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ElfaPlus
T.2
T.2
T.2
T.2
T.2
T.2
T.2
T.2
T.2
T.2
T.2
T.2
T.2
T.2
T.2
T.2
T.2
T.2
T.2
T.2
T.2
T.2
T.2
T.2
T.2
T.2
2
2
2
3
4
7
7
8
8
8
8
9
9
10
11
14
16
18
19
20
21
22
23
24
25
27
Schutz vor elektrischem Stromschlag
Auswirkungen einer elektrischen Durchströmung von Menschen
Gefährdung von Menschen durch Elektrizität
Maßnahmen zum Personenschutz bei direkter bzw. indirekter Berührung
Vershiedene Netzformen in Verteilung
Erdschlußüberwachung zum Schutz von Personen
Fehlerstromschutzgeräte Begriffserklärung
Fehlerstromschutzgeräte Klassifizierung nach EN 61008/61009
Ausführung AC - Wechselstrom sensitiv
Ausführung A - Pulsstrom sensitiv
Ausführung S - Selektiv
Selektivität bei Reihenschaltung
Selektivität bei Parallelschaltung
Ungewolltes Auslösen
Fehlerstromschutzgeräte: Produktinformation und Definitionen
LSFI-Kombination: Produktinformation und Definitionen
FILS-Kombination: Produktinformation und Definitionen
Entnahme aus den Sammelschienenverbund
Einfluß der Umgebungstemperatur
Einfluß der Netzfrequenz
Schutz für FI-Schutzschalter
Verlustleistung
LSFI Durchlaßenergie I2t
LSFI Auslösecharakteristik
Ausschreibungstexte
Maßzeichnungen
Leitungsschutz
T1
Fehlerstromschutz
T2
Hilfsfunktionen
T3
Komfortfunktionen
T4
T2.1
Schutz vor elektrischem Stromschlag
Fehlerstromschutz
Auswirkungen einer elektrischen
Durchströmung von Menschen
T2
Besondere Schutzmaßnahmen von Menschen vor
der Durchströmung durch elektrischen Strom
beruhen auf Erkenntnissen aus
- Tierversuchen
- Klinischer Beobachtung
- Experimenten mit Strom an organischem Material
- Experimenten mit Strom an Versuchspersonen
An dieser Stelle sollen die Auswirkungen einer
elektrischen Durchströmung von Menschen betrachtet
werden. Bei der Bestimmung von Maßnahmen zum
Personenschutz sind folgende Faktoren zu
berücksichtigen:
- Wahrscheinlichkeit, daß eine Gefahrensituation
eintreten kann
- Wahrscheinlichkeit, daß eine unter Spannung
stehende bzw. defekte Komponente berührt
werden kann
- Erfahrungen
- Technische Möglichkeiten
- Wirtschaftlichkeit
Der Gefährdungsgrad, dem ein Mensch bei der
Durchströmung mit elektrischem Strom ausgesetzt
wird, hängt von der Stromstärke und der Dauer der
Durchströmung ab. Die Stromstärke hängt von der
Höhe der Spannung und dem Innenwiderstand des
menschlichen Körpers ab.
In dem Zeit/Strom-Diagramm ist die Wahrnehmung bei
der Durchströmung von Menschen durch elektrischen
Strom in verschiedenen Bereichen gem. der Norm
IEC 60479-1 dargestellt.
Zeit/Strom-Diagramm zu Wahrnehmungen
bei der Durchströmung von Menschen durch
elektrischen Strom (f=15Hz bis 100Hz)
Bereiche Wahrnehmung
Bereich 1 Gewöhnlich keine Wahrnehmungen
Bereich 2 Gewöhnlich keine gefährlichen körperlichen
Folgen
Bereich 3 Muskelverkrampfung, Atembeschwerden,
kurzzeitiges Auftreten von Herzstillstand
mit Wiedereinsetzen der Herztätigkeit,
normalerweise keine organischen Schäden.
T2.2
GE Power Controls
Bereich 4 wie Bereich 3, jedoch Auftreten von Herzkammerflimmern und damit akute Lebensgefahr mit einer Wahrscheinlichkeit von ca.
5% bis zu Kurve c2 ca. 10% bis zur Kurve
c3 über 50% über die Kurve c3 hinaus
Gefährdung von Menschen
durch Elektrizität
Starkstromverletzungen entstehen, wenn der
menschliche Körper bei direkter bzw. indirekter
Berührung mit spannungsführenden Teilen elektrisch
durchströmt wird. Hauptgefahrenursachen für
Starkstromverletzungen sind:
- Beschädigungen an der Isolierung zwischen Hochund Niederspannung
- Atmosphärische Entladungen, Blitzeinschlag
- Beschädigte Isolierung an Kabeln und Maschinen
- Unzureichend ausgewiesener bzw. zu leichter
Zugang zu Gefahrenbereichen
Die Norm IEC 60479-1 gibt die maximale
Sicherheitsspannung in Abhängigkeit von der
Auslösezeit der vorhandenen elektrischen
Schutzgeräte und der Luftfeuchtigkeit der
Umgebung vor.
- UL = 24 Vac in feuchter Umgebung
- UL = 50 Vac in trockener Umgebung
Auslösezeit als Funktion der Berührungsspannung
Bemessungsspannung U (V)
< 50
50
75
90
120
150
220
280
350
500
UL = 50V
max. Auslösezeit (s)
Wechselstrom (AC)
5
5
0,6
0,45
0,34
0,27
0,17
0,12
0,08
0,04
Gleichstrom (DC)
5
5
5
5
5
1
0,4
0,3
0,2
0,1
Direkte Berührung
besteht, wenn eine Person aus Versehen offene
spannungsführende Teile berührt, die nicht geerdet
sind. Dadurch entsteht eine leitende Verbindung von
dem spannungsführenden Teil über die Person
gegen Erde, und die Stromstärke ist dabei von dem
Innenwiderstand des menschlichen Körpers sowie
dem Übergangswiderstand gegen Erde abhängig.
entsprechender IP Schutzart verwenden
- Verteilungen mit entsprechenden Sicherheitsabständen aufbauen
- Vollständiger Berührungsschutz durch Erdschlußüberwachung mit Personenschutz bei indirekter
Berührung
Materialien verwenden, die für den Einsatz in
Schutzklasse II vorgesehen sind:
Indirekte Berührung
besteht, wenn eine Person metallische Teile einer
geerdeten Maschine berührt, die z.B. durch eine
defekte Isolierung direkt mit einer Phase des Netzes
verbunden ist.
Personenschutz in nichtleitender Umgebung
Offene spannungsführende Komponenten einer
Verteilung sind vor dem Zugriff durch Personen
zu verriegeln.
In einer durch Verriegelung geschützten
Verteilung sind Schutzgeräte nicht unbedingt
vorzusehen.
Fußböden und Wände müssen einen Oberflächenwiderstand mit folgenden Mindestwerten haben:
- 50 kΩ/cm2 bei Bemessungsspannungen unter 500V
- 100 kΩ/cm2 bei Bemessungsspannungen über 500V
Technische Daten
Personenschutz bei indirekter Berührung
Folgende Maßnahmen sind zum Personenschutz bei
indirekter Berührung anzuwenden:
Personenschutz in ungeerdeten Verteilungen
durch erdfreien, örtlichen Potentialausgleich
Eine Potentialausgleichstelle darf nicht mit dem
Schutzleiter oder leitenden Teilen verbunden werden.
Personenschutz durch galvanische Trennung
Dieser Personenschutz bei Berührung wird durch
den Einsatz von Trenntransformatoren hergestellt.
Maßnahmen zum
Personenschutz bei direkter
bzw. indirekter Berührung
Die in der Norm IEC 60364-4-41 vorgeschriebenen
Maßnahmen sind zu beachten:
Personenschutz bei direkter und indirekter
Berührung
Personenschutz durch Verwendung von Kleinspannung:
- SELV (Schutzkleinspannung)
- PELV (Funktionskleinspannung mit sicherer Trennung)
- FELV (Funktionskleinspannung ohne sichere Trennung)
Personenschutz bei direkter Berührung
Folgende Maßnahmen sind zum Personenschutz bei
direkter Berührung anzuwenden:
- Entsprechend isolierte Leiter verwenden
- Absperrungen vorsehen bzw. Gehäuse in
T2
Personenschutz durch Einsatz von elektrischen
Schutzgeräten
Besteht die Gefahr, daß Personen mit offenen
spannungsführenden Teilen in Berührung kommen,
sind Verteilungen mit entsprechenden elektrischen
Schutzgeräten auszurüsten. Diese müssen
Berührungszeit und Amplitude der Berührungsspannung in einem Maß begrenzen, daß keine
Starkstromverletzungen verursacht werden. Dabei
ist unbedingt auf eine gute Erdung sowie auf die
Auslöseeigenschaften der Schutzschalter und
vorschriftsmäßige Installation des Schutzleiters zu
achten.
- Erdung und Schutzleiter:
Sämtliche offenen, leitenden Teile einer
Verteilung sind über den Schutzleiter zu erden.
Die unterschiedliche Art der Erdung ist
entsprechend der Netzform zu beachten.
- Elektrische Schutzgeräte:
Elektrische Schutzgeräte müssen eine
Verteilung von der Einspeisung trennen, wenn
offene leitende Teile z.B. durch einen Isolationsfehler mit einer Phase verbunden werden. Durch
den Einsatz solcher elektrischen Schutzgeräte
muß im Fehlerfall sichergestellt sein, daß die
maximal zulässige Berührungsspannung von
50Vac bzw. 120Vdc (ohne Restwelligkeit) nicht
überschritten wird.
T2.3
Fehlerstromschutz
Verschiedene Netzformen in
Verteilungen
TT-Netz
In einem TT-Netz befindet sich ein Erdungspunkt
direkt an der Einspeisung. Offene leitende Teile der
Verteilung sind an entsprechenden Stellen direkt an
Masseelektroden geerdet, die keine direkte
Verbindung mit dem Erdungspunkt an der
Einspeisung haben.
TT-Netz
L1
L2
L3
N
1
7
IT-Netz
In einem IT-Netz befindet sich an der Einspeisung kein
Erdungspunkt. Alle leitfähigen Metallteile (Körper) der
Verteilung und angeschlossener elektrischer Maschinen
sind mit der Erde verbunden.
An der Einspeisung kann ggf. auch eine leitende
Verbindung über einen Widerstand zu einem Massepunkt geführt werden.
Tritt in einer Verteilung infolge einer schadhaften
Isolierung ein Kurzschluß auf, so ist die dann auftretende
Kontaktspannung nicht groß genug, um
Starkstromverletzungen zu verursachen. Um Personenschutz bei indirekter Berührung zu gewährleisten ist eine
ständige Erdschlußüberwachung in der Verteilung zu
installieren. Eine Erdschlußüberwachung erfasst
Fehlerströme gegen Erde z.B. bei schadhafter Isolierung
und kann Warnsignale über eine Hupe und eine
Blinklampe ausgeben. Entsteht ein zweiter Fehler, so ist
die Verteilung von der Stromzufuhr in einer in der Tabelle
angegebenen Zeit zu trennen.
Um Personenschutz in einem IT-Netz zu bewirken,
muß die folgende Bedingung erfüllt sein:
3
RA x Id ≤ 50V
RA = Widerstandswert der Verteilung gegen Erde.
Id = Fehlerstrom im Falle des ersten Fehlers, berücksichtigt insbesondere die kapazitiven Ableitströme.
5
4
6
6
IT-Netz
2
L1
L2
L3
T2
➀
➁
➂
➃
➄
➅
➆
1
Einspeisung
Erdungspunkt an der Einspeisung
Verteilung
Elektrische Maschinen
metallisch leitfähige Teile, Körper
Körpererdung
Fehlerstromschutzschalter
8
3
7
5
4
6
Tritt in einer Verteilung ein Fehler an der Isolierung
auf, so steht die Netzspannung an offenen leitenden
Teilen an und es besteht die Gefahr von
Starkstromverletzungen. Durch Einsatz eines
geeigneten Fehlerstromschutzschalters kann diese
Gefahrensituation verhindert werden.
Um Personenschutz in einem TT-Netz zu bewirken,
muß die folgende Bedingung erfüllt sein:
RA x ID n ≤ 50Vac
RA = Widerstandswert gegen Erde
I∆n = Bemessungsfehlerstrom
2
➀
➁
➂
➃
➄
➅
➆
➇
Einspeisung
Erdungspunkt an der Einspeisung (Funktionserdung)
Verteilung
Elektrische Maschinen
Offene leitende Teile
Betriebserdungswiderstand
Isolationsüberwachung mit Überspannungsableiter
Erdschlußüberwachung (für 2. Fehler)
Maximale Auslösezeit
Uo /U (V)
Auslösezeit (s)
UL = 50V
Max. Widerstandswert gegen Erde
Sicherheitsspannung
50V
25V
T2.4
Bemessungsfehlerstrom
0,01A 0,03A
5000 Ω 1666Ω
2500 Ω 833Ω
0,1A
500Ω
250Ω
GE Power Controls
0,3A
166Ω
83Ω
0,5A
100Ω
50Ω
1A
50Ω
25Ω
0,3A
83Ω
41Ω
Uo= Spannung Phase – N-Leiter
U= Spannung Phase – Phase
127/220
230/400
400/690
580/1000
ohne
Neutralleiter
0,8
0,4
0,2
0,1
mit
Neutralleiter
0,8
0,4
0,2
0,1
Tritt in einer Verteilung infolge einer schadhaften
Isolierung ein Kurzschluß auf, so muß die daran
angeschlossene Anlage unmittelbar durch geeignete
elektrische Schutzgeräte von der Einspeisung
freigeschaltet werden.
TN-Netz Konfigurationen
1. Um Personenschutz zu gewährleisten muß die
Verteilung der folgenden Bedingung genügen:
ZS x Ia ≤ U0
TN-C Netz
In einem TN-C Netz werden PE- und N-Leiter
gemeinsam geführt und an Masse geerdet.
TN-C Netz
L1
L2
L3
PEN
1
7
8
3
Maximale Auslösezeit
Bemessungsspannung
Phase – N-Leiter
Uo (V)
127
230
400
> 400
5
4
2
➀
➁
➂
➃
➄
➅
➆
➇
6
Einspeisung
Erdungspunkt an der Einspeisung
Verteilung
Elektrische Maschinen
metallisch leitfähige Teile, Körper
Zusätzlicher Erdungspunkt
Gemeinsam geführter PE- und N-Leiter
Leitungsschutzschalter
maximale
Auslösezeit
(s)
0,8
0,4
0,2
0,1
2. Die Auslösezeit eines LS-Schalters wird durch
seine Kurzschlußausschalteigenschaften
bestimmt und bei Schmelzsicherungen durch
deren Dimensionierung.
TN-S Netz
In einem TN-S Netz werden PE- und N-Leiter
getrennt geführt und an einem Massepunkt geerdet.
TN-S Netz
L1
L2
L3
N
PE
1
6
7
3
5
4
2
➀
➁
➂
➃
➄
➅
➆
ZS = Gesamtimpedanz des fehlerbehafteten
Stromkreises bestehend aus den
Einzelimpedanzwerten der Einspeisung, der
Phasenleiter und des Schutzleiters.
Ia = Bemessungsfehlerstrom, der ein elektrisches
Schutzgerät auslöst. Bei einem
Fehlerstromschutzschalter ist Ia = ID n
U0 = Bemessungsspannung Phase – N-Leiter
Technische Daten
TN-Netz
In einem TN-Netz sind metallische Teile der Anlage,
PE- und N-Leiter direkt mit Masse verbunden. In
einer solchen Konfiguration löst jede Verbindung
Phase mit Masse (PE) einen Kurzschluß aus.
Einspeisung
Erdungspunkt an der Einspeisung
Verteilung
Elektrische Maschinen
Offene leitende Teile
PE-Leiter
LS-Schalter oder Fehlerstromschutzschalter
3. In TN-S Netzen mit großer Kabellänge kann der
bedingte Kurzschlußstrom am Kabelende kleiner
werden als der Ansprechwert des Kurzschlußauslösers des LS-Schalters, so daß ein FI-Schutzschalter eingesetzt werden muß.
T2
4. Bei richtiger Dimensionierung, muß das Bemessungsgrenz -Kurzschlußausschaltvermögen Icu
der Schutzeinrichtung mindestens dem maximal
auftretenden Kurzschlußstrom Icc entsprechen
und sind folgende Parameter zu berücksichtigen:
4.1. Auslösekennlinien von LS-Schalter
B Charakteristik
Auslösung bei 3-5 x In
C Charakteristik
Auslösung bei 5-10 x In
D Charakteristik
Auslösung bei 10-20 x In
Leistungsschalter: gem. deren Bemessungsgrenzkurzschlußausschaltvermögen
Sicherungen: gem. Zeit/Strom Schmelzkurve:
- gL / gG
- aM
4.2. Bemessungsstrom (In) des LS-Schalters.
4.3. Gesamtimpedanz der Installation
Leitungslängen und Leitungsquerschnitte
Siehe Tabellen auf B.6
T2.5
Maximale Leitungslängen (m) für Personenschutz bei indirekter Berührung
Fehlerstromschutz
TN 3 x 400V, UL = 50V, m = 1, Auslösekennlinie < (Im = 10 x In) Schmelzsicherungen gL-gG
Nennstrom (In) für gG Sicherungen
Cu-Leiter
In (A)
16
20
25
32
S mm2
1,5
99
86
40
21
2,5
134
110
67
4
183
139
6
214
10
16
25
35
50
70
95
120
150
185
240
40
50
13
41
108
165
275
7
25
67
139
226
63
80
13
46
94
172
283
8
24
55
130
217
336
100
125
14
33
90
168
257
367
7,3
20
57
128
197
283
379
160
10
30
86
155
220
299
441
200
17,5
53
118
172
229
336
472
250
315
30
73
134
179
268
367
462
483
42
59
136
202
278
346
373
441
400
500
630
800
1000
48
93
134
215
268
283
336
504
58
124
172
215
231
273
315
55
109
145
151
185
215
63
109
124
147
172
52
79
107
126
Maximale Leitungslängen (m) für Personenschutz bei indirekter Berührung
TN 3 x 400V, UL = 50V, m = 1, Auslösekennlinie < (Im = 10 x In) LS-Schalter & Leistungsschalter
T2
B-, C-, D-Charakteristik
Cu-Leiter
In (A)
0,5
1
3
S mm2
1,5
1232 616 308
2,5
1026 513
4
1642 821
6
1232
10
16
25
35
50
70
95
120
150
185
240
300
400
500
625
2x95
2x120
2x150
2x185
2x240
3x95
3x120
3x150
3x185
3x240
4
6
10
16
20
25
32
40
154
257
411
616
1026
1642
103
171
274
411
684
1095
1711
62
103
164
246
411
657
1026
1437
38
64
103
154
257
411
642
898
1283
1796
31
51
82
123
205
328
513
718
1026
1437
1950
25
41
66
99
164
263
411
575
821
1150
1560
1971
19
32
51
77
128
205
321
449
642
898
1219
1540
1673
1978
15
26
41
62
103
164
257
359
513
718
975
1232
1339
1582
1971
Korrekturwerte
Auslösecharakteristik
B-Charakteristik
C-Charakteristik
D-Charakteristik
Im-Charakteristik
T2.6
K1
x2
x1
x 0,5
x 10/Im
Bemessungsbetriebsspannung
K2
3 x 230V x 0,58
GE Power Controls
Leitermaterial
K3
Aluminium 0,62
Leitungsquerschnitt
PE- (N-) Leiter
K4
m = Sphase / Spe(n)
m = 0,5 x 2
m=1 x1
m = 2 x 0,67
m = 3 x 0,5
m = 4 x 0,4
50
21
33
49
82
131
205
287
411
575
780
985
1071
1266
1577
1895
63
16
26
39
65
104
163
228
326
456
619
782
850
1005
1251
1504
1629
1810
1851
1950 1560 1238
1971 1564
1700
80
21
31
51
82
128
180
257
359
488
616
669
791
985
1184
1283
1426
1458
975
1232
1339
1582
1971
1857 1463
1848
100
25
41
66
103
144
205
287
390
493
536
633
788
947
1026
1140
1166
780
985
1071
1266
1577
1170
1478
1607
1899
125
160
250
400
630
800 1000 1250 1600
33
53
82
115
164
230
312
394
428
506
631
758
821
912
933
624
788
857
1013
1261
936
1182
1285
1519
1892
41
64
90
128
180
244
308
335
396
493
592
642
713
729
488
616
669
791
985
731
924
1004
1187
1478
57
82
115
156
197
214
253
315
379
411
456
467
312
394
428
506
631
468
591
643
760
946
72
98
123
134
158
197
237
257
285
292
195
246
268
316
394
293
370
402
475
591
78
85
100
125
150
163
181
185
124
156
170
201
250
186
235
255
301
375
79
99
118
128
143
146
98
123
134
158
197
146
185
201
237
296
79
95
103
114
117
78
99
107
127
158
117
148
161
190
236
82
91
93
73
79
86
101
126
94
118
129
152
189
79
99
73
92
100
119
148
Beispiel
3-phasiges TN-Netz, Un=230V, gesichert durch
Leistungsschalter 80A (Im=8xIn). Phasen mit
Cu-Leitungsquerschnitten = 50mm2 und PE-Leiter
mit Cu-Leitungsquerschnitt = 25mm2:
Lmax = LTabelle x K1 x K2 x K3 x K4
257 x 10
8 x 0,58 x 0,67 = 125m
Erdschlußüberwachung zum
Schutz von Personen
Fehlerstromschutzschalter mit einem maximalen
Fehlerstromwert von 30mA werden zum Personenschutz bei direkter Berührung eingesetzt.
Funktion von Fehlerstromschutzschaltern
Ein Fehlerstromschutzschalter besteht aus
folgenden Komponenten:
- Summenstromwandler; erfaßt einen Fehlerstrom
gegen Erde.
- Auslöserelais; wird durch einen Fehlerstrom
angesteuert und wirkt auf das Schaltschloß.
- Schaltschloß; bewirkt das Öffnen der Schaltkontakte, sie kann elektrisch oder per Hand
betätigt werden.
- Schaltkontakte; schalten die Stromzufuhr zu einer
angeschlossenen Last ein bzw. aus.
Über den Summenstromwandler wird der gesamte
Laststrom in Phase und N-Leiter erfasst. Ist der
Summenstrom I1 + I2 = 0, bleiben die
Schaltkontakte geschlossen. Tritt ein Fehler durch
Erdschluß auf, so wird der Summenstrom I1 + I2 =
Id > 0 und das Auslöserelais wird angesteuert,
wodurch die Schaltkontakte geöffnet werden.
Schaltkontakte
Prüfwiderstand
Sekundärwicklung
Prüftaste
Auslösemechanik
Auslöserelais
Summenstromwandler mit
Primärwicklungen
Fehlerstromschutzgeräte
Begriffserklärung
RCCB = Residual Current Circuit Breaker
Fehlerstromschutzschalter ohne Überstromauslöser.
RCBO = Residual Current Circuit Breaker
with overcurrent protection.
Fehlerstromschutzschalter mit Überstromauslöser.
Technische Daten
Eine Erdschlußüberwachung durch Fehlerstromschutzgeräte wird zum Personenschutz bei
indirekter Berührung von offenen leitenden Teilen,
die an geeigneten Masseelektroden geerdet sind,
eingesetzt. Mit einem Fehlerstromschutzgerät kann
auch die Brandgefahr durch ständigen Stromfluß
gegen Erde gemindert werden, bei dem ein LSSchalter nicht mehr auslöst.
Die Angabe erfolgt unter Bezug auf die Bemessungsbetriebsspannung und den Bemessungsbetriebsstrom.
Fehlerschaltvermögen (I∆m)
Gibt den Strom an, den ein FI-Schutzschalter bei einem
Fehlerstrom einschalten, während der Abschaltzeit
führen und bei vorgegebenen Betriebsbedingungen
ohne Beschädigung ausschalten kann.
Fehlerkurzschlußstrom (I∆c)
Gibt den Strom an, den ein FI-Schutzschalter, der
durch ein nachgeschaltetes elektrisches Schutzgerät
überwacht wird, bei vorgegebenen Betriebsbedingungen ohne Beschädigung führen kann.
Kurzschlußstrom (Inc)
Gibt den Fehlerstrom an, den ein FI-Schutzschalter,
der durch ein nachgeschaltetes elektrisches Schutzgerät überwacht wird, bei vorgegebenen Betriebsbedingungen ohne Beschädigung führen kann.
Bemessungsfehlerstrom (I∆n)
Gibt den maximalen Fehlerstrom an, den ein FI-Schutzschalter, der durch ein nachgeschaltetes elektrisches
Schutzgerät überwacht wird, bei vorgegebenen
Betriebsbedingungen ohne Beschädigung führen kann.
Unbeeinflußter Strom (Prospectiver)
Kennzeichnet den Strom, der fließen würde, wenn
alle Schaltkontakte an dem elektrischen Schaltgerät
durch Strombahnen mit vernachlässigbarer
Impedanz ersetzt werden.
Bemessungseinschaltvermögen
Gibt den Strom an, den ein FI-Schutzschalter entsprechend der Gebrauchskategorie bei der jeweiligen
Bemessungsbetriebsspannung einschalten kann.
Trennfunktion (Schaltkontakte geöffnet)
Haben elektrische Schaltgeräte, deren Schaltkontakte im
geöffneten Zustand die vorgeschriebene Öffnungsstrecke
(Trennstrecke) zum Trennen von Stromkreisen erreichen.
Schaltkontakte geschlossen
Ist der Zustand der Schaltkontakte, bei dem der
Bemessungsbetriebsstrom sicher geführt werden kann.
Auslösezeit (tA)
Zeit ab Erreichen des eingestellten FehlerstromGrenzwertes bis zum Erlöschen der Lichtbögen in
den Lichtbogenlöschkammern.
Augenblicklicher Fehlerstrom (I∆n)
Gibt den augenblicklichen Fehlerstrom an, den ein
FI-Schutzschalter, bei vorgegebenen Betriebsbedingungen führt.
Auslösefehlerstrom
Wert des zur Auslösung führenden Fehlerstroms
unter vorgegebenen Betriebsbedingungen.
Bemessungskurzschlußausschaltvermögen (Icn)
Kennzeichnet den höchsten Strom (Prospektivwert), den
ein elektrisches Schaltgerät bei Bemessungsbetriebsspannung und -frequenz ohne Beschädigung ausschalten kann (Nur anwendbar auf kombinierte Geräte).
Konventioneller Haltestrom (Int)
Der Strom, der den LS-Schalter für eine festgelegte
Dauer durchfließen ohne ihn zum Auslösen zu
veranlassen (Nur anwendbar auf kombinierte Geräte).
Konventioneller Auslösestrom (It)
Der Strom, der den LS-Schalter innerhalb eines
festgelegten Zeitraumes zum Auslösen bringt
(Nur anwendbar auf kombinierte Geräte).
T2
Bemessungsausschaltvermögen
Gibt den Strom an, den ein FI-Schutzschalter entsprechend der Gebrauchskategorie ausschalten kann.
T2.7
Fehlerstromschutz
Fehlerstromschutzgeräte
Klassifizierung nach EN
61008/61009
Die Klassifizierung von Fehlerstromschutzgeräten
erfolgt aufgrund von deren Gleichstromverhalten
(Geräte für allgemeine Anwendungen)
- Ausführung AC
- Ausführung A
• und der Ansprechzeitverzögerung bei Erdschluß
- Fehlerstromschutzgeräte ohne Zeitverzögerung:
Geräte für allgemeine Anwendungen
- Fehlerstromschutzgeräte mit Zeitverzögerung:
Typ S mit selektiver Auslösung
Ausführung AC
Wechstrom sensitiv
Ausführung A
Pulsstrom sensitiv
Bestimmte elektrische Steuergeräte erzeugen durch
Dioden, Thyristoren usw. bei einem Fehler z.B.
Erdschluß nicht-sinusförmige Fehlerströme mit
Gleichstromkomponenten. Fehlerstromschutzgeräte
Ausführung A lösen aus, wenn ein sinusförmiger
Fehlerstrom bzw. ein pulsierender Gleichstrom(*)
plötzlich auftritt oder langsam ansteigt.
(*) Ein pulsierender Gleichstrom nimmt periodisch ansteigende und auf Null
bzw. maximal 6mA abfallende Werte ein. Er bleibt für eine Phasendauer von
mindestens 150° auf diesem Wert, bis er erneut ansteigt.
Auslösezeit
0,5xI∆n
1 xI∆n
2 xI∆n
5 xI∆n
t=∞
t = < 300ms
t = < 150ms
t = < 40ms
bei 0°
0,35xI∆n
1,4 xI∆n
2,8 xI∆n
7 xI∆n
t=∞
t = < 300ms
t = < 150ms
t = < 40ms
bei 90°
0,25xI∆n
1,4 xI∆n
2,8 xI∆n
7 xI∆n
t=∞
t = < 300ms
t = < 150ms
t = < 40ms
bei 135°
0,11xI∆n
1,4 xI∆n
2,8 xI∆n
7 xI∆n
t=∞
t = < 300ms
t = < 150ms
t = < 40ms
1. Für sinusförmige Fehlerströme
Fehlerstromschutzgeräte Ausführung AC lösen aus,
wenn ein sinusförmiger Fehlerstrom plötzlich auftritt
oder langsam ansteigt.
2. Für pulsierende Fehlerströme
max.6mA
min.150°
max.6mA
min.150°
T2
Fehlerstrom
Fehlerstrom
Auslösezeit
0,5 x l∆n
1 x l∆n
2 x l∆n
5 x l∆n
t=∞
t = < 300ms
t = < 150ms
t = ≤ 40ms
Typ A
Typ AC
Auslösekennlinie Fehlerstromschutzgeräte
Ausführung AC
Auslösekennlinie Fehlerstromschutzgeräte
Ausführung A
T2.8
GE Power Controls
Selektivität
Fehlerstromschutzgeräte Ausführung A und AC haben
eine unverzögerte Auslösung. Für den Personenschutz
in einer Verteilungen mit mehreren Abgangsstromkreisen (nicht für Klasse 2) wird ein Fehlerstromschutzgerät mit selektiver Auslösung in die gemeinsame
Einspeisung geschaltet. Durch diese Maßnahme wird
die Betriebskontinuität einer Verteilung gewährleistet,
wenn ein Fehlerstrom in einem Abgangsstromkreis
auftritt, und es werden ungewollte Abschaltungen
durch Oberwellen (große Motoreinschaltströme,
angeschlossene Blindlasten oder drehzahlgeregelte
Antriebe) verhindert. Durch den Einsatz von
Fehlerstromschutzgeräten Ausführung S besteht
Selektivität in einer Verteilerebene zu den
nachgeordneten Fehlerstromschutzgeräten
Ausführung A oder AC mit unverzögerter Auslösung.
Selektivität bei Reihenschaltung
In einer Verteilung mit einem vorgeordneten und
nachgeordneten FI-Schutzschaltern ist bei deren
Dimensionierung darauf zu achten, daß nur dasjenige
elektrische Schutzgerät bei Auftreten eines Fehlerstroms auslöst, das sich direkt vor der Störung
befindet. Es besteht Selektivität bei Reihenschaltung,
da die Auslösezeit und der Bemessungsfehlerstrom
der vorgeordneten FI-Schutzschalter in Ausführung
S größer dimensioniert sind als die in den nachgeordneten FI-Schutzschaltern in Ausführung A
oder AC. Es gilt die Bedingung:
I ∆n Abgangsschutzgerät < I ∆n Einspeisungsschutzgerät/2
Technische Daten
Ausführung S S
Selektivität bei Reihenschaltung
➀
➁
selektiver FI
unverzögerter FI
Selektivität bei Parallelschaltung
T2
Sie besteht, wenn der durch ein elektrisches
Schutzgerät überwachte Laststrom bis zu den
vorgegebenen Grenzwerten weitergeführt wird, und
nur der entsprechende nachgeordnete FI-Schutzschalter in Ausführung A oder AC auslöst, an dem
ein Fehlerstrom auftritt.
Jeder Abzweig muß einzeln abgesichert sein und
die Verbindung zwischen vorgeschalteten Schutzgerät und FI muß kurzschlußfest sein (Klasse II).
Selektivität bei Parallelschaltung
T2.9
Fehlerstromschutz
Ungewolltes Auslösen stoßstromfeste FI-Schutzschalter
T2
FI-Schutzschalter Ausführung A und AC gegen
ungewolltes Auslösen
Aus Verteilungen werden vermehrt elektronische
Geräte gespeist, die durch Störsignale zu ungewolltem Auslösen von FI-Schutzschaltern Ausführung A
und AC mit einem Bemessungsfehlerstrom von
30mA führen können. Solche Störsignale werden
z.B. durch Überspannung oder Ströme mit Hochfrequenzanteilen hervorgerufen, die von der Atmosphäre oder von Beleuchtungsanlagen, Computern
und anderen elektronischen Anlagen ausgehen.
Unter Umständen genügen die in die Standard FISchutzschalter Ausführung A und AC eingebauten
Filter nicht den Anforderungen an ungewolltes
Abschalten von Verbrauchern in einer Verteilung.
AEG (GE Power Controls) hat deshalb eine neue
Generation von FI-Schutzschaltern entwickelt, die
gegen ungewolltes Auslösen bis 5000A und 8/20µs
ausgelegt sind. Die FI- Schutzschalter Ausführung gi
haben Auslösezeiten gemäß EN 61008/61009 und
sind identisch mit den Auslöseeigenschaften der FISchutzschalter Ausführung A und AC.
Ungewolltes Auslösen von Fehlerstromschutzgeräten
kann zu Beschädigung von Verteilungen führen.
Ursachen dafür sind u.a. Gewitter, Stromspitzen beim
Einschalten von Beleuchtungsgruppen, lange Kabel mit
hohem kapazitivem Anteil gegen Erde.
Ein typisches Problem bei solchen Anwendungen ist
das Auslösen des FI beim Schalten des Abzweigs.
Dabei ist es empfehlenswert, falls mehrere Geräte in
einem Abzweig installiert sind, insgesamt nicht mehr
als 1/3 des Nennfehlerstroms als Summe aller
Leckströme zuzulassen, da ansonsten jede Störung
eines Verbrauchers den gesamten Abzweig lahm legt.
Alle von AEG (GE Power Controls) hergestellten
Fehlerstromschutzgeräte haben eine hohe Ansprechschwelle beim Auftreten von Störsignalen.
- FI-Schutzschalter Ausführung A ........ 250A 8/20µs
- FI-Schutzschalter Ausführung AC ...... 250A 8/20µs
- FI-Schutzschalter Ausführung S....... 3000A 8/20µs
Kurve 8/20 µs
100%
90%
50%
10%
0
8us
20us
T2.10
GE Power Controls
Auch gegen hochfrequente Induktionen sind unsere
FI gem. EN 61008/61009 geschützt.
Kurve 0,5 µs - 100 kHz
Fehlerstromschutzgeräte: Produktinformation und Definitionen
Produktinformation
Beispiel: FI-Schutzschalter FI 25/0,03-2 Typ A
Markenname
Typbezeichnung
Prüfzeichen
Warenzeichen
min. Umgebungstemp. -25°C
Technische Daten
Schaltbild
Bestellnummer
Bemessungsstrom
EIN- und AUS-Position
Bemessungsfehlerstrom
Bemessungsspannung
Auslösecharakteristik
Ausführung A
FI-Schutzschalter Definitionen
T2
Plombierschieber
Prüftaste
Schaltstellungsanzeige
Kennzeichnungsfläche
Schaltknebel
Kupplungspunkt
Auslöseanzeige
T2.11
PRÜFTASTE
Um die korrekte Funktionsweise zu gewährleisten
sollte die Prüftaste T gelegentlich betätigt werden.
Dabei muß das Gerät auslösen.
SCHALTKNEBEL
Zum EIN- bzw.AUS schalten des FI-Schutzschalters.
Fehlerstromschutz
AUSLÖSEANZEIGE
Zeigt an, daß der FI-Schutzschalter ausgelöst hat:
- Weiß
Knebel in EIN-Stellung:
der FI ist eingeschaltet und arbeitet normal
1. Jan, 1. Feb, 1. März, usw.
I-0N
Wenn Schaltknebelstellung =
AUS und der FI-Schutzschalter
per Hand geschaltet wurde.
SCHALTSTELLUNGSANZEIGE
Der Aufdruck auf dem Knebel informiert über den
tatsächlichen Schaltzustand.
O-OFF
Kontakte geöffnet.
Mindestabstand der
Kontakte 4mm.
- Blau
Wenn der FI-Schutzschalter
durch einen Fehlerstrom
ausgelöst wurde.
T2
I-0N
I-ON
Kontakte geschlossen.
Die Versorgung
nachgeschalteter
Verbraucher ist gesichert.
0-0FF
0-0FF
KENNZEICHNUNGSFLÄCHE
Zur Kennzeichnung der angeschlossenen Stromkreise.
Fenster herabschieben
und aufklappen
T2.12
GE Power Controls
Einlegen der
Beschriftung
Fenster zuklappen
und heraufschieben
ZUGANG ZUM KUPPLUNGSPUNKT FÜR
DEN ANSCHLUß VON HILFSFUNKTIONEN
Um Hilfsfunktionen anzubauen muß die Abdeckkappe auf der rechten Seite des FI entfernt werden.
Es können gem. der Anleitungen in Kapitel T.3
sowohl Hilfsschalter, als auch Fernantriebe, Fernauslöser und Unterspannungsauslöser angebaut werden.
Technische Daten
ALLE LEITER MÜSSEN AN DEN FI
ANGESCHLOSSEN WERDEN
Alle Leitungen (Phasen und N-Leiter) der Einspeisung
einer Verteilung, die geschützt werden soll, können
wahlweise von oben oder von unten an den FI-Schutzschalter angeschlossen werden. Siehe Abbildung
unten.
FI-Schutzschalter 4P
FI-Schalter
(127/230V)
4P (240/415V)
3P (240/415V)
2P (240V)
T2
Kurzschlußvorsicherung (I max)
FI-Schutzschalter
Vorsicherung
FI-Schalter
Sicherung gG
Leitungsschutzschalter
T2.13
LSFI-Kombination: Produktinformation und Definitionen
Produktinformation
Fehlerstromschutz
Beispiel: LSFI-Kombination 1P+N B16 30mA Typ A
Markenname
Auslösecharakteristik
und Nennstromsträrke
Warenzeichen
Typbezeichnung
Bemessungskurzschlußausschaltvermögen
min. Umgebungstemp. -25°C
Energiebegrenzungsklasse
Auslösecharakteristik Ausführung A
Bemessungsfehlerstrom
Bestellnummer
Bemessungsspannung
T2
LSFI-Kombination Definitionen
Prüftaste
Schaltstellungsanzeige
Kupplungspunkt
Schaltknebel
0-0
FF
0-0
FF
Kennzeichnungsfläche
T2.14
GE Power Controls
PRÜFTASTE
Um die korrekte Funktionsweise zu gewährleisten
sollte die Prüftaste T gelegentlich betätigt werden.
Dabei muß das Gerät auslösen.
ZUGANG ZUM KUPPLUNGSPUNKT FÜR
DEN ANSCHLUß VON HILFSFUNKTIONEN
Um Hilfsfunktionen anzubauen muß die Abdeckkappe
auf der rechten Seite der Kombination entfernt werden.
Es können gem. der Anleitung auf Seite T3.4 - T3.10
sowohl Hilfsschalter, als auch Fernantriebe, Fernauslöser und Unterspannungsauslöser angebaut werden.
Technische Daten
1. Jan, 1. Feb, 1. März, usw.
SCHALTKNEBEL
Zum EIN- bzw.AUS schalten der LSFI-Kombination.
SCHALTSTELLUNGSANZEIGE
Der Aufdruck auf dem Knebel informiert über den
tatsächlichen Schaltzustand.
O-OFF
Kontakte geöffnet.
Mindestabstand der
Kontakte 4mm.
ALLE LEITER MÜSSEN AN DIE LSFI-KOMBINATION
ANGESCHLOSSEN WERDEN
Alle Leitungen (Phasen und N-Leiter) der Einspeisung
einer Verteilung, die geschützt werden soll, können
wahlweise von oben oder von unten an das Gerät
angeschlossen werden. Siehe Abbildung unten.
I-ON
Kontakte geschlossen.
Die Versorgung
nachgeschalteter
Verbraucher ist gesichert.
T2
KENNZEICHNUNGSFLÄCHE
Zur Kennzeichnung der angeschlossenen Stromkreise.
Fenster herabschieben
und aufklappen
Einlegen der
Beschriftung
Fenster zuklappen
und heraufschieben
T2.15
FILS-Kombination: Produktinformation und Definitionen
Produktinformation
Fehlerstromschutz
Beispiel: FILS-Kombination
Markenname
Warenzeichen
min. Umgebungstemp. -25°C
Auslösecharakteristik
Ausführung A
Bestellnummer
Bemessungsfehlerstrom
Schaltbild
T2
FILS-Kombination Definitionen
Sammelschienendurchlaß
Prüftaste
Kupplungspunkt
für Hilfsfunktionen
Knebelverbindung FI zu LS
Anschlußabdeckung
Plombiersystem
T2.16
GE Power Controls
PRÜFTASTE
Die Prüftaste sollte gelegentlich betätigt werden, um
die korrekte Funktion des Schaltgerätes zu prüfen.
ALLE LEITER MÜSSEN AN DIE FILS-KOMBINATION
ANGESCHLOSSEN WERDEN.
Um für den FI-Teil Backup-Schutz durch den LS-Teil
zu erreichen, wird empfohlen, das Schaltgerät über
die oberen Anschlußklemmen am LS-Teil einzuspeisen.
Samtliche Leiter, die zur Speisung der
Verteilungsbeitragen (Phase und Neutralleiter) müssen
an die FILS-Kombination angeschlossen werden.
Technische Daten
1. Jan, 1. Feb, 1. März, usw.
SAMMELSCHIENENDURCHLAß
Die FILS-Kombination erlaubt das Durchführen von
Sammelschienen im oberen Anschlußbereich.
T2
KNEBEL
Zum EIN- und AUS schalten. Durch die Knebelverbindung werden der LS und der FI gleichzeitig betätigt.
ANSCHLUßABDECKUNG
Fur die Anschlüsse des FI sind unverlierbare
Abdeckungen vorgesehen.
ZUGANG ZUM KUPPLUNGSPUNKT FÜR DEN
ANSCHLUß VON HILFSFUNKTIONEN.
Die Funktion von FILS-Kombinationen kann mit
verschiedenen Zusatzgeräten, die man seitlich links
anreihen kann, erweitert werden: Hilfsschalter, Fernauslöser, Unterspannungsauslöser und Fernantrieb
gemäß der Angaben auf Seite T3.4 - T3.10.
T2.17
Entnahme aus den
Sammelschienenverbund
Fehlerstromschutz
FI’s können einfach von der DIN-Tragschiene entfernt
werden, auch wenn Sie über Sammelschienen mit
weiteren Geräten querverdrahtet worden sind.
Sammelschienen mit Stift- und Gabelauschluß
T2
➀
➁
➂
T2.18
GE Power Controls
Öffnen der Anschlußklemmen
Herunterschieben des Hutschienenclip
Herausheben und Entnahme des Gerätes von der DIN-Tragschiene
Temperatureinfluß bei Fehlerstromschutzschaltern
mit Überstromauslöser
Einfluß der Umgebungstemperatur auf den
Bemessungsdauerstrom (In)
In (A)
25°C
30°C
40°C
50°C
60°C
16 A
25 A
40 A
63 A
80 A
100 A
125 A
19
31
48
76
97
121
151
18
28
44
69
88
110
137
16
25
40
63
80
100
125
14
23
36
57
72
90
112
13
25
32
51
65
81
101
Die o.g. Werte gelten für offene Montage. Werden
die LS-Schalter gekapselt bzw. in einem Gehäuse
montiert, so ist ein Korrekturfaktor „K" bei der
Dimensionierung zu berücksichtigen. Gemäß der EN
60439-1 bzw. DIN 43871 ist dieser Korrekturfaktor
abhängig von der Montageart, der Umgebungstemperatur und der Anzahl der Gerätereihen in der
Verteilung.
Gerätereihen
K
2 oder 3
4 oder 5
6 bis 9
> 10
0,9
0,8
0,7
0,6
0,5 - 6A
Technische Daten
Der maximal zulässige Strom, der einen
Fehlstromschatzschalter durchfließt, ist abhängig
von Nennstrom und der Umgebungstemperatur.
Die vorgeschalteten Schutzgeräte müssen spätestens
bei den in der Tabelle dargestellten Strömen
auslösen.
Die thermische Kalibrierung der LS-Schalter wird
bei 30°C durchgeführt. Andere Umgebungstemperaturen beeinflussen den Bimetallauslöser,
so daß er thermisch früher bzw. später auslöst.
10A
T2
Beispiel
In einer Verteilung sind acht Reihen mit LSSchaltern C16 bestückt. Die maximale
Umgebungstemperatur beträgt 45°C.
Rechenweg
Der Korrekturfaktor in einer achtreihigen Verteilung
ist 0,7: 16A x 0,7 : 11,2 A
Die Temperatur von 45°C wird mit einem Faktor von
0,9 gem. Diagramm berücksichtigt: In bei 45°C=In
bei 30°C x 0,9= 10,1A.
16 - 40A
T2.19
Fehlerstromschutz
Einfluß der Netzfrequenz
auf die Auslösung
Alle Fehlerstromschutzgeräte sind für den Einsatz
bei 50/60 Hz Netzfrequenz ausgelegt. Bei geänderter
Netzfrequenz liegt der Ansprechwert höher (siehe
Tabelle unten). Die Auslösung über die Prüftaste
bleibt dabei unbeeinflußt, da sie über den internen
Widerstand erfolgt.
FI/ FILS
Ausführung A
10 Hz
30 Hz
50 Hz
100 Hz
200 Hz
300 Hz
400 Hz
30mA
100mA
300mA
500mA
7,57
4,50
3,56
3,24
2,40
1,85
1,55
1,39
0,75
0,75
0,75
0,75
1,63
1,22
1,18
0,95
2,53
2,17
2,10
12,17
3,70
4,35
4,40
25,40
9,23
10,85
17,10
33,06
Ausführung A
10 Hz
30 Hz
50 Hz
100 Hz
200 Hz
300 Hz
400 Hz
30mA
100mA
300mA
500mA
8,17
6,81
6,20
4,34
3,13
2,71
2,16
1,53
0,75
0,75
0,75
0,75
1,70
1,43
0,49
0,39
3,10
2,35
0,87
0,59
3,52
2,58
0,74
0,62
3,67
2,71
0,95
0,64
LSFI
T2
T2.20
GE Power Controls
Es ist zu beachten, daß FI-Schutzschalter und die
Kurzschlußüberwachung im gleichen Gehäuse der
Verteilung montiert sind. Ist die
Kurzschlußüberwachung dem FI-Schutzschalter
nachgeordnet, muß diese Beschaltung
kurzschlußfest ausgeführt werden.
Schutz für FI-Schutzschalter
Sind FI-Schutzschalter, die keine eigene Überlastauslösung haben, in einer Verteilung eingesetzt, so
sollten sie durch eine geeignete Überlast- und
Kurzschlußüberwachung geschützt werden.
Technische Daten
Kurzschlußüberwachung
BACK-UP SCHUTZ FÜR FI-SCHUTZSCHALTER DURCH
LS-SCHALTER BZW. SCHMELZSICHERUNGEN
Durch das Vorschalten von LS-Schaltern mit ausreichendem Bemessungsgrenzkurzschlußausschaltvermögen (Icu) oder Schmelzsicherungen mit
ausreichendem Nennstrom (In) kann Back-up Schutz
für FI-Schutzschalter erreicht werden. Es ist zu
beachten, daß durch eine solche Konfiguration die
Erdschlußüberwachung durch den FI-Schutzschalter
unter Umständen unterbrochen wird.
Die Werte des bedingten Kurzschlußstromes an der
Einbaustelle des FI-Schutzschalters müssen
niedriger sein, als in der folgenden Tabelle
angegeben
Back-up Schutz durch LS-Schalter
FI-Schutzschalter
2-polig
230V
16A
25A
40A
63A
80A
100A
25A
40A
63A
80A
100A
FI-Schutz-schalter
4-polig
400V
EP 60
EP 100
EP 250
Hti
20kA
20kA
20kA
20kA
10kA
10kA
10kA
-
20kA
20kA
20kA
20KA
10kA
10kA
10kA
-
20kA
20kA
20kA
20kA
10kA
10kA
10kA
-
10kA
10kA
10kA
10kA
10kA
10kA
10kA
10kA
10kA
10kA
10kA
T2
Back-up Schutz durch gG Schmelzsicherungen
FI-Schutzschalter
2-polig
230 V
FI-Schutzschalter
4-polig
400V
16A
25A
40A
63A
80A
100A
25A
40A
63A
80A
100A
16A
25A
32A
40A
50A
63A
80A
100A
100kA
100kA
100kA
100kA
100kA
100kA
100kA
100kA
100kA
100kA
100kA
100kA
100kA
100kA
100kA
100kA
100kA
100kA
100kA
100kA
100kA
100kA
80kA
80kA
80kA
80kA
80kA
80kA
80kA
80kA
80kA
80kA
80kA
50kA
50kA
50kA
50kA
50kA
50kA
50kA
50kA
50kA
50kA
50kA
40kA
40kA
40kA
40kA
40kA
40kA
40kA
40kA
40kA
40kA
40kA
25kA
25kA
25kA
25kA
25kA
25kA
25kA
25kA
25kA
25kA
25kA
16kA
16kA
16kA
16kA
16kA
16kA
16kA
16kA
16kA
16kA
16kA
10kA
10kA
10kA
10kA
10kA
10kA
10kA
10kA
10kA
10kA
10kA
Überlastüberwachung
Durch geeignete LS-Schalter bzw.
Schmelzsicherungen kann ein FI-Schutzschalter
gegen Überlast geschützt werden.
FI-Schutzschalter
16 A
25 A
40 A
63 A
80 A
100 A
gG Schmelzsicherung
10
20
32
40
63
80
LS-Schalter
13
20
32
50
63
80
T2.21
Verlustleistung
Die Verlustleistung (W) ergibt sich aus dem
Spannungsabfall zwischen Eingangs- und
Ausgangsklemme an dem elektrischen Schaltgerät
und dem Bemessungsstrom.
Fehlerstromschutz
Verlustleistung pro Pol
FI 2P
In (A)
Z (mOhm)
Pw (W)
16
19,5
5
25
12,8
8
40
7,18
11,5
63
3,27
13
80
3,27
13
100
2,42
15,5
25
12
7,5
40
7,5
12
63
4,8
19
80
4,8
19
100
4,8
19
FI 4P
In (A)
Z (mOhm)
Pw (W)
LSFI
In (A)
Z (mOhm)
Pw (W)
4
130
2,1
6
69
2,5
10
30
3
13
30
3
16
13
3,4
20
9,2
3,7
25
6,7
4,2
32
3,6
3,7
40
2,9
4,7
FILS 2P
In (A)
Z (mOhm)
Pw (W)
T2
10
17,0
1,7
13
13,3
2,3
16
11,5
3,0
20
8,3
3,3
25
6,5
4,1
32
4,4
4,5
40
3,3
5,2
50
2,57
6,4
6,3
2,1
8,2
6
45,4
1,6
10
17,4
1,7
13
13,7
2,3
16
11,9
3,0
20
8,7
3,5
25
6,9
4,3
32
4,8
4,9
40
3,6
5,8
50
2,9
7,3
63
2,4
9,6
FILS 4P
In (A)
Z (mOhm)
Pw (W)
T2.22
6
45,0
1,6
GE Power Controls
LSFI Durchlaßenergie I2t
Die hohe strombegrenzende Eigenschaft einer LSFIKombination bewirkt die Verringerung der Durchlaßenergie, die im Kurzschlußfall auftreten kann.
Charakteristik B
B32
B20
B13
Technische Daten
Durchlaßenergie I2t (A2s) →
Durchlaßenergie bei 230 V
105
B6
104
B40
B25
B16
B10
B4
103
Charakteristik C
1
2
3
4
5
6
7
8 9 10
prospektiver Kurzschlußstrom Icc (kA) →
T2
Durchlaßenergie I2t (A2s) →
Durchlaßenergie bei 230 V
105
C32
C20
C13
C6
104
C40
C25
C16
C10
C4
103
1
2
3
4
5
6
7
8 9 10
prospektiver Kurzschlußstrom Icc (kA) →
T2.23
LSFI-Auslösecharakteristik
Die folgenden Diagramme geben die Auslösezeiten
von LSFI als Funktion von Überlast- und
Kurzschlußstrom wieder.
Personenschutz
Charakteristik B gem. EN 61009
x In
Charakteristik C gem. EN 61009
T2
x In
T2.24
GE Power Controls
Ausschreibungstexte
FILS-Kombinationen, bzw.
Fehlerstromschutzschalter werkseitig mit LSSchaltern montiert
- entsprechen der EN 61009.
- eignen sich zum Erfassen von Kurzschlussströmen
(kA), Überlast (A) und Erdschlussströmen (mA), die
sinusförmig (Geräteausführung AC) bzw. als pulsierende Gleichströme (Geräteausführung A) auftreten.
- sind stoßstromfest gem. VDE 0664 T1 und
EN 61008.
- in Geräteausführung A können bei Umgebungstemperaturen von –25°C bis +40°C eingesetzt werden.
- in Geräteausführung AC können bei Umgebungstemperaturen von -5°C bis +40°C eingesetzt werden.
- haben Zulassungen von CEBEC, VDE, KEMA, IMQ.
- haben folgende Gehäusebreiten:
4 TE, 6 TE und 7 TE.
- sind mit Bemessungsbetriebsstrom (Ie) 0,5 – 63 A &
80 - 125 A lieferbar.
- sind mit Bemessungsfehlerstrom 30, 100, 300, 500,
1000 mA lieferbar.
- haben eine Prüftaste, die durch eine interne
Schaltung gegen elektrische Zerstörung durch ein
Dauersignal geschützt ist.
- haben bei Backup Schutz durch LS-Schalter bzw.
Schmelzsicherungen eine Kurzschlussfestigkeit von
mindestens 10kA.
- haben ein Schaltvermögen, das durch das
Bemessungseinschaltvermögen des angebauten
LS-Schalters bestimmt wird:
EP60 ......................................... 6000A
EP100 ...................................... 10000A
- haben Anschlussklemmen mit Hintersteckschutz für
folgende Leitungsquerschnitte:
Eingangsseitig ......................... 35 mm2
Ausgangsseitig .........................16 mm2
- mit Bemessungsfehlerstrom 10, 30 und 100 mA in
Geräteausführung A oder AC haben vertikale Selektivität zu einem vorgeordneten FI-Schutzschalter mit
Bemessungsfehlerstrom 300mA in Geräteausführung S.
- in Geräteausführung S haben eine zeitverzögerte Auslösung und einen Bemessungsfehlerstrom von 300mA.
- in Geräteausführung A und AC haben unverzögerte
Auslösung.
- haben Anschlussklemmen in Schutzart IP20.
- haben zur Montage bzw zum lösen einen metallverstärkten Hutschienenclip mit zwei Stellungen.
- und LS-Schalter können zu einer Einheit
zusammengebaut werden. Durch eine Kodierung
wird verhindert, dass Geräte zusammengebaut
werden, die mit ihren Bemessungswerten nicht
übereinstimmen, wie z.B. ein 50A LS-Schalter und
ein 32A FI-Schutzschalter.
- können mit folgenden Zusatzgeräten an der linken
Gehäuseseite des angebauten LS-Schalters
erweitert werden:
- Hilfsschalter
- Arbeitsstromauslöser
- Unterspannungsauslöser
- Fernantrieb
- können auf einer Kennzeichnungsfläche
entsprechend der Anwendung beschriftet werden.
Technische Daten
FI-Schutzschalter
- entsprechen der EN 61008.
- eignen sich zum Erfassen von Fehlerströmen, die
sinusförmig (Geräteausführung AC) bzw. als pulsierende Gleichströme (Geräteausführung A) auftreten.
- sind stoßstromfest gem. VDE 0664 T1 und
EN 61008.
- in Geräteausführung A können bei
Umgebungstemperaturen von –25°C bis +40°C
eingesetzt werden.
- in Geräteausführung AC können bei Umgebungstemperaturen von -5°C bis +40°C eingesetzt werden.
- haben Zulassungen von CEBEC, VDE, KEMA, IMQ.
- sind mit 2P und 3P+N und einer Gehäusebreite von
2 bzw. 4 TE lieferbar.
- haben den N-Pol bei der Geräteausführung 3P+N an
der rechten Seite. Der N-Pol wird voreilend
geschlossen und nacheilend geöffnet.
- sind mit Bemessungsbetriebsstrom (Ie) 16, 25, 40,
63A lieferbar.
- sind mit Bemessungsfehlerstrom 10, 30, 100, 300,
500 mA lieferbar.
- haben eine Prüftaste, die gegen Überlast geschützt ist.
- haben bei Backup Schutz durch LS-Schalter bzw.
Schmelzsicherungen eine Kurzschlussfestigkeit von
mindestens 10kA.
- haben eine Einschaltstromstoßfestigkeit bis 500A.
- haben ein Bemessungseinschalt- bzw.
Bemessungsausschaltvermögen bis 1.500A.
- haben Anschlussklemmen mit Hintersteckschutz für
starre Leitungen mit Querschnitt 1 bis 50mm2.
- haben Anschlussklemmen mit Hintersteckschutz für
flexible Leitungen mit Querschnitt 1,5 bis 50mm2.
- mit Bemessungsfehlerstrom 10, 30 und 100 mA in
Geräteausführung A oder AC haben Selektivität bei
Reihenschaltung zu einem vorgeordneten FI-Schutzschalter mit Bemessungsfehlerstrom 300mA in
Geräteausführung S.
- in Geräteausführung S haben eine zeitverzögerte Auslösung und einen Bemessungsfehlerstrom von 300mA.
- in Geräteausführung A und AC haben unverzögerte
Auslösung.
- plombierbare Anschlussklemmen in Schutzart IP20.
- haben die sichere Trennfunktion und eine rot/grüne
Schaltkontaktstellungsanzeige am Schalthebel.
- können als Hauptschalter eingesetzt werden.
- haben zur Montage bzw zum lösen einen metallverstärkten Hutschienenclip mit zwei Stellungen.
- können mit folgenden Zusatzgeräten an der rechten
Gehäuseseite erweitert werden:
• Hilfsschalter
• Arbeitsstromauslöser
• Unterspannungsauslöser
- können auf einer Kennzeichnungsfläche
entsprechend der Anwendung beschriftet werden.
- haben eine Auslösemeldevorrichtung, die bei
automatischer Auslösung anzeigt.
T2
T2.25
Fehlerstromschutz
T2
T2.26
LSFI-Kombinationen
- entsprechen der EN 61009.
- eignen sich zum Erfassen von Kurzschlußströmen
(kA), Überlast (A) und Erdschlußströmen (mA), die
sinusförmig (Geräteausführung AC) bzw. als
pulsierende Gleichströme (Geräteausführung A)
auftreten.
- sind stoßstromfest gem. VDE 0664 T1 und
EN 61008.
- in Geräteausführung A können bei
Umgebungstemperaturen von –25°C bis +40°C
eingesetzt werden.
- in Geräteausführung AC können bei
Umgebungstemperaturen von -5°C bis +40°C
eingesetzt werden.
- haben Zulassungen von CEBEC, VDE, KEMA, IMQ.
- haben eine Gehäusebreite bei 1P+N von 2 TE.
- haben den N-Pol an der rechten Seite. Der N-Pol
wird voreilend geschlossen und nacheilend geöffnet.
- sind mit Bemessungsbetriebsstrom (Ie) 4 bis 40A,
Charakteristik B und C lieferbar.
- sind mit Bemessungsfehlerstrom 10, 30, 100, 300,
500, 1000 mA lieferbar.
- haben eine Prüftaste, die durch eine interne
Schaltung gegen elektrische Zerstörung durch ein
Dauersignal geschützt ist.
- haben eine Kurzschlußfestigkeit von 10kA und die
Selektivitätsklasse 3.
- haben eine Einschaltstromstoßfestigkeit bis 500 A.
- haben ein Bemessungseinschalt- bzw.
Bemessungsausschaltvermögen bis 10.000 A.
- haben obere Anschlußklemmen mit Hintersteckschutz für starre Leitungen mit Querschnitt 1 bis
25mm2 und untere mit Querschnitt von 1 bis 35mm2.
- mit Bemessungsfehlerstrom 10, 30 und 100 mA in
Geräteausführung A oder AC
- haben vertikale Selektivität zu einem vorgeordneten
FI-Schutzschalter mit Bemessungsfehlerstrom
300mA in Geräteausführung S.
- haben obere und untere Anschlußklemmen in
Schutzart IP20.
- haben die sichere Trennfunktion und eine rot/grüne
Schaltkontaktstellungsanzeige am Schalthebel.
- können als Hauptschalter eingesetzt werden.
- können mit folgenden Zusatzgeräten an der rechten
Gehäuseseite erweitert werden:
- Hilfsschalter
- Arbeitsstromauslöser
- Unterspannungsauslöser
- Fernantrieb
- können auf einer Kennzeichnungsfläche
entsprechend der Anwendung beschriftet werden.
GE Power Controls
Maßzeichnungen
Fehlerstromschutzschalter - ElfaPlus FI und FPS
N
Technische Daten
N
Fehlerstromschutzschalter - ElfaPlus FIP
T2
Fehlerstromschutzschalter mit Überstromauslöser - ElfaPlus LSFI
N
N
Fehlerstromschutzschalter mit Überstromauslöser - ElfaPlus FILS
T2.27