Wirbelwind - Electro

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Wirbelwind - Electro
Instrumente | Beschallung | Recording
| Bühnenlicht
| Management
© PPVMEDIEN
2014
07
B 1977 N
Nr. 07/2014
Juli 2014
4 197277 005206
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Juli 2014
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W
TesT: sTage
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PA
Electro-Voice ETX-10P & ETX-15SP
Steile Weiche
Der Hersteller Electro-Voice bringt
mit den ETX-Powered-Loudspeakers
drei neue Zwei-Wege-Lautsprecherund zwei Subwoofer-Modelle in den
Handel. Für unseren großen
Testbericht wurden uns zwei EV ETX10P Lautsprecher und zwei EV ETX15SP Subwoofer zur Verfügung
gestellt. Wir haben das Setup für
euch getestet.
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I
n diesem Test haben wir uns besonders
intensiv mit der 10-Zoll-Box EV ETX10P und mit dem kleineren der beiden
Subwoofer, dem EV ETX-15SP, auseinandergesetzt. Die Technologie, die Endstufen
und die Bedienfelder gleichen sich aber
bei allen Boxen. Beim Design der Hochtöner setzt man auf die besten Kompressionstreiber des Hauses, wohingegen die
Woofer der Full-Range-Modelle Neuentwicklungen sind.
Im Entwicklungsprozess neuer Produkte
beschreitet man bei Electro-Voice neue Wege. Die Physik der Lautsprecher wird im Laufe des Produktionsprozesses simuliert, so
dass der Entwickler noch vor dem Bau des
ersten Prototypen Materialien, Dimensionierungen, Positionen und Form aller Komponenten durchprobieren und optimieren kann.
Dieses Vorgehen verspricht besonders gute
Erfolge, da Lautsprecher-Treiber sich prinzipiell Idealnormen wie einem linearen Übertragungsverhalten verweigern, wobei aber immer die Möglichkeit besteht, mehrere Komponenten so aufeinander abzustimmen, dass
sich ihre Widrigkeiten gegenseitig kompensieren. Ein solcher Iterationsprozess profitiert
naturgemäß von der Simulation via Computer
Aided Design, hier aber mit der kompletten
physischen Simulation aller elektromagnetischen und mechanischen Verhältnisse.
Das Resultat ist trotz konventionellen Erscheinungsbilds pure Hochtechnologie. Die
Lautsprecher-Treiber verfügen über so genannte Faraday-Ringe. Darunter versteht
man elektrisch leitende Ringe ohne elektrische Kontakte, die konzentrisch um die
Schwingspule angeordnet sind. Diese Ringe
fungieren als Spule mit nur einer Windung,
die in sich kurzgeschlossen ist. Der Effekt
dieses Konstruktionsmerkmals ist eine Reduktion des Impedanzanstiegs nach höheren
Frequenzen hin. Die Wiedergabe höherer Frequenzen wird verbessert. Außerdem reduziert der Ring die Induktivität des Lautsprechers und sorgt so gewissermaßen dafür,
dass dieser sich selbst weniger stört.
Je nach Position der Schwingspule – sie
bewegt sich ja hin und her – wechselt
nämlich auch die elektromagnetische Induktivität des Lautsprechers, was letztlich
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bedeutet, dass er im Volllastbetrieb anders
klingt als unter Teillast. Die Reduktion des
magnetischen Flusses im Luftspalt, den der
Faraday-Ring herbeiführt, dient also nicht
nur einer verbesserten Gleichmäßigkeit des
Frequenzgangs, sondern auch einer trockeneren Impulswiedergabe.
Ein unauffälliges, aber besonderes Merkmal der Boxengehäuse der Tops ist die
Anordnung von Hochtöner, Woofer und
der Bassreflex-Öffnung. Die Frontplatte,
die sich hinter dem Grill verbirgt, ist zweigeteilt. Die Treiber der Lautsprecher sind in
»
TesT: sTage
Die FIR-Filterung erlaubt speziell angepasste
Betriebsarten für den geflogenen Betrieb,
Betrieb auf Tripod und Betrieb auf dem reflektierenden Fußboden liegend (Monitor).
Wenn man mehrere Subwoofer stapelt, gibt es
Betriebsarten, die den Subwoofern eine echte
Richtwirkung verleihen. Das FIR-Filter erzielt
als Frequenzweiche eine Flankensteilheit von
nicht weniger als 76 dB pro Oktave. Der Übergang zwischen Woofer und Hochtöner erfolgt
bei einem ETX-Top so schlagartig wie bei keiner anderen mir bekannten Box. Daraus resultiert auch eine Maximierung der Belastbarkeit
der ohnehin groß dimensionierten Treiber. In
Im praktischen Versuch waren die
Klangeigenschaften des EV ETX-10P exzellent.«
einer Ebene angeordnet, um ein optimales
Time Alignment zu unterstützen, der Schallaustritt des Hochtonhorns liegt aber vor der
Ebene der Woofer-Membran. Daraus ergibt
sich eine weiter vorn angebrachte Position
der Hochtonhorn-Öffnung, die Raum gibt
für einen Spalt, aus dem die Druckwellen
des Bassreflexes schallen, quasi von oben
nach unten vor die Tieftöner-Membran.
Dennoch wird das Time Alignment von einem DSP unterstützt.
Verbindung mit dem Wirkungsgrad und der
schieren Dauerleistung der digitalen Schaltnetzteil-Endstufen ergibt das einen extrem hohen Dauerschalldruck bei niedrigsten Verzerrungen. 136 dB (SPL) für eine Zehn-Zoll-TopBox sind schon ziemlich infernalisch.
Die Bedienung der Lautsprecher ist einfach
gehalten. Die Tops verfügen über ein Anschlussfeld mit zwei Combo-Buchsen und Pegelstellern daneben. Dazu kommt ein XLR-
Wissen
FIR-FILTER unD IIR-FILTER
Die digitale Signalaufbereitung beruht auf FIR-Filtern.
Wählen wir aber ein Delay mit beispielsweise vier
FIR steht für „Finite Impulse Response“, also „endliche
Delay Lines und ohne Rückkopplung, ist nach dem
Impulswiedergabe“ und ist als gegensatz zu „Infinite Im-
vierten Echo Schluss mit der Wiedergabe. Die Im-
pulse Response“, kurz IIR zu verstehen. FIR-Filter stehen
pulsantwort ist finit. Faltungshall, Modeling-amps
für das, was gemeinhin als Faltung (Convolution) bezeich-
und auch Pa-Prozessoren wie der electro-Voice eTX
net wird. etwas verkürzt lässt sich das wie folgt erklären:
arbeiten mit finiten Impulsantworten, aber nicht mit
Wenn man bei einem Delay-effekt den ausgang auf den
nur vier Delays, sondern mit zehntausenden, nämlich
eingang zurückkoppelt (Feedback), dann gibt es bekannt-
einem für jeden sampletakt, bei 96 kHz abtastrate
lich echos vom echo – möglicherweise unendlich lang.
eben mit 96.000 pro sekunde.
Bei kurzen Delay Times, etwa einer tausendstel Se-
Moderne Prozessorleistung macht es möglich. so
kunde (1 ms), wiederholt sich das Signal 1000 mal pro
wie man mit dieser Technologie die eigenschaften von
Sekunde. ein anderes Wort für „pro sekunde“ ist „Hertz“,
Mikrofonen und Lautsprechern ausgleichen kann,
es gibt also eine Resonanz bei 1.000 Hz und all seinen
kann man mit FIR-Filtern eben auch die – trotz bester
Harmonischen (Vielfachen). so kann man ein Filter dar-
baulicher Voraussetzungen – verbliebenen Nichtline-
stellen, dass die Frequenzen 1 kHz, 2, kHz 3 kHz und so
aritäten einer Lautsprecherbox ausgleichen. so läuft
weiter anhebt. Dies wäre der einfachste Fall eines IIR-Fil-
das bei einem electro-Voice-eTX-Lautsprecher.
ters, eines Filters mit unendlicher Impulswiedergabe.
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TesT: sTage
Mix-Ausgang. Im Grundsatz spricht nichts
dagegen, eine liegende ETX-10P direkt mit
Westerngitarre und dynamischem Mikrofon
als kleines Straßenmusik-Setup einzusetzen.
Qualität schadet ja auch bei solchen Anwendungen nicht. Ein halbparametrischer EQ (ohne Q-Faktor-Regelung) mit drei Bändern steht
zur Verfügung, so dass weitere Anpassungen
an den Raum möglich sind. Alles wird über
einen Drehgeber mit Push-Funktion bedient.
Über das auf der Rückseite des EV ETX-10P
angebrachte Display werden alle relevanten
Informationen simultan angezeigt.
Das ist idiotensicher. Apropos Idioten: Auch
eine Bedienungssperre gibt es und einen
Factory-Reset für die Box, die sich jede Einstellung über das Abschalten hinaus merkt.
Es gibt einen in mehreren Stufen schaltbaren
Hochpass und spezielle, für die Subwoofer der
Serie angepasste Preset-Einstellungen für den
Hochpassbetrieb. Auch hat man die Wahl zwischen „Musik“, „Live“ und „Sprache“. Dass
auch ein Peak-Limiting und eine Temperaturüberwachung zu den Aufgaben des Prozessors gehört, versteht sich da von selbst.
Wenn man schon einen DSP in den Lautsprecher verbaut, dann kann man auch ein
Delay integrieren. Jede Box lässt sich auf bis
zu 300 Meter Schalllaufzeit verzögern. Das
Schöne am Display ist, dass alle relevanten
Informationen simultan angezeigt werden.
Wenn ein Delay aktiviert ist, sieht man das
also nicht nur nach Scrollen durch das Menü, sondern auch in einer Ecke des Displays.
Der EV ETX-15SP wird wie sein großer Bruder, der
EV ETX-18SP, mit Transportrollen ausgeliefert.
Die äußeren und baulichen Merkmale sind
gängiger Industriestandard. Das äußere Gehäuse besteht aus 13-lagigem 18-mm-Bir-
TECHnISCHE DATEn
› Modell
› Nennleistungen RMS
› Woofer
› Druckkammertreiber
› Abstrahlwinkel
› Übertragungsbereich (-10dB)
› Übertragungsbereich (-3dB)
› Übergangsfrequenz
› Max dB
› M10-Flugpunkte
› Kühlung
› Anschlüsse
› Gewicht
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soundcheck 07|14
eV eTX-10PeV
2 kW
10"/254mm
1,25" (DH3-B)
90° x 60°
65 Hz–20 kHz
85 Hz–20 kHz
1,7 kHz
134 dB (sPL)
8
dyn. Lüfter
2 x Combo, XLR-Mix
20,3 kg
eTX-12P
2 kW
12"/300mm
1,25" (DH3-B)
90° x 60°
43 Hz–20 kHz
55 Hz–20 kHz
1,6 kHz
135 dB (sPL)
8
dyn. Lüfter
2 x Combo, XLR–Mix
23,6 kg
eV eTX-15P
2 kW
15"/380mm
1,25" (DH3-B)
90° x 60°
40 Hz–20 kHz
48 Hz–20 kHz
1,5 kHz
135 dB (sPL)
8
dyn. Lüfter
2 x Combo, XLR–Mix
27,7 kg
kensperrholz, im Inneren befinden sich auch
12-mm-Strukturen. Die Handles sind Eigenkonstruktionen, keine Standardware. Die
Haptik ist sehr gut, eine Gefahr für die Gelenke der Hand ist nicht gegeben. Das Lautsprecher-Gitter ist ballwurfsicher, die Bedienelemente sind versenkt. Es gibt M8-RiggingPunkte an den Tops, die einen geflogenen
Betrieb serienmäßig zulassen.
Die Flanke, auf die man die Boxen im Monitorbetrieb legt, sind mit Kufen ausgestattet,
so dass man die Box auf dem Bühnenboden
treten kann, ohne den Strukturlack auf Kratzempfindlichkeit zu testen. Der Stativflansch
ist doppelt ausgeführt, einmal leicht geneigt
und einmal horizontal ausgerichtet, wobei die
Belastung des Stativs stets zentrisch bleibt. Als
Netzverbindung dienen Kaltgerätekabel. Die
Subwoofer verfügen serienmäßig auf der
Rückseite über vier Blue Wheels. Das ist solidester Industriestandard – sehr gut!
Die ETX-10P spielt bei einer Toleranz von
-3dB von 85 Hz–20 kHz und erreicht einen
Maximalschalldruck von 134 dB. Dabei handelt es sich wohlgemerkt um eine Box mit
Zehnzöllern und nur gut 20 kg Gewicht. Der
Abstrahlwinkel ist bei allen Tops mit 90 Grad x
60 Grad angegeben. Allein das ebenfalls erhältliche Dreiwege-Modell ETX-35P strahlt enger
ab – mit 60 Grad x 40 Grad. Das System kann
somit als Festinstallationsvariante für Clubs verwendet werden, in denen es geflogen und
Long-Throw, also zur Beschallung der bühnenferneren Publikumsbereiche eingesetzt wird.
Die von uns getestete ETX-10P hingegen
passt gut auf Tripod-Stative mit 35-mmRohr. Bei allen Tops wird eine Endstufenleistung von 2 kW angegeben, auch bei der
Dreiwege-Variante. Die Übergangsfrequenz
liegt bei der ETX-10P bei 1.700 Hz, bei den
größeren Zwei-Wege-Schwestern mit Zwölfer
oder Fünfzehner bei 1.600 Hz respektive
1.500 Hz. Die kompakte Hochleistungsbox
ETX-10P harmoniert bestens mit dem Subwoofer ETX-15SP, wohingegen bei der Zwölfer, der Fünfzehner und der Drei-Wege-Box
der ETX-18SP die angemessenere Wahl ist.
Die Subwoofer verfügen über Endstufen mit
1.800 Watt nennleistung und ebenfalls über
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Die neuen Zwei-Wege-Modelle und Subwoofer der Electro-Voice ETX-Serie (v.l.n.r.): EV ETX-10P, EV ETX-12P, EV ETX-15P, EV ETX-15SP & EV ETX-18SP
DSP. Die Anschlüsse sind zweikanalig, so dass
es für den Satellitenbetrieb keiner weiteren
Hardware bedarf. Die Subwoofer-Modelle sind
für einen Array-Betrieb mit Nieren-förmiger Abstrahlung vorbereitet. Subwoofer strahlen praktisch direkt ab, mit nur unwesentlich mehr
Schalldruck nach vorne als zu den Seiten und
nach hinten. Hinter den Subwoofern befindet
sich aber die Bühne, deren Unterbau und in
irgendeinem Abstand auch eine reflektierende
Wand. Daher ist es in der Regel sehr wünschenswert, der Tiefbassabstrahlung eine
Richtwirkung zu verleihen.
Im praktischen Versuch waren die Klangeigenschaften exzellent. Die ETX-10P überzeugt mit einem sehr hohen Schalldruck und
einer breitbandigen, sehr linearen Wiedergabe bis hinab in Tiefen, die man sonst nur von
Fünfzehnern kennt. Bei leiser Wiedergabe
überzeugt auch die Feinzeichnung der Höhen. Die Angaben des Übertragungsmaßes
bis 20 kHz sind glaubwürdig. Würden Beschallungsendstufen dieser Liga nicht stets
ein minimales Grundrauschen erzeugen,
könnte man die Box glatt als Studiomonitor
verwenden. Die Abstrahlwinkel sind breit
und homogen. Keinerlei Brüche fallen auf,
wenn man die Box vor dem Ohr auf dem Stativflansch langsam schwenkt, hört man kein
Phasing, keine Artefakte, die von chaotischer
Abstrahlung herrühren würden.
Stativbetrieb und frei hängenden Betrieb machen tatsächlich einen Unterschied und sind
für diese Betriebsmodi auch die beste Wahl
– das ist nicht immer so bei EQ-Presets.
Der ETX-15P überzeugt ebenfalls mit knakkigen Impulsen. Dies ist wohl die Stärke
kleinerer Treiber, beim Zehner-Top wie beim
15-Zoll-Sub. Die Endstufen haben die
Schwingspulen und ihre Membranen im festen Griff. Und sie werden auch noch vom
DSP bei der Arbeit unterstützt. Man hört das.
Im freien Schallfeld klingt nichts nach, die
Bässe sind so kurz, wie sie nur sein können.
Auch die untere Grenzfrequenz passt. Solange die Spitzenlast nicht erreicht ist, kann
man mit dem EQ auch den Bereich von 30
Hz noch nach Herzenslust pushen – oder
sich auf den integrierten Limiter verlassen.
Um die Subs auch richten zu können, wäre
mir im Zweifel je eine Fünfzehner zusätzlich
lieber als ein auf der ETX-18SP beruhendes
Konzept mit nur je einem Sub pro Seite.
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AuF EInEn BLICK
› Electro-Voice ETX-Serie
› Vertrieb
› Preis (UVP)
Bosch,
www.electrovoice.com
eV eTX-10P
1.380 eUR
eV eTX-12P
1.510 eUR
eV eTX-15P
1.630 eUR
eV eTX-15sP (sUB) 1.780 eUR
eV eTX-18sP (sUB) 1.900 eUR
› Bewertung
exzellente Wiedergabeeigenschaften
Definierte, trockene Impulse
Die ETX-10P und der ETX-15SP überzeugen vollumfänglich bei jeder anspruchsvollen Beschallung. Egal, ob Double-Bass-Gewitter mit herunter gestimmter Brachialgitar-
sehr gleichmäßiges Übertragungsmaß
Hohe Bandbreite
Praktisch endlose FX-Möglichkeiten
Hoher schalldruck und Basswiedergabe
TECHnISCHE DATEn
› Modell
› Nennleistungen RMS
Die Linearität sorgt für eine unauffällige
Lautheit und hohe Schalldrücke. Zugleich
rückt die Rückkopplungsgrenze nach oben.
Wer mit solchen Boxen als Instrumentalverstärker gearbeitet hat, wird auf spezielle
Akustikgitarren-Amps oder Keyboard-Amps
keinen Wert mehr legen. In der Praxis erweist
es sich auch als sehr angenehm, dass das
Display die relevanten Informationen stets
vollständig anzeigt. Die Settings für Monitor,
re, ob gehauchter Chanson mit Flügel und
Besen-Snare, ob Folk oder Parteikundgebung: Das High-Fidelity-Paradigma wird hier
vorbildlich umgesetzt. Dazu kommt eine extrem flexible Anwendbarkeit, die auch die einzelne Box zum Instrumentalverstärker oder
zur Monitor-Komplettlösung macht. Auf diese
Baureihe kann man vielfältige professionelle
Beschallungskonzepte begründen.
6 Jan-Friedrich Conrad
› LF Woofer
› Übertragungsbereich (-10dB)
› Übertragungsbereich (-3dB)
› Übergangsfrequenz
› Max dB
› M10-Flugpunkte
› Kühlung
› Anschlüsse
› Gewicht
› Abmessungen
eV eTX-15sP (sUB)
1,8 kW
15"/380mm
32 Hz–180 Hz
37 Hz–150 Hz
80 Hz–150 Hz (variabel)
134 dB (sPL)
dyn. Lüfter
2 x XLR, 2 x Link-XLR
41,7 kg
526 x 330 x 365 mm
eV eTX-18sP (sUB)
1,8 kW
18"/457mm
28 Hz–180 Hz
33 Hz–150 Hz
80 Hz–150 Hz (variabel)
135 dB (sPL)
dyn. Lüfter
2 x XLR, 2 x Link-XLR
51,8 kg
613 x 381 x 400 mm
soundcheck 07|14
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