RDA-Marktforschungsbericht Fakten und Trends im Bustourismus

Commentaren

Transcriptie

RDA-Marktforschungsbericht Fakten und Trends im Bustourismus
Marktforschungsbericht 2010
Fakten und Trends im Bustourismus
Inhaltsverzeichnis
Bustourismus
Busmarkt aktuell
1
Kenngrößen Deutscher Busmarkt
2
Kenngrößen Busmarkt International
3
Bus und Umwelt
4
Busreiseziele
5
Busreisende
6
8
Tourismus Spezial: Bustrend Radreisen
Deutscher Reisemarkt
Urlaubsentwicklung
10
Urlaubsziele
11
12
Incoming Übernachtungen
13
14
Informations- und Buchungswege
Der Internationale Reisemarkt
Ankünfte und Reiseabsichten
Praxistipp Marktforschung
15
16
RDA Internationaler Bustouristik Verband e.V.
Der RDA Marktforschungsbericht 2010
Bustourismus
Busmarkt aktuell
Die deutsche Bustouristikbranche
besteht aus rund 4.700 privaten
Unternehmen in regionalen
Märkten mit unterschiedlichen
Angeboten. So differenziert der
Markt, so unterschiedlich sind
die Auswirkungen der anhaltend
schwierigen Wirtschaftssituation.
Nachfrageflauten gehen an Mittelständlern grundsätzlich nicht
spurlos vorbei. Schwankende
Dieselpreise, die Last der Besteuerung und die kapitalintensive
Beschaffung und Instandhaltung
moderner Busflotten sind große
Kostenblöcke von Busunternehmen. Trotz dieser Umstände und
der der schlechteren wirt­schaft­
lichen Kenngrößen der letzten
Jahre, bewerten die in der
DIHK Sai­son­umfrage befrag­­ten
Busunternehmen die Geschäfts­
lage der Saison 2009 positiver
als in den letzten fünf Jahren.
Die Sommersaison 2009 schlossen
60,6 % der Unter­nehmen mit
gleichbleibendem oder stei­gendem
Umsatz ab, in der Wintersaison
sind es 58,9 %. Die Geschäfts­lage
für das Sommergeschäft 2010
schätzten daher nur 31,5 % der
Unternehmen ungünstiger ein. Im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum
ist dies eine Verringerung von
14,3 Prozentpunkten. Die Ver­
kaufs­preise werden bei über 70 %
der Unternehmen gleich bleiben,
bei 20 % steigen.
Im Bereich Investitionsplanung
sind Modernisierungen oder Aus­
tausch die Spitzenreiter. Knapp
88 % der Unternehmen (der höchs­­
te Wert seit 5 Jahren) werden hier
investieren. Damit geht die Bran­
che den Weg der Moderni­sie­rung
und des qua­li­­tativen Wandels
kon­sequent weiter.
Die Reisesegmente Kurz- und
Städtereisen sowie der Ausflugsverkehr entwickelten sich positiv.
Rund die Hälfte der Veranstalter
verzeichnet steigende Umsätze
bei den Anmietverkehren. Durch
die starke Nachfrage nach inlän­
dischen Zielen, insbesondere nach
Küstenregionen oder inte­re­ssan­
ten Städtezielen, wie Hamburg
oder Berlin, konnte der Bus wie­der­­holt seine Stellung als wich­ti­­
ger Partner für den Deutsch­land­
tourismus unter Be­weis stellen.
1
Bustourismus
Deutscher Busmarkt in Kennzahlen
Notizen/Ideen
Unternehmen und Beschäftigte
•
•
•
•
private Omnibusunternehmen mitarbeitende Familienangehörige in Betrieben Vollzeitangestellte in Busunternehmen Busfahrer
4.700
55 %
79.000
44.000
Wirtschaftsfaktor Bus
•
•
•
•
Umsätze aus Busverkehr davon aus Busreiseverkehr davon aus Linienverkehr direkt von der Busreisebranche abhängige Arbeitsplätze 6,6 Mrd.
1,7 Mrd.
4,7 Mrd.
320.000
Marktvolumen Bustourismus
•
•
•
•
Busurlaubsreisen (ab 5 Tagen Dauer) 5,6 Mio.
Kurz-Urlaubsreisen mit dem Bus (Dauer von 2 bis 4 Tagen) 1
2-15 Mio.
Gelegenheitsverkehre (Tagesfahrten, Anmietverkehre) 80 Mio.
durchschnittliche Reisedauer von Busurlaubsreisen 9,8 Tage
Busreisende
• Busreisende (Busurlaubsreisen ab 5 Tagen Dauer) 4,8 Mio.
• Anteil Reisender 60 Jahre und älter 63,2 %
• Anteil Reisender 14 bis 29 Jahre 18,1 %
• das Durchschnittsalter beträgt 57,6 Jahre
• Anteil der sich im Ruhestand befindlichen Busreisenden
59,6 %
• Geschlechtsverteilung
39 % weiblich
61 % männlich
• Anteil Busreisender aus Städten und Gemeinden
<50.000 Einwohner
66,0 %
• die Top-Herkunftsbundesländer sind Nordrhein-Westfalen 20,0 %
Bayern 12,4 %
Sachsen 10,9 %
Busreiseziele :
•
•
Busurlaubsreisen (ab 5 Tagen) ins Inland 2,0 Mio.
Topziele: Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg
Busurlaubsreisen (ab 5 Tagen) ins Ausland 3,6 Mio.
Topziele: Italien, Österreich, Polen
Quellen: Statistisches Bundesamt, Bundesagentur für Arbeit, Berufsgenossenschaft
für Verkehr, Europäische Kommission, Reiseanalyse 2010, 3. RDA-Mitgliederstrukturanalyse, Hochrechnungen RDA
2
RDA Internationaler Bustouristik Verband e.V.
Der RDA Marktforschungsbericht 2010
Bustourismus
Busmarkt in Europa
Busunternehmen und Beschäftigte
• Anzahl Omnibusunternehmen • Arbeitsplätze direkt von der Busbranche abhängig • Arbeitsplätze direkt und indirekt von der
• Busbranche abgängig
• Anzahl Busfahrer Notizen/Ideen
44.000 1,55 Mio.
7,5 Mio.
1,1 Mio.
Wirtschaftsfaktor Bus
• Umsatz aus Busverkehr (Linie- und Gelegenheitsverkehr) 28,8 Mrd.
Schätzung der EU weiten Busnachfrage nach Busverkehrstypen
• Linienverkehre 2,9 Mrd. Reisen
• Anmietverkehre/Pendelverkehre 2,2 Mrd. Reisen
• Gelegenheitsverkehre 1,5 Mrd. Reisen
Fahrzeuge
• Anzahl Reisebusse • Anzahl Linien und Reisebusse • Durchschnittliches Alter (in Jahren) von Bussen
(Reise-, Linienbusse und weitere) in ausgewählten
EU Ländern 248.897
679.068
DE 6,3
AT 6,5
UK 8,1
Altersverteilung Busreisender ausgewählter Länder:
(Reisen über 100 km)
30 Jahre und älter
50 Jahre und älter
Griechenland
63,0 %
14,5 %
Spanien
48,0 %
21,0 %
Schweden
55,0 %
38,0 %
Großbritannien
14,3 %
71,1 %
Quelle: European Commision, Study of passenger transport by coach, June 2009
Statistikhinweis: Die statistische Datenlage zum europäischen Busmarkt ist quantitativ
und qualitativ unterschiedlich. Aufgrund unterschiedlicher Erhebungsmethoden und
Unterschungsfelder sind keine flächendeckenden Aussagen zum Busmarkt möglich
sind. Die nationalen Unterschiede in den Busmärkten (Länder die vom Fernlinienverkehr geprägt sind, gegenüber Ländern mit stärkerer Flug- oder Bahnverkehrsstruktur), die Defintionen der Busverkehrstypen sowie der Marktzugangsvorraussetzungen
und damit der Unternehmensstrukturen vehindern eine uneingeschränkte Vergleichbarkeit des Datenmaterials.
3
Bustourismus
Bus und Umwelt
Notizen/Ideen
Wie umweltfreundlich ist der
Reisebus? Zur Beantwortung
dieser Frage hatte der RDA das
renommierte ifeu-Institut in Heidelberg im Jahr 2004 erstmalig
beauftragt, eine Studie zur Umweltbilanz des Reisebusses im
Vergleich zu den anderen Reiseverkehrsmitteln durchzuführen.
Auch in der 2008 aktualisierten
Fassung der Studie wird der
Reisebus mit den Verkehrsträgern Bahn, Pkw mit Otto- bzw.
Dieselmotor und Flugzeug, auf
Basis unterschiedlicher Reisen
mit entsprechenden Entfernungen und anderen Parametern
verglichen. Das ifeu-Institut konstatiert in der Zusammenfassung:
„Insgesamt ist der Reisebus
eines der umweltverträglichsten
Verkehrsmittel. Dies nicht zuletzt
deswegen, weil er bei dem heute
vordringlichen Umweltproblem
Treibhauseffekt besonders gut
abschneidet.“ Der Reisebus weist
eine Reihe von grundsätzlichen
Vorteilen auf, die sich positiv auf
die Umweltbilanz auswirken. Er
bietet vielen Personen Platz, hat
dabei ein relativ geringes Gewicht je Sitzplatz und wird mit
effizienten Dieselmotoren angetrieben. Die Bahn wendet pro
Sitzplatz viel mehr Material auf
als der Bus. Das verursacht, trotz
des prinzipiell günstigen RadSchiene-Systems, einen höheren
Energieverbrauch als beim Bus.
Der Einsatz von Schadstoffminderungstechnologien, wie z. B.
Katalysatoren und Partikelfilter,
macht sich im Systemvergleich
aber positiv bemerkbar. Das Flugzeug ist je Sitzplatz ein Leichtgewicht, muss aber Kraftstoff für
lange Strecken mit sich führen
und hat durch die wesentlich höheren Geschwindigkeiten einen
signifikant höheren Energieverbrauch je Platz-Kilometer als die
landgestützten Verkehrsmittel.
Zusätzlich zur systemgegebenen
Umweltverträglichkeit je PlatzKilometer im Reisebus, muss die
Umweltverträglichkeit im Alltag des Verkehrsgeschehens betrachtet werden. Nur wenn ein
großes Platzangebot in der
Praxis auch genutzt wird, ist ein
Verkehrsmittel insgesamt bzw.
je Personen-Kilometer umweltverträglich. Der Reisebus hat dabei
unter allen Fernverkehrsmitteln
einen großen Vorteil: Er realisiert
im Mittel sehr hohe Auslastungen.
Die sehr guten system- und nachfrageseitigen Eigenschaften des
Reisebusses sind die Ursache,
dass er je Personen-Kilometer
beim Energieverbrauch und dem
eklatanten Umweltproblem des
Treibhauseffektes am besten
abschneidet. Es folgen die Bahn
und mit großem Abstand Pkw
und Flugzeug.
Die ausführliche Studie auf http://
rda.de/Bus-und-Umwelt.76.0.html
Beim Pkw führt sein geringes
Platzangebot dazu, dass bei der
Fahrt pro Sitzplatz relativ viele
Ressourcen eingesetzt werden
müssen. Dies führt zu einem
ungünstigen Energieverbrauch.
4
RDA Internationaler Bustouristik Verband e.V.
Der RDA Marktforschungsbericht 2010
Bustourismus
Entwicklung der Busreiseziele
Bade- und Städtereisen, Naturund Kultururlaub gehören zu den
präferierten Reisearten bei Busurlaubsreisen. Die Spitzenreiter
bei Busurlaubern Bayern und
Mecklenburg-Vorpommern haben
von allen etwas zu bieten. In
Mecklen­burg-Vorpommern gingen
drei Viertel aller Busreisen an
die Ostsee und nach Rügen. In
Bayern gehören Oberbayern und
Ostbayern, hier ist der Bayrische
Wald Spitzenreiter in der Nach­
frage, zu den Top-Regionen.
Im Ausland verliert Spanien in
Folge Marktanteile unter den Busreiszielen und rangiert nunmehr
auf dem 6. Platz. Die Entwicklung
des Landes zur Flugdestination
lässt auch den Anteil der PkwReisen im Vergleich zu 2008 um
ein Viertel auf 433.720 Reisen sinken. Österreich und die Schweiz
steigen in der Nachfrage. Das Topziel der Bustouristik Italien macht
in der Reisesaison 2009 ebenfalls
Boden gut.
Notizen/Ideen
Die wichtigsten Busreiseziele in Deutschland
RA 2010
RA 2009
Veränderung in % Punkten
Bayern
8,0 %
6,9 %
1,1
Mecklenburg-Vorpommern
7,2 %
6,4 %
0,8
Baden-Württemberg
3,5 %
3,9 %
-0,4
Rheinland-Pfalz/Saarland
2,6 %
1,5 %
1,1
Thüringen
2,2 %
0,8 %
1,4
Schleswig-Holstein
2,1 %
2,8 %
-0,7
Brandenburg
1,8 %
0,8 %
1,0
Sachsen
1,6 %
3,8 %
-1,6
1,6 %
2,8 %
-1,2
1,5 %
0,5 %
1,0
1,3 %
RA 2010
1,0 %
14,4 %
-10,0 %
0,5 %
6,5 %
0,2 %
4,2 %
1,8 %
RA 2009
0,4 %
13,2 %
0,5 %
8,4 %
0,8 %
6,7 %
0,1 %
2,0 %
-0,5
Veränderung in % Punkte
0,6
0,8
-1,6
-0,3
-0,2
0,1
2,2
4,0 %
4,2 %
-0,2
3,7 %
5,6 %
-2,1
Großbritannien
3,5 %
1,9 %
1,6
Tschechische Republik
3,4 %
4,0 %
-0,6
Kroatien
2,4 %
3,9 %
-1,5
Skandinavien
2,3 %
1,9 %
0,4
Quelle:
Reiseanalyse 2009, 2010
Niedersachsen
Sachsen-Anhalt
Die wichtigsten Busreiseziele in Europa
Berlin
Nordrhein-Westfalen
Italien
Bremen
Österreich
Hessen
Polen
Hamburg
Schweiz
Frankreich
Quelle:
Reiseanalyse 2009, 2010
Spanien
5
Bustourismus
Der Busreisende
Notizen/Ideen
Studien zum Buskunden belegen
immer wieder, dass der Reisende
mit der Busreise grundsätzlich
zufrieden ist. Geschätzt werden
vor allem der Service während
der Reise, der Komfort im Bus
sowie das gute Preis-LeistungsVerhältnis.
Busurlauber lassen sich in ihren
Werthaltungen kennzeichnen als:
sozial (z. B. hilfsbereit, pflichtbewusst), konservativ traditionell
und individuell. Sie weichen
damit nicht vom Durchschnitt der
Bevölkerung ab. Busreisende sind
allerdings neugieriger auf neue
Destinationen als der Rest der Urlauber. Fremde Länder und Kulturen kennenlernen und dabei
unaufgeregt in der Gruppe unterwegs sein, ohne von ihr abhängig
zu sein, ist für sie kennzeichnend.
Um Busreisende auf interessante
Reiseangebote aufmerksam zu
machen, kann das komplette Me-
dienspektrum genutzt werden.
Eine Sonderauswertung der Forschungsgemeinschaft Urlaub und
Reisen e.V. für den RDA zeigte
2009, dass Busreisende aktive
Medienutzer sind:
•Fernsehen 90 %
•Tageszeitung
75 %
•Rundfunk
55 %
•Zeitschriften
54 %
•Anzeigenblätter
40 %
(Bev. 33 %)
•Postwurfsendungen 25 %
(Bev. 19 %)
•persönliche Info-Briefe 18 %
(Bev. 11 %)
Das Internet spielt (noch) eine geringere Rolle als bei den restlichen
Urlaubern. Das Nutzungsverhalten wird sich mit dem älter werden
der jetztigen Onliner definitiv
wandeln.
Das Buchungsverhalten der Busurlauber ist eher langfristig ausgerichtet. Die Mehrheit der
Urlauber bucht zwischen 4 und 6
Wochen vor Antritt der Reise.
Altersverteilung bei Busreisenden
70 Jahre und älter
40,1 %
60–69 Jahre
26,4 %
14–19 Jahre
9,5 %
20–29 Jahre
6,3 %
50–59 Jahre
9,4 %
40–49 Jahre
5,0 %
30–39 Jahre
3,3 %
Quelle: Reiseanalyse 2010
6
RDA Internationaler Bustouristik Verband e.V.
Der RDA Marktforschungsbericht 2010
Notizen/Ideen
Urlaubsaktivitäten von Busreisenden
Ausflüge in die Umgebung
machen
81,8 %
Landestypische Spezialitäten
geniessen
67,7 %
61,7 %
Einkaufsbummel
Kulturelle und historische
Sehenswürdigkeiten besuchen
58,7 %
56,6 %
Wanderungen
49,6 %
Naturattraktionen besuchen
43,7 %
Baden im Meer/See
34,4 %
Leichte sportliche Aktivitäten
21,7 %
Kureinrichtungen nutzen
15,1 %
Fahrradfahren
0
20
40
Quelle: Reiseanalyse 2010, Mehrfachnennungen möglich
60
80
%
Urlaubsabsichten von Busreisenden
73,4 %
Busreise
48,6 %
All-Inclusive-Reisen
46,9 %
Städtereise
45,7 %
Natur-Urlaub
45,0 %
Erlebnisurlaub
0
10
20
30
40
50
60
70
80
%
Quelle: Reiseanalyse 2010
7
Marktforschung-Spezial
Bustouristik und Radreisen
Notizen/Ideen
Radreisen haben sich in den
letzten Jahren zur etablierten
Tourismusform entwickelt. Mit
einem Gesamt-Bruttoumsatz
von 3,8 Mrd. Euro (Fahrradausflügler und Fahrradtouristen
mit Übernachtung) hat sich der
Fahrradtourismus zu einem
wichtigen Wirtschaftsfaktor des
Deutschlandtourismus entwickelt,
von dem vor allem die Gastro­
nomie, Beherbergung sowie der
örtliche Einzelhandel profitieren.
Rechnet man vorgelagerte Um­sätze wie Reisekosten der Fahr­­
radtouristen, für die tech­nische
Ausstattung und Fahr­­­radwege
hinzu, weist die Grund­lagenunter­
suchung zum Fahrradtou­rismus
in Deutschland 2009 Gesamtum­sätze in Höhe von 9,1 Mrd.
Euro aus.
Die am häufigsten nachgefragte
Reisedauer von Radreisen in
Deutschland beträgt 7 bis 8 Tage.
Geführte Touren mit Übernachtung und Frühstück werden dabei am häufigsten gebucht. Der
stärkste innerdeutsche Quellmarkt
für Radurlauber ist NordrheinWestfalen: 25 % der Radurlauber
kommen aus diesem Bundesland,
gefolgt von Bayern mit 11% und
Niedersachsen mit 10 %.
Fahrradurlaub ist laut der Grundlagenuntersuchung eine Reiseform, die von Angestellten, Beamten und Rentnern sowie Studenten
und Schülern im Besonderen
nachgefragt wird. So sind auch
die mittleren Einkommensgruppen
bis 3.000 Euro im Radurlaub am
stärksten vertreten.
Die Altersstruktur der Radler
zeigt, dass Radreisen generationsübergreifend im Trend liegen.
Der Anteil der Altersgruppe der
über 60 Jährigen – also eine
der Kernzielgruppen der Bustouristik – liegt hier mit 20 % auf
dem Anteilsniveau der jüngeren
Altersgruppen.
Der steigenden Nachfrage entsprechend haben neben den
Radreisespezialisten auch Bus-/
Reiseveranstalter ihre Angebote
ausgebaut. Die Anbieterseite
im Destinationsbereich hat das
Radwanderwegenetz erweitert
und in den letzten Jahren in
eine radgerechte Infrastruktur
investiert. Das touristisch ausgeschilderte Radwegenetz
in Deutschland umfasst 75.900
Kilometer Fahrradspaß, teilweise
Sterne-zertifiziert.
8
RDA Internationaler Bustouristik Verband e.V.
Der RDA Marktforschungsbericht 2010
Notizen/Ideen
Alter der Radurlauber
60–69 Jahre
16 %
70 Jahre und älter
4%
50–59 Jahre
19 %
14–19 Jahre
4%
20–29 Jahre
13 %
30–39 Jahre
19 %
40–49 Jahre
25 %
Quelle: Europäische Reiseversicherung AG und DZT 2008
Top 5 der Herkunftsbundesländer der deutschen Radfahrer
25,0 %
Nordrhein-Westfalen
11,0 %
Bayern
10,0 %
Niedersachsen
9,0 %
Baden-Württemberg
Sachsen
6,0 %
0
5
10
15
Quelle: Europäische Reiseversicherung AG und DZT 2008
20
25
%
Veranstalter und Anbieter von Radreisen
auf www.rda.de
9
Der deutsche Reisemarkt
Kenndaten Reisemarkt
Notizen/Ideen
Auch wenn es 2010 nur zum Titel
„Fußballweltmeister der Herzen“
gereicht hat, weltmeisterlich
reisen konnten und werden die
Deutschen auch weiterhin.
Trotz der Besorgnis Vieler vor einer
Verschlechterung der individuellen
Beschäftigungs- und Einkommenssituation blieb der private Konsum
in 2009 relativ stabil. Die Eckdaten zum deutschen Urlaubsmarkt
der Reiseanalyse zeigen, dass ein
massiver Einbruch ausblieb.
Während die Zahl der Auslandsreisen in 2009 um 0,8 % leicht fiel,
stieg der Anteil der Inlandsreisen
um 1,1 % auf 21,4 Mio. Urlaubsreisen.
Auf Urlaub wird nicht verzichtet –
am Urlaub oder im Urlaub aber
gespart. Das Budget fest im Blick
nimmt die Preissensibilität zu. Die
Suche nach Sonderangeboten
sehen 30 % der Sparwilligen als
mögliche Einsparoption für ihren
Urlaub 2010 an. Ein Viertel der
Urlauber sehen in der Wahl
eines günstigeres Reiseziel eine
Kostensenkungsmöglichkeit
und 19 % würden in der Neben­
saison Urlaub machen.
Zu einer der beliebtesten Urlaubsformen im Kurzreisesegment
zählte in 2009 der Städtetourismus. Die Großstädte mit über
100.000 Einwohnern in Deutschland generierten allein 94 Mio.
Übernachtungen. Berlin, der
Spitzenreiter unter den Städte­
zielen konnte die Anzahl der
Übernachtungen nach Angaben
des Statistischen Landesamtes
in 2009 um 6,2% auf 18,9 Mio.
steigern. Gefolgt von München
mit 9,9 Mio. und Hamburg mit
8,2 Mio. Übernachtungen. Ham­­
burg verzeichnet neben Berlin
den höchsten prozentualen
Zu­wachs als Städteziel. Die Tou­
rimuswirt­schaft blickt aufgrund
der mo­men­tanen Buchungslage
positiv in die Reisesaison 2010.
Entwicklung der Urlaubsreisen in Deutschland
2008
2009
Bevölkerung in Deutschland ab 14 J. (Mio.)
64,9
64,8
Eine oder mehrere Urlaubsreisen gemacht (in % der Bev.)
76,2
75,7
Urlaubsreisende (Mio.)
58,9
57,7
Anzahl Urlaubsreisen (Mio.)
64,0
64,8
Quelle: Reiseanalyse 2010
10
RDA Internationaler Bustouristik Verband e.V.
Der RDA Marktforschungsbericht 2010
Der deutsche Reisemarkt
Urlaubsziele
„Warum in die Ferne schweifen,
denn das Gute liegt so nah.“ Das
nahmen sich deutsche Urlauber
zu Herzen und entdeckten das
Reiseland Deutschland. Unter den
Reisenden stellen die Senioren
mit knapp 36 % und ältere Paare
mit 21,6 % die wichtigste Zielgruppe im Inlandstourismus dar.
Die Spitzenplätze bei den innerdeutschen Reisezielen belegen
zum wiederholten Male Bayern
und Mecklenburg-Vorpommern.
Vor allem Familien mit Kindern
zieht es im Sommer in die Küstengebiete. Allein in MecklenburgVorpommern stellten sie ein
Viertel der Reisenden. Während
40 % der Urlaubsreisenden
nach Bayern in der Altersklasse
der über 50-Jährigen zu finden
sind. Familien haben einen Anteil
von 17,6 %.
der regelmäßig zur Ferienzeit steigenden Benzinpreise, das meistgenutzte Verkehrsmittel. Der Bus
trägt mit 2 Mio. Urlaubsreisen zum
starken Deutschlandtourismus bei.
Notizen/Ideen
Was das Auto für den Inlandsmarkt
ist, ist der Flieger für die Auslandsreisen. Von den gut 23 Mio.
Flugurlaubsreisen gingen knapp
99 % ins Ausland.
Die Länder und Regionen rund um
das Mittelmeer werden seit jeher
von Deutschen bevorzugt. So sind
die Topziele der Reisesaison 2009
die bekannten Reiseklassiker
Spanien, Italien und die Türkei.
Junge Destinationen wie Kroatien
oder Slowenien bauen konsequent
ihre Attraktivität aus und verbuchen eine steigende Nachfrage.
Ungarn, Polen und die Tschechische Republik können ihren Marktanteil stabilisieren.
Mit 16 Mio. Pkw-Reisen (ab fünf
Tagen Dauer) ist das Auto, trotz
Top Urlaubsziele der Deutschen
pom
mern
15
-Vor
land
5,7 %
chen
Öste
5,9 %
Grie
Türk
ei
rreic
h
n
Italie
berg
rttem
n-W
ü
ersac
3,6 %
7,9 %
Bade
3
Nied
4,1 %
hsen
tein
-Hols
swig
Mec
klen
6,5 %
Schle
Baye
6,7 %
rn
6
12,8 %
burg
12
9
Span
ien
%
2,9 %
3,1 %
0
Quelle: FUR Reiseanalyse 2010, Anteil der Ziele an allen Reisen
11
Der deutsche Reisemarkt
Incoming
Notizen/Ideen
Die weltweite Reisezurückhaltung
wirkte sich unmittelbar auf das
Incominggeschäft in Deutschland
aus. Vor allem der rückläufige Geschäftsreisesektor traf die Bundesrepublik, die nach World Travel
Monitor mit 10,4 Mio. Geschäftsreisen der Spitzenreiter unter den
Geschäftsreisezielen der Europäer
ist. Der Gesamtumsatz von Tagesund Geschäftsreisen mit
Übernachtung betrug in 2008 nach
Angaben der DZT 65 Mrd.Euro.
Die größten prozentualen Rückgänge bei den Übernachtungen
entfielen auf die Quellmärkte
Japan (- 15,1 %), Großbritannien
(-12,4 %), China/Hongkong (-13
%) und Polen (- 11 %). Während
Frankreich, Österreich und Nachbar Niederlande zwischen -2 %
und knapp 4 % zulegten.
Top Quellmärkte nach der Zahl der Übernachtungen
10,0 %
Niederlande
4,3 %
USA
3,9 %
Schweiz
3,7 %
UK
3,1 %
Italien
2,6 %
Österreich
0
2
Quelle: Statistisches Bundesamt, 2010
4
6
8
10
%
Transportart bei internationalen Reisen der Europäer
Bahnreise
7%
Schiffsreise
3%
Busreise
8%
Sonstige
2%
Flugreise
49 %
Autoreise
31 %
Quelle: DZT, Incoming-Tourismus Deutschland 2010
12
RDA Internationaler Bustouristik Verband e.V.
Der RDA Marktforschungsbericht 2010
Der deutsche Reisemarkt
Beherbergung und Gastgewerbe
Mit rund 3,68 Mio. war die Zahl
der Übernachtungen in 2009, laut
Statistischem Bundesamt, leicht
rückläufig. Rund 60 % der Übernachtungen entfielen dabei auf
die Hotellerie, die damit einen
Rückgang von 1,5 % gegenüber
2008 aufweist.
Für das laufende Geschäftsjahr
2010 prognostiziert der Hotelverband Deutschland eine Steigerung
der Übernachtungszahlen um
2 %. Die durchschnittliche Auslastung des gesamten Beherbergungsgewebes in Deutschland lag
2009 bei 32,2 %. Im Hotelbereich
(inklusive Gasthöfe und Pensionen)
erreichte sie 35,7 %.
Das rückläufige Geschäftsreisesegment, insgesamt sinkende
Auslastungsquoten und fallende
Zimmerpreise führten in der
Ho­tel­lerie (Hotels, Hotel garnis,
Gasthöfe und Pensionen) zu
einem Umsatzrückgang von 6 %
auf einen Gesamtumsatz netto
von 16,3 Mrd. Euro.
Notizen/Ideen
Im Gastgewerbe zeigt sich ein ähnliches Bild. Der Gesamtumsatz
netto sank um 4,9 % auf 33,7 Mrd.
Euro.
Damit setzt sich im Beherber­
gungs- und Gastgewerbe der
Ne­ga­tiv-Trend der letzten Jahre
fort. In der Hotellerie sank die
Zahl der umsatzsteuerpflichtigen
Unternehmen seit 2002 um rund
8 %, im gesamten Gastgewerbe
im selben Zeitraum um rund 4 %.
Übernachtungen 2009 nach Bundesländern
Mio.
Mio.
+/- zu 2008 in %
Bayern
75,2
76,9
- 2,2
Baden-Württemberg
42,4
43,6
- 2,8
Nordrhein-Westfalen
40,2
41,5
-3,1
Niedersachsen
37,6
36,9
+ 1,9
Mecklenburg-Vorpommern
28,4
27,5
+ 3,3
Hessen
26,9
27,3
- 1,5
Schleswig-Holstein
24,3
23,9
+ 1,9
Rheinland-Pfalz
20,1
20,2
- 0,5
Berlin
18,9
17,8
+ 6,2
Sachsen
16,3
16,2
+ 0,5
Brandenburg
10,3
10,2
+ 0,8
Thüringen
9,4
9,2
+ 1,9
Hamburg
8,2
7,7
+ 6,0
Sachsen-Anhalt
6,7
6,7
+ 0,7
Saarland
2,1
2,3
- 6,6
Bremen
1,6
1,7
- 0,7
Quelle: Statistisches Bundesamt, 2010
13
Der deutsche Reisemarkt
Informations- und Buchungswege
Notizen/Ideen
Reisende werden in der Nutzung
der Informations- und Buchungswege für den Urlaub immer heterogener. Das Internet gewinnt
dabei als zusätzlicher Buchungskanal zu Lasten des Reisebüros an
Bedeutung.
Die Nutzung des World Wide Web
zur Vorbereitung oder Buchung
der Urlaubsreise ist mittlerweile
in allen Altersgruppen Realität.
Seit 2001 hat die Nutzung des
Internets zur Informationssuche
über Urlaubsreisen um 240 % zugenommen.
Reisende, die das Internet schon
einmal für die Informationsrecherche zu Urlaubsthemen genutzt haben, informieren sich
laut RA online über das Reiseziel,
stellen Preisvergleiche an und
recherchieren die Unterkunft und
den Reiseveranstalter.
Bei der Buchung von Reiseleistungen im Internet liegt mit 31 %
die Unterkunft vor dem Flugticket
mit 23 % und der Eintrittskarte
mit 21 %. Die Buchung von Pauschalreisen haben bereits 19 %
der befragten Internetnutzer im
Netz getätigt.
Internetnutzung zur Buchung von Urlaubsreisen in den
Altersgruppen
%
70 %
70
60
61 %
55 %
50
40
30
20 %
20
10
0
14–29 Jahre
Quelle: RA online. 2010
30–39 Jahre
40–59 Jahre
über 60 Jahre
Entwicklung Buchungsstellen von Urlaubsreisen
2009
2008
2005
Reisebüro
37 %
40 %
44 %
Unterkunft direkt
25 %
23 %
21 %
Verkehrsträger direkt
12 %
12 %
13 %
Internetportal
12 %
10 %
7%
8%
7%
8%
Reiseveranstalter direkt
Quelle: FUR Reiseanalyse 2010
14
RDA Internationaler Bustouristik Verband e.V.
Der RDA Marktforschungsbericht 2010
Der internationale Reisemarkt
Ankünfte und Trends
Notizen/Ideen
Die Banken- und Wirtschaftskrise,
Staatspleiten und Sparpakete
ließen die weltweiten Auslandsankünfte laut UNWTO in 2009 um
4 % auf 880 Mio. sinken.
Vor allem europäische und amerikanische Reiseziele sind von
der Nachfrageflaute betroffen.
Die Ankünfte in Europa sanken
um 5,6 % auf 459,7 Mio., Amerika
folgt mit 139,6 Mio. Ankünften
und einem Rückgang von 5,1 %.
Der Mittlere Osten und der Asiatisch/ Pazifische Raum mussten
Rückgänge hinnehmen. Afrika,
der Austragungskontinent der
Fußballweltmeisterschaft 2010
konnte im Vorfeld des sportlichen
Großereignisses seine Ankünfte
um 5,1 % auf 48. Mio. steigern.
Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes gingen allein in Deutschland die Ankünfte ausländischer
Gäste um 2,7 % auf 24,22 Mio.
zurück.
Spitzenreiter beim „Wegbleiben“
sind nach International Tourism
Consulting Group (IPK) die Briten.
Urlauber von der Insel unter­nah­­men 8 Mio. Auslandsreisen weni­
ger als im Vorjahr. Urlauber aus
Russland unternahmen 2,6 Mio.
weniger – Spanier und Schweden
jeweils über eine Million.
So sind preisgünstigere Angebote
für 14 %, weniger Ausgaben am
Zielort für 15 % und kürzere Reisen für 10 % der Europäer wichtige Faktoren für die Urlaubsplanung in 2010. 6 % der Befragten
im World Travel Monitor gaben
an, dass Sie 2010 eine Inlandsreise statt der Auslandsreise unternehmen wollen und 4 % planen
auf ein günstigeres Verkehrsmittel
auszuweichen.
Im Fazit verzichtet neben den Reiseweltmeistern aus Deutschland
auch der Rest Europas nur ungern
auf den Urlaub. So planen Polen,
Norweger, Österreicher, Niederländer und Finnen in 2010 wenigstens genauso viele Auslandsreisen
zu unternehmen wie in 2009.
15
Praxistipp Marktforschung
Marktnah und praxisorientiert
Liebe Leser, liebe Mitglieder,
der RDA als europäischer Interessenverband der Bustouristik hat in den
letzten Jahren seine Marktforschungsaktivitäten konsequent ausgebaut,
um seine Mitglieder mit Marktdaten zu versorgen. Die Zusammenarbeit
mit führenden Markforschungsinstituten, wie der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (FUR) und Hochschulen, wurde strategisch
ausgebaut.
Als branchenübergreifender Verband versteht sich der RDA als richtungweisender Ideengeber für die Marktaktivitäten der Bus- und Gruppentouristik.
Die Mitglieder des RDA werden fundiert und persönlich zu Marktforschungsthemen beraten. Ob individuelle Datenwünsche oder allgemeine
Einschätzungen zum Markt, der RDA hält entscheidungsrelevantes
Datenmaterial bereit.
Der Marktforschungsservice des RDA ist im Mitgliedsbeitrag enthalten.
• RDA-Mitglieder erhalten zu ihrer Anfrage verständlich und individuell
aufbereitete Marktdaten.
• Der RDA führt Marktforschungsseminare zu aktuellen Entwicklungen
und eigenen Marktstudien durch.
• Der jährliche „RDA Marktforschungsbericht“ gibt Mitgliedern einen
detaillierten Überblick über den Markt der Bustourismus inklusive der Leistungsträger.
Ihr Kontakt zum RDA-Marktforschungsservice:
Referentin Marketing Susanne Uhlworm
E-Mail: [email protected]
Telefon: 0221 91 27 72 0
Impressum
Herausgeber: RDA Internationaler Bustouristik Verband e.V.
Hohenstaufenring 47–51; DE-50674 Köln
Tel.: + 49 (0)221 91 27 72 0
E-Mail: [email protected]
Fax: + 49 (0)221 12 47 88 Internet: www.rda.de
Nutzungshinweis:
Die Nutzung des vorliegenden Marktforschungsberichts 2010 ist ausschließlich RDAMitgliedern für den eigenen Gebrauch, aber nicht zu weiteren kommerziellen
Zwecken, gestattet. Die Verwendung von Grafiken oder Daten für Veröffentlichungen
ist nur mit Angabe der Quelle: „RDA-Marktforschungsbericht 2010“ gestattet. Ein
Belegexemplar wird erbeten.
16
Der RDA Marktforschungsbericht 2010
Marktforschungsseminar
Die Urlauber von heute – morgen als
Busreisende gewinnen
Wünsche und Erwartungen der Kunden von
morgen
Bus-/Reiseveranstalter stehen heute vor der Herausforderung den bestehenden Kundenstamm mit interessanten Angeboten zu halten und
Neukunden durch zielgruppengerechte Reiseprogramme zu gewinnen.
Das Marktdatenseminar zeigt, worin sich Busreisende und Urlauber in
verschiedenen Altersstufen unterscheiden und welchen Einfluss die
verschiedene Präferenzen im Reiseverhalten auf Programmgestaltung
und Kundenansprache haben.
Auf Basis von exklusivem Datenmaterial werden Handlungsempfehlungen für Programmgestaltung, Vertrieb und Kundenansprache abgeleitet
und in der Gruppenarbeit neue Ideen für mehr Lust auf Bus entwickelt.
Inhalt: Das eintägige Seminar stellt angebotsrelevante Unterschiede
zwischen Busreisenden verschiedener Alterstufen und Urlaubern dar
und gibt einen Einblick in die Reiseabsichten dieser Zielgruppen. In
Gruppendiskussionen werden praktikable Ansätze für die Ausrichtung
von Produktgestaltung und Vertrieb erarbeit.
Zielgruppe:
Busunternehmer, Reiseveranstalter, selbstveranstaltende
Reisebüros
Moderation:
Dieter Gauf, RDA-Hauptgeschäftsführer
Referenten:
Dr. Manfred Zeiner, Geschäftsführer dwif-Consulting
GmbH München
Dipl.-Betriebswirtin Susanne Uhlworm, Referentin
Marketing RDA
Termin:
11. Oktober 2010
Ort: München
Preis: RDA-Mitglieder: € 150
Nicht-Mitglieder: € 270
Anmeldecoupon
Bitte faxen an: + 49 221 12 47 88
Hiermit buche ich das Seminar Marktforschung mit Gesamtpersonen:
Bitte informieren Sie mich über weitere Seminare der RDA-Akademie.
Name(n):
Unternehmen:
Straße:
PLZ/ Ort:
E-Mail:
Tel./Fax:
ggf. Mitglieds-Nr.:
Datum/Unterschrift:
17