Druckluft für die Königsklasse

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Druckluft für die Königsklasse
Druckluft für die Königsklasse
Zusammen- Das Schweizer Formel-1-Team SAUBER PETRONAS und KAESER KOMPRESSOREN haben zum
arbeit der
Jahresbeginn eine mehrjährige Partnerschaft vereinbart.
schnellen Art
KAESER KOMPRESSOREN AG,
die Schweizer Tochtergesellschaft
des Coburger Kompressorenherstellers und Druckluft-Systemanbieters, ist unter anderem für
die komplexe Druckluftversorgung
des hochmodernen Windkanals,
der zurzeit am Stammsitz der
SAUBER MOTORSPORT AG in Hinwil
im Schweizer Kanton Zürich entsteht, federführend verantwortlich.
Im Rahmen des Partnerschaftsvertrags erschließen sich für KAESER
neue Marketing-Rechte; überdies
wird das Logo auf den Boxenstellwänden platziert.
Teamchef Peter Sauber zur neuen
Partnerschaft: „KAESER leistet
beim Bau des neuen Windkanals
einen sehr wichtigen technischen
Beitrag. Wir stellen im Gegenzug
eine Plattform zur Verfügung, die
es unserem Partner ermöglichen
wird, den Bekanntheitsgrad der
Marke international zu steigern.“
„Wir haben für uns den hohen
Anspruch, im Bereich Drucklufttechnologie führend zu sein“,
erklärt Michael Juhas,
Geschäftsführer von KAESER
KOMPRESSOREN in der Schweiz,
„und wir untermauern dies mit
regelmäßigen und wegweisenden
Neuentwicklungen. Das HighTech-Umfeld der Formel 1 und
insbesondere das Team SAUBER
PETRONAS, welches für Effizienz
und Innovation steht, bietet uns
einen idealen Ausgangspunkt,
diesen Anspruch in Form einer
Partnerschaft zu kommunizieren.“
SAUBER PETRONAS ist ein interna-
tionales Formel-1-Team mit Sitz in
Hinwil, Schweiz. Das High-TechEntwicklungszentrum liegt nur
wenige Schritte von dem Ort entfernt, wo Peter Sauber 1970 als
selbstständiger Unternehmer
begann.
Schnelle Luft
Jetzt entsteht hier bis Ende des
Jahres einer der modernsten
Windkanäle überhaupt. In ihm
können für 1:1-Modelle und fertige Fahrzeuge Geschwindigkeiten
bis zu 280 km/h simuliert werden.
Der Motor des Ventilators hat mit
3 000 kW rund 50 Prozent mehr
Leistung als die Winderzeuger vergleichbarer Formel-1-Anlagen.
Michael Juhas, Geschäftsführer KAESER Schweiz (links), und Teamchef Peter
Sauber bei der Vertragsunterzeichnung in Hinwil
Der im Bau befindliche Windkanal
Heinz-H
Harald Frentzen, Peter Sauber und Nick Heidfeld (v. l.) anlässlich der
Präsentation des C22 Anfang Februar in Zürich
Die ersten Erfolge der Hinwiler
Rennwagenschmiede waren
bereits Ende der achtziger Jahre
zu verzeichnen, als MercedesBenz in Zusammenarbeit mit
Sauber die Rückkehr in den Motorsport einleitete. Glanzlichter der
Partnerschaft mit dem Hersteller
aus Stuttgart waren der Doppelerfolg im 24-Stundenrennen von
Le Mans (1989) sowie der
zweimalige Gewinn von Team- und
Fahrer-Titel in der seinerzeitigen
Sportwagen-Weltmeisterschaft
(1989 und 1990). Zu den
Fahrern, die unter Saubers Ägide
ein Stück Rennsport-Geschichte
schrieben, gehören unter anderem
drei Nachwuchsleute in einem
Juniorteam: Karl Wendlinger,
Heinz-Harald Frentzen und
Michael Schumacher.
Von jeher war Peter Sauber von
der Entwicklung von Spitzentechnologien für den Rennsport fasziniert. Seit 1993 befasst er sich
mit Konstruktion, Bau und Einsatz
von Rennwagen für die Formel-1Weltmeisterschaft. Die Saison
2002 schloss SAUBER PETRONAS
mit dem fünften Platz in der Konstrukteurswertung ab.
In der Saison 2003 fahren die
beiden Mönchengladbacher Nick
Heidfeld und Heinz-Harald
Frentzen für das Team um die FIA
Formel-1-Weltmeisterschaft.