Nieder Neuendorf

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Nieder Neuendorf
Klaus Euhausen
Waldrandsiedlung 28
16761 Hennigsdorf
Tel. / Fax: 03302-801178
E-Mail: [email protected]
http://www.euhausen-klaus.de/regionalgeschichte
Datum: 10. Oktober 2014
yendorp
Zur Geschichte von ieder euendorf
Höfe, Häuser, Familien
(Foto: Klaus Euhausen, 2014)
Neuendorf wird im Jahre 1375 in einer Liste der Dörfer, die zum Schloss Spandau (castrum Spandow)
gehören (Landbuch Kaiser Karls VI.), erstmals erwähnt:
yendorp, XL grossos et seruicium
(Neuendorf bezahlt 40 Groschen an das Schloss zu Spandau).
Das Anger- und Platzdorf hatte 12 Hufen, der Lehnschulze 2 davon. Bartholomäi in Mittenwalde
hatte das Besitzrecht an 4 Hufen, an den übrigen Lippold in Dyrotz (Lippold von Bredow). Es gab
16 Häuser, in denen wahrscheinlich 10 Bauern und 6 Kossäten lebten, die das Recht hatten, in der
Havel zu fischen. Ebenso gab es bereits einen Krug (Taberna, eine Gastwirtschaft).
Neuendorf war größer und bedeutender als Hennigsdorf. Zur Geschichte von Hennigsdorf vgl. z. B.:
http://www.euhausen-klaus.de/hennigsdorf
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DÜRKS, Seite 28:
Urkunde von 1474 mit den Namen der Bauern und Kossäten:
9 Bauern: Brediko, Peter Czyten (Zieten), Jacob Kolre (Köhler), Peter Pasger (Pascher/Paschen),
Reselt, Lemke, $yze ($itze), Peter Lindenberg, Meretin Spando,
7 Kossäten: Michel, Peter Mews, Claws Sund, Claws Wrist, Claws Frost, Jorg Lindeken, Duseke,
1540 war der Lehnschulzenhof unbesetzt, fortan übte ein Setzschulze das Amt des Schulzen aus.
DÜRKS, Seite 36:
1550 werden als Dorfbewohner von ygendorff genannt:
Thomas, Jacob, Tewes und Michel Mahnkopf, Facies Wreckschade, Moritz und Matthis Otto,
Michel und Simon Lemke, Idel und Jors Merten, Brose und Baltzar Strathe, Hans Ellinger und
Thomas Boldicke.
1590:
Thomas Bilicke (Krüger), Peter Strathe (Setzschulze), Drewes Krüger, Peter Otto, Drewes
Hasebecker, Hans und Kersten Merten, Michel Mahnkopf, Lukas Rohrmund, Hans
Blumenberg, Jurgen Pape, Peter Wendt und Achim Börnicke.
Die Heiligenseer Fähre nach Neuendorf war eine wichtige Verbindung im Zuge der Handelsstraßen
von und nach Berlin und als Wallfahrtsweg nach Wilsnack.
Das Klitzing-Relief in der Kirche, 1557 (Epitaph):
Links: Caspar von Klitzing und das Wappen.
Rechts: Ehefrau Margareta von Oppen mit Wappen.
1557
CASPER CLITZING HAVPMAN AN DEM CV.
HOFF BRANDEN MARGARETA VON OPPEN
PVLVIS ET VMBRA SVMVS
Erläuterungen: V = U, CV = kurfürstlich,
BRANDEN = Brandenburg,
Übersetzung des lateinischen Spruchs:
Wir sind ein Staub und ein Schatten.
Vgl. z. B.:
http://de.wikipedia.org/wiki/Klitzing_(Adelsgeschlecht)
http://de.wikipedia.org/wiki/Oppen_(Adelsgeschlecht)
www.havelkirche.de und http://de.wikipedia.org/wiki/Dorfkirche_Nieder_Neuendorf
DÜRKS, Seite 51:
Der 30-jährige Krieg verheerte das Land, kein Bauer im ganzen (havelländischen) Kreise hat Brot
oder Saatkorn, zudem wütete die Pest.
DÜRKS, Seite 52:
1652, Beschreibung des Amtes Spandau (nach dem 30-jährigen Krieg):
Das Dorf ist gantz wüste und wohnet nur ein Coßate darinnen, nahmens Thias Kroll. Das Haus des
Krügers blieb anscheinend erhalten, der Krüger Georg Stratow ist vorm Jahre gestorben, seine nachgebliebene Wittibe aber besitzet den Krug, und weil ihr Mann selig in Sr. Ch. Heide zu euendorff die
Aufsicht gehabt, ist er dienstfrey gelassen worden, ...
1669 wohnte in Neuendorf der Hegemeister Joachim Bohnen.
Zur besseren Unterscheidung von dem nur einige Kilometer havelaufwärts gelegenen Neuendorf im
Niederbarnim wurde der Ort an der Havel später iederneuendorf genannt (auch ieder-euendorf).
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DÜRKS, Seite 53:
1694 gibt es nur 4 Cosäten, ein Bauerhaus nebst Scheune gebauet:
Kossäte Zacharias Borchert, dessen Haus ist alt undt an vielen orten gestützet doch noch zu bewahren,
Kossäte Christoph Givvermann, deßen Gebeute sein alt und dreuen den Einfall,
Kossäte Hanß Pohle, dessen Haus ist in gutem Stande,
Kossäte Christian Frantz, Hauß und Stallung in baulichen Würden.
och sein 3 Häuser zu Hausleuten erbauet, aber nur 2 mit Hausleuthen besetzet. Außerdem gab es ein
Kuhhirtenhaus.
Nur langsam erholte sich der Ort.
DÜRKS, Seiten 60 und 61:
1705 bzw. 1709 werden erwähnt:
Hegemeister Havelandt (oder Hafeland), † 1710, Nachfolger ist der Königliche Hegemeister und
Erbkrüger Martin Friedrich Stechow, sowie die Kossäten Christian Frantz (Schulze), Christian
Borchardt, Bartold Schmidt und Hans Pohl,
Thomas Mahnkopf,
außerdem 7 Hausleute oder Büdner, die sich auf eigene Kosten ein Haus bauten:
Christian Mayer, Peter Schultze (auch 1738), Gottfried Döring (auch 1738), Georg Schlunck,
Elias Bitterlich, Christian Ziemicke und Philipp Michel.
Ein Hausmann Mahnkopf und der Hirte Jürgen Heinz wohnten schon vorher dort.
In der Kirche eine Ehrentafel für Joachim Havelandt (gestorben 1706), Sohn
des Königlichen Hegemeisters und Krügers Joachim Havelandt:
Ehren=Gedächtnis, Vor des Weylandt Herr Joachim Havelandt, Herrn Joachim
Havelandts Königl: Hegemeister u. Krüger alhier Eheleiblicher Sohn, ist
geboren Anno 1684 den 17. Nov. gestorben Ao. 1706 den 7. Marty seines
Alters 24 Jahr 4 Monat. Der Leichen Text ist. Hebr. 12 V 14 Jaget nach den
Frieden gegen jederman und der Heyligung ohne welche wird niemand den
Herrn sehen. Wie der Hirsch schreyet nach frischem Wasser, so schreyet meine
Seele Gott zu dir. Ps. 42.
DÜRKS, Seiten 62:
1726 werden als Mahlgäste der Spandauer Mühle genannt:
die Kossäten Joachim Frantz, Hans Prollius, Joachim Krüger, Peter Eue (später Hans Jürgen
Beetz), alle bis 1738, die Büdner Thomas Mahnkopf, Jürgen Schmidt (bis 1738), Michel
Blankenburg, Christian Jagdmann, Martin Dominick, Michel Lange (bis 1738), Peter Frantz,
Martin Bartel (bis 1738), Hans Otto (bis 1738), Joachim Pohle, Peter Müller und Martin Weiß,
außerdem noch der Hegemeister Stechow, der Hirte, der Arrendator (Verwalter), der Meier und der
Schulmeister. Das Haus von Büdner Ziemicke kauften später Kubicke und Joachim Heinz.
DÜRKS, Seiten 63:
1738 lauteten die Namen der 9 Büdner:
Joachim Heinz, Christian Rasch, Jurgen Schmidt, Gottfried Döring (später Christian Beetz),
Peter Schultze und Michael Schäffer (in einem Haus, Doppelbüdner), Michel Lange, Martin Bartel
und Hans Otto.
Ehrentafel in der Kirche für den Königlichen Hegemeister Johann Friedrich
Stechow (gestorben 1741), Sohn des Königlichen Hegemeisters und Erbkrügers
Martin Friedrich Stechow:
Buch des Weisheit L 4 V 7-14 Der gerechte ob er gleich zu zeitlich stirbt, ist er doch
in der Ruhe denn seine Seele gefällt Gott, darum eilet er mit ihm aus dem bösen
Leben. Dieses ist aufgerichtet zu Ehrn Herren Joh: Frid: Stechow Königl:
Heege=Mstr. Ist gebohren A. 1717 d. 17. May gestorben 1741 d. 15. Febr. Seines
alters 23 Jahr 8 M. 29 Tg. Sein Hr. Vater war. Mart: Frid: Stechow Königl:
Hege=Mstr. Erb=Krüger allhier in Nieder Neuendorf welcher A. 1739 und die Mutter
Anna Havelandin A. 1730 in die Ewigkeit voran gegangen.
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Ab 1745 gehörte Nieder Neuendorf zum Amt Bötzow. 1773 gab es zwei Doppelhäuser für 4 neue
Siedler: ein Schuster Tinny aus Prag und Christian Schmidt aus Lübben (später Häuser Küster/
Schmidt), der Leineweber Johann Sens aus Mecklenburg und Wilhelm Müller (später Häuser
Puhlmann/Bergemann).
BRATRING, Friedrich Wilhelm August:
Statistisch-topographische Beschreibung der gesammten Mark Brandenburg, 1805. Havelländischer
Kreis:
Nieder Neuendorf, Kolonie und Erbpachtsvorwerk des Amtes Bötzow, seit 1769,
Besitzer des Vorwerks: der Erbpächter Höpcke daselbst,
1 Schulze, 3 Halbkossäten, 11 Büdner, 12 Einlieger, Krug,
königlicher Unterförster zum Bötzowischen Revier gehörig,
25 Feuerstellen, 180 Menschen, 13 Hufen,
Kirchliche Verfassung: Filial von Heiligensee, Inspektion Berlin,
Post Bötzow.
Mit der Einführung der Gewerbefreiheit konnten sich Handwerker frei ansiedeln, in Nieder Neuendorf
geschah dies nur in sehr bescheidenem Umfang.
BÜSCHING, D. Anton Friedrich, Erdbeschreibung, Achter Theil, der den Ober=sächsischen Kreis
enthält, 1791:
ieder=euendorf, ein Dorf an der Havel mit einem Amtsvorwerk, welches auf Erbpacht ausgethan
worden. Es ist hier ein Kanal angelegt, welcher nach der Königshorst geht.
Und weiter BORGSTEDE, August Heinrich, Statistisch=Topographische Beschreibung der Kurmark
Brandenburg, 1788: Der Nieder Neuendorfer Kanal verbindet den Großen Hauptkanal mit der Havel,
er war auf der ganzen Strecke schiffbar, es können auf demselben nur kleine Breßlauer Kähne fortkommen. Dieser ... Kanal hat auch die Absicht, zu den Zeiten, wenn das Amt Königshorst Mangel an
Wasser leidet, solches aus der Havel mit frischem Wasser zu versorgen ...
Südlich des Dorfes mündete der Kanal durch eine Schleuse in die Havel, hier befand sich auch eine
Holzablage.
Befreiungskriege 1813 – 1815:
Im Rettungskampfe 1813 bis 1815 fanden aus diesem Kirchspiele den Tod für
König und Vaterland
1. Johann Wilhelm Bendt.
2. Johann Michael Heinz.
3. Karl Ludwig Meyer.
4. Joachim Heinz starb den 20ten Nov. 1813 zu Leipzig an seinen Wunden.
5. Michael Graeben starb zu Barby den 5ten April 1814.
6. Martin Merten.
DÜRKS, Seite 68:
1826, 23 Häuser, 174 Einwohner, davon 14 auf dem Gut, es werden genannt:
Erbpächter Höpke († 1825), der Schulze Kossät Franz, der Krüger $uhst, die Kossäten Schmidt,
Staerk und Beetz, die Büdner Franz Müller, Büdner Wilhelm Meyer, Heinz, Rasch, Lehmann,
Liebnitz, Reckin, Karl und Wilhelm Kemnitz, die Kolonisten (Leineweber) Wehrnitz, Bergemann,
Heinz und Schmidt, die Mieter Franz, Kemnitz, Joachim Meyer, Knütter, Franke, Carl Müller,
Beetz, $euen, Wolter, Christian Meyer, Wilke, Ahler und Lehberg, der Schäfer Schulze, zwei
Hirten namens Franke sowie der Küster und Schullehrer Herms, bei dem der Hirte Franke wohnt.
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Erinnerungstafel in der Kirche für Carl Friedrich Beister, 1826:
Carl Friedrich Beister, ältester Sohn des Bauers Carl Friedrich Beister in Pausin und
der Frau Anne Dorothee gebohrne Schmidt, starb am hitzigen Nervenfieber den
sechsten September 1826 bei seinem Großvater, dem Kirchenvorsteher und
Kossäthen Wilhelm Schmidt allhier, in einem Alter von zwölf Jahren 4 Monaten und
26 Tagen. Nun ruhet er zwar von aller Arbeit dieses mühseligen Lebens: Aber seine
Hinterlassene sind hierüber herzlich betrübet.
DÜRKS, Seite 69:
1834 werden die Kossäten Franz (Schulze), Wilhelm Francke, Wilhelm Schwanebeck und Beetz
genannt.
Nachdem das Amt Bötzow aufgelöst wurde, kam Nieder Neuendorf, wie Hennigsdorf von Anfang an,
zum Amt Spandau.
Gedächtnistafel in der Kirche Caroline Wilhelmine Stärck (gestorben 1843):
Caroline Wilhelmine Stärcken: gebohren den 12ten May 1825, gestorben den 23ten
October 1843 ihr Alter 18 Jahr 5 Monate 11 Tage. Bin ich etwa hier in Freuden so ist
Trauern wohl nicht weit. Freude aber ohne Leiden ist dort in der Ewigkeit. Weiche,
Unvollkommenheit! Droben ist die Seligkeit. Gute Nacht, du Weltgetümmel,
Eins und Alles ist im Himmel.
DÜRKS, Seite 78/79:
Die Namen der Neuendorfer Krüger und Förster (Heideläufer, Hegemeister, Unterförster):
Georg Stratow († 1651), 1669 Bohnen, 1704 Joachim Hafeland / Havelandt († 1710, s. o.), danach
Schwiegersohn Martin Friedrich Stechow bis 1739, Johann Friedrich Stechow († 1741, s. o.),
Joachim Stechow bis 1742, darauf Jacob Kemnitz († 1772), der Forstdienst wurde vom Krug
getrennt und ab 1792 das Forsthaus nördlich des Dorfes errichtet.
Zu den Forsthäusern bei Hennigsdorf und Nieder Neuendorf vgl.:
http://www.euhausen-klaus.de/Euhausen_Hennigsdorf_Forsthaeuser.pdf
Weitere Förster: 1772 Freller, 1796 Tornow.
Ende des 19. / Anfang des 20. Jahrhunderts: Paul Belitz (* 8.3.1867, † 29.10.1934,
Preußischer Revierförster, Grabstein auf dem Kirchhof).
Den Krug erwarb 1799 Joachim $uhst (Schwager von Erbpächter Höpke), 1835 folgte der Sohn
Friedrich Wilhelm $uhst, diesem 1860 der Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm Marzahn,
dann der Sohn Alfred Marzahn.
August Friedrich Wilhelm Marzahn war der Sohn des
Gerichtsschöppen, Kirchen- und Schulvorstehers zu GroßGlienicke Wilhelm Marzahn und ehelichte am 18. November
1859 in Nieder Neuendorf Wilhelmine Caroline $uhst, die
Tochter des Nieder Neuendorfer Kossäten und Krügers Friedrich
Wilhelm $uhst. Nach dem Tod der ersten Ehefrau 1871 ging
August Friedrich Wilhelm Marzahn eine zweite Ehe mit Pauline
Louise Dorothea Lindemann ein.
Hinter dem Gasthof Marzahn bzw. hinter der Büdnerstelle Biest
befand sich Fähre, das Fährgrundstück und der Fährbetrieb lag
gegenüber in Heiligensee.
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DÜRKS, Seite 89/90:
Die Schulmeister (und Küster) von Neuendorf (im Nebenberuf meistens Schneider):
1705 Friedrich $estel, 1712/13 Christian Schäffer, 1715 – 1721 David Koch, 1722 Christian
Schäffer (noch 1725), 1735 Lange, 1735 – 1739 Christian List, 1739 Johann Friedrich List, 1745
Ludwig Sens († 1753), wird als Schulmeister und Küster bezeichnet, 1753 – 1761 Wilhelm Finke
(aus Bötzow), dann Breckow (erster Präparand, auch Schleusenmeister, ging 1772 nach Klosterfelde),
1773 Johann Bend (aus Schönwalde, auch Schleusenmeister), 1809: Herms, 1833 – 1857 Kopp
(vorher Röddelin), 1858 Friedrich, ab 1. April 1895 Emil Ruschke (vorher in Wensickendorf).
Havel / Nieder Neuendorfer See
Ursprünglich stand die alte Nieder Neuendorfer Schule südlich der Kirche. 1821 wurde nördlich der
Kirche ein neues Schulgebäude errichtet und später erweitert (heute Pfarrhaus).
Zum Schulwesen in Hennigsdorf und Nieder Neuendorf in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, vgl.
http://www.euhausen-klaus.de/Euhausen_Hennigsdorf_Lehrer_20Jahrhundert.pdf
oder
http://www.euhausen-klaus.de/Euhausen_Hennigsdorf_Lehrer_Schulen_kurz.pdf
Bereits um 1868 setzte nördlich und südlich von Hennigsdorf eine industrielle Entwicklung ein, die
vor allem mit den Namen Adolf Müller („Erbswurstmüller“), August Burg, Simon Boehm und Carl
August Conrad verbunden ist. Es entstand eine Ziegelei, eine Kalkbrennerei und ein Sägewerk, die
die notwendigen Baumaterialien, die vor allem in Berlin und der Umgebung benötigt wurden,
herstellten bzw. lieferten (hierzu ist ein weiterer Beitrag in Vorbereitung).
1872 wurde zwischen Hennigsdorf und Nieder
Neuendorf ein sog. Reserve-Pulverdepot
(Pulvermagazin) eingerichtet, von dem heute
noch einige Wälle erkennbar sind. Südlich des
Depots befand sich ein Wachgebäude, an der
Havel eine Ladestelle. Nach Aufgabe der
ursprünglichen Nutzung nach dem Ersten
Weltkrieg wurde die Landstraße Hennigsdorf –
Nieder Neuendorf umgeleitet und durch das
ehem. Depot hindurch gelegt.
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Um die Jahrhundertwende setzte auch in Papenberge – durch den Nieder Neuendorfer Kanal vom Dorf
abgegrenzt – eine städtebauliche Entwicklung ein: „Sommerfrischler“ und „Laubenpieper“, erholungssuchende Städter aus Berlin und den Vorstädten, die hauptsächlich in der Sommerzeit die Naturnähe
an der Havel genossen, kamen in Scharen. Es entstanden die Restaurants Papenberge und Eichenhain,
später das Havelschloß, Biergärten, Kaffeeküchen, Trinkhallen, Musikbühnen, Tanzsäle, Kegelbahnen, Dampferanlegestellen, Bootshäuser, Pavillons u. a. m. Der Milchhändler Karl Seiler, der
Destillateur Otto Schulze und der Restaurateur Ernst Müller, allesamt aus Berlin bzw. Vororten,
hatten großen Grundbesitz entlang der Havel, auf dem Dutzende Lauben und Sommerhäuser entstanden (heute: Schulze-, Müller- und Seilersiedlung), vermögende Berliner bauten sich Villen (z. B.
Haus Huth).
Die Fischerfamilie Rasenack hatte bereits 1906 am Südende des Heiligensees (Sandhauser Straße) –
Nieder Neuendorf gegenüber – ein Damen- und Herrenbad, das sog. Seebad Heiligensee, eingerichtet.
Ab etwa 1921 entstand durch Fischermeister Wilhelm Rasenack an der Nieder Neuendorfer Schleuse
die Laubenkolonie „Zur Schleuse“. An der Dorfstraße stand das hölzerne Wohnhaus, dahinter wurden
in den Folgejahren mehr als ein Dutzend Lauben gebaut:
Von der 1904 eröffneten Bahnstrecke Nauen – Velten der Osthavelländischen Kreisbahnen (OHKB)
zweigte ab 1908 bei Bötzow eine Strecke nach Spandau (Johannesstift, später verlängert nach Spandau-West/Hamburger und Lehrter Bahn) ab. Westlich des Dorfes entstand der Bahnhof Nieder Neuendorf, südlich der Haltepunkt Papenberge, nördlich der Haltepunkt Forsthaus Nieder Neuendorf. Ab
1923 zweigte eine Linie nach Hennigsdorf ab (Linie 120, zunächst mit Benzoltriebwagen, Haltepunkt
Rathenaustraße, später verlängert mit Haltepunkten Parkstraße und Bahnhof/Kremmener Bahn).
Bereits Anfang 1885 hatte der Berliner Verleger Emil Cohn, Schwager von Rudolf Mosse, das Gut
Nieder Neuendorf erworben, zu dem neben einem Herrenhaus, weiteren Wohnhäusern und zahlreichen Nebengebäuden (Ställe, Scheunen, außerdem eine Orangerie, ein Gewächshaus und ein Eiskeller) auch umfangreicher Grundbesitz entlang des Nieder Neuendorfer Sees gehörte.
Vgl. dazu z. B. : http://de.wikipedia.org/wiki/Emil_Cohn_(Verleger)
Nördlich des Gutshauses befand sich eine Flussbadestelle (Bade-Anstalt).
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Mit der Niederlassung der Großindustrie veränderten sich Hennigsdorf und Nieder Neuendorf vollkommen. 1909 gingen Teile der Feldmark nördlich von Nieder Neuendorf von den Cohn´schen Erben
zunächst an einen Makler und im Dezember 1909 an die Hennigsdorfer Terrain- und Hafengesellschaft m. b. H., einer 100%igen Tochter der Allgemeinen Elektrizitäts-Gesellschaft (AEG), die
ihren Sitz wie die Muttergesellschaft in Berlin-Mitte am Friedrich-Karl-Ufer (heute Kapelle-Ufer,
zwischen Reichstagsgebäude und Charité) hatte. Am 1. April 1910 gingen weitere große Bereiche der
Feldmark westlich der Landstraße in den Besitz der Osthavelland Terrain-Aktiengesellschaft.
Vgl. dazu z. B.: http://de.wikipedia.org/wiki/Kapelle-Ufer oder http://de.wikipedia.org/wiki/AEG
Westlich des Dorfes entstand im Zuge der Ansiedlung verschiedener AEG-Werke ein Flugfeld, auf
dem berühmte Flugpioniere wirkten und von dem aus Erich Ludendorff im November 1918 nach
Schweden flüchtete. Während der Ausbildung der Piloten kam es zu mehreren tödlichen Flugunfällen.
Südlich von Nieder Neuendorf ließ sich 1916 die Habermann & Guckes-Liebold AG mit einer
Werkstatt nieder, nördlich des Dorfes 1920 die Philipp-Holzmann AG mit einer Reparaturwerkstatt.
Teile der Gemarkung Nieder Neuendorf (AEG) wurden bereits 1918 nach Hennigsdorf „umgemeindet“.
Erster Weltkrieg 1914 – 1918, Tafel in der Kirche:
Joh. 15. 13 [Niemand hat größere Liebe denn die, dass er sein
Leben lässt für seine Freunde.]
1914 1918.
Aus diesem Kirchspiel starben den Heldentot im Weltkrieg
1. Emil Andree
2. Emil Guthnow † 7.3.1915.
3. Otto Moritz † 10.4.1915.
4. Gustav Müller † 4.6.1915.
5. Alfred Rasch † 6.1.1915.
6. Erich Reckin † 14.10.1915.
7 Wilhelm Römer † 16.7.1916.
Off. Joh. 2.10.
[Fürchte dich vor der keinem, das du leiden wirst! Siehe, der
Teufel wird etliche von euch ins Gefängnis werfen, auf dass ihr
versucht werdet, und werdet Trübsal haben zehn Tage. Sei getrost
bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.]
Kriegerdenkmal (Dorfanger), 1933 errichtet:
1914 – 1918
DEN FÜR DEUTSCHLAND GEFALLENEN HELDEN
ALFRED RASCH
EMIL GUTHNOW
GUSTAV MÜLLER
EMIL ANDREE
ERICH RECKIN
WILHELM RÖMER
OTTO MORITZ
gef. 6.1.1915
gef. 7.3.1915
gef. 4.6.1915
gef. 26.6.1915
gef. 14.10.1915
gef. 16.7.1916
gef. 10.4.1917
(Hakenkreuz und Spruch auf der Rückseite „Errichtet im Jahr der
nationalen Erhebung 1933“ wurden herausgemeißelt)
Vgl. dazu auch: http://www.denkmalprojekt.org/2013/nieder-neuendorf_brb.html
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Verlustlisten (http://wiki-de.genealogy.net/Verlustlisten_Erster_Weltkrieg):
Max Bergemann, September 1915: leicht verwundet, September 1916: vermisst, Oktober 1916: Inf.
Reg. 377, 1. Komp., bisher vermisst, verwundet, Nov. 1916: bisher verwundet, gestorben.
Paul Bergemann, 7. Komp., März 1915: verwundet.
Willi Fischer, 10. Komp., Juni 1916: gefallen.
Wilhelm Heintz, September 1916: Landwehr-Infanterie-Regiment 35, 2. Komp., schwer verwundet.
Willy Kemnitz, 8. Komp., Juli 1916: verwundet und vermisst, August 1917: bisher verwundet und
vermisst, war im Lazarett, zur Truppe zurück.
Friedrich Koburg, September 1918: vermisst, Oktober 1918: bisher vermisst, in Gefangenschaft.
Wilhelm Kolas, * 15.2.1886 Niederneuendorf, Mai 1917: bisher vermisst, lt. priv. Mittlg. in Gefgsch.
Alfred Marzahn, Juli 1915: III. Pionier-Bataillon 28, 8. Komp., leicht verwundet.
Gustav Müller, Freiwilliger, Königin Elisabeth Garde-Grenadier-Regiment 3, Füsilier-Bataillon, 9.
Komp., Juni 1915: schwer verwundet, Juli 1915: bisher schwer verwundet, gestorben in einem
Lazarett.
Albert Possin, Wehrmann, Landwehr Infanterie-Regiment 4, IV. Bataillon, Tilsit, Dezember 1914:
15. Komp., gefallen.
Gustav Puhlmann, Unteroffizier, Füsilier-Regiment 35, 10. Komp., April 1915: leicht verwundet, Juni
1915: Unteroffizier der Reserve, Füsilier-Regiment 35, III. Bataillon, 10. Komp., leicht verwundet.
Albert Rasch, Landwehr-Infanterie-Regiment 35, 7. Komp., Mai 1916: leicht verwundet.
Alfred Rasch, Musketier, Infanterie-Regiment 58, II. Bataillon, Glogau, 8. Komp., November 1914:
Höhe östlich Baux, leicht verwundet.
Erich Reckin, Infanterie-Regiment 64, 1. Komp., November 1915: gefallen.
Willy Reckin, Oktober 1918, in Gefangenschaft.
Otto Schannter, August 1918, gefallen.
Wilhelm Friedrich Trojahn, Oktober 1917, gestorben infolge Krankheit.
Wilhelm Walkstein, Reserve-Infanterie Regiment 46, 9. Komp., * 28.6.1896 Nieder Neuendorf, Juli
1919: bisher verwundet, verwundet u. vermisst 28.7.1916.
1923 wurde Nieder Neuendorf (Dorf und Gutsbezirk) nach Hennigsdorf eingemeindet. Im Folgejahr
ließ der Redakteur und Politiker Otto $uschke, nachdem die letzten Gebäude beim ehem. AEGFlugfeld im Teufelsbruch (Spandauer Laßzinswiesen) abgerissen wurden, einen Bauernhof errichten
(später Getrudenhof genannt).
„Baudenkmal“ Getrudenhof
Mit der vorzeitigen Pensionierung des Lehrers Emil Ruschke wurde – u. a. wegen der
Sparmaßnahmen aufgrund der prekären Finanzlage der Gemeinde Hennigsdorf – 1931 die alte
Dorfschule geschlossen, bis von 1934 bis 1936 durch die Nationalsozialisten am Westrand des in den
vergangenen Jahren gewachsenen Siedlungsgebietes eine neue Schule (Herbert-$orkus-Schule)
gebaut wurde.
Zum Schulwesen vgl.:
http://www.euhausen-klaus.de/Euhausen_Hennigsdorf_Lehrer_20Jahrhundert.pdf
10
Insbesondere in den Baracken auf dem Gelände des ehem. Pulverdepots wurden Zwangsarbeiter, die
in den Hennigsdorfer Betrieben arbeiteten, untergebracht, außerdem in angemieteten Gebäuden und
Räumen der Gaststätten entlang der Havel (Marzahn, Ross, Havelschloß).
Nachdem die deutsche Hauptstadt schwer bombardiert wurde und dadurch viele Wohnungen zerstört
waren, kam es ab Mitte 1944 zur Errichtung von Behelfsheimen (Notunterkünfte) für ausgebombte
AEG-Mitarbeiter und deren Familien an der Spandauer Landstraße.
Kurz bevor die Rote Armee den Raum nördlich von Berlin erreichte, ereignete sich am 11. März 1945
ein Fährunglück vor dem Anleger in Heiligensee, als das überladene Fährboot kenterte (vgl. dazu Abb.
Seite 5); 13 Menschen starben.
Ende April 1945 kam es am Havelübergang (Neubrück) sowie in Hennigsdorf und Nieder Neuendorf
noch zu Kämpfen, etliche Soldaten und Zivilisten starben durch Bombardierung und Artillerie- und
MG-Beschuss, weitere durch Erschießungen (Vergeltung) sowie Selbsttötungen (dazu und zur
unmittelbaren Nachkriegszeit ist ein weiterer Beitrag in Vorbereitung).
11
ENDERS, Lieselott: Ortslexikon, (Auszug mit Ergänzungen)
Niederneuendorf, nächst Spandau,
Glien- und Löwenbergischer Kreis, dann Kreis Osthavelland, dann Kreis Oranienburg im Bezirk
Potsdam der DDR,
- Dorf (Gemeindebezirk),
- Gut (Gutsbezirk mit Wachthaus [für das Pulvermagazin] und
- [Forstgutsbezirk], Försterei, Gutsbezirk Forstrevier Nieder Neuendorf mit Forstaufsehergehöft
Papenberge (1902 benannt),
1923 Landgemeinde und Gutsbezirk Nieder Neuendorf in Gemeinde Hennigsdorf eingemeindet,
1928 Gutsbezirk Nieder Neuendorf-Forst mit Gemeinde Hennigsdorf vereinigt,
[heute] Ortsteil von Hennigsdorf
1860:
Dorf: 485 Morgen, davon 25 Morgen Gehöfte, 240 Morgen Acker, 220 Morgen Wiese,
Gut: 877 Morgen, davon 15 Morgen Gehöfte, 635 Morgen Acker, 227 Morgen Wiese,
Forst: zum Forst Falkenhagen,
Gerichtliche Zugehörigkeit: bis 1849 Land- und Stadtgericht Spandau, 1849 bis 1878 Kreisgericht
Spandau, 1879 bis 1945 Amtsgericht Spandau bzw. Berlin-Spandau, 1945 bis 1952 Amtsgericht
Falkensee,
Besitzer/Eigentümer (Ergänzungen aus: „Das fast vergessene Schloss“]:
1375: Lippold [von Bredow] in Dyrotz über die Gerichte,
vor 1412 bis nach 1480: von der Gröben,
vor 1480 bis 1614: von Klitzing zu Demerthin (Prignitz), Nieder Neuendorf und Pinnow über 3 Hufen
(1480) bzw. Gut, Schäferei und Dorf (1568), [Hans von Klitzing, Kaspar von Klitzing],
1614 bis 1620: von Götze, [Cuno Christoph von Götze, aus Hermsdorf],
1620 bis 1630: von Stechow zu Fahrland und Stechow, [Cuno von Stechow, auf Fahrland],
[Der Kurfürst Georg Wilhelm von Brandenburg, vor 1630],
1630 bis nach 1665: von Ribbeck zu Glienicke und Seegefeld,
[1670 bis 1679: Philipp von Wamboldt (von Umstadt), Hauptmann der Ämter Cottbus und Peitz],
1682, 1684: Sekretär Neuhausen, [Meinhardt Neuhaus, Bürgermeister der Stadt Cölln an der Spree,
dann der Sohn Walter Neuhaus, dann die Witwe],
1694 bis 1745: Amt Oranienburg, [Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg = König Friedrich I. von
Preußen,
Pächter: 1694 bis 1698 Georg Rücker, 1698 bis 1702 Christoph Krüger, 1702 bis 1705 Christoph
Krüger, ab 1705 Amtmann August Laurentz],
[ab 1713: König Friedrich Wilhelm I. von Preußen,
Pächter: 1713 bis 1716 Christian Richter, 1716 bis 1722 Reuber oder Röver,
1722 bis 1726 Johann Bielicke, 1726 bis 1745 Kriegs- und Domänenrat Hanckwitz, mit Unterpächter],
1745 bis 1834: Amt Bötzow, [1745 bis 1757 Oberamtmann Bethge,
Pächter von 1769 bis 1800 Amtsaktuar Karl Sodemann, dann dessen Schwester,
Pächter 1800 bis 1835 Carl Friedrich Höpke, Pächter 1835/36 Ökonom Ferdinand Schäfer,
1836 bis 1844 dessen Witwe, ],
1834 bis 1872 Amt Spandau und Erbpächter des Gutes,
[1844 bis 1848: neue Besitzerin Witwe Dorothea von Levetzow,
1848 bis 1872: Dorothea von Levetzow und Gustav von Bennigsen, Stadtkommandant von Spandau,
ab 1877 dessen Sohn Rudolf von Bennigsen, verkaufte an den Militärfiskus,
1877 bis 1878 Besitzer L. Dietze und Christoph Lehmann, 1878 Besitzer Joseph Neisser,
1885 bis 1910 Besitzer Emil Cohn, Verkauf durch die Cohn´schen Erben an die AEG,
Übertragung an die AEG-Tochter Hennigsdorfer Terrain- und Hafengesellschaft,
nach sowjetischer Besatzung ab Ende April 1945 ab 1948 an die LEW,
1967 Abriss des Schlosses],
Krug: vor 1375 bis 1872 Schloß bzw. Amt Spandau (zugleich Hegemeisterei),
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Hufenentwicklung/weitere Entwicklung:
1375: 12 Hufen, davon der Schulze 2, 16 Häuser, zahlen Fischgeld, 6 Kossäten, ein Krug,
1450: 13 Hufen, davon 3 wüst, 3 Kossäten,
1480: 13 Hufen, davon 3 Hufen des Herrn von Klitzing, 9 Kossäten, davon 3 wüst,
1568: Dorf, Gut und Schäferei des von Klitzing, Weinberg, Fischerhöfe, Krug,
1590: der Amtskrüger muss statt des Dienstes auf die kurfürstlichen Heiden [Wälder] und Wasser
achthaben,
1608: Rittersitz des von Klitzing,
1624: 7 Hüfner, 5 Kossäten, 1 Hirt, 1 Hausmann, Hirtenknecht, 13 Hufen,
1663: 6 Ritterhufen,
1682: 13 unbesetzte Hufen, hat der Sekretär Neuhausen, 5 Kossäten inkl. 1 Krüger, der zugleich
Hegemeister ist, 1 Kuhhirt,
1701: 7 Bauern und 2 Kossäten sind noch wüst, 1 Schenkkrug, 4 Kossäten,
Meierei und Schäferei, Brauerei und Branntweinblase [Brennerei], Schweinezucht, 30 nutzbare Kühe,
200 Schafe, Gärten,
Fähre, 1659 neu erbaut,
1716: 4 Kossäten, 7 Paar Hausleute, Kuhhirt, dessen Knecht, 13 Hufen,
1745: 1 Bauer, 4 Kossäten, 1 Krug, 1 Försterhaus,
1772: 1 Bauer, 11 Kossäten und Büdner, 131 Personen,
1800: 1 Schulze, 2 Halbkossäten, 11 Büdner, 12 Einlieger, Krug, 1 Königlicher Unterförster zum
Bötzower Revier, Erbpachtvorwerk, 13 Hufen, 25 Feuerstellen,
1840: Dorf, Gut und Unterförsterei, 26 Wohnhäuser,
1860:
Dorf: 4 öffentliche, 18 Wohn- und 39 Wirtschaftsgebäude,
Gut: 5 Wohn- und 10 Wirtschaftsgebäude,
Forst: Schutzbezirk und Forsthaus in der Nähe des Dorfes, 1 öffentliches und 3 Wirtschaftsgebäude,
1894:
Dorf: 4 Kossäten (25, 20, 19, und 19 ha), 1 Gasthofbesitzerin (18 ha), 4 Büdner (1 Bäcker, 1
Handelsmann, 1 Zimmermann, 4, 2, 2 und 1 ha), 1 Schleifer, 1 Lehrer, 1 Milchpächter, 1
Altsitzer, 2 Rentiers,
Gut: 1 Gutsverwalter, 1 Oberschweizer, 1 Gärtner, 1 Fabrikarbeiter,
Forst: 1 Königlicher Förster zu Forsthaus Nieder Neuendorf,
1900:
Dorf: 20 Häuser,
Gut: 11 Häuser,
Forst: 2 Häuser,
Kirche: aus 13. / 15. / 18. Jahrhundert, massive geputzte Saalkirche mit fast gleich breitem Westturm,
spitzbogiges Westportal, Patronat: Gut Nieder Neuendorf bzw. Fiskus, keine Pfarrhufen.
Einwohner:
1800: 180,
1817: 196,
1840: 209,
1858: Dorf 138, Gut 66, Forst 12,
1895: Dorf und Gut 288, Forst 8,
1925: 500.
Papenberge: Flurname, Forstaufsehergehöft Papenberge, ab 1898 errichtet, 1927 auch Gasthaus.
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Die Gebäude von $ieder $euendorf
A:
B:
C:
D:
Das alte Dorf (Gutshof, Schule, Kirche, Kossätenhöfe und Büdnerstellen, Pulvermagazin)
Papenberge
Später (i. d. R. nach 1910) entstandene Gebäude im oder am Dorf,
Nördlich und südlich des Dorfes entstandene Industrie (AEG-Werke, Habermann & GuckesLiebold, Philipp-Holzmann)
Die nachfolgende Auflistung benennt unter A: die Gebäude des alten Dorfes und weitere Häuser und
Einrichtungen, die bereits vor 1900 bestanden haben. Die Aufzählung geht reihum, beginnend auf der
östlichen Seite der Dorfstraße beim Gutshof und dann weiter nach Süden bis zum Haus Müller/Farduhn, dann auf der westlichen Seite der Dorfstraße zurück nach Norden bis zum Pulverdepot.
Unter B: werden die Gebäude in Papenberge, also i. d. R. südlich des Nieder Neuendorfer Kanals
genannt, und zwar chronologisch (wie im Gebäudebuch benannt), beginnend mit den Ausflugsgaststätten an der Havel (nicht räumlich nach Straßen oder Flurstücke sortiert!).
Unter C: folgen die i. d. R. nach 1910 und bis etwa 1939/40 entstandenen Gebäude, i. d. R.
Wohnhäuser, im oder am Dorf, zumeist westlich des alten Dorfes (Bahnhofstraße und Seitenstraßen).
Die Nennung erfolgt ebenfalls chronologisch.
Unter D: sind die (nach 1910 errichteten) Industriebetriebe mit z. T. umfangreichem Gebäudebestand
sowie die Veränderungen darin (Abriss, Neubau, Um- und Anbauten, ebenfalls chronologisch)
genannt, außerdem das Flugfeld (Flugplatz Nieder Neuendorf).
Benannt sind neben den Hauptgebäuden und deren Nutzung auch alle Nebengebäude wie Ställe,
Scheunen oder Backöfen. Quelle der nachfolgenden Angaben sind die sog. Gebäudebücher der
Katasterverwaltung (als Grundlage für die Besteuerung). Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die
Einträge der Gebäudebücher etwa 1 bis 2 Jahre hinter den tatsächlichen Ereignissen
„hinterherhinken“. Ist „Neubau 1915“ angegeben, fand der Bau wahrscheinlich schon im Jahre 1913
statt, der Eintrag bzw. die Besteuerung geschah erst dementsprechend später. Weitere Daten wie
genaue Adressen oder Geburtsdaten sind manchmal bekannt, hier aber nicht veröffentlicht.
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A: Das alte Dorf (Gutshof und spätere Gebäude, Schule, Kirche, Kossätenhöfe und Büdnerstellen,
Pulvermagazin), beginnend auf der östlichen Straßenseite
Bezeichnung/Adresse: Dominium, später: Gut an der Dorfstraße, dann: Früherer Gutshof,
Bes./Eig.: Dr. Martin Cohn, Rechtsanwalt in Berlin, und 4 Miterben, 1919: Fritz Cohn, Berlin, 1922:
Hennigsdorfer Terrain- und Hafengesellschaft m. b. H. in Berlin NW 40, Friedrich-Karl-Ufer 2-4,
1948: Eigentum des Volkes, 1950: Rechtsträger: Vereinigung volkseigener Betriebe des ElektroMaschinenbaus (VEM), Leipzig, Verfügung v. 16.11.1953: VEB Lokomotivenbau Elektrotechnische
Werke „Hans Beimler“ mit dem Betriebssitz in Hennigsdorf,
Geb.best.: a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, b) Wirtschaftshaus, c) Hüfner- und
Schweinestall, d) Kuhstall, 1912: d) 1928: Stall mit Autogarage und Waschküche, 1928 Umbau,
e) Scheune, 1928 Abbruch, f) Pferdestall, 1924 Umbau zu Wohnhaus und Stall, g) Scheune, 1912
Abbruch, h) alter Schafstall, 1912 Abbruch, i) Gewächshaus, k) Treibhaus, 1912 Abbruch,
l) Kegelhaus, m) Badehaus, n) Eiskeller, o) 1912 Neubau Orangeriegebäude, 1923 Abbruch
p) 1926 Neubau Pumpenhaus,
Bezeichnung/Adresse: An der Havel, 1919: Fliegerheim, 1929 hinzu: Villa Rosenthal,
Bes./Eig.: Allgemeine Elektrizitätsgesellschaft, Fabriken Hennigsdorf,
Grundeigentümer: Dr. Martin Cohn, und 4 Miterben, später: Fritz Cohn, 1922: Hennigsdorfer Terrainund Hafengesellschaft m. b. H. in Berlin NW 40, Friedrich-Karl-Ufer 2-4, eine Parz. (ca. 1927):
Philipp Holzmann, Aktiengesellschaft in Frankfurt (Main), 1950: Eigentum des Volkes, Rechtsträger:
Vereinigung volkseigener Betriebe des Elektro-Maschinenbaues (VEM), Leipzig, Verfügung v.
16.11.1953: VEB Lokomotivenbau Elektrotechnische Werke „Hans Beimler“ mit dem Betriebssitz in
Hennigsdorf,
Geb.best.: a) Wohn-Baracke, 1922 Abbruch, b) 1915 Neubau Offizier-Wohngebäude, c) 1915 Neubau
Unteroffizier- und Burschen-Wohnpavillon, 1927 Abbruch, d) 1917 Neubau Schuppen, e) 1923
Neubau Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, 1929 Umbau zu Villa mit Hofraum und Hausgarten,
f) 1926 Neubau Bootsschuppen, g) 1929 Neubau Hüfnerstall.
Bezeichnung/Adresse: Schule und Küsterei,
Bes./Eig.: 1910: Schule und Küsterei, 1927: die evangelische Kirchengemeinde,
Geb.best.: 1910: a) Wohnhaus Schulhaus mit Hofraum und Hausgarten, 1920 Anbau, b) Stall und
Scheune, 1920 Anbau, c) Waschküche.
Bezeichnung/Adresse: Kirche,
Bes./Eig.: 1910: Kirchengemeinde, 1927: die evangelische Kirchengemeinde,
Geb.best.: 1910: Kirche mit Kirchhof.
Bezeichnung/Adresse: Spritzenhaus, [auf dem Anger],
Bes./Eig.: 1910: Gemeinde, später: Landgemeinde, 1913: Grundeigentümer: Kgl. Preußischer Staat,
Domainen-Verwaltung,
Geb.best.: 1910: Spritzenhaus, 1932: Abbruch.
Bezeichnung/Adresse: Kossätenhof 2, später Dorfstraße 2,
Bes./Eig.: 1910: Karl Rhinow, Kossät, und Ehefrau Emilie Louise Wilhelmine, geb. Frantz, 1921:
Witwe, 1921: Willi Rhinow, Kaufmann, 1924: Max Leopold, Viehhändler in Charlottenburg, 1935:
Kaufmann, 1934: die Tochter Lieselotte, unverehelicht, in Berlin-Schöneberg, 1939: Paul Schultz,
Kaufmann in Berlin,
Geb.best.: 1910: a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, 1929 Umbau, b) Scheune, c) Pferde- und
Rindviehstall, 1912 Umbau zu Pferde- und Rindviehstall mit Waschküche, d) Arbeiterwohnhaus
rechts auf dem Hofe, e) Futterküche.
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße 2a,
Bes./Eig.: 1910: Albert Fleischer, Milchhändler, 1949: Bruno Fleischer, Bäckermeister,
Grundeigentümer einiger Parz.: Max Leopold, dann die Erben, 1939: Paul Schultze; Albert Franke,
Geb.best.: 1910: a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, b) Stall.
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Bezeichnung/Adresse: Armenhaus, Bes./Eig.: 1910: Gemeinde.
Grundeigentümer: August Franke, Kolonist, 1912: Albert Franke, Zimmerpolier,
Geb.best.: 1910: Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, 1922 Abbruch.
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße 3,
Bes./Eig.: August Franke, Kolonist, [Inschrift über der Tür: „3. A. Franke 1879“], 1912: Albert
Franke, Zimmerpolier,
Grundeigentümer einiger Parzellen: Bruno [Franke?], Bäckermeister; Albert Fleischer, Arbeiter in
Nieder Neuendorf; Paul Schultz, Kaufmann in Berlin; Königlich Preußischer Staat, DomänenVerwaltung; Landgemeinde,
Geb.best.: a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, b) Waschküchengebäude, c) Stall.
Bezeichnung/Adresse: Büdnerhof 4a, später Dorfstraße 3a,
Bes./Eig.: 1910: August Biest, Zimmermann,
Geb.best.: 1910: a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, b) Stall, c) Scheune, d) Viehküche.
Bezeichnung/Adresse: Kruggut und Kossätenhof 4, Dorfstraße 4,
Bes./Eig.: vor 1859: Familie Nuhst, 1910: Witwe Pauline Louise Dorothea Marzahn, geb. Lindemann,
1915: Alfred Marzahn, Gastwirt,
Geb.best.: 1910: a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, 1928 Aufbau, b) Tanzsaal mit Anbau,
c) Wohnhaus rechts, d) Viehstall, e) Stall für Ausspannung, f) Scheune, g) Kaffeeküche, h) Halle an
der Havel, i) 1931: Schankhalle mit Warteraum, Neubau.
[im hinteren Bereich später Lauben, siehe hinten].
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße 5,
Bes./Eig.: Witwe Berta Müller, geb. Müller, und ihre Kinder Gustav und Frieda Müller (später:
unverehelicht), 1921: Berta Schley, verehelichte Gärtnereibesitzer, verwitwet gewesene Müller,
1926: Landgemeinde Hennigsdorf, 1950: Eigentum des Volkes, Kommunalwirtschaftsunternehmen
der Gemeinde Hennigsdorf, Anstalt des öffentlichen Rechts,
Geb.best.: a) Wohnhaus rechts mit Hofraum, b) Wohnhaus links, c) Stall, d) 1928 Neubau Wohnhaus
mit Hofraum und Hausgarten, e) 1930 Neubau Feuerwehrschuppen.
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße 5a, später 5b,
Bes./Eig.: Friedrich Wilhelm Müller, Kolonist und Schmiedemeister, dann: Auguste Fardun, geb.
Müller, verehelichte Arbeiter, 1937: Langemann, Helene, geb. Fardun, verehelichte Stahlwerkwalzer,
Dorfstraße 5b,
Grundeigentümer einer Parzelle: Berta Müller, geb. Müller, und ihre Kinder,
Geb.best.: a) Wohnhaus mit Hofraum, b) Waschküche, c) Stall und Scheune. [Abriss 2014].
[Grabstein auf dem Kirchhof: Hermann Fardun, * 8.12.1871, † 9.4.1937]
Weiter auf der westlichen Straßenseite:
Bezeichnung/Adresse: Büdnerhof 6, später Dorfstraße 6,
Bes./Eig.: 1910: Wilhelm Rodenwald, Arbeiter, und Ehefrau Maria, geb. Trebien, 1921: die Erben und
die Witwe, 1931: Ernst Rodenwald, Fuhrherr, [1938: Fuhrwesen],
1931: Grundeigentümer einiger Parzellen: Willi Kemnitz, Schlosser; Marie Rodenwald, geb. Trebien,
Witwe; Landgemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1910: a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, b) Stall, c) Scheune, d) Futterküche.
Bezeichnung/Adresse: Büdnerhof 7, später Dorfstraße 7,
Bes./Eig.: 1910: Johann Friedrich Wilhelm Kemnitz, Maurer, 1924: Willi Kemnitz, Schlosser,
Grundeigentümer einige Parzellen: Gustav Steinicke und Ehefrau Frieda, geb. Rasch, verwitwet
gewesene Moritz; Wilhelm Rodenwald, Arbeitsmann, dann: die Erben; Landgemeinde Hennigsdorf.
Geb.best.: 1910: a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, 1937 Anbau, b) Stall, c) Waschküche.
[Grabstein auf dem Kirchhof: Wilhelm Kemnitz, Büdner, * 12.7.1862, † 29.4.1917]
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Bezeichnung/Adresse: Büdnerhof 8, später Dorfstraße 8,
Bes./Eig.: 1910: Ferdinand Rasch, Büdner, 1920: Witwe Emilie Rasch, geb. Römer, 1921: Gustav
Steinicke, Arbeiter und Büdner, und Ehefrau Frieda, geb. Rasch, verwitwet gewesene Moritz,
Grundeigentümer einer Parzelle: Landgemeinde Hennigsdorf.
Geb.best.: 1910: a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, b) Waschküche, c) Stall.
Bezeichnung/Adresse: Büdnerhof 9a, später Dorfstraße 9,
Bes./Eig.: 1910: Adolf Regaesel, Bäckermeister, 1921: Karl Rostig, Glasermeister, 1923: Willy Pötter,
Bäckermeister, Dorfstraße 9a,
Geb.best.: 1910: a) Wohnhaus mit Hofraum, b) Stall, 1932 Umbau zu Bäckerei, c) Backhaus, d) Schuppen.
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße,
Bes./Eig.: 1934: Emma Pötter, geb. Persicke, verehel. Bäckermeister in Nieder Neuendorf, Dorfstraße 9a,
Geb.best.: 1934: a) Neubau Backhaus, b) 1936 Neubau Garage und Lagerraum.
Bezeichnung/Adresse: Kossätenhof 9, später Dorfstraße 9a,
Bes./Eig.: 1910: August Franke, Landwirt, 1934: Ewald Franke, 1937: Bauer, Verfügung vom
4.5.1954: Eigentum des Volkes, Rechtsträger: Rat der Gemeinde,
Geb.best.: 1910: a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, 1913 Neubau, b) Arbeiterwohnhaus
links, c) Viehstall mit Wagenremise, d) Scheune, e) Kuhstall, f) 1913: Bäckerei mit Wohnung,
1930 Neubau, g) 1930: Laden, Neubau, 1931 Neubau mit Anbau.
[Grabstein auf dem Kirchhof: August Franke, * 23.3.1872, † 18.5.1931]
Bezeichnung/Adresse: Kossätenhof 10a, später Dorfstraße 10,
Bes./Eig.: 1910: Albert Rebbitz, Landwirt, 1937: Bauer, 1952: Witwe Emma Rebbitz, geb. Magnus,
Geb.best.: 1910: a) Wohnhaus mit abgesondertem Abort und Hofraum, b) Stall mit Waschküche.
Bezeichnung/Adresse: Kossätenhof 10, später Dorfstraße 10a,
Bes./Eig.: 1910: Albert Rebbitz, Landwirt, 1937: Bauer, 1952: Emma Rebbitz, geb. Magnus, Witwe,
Geb.best.: 1910: a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, 1925 Abbruch und Wiederaufbau,
b) Stall mit Wagenremise, 1928: Stall, c) Scheune, 1928 Anbau, d) Holzschuppen, e) Mietswohnhaus,
rechts, f) Stall dazu, g) Pferdestall und Kuhstall, h) 1928: Neubau Schuppen, i) 1935: Neubau
Waschküche.
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße 11, dann: Bahnhofstraße,
Bes./Eig.: Dr. Martin Cohn, Rechtsanwalt in Berlin, und 4 Miterben, 1921: [Familienname geändert:
Carbe], 1937: Klara, geb. Mucks, 1941: Hermann Engelhardt, Gastwirt und Ehefrau Minna, geb.
Sommer, in Nieder Neuendorf,
Grundeigentum einer Parzelle: Büdner August Kersten.
Geb.best.: a) Familienhaus I mit Hofraum, b) Familienhaus II, c) Wirtschaftsgebäude, d) Stall, 1912
teilweise Abbruch, e) Backofen, 1912 Abbruch, f) Familienhaus III, 1912 Abbruch,
1921 a) und c) nach Rollennummer 32 übertragen.
Bezeichnung/Adresse: Büdnerhof 12, später Dorfstraße 12,
Bes./Eig.: 1910: August Kersten, Zimmermann, 1920: Gustav Beetz [* 24.12.1885 Nieder Neuendorf],
Landwirt, und Ehefrau Hedwig, geb. Kersten, 1949: Witwe zu Berlin-Heiligensee,
Grundeigentümer: Lucke und Miteigentümer, dann: August Kersten und Hermann Schley; Dr. Martin
Cohn und Miterben; verwitwete Bertha Schley, geb. Müller; Fritz Schick, Gärtner,
Geb.best.: 1910: a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, 1936 Neubau, b) Stall und Waschküche.
[Grabsteine auf dem Kirchhof: Werner Adolf August Kersten, † 10.2.1929, Inge Kersten,
Karl Kersten, Altsitzer, * 27.11.1844, † 28.4.1923, Wilhelmine Kersten, geb. Franke]
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Bezeichnung/Adresse: Büdnerhof 12a, später Dorfstraße 12a,
Bes./Eig.: 1910: Louis Schley, Gärtner [1878 bis 1893 Gemeindevorsteher], 1911: Hermann Schley,
Gärtnereibesitzer, 1932: Witwe Bertha Schley, geb. Müller, 1949: Fritz Schick, Gärtner,
Grundeigentümer einer Parzelle: August Kersten und Hermann Schley,
Geb.best.: 1910: a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, b) Viehstall, c) Waschküche,
d) Treibhaus, e) 1914: Treibhaus, Neubau.
Dorfstraße 13?, Dorfstraße 14?
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße 15a, später 15,
Bes./Eig.: Wilhelm Puhlmann, Arbeiter, 1919: Gustav Puhlmann, Bäcker,
Grundeigentümer: Wilhelm Bergemann, Stellmacher in Nieder Neuendorf, Dorfstraße 15a,
Geb.best.: a) Wohnhaus mit Hofraum, b) Stall, 1928 Umbau, c) Scheune, 1918 Abbruch und Neubau
Stallgebäude, 1934 Bestimmungsänderung zu Scheune, d) Backofen, 1921 Abbruch, e) 1922 Neubau
Bäckereigebäude.
[im Giebel: „Erbaut 1908“, Foto von vor 1908 mit altem Haus vorhanden, siehe http://www.euhausenklaus.de/Euhausen_Hennigsdorf_Lehrer_20Jahrhundert.pdf, Grabsteine auf dem Kirchhof: Wilhelm
Puhlmann, * 25.1.1850, † 9.7.1928, Auguste Puhlmann, geb. Lemm, * 8.8.1854, † 18.6.1923, Minna
Puhlmann, * 28.3.1891, † 4.10.1918]
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße 15, dann 15a,
Bes./Eig.: Wilhelm Bergemann, Kolonist, 1930: Stellmacher in Berlin, dann Nieder Neuendorf,
Dorfstraße 15a,
Grundeigentümer einer Parzelle: Charlotte Wessel, geb. Lenz, verwitwet gewesene Reckin,
Geb.best.: a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, b) Stall mit Scheune, c) Waschhaus.
[Grabstein auf dem Kirchhof: Auguste Bergemann, * 26.5.1867]
Bezeichnung/Adresse: Büdnerstelle 16, später Dorfstraße 16,
Bes./Eig.: 1910: August Reckin, Büdner und Landbrotbäcker, später: Büdner und Bäcker, 1923:
Alfred Reckin, 1930/33: Witwe Charlotte Wessel, geb. Lenz [Tochter des Restaurantpächters Otto
Lenz], verwitwet gewesene Reckin,
Grundeigentümer einer Parz.: Willy Reckin, Arbeiter,
Geb.best.: 1910: a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, 1930 Umbau, 1935 An- und Umbau,
b) Stall mit Scheune, c) Backhaus, 1935 An- und Umbau, Neubau zu Backstube, Wasch- und
Kochküche und Stall, d) 1912: Waschküche und Gesellenstube, 1935 Abbruch,
e) 1935: Kohlenschuppen, f) 1935 Neubau Wagenschuppen.
[Grabstein auf dem Kirchhof: Karoline Reckin, geb. Lerm, * 5.2.1857, † 23.12.1914, August Reckin,
* 12.9.1858, † 15.12.1930]
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße 17,
Bes./Eig.: Dr. Martin Cohn, Rechtsanwalt in Berlin, und 4 Miterben, 1916: August Reckin, Büdner in
Nieder Neuendorf, Dorfstraße 17, später 16a, 1922: Willy Reckin, Arbeiter, später Bäckermeister,
Geb.best.: a) Gärtner-Wohnhaus mit Hofraum, 1935 Anbau Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten,
b) Stall, Waschküche, 1932 Umbau und Einbau Stall und Garage, c) 1930 Neubau Bäckerei.
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße 18a, später 17,
Bes./Eig.: Kurt Küster, Kolonist, 1928: Hedwig Biest, geb. Küster, verehelichte Schlosser, später
Dorfstraße 3b,
Geb.best.: a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, b) Stall mit Scheune.
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße 18,
Bes./Eig.: August Karl Friedrich Schmidt, Kolonist und Maurer, 1927: Witwe Marie Schmidt, geb. Lugge,
Grundeigentum einer Parzelle: Gemeinde Nieder Neuendorf, 1915: Albert Franke, Zimmerpolier,
Geb.best.: a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, b) Waschküche, c) Stall.
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Bezeichnung/Adresse: Kossätenhof 19, später Dorfstraße 19,
Bes./Eig.: 1910: Karl Friedrich Beetz junior, Kossät, 1911: Fritz Ewald Beetz, Landwirt, 1952:
Pauline Beetz, geb. Marzahn, und 2 Miterben,
Geb.best.: 1910: a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, b) Pferde- und Kuhstall, c) Scheune,
1932 Ausbau, d) Viehstall, 1932 Ausbau.
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße 19a,
Bes./Eig.: 1910: Karl Guthnow, Milchhändler, 1932: Witwe Wilhelmine Guthnow, geb. Frank, und
Frieda Träder, geb. Guthnow, verehelicht, zu 1/3 in Berlin-Spandau,
Geb.best.: 1910: a) Wohnhaus mit Hofraum, b) Stall.
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße 20, [Gasthaus Engelhardt / Krause],
Bes./Eig.: [um 1870/80: Bäckermeister Wilhelm Broesicke, um 1900 verpachtet an Adolf Regäsel,
Sohn des Schleusenwärters Wilhelm Regäsel und der Caroline Wilhelmine Nuhst],
Minna Engelhardt, geb. Sommer, verehelichte Bäckermeister, 1941: Friedrich Krause, Landwirt,
Geb.best.: a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, 1928 Umbau, b) Stall, c) Scheune,
d) Backhaus, e) 1928 Neubau Abort.
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße 21,
Bes./Eig.: Dr. Martin Cohn, Rechtsanwalt in Berlin, und 4 Miterben,
Geb.best.: a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, b) Stall, 1912: beide Gebäude Abbruch.
Bezeichnung/Adresse: Büdnerhof 22, Dorfstraße 22,
Bes./Eig.: 1910: Albert Bäker, Viehhändler,
Geb.best.: 1910: a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, b) Pferde- und Schweinestall,
c) Waschküche.
Bezeichnung/Adresse: Büdnerhof 23, später Dorfstraße 23,
Bes./Eig.: 1910: Carl Michaelis, Büdner, 1949: Witwe Luise Michaelis, geb. Worm,
Geb.best.: 1910: a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, b) Viehstall.
[Grabstein auf dem Kirchhof: Karl Michaelis, * 11.11.1869, † 5.6.1941]
Bezeichnung/Adresse: Büdnerhof 24, später Dorfstraße 24,
Bes./Eig.: 1910: Hermann Kretschmer, Maurer, 1921: Otto Trojanus, Gerichtskanzlist in Senftenberg,
Niederlausitz,
Geb.best.: 1910: a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, b) Stall mit Waschküche.
Bezeichnung/Adresse: Im Dorfe,
Bes./Eig.: Gemeinde,
Geb.best.: Stall, 1912 Abbruch. [nicht zu lokalisieren].
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße,
Bes./Eig.: 1920 Georg Lüsch, Kaufmann in Berlin-Pankow,
Geb.best.: a) 1920 Neubau Sommerhäuschen mit Hausgarten, b) Schuppen. [nicht zu lokalisieren].
Bezeichnung/Adresse: Spandauer Landstraße, später: Dorfstraße,
Bes./Eig.: 1921: Erwin Dregler, Kaufmann in Spandau, 1931: Nieder Neuendorf, Dorfstraße [Tabak
und Schokolade],
Geb.best.: 1921: Neubau Laube mit Hausgarten, b) 1931 Neubau Wohnhaus mit Laden, Hofraum und
Hausgarten, 1938 Umbau. [nicht zu lokalisieren].
19
Bezeichnung/Adresse: Reserve-Pulverdepot, später: Alte Wache und früheres Pulverdepot,
Bes./Eig.: Militär-Fiscus, 1923: Hennigsdorfer Terrain- und Hafengesellschaft m. b. H. in Berlin NW
40, Friedrich-Karl-Ufer 2/4, 1948: Eigentum des Volkes, 1950: Rechtsträger: Vereinigung
volkseigener Betriebe des Elektro-Maschinenbaues (VEM) Leipzig, 1951:
Kommunalwirtschaftunternehmen der Gemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: a) Dienstwohngebäude mit Hofraum und Hausgarten, 1923 Bestimmungsveränderung,
b) Waschküche, 1923 Bestimmungsveränderung,
c) Stall, 1923 Bestimmungsveränderung,
d) Abtritt, 1923 Bestimmungsveränderung,
e) Arbeitsgebäude, 1923 Bestimmungsveränderung,
f) Schuppen, 1923 Bestimmungsveränderung,
g) Pulvermagazin, 1923 Abbruch,
r) Pulvermagazin, 1923 Abbruch,
h) Pulvermagazin, 1923 Abbruch,
s) Pulvermagazin, 1923 Abbruch,
i) Pulvermagazin, 1923 Abbruch,
t) Pulvermagazin, 1923 Abbruch,
k) Pulvermagazin, 1923 Abbruch,
u) Pulvermagazin, 1923 Abbruch,
l) Pulvermagazin, 1923 Abbruch,
v) Pulvermagazin, 1923 Abbruch,
m) Pulvermagazin, 1923 Abbruch,
w) Pulvermagazin, 1923 Abbruch,
n) Pulvermagazin, 1923 Abbruch,
x) Pulvermagazin, 1923 Abbruch,
o) Pulvermagazin, 1923 Abbruch,
y) Pulvermagazin, 1923 Abbruch,
p) Pulvermagazin, 1923 Abbruch,
z) Pulvermagazin, 1923 Abbruch,
q) Pulvermagazin, 1923 Abbruch,
aa) Pulvermagazin, 1923 Abbruch,
ab) Friedenspulvermagazin, 1923 Bestimmungsveränderung, 1925 Abbruch,
ac) Pulvermagazin, 1923 Bestimmungsveränderung zu Friedenspulvermagazin,
ad) Pulvermagazin, 1923 Abbruch,
ae) Friedenspulvermagazin Nr. 32, 1923 Bestimmungsveränderung,
af) Friedenspulvermagazin Nr. 33, 1923 Bestimmungsveränderung, 1924 Umbau, 1930 Berichtigung
eines Irrtums: Friedenspulvermagazin Nr. 33,
ag) Friedenspulvermagazin Nr. 34, 1923 Bestimmungsveränderung, 1924 Umbau, 1930 Berichtigung
eines Irrtums: Friedenspulvermagazin Nr. 34,
ah) Friedenszündungsmagazin, 1923 Bestimmungsveränderung,
ai) Friedensgeschoßmagazin, 1923 Bestimmungsveränderung,
ak) Arbeitsschuppen, 1923 Abbruch,
al) Schuppen, 1923 Bestimmungsveränderung,
am) Abtritt, 1923 Bestimmungsveränderung, 1934 Abbruch,
an) Materialschuppen, 1923 Bestimmungsveränderung, 1925 Abbruch,
ao) Friedenszündungsmagazin 3, 1923 Bestimmungsveränderung,
ap) Friedengeschoßmagazin, 1923 Bestimmungsveränderung,
aq) Materialienschuppen, 1916 Anbau, 1923 Bestimmungsveränderung,
ar) 1913 Neubau Arbeitsschuppen, 1923 Abbruch,
as) 1914 Neubau Arbeitsschuppen Nr. 2, 1923 Bestimmungsveränderung,
at) 1914 Neubau Feldpatronenmagazin Nr. 1, 1923 Bestimmungsveränderung zu
Friedensfeldpatronenmagazin, 1924 Abbruch,
au) 1914 Neubau Friedenszündungsmagazin Nr. 4, 1923 Bestimmungsveränderung,
av) 1914 Neubau Materialienschuppen Nr. 5, 1923 Bestimmungsveränderung, 1937 Umbau zu
Schießfalle 2,
aw) 1915 Neubau Friedenspatronenmagazin Nr. 2, 1923 Bestimmungsveränderung,
ax) 1915 Neubau Materialienschuppen Nr. 6, 1916 Anbau, 1923 Bestimmungsveränderung zu
Arbeitsschuppen Nr. 6,
ay) 1916 Neubau Geschoßschuppen, 1923 Bestimmungsveränderung, 1926 Abbruch,
az) 1916 Neubau Geschoßschuppen, 1923 Abbruch,
ba) Schleppdach I, 1923 Abbruch,
bb) Schleppdach II, 1923 Abbruch,
bc) Schleppdach III, 1923 Abbruch,
bd) Schleppdach IV, 1923 Bestimmungsveränderung, 1925 Abbruch,
be) Schleppdach 3, 1923 Bestimmungsveränderung,
bf) Schleppdach 5, 1923 Abbruch,
20
bg) Schleppdach 7, 1923 Abbruch,
bh) Schleppdach 9, 1923 Abbruch,
bi) Schleppdach 8, 1918 Abbruch,
bk) Schuppen 4, 1923 Bestimmungsveränderung,
bl) Schuppen 5, 1923 Bestimmungsveränderung, 1925 Abbruch,
bm) Schuppen 6, 1923 Abbruch,
bn) Schuppen 7, 1923 Bestimmungsveränderung,
bo) Schuppen 8, 1923 Bestimmungsveränderung,
bp) Schuppen 1, 1923 Abbruch,
bq) Schuppen 2, 1923 Bestimmungsveränderung zu Transformatorenhaus, 1925 Löschung,
br) Schuppen 3, 1923 Bestimmungsveränderung zu Lackiererei,
bs) Schleppdach 6, 1923 Abbruch,
bt) Schleppdach 7, 1923 Abbruch,
bu) Schleppdach 1, 1923 Bestimmungsveränderung,
bv) Schleppdach 2, 1923 Abbruch,
bw) Schleppdach 3, 1923 Bestimmungsveränderung,
bx) Schleppdach 4, 1923 Bestimmungsveränderung, 1924 Abbruch,
by) Schleppdach 5, 1923 Bestimmungsveränderung,
bz) Wohlfahrtsgebäude für Männer, 1923 Bestimmungsveränderung, 1926 Abbruch,
ca) Wohlfahrtsgebäude für Frauen, 1923 Bestimmungsveränderung, 1926 Abbruch,
cb) Abortgebäude 4 zu Buchst. bz, 1923 Bestimmungsveränderung, 1926 Abbruch,
cc) Abortgebäude 4 zu Buchst. ca, 1923 Bestimmungsveränderung,
cd) Abortgebäude 1, 1923 Bestimmungsveränderung,
ce) Abortgebäude 2, 1923 Bestimmungsveränderung, 1931 Abbruch,
cf) Abortgebäude 3, 1923 Abbruch,
cg) Arbeitsschuppen 5a, 1923 Bestimmungsveränderung, 1924 Abbruch,
ch) Arbeitsschuppen IIa, 1923 Bestimmungsveränderung,
ci) Schleppdach B, 1923 Bestimmungsveränderung, 1926 Abbruch,
ck) Schleppdach E, 1923 Bestimmungsveränderung,
cl) Schleppdach A, 1923 Abbruch,
cm) Schleppdach C, 1923 Bestimmungsveränderung, 1926 Abbruch,
cn) Schleppdach D, 1923 Bestimmungsveränderung, 1926 Abbruch,
co) Arbeitsschuppen 6a, 1923 Abbruch,
cp) Arbeitsschuppen C, 1923 Abbruch,
cq) Arbeitsschuppen D, 1923 Abbruch,
cr) Paraffinschmelze, 1923 Bestimmungsveränderung,
cs) Lagerschuppen A (Am Friedenfeldpatronenmagazin 1), 1923 Abbruch,
ct) Lagerschuppen B (das.), 1923 Abbruch,
cu) Schleppdach 1, 1923 Bestimmungsveränderung,
cv) Schleppdach 2, 1923 Bestimmungsveränderung,
cw) Schleppdach 4, 1923 Abbruch,
cx) Schleppdach 6, 1923 Abbruch,
cy) Schleppdach 10, 1923 Bestimmungsveränderung, 1931 Abbruch,
cz) Schuppen 9, 1923 Bestimmungsveränderung, 1931 Abbruch,
1918 da) bis fq) Neubauten:
da) Pförtnerhäuschen, 1923 Bestimmungsveränderung, 1924 Abbruch,
db) Baracke für Hilfsfeuerwerker, 1922 Abbruch,
dc) Baracke für Hilfsfeuerwerker, 1922 Abbruch,
dd) Schleppdach 12, 1923 Bestimmungsveränderung,
de) Lagerschuppen, 1923 Abbruch,
df) Wohlfahrtsgebäude, 1930 Berichtigung eines Irrtums: Wohnhaus mit Hofraum,
dg) Wohlfahrtsgebäude, 1930 Berichtigung eines Irrtums: Wohnhaus mit Hofraum,
dh) Abortgebäude (Männer), 1923 Bestimmungsveränderung, 1935 Neubau Schießfalle,
di) Abortgebäude (Frauen), 1923 Bestimmungsveränderung,
dk) Lagerschuppen 6, 1923 Bestimmungsveränderung, 1925 Abbruch,
dl) Lagerschuppen 7, 1923 Bestimmungsveränderung, 1924 Abbruch,
21
dm) Lagerschuppen 8, 1923 Bestimmungsveränderung, 1925 Abbruch,
dn) Lagerschuppen 9, 1923 Bestimmungsveränderung, 1924 Abbruch,
do) Lagerschuppen 10, 1923 Bestimmungsveränderung, 1925 Abbruch,
dp) Lagerschuppen 11, 1923 Bestimmungsveränderung, 1924 Abbruch,
dq) Lagerschuppen, 1923 Abbruch,
dr) Lagerschuppen, 1923 Abbruch,
ds) Lagerschuppen, 1923 Abbruch,
dt) Lagerschuppen 15, 1923 Bestimmungsveränderung, 1924 Abbruch,
du) Lagerschuppen 16, 1923 Bestimmungsveränderung,
dv) Lagerschuppen 17, 1923 Bestimmungsveränderung,
dw) Lagerschuppen 18, 1923 Bestimmungsveränderung,
dx) Lagerschuppen, 1923 Abbruch,
dy) Abortgebäude, 1923 Bestimmungsveränderung,
dz) Abortgebäude, 1923 Abbruch,
ea) Wohlfahrtsgebäude, 1923 Bestimmungsveränderung zu Werkstatt,
eb) Lokomobilschuppen mit Schmiede, 1923 Bestimmungsveränderung,
ec) Lagerschuppen für Zündungen, 1923 Bestimmungsveränderung,
ed) Lagerschuppen für Zündungen, 1923 Bestimmungsveränderung,
ef) Lagerschuppen E1, 1923 Bestimmungsveränderung zu Werkstatt,
eg) Geschäftszimmerbaracke, 1923 Bestimmungsveränderung,
eh) Feuerwehr und Wachtgebäude, 1923 Bestimmungsveränderung Verwaltungsgebäude,
ei) Stall mit Spritzen und Werkstattraum, 1923 Bestimmungsveränderung zu Stall und Werkstattraum,
ek) Pulvermagazin, 1923 Bestimmungsveränderung zu Pferdestall,
el) Lagerschuppen für Holzwolle, 1923 Bestimmungsveränderung,
em) Lagerschuppen für Holzwolle, 1923 Bestimmungsveränderung,
en) Lagerschuppen a1, 1923 Bestimmungsveränderung,
eo) Lagerschuppen a2, 1923 Bestimmungsveränderung,
ep) Lagerschuppen 121, 1923 Bestimmungsveränderung,
eq) Lagerschuppen 122, 1923 Bestimmungsveränderung,
er) Lagerschuppen 123, 1923 Bestimmungsveränderung,
es) Lagerschuppen 124, 1923 Bestimmungsveränderung,
et) Lagerschuppen 125, 1923 Bestimmungsveränderung,
eu) Lagerschuppen 126, 1923 Bestimmungsveränderung, 1926 Umbau zu Schuppen mit
Wagenremise,
ev) Lagerschuppen 127, 1923 Bestimmungsveränderung,
ew) Lagerschuppen 128, 1923 Bestimmungsveränderung,
ex) Lagerschuppen 129, 1923 Abbruch,
ey) Arbeitsschuppen A, 1923 Bestimmungsveränderung, 1926 Umbau zu Wohn- und Wirtschaftshaus,
1941 Umbau zu Wohn- und Wirtschaftsgebäude,
ez) Arbeitsschuppen B, 1923 Bestimmungsveränderung,
fa) Arbeitsschuppen C, 1923 Bestimmungsveränderung,
fb) Arbeitsschuppen E, 1923 Bestimmungsveränderung zu Lagerraum,
fc) Arbeitsschuppen K, 1923 Bestimmungsveränderung,
fd) Wellblechbaracke 16, 1923 Abbruch,
fe) Wellblechbaracke 16, 1923 Abbruch,
ff) Wellblechbaracke 19, 1923 Abbruch,
fg) Schlauchtrockenturm, 1923 Bestimmungsveränderung zu Schlauchtrockenturm,
fh) Zündungenmagazin 5, 1923 Abbruch,
fi) Zündungenmagazin 6, 1923 Bestimmungsveränderung,
fk) Munitionsschuppen 5, 1923 Bestimmungsveränderung,
fl) Munitionsschuppen 6, 1923 Bestimmungsveränderung,
fm) Munitionsschuppen 1, 1923 Bestimmungsveränderung,
fn) Munitionsschuppen 2, 1923 Bestimmungsveränderung,
fo) Munitionsschuppen 3, 1923 Bestimmungsveränderung,
fp) Munitionsschuppen 4, 1923 Bestimmungsveränderung,
fq) Lagerschuppen, 1923 Bestimmungsveränderung, 1924 Abbruch,
22
1919 fr) bis fw) Neubauten:
fr) Lagerschuppen Nr. 28, 1923 Abbruch,
fs) Lagerschuppen Nr. 29, 1923 Abbruch,
ft) Offener Schuppen 40, 1923 Abbruch,
fu) Offener Schuppen 43, 1923 Abbruch,
fv) Offener Schuppen 44, 1923 Abbruch,
fw) Offener Schuppen 45, 1923 Abbruch,
fx) 1920 Neubau Vorratsschuppen, 1923 Bestimmungsveränderung,
fy) 1920 Neubau Schweinestall, 1923 Bestimmungsveränderung,
1923 fz) bis gk) Neubauten:
fz) Holzschuppen an der Havel, 1925 Abbruch,
ga) Pförtnerhäuschen an der Signalfabrik, 1925 Abbruch,
gb) Pförtnerhäuschen an der Laubenkolonie, 1924 Abbruch,
gc) Holzschuppen M127,
gd) Güterschuppen M1, 1934 Abbruch,
ge) Lagerschuppen M25, 1925 Umbau zu Stall,
gf) Lagerschuppen M31,
gg) Abort M61, 1926 Abbruch,
gh) Lagerschuppen M77,
gi) Lagerschuppen M93, 1925 Umbau Geflügelstall,
gk) Waschraum und Garderobe,
1924 gl) bis gp) Neubauten:
gl) Stall, gm) Stall, gn) Stall, go) Stall, gp) Abort,
gq) 1925 Neubau Pumpenhaus mit angebauten Schuppen,
1941 Neubauten: gr) Unterkunftsgebäude 1, gs) Unterkunftsgebäude 2, gt) Waschgebäude,
gu) Unterkunftsgebäude 3, gv) Unterkunftsgebäude 4, gw) Waschgebäude,
1929: ac), ao), ap), ag), as), aw), be), bk), bn), bo), bu), cc), cd), ch), ck), cu), cv), du) dv), dw), ec),
ed), eg), er), es), et), eu), ev), ew), fc), fi), fk), fl), al), em), gc), gh), gk), br), ea), ef), eh), ei), ek), fb)
und fg) nach Rollennummer 45 übertragen,
Bezeichnung/Adresse: Gelände des Friedenspulvermagazins,
Bes./Eig.: Allgemeine Elektrizitätsgesellschaft, Fabriken Hennigsdorf,
Grundeigentümer: Deutsches Reich, Militärverwaltung, 1923: Hennigsdorfer Terrain- und
Hafengesellschaft m. b. H. in Berlin NW 40, Friedrich-Karl-Ufer 2-4,
Geb.best.: 1917 Neubau Lagerschuppen, 1923 Abbruch.
Bezeichnung/Adresse: An der Chaussee von Spandau nach Hennigsdorf, später: Dorfstraße, an der
Brücke rechts,
Bes./Eig.: 1928: Walter Maschke, Gastwirt in Papenberge, 1951: Witwe Gertrud Maschke, Nieder
Neuendorf, Dorfstraße,
Geb.best.: 1928: Neubau Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten.
Es folgen Lauben auf dem Grundstück Marzahn:
Bezeichnung/Adresse: Spandauer Landstraße, später: Dorfstraße, an der Brücke links,
Bes./Eig.: 1923: Wilhelm Rasenack [* 29.03.1875 Spandau, Vater: Karl Wilhelm Rasenack,
Heiligensee], Fischermeister in Heiligensee, [1938: Nieder Neuendorf, Flaschenbierverkauf],
1951: Gertrud Schmidt, geb. Rasenack, Nieder Neuendorf, Dorfstraße,
Geb.best.: 1923: a) 1923 Neubau Laube, b) 1928 Neubau Wohnhaus mit Hofraum, 1930 Umbau zu
Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, c) 1928 Neubau Stall, d) 1931 Neubau Geräteschuppen.
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße,
Bes./Eig.: 1926: Max Buskowitz, Malermeister in Berlin, 1936: Richard Lehmann, Schlächtermeister
in Berlin,
Grundeigentümer: Alfred Marzahn, Gastwirt in Nieder Neuendorf.
Geb.best.: 1926: Neubau Laube.
23
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße,
Bes./Eig.: 1926: Ernst Vogel, Maurermeister in Berlin,
Grundeigentümer: Alfred Marzahn, Gastwirt in Nieder Neuendorf.
Geb.best.: 1926: Neubau Laube.
Es folgen Lauben auf dem Grundstück Rasenack:
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße,
Bes./Eig.: 1928: Robert Mix, Kaufmann in Berlin, 1932: Johann Marjansky, Landarbeiter in Berlin,
Grundeigentümer: Wilhelm Rasenack, Fischermeister in Berlin-Heiligensee, Dorfstraße 8,
Geb.best.: 1928: Neubau Laube.
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße,
Bes./Eig.: 1928: Willi Gerber, Dreher in Berlin,
Grundeigentümer: Wilhelm Rasenack, Fischermeister in Berlin-Heiligensee, Dorfstraße 8,
Geb.best.: 1928: Neubau Laube, 1938 Abbruch.
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße,
Bes./Eig.: 1928: Bruno Quester, Tischlermeister in Berlin-Charlottenburg,
Grundeigentümer: Wilhelm Rasenack, Fischermeister in Berlin-Heiligensee, Dorfstraße 8,
Geb.best.: 1928 Neubau Laube.
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße,
Bes./Eig.: 1928: Johann Braun, Tischlermeister in Berlin-Charlottenburg,
Grundeigentümer: Wilhelm Rasenack, Fischermeister in Berlin-Heiligensee, Dorfstraße 8,
Geb.best.: 1928: Neubau Laube.
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße,
Bes./Eig.: 1928: Ernst Schulze, Kaufmann in Berlin-Friedenau, 1938: Max Handwerker, Brandmeister
i. R. in Berlin-Waidmannslust,
Grundeigentümer: Wilhelm Rasenack, Fischermeister in Berlin-Heiligensee, Dorfstraße 8, später (ca.
1930) Nieder Neuendorf, Dorfstraße 8,
Geb.best.: 1928: Neubau Laube.
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße,
Bes./Eig.: 1928: Artur Heidemann, Pächter in Berlin, 1930: Walter Schulenburg, Ingenieur in BerlinSpandau, 1934: Max Hippe, Kohlenhändler in Berlin,
Grundeigentümer: Wilhelm Rasenack, Fischermeister in Berlin-Heiligensee, Dorfstraße 8,
Geb.best.: 1928: Neubau Laube.
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße,
Bes./Eig.: 1928: Arno Gerber, Pächter in Berlin,
Grundeigentümer: Wilhelm Rasenack, Fischermeister in Berlin-Heiligensee, Dorfstraße 8,
Geb.best.: 1928: Neubau Laube.
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße,
Bes./Eig.: 1928: Richard Hobinder, Pächter in Berlin,
Grundeigentümer: Wilhelm Rasenack, Fischermeister in Berlin-Heiligensee, Dorfstraße 8,
Geb.best.: 1928: Neubau Laube mit abgesondertem Schuppen, 1929 Anbau.
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße,
Bes./Eig.: 1928: Wilhelm Brunck, Grundstückspächter in Berlin N 65,
Grundeigentümer: Wilhelm Rasenack, Fischermeister in Berlin-Heiligensee, Dorfstraße 8,
Geb.best.: 1928: Neubau Laube.
24
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße,
Bes./Eig.: 1928: Julius Müller, Töpfer in Berlin N 20, 1930: Max Hannuth, Räucherwarenhändler in
Berlin N 4,
Grundeigentümer: Wilhelm Rasenack, Fischermeister in Berlin-Heiligensee, Dorfstraße 8,
Geb.best.: 1928: Neubau Laube.
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße,
Bes./Eig.: 1928: Hermann Scheller, Mechaniker in Berlin,
Grundeigentümer: Wilhelm Rasenack, Fischermeister in Berlin-Heiligensee, Dorfstraße 8,
Geb.best.: 1928: Neubau Laube.
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße,
Bes./Eig.: 1928: Berthold Meyer, Möbelhändler in Berlin N 39, 1937: Wilhelm Vangermain in Berlin
N 65,
Grundeigentümer: Wilhelm Rasenack, Fischermeister in Berlin-Heiligensee, Dorfstraße 8,
Geb.best.: 1928: Neubau Laube.
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße,
Bes./Eig.: 1929: Ferdinand Hennig, Obermeister in Berlin-Spandau, Apparate-Fabrik, Gebäude 1194,
Grundeigentümer: Wilhelm Rasenack, Fischermeister in Berlin-Heiligensee, Dorfstraße 8,
Geb.best.: 1929: Neubau Laube.
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße,
Bes./Eig.: 1929: Erwin Nitsch, Postbeamter in Berlin N 4,
Grundeigentümer: Wilhelm Rasenack, Fischermeister in Berlin-Heiligensee, Dorfstraße 8,
Geb.best.: 1929: Neubau Laube.
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße,
Bes./Eig.: 1929: Ernst Scheffler, Kaufmann in Berlin-Steglitz, 1930: Max Scheffler, Pensionär, BerlinNeukölln,
Grundeigentümer: Wilhelm Rasenack, Fischermeister in Berlin-Heiligensee, Dorfstraße 8,
Geb.best.: 1929: Neubau Laube.
Bezeichnung/Adresse: Spandauer Landstraße,
Bes./Eig.: 1929: Emil Rodemann, Elektriker in Berlin-Charlottenburg 5,
Grundeigentümer: Wilhelm Rasenack, Fischermeister in Berlin-Heiligensee, Dorfstraße 8,
Geb.best.: 1929: Neubau Laube.
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1939: Hans Dyhr, in Berlin NW 87,
Grundeigentümer: Wilhelm Rasenack, Fischermeister in Heiligensee, Dorfstraße 8,
Geb.best.: 1939: Neubau Laube.
Es folgen Lauben auf einem Grundstück Cohn:
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße,
Bes./Eig.: 1924: Gustav Schinschky, Major a. D. in Berlin NW 23, 1930: Landgemeinde Hennigsdorf,
Grundeigentümer: Fritz Cohn, Rechtsanwalt in Berlin W 35, und Miterben,
Geb.best.: 1924: a) Neubau Laube mit Hausgarten, 1932 Abbruch.
Noch Lauben an der Dorfstraße:
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße,
Bes./Eig.: 1929: Gottlieb Davideit, Arbeiter in Berlin N 31,
Geb.best.: 1929: Neubau a) Laube, b) Schuppen.
25
Bezeichnung/Adresse: Dorfstraße,
Bes./Eig.: 1929: Max Buskowitz, Malermeister in Berlin N 31, 1938: Gertrud Yanzon, geb.
Ruskowitz, in Nieder Neuendorf, Dorfstraße, 1942: Otto Stresow, Sattler,
Geb.best.: 1929: Neubau a) Laube, b) Schuppen.
26
B: Papenberge
Bezeichnung/Adresse: Restaurant Papenberge,
Bes./Eig.: 1910: Maria Hempel, geb. Haensel, Frau Bankier, in Wilmersdorf,
1921: Anna Endrigat, geb. Heusel, verehelichte Rentier, in Papenberge, 1923: Otto König, Gastwirt,
1923: Paul Thom, Ingenieur in Eberswalde,
1950: ... Brandenburg, und Miteigentümer, Bötzow,
Geb.best.: 1910: a) Wohnhaus mit Hofraum und Restaurationsgarten, 1935 Umbau zu Wohnhaus mit
Hofraum und Hausgarten, b) Tanzsaal mit Buffet, 1924 Abbruch, c) Halle mit Kegelbahn, 1912
Abbruch und Neubau einer offenen Halle, 1924 Abbruch, d) Kaffeeküche mit Kammern, 1935 Umbau
zu Nebenwohnhaus, e) Stall für Ausspannung, 1935 Umbau zu Waschküche und Stall, f) Trinkhalle,
1935 Abbruch, g) Eiskeller, 1935 Abbruch, h) Büffet im Garten, 1935 Abbruch, i) 1912: Kegelbahn,
1924 Abbruch.
Bezeichnung/Adresse: Ausbau Papenberge Eichenhain, [später Kinderheim Papenberge],
Bes./Eig.: 1910: Johann Donay, Kantinenwirt, in Nieder Neuendorf – Papenberge, 1914: Konstantin
Ross, Gastwirt, 1922: Julius Ross, Koch, [1938: Julius Roß, Schankwirtschaft],
Geb.best.: 1910: a) Wohnhaus mit Hofraum und großem Garten, b) Tanzsaal, 1926 Anbau, c) Stall,
1926 Umbau, d) Kegelbahn, 1927 Abbruch, e) Sommerwohnhaus.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1910: Karl Seiler, Milchhändler in Berlin, später Berlin N 65, 1941: Katharina Kirschbaum,
geb. Seiler, verehelicht,
Grundeigentümer: Öffentliche Wege und Gewässer: Preußische Wasserbauverwaltung,
Geb.best.: 1910: a) Remise mit Motorraum, b) 1926 Neubau Wirtschaftsgebäude mit Hofraum,
c) Lager und Aufenthaltshaus mit Hofraum (1927 übertragen von Rollennummer 68 a und b),
d) Lager und Gerätehaus (1927 übertragen von Rollennummer 68 a und b), e) 1930 Neubau Abort,
1932 Abbruch.
Bezeichnung/Adresse: Ausbau Papenberge,
Bes./Eig.: 1910: Friedrich Ehrenberg, Handelsmann in Berlin, Wiesenstraße 26, 1939: Witwe Bertha
Ehrenberg, geb. Zastrow, 1949: Kurt Oestreich, Kaufmann, Berlin-Wilmersdorf,
Geb.best.: 1910: a) Wohnhaus mit abgesondertem Abort und Hofraum, b) Stall, c) 1912: Neubau
Hüfnerstall, d) 1927 Neubau Pavillon.
Bezeichnung/Adresse: Ausbau Papenberge Havelschloß, [1907 errichtet],
Bes./Eig.: 1910: Otto Schöne, Restaurateur, [bis 1911 Pächter: Otto Lenz], 1922: Emma Schöne, geb.
Künisch, 1932: verehelichte Matern [Heinrich Matern], verwitwet gewesene Schöne, [Pächter in den
1920er Jahren: Hermann Dannenberg], [1938: Steinicke, Mathilde, Schankwirtschaft, Papenberge],
1939: Mathilde Steinicke, geb. Knopik, verehelicht in Berlin N 4,
Geb.best.: 1910: a) Wohnhaus mit Tanzsaal und Hofraum, b) Kaffeeküche mit Stall, 1912 Anbau,
c) Schuppen, d) 1913 Neubau einer offenen Halle, 1941 Anbau eines Musikpodiums, e) 1941 Neubau
Stehbierhalle.
Bezeichnung/Adresse: Ausbau Papenberge,
Bes./Eig.: 1910: August Lehmann, Arbeiter, 1914: Heinrich Abendroth, Bäckermeister,
[1938: Kolonialwaren],
Grundeigentümer einiger Parzellen: Schule und Küsterei; Öffentliche Wege und Gewässer; Gemeinde
Hennigsdorf,
Geb.best.: 1910: a) Wohnhaus mit Hofraum, b) Stall, 1912 Abbruch und Neubau Pferde- und
Schweinestall, c) 1912 Neubau Bäckerei und Waschküche, d) 1912 Neubau Wagenschuppen,
e) 1928 Neubau Schuppen an der Eisenbahn, f) 1928 Neubau Schuppen östlich der Remise.
27
Bezeichnung/Adresse: Ausbau Papenberge,
Bes./Eig.: 1910: August Sengebusch, Meistergehilfe in Spandau, 1915: Franz Schmidt,
Schneidermeister in Spandau, 1919: Fritz Bucksch, Schlächtermeister in Spandau, 1924: Mathilde
Hahs, geb. Putzke, geschiedene Frau,
Geb.best.: 1910: a) Wohnhaus mit Hofraum, b) Stall mit Waschküche.
Bezeichnung/Adresse: Ausbau Papenberge,
Bes./Eig.: 1910: Otto Schulze, Destillateur in Reinickendorf West, 1952: Karl Schulze, Destillateur,
und Fritz Schulze, Restaurateur,
Grundseigentum einer Parz.: Ernst Müller, Restaurateur in Berlin, und 2 Miteigentümer,
Geb.best.: 1910: Wohnhaus mit Hofraum, 1932 Aufbau zu Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten.
Es folgen diverse Lauben / Sommerhäuschen, etc. entlang des Seeufers (Nieder Neuendorf bis
Papenberge):
Bezeichnung/Adresse: An der Havel,
Bes./Eig.: 1915: Marie Heering, geb. Thomas, Ehefrau in Berlin SW, 1937: die Erben,
Geb.best.: 1915: Sommerhäuschen.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1916: Otto Nerch, Werkmeister in Charlottenburg, 1927: Witwe Anna Müller, geb. Gerlach,
in Berlin N 4, 1929: Erna Paetz, geb. Müller, verehelicht, in Berlin N 4, später NW 7,
Grundeigentümer: Ernst Müller, Restaurateur in Berlin, und 2 Miteigentümer, 1929: Erna Paetz, geb.
Müller, 1939: dieselbe, und 2 Miteigentümer,
Geb.best.: 1916: Neubau Laube mit Hausgarten, 1941 Abbruch.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1916 Rudolf Fett, Konfektionär in Berlin,
Grundeigentümer: Ernst Müller, Restaurateur in Berlin, und 2 Miteigentümer,
Geb.best.: 1916 Neubau a) Laube mit Hausgarten, b) Schuppen, beides Abbruch 1920.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1916: Richard Ullrich, Rektor in Berlin, 1920: Ernst Müller, Buchhändler in BerlinReinickendorf West, 1942: Witwe Johanna Meier, in Berlin-Halensee,
Grundeigentümer: Ernst Müller, Restaurateur in Berlin und Reinickendorf, und 2 Miteigentümer,
1928: Witwe Anna Müller, geb. Gerlach, 1929: Erna Paetz, geb. Müller,
1939: dieselbe, und 2 Miteigentümer,
Geb.best.: 1916 Neubau: a) Laube mit Hausgarten, b) Schuppen, beides 1937 Abbruch.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1916: Hans Voigt, Vertreter in Charlottenburg, 1920: Hugo Messerschmidt, technischer
Sekretär in Spandau, 1922: Karl Wesener in Berlin N 39,
Grundeigentümer: Ernst Müller, Restaurateur in Berlin, und 2 Miteigentümer, 1928: Witwe Anna
Müller, geb. Gerlach, 1929: Erna Paetz, geb. Müller, 1939: dieselbe, und 2 Miteigentümer,
Geb.best.: 1916: Neubau Laube mit angebautem Abort und Hausgarten, 1922 Anbau, 1937 Abbruch.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1916: Hugo Achcenich, Fabrikbesitzer in Berlin-Reinickendorf,
Grundeigentümer: Ernst Müller, Restaurateur in Berlin, und 2 Miteigentümer,
Geb.best.: 1916 Neubau Laube mit abgesondertem Abort und Hausgarten, 1920 Abbruch.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1916: Max Vogel, Kaufmann in Berlin,
Grundeigentümer: Ernst Müller, Restaurateur in Berlin, und 2 Miteigentümer,
Geb.best.: 1916 Neubau Laube mit angebautem Abort und Hausgarten, 1927 Abbruch.
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Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1916: Bruno Ziegler, Fabrikbesitzer in Berlin, 1926: Max Vogel, Kaufmann in Berlin N 20,
1930: Ramsauer, Ludwig, Ministerialamtmann, Halensee, 1937: Erna Paetz, geb. Müller, verehelicht
in Berlin,
Grundeigentümer: Ernst Müller, Restaurateur in Berlin, und 2 Miteigentümer, 1928: Witwe Anna
Müller, geb. Gerlach, 1929: Erna Paetz, geb. Müller, 1939: dieselbe, und 2 Miteigentümer,
Geb.best.: 1916: Neubau Laube mit abgesondertem Abort und Hausgarten, 1941 Abbruch.
[Grabstein auf dem Kirchhof: Wilhelmine und Bruno Ziegler].
Bezeichnung/Adresse: An der Havel, (Falkenhagen Forst),
Bes./Eig.: 1916: Amanda Klinkowsky, geb. Wilke, Ehefrau in Berlin NW, Karlstraße 42, 1924:
„Hevella“ Segelclub, eingetragener Verein in Spandau,
Geb.best.: Neubau 1916: a) Sommerhaus mit abgesondertem Abort und Hausgarten, b) Stall und
Schuppen mit Hofraum, 1921 a) und b) nach Rollennummer 57 übertragen, c) Bootshaus mit
abgesondertem Abort und Hausgarten, 1928 Anbau: Bootshaus mit abgesondertem Abort.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1917: Joseph Bauschke, Tischlermeister in Charlottenburg, 1931: Berthold Bauschke,
Kaufmann,
Grundeigentümer: Ernst Müller, Restaurateur in Berlin, und 2 Miteigentümer, 1928: Witwe Anna
Müller, geb. Gerlach, 1929: Erna Paetz, geb. Müller,
Geb.best.: 1917 Neubau Laube mit angebautem Schuppen und Hausgarten, 1921 Anbau, 1936
Abbruch.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1917 Christof Heinze, Bankbeamter in Berlin, 1922: Kasimir Lecki, Kriminalassistent in
Berlin, 1927: Paul Godidek, Schlossermeister in Berlin N, 1932: Karl Schlecking,
Kraftdroschkenbesitzer in Berlin W 57,
Grundeigentümer: Ernst Müller, Restaurateur in Berlin, und 2 Miteigentümer, 1928: Witwe Anna
Müller, geb. Gerlach, 1929: Erna Paetz, geb. Müller,
Geb.best.: 1917 Neubau Laube mit Hausgarten, 1937 Abbruch.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1917: Karl Lauterbach, Konfektionär in Berlin, 1930: Karl Loose, Lagerverwalter in Berlin
W 15, 1930: Max Albrecht, Bäckermeister in Berlin N 24,
Grundeigentümer: Ernst Müller, Restaurateur in Berlin, und 2 Miteigentümer, 1928: Witwe Anna
Müller, geb. Gerlach, 1929: Erna Paetz, geb. Müller, 1940: Ernst Schulze, Kaufmann, und
Miteigentümer,
Geb.best.: 1917: Neubau Laube mit Hausgarten, 1929 Anbau, 1930 Anbau.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1917: Karl Severin, Drogist in Wilmersdorf, 1936: Gertrud Naumann,
Bibliotheksinspektorin, unverehelicht, in Berlin-Steglitz,
Grundeigentümer: Ernst Müller, Restaurateur in Berlin Reinickendorf, und 2 Miteigentümer, 1928:
Witwe Anna Müller, geb. Gerlach, 1929: Erna Paetz, geb. Müller, 1939: dieselbe, und Miteigentümer,
Geb.best.: 1917: Neubau a) Laube mit Hausgarten, b) Schuppen.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1917: Adolf Otto, Schlosser, 1921: Joseph Bauschke, Tischlermeister in Charlottenburg,
Grundeigentümer: Ernst Müller, Restaurateur in Berlin, und 2 Miteigentümer,
Geb.best.: 1917 Neubau Laube mit Hausgarten, 1921 Abbruch.
29
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1917: ... [Vorname nicht genannt] Schramm, Privatier, 1920: Oskar Arzt, Schlosser in
Berlin N 65, 1937: Ernst Schulze in Berlin-Friedenau,
Grundeigentümer: Ernst Müller, Restaurateur in Berlin, und 2 Miteigentümer, 1928: Witwe Anna
Müller, geb. Gerlach, 1929: Erna Paetz, geb. Müller, 1940: Ernst Schulze, Kaufmann, und
Miteigentümer,
Geb.best.: 1917 Neubau Laube mit Hausgarten.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1917: Fritz Stege, Gerichtssekretär in Berlin,
Grundeigentümer: Ernst Müller, Restaurateur in Berlin, und 2 Miteigentümer,
Geb.best.: 1917 Neubau Laube mit Hausgarten, 1927 Abbruch.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1917: Julius Thiele, Zahntechniker in Berlin, 1920: Franz Hausler, Direktor in Spandau,
1924: ... [Vorname nicht genannt] Deutsch, Direktor in Berlin, 1933: Walter Ehrlich, Kaufmann in
Berlin-Charlottenburg, 1937: Paetz, Erna, geb. Müller, verehelicht in Berlin,
Grundeigentümer: Ernst Müller, Restaurateur in Berlin, und 2 Miteigentümer, 1928: Witwe Anna
Müller, geb. Gerlach, 1929: Erna Paetz, geb. Müller, 1939: dieselbe, und Miteigentümer,
Geb.best.: 1917 Neubau Laube mit Hausgarten, 1922 Umbau.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1917: Käthe Weihrauch, unverehelicht, in Charlottenburg, 1920: Ernst Walter,
Civilingenieur in Charlottenburg, 1929: Otto Sehnert, Lagerverwalter in Berlin N, 1937: Erna Paetz,
geb. Müller, verehelicht in Berlin NW 7, dann Reinickendorf,
Grundeigentümer: Ernst Müller, Restaurateur in Berlin, und 2 Miteigentümer, 1928: Witwe Anna
Müller, geb. Gerlach, 1929: Erna Paetz, geb. Müller, 1939: dieselbe, und Miteigentümer,
Geb.best.: 1917: Neubau Laube mit Hausgarten, 1930 Abbruch, 1931 Neubau.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1920: Axel Carstens, Apotheker in Berlin N 24, 1922: Gertrud Diederich, unverehelicht,
1927: Ernst Liedtke, Expediet in Berlin, 1931: Witwe Magdalene Liedtke, geb. Krüger, in BerlinNeukölln, und 3 Miterben, 1937: Erna Paetz, geb. Müller, verehelicht, in Berlin NW 7,
Grundeigentümer: Ernst Müller, Restaurateur in Berlin, und 2 Miteigentümer, 1928: Witwe Anna
Müller, geb. Gerlach, 1929: Erna Paetz, geb. Müller, 1939: dieselbe, und Miteigentümer, 1940: Ernst
Schulze, Kaufmann, und Miteigentümer,
Geb.best.: 1920: Neubau Laube mit angebautem Schuppen und Hausgarten, 1941 Abbruch.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1920: Franz Nowitzke, Ingenieur in Spandau, 1937: Erna Paetz, geb. Müller, unverehelicht,
in Berlin,
Grundeigentümer: Ernst Müller, Restaurateur in Berlin, und 2 Miteigentümer, 1928: Witwe Anna
Müller, geb. Gerlach, 1929: Erna Paetz, geb. Müller, 1939: dieselbe, und Miteigentümer, 1940: Ernst
Schulze, Kaufmann, und Miteigentümer,
Geb.best.: 1920: Laube mit angebautem Abort und Hausgarten.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1920: Max Güldenpfennig, Kaufmann in Spandau, 1929: Max Stroschke, Tütenfabrikant in
Berlin,
Grundeigentümer: Ernst Müller, Restaurateur in Berlin, und 2 Miteigentümer, 1928: Witwe Anna
Müller, geb. Gerlach, 1929: Erna Paetz, geb. Müller, 1939: dieselbe, und Miteigentümer,
Geb.best.: 1920: Neubau Laube mit angebautem Schuppen und Hausgarten.
30
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1920: Wilhelm Grote, Dreher in Berlin N,
Grundeigentümer: Ernst Müller, Restaurateur in Berlin, und 2 Miteigentümer, 1928: Witwe Anna
Müller, geb. Gerlach, 1929: Erna Paetz, geb. Müller, 1939: dieselbe, und Miteigentümer,
Geb.best.: 1920: Neubau Laube mit angebautem Abort und Hausgarten, 1935 Abbruch.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1920: Josef Kröner, Werkmeister in Spandau, später: Paul Mazunat, Restaurateur in Berlin
N 28, 1937: Erna Paetz, geb. Müller, verehelicht in Berlin NW 7,
Grundeigentümer: Ernst Müller, Restaurateur in Berlin, und 2 Miteigentümer, 1928: Witwe Anna
Müller, geb. Gerlach, 1929: Erna Paetz, geb. Müller, 1939: dieselbe, und Miteigentümer, 1940: Ernst
Schulze, Kaufmann, und Miteigentümer,
Geb.best.: 1920 Neubau Laube mit Hausgarten.
Bezeichnung/Adresse: an der Havel, (Falkenhagen Forst),
Bes./Eig.: 1921: Harry Heering, Student in Berlin SW 68, und Miteigentümer,
Geb.best.: 1921: a) Sommerhaus mit abgesondertem Abort und Hausgarten, 1936 Um- und Anbau zu
Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, b) Stall und Schuppen mit Hofraum, 1921 a) und b) von
Rollennummer 42 nach hier übertragen, c) 1921 Neubau Schuppen, 1922 b) und c) nach
Rollennummer 59 übertragen, d) 1922 Neubau Stall.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1921: Friedrich Wesner, Schneidermeister in Berlin, 1937: Erna Paetz, geb. Müller,
verehelicht, in Berlin N 20,
Grundeigentümer: Ernst Müller, Restaurateur in Berlin, und 2 Miteigentümer, 1928: Witwe Anna
Müller, geb. Gerlach, 1929: Erna Paetz, geb. Müller, 1939: dieselbe, und Miteigentümer, 1940: Ernst
Schulze, Kaufmann, und Miteigentümer,
Geb.best.: 1921: Neubau Laube mit Hausgarten.
Bezeichnung/Adresse: An der Havel, (Falkenhagen Forst),
Bes./Eig.: 1922: Otto Praetorius, Kaufmann in Berlin,
Geb.best.: 1922: a) Stall und Schuppen mit Hofraum, b) Schuppen, 1922 a) und b) von Rollennummer
57 nach hier übertragen, 1922 Abbruch.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1922: Willy Sagner, Verwaltungsassistent in Berlin NW 23, 1937: Erna Paetz, geb. Müller,
verehelicht, in Berlin NW 7,
Grundeigentümer: Ernst Müller, Restaurateur in Berlin, und 2 Miteigentümer, 1928: Witwe Anna
Müller, geb. Gerlach, 1929: Erna Paetz, geb. Müller, 1939: dieselbe, und Miteigentümer, 1940: Ernst
Schulze, Kaufmann, und Miteigentümer,
Geb.best.: 1922: Neubau Laube mit Hausgarten, 1926 Umbau.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1922: Eugen Schwarzlose, Bureauhilfsarbeiter in Berlin N, 1937: Erna Paetz, geb. Müller,
verehelicht, in Berlin NW 7,
Grundeigentümer: Ernst Müller, Restaurateur in Berlin, und 2 Miteigentümer, 1928: Witwe Anna
Müller, geb. Gerlach, 1929: Erna Paetz, geb. Müller, 1939: dieselbe, und Miteigentümer, 1940: Ernst
Schulze, Kaufmann, und Miteigentümer,
Geb.best.: 1922: Neubau Laube mit Hausgarten.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1922: Witwe Margarete Behrendt, in Berlin, 1937: Ernst Schulze in Berlin-Friedenau,
Grundeigentümer: Ernst Müller, Restaurateur in Berlin, und 2 Miteigentümer, 1928: Witwe Anna
Müller, geb. Gerlach, 1929: Erna Paetz, geb. Müller, 1939: dieselbe, und Miteigentümer, 1940: Ernst
Schulze, Kaufmann, und Miteigentümer,
Geb.best.: 1922: Neubau Laube mit Hausgarten.
31
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1922: Hermann Trutner, Installateur in Berlin,
Grundeigentümer: Ernst Müller, Restaurateur in Berlin, und 2 Miteigentümer, 1928: Witwe Anna
Müller, geb. Gerlach, 1929: Erna Paetz, geb. Müller, 1939: dieselbe, und Miteigentümer, 1940: Ernst
Schulze, Kaufmann, und Miteigentümer,
Geb.best.: 1922: Laube mit abgesondertem Abort und Hausgarten.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1922: Gottlieb Davideit, Arbeiter in Berlin N, 1930: Paul Fröder, Mechaniker, 1931:
Richard Schultze, Bankvorsteher in Berlin-Charlottenburg,
Grundeigentümer: Ernst Müller, Restaurateur in Berlin, und 2 Miteigentümer, 1928: Witwe Anna
Müller, geb. Gerlach, 1929: Erna Paetz, geb. Müller, 1939: dieselbe, und Miteigentümer,
Geb.best.: 1922: Neubau Laube mit abgesondertem Abort und Hausgarten, 1932 Umbau.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1922: Heinrich Merget, Kaufmann in Berlin-Niederschöneweide, jetzt Charlottenburg,
Grundeigentümer: Ernst Müller, Restaurateur in Berlin, und 2 Miteigentümer, 1928: Witwe Anna
Müller, geb. Gerlach, 1929: Erna Paetz, geb. Müller, 1939: dieselbe, und Miteigentümer,
Geb.best.: 1922: Neubau Laube mit Hausgarten.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1922: Willy Becker, Markthelfer in Charlottenburg,
Grundeigentümer: Julius Ross, Koch in Papenberge.
Geb.best.: 1922: Neubau Laube.
Bezeichnung/Adresse: An der Havel,
Bes./Eig.: 1923: Otto Praetorius, Kaufmann in Berlin, 1927: Olga David, verehelicht (Ehemann:
Kaufmann), geb. Repp, in Berlin,
Geb.best.: 1923: Neubau Laube mit Hausgarten.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1923: Karl Seiler, Milchhändler in Berlin,
Geb.best.: 1923: Neubau a) Lager- und Aufenthaltshaus mit Hofraum, b) Neubau Lager- und
Gerätehaus, 1927 a) und b) übertragen nach Rollennummer 23 c) und d).
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1923: David Daugs [auch: Daux], Justizobersekretär in Berlin NW 21,
Grundeigentümer: Ernst Müller, Restaurateur in Berlin, und 2 Miteigentümer, 1928: Witwe Anna
Müller, geb. Gerlach, 1929: Erna Paetz, geb. Müller, 1939: dieselbe, und Miteigentümer,
Geb.best.: 1923: Neubau Laube mit abgesondertem Abort und Hausgarten.
Bezeichnung/Adresse: Ausbau Papenberge,
Bes./Eig.: 1924: Karl Schulze, Destillateur in Berlin-Reinickendorf West,
Grundeigentümer: Ernst Müller, Restaurateur in Berlin, und Miteigentümer,
Geb.best.: 1924: Neubau Laube und Hofraum.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1924: Hermann Schalow, in Charlottenburg,
Grundeigentümer: Ernst Müller, Restaurateur in Berlin, und 2 Miteigentümer, 1928: Witwe Anna
Müller, geb. Gerlach, 1929: Erna Paetz, geb. Müller, 1939: dieselbe, und Miteigentümer,
Geb.best.: 1924: Neubau Laube mit Hausgarten.
Bezeichnung/Adresse: An der Havel,
Bes./Eig.: 1926: Erich Nehm, Maler in Berlin,
Grundeigentümer: Harry Heering, Student in Berlin SW 68,
Geb.best.: 1926: Neubau Laube mit Hausgarten.
32
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1927: Dr. Georg Lauschke, Ingenieur in Berlin SW 11,
Grundeigentümer: Ernst Müller, Restaurateur in Berlin, und 2 Miteigentümer, 1928: Witwe Anna
Müller, geb. Gerlach, 1929: Erna Paetz, geb. Müller, 1939: dieselbe, und Miteigentümer, 1940: Ernst
Schulze, Kaufmann, und Miteigentümer,
Geb.best.: 1927: Neubau Laube mit Hausgarten.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1929: Julius Lüttger, Kaufmann in Berlin N 4, 1935: Richard Krüger, Arbeiter, 1937: Alfred
Rusicke, Kaufmann in Berlin Neukölln,
Grundeigentümer: Julius Ross, Koch in Papenberge,
Geb.best.: 1929: Neubau Laube.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1929: Otto Schulze, Privatier in Berlin-Reinickendorf West, 1937: Clara Schulze, geb.
Gandt,
Geb.best.: 1929: Neubau Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge, An der Havel, [Haus Huth],
Bes./Eig.: 1915: Margarete Huth, geb. Wartenberg, verehelichte Ingenieur, zu Charlottenburg,
1932: Dr. Berthold Cohn, Syndikus in Berlin-Charlottenburg, 1937: Wilhelm Baur, Verlagsdirektor,
und Ehefrau, in Berlin-Schmargendorf, 1948: Eigentum des Volkes, 1951: Rechtsträger: Jugendheim
G. m. b. H. Potsdam, 1952: Rat der Gemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1915: a) Sommerhaus mit Hausgarten, b) Pförtnerhaus.
[Zu Berthold Cohn vgl. z. B.: http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/hochschule_artikel,Eschenburg-das-Dritte-Reich-und-die-Juden-_arid,201554.html ]
Bezeichnung/Adresse: Bei Papenberge,
Bes./Eig.: 1917: Alfred Hartmann, Diplomingenieur in Berlin-Tegel, 1921: Gustav Stoff, Gesellschaft
mit beschränkter Haftung, 1927: Susanna Büsscher, geb. Mann, verehelicht Stadtbaumeister [Ehefrau
von Alfred Büsscher], 1934: Jervant Sinanian, Schlächter in Berlin S 14, 1944: Marie Sinanian, geb.
Timm, Ehefrau, 1949: Marie und Jervant Sinanian, Rentner, beide Papenberge,
Geb.best.: 1917: a) Sommerhaus mit Hausgarten, b) Stall, 1929 Anbau, c) 1922 Neubau
Bootsschuppen.
[Zu Alfred Büsscher vgl. z. B.: http://www.onlineofb.de/famreport.php?ofb=NLF&ID=I33261&nachname=B%FCSSCHER&lang=de ]
Bezeichnung/Adresse: An der Havel,
Bes./Eig.: 1915: Margarethe Huth, Ehefrau, geb. Wartenberg, in Papenberge, 1932: Dr. Berthold
Cohn, Syndikus in Berlin-Charlottenburg, 1937: Wilhelm Baur, Verlagsdirektor, und Ehefrau
Wilhelmine, geb. Häußler, in Berlin-Schmargendorf, 1948: Eigentum des Volkes, 1951: Rechtsträger:
Jugendheim G. m. b. H. Potsdam, 1952: Rat der Gemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1918: Neubau Gerätehaus.
[Zu Wilhelm Baur vgl. z. B.: http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Baur_%28NSDAP%29 ]
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1918 Artur Kotelmann, Kaufmann in Berlin, 1920: Hugo Achcenich, Kaufmann (später:
Ingenieur) in Berlin-Reinickendorf, 1927: Paul Rapmund, Bankdirektor in Berlin,
1944: Ruth Rapmund, unverehelicht, Papenberge-Hennigsdorf,
Geb.best.: a) 1918: Neubau Geräteschuppen, b) 1934 Neubau Garage..
[Zu Hugo Achcenich vgl. z. B.: http://www.bb-wa.de/de/bestaende/bestaendeuebersicht/8-archiv/297u-3-5-achcenich.html ,
Paul Rapmund war 1931 Leiter der Genossenschafts-Abteilung der Dresdner Bank]
33
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1920 Marta Meißner, geb. Kruckow, verehelichte Ingenieur, in Charlottenburg, 1922: Else
Kaiser, geb. Wiedenbohm, verehelichte Architekt,
Geb.best.: 1920 Neubau Sommerhäuschen.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1920: 1915: Margarethe Huth, geb. Wartenberg, Frau Ingenieur, in Charlottenburg, 1932:
Dr. Berthold Cohn, Syndikus in Berlin-Charlottenburg, 1937: Wilhelm Baur, Verlagsdirektor, und
Ehefrau Wilhelmine, geb. Häußler, in Berlin-Schmargendorf, 1948: Eigentum des Volkes, 1951:
Rechtsträger: Jugendheim
G. m. b. H. Potsdam, 1952: Rat der Gemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1920: Neubau Stall.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1920: Hugo Achcenich, Ingenieur in Berlin-Reinickendorf, 1927: Paul Rapmund,
Bankdirektor, 1944: Ruth Achcenich, unverehelicht, Papenberge-Hennigsdorf,
Geb.best.: 1920: Neubau Sommerhaus mit Hausgarten, 1930 Abbrüche, b) Schuppen, 1922 Anbau
Stall, 1930 Abbrüche, c) 1929 Neubau Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1920: Rudolf Fett, Kaufmann in Berlin N 28, 1941: Die Erben,
Geb.best.: 1920: Neubau a) Sommerhäuschen, b) Schuppen.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1920: Albert Kuschel, Kaufmann in Berlin N 39,
Geb.best.: 1920: Neubau a) Sommerhäuschen, b) Pavillon, c) 1922 Neubau Hühnerstall, d) 1922
Neubau Schuppen, e) 1926 Neubau Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten.
1932 c) und d) nach Rollennummer 696 übertragen, 1932 a) nach Rollennummer 806 übertragen.
Bezeichnung/Adresse: Spandauer Landstraße,
Bes./Eig.: 1921: Ernst Frohnecke, Maschinenfabrikant in Berlin N, später Kaufmann in BerlinSchöneberg,
Geb.best.: 1921: a) Neubau Laube mit Hofraum, b) 1930 Neubau Werkstatt, c) 1940 Neubau
Sommerhäuschen, d) 1940 Neubau Laube.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge, später: An der Havel,
Bes./Eig.: 1921: Erich Opdenhoff, Kaufmann in Berlin NW 52 (später 40), ca. 1930: Witwe Katharina,
Opdenhoff, geb. Steinlein,
Geb.best.: 1921: Neubau Laube mit Hausgarten.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1922: Gustav Carl, Eisendreher,
Geb.best.: 1922 Neubau a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, 1926 Anbau, 1931 Anbau,
b) 1931 Neubau Nebengebäude.
Bezeichnung/Adresse: Spandauer Landstraße,
Bes./Eig.: 1923: Paul Pretzsch, Kaufmann in Neukölln,
Grundeigentümer: Berthold Pretzsch, Schlächtermeister in Charlottenburg,
und Paul Pretzsch, Kaufmann in Neukölln,
Geb.best.: 1923: Neubau Sommerhäuschen mit Hofraum und Hausgarten, 1928 Anbau Laube.
34
Bezeichnung/Adresse: Spandauer Landstraße,
Bes./Eig.: 1923: Berthold Pretzsch, Schlächtermeister in Charlottenburg,
Grundeigentümer: Berthold Pretzsch, Schlächtermeister in Charlottenburg, und Paul Pretzsch,
Kaufmann in Neukölln,
Geb.best.: 1923: a) Neubau Sommerhäuschen mit Hofraum und Hausgarten, 1924 Umbau zu Stall mit
Waschküche, 1935 Um- und Anbau Hinteres Wohnhaus, b) 1924 Neubau Wohnhaus mit Hofraum und
Hausgarten, 1935 Um- und Anbau, c) 1935 Neubau Stall, d) 1935 Neubau Pavillon.
Bezeichnung/Adresse: Spandauer Landstraße,
Bes./Eig.: 1923: Anna Eckerkunst, geb. Blobel, verehelichte Kaufmann in Tegelort, 1927: Ernst
Kosan, Kaufmann in Berlin-Spandau,
Geb.best.: 1923: a) 1923 Neubau Sommerhäuschen, 1930 Um- und Aufbau zu Sommerhaus,
b) 1934 Neubau Waschküche.
Bezeichnung/Adresse: Chaussee nach Spandau,
Bes./Eig.: 1924: Friedrich Balendat [Ballendat], Automobildroschkenbesitzer in Berlin,
Grundeigentümer: Osthavelland Terrain Aktiengesellschaft am Großschiffahrtsweg in Berlin W 8,
Geb.best.: 1924: Neubau Laube.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1925: Wilhelm Majunke, Gärtner in Spandau,
Geb.best.: 1925: a) Neubau Stall, b) 1928 Neubau Wohnhaus mit Hofraum.
Flur/Flurstück: 2/12, später 175 aus 12, 174 aus 12,
Bezeichnung/Adresse: Getrudenhof, (Spandauer Laßzinswiesen),
Bes./Eig.: 1925: Otto Nuschke, Chefredakteur in Berlin-Steglitz, 1935: Landwirt in Nieder Neuendorf,
Getrudenhof,
Grundeigentümer: Fritz Cohn, Rechtsanwalt in Berlin W 35, und Miterben,
Geb.best.: 1925: a) Neubau Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, b) Stall, c) Nebenhaus,
d) 1929 Neubau Scheune.
[Hinweis: 1932: Landwirt Otto Alfred Helmut Nuschke, * 1909 Kassel, ertrunken in der Havel,
oo Erika Marzahn]
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1929: Willy Ratfisch, Ingenieur in Berlin-Steglitz,
Grundeigentümer: Gustav Carl, Eisendreher in Hennigsdorf, Seilerstraße 12,
Geb.best.: 1929: Neubau Laube.
Bezeichnung/Adresse: An der Havel, (Falkenhagen Forst),
Bes./Eig.: 1933: Max Werner, Angestellter in Berlin NW 21, 1939: Theodor Seidelmann, RegierungsAmtmann in Berlin N 20,
Grundeigentümer: Harry Heering, Student in Berlin SW 68, später: und Miteigentümer,
Geb.best.: 1933: Neubau Laube.
Bezeichnung/Adresse: An der Havel,
Bes./Eig.: 1933: Hermann Giese, Dekorations-Maler in Berlin N 58, 1938: Ernst Simon, in BerlinWilmersdorf, 1941: Alfred Poese, mit Bleistift: Berlin-Reinickendorf-Ost,
Grundeigentümer: Harry Heering, Student in Berlin SW 68,
Geb.best.: 1933: Neubau Laube.
Bezeichnung/Adresse: An der Havel, (Falkenhagen Forst),
Bes./Eig.: 1933: Helmuth Köppen, Kaufmann in Berlin N 20,
Grundeigentümer: Harry Heering, Student in Berlin SW 68,
Geb.best.: 1933: Neubau Sommerhäuschen.
35
Bezeichnung/Adresse: An der Havel,
Bes./Eig.: 1933: Herbert Peschel, Kaufmann in Berlin N 65, [1938: H. Peschel, alkoholfreie Getränke,
Papenberge, Jagen 130],
Grundeigentümer: Preußischer Staat,
Geb.best.: 1933: Neubau Verkaufshäuschen, 1934 Anbau.
Bezeichnung/Adresse: Oberjägerweg,
Bes./Eig.: 1934: Albert Schuchardt, Kohlenhändler in Berlin N 65,
Grundeigentümer: Gustav Carl, Eisendreher,
Geb.best.: 1934: Neubau Sommerhaus.
Bezeichnung/Adresse: Westlich des Oberjägerweges,
Bes./Eig.: 1934: Georg Ritter, Maschinenmeister in Nieder Neuendorf, Feldweg,
Geb.best.: 1934: Neubau Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1934: Richard Basler, Dachdecker in Nieder Neuendorf, Landweg Siedlung Seiler Nr. 25,
Grundeigentümer: Carl Seiler, Milchhändler in Berlin N 65, 1937: Witwe Berta Seiler, geb. Seiler,
Berlin N 65, 1941: Katharina Kirschbaum, geb. Seiler, verehelicht,
Geb.best.: 1934: Neubau Wohnhaus mit Hofraum.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge, Neuendorfer Allee,
Bes./Eig.: 1934: Max Malachowski, Kaufmann in Berlin,
Grundeigentümer: Otto Schulze, Privatier in Berlin-Reinickendorf,
1937: Witwe Clara Schulze, geb. Gandt, Reinickendorf-West,
Geb.best.: 1934: Neubau Kleinwohnhaus.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge,
Bes./Eig.: 1935: Johannes Gronert, Bäckermeister in Berlin-Charlottenburg,
Grundeigentümer: Harry Heering, Student in Berlin SW 68, und Miteigentümer,
Geb.best.: 1935: Neubau Sommerhäuschen.
Bezeichnung/Adresse: Am Großen Graben, Siedlung Nr. 7,
Bes./Eig.: 1935: Waldemar Kraska, Klempner in Nieder Neuendorf, Am Großen Graben, Siedlung Nr. 7,
Grundeigentümer: Gustav Puhlmann, Bäcker in Nieder Neuendorf, Dorfstraße,
Geb.best.: 1935: Neubau Wohnlaube mit Hausgarten.
Bezeichnung/Adresse: Am Großen Graben, Siedlung Puhlmann, Nr. 1,
Bes./Eig.: 196: Charlotte Wiese, unverehelicht, in Berlin N,
Grundeigentümer: Gustav Puhlmann, Bäcker in Nieder Neuendorf, Dorfstraße,
Geb.best.: 1936: Neubau Sommerhaus mit abgesondertem Schuppen und Hausgarten.
Bezeichnung/Adresse: Landstraße nach Spandau,
Bes./Eig.: 1936: Gertrud Thoms, geb. Henckel, verehelichte Architekt in Berlin-Charlottenburg,
Grundeigentümer: Karl Seiler, Milchhändler in Berlin N 65, 1937: Witwe Berta Seiler, geb. Seiler,
1941: Katharina Kirschbaum, geb. Seiler, verehelicht,
Geb.best.: 1936: Neubau Laube.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge, Schulze´sche Siedlung Nr. 14,
Bes./Eig.: 1936: Bruno Wendt, Ingenieur in Berlin-Spandau, 1937: Helmut Wesner, Zuschneider in
Berlin N 65,
Grundeigentümer: Otto Schulze, Privatmann in Berlin-Reinickendorf-West, 1937: Witwe Clara
Schulze, geb. Gandt,
Geb.best.: 1936: Neubau Sommerhäuschen mit Hausgarten.
36
Bezeichnung/Adresse: Papenberge, Schulze´sche Siedlung Nr. 15,
Bes./Eig.: 1936: Paul Götz, Malermeister, und Willi Götz, Maschinenarbeiter in Berlin-ReinickendorfWest,
Grundeigentümer: Otto Schulze, Privatmann in Berlin-Reinickendorf-West, 1937: Witwe Clara
Schulze, geb. Gandt,
Geb.best.: 1936: Neubau Sommerhäuschen mit Hausgarten.
Bezeichnung/Adresse: Papenbucht, Siedlung Nr. 15, (Falkenhagen Forst),
Bes./Eig.: 1937: Johann Lubick, Rentner in Berlin SO 36,
Grundeigentümer: Witwe Gertrud Paetz, geb. Jahn, in Berlin-Charlottenburg, 1940: Gertrud Holland,
geb. Jahn, in Berlin SW,
Geb.best.: 1937: Neubau Laube.
Bezeichnung/Adresse: Papenbucht, Siedlung Nr. 19, (Falkenhagen Forst),
Bes./Eig.: 1937: Rudolf Schulz, Kaufmann in Berlin NW 40,
Grundeigentümer: Witwe Gertrud Paetz, geb. Jahn, in Berlin-Charlottenburg, 1940: Gertrud Holland,
geb. Jahn, in Berlin SW,
Geb.best.: 1937 Neubau Sommerhäuschen.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge, Siedlung Nr. 14,
Bes./Eig.: 1937: Willi Zimmermann, Bankbeamter, Papenberge, Siedlung Nr. 14,
Grundeigentümer: Carl Seiler, Milchhändler in Berlin N 65, dann: Witwe Berta Seiler, geb. Seiler,
Berlin N 65, 1941: Katharina Kirschbaum, geb. Seiler, verehelicht,
Geb.best.: 1937: Neubau Wohnhaus mit Hofraum.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge, Siedlung Nr. 8, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1939: Josef Lehmann, Kaufmann in Berlin-Spandau, und Hermann Zademack,
Konstrukteur in Berlin-Spandau,
Grundeigentümer: Erna Paetz, geb. Müller, verehel. in Berlin N 4, 1940: Ernst Schulze, Kaufmann,
und Miteigentümer,
Geb.best.: 1939: Neubau Laube.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge, Kolonie Seiler, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1939: Walter Effenberger, kaufm. Geschäftführer in Berlin-Charlottenburg,
Grundeigentümer: Witwe Berta Seiler, geb. Seiler, in Berlin N 65,
Geb.best.: 1939: Laube.
Bezeichnung/Adresse: Am Nieder Neuendorfer Kanal, Spandauer Laßzinswiesen, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1939: Hellmuth Bernard, Landwirt in Papenberge, Lokal Roß,
Geb.best.: 1939: Neubau Wohnhaus.
Bezeichnung/Adresse: Landstraße nach Spandau, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1939: Franz Schwuchow, Drogist in Berlin NW,
Grundeigentümer: Witwe Berta Seiler, Berlin N, 1941: Katharina Kirschbaum, geb. Seiler, verehel.,
Geb.best.: 1939: Laube.
Bezeichnung/Adresse: Landstraße nach Spandau, Siedlung Nr. 15, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1939: Rudolf Kordina, Automonteur in Berlin-Halensee,
Grundeigentümer: Witwe Berta Seiler, Berlin N, 1941: Katharina Kirschbaum, geb. Seiler, verehel.,
Geb.best.: 1939: Laube.
Bezeichnung/Adresse: Landstraße nach Spandau, Siedlung Nr. 13, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1939: Wilhelm Kasten, Lagerverwalter in Berlin NW,
Grundeigentümer: Witwe Berta Seiler, Berlin N, 1941: Katharina Kirschbaum, geb. Seiler, verehel.,
Geb.best.: 1939: Laube.
37
Bezeichnung/Adresse: Landstraße nach Spandau, Siedlung Nr. 6, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1939: Adolf Blaha, Kaufmann in Berlin-Charlottenburg,
Grundeigentümer: Witwe Berta Seiler, Berlin N, 1941: Katharina Kirschbaum, geb. Seiler, verehel.,
Geb.best.: 1939: Laube.
Bezeichnung/Adresse: Landstraße nach Spandau, Siedlung Nr. 17, 19, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1939: Erwin Wallais, Devisenfacharbeiter in Berlin-Südende,
Grundeigentümer: Witwe Berta Seiler, Berlin N, 1941: Katharina Kirschbaum, geb. Seiler, verehel.,
Geb.best.: 1939: Laube.
Bezeichnung/Adresse: Zwischen der Eisenbahn und dem Staatsforst,
Bes./Eig.: 1939: Bernhard Mechlinski, Kellner, und Ehefrau Helene Klara, geb. Schlegelmilch in
Nieder Neuendorf,
Geb.best.: 1939: Neubau Wohnhaus mit angebautem Stall und Hofraum.
Bezeichnung/Adresse: Am Wege westlich der Kleinbahn,
Bes./Eig.: 1939: Franz Schwarz, Arbeiter in Nieder Neuendorf,
Geb.best.: 1939 Neubau: a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, b) Stall mit Waschküche.
Bezeichnung/Adresse: Nieder Neuendorf, Spandauer Laßzinswiesen,
Bes./Eig.: 1939: Wilhelm Lucke, Bäckermeister in Hennigsdorf, Hauptstraße 6,
Geb.best.: 1939: Neubau Laube.
Bezeichnung/Adresse: Im alten Plan XIII 27, Nieder Neuendorf, Spandauer Laßzinswiesen,
Bes./Eig.: 1939: Julius Adolph, Brunnenbauer in Nieder Neuendorf, Am Forsthaus, 1951: Karl
Bienek, Schornsteinfeger, und Fritz Rodewald, Kraftfahrer, Hennigsdorf, Fritz-Reuter-Straße 2 und 3,
Grundeigentümer: Gustav Beetz, Arbeiter,
Geb.best.: 1939: Neubau Kleinwohnhaus.
Bezeichnung/Adresse: Ausbau Papenberge, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1939: Karl Dornfeld, Bootsbauer in Papenberge, Kol. Schulze,
Grundeigentümer: Witwe Clara Schulze, geb. Gandt, in Berlin-Reinickendorf-West,
Geb.best.: 1939: Neubau Schuppen mit Wohnraum, teilweise.
Bezeichnung/Adresse: Ausbau Papenberge, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1939: Karl Dornfeld, Bootsbauer in Papenberge, Kol. Schulze,
Grundeigentümer: Witwe Clara Schulze, geb. Gandt, in Berlin-Reinickendorf-West,
Geb.best.: 1939: Neubau Schuppen, teilweise.
Bezeichnung/Adresse: Papenberge, Siedlung Nr. 25, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1940: Werner Rahn, Papenberge, Siedlung Nr. 25,
Grundeigentümer: Witwe Berta Seiler, geb. Seiler, in Berlin N 65, 1941: Katharina Kirschbaum, geb.
Seiler, verehel.,
Geb.best.: 1940: Neubau Wohnhaus.
Bezeichnung/Adresse: Straße von Spandau nach Hennigsdorf, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1940: Luise Sulz, geb. Ramsbach / Rambach, verehel., (Bleistift:) Berlin-Charlottenburg,
Grundeigentümer: Ernst Schulze, Kaufmann, und Miteigentümer,
Geb.best.: 1940: Neubau Sommerhaus.
Bezeichnung/Adresse: Straße von Spandau nach Hennigsdorf, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1940: Richard Engelhardt, Steuersekretär, (Bleistift:) Berlin-Spandau,
Grundeigentümer: Ernst Schulze, Kaufmann, und Miteigentümer,
Geb.best.: 1940: Neubau Sommerhaus.
38
Bezeichnung/Adresse: Straße von Spandau nach Hennigsdorf, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1940: Dr. Fritz Irgang, Zahnarzt, (Bleistift:) Berlin-Spandau,
Grundeigentümer: Ernst Schulze, Kaufmann, und Miteigentümer,
Geb.best.: 1940: Neubau Sommerhaus.
Bezeichnung/Adresse: Straße von Hennigsdorf nach Spandau (Papenberge),
Bes./Eig.: 1941: Franz Kalinowski, Revisor, (Bleistift:) Berlin-Spandau,
Grundeigentümer: Fritz Schulze, Gastwirt, Berlin-Reinickendorf-West,
Geb.best.: 1941 Neubau: Laube.
Bezeichnung/Adresse: Chaussee von Spandau nach Hennigsdorf (Papenberge),
Bes./Eig.: 1941: Elsa Pfeiffer, unverehel., (Bleistift:) Berlin-Siemensstadt,
Grundeigentümer: Katharina Kirschbaum, geb. Seiler, verehel. in Berlin N,
Geb.best.: 1941 Neubau: Laube.
39
C: Später (i. d. R. nach 1910) entstandene Gebäude im oder am Dorf
Bezeichnung/Adresse: Bahnhof,
Bes./Eig.: Kreis Osthavelland,
Grundeigentümer: Dr. Martin Cohn, Rechtsanwalt in Berlin-Wilmersdorf, und 4 Miterben,
Geb.best.: a) Empfangsgebäude, b) Güterschuppen, c) Stallgebäude, 1919 Neubau Wartehalle.
Bezeichnung/Adresse: Bahnhofstraße,
Bes./Eig.: 1921: Otto Lenz, Fuhrherr, Bahnhofstraße, 1940: Witwe Maria Lenz, geb. Grenz,
1952: M. Lenz,
Geb.best.: 1921: a) Familienhaus mit Hofraum, b) Wirtschaftsgebäude, beides 1921 von
Rollennummer 6 hierher übertragen, c) 1921 Neubau Schuppen.
Bezeichnung/Adresse: Bahnhofstraße [4],
Bes./Eig.: 1922: Walter Nagel, Maurer, 1934: Gustav Voigtländer [* 02.09.1877 Berlin, Vater:
Ferdinand Gustav Adelheim Voigtländer], Fleischermeister in Berlin SW 61,
Geb.best.: 1922 a bis c Neubauten: a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, 1928 Anbau, 1934
Anbau, b) Stall und Waschküche, c) Holzschuppen (Anbau am Stall), d) 1923 Neubau
Geräteschuppen.
Bezeichnung/Adresse: Bahnhofstraße,
Bes./Eig.: 1923: Emma Reuschel, geb. Mielitz, geschiedene Frau, Bahnhofstraße, 1933: Kreis
Osthavelland, 1041: Franz Frömmel, Techniker, Bahnhofstraße,
Geb.best.: 1923: a) Neubau Wohnlaube mit Hofraum und Hausgarten, b) 1925 Neubau Wohnlaube,
c) 1931 Neubau Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten.
Bezeichnung/Adresse: Bahnhofsweg,
Bes./Eig.: 1924: Paul Lübnitz, Briefträger in Hennigsdorf, Fabrikstraße 17, 1931:Gottlieb Eilert,
Platzmeister, und Ehefrau Franziska, geb. Wöllner in Berlin-Charlottenburg,
Grundeigentümer: Osthavelland Terrain Aktiengesellschaft am Großschiffahrtsweg in Berlin W 8,
Charlottenstraße 55,
Geb.best.: 1924: a) Neubau Laube mit Hausgarten, 1934 Anbau Wohnlaube, b) 1935 Neubau Schuppen.
Bezeichnung/Adresse: Bahnhofstraße,
Bes./Eig.: 1924: Gustav Hennig, Berlin-Tegel, Hauptstraße, ca. 1925: Nieder Neuendorf,
Bahnhofstraße, 1940: Witwe Bertha Hennig, geb. Lehnhard,
Grundeigentümer: Osthavelland Terrain Aktiengesellschaft am Großschiffahrtsweg in Berlin W 8,
Charlottenstraße 55, 1925: Hermann Zink, gewes. Eisenbahnbeamter in Spandau,
Geb.best.: 1924: a) Neubau Laube mit Hausgarten, 1934 Bestimmungsänderung zu Stall, b) 1934
Neubau Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten.
[Grabstein auf dem Kirchhof: Gustav Hennig, Uhrmacher, * 23.11.1883, † 17.10.1937, Bertha
Hennig, geb. Lehnhardt, * 2.4.1880, † 22.2.1968]
Bezeichnung/Adresse: Bahnhofstraße,
Bes./Eig.: 1925: Ernst Rach, Arbeiter, Bahnhofstraße, 1943: Witwe Gertrud Rach, geb. Pieper, und
Mitwerben, Bahnhofstraße 7,
Geb.best.: 1925: a) Neubau Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, b) Stall, c) 1928 Neubau
Kartoffelkeller.
[Grabstein auf dem Friedhof: Ernst Rach, * 18.7.1879, † 1.5.1940]
Bezeichnung/Adresse: Nieder Neuendorf, später Bahnhofstraße,
Bes./Eig.: 1926: Otto Szepaniak, Betonpolier in Nieder Neuendorf, [* 30.08.1878 Glogau],
Geb.best.: 1926: a) Neubau Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, 1935 Umbau zu Wohnhaus mit
Anbau, Hofraum und Hausgarten, b) Stall, 1935 Abbruch.
40
Bezeichnung/Adresse: Südlich der Bahnhofstraße,
Bes./Eig.: 1928: Oswald Matthes, Kernmacher, und Ehefrau Martha, geb. Graumann in Berlin-Tegel,
Geb.best.: 1928: Neubau Laube.
Bezeichnung/Adresse: Nördlich der Bahnhofstraße,
Bes./Eig.: 1928: Auguste Hähnel, geb. Schulz, verwitwete Händlerin in Berlin, später NO 18,
1931: Wilhelm Kattner, Arbeiter in Berlin O 17,
Geb.best.: 1928: Neubau Laube, 1930 Neubau.
Bezeichnung/Adresse: Bahnhofstraße,
Bes./Eig.: 1929: August Lenz, Fabrikarbeiter, Dorfstraße 7, später: Bahnhofstraße,
Geb.best.: 1929: a) Neubau Wohnhaus mit abgesondertem Abort, Hofraum und Hausgarten, b) 1931
Neubau Waschküche.
Bezeichnung/Adresse: Bahnhofstraße,
Bes./Eig.: 1929: Bruno Hahn, Kaufmann in Berlin-Spandau, ca. 1930: Nieder Neuendorf,
Bahnhofstraße, 1937: und Ehefrau Anna, geb. Hulsch, 1938: geschiedene Frau,
Geb.best.: 1929 Neubauten: a) Schuppen, b) Garage, c) 1930 Neubau Wohnhaus mit Hofraum und
Hausgarten, 1934 Anbau.
Bezeichnung/Adresse: Nördlich der Bahnhofstraße,
Bes./Eig.: 1929: Otto Kempf, Werkmeister, und Ehefrau Ella, geb. Didjurgeit in Berlin NW 52, 1951:
Nieder Neuendorf,
Geb.best.: 1929: Neubau Laube.
Bezeichnung/Adresse: Bahnhofsweg,
Bes./Eig.: 1934: Friedrich Eising, Rentner, Bahnhofsweg,
Grundeigentümer: Albert Franke, Zimmerpolier,
Geb.best.: 1934: Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten.
Bezeichnung/Adresse: Nieder Neuendorf, Kleingartensiedlung, Siedlung Nr. 8, später: Weg 1,
Bes./Eig.: 1934: Otto Lau, Arbeiter in Nieder Neuendorf, Kleingartensiedlung 1932, später: Gustav
Radke, Fräser in Hennigsdorf, Adolf-Hitler-Straße 7, 1941: und Ehefrau Luise, geb. Rennebach in
Nieder Neuendorf, Siedlung Gartenverein 32,
Grundeigentümer: Landgemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1934: a) Neubau Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, 1939 Anbau, b) 1939 Neubau
Stall mit Abort.
Bezeichnung/Adresse: Kleingartensiedlung am Güterbahnhof, Parzelle 1, später: Weg 2,
Bes./Eig.: 1934: Arthur Krause, Maurer in Nieder Neuendorf, Erwerbl. Siedlung am Bahnhof, später:
Siedlung Gartenverein 32,
Grundeigentümer: Landgemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1934: Neubau Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten.
Bezeichnung/Adresse: Kleingartensiedlung am Güterbahnhof, Parzelle 2, später: Weg 2,
Bes./Eig.: 1934: Hermann Storbeck, Schlosser in Nieder Neuendorf, Kleingartensiedlung, 1941: und
Ehefrau Hilde, geb. Krause, Siedlung Gartenverein 32,
Grundeigentümer: Landgemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1934: Neubau Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten.
41
Bezeichnung/Adresse: Kleingartensiedlung am Güterbahnhof, Parzelle 39, später: Weg 6,
Bes./Eig.: 19: Albin Schlegelmilch, Porzellandreher in Nieder Neuendorf, Kleingartenverein, 1940:
Paul Siegel, Maschinenbauer, und Ehefrau Gertrud, geb. Hanke,
Grundeigentümer: Landgemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1934: Neubau Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten.
Bezeichnung/Adresse: Straße östlich des Bahnhofes Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 19: Amanda Puhlmann, verehelichte Wolff in Nieder Neuendorf,
Geb.best.: 1934: Neubau Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten.
Bezeichnung/Adresse: Erwerbl. Siedlung, Kleinpachtgelände, Siedlungsnummer 4, später: Weg 2,
Bes./Eig.: 19: Karl Kernicke, Schuhmacher in Nieder Neuendorf, Feldweg, Am Bahnhof, später: und
Ehefrau Luise, geb. Wortmann, Nieder Neuendorf, Siedlung Gartenverein 32, Nr. 4, 1943: Kasimir
Kernicke, Arbeiter,
Grundeigentümer: Landgemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1934 Neubau: a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, b) Schuppen.
Bezeichnung/Adresse: Kleingartenpachtgelände Siedlungsnummer 10, später: Weg 1,
Bes./Eig.: 1934: Herbert Krause, Schlosser in Nieder Neuendorf, Schlosser in Nieder Neuendorf,
Kleingartenpachtgelände Nr. 10, ca. 1941: und Ehefrau Charlotte, geb. Petran, Siedlung Gartenverein
Nr. 32,
Grundeigentümer: Landgemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1934: Neubau Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten.
Bezeichnung/Adresse: Siedlung nördlich des Bahnhofes Nieder Neuendorf, später: Weg 3,
Ecke Weg 4,
Bes./Eig.: 1934: Alwin Brösicke, Zementierer in Nieder Neuendorf, ca. 1941: Arbeiter, und Ehefrau
Martha, geb. Höpfner, Siedlung Gartenverein 32,
Grundeigentümer: Landgemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1934: Neubau Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, 1939: Anbau.
Bezeichnung/Adresse: Siedlung nördlich des Bahnhofes Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1934: Artur Schmidt, Elektromonteur in Nieder Neuendorf, Gartenverein 1932, Siedlung
Nr. 45, 1940: Georg Plonka, Schlosser, und Ehefrau Hedwig, geb. Matzke, Siedlung Gartenverein 32,
Grundeigentümer: Landgemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1934: a) Neubau Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, b) Stall.
Bezeichnung/Adresse: Siedlung nördlich des Bahnhofes Nieder Neuendorf, später: Weg 6,
Ecke Weg 3,
Bes./Eig.: 1934: Viktor Wojczyk, Pförtner in Nieder Neuendorf, Feldweg, ca. 1941: Arbeiter, und
Ehefrau Helene, geb. Pollok in Nieder Neuendorf, Siedlung Gartenverein 32, [1938: Tabakwaren],
Grundeigentümer: Landgemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1934: Neubau Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten.
Bezeichnung/Adresse: nördlich der Bahnhofstraße,
Bes./Eig.: 1934: Emil Theophil, Dreher in Nieder Neuendorf, später: nördlich der Bahnhofstraße,
Geb.best.: 1934: Neubau a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, b) 1937 Neubau Waschküche
und Stall.
Bezeichnung/Adresse: Weg westlich der Kleinbahn,
Bes./Eig.: 1934: Wilhelm Behrendt, Dreher in Nieder Neuendorf, Bahnhofstraße,
Grundeigentümer: Franz Schwarz, Arbeiter,
Geb.best.: 1934: Neubau Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, 1939 Anbau.
42
Bezeichnung/Adresse: Weg westlich der Kleinbahn, zwischen Eisenbahn und Staatsforst,
Bes./Eig.: 1934: Emma Rach, unverehelichte Arbeiterin in Nieder Neuendorf, an der Haltestelle Am
Forsthaus,
Grundeigentümer: Ernst Rach, Arbeiter in Nieder Neuendorf, Bahnhofstraße 4,
Geb.best.: 1934: Neubau Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten.
Bezeichnung/Adresse: Nördlich der Bahnhofstraße,
Bes./Eig.: 1935: Thomas Wissiorek, später Wisiorek, Schneidermeister [1938: Damenschneider], und
Ehefrau Erna, geb. Szepaniak, in Nieder Neuendorf, Nördlich der Bahnhofstraße, 1951: BerlinWaidmannslust, Düsterhauptstraße 3,
Geb.best.: 1935: Neubau Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten.
Bezeichnung/Adresse: Kleingartensiedlung am Güterbahnhof, Siedlung Nr. 2,
Bes./Eig.: 1935: Paul Krolowski, Maschinenschlosser, Adolf-Hitler-Straße 15,
Grundeigentümer: Landgemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1935: Neubau a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, b) Schuppen.
Bezeichnung/Adresse: Zwischen Eisenbahn und Staatsforst,
Bes./Eig.: 1935: Gustav Kaiser, Invalide in Nieder Neuendorf,
Grundeigentümer: Bernhard Mechlinski, Kellner, und Ehefrau Helene Klara, geb. Schlegelmilch, in
Berlin O 34,
Geb.best.: 1935: Neubau Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten.
Bezeichnung/Adresse: Nieder Neuendorf, Kleingartensiedlung Nr. 27, später: Weg 5,
Bes./Eig.: 1936: Bernhard Appel, Ingenieur, Am Güterbahnhof, Kleingartensiedlung Nr. 27, 1941:
und Ehefrau Cäcilie, geb. Grenda, Nieder Neuendorf, Siedlung Gartenverein 32, 1949: Eigentum des
Volkes, 1949: und Cäcilie Appel, geb. Grenda, 1950: Rechtsträger: Vereinigung der gegenseitigen
Bauernhilfe, Länderverband Brandenburg, Potsdam, Mangerstraße 48, 1950: Rat der Gemeinde,
Grundeigentümer: Gemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1936: Neubau Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten.
Bezeichnung/Adresse: Bahnhofstraße,
Bes./Eig.: 1937: Heinrich Keller, Werkmeister in Nieder Neuendorf, Bahnhofstraße, 1930: Witwe
Minna, geb. Gronenberg,
Geb.best.: 1937: Neubau Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten.
[Grabstein auf dem Kirchhof: Heinrich Keller, Werkmeister, * 22.4.1875, † 30.4.1937, Walter Keller,
* 22.2.1913 Berlin, † 24.7.1947 KZ Buchenwald (richtig: sowj. Speziallager Buchenwald)]
[Frage: Wer kann Informationen zu Walter Keller geben?]
Bezeichnung/Adresse: Nieder Neuendorf, Bahnhofstraße,
Bes./Eig.: 1938: Helmut Tornow, Zimmerer, Bahnhofstraße,
Geb.best.: 1938: Neubau a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, b) Abort und Stall.
Bezeichnung/Adresse: Kleingartensiedlung, Weg 5,
Bes./Eig.: 1938: Max Mania, Maschinist in Nieder Neuendorf, 1952: und Ehefrau Helene, geb.
Didßen,
Grundeigentümer: Gemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1938: Neubau Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten.
Bezeichnung/Adresse: Nördlich der Bahnhofstraße,
Bes./Eig.: 1938: Alfred Büttner, Kaufmann in Berlin-Haselhorst,
Geb.best.: 1938: Neubau a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, b) Schuppen.
43
Bezeichnung/Adresse: Kleingartensiedlung 19, später: Weg 4, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1939: Fritz Mehls, in Nieder Neuendorf, Gartenverein 1932, Parzelle 16, 1952: Erna Mehls,
geb. Franke, (Bleistift:) Dahlienstraße 16,
Grundeigentümer: Gemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1939: Neubau Laube.
Bezeichnung/Adresse: Kleingartensiedlung 25, später: Weg 5 Ecke Weg 3, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1939: Johann Waterkamp, Fräser in Nieder Neuendorf, Oberjägerweg, 1941: und Ehefrau
Gertrud, geb. Ritter,
Grundeigentümer: Gemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1939: Neubau Geräteschuppen.
Bezeichnung/Adresse: Kleingartensiedlung, Siedlung Nr. 12, später: Weg 4, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1939: Gustav Ramme, Schlosser in Nieder Neuendorf, Dorfstraße 24, 1941: und Ehefrau
Hedwig, geb. Klein, (Bleistift:) 1943: Witwe, Siedlung am Bahnhof 12,
Grundeigentümer: Gemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1939: Neubau Schuppen.
Bezeichnung/Adresse: Am Güterbahnhof, Weg 6, Siedlung Nr. 44, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1940: Friedrich Rohrbach, Rentner, 1946: Hedwig Rohrbach, verw. Feiler, geb. Baum,
Verfügung v. 11.1.1954: Friedrich Rohrbach, Rentner,
Grundeigentümer: Gemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1940: Neubau Wohnhaus.
Bezeichnung/Adresse: Am Güterbahnhof, Weg 6, Siedlung Nr. 43, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1940: Karl Heyna (Heÿna), Arbeiter, 1942: (auch Haÿna geschrieben), Hermine Heyna, geb.
Puttosien, geschiedene Frau in Nieder Neuendorf, Siedlung Gartenverein 32, 1949: Rudolf Lehrach,
Kraftfahrer, und Ehefrau Petronella, geb. Pulinowski, Nieder Neuendorf, Dorfstraße 1,
Grundeigentümer: Gemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1940: Neubau Sommerhäuschen.
Bezeichnung/Adresse: Am Güterbahnhof, Weg 6, Siedlung Nr. 41, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1940: Otto Krause, Arbeiter, und Ehefrau Elsa, geb. Köppen, 1952: Wilhelm und Renate
Krause, geb. Höhl, in Nieder Neuendorf, (Bleistift:) Papenberge, Spandauer Landstraße,
Grundeigentümer: Gemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1940 Neubau: a) Wohnhaus, b) Stall.
Bezeichnung/Adresse: Am Güterbahnhof, Weg 6, Siedlung Nr. 34, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1940: Paul Trzebaitowski, Arbeiter, (Bleistift:) Gartenverein Nr. 34,
Grundeigentümer: Gemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1940: Neubau Laube.
Bezeichnung/Adresse: Am Güterbahnhof, Weg 6, Siedlung Nr. 33, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1940: Wintzente Kernike, Arbeiter, und Ehefrau Frieda, geb. Bernickel, (Bleistift:)
Gartenverein Nr. 33,
Grundeigentümer: Gemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1940 Neubau: a) Wohnhaus, b) Stall.
Bezeichnung/Adresse: Am Güterbahnhof, Weg 6, Siedlung Nr. 32, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1940: Walter Schubert, Maurer, und Ehefrau Luise, geb. Böhm, (Bleistift:) Gartenverein
Nr. 33,
Grundeigentümer: Gemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1940: Neubau Wohnhaus.
44
Bezeichnung/Adresse: Am Güterbahnhof, Weg 5, Siedlung Nr. 30, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1940: Erich Köppen, Zimmerer, und Ehefrau Anna, geb. Höhl, (Bleistift:) Berliner
Straße 17,
Grundeigentümer: Gemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1940 Neubau: Schuppen.
Bezeichnung/Adresse: Am Güterbahnhof, Weg 5, Siedlung Nr. 28, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1940: Heinrich Siebert, Arbeiter, 1941: Adolf-Hitler-Straße 14,
Grundeigentümer: Gemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1940 Neubau: a) Wohnhaus, b) Schuppen.
Bezeichnung/Adresse: Am Güterbahnhof, Weg 5, Siedlung Nr. 23, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1940: Friedrich Kutscher, Kesselschmied, und Ehefrau Berta, geb. Domeyer (Domeÿer),
(Bleistift:) Nieder Neuendorf, Bahnhofsstraße,
Grundeigentümer: Gemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1940 Neubau: Geräteschuppen.
Bezeichnung/Adresse: Am Güterbahnhof, Weg 5, Siedlung Nr. 22, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1940: Willi Roder, später: Roeder, Arbeiter, und Ehefrau Frieda, geb. Loff, Parkstraße 11,
Grundeigentümer: Gemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1940 Neubau: Schuppen.
Bezeichnung/Adresse: Am Güterbahnhof, Weg 5, Siedlung Nr. 18, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1940: Otto Pusch, Arbeiter, und Ehefrau Erna, geb. Ramme, (Bleistift:) Gartenverein
Nr. 18,
Grundeigentümer: Gemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1940 Neubau: a) Wohnhaus, b) Schuppen.
Bezeichnung/Adresse: Am Güterbahnhof, Weg 4, Siedlung Nr. 13, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1940: Harrÿ Dewitz, Handlungsgehilfe, und Ehefrau Gertrud, geb. Kukatz / Kuhatz,
1948: Gertrud Dewitz,
Grundeigentümer: Gemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1940 Neubau: Sommerhäuschen.
Bezeichnung/Adresse: Am Güterbahnhof, Weg 3, Ecke Weg 2, Siedlung Nr. 5, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1940: Friedrich Weber, Arbeiter, und Ehefrau Anna, geb. Bartel, (Bleistift:) Gartenverein
Nr. 5,
Grundeigentümer: Gemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1940 Neubau: Wohnhaus.
Bezeichnung/Adresse: Am Güterbahnhof, Weg 2, Siedlung Nr. 3, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1940: Herbert Krolowski, Elektroschweißer, und Ehefrau Margarete, geb. Ihnenfeldt,
(Bleistift:) Gartenverein Nr. 3,
Grundeigentümer: Gemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1940 Neubau: Wohnhaus.
Bezeichnung/Adresse: Am Güterbahnhof, Weg 1, Siedlung Nr. 7, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1940: Ernst Manthey (Mantheÿ), Arbeiter, und Ehefrau Hulda, geb. Schumann, (Bleistift:)
Gartenverein Parz. 7, 1952: Hulda Novakowski, geb. Schumann, und Miteigentümer,
Grundeigentümer: Gemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1940 Neubau: Wohnhaus.
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Bezeichnung/Adresse: Am Güterbahnhof, Weg 1, Ecke Weg 3, Siedlung Nr. 26, Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1940: Otto Schwanz, Maschinist, und Ehefrau Wilhelmine, geb. Rückert, (Bleistift:)
Gartenverein Nr. 32,
Grundeigentümer: Gemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1940 Neubau: Wohnhaus.
Bezeichnung/Adresse: An der Eisenbahn von Bötzow nach Spandau,
Bes./Eig.: 1940: Gemeinde Hennigsdorf,
Geb.best.: 1935: Neubau Schulgebäude. [Herbert-Norkus-Schule],
Bezeichnung/Adresse: Nördlich der Bahnhofstraße (Bahnhofsweg), Nieder Neuendorf,
Bes./Eig.: 1941: Willi Unger, Lehrer, Bahnhofsweg,
Geb.best.: 1941: Neubau Wohnhaus.
Bezeichnung/Adresse: Weg 5,
Bes./Eig.: 1941: Franz Stäbe, Arbeiter, und Ehefrau Helene, geb. Klann, in Nieder Neuendorf,
Dorfstraße,
Geb.best.: 1941 Neubau: Wohnhaus.
46
D: Industrie
AEG / nördlich des Dorfes (Gemarkung Nieder Neuendorf):
Bezeichnung/Adresse: Porzellanfabrik, Flugzeugfabrik,
Bes./Eig.: 1913: Allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft, Fabriken Hennigsdorf,
1929: Aktiengesellschaft in Berlin, Friedrich-Karl-Ufer 2-4,
Grundeigentümer: Hennigsdorfer Terrain- und Hafengesellschaft m. b. H. in Berlin,
Geb.best.: a) 1913: Porzellanfabrik (teilweise),
b) Wiegehäuschen,
1916 c) bis o) Neubau:
c) Flugzeugfabrikgebäude (teilweise), 1917 Anbau, 1918 Anbau, 1919 Anbau, 1923 An- und
Aufbauten, (1923:) Lokomotivfabrik (teilweise) mit angebautem ... [nicht lesbar],
d), Schuppen 1, 1926 Abbruch,
e) Schuppen 2,
f) Schuppen 3, 1924 Abbruch,
g) Schuppen 4, 1923 Neubau Lager- und Werkstattgebäude beim Tor V,
h) Schuppen 5 (teilweise), 1924 Abbruch,
i) Schuppen 8, 1926 Abbruch,
k) Schuppen 9, 1926 Abbruch,
l) Schuppen 10, 1924 Abbruch,
m) Schuppen 11, 1924 Abbruch,
n) Schuppen 13,
o) Torgebäude,
p) 1917 Neubau Lagerschuppen 14, 1926 Abbruch,
q) 1917 Neubau Lagerschuppen 15, 1926 Abbruch,
r) 1917 Neubau Schießgrube, 1926 Abbruch,
s) 1918 Neubau Lagerhalle für Flugzeuge mit Betriebsbüro,
t) 1918 Neubau Lagerhalle für Flugzeuge mit Reparaturwerkstätte,
u) 1918 Neubau Lagerschuppen (bei den Verladehallen),
1919: Neubau v) bis ab),
v) Durchgang zwischen Flugzeugfabrik und Montagehalle,
w) Montagehalle mit Anbau,
x) Pförtnerhaus am Tor 4,
y) Krankenstationsgebäude,
z) Kesselhaus,
aa) Lagerschuppen am Güterschuppen,
ab) Güterschuppen an der Dampferbrücke,
ac) 1922 Holzhaus südlich,
ad) 1922: Stall,
ae) 1922 Holzhaus (nördlich),
af) 1922 Stall,
ah) 1923 Neubau Lagerhalle,
ai) 1923 Neubau Torgebäude am Tor V,
ak) (1924:) Lager- und Werkstattgebäude,
al) 1924 Neubau Lagerschuppen (westlich der Porzellanfabrik),
am) (1925:) Abstellschuppen,
1925 Abbruch,
an) Dachanbau an Montagehalle,
ao) Schuppen für Elektrokarrenbau, 1925 Abbruch,
ap) Unterkunftshaus,
aq) Übergabestation,
ar) Stallgebäude mit Wohnung, 1928 Umbau.
1929 ap), aq) und ar) von Rollennummer 33 nach hier übertragen, 1930 a), b) c), e), g), n), o), s) bis z)
und aa) bis ar) nach Rollennummer 203 übertragen.
47
Bezeichnung/Adresse: Neue Neuendorfstraße,
Bes./Eig.: 1924: Allgemeine Elektrizitätsgesellschaft, Lokomotivfabrik in Hennigsdorf, 1929:
Aktiengesellschaft in Berlin, Friedrich-Karl-Ufer 2-4,
Grundeigentümer: Hennigsdorfer Terrain- und Hafengesellschaft m. b. H. in Berlin, Friedrich-KarlUfer 2/4,
Geb.best.: 1924: a) Neubau Pförtnerhaus am Eisenbahntor an der neuen Neuendorfstraße,
b) Neubau Pförtnerhäuschen,
aa) Lagerschuppen 123,
c) Friedens-Pulvermagazin,
ab) Lagerschuppen 124,
d) Friedenszündungsmagazin,
ac) Lagerschuppen 125,
e) Friedengeschoßmagazin,
ad) Lagerschuppen 126,
f) Materialienschuppen Nr. 4 mit Anbau,
ae) Lagerschuppen 127,
g) Arbeitsschuppen Nr. 2,
af) Lagerschuppen 128,
h) Friedenspatronenmagazin Nr. 2,
ag) Arbeitsschuppen K,
i) Schleppdach 3,
ah) Zündungsmagazin 6,
k) Schuppen 4,
ai) Munitionsschuppen 5,
l) Schuppen 7,
ak) Munitionsschuppen 6,
m) Schuppen 8,
al) Schuppen,
n) Schleppdach 1,
am) Lagerschuppen für Holzwolle,
o) Abortgebäude 5,
an) Holzschuppen M 127,
p) Abortgebäude 1,
ao) Lagerschuppen M 77,
q) Arbeitsschuppen IIa,
ap) Waschraum mit Garderobe,
r) Schleppdach E,
aq) Lackiererei,
s) Schleppdach 1,
ar) Werkstatt,
t) Schleppdach 2,
as) Werkstatt,
u) Lagerschuppen 16,
at) Verwaltungsgebäude,
v) Lagerschuppen 17,
au) Stall und Werkstattraum,
w) Lagerschuppen 18,
av) Pferdestall,
x) Lagerschuppen für Zündungen,
aw) Lagerraum,
y) Lagerschuppen für Zündungen,
ax) Schlauchtrockenturm.
z) Geschäftszimmerbaracke,
1929 c bis z und aa bis ax von Rollennummer 14 hierher übertragen. 1930 a bis z und aa bis ax nach
Rollennummer 203 übertragen.
Bezeichnung/Adresse: Westlich der Hennigsdorfer Chaussee,
Bes./Eig.: 1914: Allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft, Fabriken Hennigsdorf,
Grundeigentümer: Hennigsdorfer Terrain- und Hafengesellschaft m. b. H.,
Geb.best.: 1914: a) Unterkunftshaus, b) 1917 Neubau Übergabestation, c) 1919 Neubau Stallgebäude
mit Wohnung, 1929 nach Rollennummer 32 übertragen.
Bezeichnung/Adresse: Lackfabrik, Öltuchfabrik, Porzellanfabrik, Lokomotivfabrik,
Bes./Eig.: Allgemeine Elektrizitätsgesellschaft, Bauabteilung Hennigsdorf,
Grundeigentümer: Hennigsdorfer Terrain- und Hafengesellschaft m. b. H in Berlin,
Geb.best.: a) Kesselhaus, 1915 Anbau, 1917 Anbau,
b) Lackfabrik,
c) Öltuchfabrik,
d) Porzellanfabrik, teilweise, 1913 Anbau,
e) Lagerschuppen, teilweise, 1913 Neubau Heizapparatefabrik, 1914 Anbau, 1917 Anbau,
f) 1913 Neubau Lagerschuppen aus Holz,
g) 1914 Neubau Bootshaus,
h) 1915 Neubau Lokomotivfabrik mit Hofraum (Nieder Neuendorfer Ausbau),
i) 1915 Neubau Generatorhaus,
m) Schuppen 5, teilweise,
1916 k) bis p) Neubau:
n) Schuppen 6,
k) Lagerschuppen (östlich der Lokomotivfabrik),
o) Schuppen 7,
l) Transformatorenhaus,
p) Schuppen.
1918 geht ganze Rollennummer zum Gemeindebezirk Hennigsdorf über!
48
Noch nördlich des Dorfes:
Bezeichnung/Adresse: Chaussee nach Hennigsdorf, später: Dorfstraße,
Bes./Eig.: 1921: Philipp Holzmann Aktiengesellschaft in Frankfurt a. M., 1948: Eigentum des Volkes,
Geb.best.: 1921 a bis d Neubauten: a) Wohnhaus mit Hofraum,
b) Bureaugebäude, 1922 Anbau (Bureaubaracke),
c) Halle für Maschinen, 1928 Anbau (Lokomotivschuppen), 1939 Abbrüche,
d) Reparaturwerkstatt,
1922 e bis m Neubauten:
e) Stellmacherei,
f) Abort, 1934 Abbruch,
g) Wohnhaus, rechts von der Chaussee, 1934 Abbruch,
h) Lagerschuppen, 1939 Abbrüche,
i) Lagerschuppen, 1934 Abbruch,
k) Aufenthaltsraum für Arbeiter, 1931 Abbruch und Wiederaufbau Arbeiterbaracke,
l) Wohnhaus, an der Chaussee, 1924 Anbau,
m) Erdkeller, 1934 Abbruch,
n) 1923 Neubau Metallgießerei,
o) Waschküche, 1934 Anbau,
p) 1924 Neubau Abort, 1934 Abbruch,
q) 1924 Neubau Lagerschuppen, 1939 Abbrüche,
r) 1924 Neubau Arbeiteraufenthaltsraum, 1942 Abbruch,
1925 s bis x Neubauten:
s) Bureau und Magazin,
t) Offener Schuppen, 1934 Anbau Schuppen,
u) Sägewerk,
v) Abort, 1934 Abbruch,
w) Materialschuppen,
x) Abort,
y) 1926 Neubau Wohnhaus,
z) 1926 Neubau Werkstattanbau am Sägewerk,
aa) 1928 Neubau Unterkunftsbaracke A,
ab) 1928 Neubau Unterkunftsbaracke B,
ac) 1928 Neubau Lagerschuppen, 1934 teilweise Abbruch,
ad) 1929 Hobelwerk,
ae) 1929 Holztrockenanlage und Kesselhaus,
af) 1931 Neubau Bureaugebäude,
1934 ag bis am Neubauten:
ag) Lagerschuppen für das Sägewerk,
ah) Abort,
ai) Abort,
ak) Ölkeller,
al) Lagerschuppen,
at) Ersatzteillager, au) Kohlenlager mit
am) Windenschuppen,
Waschraum und Aborten,
1937 an bis ap Neubauten:
av) Stellmacherei,
an) Eisenlager am Tor III,
aw) Lagerschuppen für Edelhölzer,
ao) Liegeschuppen (südlich),
ax) Kranfalle,
ap) Liegeschuppen (nördlich),
ay) Wagenhalle,
aq) 1939 Neubau Gefolgschaftsraum,
az) Lokomotivschuppen,
1939 Neubauten ar bis bb:
ba) Biegeschuppen,
ar) Montage- und Werkstatthalle,
bb) Rundeisenlager,
as) Schalt- und Pumphaus,
bc) 1942 Neubau Arbeiterbaracke.
49
Bezeichnung/Adresse: An der Chaussee von Spandau nach Hennigsdorf,
Bes./Eig.: 1929: Gesellschaft für den Bau von Untergrundbahnen m. b. H., 1948: Eigentum des Volkes,
Grundeigentümer: Philipp Holzmann Aktiengesellschaft in Frankfurt (Main),
Geb.best.: 1929: Neubau Lagerschuppen.
AEG-Flugplatz / südlich des Dorfes:
Bezeichnung/Adresse: Flugplatz im Teufelsbruch, (Spandauer Laßzinswiesen),
Bes./Eig.: Allgemeine Elektrizitätsgesellschaft in Berlin,
Grundeigentümer: Dr. Martin Cohn / 1921: Namensänderung: Carbe, Rechtsanwalt, und 4 Miterben,
Geb.best.: a) Flugzeugschuppen, 1915 Abbrand und Wiederaufbau, 1923 Abbruch,
b) 1914 Neubau Offiziersunterkunftshaus, 1922 Abbruch,
c) 1916 Neubau Flugzeugschuppen Nr. 4, 1923 Abbruch,
d) 1916 Neubau Flugzeugschuppen Nr. 2, 1921 Abbruch,
e) 1916 Neubau Flugzeugschuppen Nr. 3, 1921 Abbruch,
f) 1916 Neubau Flugzeugschuppen Nr. 5, 1917 Abbruch,
g) 1916 Neubau Motorhäuschen, 1923 Abbruch,
1917 h) bis v) Neubauten:
h) Abort, 1923 Abbruch,
i) Flugzeugschuppen (zwischen Buchstabe e und d), 1921 Abbruch,
k) Unterkunftshäuschen, 1922 Abbruch,
l) Benzinlager, 1923 Abbruch,
m) Flugzeugschuppen Nr. 5, 1921 Abbruch,
n) Flugzeugschuppen Nr. 12 mit Abstellschuppen, 1923 Abbruch,
o) Wohnbaracke I, 1922 Abbruch,
p) Flugzeugschuppen Nr. 15, 1923 Abbruch,
q) Motorprüfschuppen, 1923 Abbruch,
r) Pumpenhaus, 1923 Abbruch,
s) Abortanlage, 1923 Abbruch,
t) Transformatorenhäuschen, 1923 Abbruch,
u) Holzschuppen, 1923 Abbruch,
v) Unterrichtsgebäude, 1921 Abbruch,
w) 1918 Neubau Abstellschuppen, 1923 Abbruch,
x) 1920 Neubau Flugzeugschuppen (an Flugzeugschuppen Nr. 15), 1923 Abbruch.
[siehe auch: Getrudenhof, unten]
Noch südlich des Dorfes:
Bezeichnung/Adresse: Papenberge Ausbau,
Bes./Eig.: 1919: Habermann und Guckes (Zusatz, 1931:) -Liebold, in Berlin, Linkstraße 11, 1921:
Aktiengesellschaft in Kiel, Zweigniederlassung Berlin, Tempelhofer Ufer 14, später: Nollendorfstraße
28, 1948: Eigentum des Volkes, 1950: Rechtsträger: Vereinigung volkseigener Betriebe (Z), BauUnion-Ost in Berlin b2, Bischofstraße 8,
Grundeigentümer: Theodor Schauenburg, Ingenieur in Berlin-Tegel, 1921: Osthavelland TerrainAktiengesellschaft zu Berlin, Charlottenstraße 60,
Geb.best.: 1917: a) Pförtnerhaus, b) Abortgebäude, 1928 Abbruch,
c) Werkstattgebäude, 1919: Neubau Bude, 1920 Abbruch, e) 1920 Neubau Magazin,
f) 1921 Neubau Schuppen an der Spandauer Landstraße, 1923 Abbruch und Wiederaufbau,
1926 Anbau Magazin,
g) 1921 Neubau Sägereischuppen, 1928 Abbruch, h) 1922 Neubau Lagerschuppen, 1928 Abbruch,
i) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, k) Stall mit Abort,
l) Lokomotivlagerschuppen, 1928 Abbruch, m) 1925 Neubau Werkstattgebäude,
n) 1926 Neubau Sägeschuppen, o) 1928 Neubau Abort.
1925 Buchstaben i, k und l von Rollennummer 44 hierher übertragen.
[Zu Theodor Schauenburg vgl. z. B.: http://www.frontflieger.de/3-s-f.html#schauenburgtheodor oder
http://johflug.de/pdf/Grabstellen_Flieger_April_2014.pdf ]
50
Bezeichnung/Adresse: Papenberge Ausbau,
Bes./Eig.: 1923: Habermann und Guckes, Aktiengesellschaft in Kiel, Zweigniederlassung in Berlin
SW 61, Tempelufer 14 [Tempelhofer Ufer 14],
Grundeigentümer: Osthavelland Terrain Aktiengesellschaft am Großschiffahrtsweg in Berlin W 8,
Charlottenstraße 55,
Geb.best.: 1923 Neubau: a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, b) Stall und Abort,
c) Lokomotivlagerschuppen. 1925 nach Rollennummer 22 übertragen.
51
Quellen:
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-
-
BATHE, Heinz: Soldbuch Nummer 617. 1992.
BRONKHORST, Johannes: Das Paradies Oberhavel. Geschichten aus der Geschichte Nieder
Neuendorf und einiges mehr. 2009.
DÜRKS, Dr. Wilhelm: Urkundliche Geschichte der Landgemeinde Hennigsdorf. 1931.
EUHAUSEN, Klaus: Der Kampf um Hennigsdorf. Materialien und Fakten zum Kapp-Putsch und
zu den Ereignissen im März 1920 in Hennigsdorf und Umgebung. 2013.
Online: http://euhausen-klaus.de/Euhausen_Maerz_1920_Hennigsdorf.pdf
EUHAUSEN, Klaus: Paul Schreier, Schönhorn 1880 – Leningrad 1937. 2011.
Online: http://euhausen-klaus.de/Euhausen_Paul_Schreier_Hennigsdorf.pdf
EUHAUSEN, Klaus: Wer die Jugend hat, hat die Zukunft. Hennigsdorfer Schulen und Lehrkräfte
in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts unter besonderer Berücksichtigung der höheren
Lehranstalt. Biografien und Anmerkungen zu Erziehung und Bildung in verschiedenen
Staatssystemen. 2014.
Online: http://www.euhausen-klaus.de/Euhausen_Hennigsdorf_Lehrer_20Jahrhundert.pdf
FRITSCH, Helmut: Emil Cohn. 2005.
FRITSCH, Helmut: Zwangsarbeit in Hennigsdorf. 2001.
KATASTERAMT ORANIENBURG, Gebäudebücher, verschiedene.
RICHTER, Peter: Flugplatz in Nieder Neuendorf. Hennigsdorf Magazin 2/1999.
RICHTER, Peter: General Ludendorff in Nieder Neuendorf. Hennigsdorf Magazin 3/1999.
STADT HENNIGSDORF / ROHNSTOCK BIOGRAFIEN: Hennigsdorfer Stadtgeschichte(n),
2011.
TEREN, Antonius: Nachtrag zu „Ein vergessener Flugplatz“. Hennigsdorf Magazin 3/1999.
Ein besonderer Dank geht an:
das Katasteramt Oranienburg,
die Kirchengemeinde Nieder Neuendorf,
Herrn Gerhard Puhlmann, Nieder Neuendorf.
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