Synthetische Drogen

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Synthetische Drogen
Leseprobe: (Seite 1)
Synthetische Drogen
[synthetisch (vom altgriechischen syntithenai = zusammensetzen)]
[In der Chemie bezeichnet die Synthese Verfahren, mit welchem aus Elementen eine Verbindung
oder aus einfach gebauten Verbindungen ein komplizierter zusammengesetzter neuer Stoff
hergestellt wird. Auch der Begriff Darstellung wird synonym verwendet. Quelle: wikipedia.de
(synthetische Drogen)]
ECSTASY
Ecstasy (engl.) = Ekstase (dt.)
Nach der Entdeckung des Amphetamin 1887 war auch der Weg zu seinen
Ableitungen nicht mehr weit. Der Wirkstoff MDMA wurde erstmals im Jahre
1912 von deutschen Chemikern aus Amphetamin synthetisiert und patentiert, zu
einer Vermarktung kam es jedoch nicht. Einige Jahre vergingen und MDMA
wurde zunächst unter anderem auf die Eignung als „Psychokampfstoff“ von der
US-Armee
getestet
und
dann
später
auch
auf
therapeutische
Verwendungsmöglichkeiten hin untersucht. Als Partydroge tauchte MDMA
erstmals Ende der 70er-Jahre in den USA auf. Zu dieser Zeit war es allerdings
noch unter den Namen „Adam“, „Essence“ oder „Love“ bekannt. Angeblich wurde
der Name ECSTASY von einem Drogenhändler in Kalifornien eingeführt, da der
Name „Ecstasy“ verkaufsförderlicher wirkte.
„Es kann sein, dass der Stoff [Ecstasy] extrem giftig ist,
niemand weiß das. Ich kenne die chemische Struktur, das ist
alles. Von der Wirkung weiß ich eigentlich nichts."
Alexander „Sasha“ Shulgin, Ziehvater von Ecstasy, gegenüber dem Spiegel, 2001
Parallel zur wachsenden Popularität der Ravekultur wuchs die Verbreitung von
XTC in den 90er-Jahren stark an und durchdrang weite Bereiche der
Gesellschaft. Die dabei weite Verbreitung in der Raveszene ist sicher auf die
beim Tanzerlebnis verstärkende Wirkung zurückzuführen. Heutzutage gehört
Ecstasy neben Cannabis, Kokain und Amphetamin (inklusive Methamphetamin)
zu den meistverbreiteten illegalen Drogen weltweit.
Herkunft: Ecstasy wird in illegale Drogenlabors hergestellt. Geschätzte 80%
aller weltweit vertriebenen Pillen stammen aus Holland. Der Konsument kommt
durch Freunde, Clique, Szene (z.B. Partys, Disco) in den Kontakt mit der Droge.
Quelle: drugcom.de (Kategorie Ecstasy) * ; www.saferparty.ch **; www.ecstasy-info.de **
Leseprobe: (Seite 3)
Fallbeispiel (Risiken, Wirkungen, Intervention)
Martin ist 16 Jahre alt und wohnt in einer Regelgruppe. Das Alter der anderen
Bewohner liegt bei 15 – 17 Jahren. In der Gruppe hat Martin kaum Freunde
fühlt sich oft unverstanden besonders von den Erziehern. Zu Konflikten mit den
anderen Gruppenmitgliedern und den Erziehern kommt es selten. Meist weicht
er Konflikten aus und zieht sich auf sein Zimmer zurück um seine Musik zu
hören. In einem nahen Jugendtreff hat Martin allerdings ein paar Freunde
gefunden, mit denen er sich am Wochenende gerne trifft. Dort kann er von dem
ganzen Stress entspannen. Besonders am Wochenende holen die Jungs gerne
schon mal ein paar Flaschen Bier.
Am Samstag findet im Keller des Jugendtreffs immer eine Disco statt. Dort trifft
sich auch Martin gern mit seinen Kumpels da dort meist Techno Musik gespielt
wird und man gut zu dem Beat abgehen kann, besonders wenn man betrunken
ist. Martin ist mit der Zeit schon etwas „Trinkfester“ geworden und benötigt
schon mal etwas mehr. Voller Stolz gegenüber seinen Kollegen. Allerdings geht
das Kaufen von Alkohol ins Geld, und das Taschengeld das er von den Erziehern
erhält ist viel zu knapp, besonders wenn man sich mal etwas Härteres besorgen
will als Bier. Eines Tages erfährt Martin von seinem Kumpel dass er von einem
Typ von seiner Schule Ecstasy besorgen kann. Sein Kollege erzählt ihm das die
Pillen viel besser und günstiger sein als Alkohol, da man viel länger und stärker
berauscht sei. Martin war das nicht unbekannt, zwar hatte er noch nie eine Pille
genommen, allerdings er schon mal bei einem Kumpel eine solche Pille gesehen
und natürlich hatte man sich auch schon oft drüber unterhalten. Martin hatte
schon oft darüber nachgedacht und war neugierig, war sich allerdings auch
unsicher da er gute und schlechte Sachen von Ecstasy gehört hatte, die Kumpels
von im erlebt hatten. Alle seine Kumpels waren auf der „Loveparade“ in
Dortmund gewesen, und er durfte nicht hin, da es in der Woche davor in der
Gruppe viel Stress gegeben hatte. Sein Kumpels hatte ihm erzählt das es total
cool gewesen sei und am Ende alle richtig abgegangen sein weil so ein Typ dort
ein paar „E´s“ dabei hatte.