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mieteinander – das Magazin der HOWOGE
www.howoge.de
mieteinander
Ausgabe 3 | 2014
Heimat Hochhaus
HOWOGE-Mieter erzählen,
wie Neu-Hohenschönhausen
vor 30 Jahren entstand
Mit Hund und Katze
Haustiere in der Wohnung:
die wichtigsten Fakten und
nützliche Tipps
Berlin
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Erste Neub
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der HOWOG
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Lieber nicht
wegwerfen
Lichtenberger Designerin macht aus
vermeintlichem Abfall praktische Produkte
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Kirstin Gebauer
Leiterin Unternehmenskommunikation und Marketing
Liebe Mieterinnen,
liebe Mieter,
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Rabatt
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Lichtenber
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Was ist los ...?
1. Lichtenberg 47 trifft auf Schöneiche, HOWOGE-Mieter kommen günstiger ins Stadion (siehe S. 18). 2. Im November
dürfen Kinder studieren: an der Lichtenberger Kinderuni (KUL), mit Vorlesungen zu fliegenden Kameras und Detektivarbeit.
3. Bei zwei DEL-Spielen der Eisbären in der O2 World können Mieterkinder hinter die Kulissen blicken (siehe S. 18). 4. Am
30. November öffnen die Berliner Weihnachtsmärkte. 5. Fotos von vergessenen Orten Berlins zeigt das Café „Je länger,
je lieber“ noch bis Ende 2014. 6. Am 21. November spielt das Berliner KammerOrchester nur für HOWOGE-Mieter.
Erstaunliches ist mit Dingen möglich, die wir
längst abgeschrieben haben. Sogar mit unserem
Abfall. Denn in den Tonnen landen oft wichtige
Rohstoffe. Auch bei der HOWOGE. Ein Beispiel:
Die Planen an unseren Baustellenzäunen – und
davon stehen gerade einige in Berlin – wurden
bisher entsorgt, sobald das Bauwerk fertig war.
Aber auch Plastik ist ein Rohstoff und sollte
weiterverwertet werden. In unserer Titelgeschichte zeigen wir Ihnen, wie das geht: Eine kleine
Werkstatt in Lichtenberg fertigt aus unseren alten
Planen neue Produkte, zum Beispiel praktische
Taschen und wetterfeste Bälle. Dazu geben wir
Ihnen Tipps, wie Sie zu Hause Abfall umweltfreundlich trennen. Wie umsichtig bei uns in den
vergangenen Jahren gewirtschaftet wurde, können
Sie in unserem Nachhaltigkeitsbericht 2013/2014
nachlesen, der ab sofort online verfügbar ist.
Nachhaltigkeit ist für uns ein zentrales Thema, es
betrifft jede Entscheidung in unserem Unternehmen. Wir setzen auf Lösungen, die Bestand haben
und uns allen zum Vorteil gereichen.
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Nachhaltig: Upcycling in Lichtenberg
Erste Hilfe: Mobbing in der Schule
Hohenschönhausen: Heimat seit 30 Jahren
Freizeittipps: Wandern in Lichtenberg
Das neue LOA-Kunstwerk: die Fakten
meinzuhause
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Ratgeber: Haustiere in der Mietwohnung
Mein Lieblingsrezept: Rote-Bete-Suppe
meinehowoge
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Fast fertig: Neubauprojekte der HOWOGE
Im Interview: Bausenator Michael Müller
Wussten Sie schon …? Aktuelles und Tipps
Gewerbemieter im Porträt
meinberlin
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Auf einen Blick: Veranstaltungskalender
Schon gehört ...? Interessantes aus Berlin
Raten und Gewinnen
S.08
Neu-Hohenschönhausen: Wie alles begann
Viel Spaß beim Lesen! Ihre
S.17
Catering: Der Thüringer aus Apolda
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Zu schön zum
Wegwerfen
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[email protected]
Aus einer alten HOWOGE-Baustellenplane macht Designerin Mareike Hadeler
Spielzeug. Nur eine von vielen guten Ideen für nachhaltiges Wirtschaften.
M
areike Hadeler sitzt im
Schneidersitz auf dem
Boden ihres Ladens
„Hoppla Charlotte“, in
der Hand hält sie eine
große Schere, auch
Ledernadel und Garnrollen liegen bereit.
Nur der „Stoffballen“ wirkt ungewöhnlich:
Es ist eine gebrauchte Plastikplane. Früher
diente diese als Werbefläche und informierte Passanten über die HOWOGE-Baustelle
an der Treskowallee. Eigentlich landen die
meterlangen Folien im Müll, doch hier
in der Alfredstraße verwandeln sie sich
eröffnete die gebürtige Lübeckerin 2011 ein
Designbüro in Alt-Lichtenberg. Seit März
dieses Jahres betreibt sie dort auch einen
Laden für faire Öko-Mode. Berlin ist längst
ein Labor für zukunftsfähiges Wirtschaften.
Das Tourismus-Portal „Visit Berlin“ listet
24 Modelabels, die aus Alt Neu machen.
Die Köpenicker Firma „ReUse“ bringt zum
Beispiel alte Computer wieder zum Laufen.
Das Wort Nachhaltigkeit fällt dabei oft.
„Der Begriff kommt aus der Forstwirtschaft“, erklärt Mareike Hadeler. „Übertragen auf das Industriedesign bedeutet er,
schon bei der Entwicklung darauf zu achten,
dass eine Weiterverwendung
des Produkts oder zumindest
der Materialen gewährleistet
ist.“ Der Klassiker: ein Senfglas. Das könne man ohne
Bearbeitung und Transport
als Trinkglas weiterverwenden. Um diese zukunftsweisende Wirtschaftsform voranzubringen, hat
Mareike Hadeler das Sustainable Design
Center mitgegründet.
Bei Nahrung und Kleidung gehört die
nachhaltige Produktion schon zum Alltag,
„denn da geht es um Dinge, die dem Menschen ganz nahe kommen“, sagt Mareike
Hadeler. Die meisten besitzen längst ein
Gespür für Nachhaltigkeit,
was auch der Nachbar von
„Hoppla Charlotte“ zeigt:
Auf dem Fenstersims nebenan hat er Porzellangeschirr
abgestellt – zu verschenken. Als Hadeler zu nähen
beginnt, ist das Service noch
komplett, als sie abends aufräumt, haben alle Teile einen
neuen Besitzer gefunden.
»Der sportliche Look passt zu den
dynamischen Farben Blau und Weiß
der HOWOGE.«
in etwas Brauchbares. Wie wäre es mit
einer Tasche, die man sich auf den Rücken
schnallen kann? Den Planenstoff hat die
junge Designerin mit der Zickzack-Schere
ausgeschnitten. „Der sportliche Look
passt zu den dynamischen Farben Blau
und Weiß der HOWOGE“, erklärt Hadeler
ihre Kreation, „wie bei einem guten Foto
kommt es darauf an, einen spannenden
Ausschnitt zu wählen.“ Das weiße „H“ aus
dem HOWOGE-Schriftzug leuchtet etwas
versetzt auf dem Taschendeckel: „Dazu ein
roter Druckknopf als Farbklecks, damit es
nicht langweilig wird.“ Auch ein Schlüsselband und einen Mini-Fußball hat Hadeler
produziert. „Das bietet sich an, weil die
Plane wetterbeständig ist“, erklärt die
32-Jährige. Nach dem Studium in Maastricht
und an der Berliner Universität der Künste
Öse setzen – und fertig
ist die Schlüsseltasche:
Mareike Hadeler macht
aus Abfall neue Produkte
Zukunftsfähiges Wirtschaften
liegt der HOWOGE am Herzen.
Mehr dazu erfahren Sie in unserem
aktuellen Nachhaltigkeitsbericht
2013/2014. Er ist eben erschienen
und mit vielen weiteren Infos
erhältlich unter www.howoge.de/
unternehmen/nachhaltigkeit.
html.
Messe für Nachhaltigkeit
Der „Heldenmarkt“ ist eine Messe
für nachhaltiges Wirtschaften. So
erhalten Gäste im Repair-Café
Tipps, wie sie ihre Lieblingsstücke
reparieren können.
15./16. November, 10–18 Uhr,
Straße der Pariser Kommune 8,
www.heldenmarkt.de/berlin-2
Hoppla Charlotte
Mareike Hadeler verkauft in
ihrem Laden nachhaltig produzierte Kleidung.
Alfredstr. 4, Di–Sa 10–16 Uhr,
www.hopplacharlotte.de
Upcycling: alte Baustellen-Plane
wird wetterfeste Tragetasche
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nachhaltige
Aus Hänseleien
wird Mobbing,
wenn sich alle auf
einen einschießen
Rohstoffquellen
Aus unseren Mülltonnen gewinnen wir
wertvolle Rohstoffe, sofern wir sie richtig
trennen. Und so geht’s!
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ist: Wie verhält sich die Mehrheit? Lässt
sie Stänkerer gewähren?«
Erste Hilfe bei Mobbing in der Schule
„Mobbing – Schluss damit!“: Im Online-Chat können sich betroffene
Schüler bei Experten informieren und neuen Mut schöpfen.
01 Glas wie Flaschen in den Glas-Container. Bitte nicht: Trinkgläser, Scherben, Fenster, Spiegel. 02 Wertstoffe wie Verpackungen aus Plaste, Metall
und Mischmaterial in die orangefarbene oder gelbe Tonne. 03 Biogut wie
Essensreste oder Kaffeesatz in die braune Tonne. 04 Papier wie Zeitungen
und Kartons in die blaue Tonne. Kein beschichtetes Papier (Getränkekartons, Fotos), keine Taschentücher, kein Küchenkrepp. 05 Restmüll wie Fotos, Geschirr, Windeln in die graue Hausmülltonne. 06 Weihnachtsbäume
vors Haus. Abholtermine unter www.BSR.de oder (030) 7592 6670.
Weitere Infos auf www.trenntstadt-berlin.de.
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HOWOGE fährt mit Erdgas
Klimaschutz ist uns ein Anliegen. Deshalb
spart die HOWOGE weiter kräftig CO2
ein – mithilfe unserer modernen ErdgasFlotte. In Kooperation mit der GASAG
unterhält das Unternehmen mittlerweile
15 erdgasbetriebene Fahrzeuge vom Typ
Fiat Qubo. Mit den flotten Flitzern fahren
unter anderem Hausmeister und Kiezhelfer. Gegenüber Benzinern sparen die
Fahrzeuge pro Jahr insgesamt etwa fünf
»Jeder kann Opfer werden. Die Frage
Tonnen Kohlendioxid ein und erfüllen so
die Kohlendioxid-Effizienzklasse A. Klima
und Umwelt werden geschont. Auch
Tanken ist kein Problem: Berlin ist mit 21
Erdgas-Tankstellen und über 4 000
Fahrzeugen auch die Hauptstadt der
Erdgas-Mobilität. Neben den sanierten
Gebäuden ist der umweltfreundliche
Fuhrpark ein wichtiger Baustein für die
nachhaltige Klimabilanz der HOWOGE.
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ie Qual beginnt morgens im Schulbus. „Wie bist du denn angezogen?“,
ruft jemand dem elfjährigen Dennis
hinterher. „Kommen deine Kleider
aus dem Container?“ Über Monate
wird Dennis täglich von zwei Mitschülern tyrannisiert. Die Mitfahrer schweigen. Unterstützung
findet Dennis erst bei „Mobbing – Schluss
damit!“. Im Online-Chat schildert er seinen Fall
einem Pädagogen.
Jeden Donnerstag können dort Kinder
anonym Mobbing-Experten befragen und sich
Tipps einholen. Im Online-Forum tauschen sich
Gleichaltrige aus. Im September 2013 starteten
Kristine Kretschmer und Annette Bäßler ihr
Angebot. „In jeder Klasse gibt es ein oder zwei,
die stänkern wollen“, erklärt die Soziologin
Kristine Kretschmer die Mobbing-Mechanik.
Zum Opfer könne jeder werden. „Wir alle sind
an irgendeinem Punkt verletzlich. Die Frage
ist: Wie verhält sich die Mehrheit? Lassen sie
die Stänkerer gewähren?“ Erst wenn sich alle
dauerhaft auf ein Kind einschießen, dann wird
aus einer Hänselei unter Kindern Mobbing.
Dennis’ Kleidung ist nicht das Problem. „Kein
Kind wird gemobbt, wenn es gute Freunde hat
und sich wehren kann“, so Kretschmer. Aber
ohne Freunde wird es schwer. Dann schwindet
mit jedem Angriff das Selbstbewusstsein, das
Kind zieht sich zurück. „Allein kommt es da
nicht mehr raus“, betont Kretschmer, „da müssen Erwachsene helfen.“ Das Online-Angebot
sei lediglich eine Unterstützung: „Eingreifen
müssen Eltern und Lehrer.“ Der Kinder-Chat
ist jeden Donnerstag von 17 bis 19 Uhr unter
www.mobbing-schluss-damit.de verfügbar.
„Warum gibt es Mobbing?“
ist eine der erfolgreichsten Vorlesungen von KUL unterwegs,
dem mobilen Angebot der
Kinderuni Lichtenberg. Schulen
und Jugendeinrichtungen
können sie jederzeit buchen.
Das Angebot wurde von der
HOWOGE ins Leben gerufen.
www.kul-unterwegs.de
Kinderuni Lichtenberg (KUL)
Im November unterrichten
echte Professoren Nachwuchsforscher ab acht Jahre. Für
Eltern gibt es unter anderem
eine Vorlesung zum Rechtsschutz in Online-Netzwerken.
Alle Infos unter www.kinderunilichtenberg.de.
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Zusehen,
Fühlen sich seit drei
Jahrzehnten in NeuHohenschönhausen
wohl (v.l.nr.): Klaus
Beubler (60), Ute
Kästorf (56) und
Michael Hepold (64)
wie ein Viertel entsteht
Vor 30 Jahren herrschte Hochbetrieb im Stadtteil
Hohenschönhausen: In wenigen Jahren wurde ein
neues Viertel hochgezogen. Vier Mieter der ersten
Stunde schwelgen in Erinnerungen.
Erinnern Sie sich?
30 Jahre Neu-Hohenschönhausen
– das möchten wir mit einem
Sonderheft feiern. Haben Sie
Geschichten, Fotos, Erinnerungsstücke aus drei Jahrzehnten, die
Sie teilen möchten? Wir freuen
uns auf Ihre Einsendungen bis
zum 30. Januar 2015 unter dem
Stichwort „30 Jahre HSH“.
Kontakt: HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft, Unternehmenskommunikation und Marketing,
Ferdinand-Schultze-Str. 71,
13055 Berlin, (030) 5464 2401,
[email protected]
Aufrufft
Sonderhe
B
ehutsam breitet Michael Hepold
(64) einen vergilbten Bauplan auf
einem Tisch im Nachbarschaftshaus des Ostseeviertels aus.
Sofort beginnt eine Zeitreise in
die Vergangenheit. Neu-Hohenschönhausen im Sommer 1984: Baugruben
und Kräne, so weit das Auge reicht. Provisorische Teerpisten für Zementtransporter,
lehmige Böden und weite Rieselfelder. „Am
Mühlengrund waren schon einige Häuser
gebaut, aber sonst nirgends, es gab nur
Löcher“, berichtet Hepold. „Ich konnte geradeaus bis nach jwd gucken.“
Am nordöstlichen Rand Berlins entstand
eine riesige Siedlung, bis 1989 wuchsen
hier 35 000 moderne Wohnungen in den
Himmel. Vor 30 Jahren lief das ehrgeizige
Wohnungsbauprogramm der DDR auf Hochtouren: Marzahn war schon fast fertig, als
am 9. Februar 1984 in der Barther Straße der
Grundstein für das neue Hohenschönhausen
gelegt wurde.
„Innerhalb einer Woche stand ein
kompletter Block“, erinnert sich Michael
Hepold, der damals als erster Polizist für das
noch unfertige Ostseeviertel zuständig war.
So kam er zu seinem vergilbten Bauplan.
Mit grüner Farbe hat er nach und nach
eingezeichnet, welche der geplanten Häuser
fertiggestellt wurden. „Du konntest zugucken, wie das Viertel entsteht“, erinnert sich
Klaus Beubler. Der heute 60-Jährige bekam
mit seiner Frau und seinen zwei kleinen
Kindern 1982 eine Wohnung in der Ahrenshooper Straße zugewiesen. „So eine schöne
große Wohnung, das war ein Traum – mit
Heizung!“, schwärmt Beubler.
Fernwärme war damals keine Selbstverständlichkeit, Altbaustandard waren Ofenheizung und Außentoilette.
Der Komfort ist auch das Erste, woran
sich Ute Kästorf (56) erinnert. 1986 zog die
energische Frau mit den kurzen grauen
Haaren in die Zingster Straße. „Meine zwei
Kinder und ich hatten eine Dreizimmerwohnung mit Badewanne, die Tapete war
schon drin“, erzählt Kästorf. „Ich hatte hier
alles, was ich wollte, auf einem Fleck.“
Auch Karl-Heinz Schild hat seinen
Heimatstadtteil sehr familienfreundlich
erlebt. 1988 zogen er und seine Frau in den
Welsekiez. „In jedem Karree gab es einen
Kindergarten und eine Schule“, berichtet
der 69-Jährige im Gespräch mit mieteinander. Kein Kind musste auf dem Schulweg
große Verkehrsstraßen überqueren. Schon
Erstklässler konnten morgens allein aufbrechen. „Die Stadtplaner haben sich damals
viele Gedanken gemacht, wie sie den Menschen das Leben erleichtern könnten“, lobt
Karl-Heinz Schild.
Zur Erinnerung an das vergangene Vierteljahrhundert hat Schild mehrere Notizbüchlein mitgebracht, dicht beschrieben
und beklebt mit Zeitungsausschnitten. Der
Rentner ist gut vorbereitet und zeigt sich
beeindruckt von der sorgfältigen Planung
der Hohenschönhausener Infrastruktur.
„Wir hätten nie geglaubt, dass aus diesen
Baugruben mal ein gut funktionierender
Stadtbezirk wird“, erzählt Schild und lobt:
„Glücklicherweise hat die HOWOGE schon
seit 1996 durch eine umfassende Sanierung
die Zukunft des Wohngebietes gesichert.“
Ganz klar: Die Neu-Hohenschönhausener schätzen ihr Viertel. Die Bindung ist
auch deshalb so eng, weil sie bei der Entstehung in den 80er-Jahren mitgeholfen haben.
„Als Hausgemeinschaft haben wir viel
selbst gemacht“, berichtet Klaus Beubler:
Hobbykeller ausbauen, Innenhöfe begrünen,
Spielplätze anlegen. Als Vorsitzender seiner
damaligen Hausgemeinschaftsleitung half
Beubler dabei, diese „Subbotnik“ genannten
Arbeitseinsätze in der Freizeit abzustim-
men. „Das war ein schönes Arbeiten, weil
die Menschen zueinander gefunden haben“,
betont Beubler. Karl-Heinz Schild sieht noch
heute die Früchte seiner Arbeit: „Die Bäume
vor unserer Wohnung habe ich fast jeden
zweiten Tag gewässert.“ Das Wasser konnte
er aus einem Gemeinschaftshahn an der
Hauswand zapfen. „Damals waren die Bäume kleine Büschel, heute haben sie solche
Stämme“, sagt Schild und deutet mit seinen
Armen einen gewaltigen Durchmesser an.
Sein Lachen zeigt, dass er zufrieden ist mit
seinen Bäumen – und mit seinem Stadtteil.
»In der ersten Zeit bin ich
wegen der Baustellen mit
Gummistiefeln zum Einkaufen
gegangen.«
Ute Kästorf, Zingster Straße
30 Jahre HSH
Das 30-jährige Jubiläum von
Neu-Hohenschönhausen
ist bis 2015 Anlass für
Ausstellungen und Rundgänge,
fast alle ehrenamtlich organisiert. Weitere Infos auf
www.hohenschoenhausenkiezinfo.de
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Wanderurlaub
im eigenen Kiez
Herbstferien ohne Stress und Stau: drei Touren durch Lichtenberg und
seine wunderschöne Umgebung – für Spaziergänger, Radler und Skater.
Warum nicht mal in Lichtenberg wandern gehen? Zum
Beispiel in der Rummelsburger Bucht. Das beliebteste
Wasser-Naherholungsgebiet
des Bezirks bietet einen tollen
Ausblick auf andere Teile
Berlins
Die Rummelsburger Spreebucht ist das
beliebteste Wasser-Naherholungsgebiet der
Lichtenberger. Bester Startpunkt für eine
Tour: die Straßenbahnhaltestelle GustavHolzmann-Straße (Linie 21). Von dort geht es
zum Ufer und dann in Richtung Nordwesten
am Wasser entlang. Rechter Hand liegen die
ehemaligen Knabenwaisenhäuser aus den
1850er-Jahren. Am Hochseilgarten biegen Sie
in die Karlshorster Straße ab und dann in die
Pfarrstraße. Dort beginnt die Victoriastadt,
eine fast 150 Jahre alte Arbeitersiedlung.
Durch die Kaskelstraße gelangt man zum
Tuchollaplatz, wo das Museum Lichtenberg
dem historisch interessierten Wanderer die
Geschichte der Stadtregion vorstellt. Die
Türrschmidtstraße führt zum S-Bahnhof
Nöldnerplatz, dem Endpunkt dieser Tour.
Ein Freilichtmuseum der Architektur ist
Friedrichsfelde. Los geht es am gleichnamigen
U-Bahnhof. Die Zachertstraße führt zu
Pappel-, Ulmen- und Erlenhof mit ihren
markant gefärbten Fassaden. Wer nach links
in die Archenholdstraße einbiegt, erreicht
den monumentalen Sonnenhof – so stellten
sich die Architekten der Weimarer Republik eine
perfekte Wohnanlage vor. Auf dem Weg nach
Westen zum S-Bahnhof Nöldnerplatz bieten
sich weitere Städtebau-Schmuckstücke zur Besichtigung an, etwa die Max-Taut-Schule oder
die quaderförmigen Rupprechtblöcke, die ab
1925 im Bauhaus-Stil errichtet und 2006 von der
HOWOGE aufwendig restauriert wurden.
Dorfidylle und Skaterbahn Markante Hochhäuser, gemütliche Kieze – dafür ist Lichtenberg
bekannt. Doch der Bezirk hat auch seine grünen
Seiten. Malchow hat sich zum Beispiel seinen
dörflichen Charme bewahrt, der artenreiche
Malchower See liegt gleich nebenan. Von dort
geht es am Wartenberger Weg entlang durch
die grüne Natur zum Kirschgarten, ein Geschenk Japans zur Wiedervereinigung. Skater
schätzen die asphaltierte Ahornallee durch
die Wartenberger Feldmark. Wer diesen Weg
am Sportplatz verlässt, erreicht den Dorfkern
von Wartenberg mit seinen zahlreichen alten
Bauernhöfen. Radfahrer können die Tour noch
in Richtung Falkenberg fortsetzen.
Grüne Pfade durch Berlin
Neuauflage der erfolgreichen
„Übersichtskarte Berlin. Flanieren, Spazieren, Wandern“.
Sie führt Spaziergänger auf
20 grünen Hauptwegen zu
den schönsten Sehenswürdigkeiten und Ausflugslokalen:
Ab sofort im Buchhandel für
4,95 Euro (Piekart Verlag).
Online gibt es die Routen für
Handys und Navis auf
www.stadtentwicklung.
berlin.de unter dem Stichwort „20 Grüne Hauptwege“.
Weitere Spaziergänge durch
Lichtenberg finden Sie auf der
Website www.berlin-fuerentdecker.de.
LOA-Kunstwerk: die Fakten
01 In nur vier Wochen haben die Künstler James Bullough und Addison Karl (kurz: JBAK) ihr Riesenkunstwerk fertiggestellt.
02 Um in 32 Metern Höhe arbeiten zu können, nutzten die beiden eine Hebebühne. 03 Jay Agana schoss das Motiv, das dem
Gemälde zugrunde liegt. Der Fotograf stammt von den Philippinen. 04 Vorab erstellten JBAK eine Testversion ihres Gemäldes
auf klassischer Leinwand. 05 Das Kunstwerk ist exakt 15 Meter breit und 32,37 Meter hoch. 06 In mehreren Kreativ-Workshops durften Schüler unter Anleitung der Jugendkunstschule Lichtenberg eigene Gemälde sprayen.
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M
Ein wichtiger Grundsatz
für Tierfreunde: Bitte die
Nachbarn nicht stören!
Nette Nachbarn
auf vier Pfoten
Darf ich in der Wohnung ein Haustier halten?
Einige Tipps für Herrchen und Frauchen.
Guter Rat für Mensch & Tier
Ich bleibe draußen
Viele Tiere gehören nicht in die Wohnung,
etwa Großpapageien, die ohrenbetäubend
schreien. Exoten wie Leguane leiden in einer
artfremden Umgebung. Gleiches gilt für
heimische Wildtiere. Wer ein verletztes findet,
sollte das Tierheim informieren.
ehr als 60 Katzen in einer
Zweiraumwohnung? Klingt nach
Rekord, ist aber kein Einzelfall.
Im vergangenen Sommer kamen
90 Katzen auf einen Schlag ins
Tierheim Berlin. Die Polizei hatte sie in zwei Wohnungen entdeckt und in professionelle Obhut
gegeben. Zum Glück sind die meisten Tierhalter
verantwortungsbewusst und begnügen sich mit
einem Vierbeiner. Wer die Grundregeln beachtet
und Rücksicht auf die Nachbarn nimmt, schafft
ein gutes Zusammenleben von Mensch und Tier.
Wichtig: Tierliebhaber sollten vorab unbedingt den Vermieter kontaktieren. Die HOWOGE
prüft jede Anfrage individuell. Grundsätzlich
verboten ist nur die Haltung von sogenannten
Kampfhunden. Aber auch bei friedlichen Arten
gilt: Vor der Anschaffung eines Haustiers muss
der Vermieter schriftlich einwilligen – und kann
die Erlaubnis von der artgerechten Haltung
abhängig machen. Denn nicht jedes Tier eignet
sich für eine Mietwohnung. Der wichtigste
Grundsatz: Nachbarn dürfen nicht gestört
werden. Bei kleineren Mitbewohnern wie zum
Beispiel Kaninchen ist das meist kein Problem.
Schwierig wird es, wenn sich die kleinen oder
großen Untermieter in den Nachbarwohnungen
bemerkbar machen, etwa mit lautem Bellen.
Kein Hund muss für immer schweigen – aber
ein gutes Zusammenspiel von Herrchen und
Hund, trainiert etwa in der Hundeschule,
verhindert nervöses Dauerkläffen. In Treppenhäusern und Aufzügen ist besondere Rücksicht
angebracht, denn viele Menschen fürchten sich
vor Hunden. Bello muss hier an die Leine. Für
draußen gilt: Bitte Hinterlassenschaften entsorgen (Plastiktütenspender unter www.
stadtundhund.de). Bei Fragen zur Haltung
und Pflege berät das Tierheim Berlin. Dessen
Team kennt sich bestens aus, denn neben den
erwähnten Katzen leben dort derzeit rund 1 600
Haustiere. Die Rekordzahl erinnert daran: Der
Kauf eines Tieres sollte gut überlegt sein.
Leinen los!
In Berlin gibt es derzeit 32 Hundeauslaufgebiete. Hier können die Vierbeiner
ungestört toben. Eine Liste dieser
Plätze und viele weitere Infos stehen
im „HOWOGE-Tierratgeber“. Den kann
man sich im Download-Center auf
www.howoge.de im Bereich „Unternehmen“ kostenlos herunterladen.
Starke Rübe für den Herbst
Lecker, farbenfroh und eine echte Vitaminbombe für den Herbst:
die Rote-Bete-Suppe von HOWOGE-Mieterin Evelyn Wacker.
Im Gemüsegarten
kommt Evelyn
Wacker (64) auf
gute Kochideen
Evelyn Wackers
Rote-Bete-Suppe
E
velyn Wacker wohnt mitten in Neu-Hohenschönhausen und trotzdem
nah genug an Mutter Natur – hier findet sie Anregungen für tolle Rezeptideen. Gleich ums Eck in Wartenberg baut ein Verein Gemüse an.
Gegen eine kleine Spende dürfen die Nachbarn miternten. „Dort habe
ich schon voriges Jahr Rote Bete entdeckt“, berichtet Evelyn Wacker.
Und so kam die 64-Jährige auf ihr neues Lieblingsgericht Rote-Bete-Suppe.
„Viele kennen sie nur eingelegt und wissen gar nicht, was man aus der frischen
Knolle alles machen kann“, sagt die eifrige Köchin. Erntet man sie so frisch wie
in Wartenberg, kann man sogar Laub und Stiele dünsten. „Das schmeckt fantastisch, wie frischer Spinat“, schwärmt sie, „außerdem enthält Rote Bete sehr
viele Vitamine.“ Eine starke Rübe für den kühlen Herbst!
Ihr Suppenrezept hat Evelyn Wacker per Zufall im Kochbuch zu ihrer
Mikrowelle entdeckt. „Ich habe es ein bisschen abgewandelt“, gesteht die
Rentnerin und lacht: „Meistens koche ich nach Schnauze.“ Seit die ehemalige
Kassiererin im Ruhestand ist, macht ihr das Kochen noch mehr Freude. Nun
ist auch mal Zeit, den Freunden vor dem Hauptgericht Suppe zu servieren.
„Wir probieren gern mal was aus“, sagt Evelyn Wacker. Die Experimentierfreude
hat sich gelohnt: „Als ich die Rote-Bete-Suppe zum ersten Mal als Vorspeise
serviert habe, waren meine Gäste begeistert.“
Verraten Sie uns Ihr Lieblingsrezept
und schreiben Sie uns eine Mail an [email protected]
oder eine Karte mit dem Stichwort „Lieblingsrezept“.
Jetzt
mitmachen
Zutaten für vier Personen: 500 g
rohe Rote Bete, 1 Zwiebel, 3 EL Öl,
600 ml Wasser, 1/8 l trockener Rotwein, 1 TL Zucker, je ½ TL Korianderund Kümmelkörner, Salz, Pfeffer.
1. Zwiebel und Rote Bete schälen und
in kleine Würfel schneiden.
Tipp: Einweghandschuhe verwenden,
Rote Bete färbt stark!
2. Öl im Topf erhitzen, Zwiebel und
Rote Bete kurz andünsten. Gewürze
und Zucker hinzufügen.
Tipp: Koriander und Kümmel als ganze Körner kaufen, erst kurz vor dem
Würzen im Mörser grob zerstoßen.
3. Mit Wasser und Rotwein aufgießen
und 20 bis 30 Minuten leise kochen.
4. Gares Gemüse mit dem Stabmixer
pürieren. Mit dunklem BalsamicoEssig abschmecken. Als Deko ein
Klecks Crème fraîche und Petersilie.
Tipp Mit weniger Flüssigkeit gedünstet,
wird die Rote Bete zur köstlichen Beilage. Passt zu rotem Fleisch oder Fisch.
14 meinehowoge
meinehowoge 15
Mehr Chancen für
Wohnungssuchende
Berlin wächst, die HOWOGE baut
Die Treskow-Höfe sind bald bezugsfertig, und auch in Hohenschönhausen entstehen neue, attraktive Wohnungen.
A
uch in Berlin werden große Bauprojekte rechtzeitig
fertig – das beweist die HOWOGE derzeit in Karlshorst.
Am 10. Juli war Richtfest für die Treskow-Höfe, das
neue Wohnquartier auf dem Gelände des ehemaligen
Studentenwohnheims an der Treskowallee. Damit liegt
das derzeit größte kommunale Neubauprojekt voll im Plan: Schon im
kommenden Frühjahr ziehen die ersten Mieter ein, bis Sommer 2015
sollen alle 414 Wohnungen fertig sein – inklusive zweier SeniorenWGs und einer Kita für rund 90 Kinder. Das Interesse an dem neuen
Kiez ist groß. Kein Wunder: Auf dem 27 000 Quadratmeter großen
Gelände wohnt es sich angenehm. Autos müssen draußen bleiben,
Kinder können auf dem Spielplatz toben und die Erwachsenen an der
Boccia-Bahn plaudern. Das neue Quartier bietet Wohnraum für alle
Generationen und einen Mix verschiedener Wohngrößen, darunter
auch kleinere Einheiten. Die Vermietung hat bereits begonnen, mit
den ersten Interessenten laufen bereits Gespräche. Weitere Informationen unter www.howoge.de/treskow-hoefe.
An der Konrad-WolfStraße entstehen 157
neue Wohnungen
Im Frühjahr 2015 ziehen
die ersten Mieter in die
neuen Treskow-Höfe
Heimathafen
im Ostseeviertel
Die HOWOGE erwirbt schlüsselfertige Mietshäuser und entlastet so
den Berliner Wohnungsmarkt.
B
erlin zieht immer mehr Menschen an, die
HOWOGE stellt für den wachsenden Bedarf
bis 2018 rund 3 000 neue Wohnungen bereit.
Um das ehrgeizige Ziel zu erreichen, baut das
Unternehmen nicht nur selbst, sondern kauft
auch Immobilien hinzu. Aktuelles Beispiel: das Gelände
zwischen Konrad-Wolf-Straße und Mittelstraße nahe
der ehemaligen Zuckerwarenfabrik. Auf dem fast 8 000
Quadratmeter großen Gelände errichtet ein Projektentwickler derzeit 157 Mietwohnungen. Die HOWOGE
übernimmt sie Anfang 2015 schlüsselfertig. Die Zweibis Fünf-Raum-Wohnungen in Alt-Hohenschönhausen
sind zwischen 37 und 107 Quadratmeter groß. Weitere
Informationen erhalten Sie online unter www.howoge.
de/konrad-wolf-strasse oder telefonisch im Kundenzentrum Ostseeviertel unter (030) 5464 3400.
Seit zwei Jahren ist das Berliner Mietenbündnis in Kraft. Das Ziel: bezahlbare
Wohnungen in der wachsenden Stadt. Bausenator Michael Müller zieht Bilanz.
Mieteinander: Herr Müller, in Berlin fehlen
bezahlbare Wohnungen. Was tut der Senat
gegen diesen Mangel?
Michael Müller: Die Stadt wächst, deshalb
brauchen wir mehr Wohnungen, um den Wohnungsmarkt zu entlasten. Für Berlin haben
wir deswegen 2014 zwei Bündnisse für Wohnungsneubau geschlossen: Mit den Bezirken
haben wir vereinbart, dass die Schaffung von
Bauland beschleunigt und mehr Baugenehmigungen ausgesprochen werden sollen. Mit den
Bauverbänden haben wir konkret Zielgrößen
vereinbart, wie viel, aber auch was gebaut
werden soll. Dabei sind auch feste Anteile von
günstigen Wohnungen. Wir alle tragen gemeinsam Verantwortung: Senat, Bezirke, aber
auch diejenigen, die konkret bauen.
die neuen Mieterinnen und Mieter, sondern
wirkt insgesamt preisdämpfend auf den
Wohnungsmarkt.
Hilft dieses Mietenbündnis auch denen,
die schon eine Wohnung haben?
Michael Müller: Ja, das Mietenbündnis gibt
ihnen erstmals die Möglichkeit, Mieterhöhungen aufgrund von individuellen Härten
abzuwenden. Auf Antrag wird dann die Mietbelastung auf 30 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens begrenzt. Natürlich müssen
dabei die Anzahl der Personen, die in der
Wohnung wohnen, und die Wohnungsgröße
im angemessenen Verhältnis stehen. Wir werden jetzt nach dem ersten Bericht zum Bündnis überprüfen, ob diese Belastungsgrenze
noch mal zugunsten der
Mieterinnen und Mieter
verändert werden sollte.
»Das Bündnis entlastet nicht nur neue
Mieterinnen und Mieter, sondern
wirkt preisdämpfend auf den gesamten
Wohnungsmarkt.«
Welche Rolle spielen dabei Wohnungsbaugesellschaften wie die HOWOGE?
Michael Müller: Eine sehr wichtige! 2013
haben die sechs städtischen Wohnungsbaugesellschaften über 21 000 Wohnungen neu
vermietet. Vor zwei Jahren haben wir das
Bündnis für bezahlbare Mieten geschlossen. Darin haben sich die Gesellschaften
verpflichtet, bei der Vermietung innerhalb
des S-Bahn-Rings jede zweite und außerhalb
des Rings jede dritte Wohnung an Haushalte
mit kleinerem Einkommen zu vergeben. Insgesamt wurden also rund 8 300 Wohnungen
an Berechtigte eines Wohnberechtigungsscheins vermietet, und zwar zur ortsüblichen
Vergleichsmiete. Dies entlastet nicht nur
Wie lautet Ihr Fazit
nach zwei Jahren
Mietenbündnis?
Michael Müller: Der
mit dem Bündnis eingeschlagene Weg hat
sich als richtig erwiesen. Unsere städtischen
Wohnungsbaugesellschaften haben mit
einem Gesamtengagement von 7,5 Millionen
Euro allein 2013 einen wichtigen Beitrag
geleistet. Denn neben der Förderung des
Wohnungsneubaus ist die Bestandspolitik
die zweite zentrale Säule: Das Mietenbündnis
ist Teil eines Gesamtkonzeptes, das mit der
Kappungsgrenzen-, der Kündigungsschutzverordnung sowie dem Zweckentfremdungsgesetz dazu beiträgt, das Wohnen in Berlin
weiterhin sozialverträglich zu gestalten.
Das Mietenbündnis
Im September 2012 schloss der
Senat ein „Bündnis für soziale
Wohnungspolitik und bezahlbare
Mieten“. Bündnispartner sind der
Verband Berlin-Brandenburgischer
Wohnungsunternehmen und die
sechs städtischen Wohnungsbaugesellschaften – hierzu gehört die
HOWOGE. Das Bündnis soll den
Anstieg der Mieten dämpfen und
Menschen aller Einkommensklassen angemessen mit Wohnraum
versorgen.
www.wohnenfuer.berlin
Michael Müller (49)
ist seit 2011 Senator
für Stadtentwicklung
und Umwelt. Er lebt
mit seiner Familie in
Tempelhof
meinehowoge 17
Wussten Sie schon ...?
Unsere Gewerbemieter
Stark für Familien
Friseursalon
auf Abruf
Großes Angebot
für Familien
Bodenständig
und lecker
„Schere, Kamm & Fön“: Unter diesem
Markennamen ist Friseurmeisterin
Kathleen Steenborg in Hohenschönhausen und den Nachbarvierteln
bekannt. Das Besondere an ihrem Angebot: Die mobile Friseurin kommt zu
ihren Kunden nach Hause und bietet
ihnen dort, in vertrauter Umgebung,
den vollen Service eines Salons. „Ich
habe gemerkt, dass es einen großen
Bedarf gibt“, sagt Kathleen Steenborg,
„gerade bei älteren Menschen, die
nicht mehr so leicht vor die Tür
kommen, aber nicht auf eine schöne
Frisur verzichten möchten.“ Seit 13
Jahren ist Steenborg Friseurin, vor
sechs Jahren hat sie die Meisterprüfung abgelegt, und vor einem Jahr
den Schritt in die Selbstständigkeit
gewagt. Die Friseurin für zu Hause ist
auch kurzfristig erreichbar – und hat
bei der Arbeit natürlich auch Zeit für
ein kleines Schwätzchen.
Deutschkurs mit Kinderbetreuung, Bastel- und Spielangebote,
Schwangeren-Yoga und Beratung
in verschiedenen Sprachen: Die
Familienbegegnungsstätte FLiBB
in Alt-Lichtenberg hält eine Menge
Angebote bereit. „Das FLiBB geht
auf die Initiative eines Netzwerks
verschiedener Institutionen und freier
Träger zurück, die für das Gemeinwesen in Alt-Lichtenberg tätig sind“, sagt
Koordinatorin Susanne Lüders. „Dabei
wurden und werden wir von der
HOWOGE tatkräftig unterstützt.“
Getragen wird das FLiBB von der
Neues Wohnen im Kiez GmbH in Kooperation mit existere e. V. und Albatros gGmbH. Mehr als 1 000 Besucher haben die Familienbegegnungsstätte seit März 2013 genutzt.
Susanne Lüders und ihre Mitstreiter
haben aber noch viele Ideen. So soll
das Kursangebot für Familien vor und
nach der Geburt ausgebaut werden.
„Und wir wollen weiteren Trägern
Raum für ihre Angebote geben“, sagt
die Koordinatorin.
Mittagstisch für günstige 4,90
Euro, Catering für Familien- und
Vereinsfeste, dazu eine Schule für
Kochfreunde: „Der Thüringer aus
Apolda“ in Hohenschönhausen steht
für Service-Vielfalt und kulinarische
Qualität. Die Stärke von Chef Jörg
Lacher ist die bodenständige, zugleich aber vielfältige Küche. Von Partysnacks über das beliebte Grillbuffet
bis hin zur Komplett-Organisation einer Feier hat er alles im Griff. Anders
als einige andere Köche gibt Lacher
Rezepte gern weiter: Seine Kochkurse
haben schon viele Teilnehmer begeistert – und ganze Grundschulklassen
für die Küchenkunst gewonnen.
W
er Tausenden
Familien in Berlin
ein Zuhause gibt,
schreibt auch die
Familienfreundlichkeit für die eigenen Mitarbeiter groß.
Das war für die HOWOGE schon immer selbstverständlich, doch jetzt ist
es von unabhängiger Seite bestätigt:
Die HOWOGE hat von der HertieStiftung erstmals das Zertifikat „audit
berufundfamilie“ erhalten – eine
Anerkennung für Angebote wie die
Freistellung, um kranke Angehörige
zu pflegen. „Wir haben einen weit gefassten Familienbegriff zugrunde gelegt“, sagt HOWOGE-Geschäftsführerin Sophia Eltrop, „dieser umfasst
alle Menschen, zu denen eine enge
Verbundenheit besteht – auch Freunde oder andere Wahlverwandtschaften.“ Das Zertifikat versteht Eltrop als
Ansporn: In den kommenden Jahren
will die HOWOGE ihre Unterstützung für das Familienleben ihrer Mitarbeiter ausweiten. Das ergibt auch
wirtschaftlich Sinn. Schließlich werden qualifizierte Mitarbeiter immer
knapper, und Familienfreundlichkeit
kann bei der Jobsuche das entscheidende Argument sein, um sich für die
HOWOGE zu entscheiden.
Zufriedene Mieter,
gute Noten
N
och einmal einen Tick besser und insgesamt ein hohes Niveau: Das ist
die Bilanz der HOWOGE-Mieterbefragung 2014. Mehr als 5 000 Mieter
haben bei der Studie des unabhängigen InWIS-Instituts mitgemacht.
Die Ergebnisse können sich sehen lassen: 83 Prozent der Teilnehmer gaben ihren Wohngebäuden die Noten eins und zwei von fünf möglichen
Abstufungen. Für die Außenansicht des Hauses vergaben 77 Prozent diese Werte,
für die Sauberkeit des Hauses 66 Prozent. Die Mitarbeiter der Kundenbetreuung erhielten von 90 Prozent der Mieter die Bewertung „gut“ und „sehr gut“. Engagement
in den Bereichen Neubau, Umwelt- und Klimaschutz, Beitrag zur Stadtentwicklung
– überall gab es zu mehr als 80 Prozent Bestwerte.
Wir freuen uns über dieses gute Zeugnis und bedanken uns herzlich bei allen
Mieterinnen und Mietern, die den Fragebogen ausgefüllt haben. Ihre Angaben
helfen uns dabei, alle Services laufend zu verbessern. Sollten Sie noch Fragen oder
Verbesserungsvorschläge haben, müssen Sie aber nicht bis zur nächsten Erhebung
warten: Die Kundenzentren der HOWOGE nehmen jederzeit Anregungen und
Ideen entgegen. Die Kontaktdaten finden Sie auf der Rückseite dieser Zeitschrift.
Sauber und
wirtschaftlich
E
in gepflegtes Treppenhaus ist
die Visitenkarte eines Hauses. Doch was ist das richtige
Maß der Sauberkeit? Vor dieser schwierigen Frage steht
auch die HOWOGE immer wieder.
Denn die Hausreinigung bezahlen
letztendlich die Mieter über ihre
Nebenkosten. Ziel ist es, diese
finanzielle Belastung so gering wie
möglich zu halten. Um sowohl bei
der Sauberkeit als auch bei der Effizienz hohe Standards zu setzen, hat
sich die HOWOGE für den folgenden
Weg entschieden: Je nach Dienstleister und Bauart – zum Beispiel Fliesen
oder Teppichboden – gibt es ein oder
zwei Putztage pro Woche. Einmal
jährlich ist obendrein ein gründliches
Großreinemachen angesagt.
Die ordnungsgemäße Ausführung kann
jeder Mieter anhand eines Putzplans
im Hausaushang genau nachvollziehen.
Den müssen die Reinigungskräfte per
Unterschrift quittieren. Sollten Ihnen
dennoch Verunreinigungen auffallen,
informieren Sie bitte Ihren Hausmeister
oder Kundenbetreuer. Übrigens: Noch
ein bisschen sauberer wird es, wenn
Fußmatten und Schuhe am Reinigungstag in die Wohnung
geräumt werden.
Vielen Dank für Ihre
Unterstützung!
Schere, Kamm & Fön
Kathleen Steenborg
(0162) 75 67 565
Familienbegegnungsstätte FLiBB
Frankfurter Allee 219
(030) 31 98 65 58
www.nwik.de
Der Thüringer aus Apolda
Grevesmühlener Str. 20
(030) 80 93 92 27
www. cateringkochschule-berlin.de
18 meinberlin
meinberlin 19
Termine 2014
Die schönsten Veranstaltungen und Ereignisse von November
bis Dezember, bei uns in Lichtenberg und Umgebung.
01. November
Ende November
13.30 Uhr, HOWOGE-Arena, Ruschestr. 90
Lichtenberg 47 vs. Schöneiche
Das Match erleben HOWOGE-Mieter
günstiger. Bei Vorlage dieser Mieteinander zahlen Sie statt acht Euro nur fünf
Euro Eintritt. www.fussball.
lichtenberg47.de
Überall in Berlin
Weihnachtsmärkte öffnen
Am 30. November beginnt der Advent
und damit auch die Saison der Weihnachtsmärkte. Am 6. und 7. Dezember
ist zum Beispiel Mittelalter-Markt in
Karlshorst. Auf der Berlin-Website findet
man alle Märkte nach Bezirken geordnet.
www.berlin.de/weihnachtsmarkt
08.–29. November
Fr 16.30 Uhr, Sa 10.30 Uhr, HTW,
Treskowallee 8
Kinderuni in Lichtenberg
Kleine Forscher, aufgepasst! Echte
Professoren in einer echten Universität
unterrichten Kinder ab acht Jahren. Die
Themen heißen zum Beispiel: „Wo wohnen die digitalen Daten?“ Die Teilnahme
ist kostenlos. www.kinderunilichtenberg.de
16. November &
07. Dezember
jeweils 14.30 Uhr, O2 World, O2-Platz 1
Mieterkinder treffen Eisbären
Bei den Matches gegen Wolfsburg und
Mannheim treffen HOWOGE-Mieterkinder die Eisbären. Jetzt mitmachen!
Gewinnfrage: Welchen Geburtstag feiern
die Eisbären im Herbst? Einsendungen
mit Name, Alter und vollständiger
Adresse an [email protected]
21. November
19 Uhr, HTW-Audimax, Treskowallee 8
Konzert für HOWOGE-Mieter
Das Berliner KammerOrchester spielt
exklusiv für Mieter der HOWOGE. Der
Eintritt ist frei. Anmeldung am 29. und
30. Oktober von 9 bis 18 Uhr unter den
Telefonummern (030) 55 494 11 14 und
(030) 55 494 11 18. www.howoge.de
16. Dezember
18.30 Uhr, Sportforum, Weißenseer Weg 53
Weihnachtsturngala des SC Berlin
Der SC Berlin lädt alle Fans und Freunde
des Turnsports in die große Halle zu
seiner traditionellen Weihnachtsshow
ein. Über 100 Aktive aller Altersklassen
zeigen ihr Können. www.sc-berlin.de
19. Dezember
IMPRESSUM
Herausgeber:
HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH
Ferdinand-Schultze-Straße 71,
13055 Berlin
Telefon: (030) 5464 2401
Fax: (030) 5464 2405
Web: www.howoge.de
Leitung: Kirstin Gebauer (V.i.S.d.P.)
Redaktion: Kirstin Gebauer, Jacqueline Tartler,
Annemarie Rosenfeld, Claudia Hasler, Burghard
Wieckhorst
Verlag:
Axel Springer SE
Axel-Springer-Str. 65
10888 Berlin
E-Mail: [email protected]
Web: www.as-corporate-solutions.de
Geschäftsleitung (Corporate Solutions):
Frank Parlow, Lutz Thalmann
Projektmanagement:
Franziska Winter
Redaktion: Sven Rohde, Philip Eicker
Gestaltung: Frederick Bren d’Amour (AD),
Anna Schlichter
Bildredaktion: Anne Schälike
Druck:
Möller Druck & Verlag GmbH
Zeppelinstr. 6
16356 Ahrensfelde OT Blumberg
Hinweis:
Die im Magazin enthaltenen Beiträge sind
urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte werden
vorbehalten. Redaktionelle Beiträge geben
nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers
wieder.
Bildnachweise:
Illustration: Matthias Bender S. 6, 16; Getty
Images: S. 2, 12, 20; Claudia Günther: S. 2; CN
Architekten/ligne Architekten: S. 14; Jakob Hoff:
Cover, S. 3, 4/5, 8/9, 13, 17; HOWOGE: S. 2, 6,
10, 11; Imago: S. 19; Christian Kielmann: S. 3;
picture-alliance/dpa: S. 2; Plain Pictures: S. 7; PR:
S. 20; Steffen Roth: S. 2; Townscape One: S.14;
Ullstein: S. 10, 15
18.30 Uhr, Sportforum, Weißenseer Weg 53
Eiskunstlaufgala im Sportforum
Die große Eiskunstlauf-Gala des SC
Berlin ist weit über die Stadtgrenzen
bekannt. Kurz vor Heiligabend sorgen die
„Stars und Sternchen zur Weihnachtszeit“ für eine ausverkaufte Halle und
märchenhafte Stimmung. www.sc-berlin.
de/eiskunstlauf
Täglich
17–1 Uhr, Café „Jelänger Jelieber“,
Kaskelstr. 49
Fotoausstellung „Vergessenes“
Die Fotos von Claudia Günther zeigen
verlassene Sanatorien, vergessene Wohnhäuser und stillgelegte Fabrikhallen. Die
junge Fotografin dokumentiert in ihren
Bildern die unerwartete, märchenhafte
Schönheit dieser Orte.
www.claudiaguenther-fotografie.
blogspot.de
Lösungen aus Heft 02/2014
Schwedenrätsel:
Lösungswort: Zimmer
Wortpaare:
Blumentopf (1+6)
Hauskatze (2+5)
Zylinderschloss (3+4)
Lösung:
Weg C führt den Hausmeister
zum Schlüssel.
Schon gehört ...?
Achtung, da kommt die Tram! Der Hinweis würde bei den meisten Berlinern auf taube Ohren stoßen, denn mit dem Begriff
„Tram“ können sie wenig anfangen. 83 Prozent sagen lieber „Straßenbahn“. Das ergab die große Umfrage von radioBERLIN 88,8
zum Thema „Alles, was Berlin bewegt“. Die BVG nennt ihr Verkehrsmittel trotzdem Tram. Das Wort ist kürzer und international
gebräuchlich. „Tramway“ kommt aus dem Schottischen und bezeichnete ursprünglich Minen-Fahrzeuge. Weitere interessante
Umfrageergebnisse rund um Berliner Eigenheiten gibt es übrigens auf www.radioberlin.de/themen/berlin_umfrage.html.
Raten &
Gewinnen
Viel Spaß beim Gehirn-Jogging mit dem mieteinander-Rätsel.
Diesmal zu gewinnen: Mitfiebern und Anfeuern im original
Eisbären-Trikot oder Bauen und Staunen für Technik-Fans.
Jetzt
1. Kreuzworträtsel
aufgebrühtes
Heißgetränk
Titel
arabischer
Fürsten
3
gewinnen
Unterlage;
Bodenbelag
Wärmeanlage
Erdstufe;
befestigte
Fläche an
Häusern
Waren
einführen
Lebenshauch
Dichter,
Lyriker
6
2
italienische
Hauptstadt
Sammlung von BaumSchrift- teil
stücken
Roman
von
Stephen
King
Meeresvogel
altnord.
Erzählung in
Prosa
ein
Europäer
Dreimannkapelle
Bergspitze,
-gipfel
menschenähnliches
Säugetier
ägyptische
Göttin
stehendes
Binnengewässer
amerik.
Raub-,
Pardelkatze
Einfall,
Gedanke
Edelgas
in
Leuchtmitteln
Buckelrind
Abkürzung für
Einwohner
Abk.: Informationstechnologie
Empfehlung
weibliches
Märchenwesen
8
ausführen,
verrichten
Eingang;
PlatzVorspeise deckchen
(franz.) (engl.)
Haustier
Großmutter
7
telefon.
Kurznachricht
(Abk.)
Gebäude
Wohnzins
Schiffssteueranlage
Unterkunft,
Wohnung
Musical
von A.
Lloyd
Webber
chemisches
Zeichen
für Arsen
chem.
Zeichen
für
Natrium
Schutz-,
Sperrbezirk
Zeichen
für
Megabyte
4
zum
Haus gehörender
Platz
weibliches
Ungeheuer
falls;
sobald
Stichwort:
Kreuzworträtsel
Original Eisbären-Trikot.
Tausende Fans verfolgen jedes Eisbären-Match im passenden Shirt – aber dieses
ist einmalig: Die HOWOGE
verlost ein Spielertrikot, das
Torwart und Fünffach-Meister Rob Zepp in seiner letzten Berliner Saison getragen
hat. Danke, Rob!
1
5
Baustoff
1
2
3
4
5
6
7
8
2. Kinder-Quiz
Wer legt Eier und baut kein Nest?
Stichwort: Kinder-Quiz
Baukasten von LEGO
Technic. Passend zum derzeitigen Bauboom in Berlin
können junge Baggerführer
zwischen 10 und 16 Jahren
einen Greifarm-Bagger
gewinnen und zusammensetzen. Früh übt sich ...
Gewinnchance Senden Sie den Lösungsbegriff und das dazugehörige Stichwort per Post an HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH,
Unternehmenskommunikation und Marketing, Ferdinand-Schultze-Str. 71, 13055 Berlin oder per E-Mail an [email protected]
Teilnahmebedingungen Einsendeschluss ist der 1. Dezember 2014. Gewinnspielteilnahme erst ab 18 Jahren. Eine Barauszahlung des Gewinns ist
nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ihre persönlichen Daten werden nur für das Gewinnspiel genutzt. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Eine Teilnahme über Dritte, insbesondere Gewinnspiel-Service-Anbieter, ist ausgeschlossen.
KUNDENZENTREN
KUNDENZENTRUM IM OSTSEEVIERTEL
Wiecker Str. 3b, 13051 Berlin
Tel. / Fax: 030 5464-3400 / -3401
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Frankfurter Allee 172, 10365 Berlin
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SERVICEBÜRO BERLIN-BUCH
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An der Wiltbergerstr. 32-34, 13125 Berlin
Tel. / Fax: 030 5464-4900 / -4901
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