMed-Homepage darauf vorzubereiten und
etwaige Mängel im Vorfeld zu beheben.
ten Quartal 2013 alle Arztpraxen.
Darin wird der persönliche Zugangscode bzw. das Passwort bekannt gegeben, mit dem jeder
und jede die Evaluierung elektronisch durchführen kann. Neu ist,
dass die Evaluierungskriterien um
einige Punkte erweitert wurden.
So müssen nun z. B. Rezeptformulare und Stempel vor Diebstahl
geschützt oder Datenträger fachgerecht entsorgt werden. Auch
jeder Fehler muss ab sofort verpflichtend dokumentiert werden.
Aufgrund der Allergiegefahr dürfen sich zukünftig auch keine Tiere
und Pflanzen mehr in den Ordinationsräumlichkeiten befinden.
Als guten Rat gibt Esther Thaler
den anwesenden Ärztinnen und
Ärzten folgende Informationen
mit auf den Weg: „Alle Ordinationen sollten die Mängel möglichst
VOR der Evaluierung beheben.
Die Evaluierung sollte möglichst
elektronisch und binnen der Frist
von 4 Wochen erfolgen.“
Der Ablauf der Evaluierung ist gleich geblieben, ein Einschreiber, der möglichst zeitnah abgeholt werden sollte, erreicht im zwei-
> Musterfragebogen zu Selbstevaluierung 2013:
www.aeksbg.at/praxisevaluierung
Bild: fotolia
AUS DEN KURIEN
med.ium 11+12/2012
17
AUS DEN KURIEN
Vordienstzeiten: Vorlage an
den Europäischen Gerichtshof
Das Landesgericht Salzburg hat mit Beschluss die Frage der
Vordienstzeitenanrechnung an den Gerichtshof der Europäischen
Gemeinschaften zur Vorabentscheidung vorgelegt.
Johannes Barth
KAD-Stv.
Dr. Johannes Barth
Ärztekammer
für Salzburg
Bekanntlich haben wir im Jahr
2011 mit dem Zentralbetriebsrat
der Salzburger Landeskliniken
eine Feststellungsklage erarbeitet,
damit auf Grundlage des Gemeinschaftsrechtes („ArbeitnehmerFreizügigkeit“) die EU-Widrigkeit
der derzeitigen landesgesetzlichen
Vordienstzeitenregelung
(60 %ige Anrechnung) festgestellt
werden kann. Das Land hatte unsere Forderung auf gleichwertige
Anerkennung im Vorfeld des Verfahrens mehrfach abgelehnt. Daher wurde im April vom Rechtsanwalt die Klage beim Arbeits- und
Sozialgericht überreicht und damit das Verfahren in Gang gesetzt.
Wie zu erwarten, hat das Land
Salzburg unsere Rechtsmeinung
im Verfahren vehement bestritten
und ausgeführt, dass an den Salzburger Landeskliniken alle MitarbeiterInnen gleich schlecht (!) behandelt würden, egal ob sie
Unionsbürger von anderen EUStaaten sind oder österreichische
Staatsbürger. Das stimmt zwar,
unser Ansatzpunkt ist jedoch,
dass die landesrechtliche Bestimmung, der lediglich 60%igen Anrechnung der einschlägigen Berufserfahrung, ganz allgemein
den Bestimmungen des Gemein-
schaftsrechtes widerspricht und daher auch
unionsrechtlich diskriminierend ist. Selbstverständlich sind von dieser diskriminierenden Regelung alle KollegInnen, die ihre Karriere nicht an den Salzburger Landeskliniken
begonnen haben, betroffen.
Nach einem umfangreichen Schriftwechsel und nach Vorlage des Beweismaterials,
hat das Landesgericht Salzburg nunmehr
erfreulicherweise sehr rasch, mit Beschluss
vom 24. Oktober 2012, die Angelegenheit
dem Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften (EuGH) zur sog. „Vorabentscheidung“ vorgelegt. Das Gericht hegt
Bedenken gegen die Vereinbarkeit der landesrechtlichen Regelungen mit dem
Gemeinschaftsrecht. Wir nehmen dies zufriedenstellend zur
Kenntnis.
Es ist davon auszugehen, dass
das Verfahren vor dem EuGH bis
zu 2 Jahre dauern kann und daher nicht früher mit einer Fortsetzung des Prozesses zu rechnen
ist. Wir sind aber zuversichtlich,
dass wir uns in der Sache im Interesse aller MitarbeiterInnen der
Salzburger Landeskliniken, gleich
ob sie ihre berufliche Vorerfahrung in den Unionsländern oder
in Österreich erworben haben,
durchsetzen.
Bild: fotolia
AUS DEN KURIEN
18
AUS DEN KURIEN
med.ium 11+12/2012
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EXPERTENTIPP
Schlecht versichert? –
teurer Skiunfall!
Die Skisaison steht vor der Tür und damit herrscht bald
auch wieder Hochbetrieb in den Krankenhäusern der Skigebiete. In der Saison 2011/2012 verunglückten auf Österreichs Pisten rund 65.000 Skifahrer und Snowboarder.
Bei unzureichender privater Vorsorge können diese Sportunfälle die Betroffenen teuer zu stehen kommen. Die
finanziellen Kosten eines Skiunfalls werden vielfach unterschätzt und oftmals endet der Skiurlaub im Krankenhaus.
Je nach Lage der Unfallstelle oder Verletzungsart wird
dabei zur Bergung eines verunglückten Skifahrers ein
Helikopter angefordert. Solche Transporte sind aber sehr
teuer und belaufen sich die Kosten auf mehrere Tausend
Euro. Die gesetzliche Unfallversicherung ersetzt aber lediglich die Transportkosten vom Tal ins nächstgelegene
Krankenhaus. Bergekosten durch Hubschrauber werden
nicht übernommen.
Verletzt man beim Wintersport eine andere Person
oder beschädigt man fremde Sachen, so ist man gesetzlich
zu Schadenersatz verpflichtet. Hier übernimmt die Privat-
haftpflichtversicherung (Bestandteil der Haushaltsversicherung) die Kosten der Schadenersatzforderung des
Geschädigten. Nur eine Kombination aus privater Unfallund Haftpflicht-Versicherung bietet einen umfassenden
Versicherungsschutz bei Freizeitunfällen, sowohl für
eigene Verletzungen und den damit verbunden Kosten, als
auch für etwaige Schadenersatzforderungen Dritter nach
einem Unfall.
Unser Tipp: Überprüfen Sie, ob
Sie und Ihre Familie eine private
Unfallversicherung haben und die
vereinbarten Versicherungssummen
für Sie auch ausreichend sind.
Bergekosten mittels Helikopter
sollten unbedingt mit einer ausreichenden Summe versichert
sein!
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med.ium 11+12/2012
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AUS DEN KURIEN
Rezeptgebühr 2013
AUS DEN KURIEN
Die Rezeptgebühr wird im Jahr
2013 €5,30 betragen. Hiebei
wird von der Aufwertungszahl
1,028 ausgegangen.
Der Mindestbetrag für den Kostenanteil der Versicherten bzw.
des Versicherten bei Gewährung
von Heilbehelfen und Hilfsmitteln
wird im Jahr 2013 € 29,60 betragen (20 % der täglichen Höchstbeitragsgrundlage).
Die Befreiung von der Rezeptgebühr wird bewilligt:
OHNE ANTRAG
> für Bezieherinnen bzw.
Bezieher von Geldleistungen,
bei denen schon anläßlich der
Zuerkennung dieser Leistung die besondere
soziale Schutzbedürftigkeit festgestellt
wurde. Beispiele: Pension mit Ausgleichszulage (Für Bezieherinnen bzw. Bezieher
einer Ausgleichszulage mit einem Ausgedinge gelten Sonderbestimmungen); Ruheoder Versorgungsgenuss mit Ergänzungszulage; Die ezeptgebührenbefreiung ist
für die Ärztinnen bzw. die Ärzte bei Abfrage
der e-card-Serverdaten ersichtlich.
> Für Patientinnen bzw. Patienten mit anzeigepflichtigen übertragbaren Krankheiten.
Auf Antrag bei der zuständigen
Krankenkasse
> für Personen, deren monatliche Einkünfte € 837,63
für Alleinstehende, € 1.255,89 für Ehepaare nicht übersteigen. Diese Beträge
erhöhen sich für jedes Kind um € 129,24.
> für Personen, die infolge von
Leiden oder Gebrechen
überdurchschnittliche Ausgaben nachweisen, sofern die
monatlichen Einkünfte € 963,27
bei Alleinstehenden, € 1.444,27
bei Ehepaaren, nicht übersteigen; für jedes weitere Kind sind
€ 129,24 hinzuzurechnen.
Leben im Familienverband des
Versicherten Personen mit
eigenem Einkommen, so ist
dies zu berücksichtigen. Für
Pensionsbezieherinnen bzw.
Pensionsbezieher mit einem
Ausgedinge gilt eine Sonderregelung (abweichende Grenzbeträge).
> Nähere Auskünfte erteilt
Ihre Krankenkasse.
FACHINFO S. 46
BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS: Onglyza 2,5 mg Filmtabletten. Onglyza 5 mg Filmtabletten. Pharmakotherapeutische Gruppe: Dipeptidyl
Peptidase-4 (DPP 4) Inhibitoren, ATC-Code: A10BH03. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG: Jede Tablette enthält 2,5 mg
bzw. 5 mg Saxagliptin (als Hydrochlorid). Sonstiger Bestandteil: Jede Tablette enthält 99 mg Lactose Monohydrat. Sonstige Bestandteile: Tablettenkern: Lactose Monohydrat, Mikrokristalline Cellulose (E460i), Croscarmellose Natrium (E468), Magnesiumstearat. Filmüberzug: Poly(vinylalkohol),
Macrogol 3350, Titandioxid (E171), Talkum (E553b), Eisen(III) hydroxid oxid x H2O (E172) (bei 2,5 mg), Eisen(III) oxid (E172) (bei 5 mg) Drucktinte:
Schellack, Indigocarmin, Aluminiumsalz (E132). ANWENDUNGSGEBIETE: Add on Kombinationstherapie: Onglyza ist bei erwachsenen Patienten ab
18 Jahren mit Typ 2 Diabetes mellitus zur Verbesserung der Blutzuckerkontrolle indiziert: > in Kombination mit Metformin, wenn eine Metformin
Monotherapie, zusammen mit einer Diät und Bewegung, den Blutzucker nicht ausreichend kontrolliert. > in Kombination mit einem Sulfonylharnstoff
bei Patienten, für die die Anwendung von Metformin ungeeignet erscheint, wenn eine Sulfonylharnstoff Monotherapie, zusammen mit einer Diät und
Bewegung, den Blutzucker nicht ausreichend kontrolliert. > in Kombination mit einem Thiazolidindion bei Patienten, für die die Anwendung eines
Thiazolidindions geeignet erscheint, wenn eine Thiazolidindion Monotherapie, zusammen mit einer Diät und Bewegung, den Blutzucker nicht
ausreichend kontrolliert. > in Kombination mit Insulin (mit oder ohne Metformin), wenn diese Behandlung allein, zusammen mit einer Diät und
Bewegung, den Blutzucker nicht ausreichend kontrolliert. GEGENANZEIGEN: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen
Bestandteile oder Vorgeschichte einer schwerwiegenden Überempfindlichkeitsreaktion gegen jeglichen Dipeptidyl Peptidase 4 (DPP4) Inhibitor,
einschließlich einer anaphylaktischen Reaktion, anaphylaktischem Schock und Angioödem. PHARMAZEUTISCHER UNTERNEHMER: Bristol Myers
Squibb/AstraZeneca EEIG, Bristol Myers Squibb House, Uxbridge Business Park, Sanderson Road, Uxbridge, Middlesex, UB8 1DH, Vereinigtes
Königreich, Kontakt in Österreich: Bristol-Myers Squibb GesmbH, Wien, Tel. +43 1 60143-0. VERSCHREIBUNGSPFLICHT/APOTHEKENPFLICHT:
NR, apothekenpflichtig. Stand: Dezember 2011
Weitere Angaben zu den besonderen Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
und sonstige Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit, Nebenwirkungen sowie Gewöhnungseffekte sind der veröffentlichten
Fachinformation zu entnehmen.
20
med.ium 11+12/2012
MEDIZIN IN SALZBURG
Orientierungshilfe
Radiologie
Trauma
MEDIZIN IN SALZBURG
Die Orientierungshilfe Radiologie ist eine Anleitung zum optimalen Einsatz der klinischen
Radiologie und wird von den
Fachverbänden Österreichische
Röntgengesellschaft (ÖRG), Verband für Bildgebende Diagnostik
Österreich (VBDO), Verband für
Medizinischen Strahlenschutz Österreich (VSMÖ) und Bundesfachgruppe Radiologie der Österreichischen Ärztekammer (BURA)
herausgegeben. Zweck der Orientierungshilfe Radiologie ist es, bei
diversen Krankheitsbildern dem
Zuweiser behilflich zu sein, die
zweckmäßigste, kosteneffizienteste und am wenigsten belastende
radiologische Untersuchungsmethode auszuwählen.
Klinische
Fragestellung
M.9.
Gesichtsschädelfraktur
M.10.
Nasenbeinfraktur
Radiologisches
Untersuchungverfahren
Grad der
Empfehlung
CT
Indiziert (P)
RÖ
Keine RoutineIndikation
RÖ Nasenbein
Indiziert (P)
Kommentar
Dedizierte Low-dose Protokolle
mindern die Strahlenbelastung
erheblich.
Die Radiographie ist bei
geringer Frakturwahrscheinlichkeit im Einzelfall
abzuwägen.
Axial und seitlich, zum Frakturnachweis als Grundlage für
die Reposition
Tabelle Indiziert (P) = Primäruntersuchung; Indiziert (W) = weiterführende Untersuchung;
Indiziert (nB) = nach Beobachtung
In den kommenden Ausgaben
vom med.ium soll anhand praktischer Fälle dem Leser die Benutzung der Orientierungshilfe Radiologie näher gebracht werden.
Abb. 1a Einteilung der
Mittelgesichtsfrakturen nach
LeFort.
FALL 1
Ein 60-jähriger Mann wird mit
dem NAW in den Schockraum eingeliefert, nachdem er lt. Fremdanamnese als Motorradfahrer mit
einem Fahrradfahrer kollidierte.
Der Patient ist zum Zeitpunkt der
Aufnahme ansprechbar und allseits orientiert. Klinisch zeigt sich
ein Brillenhämatom, starkes Nasenbluten und Krepitationen am
Nasenbein, sodass der Verdacht
auf Vorliegen einer Mittelgesichtsfraktur nahe lag.
Abb. 1b CT-Mittelgesicht axial;
Nasenbeintrümmerfraktur, Frakturen
des Nasoethmoidal-Komplexes,
Hämatosinus sphenoidalis,
Verschattung der Ethmoidalzellen.
Abb. 1c CT-Mittelgesicht axial;
Fraktur des Orbitabodens
und des Orbitadaches bds.
Abb. 1d CT-Mittelgesicht
coronar; Sprengung der
Sutura frontozygomatica
links, Fraktur der Maxilla.
med.ium 11+12/2012
21
MEDIZIN IN SALZBURG
Ass. Dr. Andrea
Dellacher
UI für Radiologie
Gemäß Orientierungshilfe Radiologie M.9.: Im durchgeführten
CT- Mittelgesicht, zeigen sich multiple Frakturen im Bereich des
Mittelgesichts (Orbitadach- und
Bodenfraktur bds., laterofaziale
Kieferhöhlenwand bds., Trümmerfraktur des Nasenbeins und
der Ethmoidalzellen, Fraktur des
linken Jochbogens), eine subtotale Verschattung der Kieferhöhlen,
sowie vollständige Verschattung
der Ethmoidalzellen und ein Hämatosinus
sphenoidalis.
Des
weiteren zahlreiche kleine Lufteinschlüsse im buccalen und nasalen Weichteilgewebe.
nachweisbar war, und sich postoperativ keine Komplikationen ergaben, konnte der Patient im guten AZ nach Hause entlassen
werden.
Unter Berücksichtigung der
Einteilung der Mittelgesichtsfrakturen in die 3 Grade nach LeFort
(siehe Abb. 1a), zeigten sich in
diesem Fall, Frakturen nach LeFort 1 bis 3.
Gemäß Orientierungshilfe Radiologie M
10.: Im durchgeführten RÖ-Nasenbein zeigt
sich eine Fraktur des Nasenbeins im distalen Drittel mit geringer Abkippung nach
kaudal. Die Spina nasalis anterior ist intakt.
Das Schädel-CT zeigte einen
unauffälligen cerebralen Befund.
Der Patient wurde nach Diagnostik und Erstversorgung auf die Intensivstation der kieferchirurgischen Abteilung zur weiteren
Versorgung verlegt. Operativ wurde eine Gaumenplatte zur Stabilisierung der sagittalen Oberkieferfraktur
eingebracht,
welche
mittels Drähten an, zuvor an den
Zähnen des Oberkiefers angebracht, Knopfbrackets, fixiert
wurden. Die Jochbogenfrakturen
wurden mittels Miniplatten osteosynthetisch versorgt.
Nachdem in den Kontroll-Schädel-CTs weiterhin keine Blutung
Die Gaumenplatte wurde für 4 Wochen belassen, die exoralen Nähte nach 7 Tagen
entfernt.
FALL 2
Ein 54-jähriger Mann wurde auf der HNOAmbulanz vorstellig, da er beim Versuch einen Streit zu schlichten, einen heftigen Ellbogenstoß ins Gesicht bekam. Klinisch
zeigte sich eine starke Schwellung im Bereich der Nase, sowie starkes Nasenbluten.
Der Patient wurde daraufhin zur operativen Sanierung stationär aufgenommen. Am
nächsten Tag erfolgte in Allgemeinnarkose
eine Nasenbeinreposition. Der peri- und
postoperative Verlauf waren unauffällig, sodass der Patient am 2. Tag post-OP entlassen werden konnte. Die Wiedervorstellung
zur Gipsabnahme und Kontrolle erfolgte
eine Woche später.
Abb. 2a RÖ-Nasenbein lateral
Abb. 2b cranial exzentrische Aufnahme p.a.
> Universitätsinstitut für Radiologie Landeskrankenhaus
Vorstand: Prim. Univ.-Prof. Dr. Klaus Hergan
Müllner Hauptstraße 48, 5020 Salzburg
Telefon +43 662 4482-3959, Fax DW -3964
med.ium 11+12/2012
23
MEDIZIN IN SALZBURG
Die Hautkrebsvorsorgeuntersuchung Salzburg
MEDIZIN IN SALZBURG
In den letzten beiden Jahren kamen erstmals Medikamente auf
den Markt, die bei einem metastasierenden Melanom eine Lebensverlängerung bewirken können.
Die Kosten für ein Medikament
gehen allerdings im Jahr in die Millionen Euro und es ist – das ist ja
letztendlich sehr positiv – mehr in
der „Pipeline“. So sehr man einerseits die
Forschung zur Behandlung des Melanoms
mit der Entwicklung von wirksamen Medikamenten vorantreiben soll, so einfach wäre
es andererseits, bei den Anfängen des Geschehens tätig zu werden. Der folgende
„Cartoon“ zeigt deutlich, dass es mit entsprechender Erfahrung möglich ist, durch
eine Untersuchung des gesamten Hautorgans und der einsehbaren Schleimhäute
Melanome klar zu erkennen (speziell mit dem
MANCH EINER HAT VIELE MUTTERMALE:
Dermatoskop) und mit der frühzeitigen Entfernung des äußerst
bösartigen „schwarzen Hautkrebses“ eine 100 %ige Heilung zu erreichen.
Die Hautkrebsvorsorgeuntersuchung Salzburg führt dieses einfache Prinzip treffend vor Augen:
Im Rahmen dieser Vorsorgeleistung können sich die Salzburger-
DIE EINZELNE PIGMENTIERTE LÄSION KANN SEIN:
Junktionsnaevus
Blauer Naevus
Dysplastisches Nävuszellnaevus-Syndrom
Dysplastischer Naevus
Melanom
SIE KÖNNEN AN VERBORGENEN STELLEN (ZWISCHENZEHENRAUM) LIEGEN:
MAN MUSS ÜBERALL SCHAUEN:
Angeborenes
Muttermal
Melanom
an der Brust
Dysplastischer
Spitznävus
Akrolentiginöses
Melanom
Combined Naevus
Melanom am
Mons pubis
24
med.ium 11+12/2012
MEDIZIN IN SALZBURG
„Mit entsprechender Erfahrung ist es möglich,
durch eine Untersuchung des gesamten Hautorgans
und der einsehbaren Schleimhäute Melanome klar
zu erkennen.“
NICHT VERSCHONT SIND DIE SCHLEIMHÄUTE (die erste Reihe: bei Kindern):
Naevus der Konjunktiva
Blauer Naevus
Granuloma pyogenikum
Melanom
Amalgam – Einsprengung
Melanom
Fixes Arzneimittelexanthem
NICHT VERSCHONT SIND DIE NÄGEL:
Naevuszellnaevus
Hämatom
Melanom
Amelanotisches Melanom nach
Abgehen der Nagelplatte
NICHT ALLES, WAS BEDROHLICH AUSSCHAUT, IST ES AUCH:
WENN ES BLUTET, IST ES ZU SPÄT!
Trophisches Ulcus
Knotiges Melanom
Angiokeratom
Verruca seborrhoica
pigmentata
med.ium 11+12/2012
25
MEDIZIN IN SALZBURG
Innen ab dem 15. Lebensjahr einmal jährlich bei den niedergelassenen DermatologInnen in
Stadt und Land Salzburg beraten
und untersuchen lassen. RisikopatientInnen sogar zweimal jährlich. Neben dieser für den Patienten kostenlosen Untersuchung
der Haut einschließlich der einsehbaren Schleimhäute klären die
HautärztInnen ihre PatientInnen
auch über das richtige Verhalten
im Umgang mit der Sonne auf.
Das von AVOS koordinierte Vorsorgeprogramm zur MelanomFrüherkennung wird vom Gesundheitsressort des Landes und
von den Krankenkassen finanziert. Seit 1993 ließen sich 196.537
SalzburgerInnen untersuchen, es fanden
sich 911 Melanome und 708 von diesen hatten eine Tumordicke nach Breslow (BreslowIndex – siehe Tabelle 2) von weniger als 0,75
Millimeter. Hier ist nach einer operativen
Entfernung – meist ein kleiner Eingriff - mit
einer an 100 % grenzenden Wahrscheinlichkeit mit einer Heilung zu rechnen. Es bleibt
zu wünschen, dass 1.) dieses äußerst erfolgreiche Konzept in den künftigen Jahren
fortgeführt wird und 2.) das Programm auf
andere Bundesländer in Österreich ausgedehnt wird . Hervorragend wäre es allerdings, wenn man in einem landesweiten
Programm alle SchülerInnen in ihrem letzten Schuljahr einmal einer Hautkrebsvorsorgeuntersuchung unterziehen und sie über
die Sinnhaftigkeit des Unterfangens aufklären könnte.
TABELLE 2: BRESLOW-INDEX
Tumordicke
5-JahresÜberlebensrate
0,0 – 0,75 mm
100 %
0,76 – 1,50 mm
74 %
1,51 – 2,25 mm
79 %
2,26 – 3,00 mm
44 %
> 3,00 mm
22 %
TABELLE 1: TEILNEHMENDE ÄRZTE/ÄRZTINNEN
ID
Nachname
Vorname
Straße
PLZ
Ort
21
Benesová
Jitka
Klausgasse 49
5730
Mittersill
2
Eckstein
Gerald
Nonntaler Hauptstraße 112
5020
Salzburg
23
Fiebiger
Manfred
Linzer Gasse 4
5020
Salzburg
24
Hangler
Walter
Alte Bundesstraße 4
5500
Bischofshofen
15
Hantich-Hladik
Birgitt
Davisstr. 7
5400
Hallein
22
Jenke
Andreas
Hauptstraße 15
5600
St. Johann
5
Kaserer
Christine
Rupertgasse 4
5020
Salzburg
7
Maczek
Christian
Schillerstraße 8 a
5700
Zell am See
18
Olsacher
Günther
Schwimmschulgasse 8
5580
Tamsweg
25
Perner
Helga
Gaisbergstraße 18
5020
Salzburg
10
Scheiber
Wolfgang
Kuffergasse 5/1
5400
Hallein
11
Schöner
Nikolaus
Alpenstraße 48/1/8
5020
Salzburg
12
Stöger
Adelheid
Aignerstraße 69
5020
Salzburg
13
Stöger
Peter
Bahnhofstraße 11
5202
Neumarkt
20
Tögel
Richard
Salzburger Straße 56
5110
Oberndorf
16
Triendl
Claudia
Lofererstr. 42a
5760
Saalfelden
19
Wieser
Manfred
Griesgasse 31
5020
Salzburg
14
Willerth
Günther
Schwarzstraße 21
5020
Salzburg
> Univ.-Prof. Dr. Helmut Hintner
Vorstand der Universitätsklinik
für Dermatologie der
Paracelsus Medizinischen
Universität Salzburg
Müllner-Hauptstraße 48
5020 Salzburg
Telefon +43 662 4482-3001
Fax +43 662 4482-3003
[email protected]
PRAXISGRÜNDUNGSKREDIT
Das Spezial-Angebot für einen begünstigten Praxisgründungskredit der
Ärztebank für die Ärzte Österreichs.
Produktübersicht:
Anspruch:
Bei erstmaliger Praxisgründung steht dieser Kredit bis max. EUR 75.000,- allen ordentlichen
Mitgliedern der jeweiligen Landesärztekammer zur Verfügung. Der Kredit kann einmalig
frühestens drei Monate vor und längstens drei Jahre nach erstmaliger Praxiseröffnung in
Anspruch genommen werden.
Konditionen:
Der Zinssatz p.a. passt sich an den Euribor (3-Monats-Euribor des Quartalsletzten für das
Folgequartal) zuzüglich eines Aufschlags von 0,75% (kaufmännisch gerundet auf 1/8%)
an. Die Anpassung des Zinssatzes erfolgt vierteljährlich jeweils am 01.01., 01.04., 01.07.
und 01.10. j.J.
Repräsentatives Beispiel (Oktober 2012)
< Einmalbarkredit Praxisgründung
< Sollzinssatz: 1 % (gemäß der oben angeführten Berechnung)
< Gesamtkreditbetrag: EUR 75.000,< Laufzeit: max. 10 Jahre (Rückzahlung durch 120 monatliche Pauschalraten á EUR 661,-)
< Eventuelle zahlungsfreie Anlaufzeit von 1 Jahr
< Besicherung: Ablebensversicherung. In begründeten Fällen kann eine zusätzliche
Besicherung mit Berufsunfähigkeitsschutz verlangt werden.
< Effektiver Jahreszinssatz: 1,1%
< Gesamtbetrag über die Kreditlaufzeit: EUR 79.316,-
1090 Wien, Kolingasse 4
Tel. +43/1/521 07-0
4020 Linz, Hafnerstraße 11
[email protected] Tel. +43/732/77 00 99-0
5020 Salzburg, Makartplatz 7
Tel. +43/662/87 04 83-0
Bank für Ärzte
und Freie Berufe AG
www.aerztebank.at
6020 Innsbruck, Museumstraße 8
Tel. +43/512/56 09 05-0
8010 Graz, Herrengasse 9
Tel. +43/316/81 10 41-0
9020 Klagenfurt, St. Veiterstraße 34/3
Tel. +43/664/886 36 411
med.ium 11+12/2012
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WISSENSWERTES
Wissenswertes
Doc-Shots
WISSENSWERTES
„Boxenstopp“
INITIATIVE „SALZBURGER
MÄNNERGESUNDHEIT“
GEHT IN DIE 3. RUNDE
UND BITTET DIE MÄNNER
ZUM „BOXENSTOPP“
Die 2009 gestartete Initiative
„Salzburger Männergesundheit“
geht 2012 mit der Aktion „Boxenstopp – damit man(n) im Rennen
bleibt“ in die dritte Runde. Um
beim „Vorsorgemuffel Mann“
mehr Bewusstsein für den eigenverantwortlichen Umgang mit seiner Gesundheit zu schaffen und
mehr Männer zur regelmäßigen
Inanspruchnahme der Vorsorgeuntersuchung zu bewegen, geht
die Initiative diesmal in Salzburger
Industriebetriebe und bittet deren
Mitarbeiter zum gesundheitlichen
„Boxenstopp“ in den „Männergesundheitsbus“.
Weiter keine
Einigung bei
Gehaltsverhandlungen
NÄCHSTE VERHANDLUNGSRUNDE SOLL IM JÄNNER 2013
FOLGEN
(LK) Weiter kein Ergebnis gibt es bei den
Gehaltsverhandlungen zwischen der Salzburger Landesregierung und der Personalvertretung des Landes sowie dem Betriebsrat der
Landeskliniken nach einer weiteren Verhandlungsrunde am 18. Dezember 2012. Die nächsten Gespräche sollen im Jänner 2013 folgen.
Die Landesregierung hat eine nachhaltige
Gehaltserhöhung von rund 4,7 Millionen Euro
angeboten.
Das Angebot der Landesregierung sah eine
Erhöhung aller Gehälter um 40 Euro monatlich pro Bediensteter/m, 14 Mal pro Jahr, vor,
was einer Erhöhung aller Bruttoeinkommen
der Landesbediensteten von jeweils 560
Euro pro Jahr entspricht. LHF Burgstaller,
LH-Stv. Haslauer und die LR Eisl und Blachfellner plädierten für eine dauerhafte Lohner-
höhung. Die Forderung der Personalvertretung lag bei 50 Euro
monatlich, zuzüglich einer Erhöhung der Zulagen.
„Unser Angebot ist, jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter
eine dauerhafte Lohnerhöhung
zu geben, die sich ab 2013 auf
dem Lohnzettel wiederfinden
soll und auch für die Folgejahre
erhalten bleibt“, so Burgstaller.
„Uns ist eine nachhaltige und gute
Lösung für das Land und seine
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
wichtig. Diese positiven Gespräche werden im Jänner mit der Personalvertretung
weitergeführt“,
sagten LH-Stv. Haslauer und LR
Eisl.
Die Erhöhung sollte nicht nach
einem Prozentsatz erfolgen, sondern allen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern in einem gleich hohen Absolutbetrag gewährt werden.
Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz,
18. Dezember 2012
> Die Details zur Vorsorgeaktion „Salzburger Männergesundheit 2012“ finden Sie
http://gesundheitsalzburg.at
Bild: LMZ Salzburg Bilddatenbank
Die Abnahme einer Blutprobe,
die Messung und Ermittlung von
Blutdruck und Body-Mass-Index
sowie das Ausfüllen eines Fragebogens zur persönlichen Gesundheit zählen zu den Stationen im
Bus. Die Umsetzung erfolgt an
sechs Aktionstagen zwischen 20.
und 27. November in sechs bekannten Industriebetrieben im
Bundesland Salzburg. Mehr als
600 Männer haben sich zu den
freiwilligen
Gesundheitschecks
angemeldet.
Mehr als 3.500 Landesbedienstete bei Demo. Am 10.12.2012 sind in der Stadt Salzburg wieder die
Landesbediensteten auf die Straße gegangen - sie forderten eine Gehaltserhöhung anstatt einer
Einmalzahlung. Bei der Großdemonstration zum Sitz der Landesregierung im Chiemseehof.
28
med.ium 11+12/2012
WISSENSWERTES
AVOS als verlässlicher Partner in
der regionalen Gesundheitsvorsorge
Nutzen Sie das Angebot von AVOS für Ihre Praxis: AVOS koordiniert und
organisiert Nichtraucher- und Diabetes-Schulungen für Ihre PatientInnen.
Auch Lebensstilgruppen zur Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen
laufen über AVOS.
Bild: fotolia
WISSENSWERTES
Die Aufgabe der klassischen Prävention ist es, Krankheiten durch gezielte Maßnahmen zu verhindern, bevor sie
entstehen. AVOS – vor knapp 40 Jahren als „Arbeitskreis
für Vorsorgemedizin Salzburg“ gegründet – steht Salzburgs niedergelassenen ÄrztInnen als verlässlicher Partner
zur Seite, wenn es darum geht, solche Maßnahmen organisatorisch zu planen und umzusetzen. Vor allem jene Angebote, die DiabetikerInnen im Umgang mit ihrer Krankheit
schulen und RaucherInnen dabei helfen ihr Laster loszuwerden haben sich langjährig bewährt. Im Vergleich dazu
relativ jung sind die Lebensstilgruppen zur Verbesserung
der Herz-Kreislauf-Gesundheit, bei denen AVOS im Hintergrund für den reibungslosen Ablauf sorgt. „Vor allem im niedergelassenen Bereich bietet AVOS mit seinen Angeboten
wesentliche Ergänzungen für die Therapie und Betreuung
von schwierig zu behandelnden Erkrankungen. Sie überweisen die PatientInnen zu diesen vorsorgemedizinischen
Gruppenangeboten, die weitere Abwicklung übernimmt
AVOS“, erklärt Vorstandsvorsitzender Dr. Peter Kowatsch.
SALZBURG RAUCHFREI –
NICHTRAUCHER-SCHULUNGEN VON AVOS
AVOS bietet für aufhörwillige RaucherInnen unter dem
Motto „Salzburg Rauchfrei“ ein wissenschaftlich fundiertes
Erfolgsprogramm für sechs bis zwölf TeilnehmerInnen pro
Gruppe. In sechs Modulen werden diese durch speziell trainierte PsychologInnen begleitet, beraten, motiviert und
zudem durch eine Gruppe Gleichgesinnter unterstützt, das
Rauchen aufzugeben.
med.ium 11+12/2012
WISSENSWERTES
29
Dr. Peter Kowatsch
Vorstandsvorsitzender
Der Erfolg des Programms „Salzburg Rauchfrei“ hängt
stark von der Mithilfe der niedergelassenen ÄrztInnen ab,
die ihre PatientInnen auf das Angebot hinweisen und zur
Teilnahme motivieren. Wesentlicher Aspekt der AVOSRaucherentwöhnung ist der dezentrale und möglichst bevölkerungsnahe Ansatz. So können Schulungen auch direkt in der Praxis abgehalten werden, wodurch die
Schwelle für den Einstieg zum Ausstieg für RaucherInnen
deutlich reduziert wird. Die Anmeldung erfolgt entweder
direkt in der Ordination oder bei AVOS. Um die Zielgruppe
vor Ort zu erreichen und Interesse für die Teilnahme an den
Kursen zu wecken, organisiert AVOS auch Informationsveranstaltungen in den Gemeinden.
Das „Salzburg Rauchfrei“-Programm ist eine Kooperation des Gesundheitsressorts des Landes Salzburgs, der
SALK, den Salzburger Krankenkassen und AVOS. AVOS
sendet Ihnen bei Bedarf gerne Infofolder mit Anmeldekarten für das Programm zu. Aufhörwillige RaucherInnen
können sich bei AVOS auch online unter folgendem Link
für eine Raucherentwöhnung in ihrer Nähe anmelden:
http://avos.at/pdf/Formular_Anmeldekarte_Rauchfrei_
verteilt_0001.pdf.
DIABETES-SCHULUNGEN FÜR
TYP-II-DIABETIKERINNEN
Ebenfalls dezentral bietet AVOS im Auftrag des Landes
Schulungen für Typ-II-DiabetikerInnen an. Speziell ausgebildete ÄrztInnen und DiabetesberaterInnen unterstützen
die Betroffenen beim erfolgreichen Selbstmanagement
ihrer Erkrankung. Im Rahmen von vier Modulen über jeweils zwei Stunden werden die PatientInnen in Kleingruppen von drei bis max. zwölf Personen im richtigen Umgang
mit ihrer Erkrankung geschult.
Um eine Diabetes-Schulung durchführen zu können, benötigen Sie als schulende/r Arzt/Ärztin eine spezielle Ausbildung, die über die Salzburger Ärztekammer regelmäßig
angeboten wird. Sobald Sie nach erfolgter Ausbildung drei
Teilnehmende gefunden haben, können Sie bei AVOS
telefonisch unter: 0662 887588-0 bzw. per E-Mail unter:
[email protected] eine Schulung anmelden. AVOS übernimmt
in der Folge die Organisation der Kurse (Termine, DiabetesberaterIn, Unterlagen und Abrechnung) in Abstimmung
mit Ihrer Praxis. Die Salzburger Sozialversicherungsträger
und das Gesundheitsressort Salzburg fördern die wichtigen Schulungen, sodass für die PatientInnen nur ein Kostenbeitrag von EUR 10,- entsteht. Eine Schulung wird alle
fünf Jahre von den Krankenkassen unterstützt.
Über ein entsprechendes Online-Formular können sich
DiabetikerInnen unter folgendem Link auch selbst für eine
Schulung bei AVOS anmelden: http://www.avos.at/pdf/
Diabetes_Anmeldeformular_verteilt.pdf. Eine Anmeldekarte finden DiabetikerInnen ebenso beiliegend in den
Diabetes-Foldern von AVOS, die Sie bei AVOS für Ihre
Praxis bestellen können.
LEBENSSTILGRUPPEN IN DEN GEMEINDEN
Wie sehr aktive Vorsorge für eine bessere Herz-KreislaufGesundheit das eigene Wohlbefinden steigert, erfahren in
Salzburg Teilnehmende der Lebensstilgruppen von AVOS.
In einem Zeitraum von drei Monaten werden die acht bis
zwölf TeilnehmerInnen intensiv in Ernährung, Bewegung
und seelischer Gesundheit/Entspannung geschult und begleitet. In Workshops, Vorträgen und praktischen Übungseinheiten wird spannendes Wissen vermittelt, werden
Stärken unterstützt und Schwächen mit Hilfe kleiner Tipps
und Tricks vermindert oder in Stärken verwandelt.
Die Einbeziehung der örtlichen Ärzteschaft ist in diesem
Projekt besonders wichtig. Die Teilnehmer/innen der Lebensstilgruppen sollen zu Projektstart eine Gesundenuntersuchung bei ihrem Arzt/ihrer Ärztin des Vertrauens absolvieren. In den teilnehmenden Gemeinden haben die
praktischen Ärztinnen und Ärzte das Projekt großteils seit
Beginn voll unterstützt und ihren PatientInnen die Teilnahme an einer Gruppe empfohlen.
AVOS begleitet im Rahmen des Projektes „Gesundes
Salzburg 2010“ seit 2009 13 Salzburger Gemeinden bei
der Installierung von Lebensstilgruppen, die aus Mitteln
des Fonds Gesundes Österreich und dem Land Salzburg
finanziert werden. Ab 2013 wird das bewährte Projekt über
die Finanzierung der Krankenkassen weitergeführt.
> Nähere Informationen zu diesen und allen
weiteren AVOS-Angeboten erhalten Sie bei
AVOS unter Telefon +43 662 887588-0 oder
im Internet unter: www.avos.at
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med.ium 11+12/2012
WISSENSWERTES
Sexualmedizin
in aller Munde
Von 16. bis 18. November fand erstmals in Salzburg die Jahrestagung der
Österreichischen Akademie für Sexualmedizin und der Deutschen Gesellschaft
für Sexualmedizin, Sexualtherapie und Sexualwissenschaft statt. Mit wichtigen
und erstaunlichen Erkenntnissen für alle Beteiligten.
Julia Heuberger-Denkstein
Wie nutzen Kinder und Jugendliche das Internet um erotische Selbstdarstellungen zu verbreiten und privat produzierte Pornografie zu konsumieren oder sexuelle Kontakte
anzubahnen? Welche Auswirkungen hat diese mobile, sexuell motivierte und interaktive Nutzung der sozialen Medien für die psychosexuelle Entwicklung der Jugend? Wie
werden sexuelle Präferenzstörungen oder Paraphilien richtig diagnostiziert und welche Bedeutung kommt dabei
den drei Dimensionen von Sexualität – Bindung, Lust, Fortpflanzung – zu? Welche medikamentösen Behandlungsoptionen gibt es in der Sexualmedizin? Und: Auch in Ihrer
Praxis gibt es homosexuelle Männer. Was ein Arzt darüber
wissen sollte und wie er auf diese Patienten speziell eingehen kann.
Fragen wie diese und viele weitere aktuelle Aspekte der
Sexualmedizin wurden in Vorträgen und praktischen
Workshops bei der Jahrestagung für Sexualmedizin, die
von 16. bis 18. November in der Edmundsburg am Salzburger Mönchsberg stattfand, erörtert. „Mit dem Kongress blicken wir weiter in die Zukunft der Sexualmedizin und haben den Auftrag, die erörterten Ansätze mit Leben zu
erfüllen und KollegInnen aus allen medizinischen Disziplinen
zu motivieren, sich sexualmedizinisch weiterzubilden, damit die moderne Medizin der sexuellen Gesundheit in kompetenter Weise gerecht werden kann,“ sagt Dr. Marianne
Greil-Soyka, Organisatorin und Präsidentin der ersten
gemeinsamen Jahrestagung für Sexualmedizin und Sexualtherapie der Österreichischen Akademie für Sexualmedizin und der Deutschen Gesellschaft für Sexualmedizin, Sexualtherapie und Sexualwissenschaft.
Das Programm der Tagung kann als überaus hochkarätig
bezeichnet werden. „Workshops wie jener über Sexualmedizin und Internet sind zukunftsweisend und bieten den
Teilnehmern wichtige Erkenntnisse für die eigene Praxis“,
sagt Dr. Greil-Soyka. So fand am ersten Kongress-Tag mit
Vorträgen „Wieviel Sexualmedizin braucht die Andrologie?“, „Indikationen, Durchführung und Nebenwirkungen
einer Testosteronsubstitution“, oder „Endokrinologie des
weiblichen Orgasmus“ eine Einführung über aktuelle Entwicklungen der Sexualmedizin statt. Bei dem ersten
abendlichen Come-together am Freitag in der Edmundsburg war die Atmosphäre gleichzeitig angeregt und entspannt, die Bewirtung freundlich, die dargebotenen Häppchen ausreichend und köstlich.
Am Samstag stand der Themenblock „Herausforderung
Sexualmedizin“ mit Vorträgen über „Sexualmedizinische
Störungsbilder in der Praxis“, „Homosexualität in der Praxis“
und „Sexualität im Kindes- und Jugendalter“ auf dem Programm. Im Anschluss der wichtige Themenkomplex „Perspektiven sexualmedizinischer Tätigkeit in der Onkologie“.
Bei den diversen Workshops am Nachmittag gab es für
die 200 Teilnehmer aus Deutschland und Österreich die
Gelegenheit, einzelne Themen intensiv zu bearbeiten. Im
Anschluss daran fand einer der Höhepunkte der Tagung,
die Festveranstaltung mit der renommierten österreichischen Künstlerin Prof. Valie Export und dem Psychoanalytiker Prof. August Ruhs zum Thema „Liebe, Leidenschaft,
Bild: fotolia
WISSENSWERTES
med.ium 11+12/2012
WISSENSWERTES
31
Dr. Marianne
Greil-Soyka,
Organisatorin und
Präsidentin
Beziehung und Sexualität“ statt. Auch der Galaabend im
Kavalierhaus Klessheim, mit musikalischer Begleitung von
Ensemblemitgliedern des Mozarteumorchesters, machten
den Kongress zu einer stimmungsvollen und überaus gelungenen Veranstaltung.
„Diese binationale Veranstaltung ist angenehm und befruchtend “, sagt demnach auch der Vorstand der deutschen Gesellschaft, Dr. Hartmut Bosinski, „wir wollen die
deutschsprachigen Länder vernetzen, voneinander profitieren und den Weg gemeinsam weitergehen. Mit Wehmut bemerkt er: „Wir blicken mit Neid nach Österreich,
denn in Deutschland ist die Sexualmedizin nur eine Weiterbildung. Die Österreicher haben die Brisanz und Wichtigkeit dieser Fortbildung erkannt und das Diplom für Sexualmedizin eingeführt. Dafür kämpfen wir noch.“
Dennoch, so der Experte, sei das Problembewusstsein in
Deutschland höher, da es bereits zahlreiche Gynäkologen,
Onkologen, Psychiater, Psychologen und Allgemeinmediziner mit der Zusatzqualifikation Sexualmedizin gäbe.
Demnach ist das Ziel in Deutschland die Anerkennung der
Zusatzausbildung Sexualmedizin als Diplom. „In Österreich geht es darum, noch mehr Ärzten und Ärztinnen die
Wichtigkeit der Sexualmedizin und ihre salutogene Wirkung zum Wohle der Patienten näher zu bringen und sie
zur Ausbildung zum oder zur SexualmedizinerIn zu motivieren,“ sagt die Präsidentin der Österreichischen Akademie, Dr. Greil-Soyka.
Am Sonntag stand der Themenblock „Sexualität und Medizin in modernen Zeiten und die Zukunft der Sexualmedizin
und der Sexualtherapie“ auf dem Programm. Mit dem Vortrag von Pille-Erfinder Prof. Carl Djerassi wurde dabei die
Frage erörtert, was „Sexualunterricht mit der Trennung
zwischen Sex und Reproduktion zu tun hat.“ Essenz seines
überaus imposanten Vortrages: Frauen wie Männer sollten
sich in Zeiten, wo Kinder immer später auf die Welt kommen, sowohl Ei- als auch Samenzellen einfrieren lassen, um
zur gegebenen Zeit auch wirklich gesunde Zellen zur Verfügung zu haben. Aber nicht nur Prof. Carl Djerassi, auch
die Vortragenden bzw. Workshopleiter Christoph J. Ahlers,
Prof. Bosinski, Prof. Beier gelten als wahre Kapazunder auf
dem Gebiet der Sexualmedizin.
Das Resümee der Anwesenden fiel entsprechend positiv
aus: „Den Spagat zwischen wissenschaftlicher und prakti-
scher Relevanz zu schaffen ist schwer. Aber ich habe Neuigkeiten gehört und in puncto Homosexualität sowie Sexualität und Internet wichtiges dazugelernt. Der Rest ist
guter Schwung, sich mit dem Thema zu beschäftigen,“
sagt etwa Dr. Markus Valk, Gynäkologe mit Sexualmedizinscher Weiterbildung aus Wesel.
Für Fr. Dr. Theresa Schätz, Gynäkologin am Krankenhaus
der Barmherzigen Brüder in Salzburg sagt: „Gerade als
Frau in der Gynäkologie – meine Chefs sind allesamt Männer – werde ich von Frauen öfters auf sexualmedizinische
Probleme angesprochen. Vor allem der Themenblock „Sexualmedizin in der Onkologie“ ist für mich von großer Bedeutung, da dieses Thema meine Arbeit betrifft und ich
auf diesem Gebiet Know How dazu gewinnen möchte.“
Eine niedergelassene Psychiaterin aus Ravensburg meint,
die Tagung behandle das Thema „vielseitig und brauchbar
für den klinischen Alltag, wobei auch Randphänomene
und neue Richtungen beleuchtet wurden“. Bei den Workshops bestand die Möglichkeit „sehr konkrete Antworten
zu bekommen und sich mit anderen Experten austauschen
zu können.“
Bei dem Schlusswort von Prof. Köhn lobte dieser ausgiebig auch den gelungenen Kongress und die Organisatoren: „Wir bedanken uns bei unseren Gastgebern für die
gute Stimmung, die tolle Organisation in diesen großartigen Räumlichkeiten sowie die österreichische Gemütlichkeit, die diesen Kongress zu etwas ganz besonderem gemacht haben! Der Applaus war laut und anhaltend.
Künstlerin
Prof. Valie
Export und
Psychoanalytiker
Prof. August
Ruhs
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WISSENSWERTES
med.ium 11+12/2012
Buchrezensionen
WISSENSWERTES
> Hautkrankheiten mit dazugehörigen TCM-Nahrungsmittelempfehlungen und Empfehlungen mit westlichen
Nahrungsmitteln
> Wirkungen von Lebensmitteln bei
Hauterkrankungen
Pöckl, Herlinde
Stöger, Adelheid
Hauterkrankungen von A bis Z –
Hilfe mit westlicher Ernährung
und nach der TCM
2012, 288 Seiten, € 24,90
Ein umfassender, übersichtlicher und vom Ansatz
her einzigartiger Ratgeber zu den vielfältigen
Hauterkrankungen und ihren Behandlungsmöglichkeiten
im Sinne der Traditionellen Chinesischen Medizin.
Dieses Buch soll dazu beitragen, Ihnen grundlegendes
Wissen über Ernährung und deren Einfluss auf Ihre Haut
zu vermitteln. Allein der regelmäßige Genuss bestimmter
Nahrungsmittel kann bei Erkrankungen oder auch
Irritationen der Haut Beschwerden lindern oder sogar
heilen.
Hinzu kommen die zahlreichen äußerlichen
Anwendungsmöglichkeiten, die mit detaillierten
Herstellungs- und Mengenangaben vorgestellt werden.
Alle Angaben basieren auf den Erkenntnissen der
Traditionellen Chinesischen sowie unserer westlichen
Medizin und sind teilweise über Jahrhunderte erprobt.
INHALT
> Unsere Haut
> Was ist Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)?
> Ernährung und Nahrung
MESOTERIK – Die beste Medizin.
Eine neue visionäre Sicht der
ganzheitlichen Medizin
2012, 262 Seiten, € 19,–
MESOTERIK stellt einen völlig neuen Begriff für
dialektisches oder verbindendes Denken vor, ohne das
wie längerfristig nicht mehr überleben können. Herlinde
Pöckl versteht unter Mesoterik die Überbrückung von
Gegensätzen wie Esoterik und Exoterik, also unserer
Innenwelt, die aus Seele und Geist besteht, mit der
Außenwelt, der sichtbaren oder materiellen Welt.
MESOTERIK ist auch eine neue Form der Medizin.
Denn diese sieht den Menschen sowohl als göttliches
als auch als menschliches Wesen, das deshalb nicht nur
den Gesetzen auf der Erde, sondern auch den
göttlichen Gesetzen unterliegt. Aufgrund dieser
Tatsache benötigen Sie für Ihre Gesundheit
weder Pillen noch eine Energie
gieübertragung, sondern nur eine
ne
andere Denkweise als die üblich
lich
logische. Mesoterisches Denken
ken
hilft unser Ego zu überwinden
en
und einen Bewusstseinssprung
ng
zu vollziehen, der durch eine
Schwingungserhöhung am
21. Dezember 2012 unterstützt
zt
werden kann. Und somit sind
d
auch aus aktuellem Anlass
der 21. Dezember sowie
Bewusstsein, Unterbewusstsein und Überbewusstsein
ein Kapitel dieses
Buches.
med.ium 11+12/2012
33
AUS- UND FORTBILDUNG
Fortbildungsakademie der
Salzburger Ärztekammer
ABENDFORTBILDUNG:
JÄNNER BIS JUNI 2013
Sämtliche Veranstaltungen im
Rahmen der Abendfortbildung
werden mit jeweils zwei Punkten
für das Diplomfortbildungs-Programm der Österreichischen
Ärztekammer angerechnet.
Beginn für alle Veranstaltungen
jeweils um 19.30 Uhr, keine
Anmeldung erforderlich
> BURN OUT – WAS NUN?
Dienstag, 8. Jänner 2013
Schwarzach
Mittwoch, 9. Jänner 2013
Salzburg
Dienstag, 15. Jänner 2013
Zell am See
> ENTZÜNDLICHE
HNO-ERKRANKUNGEN
AUS KOMPLEMENTÄRMEDIZINSCHER SICHT
Dienstag, 5. Februar 2013
Schwarzach
Mittwoch, 6. Februar 2013
Salzburg
Dienstag, 12. Februar 2013
Zell am See
> SEXUALMEDIZIN
Dienstag, 5. März 2013
Schwarzach
Mittwoch, 6. März 2013
Salzburg
Dienstag, 12. März 2013
Zell am See
> PIGMENTIERTE HAUTTUMORE:
DIAGNOSTIK, THERAPIE UND
PROPHYLAXE
Dienstag, 2. April 2013
Schwarzach
Mittwoch, 3. April 2013
Salzburg
Dienstag, 9. April 2013
Zell am See
> APOPLEXIE: MEDIKAMENTÖSE UND
NICHT-MEDIKAMENTÖSE THERAPIEN
AM PRÜFSTAND
Dienstag, 7. Mai 2013
Schwarzach
Mittwoch, 8. Mai 2013
Salzburg
Dienstag, 14. Mai 2013
Zell am See
> DIE KRANKE SCHWANGERE
Dienstag, 4. Juni 2013
Schwarzach
Mittwoch, 5. Juni 2013
Salzburg
Dienstag, 11. Juni 2013
Zell am See
WEITERE TERMINE
MEDIZINISCHE
FORTBILDUNG
FÜR ORDINATIONSASSISTENTINNEN
Beginn für alle
Veranstaltungen
jeweils um 19.00 Uhr.
Keine Anmeldung erforderlich.
Infos auch unter:
www.arztassistenz.at
> LABORMEDIZIN
Montag, 28. Jänner 2013
Salzburg
> CHIRURGIE
Montag, 11. März 2013
Salzburg
> MODERNE WUNDVERSORGUNG IN DER PRAXIS
Mittwoch, 17. April 2013
Zell am See
> ALLES RUND UM DIE
ABRECHNUNG
Montag, 17. Juni 2013
Salzburg
Bild: fotolia
AUS- UND FORTBILDUNG
> INFORMATION: Helmut Böhm,
Telefon +43 662 871327-120,
Fax +43 662 871327-35,
[email protected]
34
AUS- UND FORTBILDUNG
BILDUNGSPARTNERSCHAFT
WINTER 2012
> „ICH HABE KEINE ZEIT MICH ZU BEEILEN!“ –
SELBSTCOACHING UND ZEITMANAGEMENT
FÜR ÄRZTE UND ÄRZTINNEN
22. Jänner 2013, 18.45 bis 22.30 Uhr
Ärztekammersaal, Bergstraße 14 (Innenhof),
5020 Salzburg
Inhalte:
> Mein Wesen und meine Verhaltenstendenzen beim
Thema Zeit und Stress
> Identifikation individueller Zeitdiebe
und Behandlungsmethoden
> Das „SOR-Modell“ des Zeit- und Selbstmanagements
> Wesensgerechte Planungsmethoden anwenden
> Effizientes Planen und Durchführen von Gesprächen
> Tagesarbeit effizient und effektiv erledigen
> Alpen Methode und Eisenhower Technik
praxisgerecht einsetzen
> Das „Saluto-Genese-Modell“ und „Die Stille Stunde“
als Burn-Out-Prophylaxe
Referentin: Dr. Carola Payer,
PAYER & PARTNER change agency
> „ARZTHAFTUNG & AUFKLÄRUNG“
19. Februar 2013, 18.45 bis 22.30 Uhr
Ärztekammersaal, Bergstraße 14 (Innenhof),
5020 Salzburg
Ziele des Seminars:
> Rechtlicher Überblick über relevante Rechtsbereiche
> Schadenersatz bzw. haftungsrechtliche Folgen
> Beispiele aus der Praxis
> Tipps zur Umsetzung und Handhabung
med.ium 11+12/2012
Methoden: Vortrag mit Fragen nach jeweiligen
Themenkreis, Besprechung von Fällen im Sinne einer
Diskussion, bitte offene Fragen im Themenkreis
Arzthaftung vorbereiten und mitbringen.
Referentin:
Mag. Isabell Feil, Rechtsabteilung Ärztekammer
Salzburg
> Information und Anmeldung jederzeit möglich:
Frau Conny Ruhland, Telefon +43 662 871327-115,
Fax DW -35, [email protected]
Ärztebetreuung in der
Salzburger Sparkasse
Ärzte erwarten hohe Qualitätsstandards. Deshalb werden Ärzte in der
Salzburger Sparkasse in Stadt und Land Salzburg seit mehr als 10 Jahren
YRQ VSH]LHOO DXVJHELOGHWHQ )UHLEHUXÁHUEHWUHXHUQ EHUDWHQ 'DGXUFK ZLUG
im gesamten Bundesland eine umfassende und kompetente Beratung
von Ärzten gewährleistet.
1HEHQIDFKVSH]LÀVFKHP.QRZKRZZHUGHQDXFKHLJHQVDXIbU]WH]XJH
schnittene Produkte angeboten: AESCULAP- und Turnusärztekonto sowie
PD‰JHVFKQHLGHUWH.UHGLWDQJHERWHVLQGKLHUEHLVSLHOKDIW]XQHQQHQ
Beratungszentrum Freie Berufe
für Stadt Salzburg und Umgebung
Inhalte:
> Rechtliche Grundlagen insbesondere Aufklärungspflichtverletzung Behandlungsfehler
> Dokumentationspflicht
> Verschwiegenheitspflicht/Durchbrechung
Einsichts- und Auskunftsrechte
> Antikorruptionsgesetz
> Schadenersatzrechtliche Folgen und Haftung
mit Beispielen aus der Praxis
Ein Team von neun
Spezialisten unter der
Leitung von Ursula Minuth
freut sich auf Ihren Besuch.
Salzburger Sparkasse Bank AG
Beratungszentrum Freie Berufe
5021 Salzburg
Alter Markt 3, 4.OG
Tel.: 050100 - 47148
E-Mail: [email protected]
sparkasse.at
www.salzburger-sparkasse.at
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35
SERVICE
Bücher für
MedizinerInnen
SERVICE
Battegay,
Edouard (Hrsg.)
Fleischmann, Thomas (Hrsg.)
Siegenthalers
Differenzialdiagnose Innere
Krankheiten –
vom Symptom zur Diagnose
Klinische Notfallmedizin.
Zentrale und interdisziplinäre Notaufnahmen
2012, 775 Seiten, 250 Abb.,
100 Tab., € 174,80, Mit Zugang
zum Elsevier-Portal
Das Buch stellt Diagnose,
Therapie und Risikoabschätzung
der in der Notaufnahme
relevanten Krankheiten, Intoxikationen und Verletzungen
fundiert vor und vermittelt Ihnen
das nötige Hintergrundwissen.
Einzigartig ist die Gliederung
nach Symptomen, die die Arbeit
in der Notaufnahme wiederspiegelt.
> Erstellung der Erstdiagnose
> Festlegung des
Behandlungsverlaufs
> Erstbehandlung
> Einbeziehung weiterer
Fachabteilungen
> Nach dem
Europäischen
Curriculum zum
Facharzt Notfallmedizin
> Mit Handlungsanweisungen und
Algorithmen
20. Aufl., kompl. überarb. erweiterte 2012,
1168 S., 820 Abb., € 123,50
Vom Symptom zur Diagnose
> Leitsymptome erkennen und verstehen
> Zielgenau zur Auswahl der wahrscheinlichen Erkrankungen – ausgehend von
den Patientenbeschwerden
> Verdachtsdiagnosen nach Wahrscheinlichkeit bewerten, ausschließen oder
verifizieren
> Typische Befundkonstellationen und
differenzialdiagnostische Details zu
allen häufigen, aber auch seltenen
und exotischen Erkrankungen
> Der diagnostische Blick: Wegweisende
Befunde und differenzialdiagnostische
Feinheiten auf fast 1000 brillanten
Abbildungen
> Differenzialdiagnostische Stufenpläne,
tabellarische Übersichten und pathophysiologische Hintergründe
Inhalt: Allgemeine Differenzialdiagnose,
Fieber, Schmerzen, Ödeme, Hämatologische
Symptome, In der Halsregion lokalisierte
Erkrankungen, Pneumologische Symptome,
Kardiale Symptome, Gastrointestinale
Symptome, Nephrologische Symptome,
Neurologische Symptome, Laborchemische
Differenzialdiagnose
Duale Reihe
Innere Medizin
3. Aufl., überarb. 2012, 1500 S.,
1010 Abb., € 72,–
Ihr verlässlicher Begleiter auf
dem Weg durch den klinischen
Studienabschnitt.
> Kompetente Antworten auf alle
Fragen zur Inneren Medizin!
> Studentennah und am
klinischen Problem orientiert!
> Praxisnah und einprägsam:
Die wichtigsten Leitsymptome,
zahlreiche klinische Fallbeispiele
und klinische Abbildungen
schlagen die Brücke zur
praktischen Anwendung!
> Hervorragende Didaktik und
Ausstattung: Die übersichtliche
Strukturierung sowie exzellente
Grafiken, zahlreiche klinische
Abbildungen und übersichtliche
Tabellen lassen auch komplexe
Sachverhalte gut verständlich
werden und machen Inhalte
schnell erfassbar!
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meistern: sowohl das
ausführliche Studium
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Wiederholung und
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med.ium 11+12/2012
SERVICE
FACHINFO S. 11
DUROTIV 20 (40) MG MAGENSAFTRESISTENTE TABLETTEN
Zusammensetzung: Jede Tablette
enthält 20 (40) mg Esomeprazol (als
Magnesiumtrihydrat).Hilfsstoffe: 28
(40) mg Saccarose, Glycerolmonostearat, Hydroxypropylcellulose, Hypromellose, Magnesiumstearat, Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer-(I:I)
Dispersion 30%, mikrokristalline
Cellulose, synthetisches Paraffin,
Macrogol, Polysorbat 80, Crospovidon,
Natriumstearylfumarat, Zuckerkügelchen (Saccharose und Maisstärke),
Talkum, Titandioxid (E 171), Triethylcitrat, Eisenoxid, rot-braun (E172). 20 mg:
Eisenoxid, gelb (E172). Anwendungsgebiete: Esomeprazol Tabletten sind
indiziert bei gastroösophagealer
Refluxkrankheit (GERD) > Behandlung
von erosiver Refluxösophagitis > Langzeitmanagement von Patienten mit
geheilter Ösophagitis zur Verhinderung
des Wiederauftretens der Erkrankung
> Symptomatische Behandlung von
gastroösophagealer Refluxkrankheit
(GERD) zur Eradikation von Helicobacter pylori in Kombination mit einer
geeigneten Antibiotikatherapie und zur
> Heilung von mit Helicobacter pylori
verbundenem Ulcus duodeni
> Vorbeugung des Wiederauftretens
von peptischem Ulcus bei Patienten
mit Helicobacter pylori verbundenem
Ulcus bei Patienten, die eine NSAID
Langzeit-Therapie benötigen > Heilung
von Ulcus ventriculi im Zusammenhang mit NSAID Therapie > Zur
Vorbeugung von Ulcus ventriculi und
Ulcus duodeni im Zusammenhang mit
NSAID Therapie bei Risikopatienten >
zur weiterführenden Behandlung, nach
erfolgter i.v. Behandlung zum Schutz
vor dem Wiederauftreten von
peptischen Ulcus-Blutungen > zur
Behandlung von Zollinger Ellison
Syndrom. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen Esomeprazol,
substituierte Benzimidazole oder einen
der sonstigen Bestandteile. Esomeprazol darf, ebenso wie andere Protonenpumpeninhibitoren, nicht mit Nelfinavir
angewendet werden. Pharmakotherapeutische Gruppe: Protonenpumpenhemmer, ATC-Code: A02B C05.
Abgabe: Rp, apothekenpflichtig.
Packungsgrößen: 20 mg, 40 mg:
Blisterpackungen zu 7, 14,
30 Stück. Kassenstatus: Green Box.
Zulassungsinhaber: Gebro Pharma
GmbH, 6391 Fieberbrunn. Stand der
Fachkurzinformation: 3. Jänner 2012
Weitere Angaben zu Warnhinweisen
und Vorsichtsmaßnahmen für die
Anwendung, Wechselwirkungen mit
anderen Arzneimitteln und sonstigen
Wechselwirkungen, Schwangerschaft
und Stillzeit und Nebenwirkungen
sowie Gewöhnungseffekten entnehmen
Sie bitte der veröffentlichten
Fachinformation.
FACHINFO S. 45
SERACTIL FORTE 400 MG - FILMTABLETTEN
Zusammensetzung: Eine Filmtablette enthält 400 mg Dexibuprofen. Hilfsstoffe: Tablettenkern:
Hypromellose, mikrokristalline Cellulose, Carmellose-Calcium, hochdisperses Siliciumdioxid, Talk.
Filmüberzug: Hypromellose, Titandioxid (E171), Glyceroltriacetat, Talk, Macrogol 6000. Anwendungsgebiete: Akute und chronische Arthritis, wie chronische Polyarthritis (rheumatoide Arthritis) und
andere Arthrosen; entzündliche rheumatische Erkrankungen, wie Morbus Bechterew, Weichteilrheumatismus; zur symptomatischen Behandlung von Schmerzen, schmerzhaften Schwellungen oder
Entzündungen, wie nach Verletzungen oder Operationen. Gegenanzeigen: Dexibuprofen darf nicht
angewendet werden bei Patienten: > mit einer bekannten Überempfindlichkeit gegen Dexibuprofen,
gegen andere NSAR oder gegen einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels. > bei denen
Stoffe mit ähnlicher Wirkung (z. B. Acetylsalicylsäure oder andere NSAR) Asthmaanfälle, Bronchospasmen, akute Rhinitis, Nasenpolypen, Urtikaria oder angioneurotische Ödeme auslösen. > mit
einer Vorgeschichte von gastrointestinalen Blutungen oder Perforationen, die im Zusammenhang mit
einer vorhergehenden NSAR Therapie steht. > mit bestehenden oder in der Vergangenheit
wiederholt aufgetretenen peptischen Ulzera oder Blutungen (mindestens zwei voneinander
unabhängige Episoden von nachgewiesener Ulzeration oder Blutung). > mit zerebrovaskulären
oder anderen aktiven Blutungen. > mit aktivem Morbus Crohn oder aktiver Colitis ulcerosa.
> mit schwerer Herzinsuffizienz. > mit schwerer Nierenfunktionsstörung (GFR < 30 ml/min).
> mit schwerer Leberfunktionsstörung. > ab dem sechsten Monat der Schwangerschaft.
Pharmakotherapeutische Gruppe: Nichtsteroidale antiinflammatorische und antirheumatische
Stoffe, Propionsäurederivate, ATC-Code: M01AE14. Abgabe: Rezept- und apothekenpflichtig.
Packungsgrößen: 10, 30, 50 Stück. Kassenstatus: 10, 50 Stück: Green Box, 30 Stück: No Box.
Zulassungsinhaber: Gebro Pharma GmbH, 6391 Fieberbrunn. Stand der Fachkurzinformation:
Dezember 2010
Weitere Angaben zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstigen Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit und
Nebenwirkungen sowie Gewöhnungseffekten entnehmen Sie bitte der veröffentlichten Fachinformation.
FACHINFO S. 12
ATORVASTATIN RATIOPHARM 10 MG-, 20 MG- 40 MG- UND 80 MG-FILMTABLETTEN
Zusammensetzung: Jede Filmtablette enthält 10 mg Atorvastatin (als Atorvastatin Calcium). Jede
Filmtablette enthält 20 mg Atorvastatin (als Atorvastatin Calcium). Jede Filmtablette enthält 40 mg
Atorvastatin (als Atorvastatin Calcium). Jede Filmtablette enthält 80 mg Atorvastatin (als Atorvastatin Calcium). Anwendungsgebiete: Hypercholesterinämie, Atorvastatin ist zusätzlich zu einer Diät
indiziert, zur Senkung erhöhter Spiegel von Gesamt-Cholesterin (Total-C), LDL-Cholesterin (LDL-C),
Apolipoprotein B und Triglyceriden bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern über 10 Jahren mit
primärer Hypercholesterinämie einschließlich familiärer Hypercholesterinämie (heterozygote
Variante) oder kombinierter (gemischter) Hyperlipidämie (entsprechend den Typen IIa und IIb der
Fredrickson-Klassifikation), wenn das Ansprechen auf eine Diät und andere nicht-pharmakologische
Maßnahmen nicht ausreichend ist. Atorvastatin ist auch indiziert zur Senkung von Gesamt-Cholesterin und LDL-Cholesterin bei Erwachsenen mit homozygoter familiärer Hypercholesterinämie
zusätzlich zu anderen lipidsenkenden Behandlungen (z. B. LDL-Apherese) oder wenn solche Behandlungen nicht verfügbar sind. Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen, Prävention kardiovaskulärer
Ereignisse bei Patienten, deren Risiko für ein erstes kardiovaskuläres Ereignis als hoch eingestuft wird,
zusätzlich zur Behandlung anderer Risikofaktoren. Gegenanzeigen: Atorvastatin ist kontraindiziert
bei Patienten: mit Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile
dieses Arzneimittels mit aktiver Lebererkrankung oder ungeklärten anhaltenden Erhöhungen der
Serum-Transaminasen, die das 3-fache der oberen Grenze der Normwerte übersteigen während der
Schwangerschaft, während der Stillzeit, und bei Frauen im gebärfähigen Alter, die keine geeigneten
kontrazeptiven Maßnahmen anwenden. Pharmakotherapeutische Gruppe: Lipidmodifikationsagens,
HMG-CoA-Reduktase-Hemmer. ATC-Code: C10A-A05. Liste der sonstigen Bestandteile: Kern:
Mikrokristalline Cellulose, Natriumcarbonat, wasserfrei, Maltose, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat. Überzug: Hypromellose (E 464), Hydroxypropylcellulose, Triethylcitrat (E 1505), Polysorbat
80, Titandioxid (E 171). Art und Inhalt des Behältnisses: Aluminium-Aluminium-Blisterpackungen.
Atorvastatin ratiopharm ist in Packungen zu 7, 10, 14, 15, 28, 30, 50, 50 x 1, 56, 60, 84, 90, 98, 100 oder
200 Tabletten verfügbar. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr
gebracht. Inhaber der Zulassung: Pharmazeutischer Unternehmer, ratiopharm Arzneimittel
Vertriebs-GmbH, Albert Schweitzer-Gasse 3, A-1140 Wien, Tel. Nr.: +43/1/97007-0, Fax-Nr.:
+43/1/97007-66, e-mail: [email protected] Verschreibungspflicht/Apothekenpflicht:
Rezept- und apothekenpflichtig. Stand der Information: 10/2011
Weitere Hinweise zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Mitteln, Nebenwirkungen und zutreffendenfalls Angaben über die
Gewöhnungseffekte sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen.
med.ium 11+12/2012
37
SERVICE
Termine von
Jänner bis März 2013
SERVICE
> WALCHSEER LYMPHOLOGISCHE WINTERTAGUNG
11. bis 13. Jänner 2013,
Walchsee/Tirol
Information:
Tagungsmanagement,
2560 Berndorf, PF 41,
Telefon & Fax +43 2672 88996,
[email protected],
www.tagungsmanagement.org
> 3. TAG DER
GESUNDHEITSBERUFE
17. Jänner 2013, Wien
Information: www.gesundheitsberufekonferenz.at
> 10. JAHRESTAGUNG
KARDIOLOGIE INTERAKTIV
18. bis 19. Jänner 2013, Wien
Information: Prim. Univ.-Prof.
Dr. Kurt Huber, 3. Medizinische
Abteilung/Kardiologie,
Wilhelminenspital,
Montlearstr. 37, 1160 Wien,
Telefon +43 1 49105-2301,
[email protected]
> 27. ARLBERGER
GYNÄKOLOGIELEHRGANG –
NEUERUNGEN, SCHWERPUNKTE UND LEITLINIEN
19. bis 16. Jänner 2013,
Oberlech/Arlber
Information: Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe,
ASKLEPIOS Klinik Brambek,
Rübenkamp 220,
22291 Hamburg,
Telefon +49 40 181882-1840,
[email protected]
> 9. LANGZEITBEATMUNGSSYPOSIUM
24. Jänner, 2013, Wien
Information: Ärztezentrale
med.info, Helferstorferstr. 5,
1014 Wien, Telefon +43 1 53116-32,
Fax DW -61,
[email protected]
> 9. KARDIOVASKULÄRES SYMPOSIUM
„PRIMÄR- UND SEKUNDÄRPROPHYLAXE DER ATHEROSKLEROSE“
26. Jänner 2013, Wien
Information: Medizinische Ausstellungsund Werbegesellschaft, MAW,
Freyung 6, Postfach 155, 1014 Wien,
Telefon +43 1 53663-32,
[email protected], www.maw.co.at
> 17. JAHRESKONGRESS DER ÖSTERREICHISCHEN GESELLSCHAFT FÜR
MUND-, KIEFER-UND GESICHTSCHIRURGIE
29. Jänner bis 1. Februar 2013,
Bad Hofgastein
Information: Landeskrankenhaus
Feldkirch, Abtgl. Mund.-Kiefer- und
Gesichtschirurgie, Frau Renate Lingg,
Carinagasse 47, 6800 Feldkirch,
Telefon +43 5522 3031599,
[email protected],
ww.mkg-kongress.at
> 2. NOTFALLSYMPOSIUM
30. Jänner 2013, Wien
Information: MedUniWien,
Frau Mag. Nicole Vorauer,
Telefon +43 1 40400-3953,
[email protected]
> GASTROENTEROLOGISCHE –
ONKOLOGISCHE DISKUSSION
2. Februar 2013, Linz
Information: Ärztezentrale med.info,
Helferstorferstr. 5, 1014 Wien,
Telefon +43 1 53116-32 Fax DW -61,
[email protected]
> 45. FORTBILDUNGSTAGUNG FÜR
GYNÄKOLOGIE & GEBURTSHILFE
3. bis 8. Februar 2013, Obergurgl
Information: CONVENTIVE OG,
Frau Mag. Vera Mühl-Lreich,
Leopold-Gattringerstr. 7/10,
2345 Bunn am Gebirge,
Telefon +43 2236 382732,
Fax +43 274 222210015,
[email protected]
> 31. WIENER INTENSIVMEDIZINISCHE TAGE
13. bis 16. Februar 2013, Wien
Information:
www.intensivmedizin.at
> GYN ALLROUND
16. bis 23. Februar 2013,
Teneriffa
Information: Conventive e.U.
Leopold Gattringer Str. 7/2/10,
2345 Brunn am Gebirge,
Telefon +43 2236 382732,
[email protected]
> KARDIOLOGIE 2013
1. bis 3. März 2013, Innsbruck
Information:
www.kardiologie-innsbruck.at
> 42. INTERNATIONALE
KIEFERORTHOPÄDISCHE
FORTBILDUNG
2. bis 9. März 2013, Kitzbühel
Information: Tagungsbüro,
Webergasse 13, 6370 Kitzbühel,
Telefon +43 5356 64084,
[email protected]
> 27TH ICMF WORLD CONGRESS – „RESTORATION OF
OROFACIAL FUNCTIONS:
THE AIM OF JAW
RECONSTRUCTION“
4. bis 9. März 2013,
Bad Hofgastein
Information: www.icmf.com,
www.icmfs-austria.at,
www.pmu.ac.at
> GERIATRIE KONGRESS:
ALTER(N) – CHANCE UND
HERAUSFORDERUNG
21. bis 23. März 2013
Information: Österreichische
Gesellschaft für Geriatrie
und Gerontologie,
Apollogasse 19, 1070 Wien,
Telefon +43 1 521035770,
[email protected]
Individual solutions
for rare diseases ...
H aematology
Oncology
P AH
E ffective Painmanagement
... new hope for patients
®
med.ium 11+12/2012
SERVICE
39
DIPLOM DER ÖSTERREICHISCHEN ÄRZTEKAMMER
Diplom „Spezielle
Schmerztherapie“
durchgeführt vom Salzburger Schmerzinstitut in Zusammenarbeit mit der
Salzburger Ärztekammer, SAGAM – Salzburger Gesellschaft für Allgemeinmedizin,
VorarlbergerÄrztekammer und Univ.-Prof. Dr. Wilfried Ilias.
BLOCK I
21. bis 24. Februar 2013, Salzburg, Ärztekammer
Lehrinhalte (auszugsweise):
> Physiologische und Pharmakologische Grundlagen
> Schmerz als Bio-Psycho-Soziales Modell
> Historische Entwicklung der Schmerzmodelle
> Soziokulturelle Unterschiede
> Schmerz im Alter
> Chronische Nicht-Tumorbedingte Schmerzen
> Rheumatische Schmerzen
> Minimalinvasive Eingriffe
> Neurochirurgische Methoden
> Elektro-Magnetfeld Therapie
> Rechtliche Aspekte der Schmerztherapie
BLOCK II
20. bis 23. Juni 2013, Leogang, Krallerhof
Lehrinhalte (auszugsweise):
> Therapie: Abhängigkeit, Sucht
> Tumorschmerz
> Postoperative Schmerzen
> Neuromodulation
> Opioidtherapie
> Fahrtüchtigkeit
> TENS
> Pharmakointeraktionen
BLOCK III
17. bis 20. Oktober 2013, Gnadenwald, Speckbacherhof
Lehrinhalte (auszugsweise):
> Psychologische Aspekte
> Somatoforme Schmerzen
> Schmerz bei Migranten
> Schmerz bei Neugeborenen und Kindern
> Grundlagen der Palliativmedizin
> Humor in der Medizin
> Placebo/Nocebo Effekt
> Schmerzmessung
> Der polymorbide internistische Patient
> Bandscheibenoperationen
BLOCK IV
5. bis 8. Dezember 2013, Salzburg, Heffterhof
> Lehrinhalte (auszugsweise):
> Schmerz und Bewusstsein
> Muskuloskelettale Schmerzen
> Schmerz (-therapie) in Schwangerschaft
und Geburt
> Kopfschmerzen
> Neuraltherapie
> Phantomschmerz, CRPS Syndrom
> Spiegeltherapie
> Cannabinoide
Grundlagen:
Die Österreichische Ärztekammer vergibt das Diplom
zur speziellen Schmerztherapie. Voraussetzung dafür
sind 120 theoretische Stunden und 80 Stunden
praktische Tätigkeit an einer Schmerzambulanz oder
einem Schmerzzentrum.
je Block: 30 Stunden und 30 DFP-Punkte
Kosten:
> € 530,– je Block (beinhaltet Skriptum, Buch, Unterlagen, Workshops, interaktives Training mit Fallstudien,
Internetzugang mit Code, Kaffeepausen, Mittagessen,
exkl. Übernachtung)
> Alle 4 Blöcke: € 2.000,–
> Turnusärzte/innen erhalten 20 % Preisermäßigung!
BegrenzteTeilnehmerzahl!
Anmeldung/weitere Informationen unter:
Salzburger Schmerzinstitut
Frau Sabine Bell,
Mobil +43 676 3580351,
Fax +43 662 8044-616,
[email protected]
www.schmerzinstitut.org
40
SERVICE
med.ium 11+12/2012
DIPLOM DER ÖSTERREICHISCHEN ÄRZTEKAMMER
6. SALZBURGER ERGÄNZUNGSSEMINAR
„SPEZIELLE SCHMERZTHERAPIE“
12. bis 16. März 2014
Interdisziplinärer 40-stündiger Kurs.
Anerkennung: Österreichisches Schmerzdiplom
40 DFP der österreichischen Ärztekammer
2. SALZBURGER PALLIATIVSEMINAR
„PALLIATIVMEDIZIN“
27. April bis 3. Mai 2013
Palliativkurs für Ärzte für Diplom „Palliativmedizin“
Anerkennung: Österreichisches Palliativdiplom
60 DFP der österreichischen Ärztekammer
5. SALZBURGER ERGÄNZUNGSSEMINAR
„SPEZIELLE SCHMERZTHERAPIE“
13. März 2011 bis 17. März 2013
Interdisziplinärer 40-stündiger Kurs
Anerkennung: Österreichisches Schmerzdiplom
40 DFP der österreichischen Ärztekammer
10. SALZBURGER KOMPAKTSEMINAR
„SPEZIELLE SCHMERZTHERAPIE“
27. September bis 6. Oktober 2013
Interdisziplinärer 80-stündiger Kurs
Anerkennung: Österreichisches Schmerzdiplom,
Bayerische Ärztekammer für „Spezielle Schmerztherapie“, 80 DFP der österreichischen und
bayerischen Ärztekammer
Ort:
Salzburg, Best Western Parkhotel Brunauer
Leitung:
OÄ Dr. Helga Schuckall, MSc, MBA
Präsidentin der Interdisziplinäre Gesellschaft für
Schmerzforschung und Schmerzbehandlung
Auskünfte/Anmeldung:
Mobil +43 664 5035785,
www.schmerzkurse.at
KLEINE SCHMERZSERIE 2013
SPANNUNGSFELD OPERATIVE / KONSERVATIVE
SCHMERZTHERAPIE / ADHAERENZ STATT
COMPLIANCE / STABILISIERENDE WS EINGRIFFE!
CANNABINOIDE IN DER ORTHOPÄDIE?
HEILGYMNASTIK ALS SCHLÜSSEL ZUM ERFOLG!
Freitag, 26. bis Samstag, 27. April 2013
Referenten: Univ.-Prof. Dr. Michael Ogon,
Univ.-Prof. Dr. Günther Bernatzky,
OA Dr. Martin Pinsger
CHRONISCHER KOPFSCHMERZ EIN ZEICHEN
MANGELNDER LEBENSQUALITÄT? GIBT ES EIN
„SCHMERZ-BURNOUT“? CANNABINOIDE FÜR
DIE REGENERATION UNTER ERSCHWERTEN
BEDINGUNGEN!
Freitag, 28. bis Samstag, 29. Juni 2013
Referenten: Univ.-Prof. Dr. Lechner, Dr. Bodo Kirchner,
Univ.-Prof. Dr. Günther Bernatzky, OA Dr. Martin
Pinsger
SCHMERZ UND LEBENSQUALITÄT AM
LEBENSENDE. PALLIATIV / HNO / ERGÄNZEN
CANNABINOIDE DIE SCHMERZHEMMENDE
WIRKUNG DER OPIATE? EINE OPTION FÜR
DIE ZUKUNFT ODER IST ES SCHON REALITÄT?
Freitag, 20. bis Samstag, 21. September 2013
Referenten: OA. Dr. Mesaric Günter MSc., Prof. Dr.
Guido Budik, Univ.-Prof. Dr. Günther Bernatzky,
OA Dr. Martin Pinsger
DER KOMPLEXE SCHMERZPATIENT!
ZWISCHEN SEELENSCHMERZ, FIBROMYALGIE
UND RHEUMA! KANN MAN SCHMERZ WIEDER
VERGESSEN?
Mittwoch, 16. bis Donnerstag, 17. Oktober 2013
Referenten: Dr. Olaf Rosivall, Dr. Peter Mesaric,
Univ.-Prof. Dr. Günther Bernatzky,
OA Dr. Martin Pinsger
Die Seminare beginnen am Anreisetag um
17.00 Uhr und enden am Folgetag um ca. 15.00 Uhr
Ort: „Mühle“, Grafenmühl 49, 3525 Sallingberg
Leitung: Univ.-Prof. Dr. Günter Bernatzky,
OA Dr. Martin Pinsger und jeweils Experten
zum Fach
Kursbeitrag: € 120,– (inkl. aller Unterlagen,
Verpflegung und Übernachtung)
Organisation: Salzburger Schmerzinstitut,
Anmeldung nur per E-Mail oder Telefon an
[email protected], Telefon +43 664 2068152
Für jede Veranstaltung werden
7 DFP in den div. Fächern vergeben.
41
SERVICE
WEITERER TERMIN
XVI. VISZERALCHIRURGISCHE WOCHE
9. bis 16. März 2013, Wagrain
Information: www.med-online.com/wagrain
INTENSIVKURSE
INTENSIVKURS DIABETOLOGIE
8. bis 10. Februar 2013, Salzburg
Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr. med. H. Mehnert, München
Zertifizierung:
vorauss. 20 DFP-Punkte und DMP anerkannt!
Dieser Kurs ist mit 14 VDBD-Punkten zertifiziert.
Teilnahmegebühr:
EUR 266,– BDI-Mitglieder / EUR 380,– Nichtmitglieder
INTENSIVKURS KARDIOLOGIE
10. bis 13. Februar 2013, Salzburg
Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr. med. M. Pauschinger, Nürnberg
Zertifizierung:
vorauss. 23 DFP-Punkte und DMP anerkannt!
Teilnahmegebühr:
EUR 287,– BDI-Mitglieder / EUR 410,– Nichtmitglieder
TAGUNGSORT BEIDER KURSE
Castellani Parkhotel Salzburg
Alpenstraße 6, 5020 Salzburg
VERANSTALTER BEIDER KURSE
Berufsverband Deutscher Internisten e.V.,
Kongresse und Fortbildung, Schöne Aussicht 5,
65193 Wiesbaden, Germany
Telefon +49 611 18133-22, Fax +49 611 18133-23
[email protected], www.bdi.de
JOUR FIXE ALLGEMEINMEDIZIN
RESPIRATORISCHER INFEKT AUS
INFEKTIOLOGISCHER SICHT
Mittwoch, 23. Jänner 2013, 19.30 Uhr Salzburg
Referent:
OA Dr. Arno Lechner, Universitätsinstitut für
Medizinische Mikrobiologie, Hygiene und
Infektiologie – SALK Labor GmbH
Ort:
Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg,
Strubergasse 21, 5020 Salzburg,
Wysshaus: Hörsaal 2, 1. OG
Es ist keine Anmeldung erforderlich!
Anzeige
med.ium 11+12/2012
med.ium 11+12/2012
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SERVICE
INTENSIVKURSE
4. INTERNATIONALER INTERDISZIPLINÄRER SEMINARKONGRESS FÜR ÄRZTLICHE FORTBILDUNG
3. bis 8. März 2013, Obertauern
TAGUNGSORT: Congress Center Obertauern, Pionierstraße 1, 5562 Obertauern
VERANSTALTER/ANMELDUNG: Berufsverband Deutscher Internisten e.V., Kongresse und Fortbildung,
Schöne Aussicht 5, 65193 Wiesbaden Germany, Telefon +49 611 18133-22, Fax +49 611 18133-23, [email protected],
www.bdi.de
BENEFIZKONZERT
Lungauer Querschläger „Soweitsuguat“
BENEFIZKONZERT FÜR DAS PROJEKT HERZKRANKER KINDER IN BOLIVIEN
Liebe Kolleginnen! Liebe Kollegen!
Zum 4. Mal ist der Spruch „Rettest du ein Leben, rettest
du die ganze Welt!“ das Motto für unser gemeinsames
Benefizkonzert.
Nachdem uns die herzkranken Kinder in Bolivien leider
nicht ausgehen, haben wir zu unserer großen Freude
die LUNGAUER QUERSCHLÄGER mit ihrem neuen
Programm SOWEITSOGUAT für ein Benefizkonzert im
Stadttheater Hallein gewinnen können. Diese tollen
Musiker stellen sich ganz in den Dienst der guten
Sache und werden wieder einen wunderbaren Abend
bestreiten. Es wird wieder jeder Euro für unsere
„Herzkinder“ gespendet.
Wir laden euch ganz herzlich zu diesem Konzert ein.
Ihr könnt auch gerne Freunde und Bekannte einladen.
Jeder Euro wird gespendet und dient zur Finanzierung
von Herzoperationen von Kindern in Bolivien!
Termin: Freitag, 1. Februar 2013,
Beginn: um 19.30 Uhr
Ort: Stadttheater Hallein
Spende: € 30,– pro Karte
(Reservierung bei Doris Jungwirth unter:
Mobil +43 664 4533622)
Wir freuen uns auf Euer Kommen!
Dr. Andreas Jungwirth
> Mehr Informationen zum Herzkinderprojekt unter: http://fci-bolivia.org
Zu den Lungauer Querschlägern unter: www.querschlaeger.at
Jungwirth Brothers Entertainment and Charity
in Kooperation mit dem Lions Club Hallein
Anzeige
Schwerpunktthema: Krankheiten der Verdauungsorgane und des Stoffwechsels
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. R. Büchsel, Berlin, Prof. Dr. med. R. Fünfstück, Weimar,
Prof. Dr. med. A. Tromm, Hattingen
Zertifizierung: vorauss. 55 DFP-Punkte
Umfangreiches Kursangebot: Sonographie-Abdomen-Grundkurs, Echokardiographie-Grundkurs uvm.
Kongressgebühr: 154,00 € BDI-Mitglieder / 220,00 € Nichtmitglieder
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med.ium 11+12/2012
SERVICE
DIPLOM
SALZBURGER ÄRZTEGESELLSCHAFT
ÖAK – DIPLOM
ERNÄHRUNGSMEDIZIN 2013
Information:
Österreichisches
Akademisches Institut
für Ernährungsmedizin,
Telefon +43 1 4026472,
Fax +43 1 4058879,
[email protected],
www.oeaie.org
E I N L A D U N G zur
WISSENSCHAFTLICHEN SITZUNG
GEGR. 1849
Programm:
Wird von der Ärztekammer als Fortbildungsveranstaltung anerkannt
(2 Modulstufen)
SALZBURGER ÄRZTEGESELLSCHAFT
E I N L A D U N G zur
WISSENSCHAFTLICHEN SITZUNG
GEGR. 1849
ÄRZTETAGE
16. ÄRZTETAGE VELDEN
25. bis 31. August 2013
Informationen zum Programm
und Anmeldung ab ca.
April 2013 unter
www.arztakademie.at/velden
OA Dr. Bernhard Ziegler
Universitätsklinik für Anaesthesiologie,
perioperative Medizin und allgemeine Intensivmedizin
M. Franzen, Sekretär
Im Anschluss kleines Buffet
www.salzburger-aerztegesellschaft.at
Programm:
22. ÄRZTETAGE GRADO
26. Mai bis 1. Juni 2013
Informationen zum Programm
und Anmeldung ab ca. Ende
Jänner 2013 unter
www.arztakademie.at/grado
OA Dr. Christian Heil
Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie
B. Iglseder, Präsident
Vorsitzende:
Prim. Univ.-Prof. Dr. Uta Hoppe
Universitätsklinik für Innere
Medizin II der PMU
Informaton:
Salzburger Ärztegesellschaft
Lindhofstraße 5,
5020 Salzburg
Telefon +43 662 4482/4417
Fax +43 662 4482 4427
NOTFÄLLE IN DER PÄDIATRIE –
EIN INTERDISZIPLINÄR GESTALTETER ABEND
Ltd. OA Dr. Wolfgang Radauer
Pädiatrische Intensivmedizin
Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde
WEITERER TERMIN
COLLOQUIUM
CARDIOLOGICUM 2013
Samstag, 2. Februar 2013
von 9.00 bis 12.30 Uhr,
im großen Hörsaal des
Universitätsklinikum/
SALK Salzburg,
Müllner Hauptstraße 48
am Mittwoch, den 16. Jänner 2013, um 19.00 Uhr s. t. im großen
Hörsaal des Universitätsklinikums der Paracelsus Medizinischen
Privatuniversität / SALK, Salzburg, Müllner Hauptstraße 48
Wird von der Ärztekammer als Fortbildungsveranstaltung anerkannt
(2 Modulstufen)
am Mittwoch, den 20. Februar 2013, um 19.00 Uhr s. t. im großen
Hörsaal des Universitätsklinikums der Paracelsus Medizinischen
Privatuniversität / SALK, Salzburg, Müllner Hauptstraße 48
STELLENWERT VON MRT VERSUS CT
Neurologie
Muskuloskeletal
Gynäkologie
Kardiologie
Pädiatrie
Vaskulär
Mamma
HNO
Ass.
Ass.
Ass.
Ass.
OA
FA
Ass.
Ass.
Dr. L. Georg – OA Dr. G. Haybäck
Dr. I. Vasvary – OA Dr. J. Atzwanger
Dr. M. Meissnitzer – PD Dr. R. Forstner
Dr. M. Granitz – Univ.-Prof. Dr. K. Hergan
Dr. J. Atzwanger
Dr. M. Lauschmann
Dr. H. Egger – OA Dr. Chr. Weismann
Dr. A. Schlattau – PD Dr. R. Forstner
Moderation: Prim. Univ-Prof. Dr. Klaus Hergan
Universitätsinstitut für Radiologie
B. Iglseder, Präsident
M. Franzen, Sekretär
Im Anschluss kleines Buffet
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med.ium 11+12/2012
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SERVICE
NACHRUFE
Herr Dr. Manfred Schulz,
Arzt für Allgemeinmedizin, ist am 1. November 2012
im 60. Lebensjahr verstorben.
Herr Dr. Manfred Schulz wurde am 16. September 1953 in
Salzburg geboren. Nach seiner Volksschulzeit besuchte er
das Akademische Gymnasium Salzburg, welches er im Juni
1971 mit der Reifeprüfung beendete. Von Oktober 1971 bis
Mai 1972 leistete er seinen Grundwehrdienst ab. Im Oktober
1972 begann er an der Universität Innsbruck sein Medizinstudium und hat
am 21. Oktober 1979 zum Doktor der gesamten Heilkunde promoviert. Seine
Turnusausbildung absolvierte er in den Salzburger Landeskrankenanstalten.
Er wurde am 4. November 1982 als Praktischer Arzt in die Ärzteliste eingetragen. Am 1. April 1983 eröffnete er seine Ordination in Salzburg, welche er
bis zu seinem Tod als Kassenvertragsarzt führte.
Herr Dr. Schulz hinterlässt eine Frau und 4 Kinder.
Herr OMR Dr. Wolfgang Rößlhuber,
Arzt für Allgemeinmedizin, ist am 10. November 2012
im 77. Lebensjahr verstorben.
Herr OMR Dr. Wolfgang Rößlhuber wurde am 23. April
1936 in Salzburg geboren. Er studierte an der Universität
Wien und promovierte am 8. April 1964 zum Doktor der
gesamten Heilkunde. Nach seiner Ausbildung im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder und am Landeskrankenhaus Salzburg wurde ihm am 19. Mai 1967 der Titel „praktischer Arzt“ zuerkannt. Am 1. Jänner 1968 übernahm er die väterliche Praxis in Straßwalchen.
Neben seiner Tätigkeit als Sprengelarzt von 1968 bis 2002 trug er maßgeblich
zur Verbesserung des Gesundheitswesens in Straßwalchen bei. Dafür wurde
ihm von der Marktgemeinde Straßwalchen die Ehrenbürgerschaft verliehen.
Zur Gründung der Rot-Kreuz-Dienststelle Straßwalchen im Jahr 1970 leistete
OMR Dr. Rößlhuber einen wesentlichen Beitrag. Ebenso für den Krankenpflegeverein Straßwalchen, welchen er 1985 mitgründete und dessen ärztliche
Leitung er über 24 Jahre innegehabt hat. Die Errichtung des Seniorenwohnhauses St. Rupert wurde von OMR Dr. Rößlhuber initiiert. Am 30. Mai 1989
wurde ihm der Berufstitel „Medizinalrat“ und am 8. April 2002 „Silbernen
Verdienstzeichen der Republik Österreich“ verliehen. Außerdem trug er seit
März 2008 den Berufstitel „Obermedizinalrat“.
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STELLENAUSSCHREIBUNG
Fachärztin/-arzt für Lungenkrankheiten
mit dem Berufssitz und der Ordinationsstätte in der Stadt Salzburg
(Stelle nach Brigadier MR Dr. Danninger)
Im Einvernehmen mit der Ärztekammer für Salzburg wird
von der
> Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter und
> der Sozialversicherungsanstalt der
Gewerblichen Wirtschaft
per 1. Februar 2013 die Stelle für eine/einen
Fachärztin/-arzt für Lungenkrankheiten mit dem
Berufssitz und der Ordinationsstätte in der Stadt
Salzburg (Stelle nach Brigadier MR Dr. Danninger)
ausgeschrieben.
Die schriftliche Bewerbung muss bei der Ärztekammer
für Salzburg bis längstens 27. Dezember 2012 einlangen.
DEM BEWERBUNGSSCHREIBEN
SIND BEIZUFÜGEN
(Original oder beglaubigte Kopie / bei ordentlichen Mitgliedern der Ärztekammer für Salzburg ist die Vorlage von
Kopien ausreichend)
1. Lebenslauf
2. Österreichischer Staatsbürgerschaftsnachweis oder
Staatsbürgerschaftsnachweis eines EWR-Landes oder
der schweizerischen Eidgenossenschaft oder die
Staatsangehörigkeit eines Vertragsstaates eines Abkommens mit den europäischen Gemeinschaften und
ihren Mitgliedsstaaten, welches die Mitgliedstaaten zur
Inländergleichbehandlung hinsichtlich des Niederlassungsrechts und des Dienstleistungsverkehrs verpflichtet (Assoziationsstaaten).
Staatsangehörige der übrigen Vertragsparteien des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum können den Nachweis der Vertrauenswürdigkeit und der gesundheitlichen Eignung auch durch von den zuständigen
Behörden des Heimat- oder Herkunftsstaates ausgestellte
entsprechende Bescheinigung (§ 27 Abs.4 Ärztegesetz
1998) erbringen.
Die unter a) und b) genannten Nachweise dürfen nicht
älter als 3 Monate sein und sind, sofern sie nicht in deutscher Sprache ausgestellt sind, auch in beglaubigter Übersetzung vorzulegen.
Für Flüchtlinge, denen nach dem Asylgesetz Asyl gewährt
worden ist, entfällt der unter Punkt 2. genannte Nachweis.
Der Nachweis gemäß Punkt 3. und 4. entfällt, sofern eine
im Ausland absolvierte ärztliche Aus- oder Weiterbildung
glaubhaft gemacht wird.
Die Reihung erfolgt nach den zwischen der Salzburger
Gebietskrankenkasse und der Ärztekammer für Salzburg
vereinbarten Richtlinien, die von Interessenten jederzeit
über die Ärztekammer für Salzburg, Bergstraße 14, 5024
Salzburg (Telefon +43 662 871327 bzw. E-Mail: [email protected]
aeksbg.at) angefordert werden können. Die für die
Reihung nach den Reihungsrichtlinien erforderlichen
Unterlagen und Nachweise sind mit den übrigen Bewerbungsunterlagen an die Ärztekammer für Salzburg
zu übersenden.
Die Berufung als Vertragsarzt erfolgt unter der weiteren
Voraussetzung ausreichender Kenntnisse der deutschen
Sprache durch den Abschluss eines Einzelvertrages zwischen den vorher angeführten Krankenversicherungsträgern und dem sich bewerbenden Arzt.
3. Doktordiplom
4. Anerkennung zum Facharzt für Lungenkrankheiten
Die Rechte und Pflichten des in Vertrag genommenen
Arztes und seine Honorierung sind im Gesamtvertrag
sowie der Honorarordnung geregelt.
5. Für den Fall, dass der Bewerber noch nicht in die Ärzteliste der Österreichischen Ärztekammer eingetragen ist:
a) Nachweis der gesundheitlichen Eignung durch ein
ärztliches Zeugnis
b) Nachweis der Vertrauenswürdigkeit durch eine Strafregisterbescheinigung oder eine vergleichbare
Bescheinigung, in der keine Verurteilung aufscheint,
die eine verlässliche Berufsausübung nicht erwarten
lässt.
> Das für die Bewerbung erforderliche
Formular finden Sie auf unserer Homepage
www.gesundinsalzburg.at – Reihungsrichtl./
BewerberInnenliste oder im Salzburger Arzt
(Ausgabe: Dezember 2008) und kann Ihnen auf
Wunsch selbstverständlich auch zugesandt werden.
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STELLENAUSSCHREIBUNG
Ärztin/Arzt für Allgemeinmedizin
mit dem Berufssitz und der Ordinationsstätte in Bad Hofgastein
(Nachfolge Dr. Wolfgang Pohl)
Im Einvernehmen mit der Ärztekammer für Salzburg wird
von der
>
>
>
>
>
>
Salzburger Gebietskrankenkasse
Betriebskrankenkasse Austria Tabak
Sozialversicherungsanstalt der Bauern und der
Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter
Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau
Sozialversicherungsanstalt der
Gewerblichen Wirtschaft
per 1. April 2013 die Stelle für eine/einen Ärztin/Arzt
für Allgemeinmedizin mit dem Berufssitz und der
Ordinationsstätte in Bad Hofgastein (Nachfolge
Dr. Wolfgang Pohl) ausgeschrieben.
Die schriftliche Bewerbung muss bei der Ärztekammer
für Salzburg bis längstens 27. Dezember 2012 einlangen.
DEM BEWERBUNGSSCHREIBEN
SIND BEIZUFÜGEN
(Original oder beglaubigte Kopie / bei ordentlichen Mitgliedern der Ärztekammer für Salzburg ist die Vorlage von
Kopien ausreichend)
1. Lebenslauf
2. Österreichischer Staatsbürgerschaftsnachweis oder
Staatsbürgerschaftsnachweis eines EWR-Landes oder
der schweizerischen Eidgenossenschaft oder die
Staatsangehörigkeit eines Vertragsstaates eines Abkommens mit den europäischen Gemeinschaften und
ihren Mitgliedsstaaten, welches die Mitgliedstaaten zur
Inländergleichbehandlung hinsichtlich des Niederlassungsrechts und des Dienstleistungsverkehrs verpflichtet (Assoziationsstaaten).
3. Doktordiplom
Staatsangehörige der übrigen Vertragsparteien des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum können den Nachweis der Vertrauenswürdigkeit und der gesundheitlichen Eignung auch durch von den zuständigen
Behörden des Heimat- oder Herkunftsstaates ausgestellte
entsprechende Bescheinigung (§ 27 Abs.4 Ärztegesetz
1998) erbringen.
Die unter a) und b) genannten Nachweise dürfen nicht
älter als 3 Monate sein und sind, sofern sie nicht in deutscher Sprache ausgestellt sind, auch in beglaubigter Übersetzung vorzulegen.
Für Flüchtlinge, denen nach dem Asylgesetz Asyl gewährt
worden ist, entfällt der unter Punkt 2. genannte Nachweis.
Der Nachweis gemäß Punkt 3. und 4. entfällt, sofern eine
im Ausland absolvierte ärztliche Aus- oder Weiterbildung
glaubhaft gemacht wird.
Die Reihung erfolgt nach den zwischen der Salzburger
Gebietskrankenkasse und der Ärztekammer für Salzburg
vereinbarten Richtlinien, die von Interessenten jederzeit
über die Ärztekammer für Salzburg, Bergstraße 14, 5024
Salzburg (Telefon +43 662 871327 bzw. E-Mail: [email protected]
aeksbg.at) angefordert werden können. Die für die
Reihung nach den Reihungsrichtlinien erforderlichen
Unterlagen und Nachweise sind mit den übrigen Bewerbungsunterlagen an die Ärztekammer für Salzburg
zu übersenden.
Die Berufung als Vertragsarzt erfolgt unter der weiteren
Voraussetzung ausreichender Kenntnisse der deutschen
Sprache durch den Abschluss eines Einzelvertrages zwischen den vorher angeführten Krankenversicherungsträgern und dem sich bewerbenden Arzt.
Die Rechte und Pflichten des in Vertrag genommenen
Arztes und seine Honorierung sind im Gesamtvertrag
sowie der Honorarordnung geregelt.
4. Anerkennung zum Arzt für Allgemeinmedizin
5. Für den Fall, dass der Bewerber noch nicht in die Ärzteliste der Österreichischen Ärztekammer eingetragen ist:
a) Nachweis der gesundheitlichen Eignung durch ein
ärztliches Zeugnis
b) Nachweis der Vertrauenswürdigkeit durch eine Strafregisterbescheinigung oder eine vergleichbare
Bescheinigung, in der keine Verurteilung aufscheint,
die eine verlässliche Berufsausübung nicht erwarten
lässt.
> Das für die Bewerbung erforderliche
Formular finden Sie auf unserer Homepage
www.gesundinsalzburg.at – Reihungsrichtl./
BewerberInnenliste oder im Salzburger Arzt
(Ausgabe: Dezember 2008) und kann Ihnen auf
Wunsch selbstverständlich auch zugesandt werden.
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STELLENAUSSCHREIBUNG
Ärztin/Arzt für Allgemeinmedizin
mit dem Berufssitz und der Ordinationsstätte in Salzburg Stadt
(Nachfolge Dr. Manfred Schulz)
Im Einvernehmen mit der Ärztekammer für Salzburg wird
von der
>
>
>
>
>
>
Salzburger Gebietskrankenkasse
Betriebskrankenkasse Austria Tabak
Sozialversicherungsanstalt der Bauern und der
Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter
Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau
Sozialversicherungsanstalt der
Gewerblichen Wirtschaft
per 1. April 2013 die Stelle für eine/einen Ärztin/Arzt
für Allgemeinmedizin mit dem Berufssitz und der
Ordinationsstätte in Salzburg Stadt (Nachfolge
Dr. Manfred Schulz) ausgeschrieben.
Die schriftliche Bewerbung muss bei der Ärztekammer
für Salzburg bis längstens 9. Jänner 2013 einlangen.
DEM BEWERBUNGSSCHREIBEN
SIND BEIZUFÜGEN
(Original oder beglaubigte Kopie / bei ordentlichen Mitgliedern der Ärztekammer für Salzburg ist die Vorlage von
Kopien ausreichend)
1. Lebenslauf
2. Österreichischer Staatsbürgerschaftsnachweis oder
Staatsbürgerschaftsnachweis eines EWR-Landes oder
der schweizerischen Eidgenossenschaft oder die
Staatsangehörigkeit eines Vertragsstaates eines Abkommens mit den europäischen Gemeinschaften und
ihren Mitgliedsstaaten, welches die Mitgliedstaaten zur
Inländergleichbehandlung hinsichtlich des Niederlassungsrechts und des Dienstleistungsverkehrs verpflichtet (Assoziationsstaaten).
3. Doktordiplom
Staatsangehörige der übrigen Vertragsparteien des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum können den Nachweis der Vertrauenswürdigkeit und der gesundheitlichen Eignung auch durch von den zuständigen
Behörden des Heimat- oder Herkunftsstaates ausgestellte
entsprechende Bescheinigung (§ 27 Abs.4 Ärztegesetz
1998) erbringen.
Die unter a) und b) genannten Nachweise dürfen nicht
älter als 3 Monate sein und sind, sofern sie nicht in deutscher Sprache ausgestellt sind, auch in beglaubigter Übersetzung vorzulegen.
Für Flüchtlinge, denen nach dem Asylgesetz Asyl gewährt
worden ist, entfällt der unter Punkt 2. genannte Nachweis.
Der Nachweis gemäß Punkt 3. und 4. entfällt, sofern eine
im Ausland absolvierte ärztliche Aus- oder Weiterbildung
glaubhaft gemacht wird.
Die Reihung erfolgt nach den zwischen der Salzburger
Gebietskrankenkasse und der Ärztekammer für Salzburg
vereinbarten Richtlinien, die von Interessenten jederzeit
über die Ärztekammer für Salzburg, Bergstraße 14, 5024
Salzburg (Telefon +43 662 871327 bzw. E-Mail: [email protected]
aeksbg.at) angefordert werden können. Die für die
Reihung nach den Reihungsrichtlinien erforderlichen
Unterlagen und Nachweise sind mit den übrigen Bewerbungsunterlagen an die Ärztekammer für Salzburg
zu übersenden.
Die Berufung als Vertragsarzt erfolgt unter der weiteren
Voraussetzung ausreichender Kenntnisse der deutschen
Sprache durch den Abschluss eines Einzelvertrages zwischen den vorher angeführten Krankenversicherungsträgern und dem sich bewerbenden Arzt.
Die Rechte und Pflichten des in Vertrag genommenen
Arztes und seine Honorierung sind im Gesamtvertrag
sowie der Honorarordnung geregelt.
4. Anerkennung zum Arzt für Allgemeinmedizin
5. Für den Fall, dass der Bewerber noch nicht in die Ärzteliste der Österreichischen Ärztekammer eingetragen ist:
a) Nachweis der gesundheitlichen Eignung durch ein
ärztliches Zeugnis
b) Nachweis der Vertrauenswürdigkeit durch eine Strafregisterbescheinigung oder eine vergleichbare
Bescheinigung, in der keine Verurteilung aufscheint,
die eine verlässliche Berufsausübung nicht erwarten
lässt.
> Das für die Bewerbung erforderliche
Formular finden Sie auf unserer Homepage
www.gesundinsalzburg.at – Reihungsrichtl./
BewerberInnenliste oder im Salzburger Arzt
(Ausgabe: Dezember 2008) und kann Ihnen auf
Wunsch selbstverständlich auch zugesandt werden.
med.ium 11+12/2012
53
SERVICE
Standesmeldungen
SERVICE
> Dr. Iris BRACHMAIER
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> Dr. Stefan BUCHNER
Arzt für Allgemeinmedizin, KH Hallein
> Dr. Mira Maria
BAUMGARTLINGER
TÄ, UKH Salzburg
> Dr. Ildiko Dora DEAK
Approbierte Ärztin,
CDK Salzburg
> Dr. Schian DJALILI
TA, LKH Salzburg
> Dr. Anne Isabel GRÜNDAHL
TÄ, LKH Salzburg
> Dr. Manuela Katharina MAIR
TÄ, KH Hallein
> Dr. Ingrid PAAR
TÄ, LKH Salzburg
> Dr. Veronika Carmen
PETERMICHL
TÄ, KH Schwarzach
> Dr. Michael RIEDL
TA, LKH Salzburg
> Dr. Alexander SCHUFFERT
TA, KH Hallein
ZUGÄNGE AUS
ANDEREN BUNDESLÄNDERN BZW.
AUSLAND
> Dr. Martin BARSCH
Arzt für Allgemeinmedizin,
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und EMCO-Privatklinik
> Dr. Ulrike WIELAND
FÄ für Haut- und Geschlechtskrankheiten, Wohnsitzärztin
> Dr. Michael FRITZ
FA für Innere Medizin, KH Zell am See
ORDINATIONSERÖFFNUNGEN
> Dr. Beate HUBMANN
TÄ, LKH Salzburg
> Dr. Doris AUFMESSER
Ärztin für Allgemeinmedizin,
5550 Radstadt, Judenbühel 3
> Dr. Giorgi KUCHUKHIDZE
TA, CDK Salzburg
> Dr. Raimund LECHNER
Approbierter Arzt, Heli Austria GmbH,
St. Johann i.P.
> Dr. Eva LENTI
FÄ für Anästhesiologie und
Intensivmedizin, KH Tamsweg
> Dr. Adela MURATOVIC
TÄ, LKH Salzburg
> Dr. Ngoc-Chi TU
TÄ, LKH Salzburg
> Dr. Juliane RUDNIK
FÄ für Innere Medizin, LKH Salzburg
> Dr. Karin SCHARIZER
Ärztin für Allgemeinmedizin,
CDK Salzburg
> Dr. Christian TORGERSEN
FA für Anästhesiologie und
Intensivmedizin, LKH Salzburg
> Dr. Kerstin VIERTBAUER
Ärztin für Allgemeinmedizin,
KH der Barmherzigen Brüder Salzburg
> Dr. Helmut WIEDEMANN
FA für Blutgruppenserologie und
Transfusionsmedizin, LKH Salzburg
> Dr. Rainer BELLINGHAUSEN
Arzt für Allgemeinmedizin,
5112 Lamprechtshausen,
Am Sonnenhang 24
> Dr. Margarete FRAUSCHER
FÄ für Haut- und
Geschlechtskrankheiten,
5422 Bad Dürrnberg,
Prof.-Martin-Hell Str. 7-9
> Dr. Elfriede GSCHWANDTNER
FÄ für Medizinische Leistungsphysiologie und Ärztin für
Allgemeinmedizin,
5600 St. Johann,
Hauptstraße 68-70
> Dr. Thomas HOFSTÄDTER
FA für Orthopädie und
orthopädische Chirurgie,
5020 Salzburg, Stieglstraße 7
> Dr. Thomas HUTTER
FA für Chirurgie,
5733 Bramberg,
Senningerstraße 250/3
> Dr. Birgit Elisabeth KRAUS
Ärztin für Allgemeinmedizin,
5020 Salzburg,
Franz-Josef-Kai 1
> Dr. Markus LOBENDANZ
FA für Lungenkrankheiten,
5020 Salzburg, Rudolfskai 2
54
> Dr. Florian MAYRHOFER
FA für Psychiatrie und Arzt
für Allgemeinmedizin,
5620 Schwarzach,
Kardinal-Schwarzenbergstr. 2-6
> Dr. Philipp MEISSNER
FA für Urologie,
5084 Großgmain,
Leopoldstalerweg 210
> Dr. Dorothea
NEUMANN-RICHTER
FÄ für Medizinische und
Chemische Labordiagnostik,
5020 Salzburg, Bergstraße 14
NEUE ORDINATIONSANSCHRIFTEN
> Dr. Christian BEHRENDT
FA für Orthopädie und
orthopädische Chirurgie,
5020 Salzburg, Stieglstraße 7
> Dr. Sigrid BERNHART
FÄ für Frauenheilkunde
und Geburtshilfe,
5500 Bischofshofen,
Franz-Moßhammer-Platz 14
> MR Dr. Walter
BOGENSPERGER
Arzt für Allgemeinmedizin,
5741 Neukirchen am
Großvenediger,
Hadergasse 500
> Dr. Olga HELD-SIRATSKA
FA für Kinder- und Jugendheilkunde, 5020 Salzburg,
Linzer Bundesstraße 90
> Dr. Florian Johannes
HOFMANN
FA für Orthopädie und
orthopädische Chirurgie,
5020 Salzburg, Stieglstraße 7
SERVICE
> Dr. Thomas KRANABETTER
Arzt für Allgemeinmedizin,
5700 Zell am See, Sportplatzstraße 12
> Dr. Susanne LANGER
Arzt für Allgemeinmedizin,
5400 Hallein, Salzgasse 2
med.ium 11+12/2012
> Dr. Jochen REIBENWEIN
> Dipl.-Ing (FH) Dr.
Ulf Robert SCHEUCH
> Dr. Luis UNTERLUGGAUER
> Dr. Thomas STADLER
Arzt für Allgemeinmedizin,
Landstraße 11, 5301 Eugendorf
DIPLOM FACHARZT
EINSTELLUNG DER ORDINATION
BZW. DER ÄRZTLICHEN
TÄTIGKEIT
> Dr. Martin GRUBER
FA für Psychiatrie und
psychotherapeutische Medizin
> Univ.-Prof. Dr. Klaus ALBEGGER
FA für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, 5020 Salzburg, Peregrinstraße 9
> Dr. Claudia
KISSELA-BITTERSAM
FÄ für Radiologie
> Prim. Univ.-Prof. Dr. Christian DATZ
FA für Innere Medizin,
5020 Salzburg, Kühbergstraße 28
> Dr. Bernhard KOPENEC
FA für Kinder- und
Jugendheilkunde
> Dr. Helga LOHNINGER
Ärztin für Allgemeinmedizin,
5322 Hof, Neumannstraße 23
> Dr. Gerhard MAYRHOFER
FA für Innere Medizin
> Dr. Michael FRITZ
FA für Innere Medizin
> Dr. Ludger MEYER
FA für Chirurgie, 5020 Salzburg,
Bürglsteinstr. 4
> Dr. Dorothea
NEUMANN-RICHTER
FA für medizinische und
chemische Labordiagnostik
> Priv.-Doz. Dr. Josef STOIBER
FA für Augenheilkunde und Optometrie,
5020 Salzburg, Müllner Hauptstr. 48
> Dr. Anita RITTER
FÄ für Augenheilkunde und
Optometrie
DIPLOM
ALLGEMEINMEDIZIN
> Dr. Mohammad Alem ASSIM
> Dr. Kathrin Elisabeth EBNER
> Dr. Walter HERBST
> Dr. Sonja LECHNER
> Priv.-Doz. Dr. Heinrich
SCHUBERT
FA für Unfallchirurgie
DIPLOM
ADDITIVFACH
> Dr. Abdmajid KAMIL
FA für Psychiatrie und
psychotherapeutische Medizin
(Geriatrie), Arzt für Allgemeinmedizin (Geriatrie)
> Dr. Anton LANDMANN
Arzt für Allgemeinmedizin
(Geriatrie)
> Prim. Dr. Vaclav RUZICKA,
MBA
FA für Orthopädie und
orthopädische Chirurgie
(Sportorthopädie)
> Dr. Peter STURM
Arzt für Allgemeinmedizin
(Geriatrie)
> Dr. Dan-Petru VERDES
FA für Innere Medizin (Geriatrie)
ZULASSUNGEN ZU DEN
§-2-KRANKENKASSEN
> Dr. Markus LOBENDANZ
FA für Lungenkrankheiten,
5020 Salzburg, Rudolfskai 2
BESTELLUNGEN,
VERLEIHUNGEN UND
SONSTIGES
> Dr. Ramak AUFFARTH
Ärztin für Allgemeinmedizin:
Bestellung zur Schulärztin an
der Neuen Mittelschule Taxham
und Landesberufsschule 2 für
Friseure- und Perückenmacher
> Priv.-Doz. Dr. Alois DEXL, MSc
FA für Augenheilkunde und
Optometrie: Habilitation zum
Privatdozent der Paracelsus
Medizinischen Privatuniversität
Salzburg in Augenheilkunde
55
SERVICE
> Dr. Winfried GENSLUCKNER
FA für Augenheilkunde und Optometrie:
Beendigung der Tätigkeit als ärztlicher
Leiter des Ambulatoriums für Schielbehandlung und Neuroophthalmologie
(Sehschule), Salzburg
> Dr. Mahtab SAIDI-ZECHA
Ärztin für Allgemeinmedizin:
Bestellung zur Stellvertreterin
des ärztlichen Leiters der
privaten Krankenanstalt
Dr. Pierer Sanatorium Salzburg
> Dr. Michaela GRAFINGER
Ärztin für Allgemeinmedizin: Anerkennung
der Ordination als Lehrpraxis für das Fach
Allgemeinmedizin in 5161 Elixhausen,
Untergrubstr. 3
> a.o.Univ.-Prof. Dr.
Otto STAINDL
FA für Hals-, Nasen- und
Ohrenkrankheiten: Verleihung
des „Großen Verdienstzeichen
des Landes Salzburg“ von der
Salzburger Landesregierung
> Dr. Peter GRÜNER
FA für Innere Medizin (Kardiologie):
Anerkennung als Hochdruckspezialist von
der Österreichischen Gesellschaft für
Hypertensiologie
> Dr. Christina WILHELM
FÄ für Frauenheilkunde und
Geburtshilfe und Ärztin für
Allgemeinmedizin: Bestellung
zur Stellvertreterin des ärztlichen Leiters der privaten
Krankenanstalt BabywunschKlinik Dr. Zajc
> Dr. Heike HILLINGER
Ärztin für Allgemeinmedizin: Bestellung
zur Schulärztin an der VS Tenneck
> HR Dr. Christoph KÖNIG
Arzt für Allgemeinmedizin: Verleihung
des „Ehrenzeichen des Landes Salzburg“
von der Salzburger Landesregierung
> Prim. Univ.-Prof. Dr.
Peter A. WINKLER
FA für Neurochirurgie:
Bestellung zum Stellvertreter
des ärztlichen Leiters der
Christian-Doppler-Klinik
Salzburg
> MR Dr. Gert PIERER
FA für Orthopädie und orthopädische
Chirurgie und Facharzt für Unfallchirurgie:
Verleihung des Berufstitels „Medizinalrat“
> Dr. Josef RÜCKER
FA für Kinder- und Jugenheilkunde und
Arzt für Allgemeinmedizin: Verleihung
des „Großen Verdienstzeichen des Landes
Salzburg“ von der Salzburger Landesregierung
Bild: fotolia
med.ium 11+12/2012
63.
SAMSTAG, 26. JÄNNER 2013
IN DER HOFBURG
FESTLICHE ERÖFFNUNG UM 2130 UHR / EINLASS: 2000 UHR
DER BALL STEHT UNTER DEM EHRENSCHUTZ SR. MAGNIFIZENZ
DES REKTORS DER MEDIZINISCHEN UNIVERSITÄT WIEN, UNIV.-PROF. DR. WOLFGANG SCHÜTZ
BALLBÜRO
in der Ärztekammer für Wien
EINTRITTSPREISE
KLEIDUNG
Damen- und Herrenkarte € 110,–
Damen: ausschließlich bodenlanges Abendkleid
Herren: schwarzer Frack mit Dekoration,
schwarzer Smoking, Gala-Uniform
€ 45,–*
StudentInnen
* Eintritt nur mit gültigem Studentenausweis
(bis zum vollendeten 26. Lebensjahr).
Eintritt nur mit vorschriftsmäßiger Kleidung.
1010 Wien, Weihburggasse 10-12
Telefon +43 1 51501 1234
Fax +43 1 5126023 1444
[email protected] www.aerzteball.at
ÖFFNUNGSZEITEN
ab 7. Jänner bis 25. Jänner 2013
Mi. 10-16 Uhr, Do. 11-20 Uhr,
Fr. 10-17 Uhr, Sa. 10-15 Uhr
HOTELPACKAGES FÜR WIEN-GÄSTE
Die Ärztekammer für Wien hat spezielle Packages für Wien-Gäste als Begleitprogramm zum Wiener Ärzteball geschnürt:
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Å
für Nächtigungen zum Ball-Termin im Fleming’s Deluxe Hotel, Steigenberger Hotel Herrenhof und Hotel Sacher
Nähere Informationen unter: www.aerzteball.at/links.htm#Packages