Chronik 2013 - Friedrich-Ludwig-Jahn

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Chronik 2013 - Friedrich-Ludwig-Jahn
Jahreschronik
Schuljahr 2012/2013
Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium Forst
Bund der Ehemaligen und Freunde des Gymnasiums Forst e.V.
(BdE)
Jahnstr. 3-9
03149 Forst
Tel. 03562/ 8084
Fax: 03562/ 984854
E-Mail: [email protected]
Internet: http://www.gymnasium-forst.net
3
Forst, im Dezember 2013
Liebe Mitglieder,
wir haben für Sie die neue Chronik für das Schuljahr 2012/2013 zusammengestellt, mit der wir Sie über das ver­
gangene Schuljahr und die Tätigkeit unseres Vereins informieren möchten.
Wir danken allen, die sich für das Erscheinen der Chronik eingesetzt haben, und wünschen Ihnen viel Freude
beim Lesen.
Ihnen und Ihrer Familie ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2014.
Lothar Lischke
Vorsitzender
Thomas Röger
Oberstudiendirektor
______________ . ______________
Bericht über die Mitgliederversammlung vom 06.09.2013
Sehr geehrte Mitglieder,
ich freue mich, Sie heute zu unserer Jahreshauptversammlung begrüßen zu können. Die Einladungen zu unserer
heutigen Mitgliederversammlung wurden Termin- und fristgerecht den Mitgliedern zugestellt. Mündliche und
schriftliche Entschuldigungen liegen mir vor.
Folgender Ablauf ist vorgesehen:
• Begrüßung
• Bericht des Vorstandes
• Verlesen des Geschäftsberichtes für das Jahr 2012
• Aussprache zu beiden Berichten
• Entlastung des Vorstandes
• Wahl des neuen Vorstandes
• allgemeine Informationen/Gedankenaustausch/Schuljubiläum 2014
Im Berichtszeitraum September 2012 – August 2013 wurden 5 Vorstandssitzungen (15.10.2012, 23.10.2012,
25.02.2013, 15.04.2013 und 17.06.2013), und 2 Beratungen zur Gestaltung der Jahreschronik für das Schuljahr
2012/2013 durchgeführt.
Unser langjähriges Mitglied Horst Hauschke, der am 13.07.2013 seinen 80. Geburtstag begangen hätte, verstarb
am 2. Februar diesen Jahres.
Der BdE unterstützte auch im Schuljahr 2012/2013 erneut vielfältige Aktivitäten. Die Hauptpositionen wird un­
ser Kassenwart Bernd Schneider in seinem Bericht näher erläutern (siehe Anlage 1).
Im Dezember 2012 erfolgte in der Aula die Prämierung von Schülerinnen und Schülern für die Teilnahme an
verschiedenen Schulprojekten/-olympiaden. Leider wurde diesmal der Verein nicht mit einbezogen. So ging uns
eine Möglichkeit, den Verein in der Öffentlichkeit zu präsentieren, leider verloren.
Durch den Vorsitzenden des Bundes der Ehemaligen und Freunde wurden am 14. Juni 2013 erneut ausgezeichne­
te Leistungen von Schülerinnen und Schülern unseres Gymnasiums bei Olympiaden auf Landesebene mit einer
Ehrenurkunde und einem Büchergutschein geehrt. Da sich die Zahl der zu Ehrenden jährlich erweiterte, fand
diese Ehrung in den Räumlichkeiten des „Snackpoint“ statt.
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Name
Vorname
Klassenstufe
Leistung
Kessler
Keßler
Kathleen
Franziska
7b
9a
Ram
Marvin
7b
2. Runde der IJSO
2. Runde der IJSO(Anerkennung: Einladung
zum Summer camp)
Finale der Landesbiologieolympiade (Aner­
kennung)
3. Preis beim Finale der Landesbiologieolym­
piade mit Einladung zum Summer camp
Knievel
Sawal
Böhling
Pamin
Felix
Justin
Nele
Alexandra
7b
8c
10
12
Neumann
Prenzel
Jurisch
Weber
Kohlbacher
Zibulla
Löwenberg
Biesenthal
Jaschan
Walter
Schneider
Schwerdner
Anne
Marie-Pauline
Annalena
Linda
Mattis
Marvin
Neele
Piper
Vanessa
Annika
Philip
Nancy
12
9b
9a
9d
7b
7b
7b
7d
7d
Hartl
Mrosk
Rischter
Rochlitz
Marvin
Willi
Niclas
Marcus
11b
11b
11b
10
Maurer
Gäbler
Michael
Alina
12
7b
Schuffenhauer
Schau
Bartsch
Pascal
Matti
Oliver
7d
8b
8b
11c
11b
Regionalfinale der Landesbiologieolympiade
2. Runde der IBO (Internationale Biologieolym­
piade)
Bundesmalwettbewerb Kunst der VR- Bank
Anerkennungspreis beim Bundeswettbewerb
für Fremdsprachen im Fach Französisch
(Gruppenwettbewerb)
Wettbewerb „Die Zukunft unserer Städte“ der
Zeitschrift Focus (Einladung zur Preisverleihung
am 17.06.13 nach Berlin) 6 Schüler aus Klasse
11 (2 Schüler stellvertretend eingeladen)
Qualifikation für das Bundesfinale im Soccercup unter der Schirmherrschaft von Angela Merkel
Finale vom 18.07.-21.07.13 in Prora
Erfolgreiche Teilnahme an der Kreismathematikolympiade
1. Preis und Einladung zur
Landesolympiade
3. Preis
3. Preis
2. Preis
Interessant ist sicherlich auch die Statistik dieser Runde:
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
wurden 4 SchülerInnen gewürdigt
waren es bereits 5 SchülerInnen
12 SchülerInnen und eine Mannschaft, die für erfolgreiche Teilnahmen an der
LBO (Landes-Bio-Olympiade), Kreis-Mathe-Olympiade und an einem Medienwettbewerb geehrt wer­
den konnten
14 SchülerInnen und eine Mannschaft für Teilnahmen und Preise bei der JSO
(Junior-Science-Olympiade), den „chemkids“, Wettbewerb der V+R-Bank, Bundeswettbewerb Sprachen
und Sport (Landesebene) geehrt werden konnten
19 SchülerInnen und eine Mannschaft für Teilnahmen und Preise bei der
IJSO, JSO, LBO, Bundes-Fremdsprachenwettbewerb (Eng.9), Förderpreis LK-SPN Musik
19 SchülerInnen und eine Mannschaft für Teilnahmen und Preise bei der
IJSO, LBO, IBO, Landesphysikolympiade und Wettbewerb der V+R-Bank
29 SchülerInnen und eine Mannschaft für Teilnahmen und Preise bei der
IJSO, Landesfinale LBO, IBO, Bundesmalwettbewerb Kunst, Bundeswettbewerb Sprachen (Frz.),
Wettbewerb „Die Zukunft unserer Städte“ der Zeitschrift Focus, Bundesfinale im Soccer-cup, Kreisund Landes-Mathe-Olympiaden
Die Entwicklung zeigt Breitenwirkung. Immer mehr Schülerinnen und Schüler beteiligen sich mit sehr gutem
Erfolg an den Wettbewerben – und da will der Schulverein natürlich nicht zurückstecken. Die erste Prämierung
5
fand 2007 noch in gemütlicher Runde im Zimmer des Schulleiters statt. 2009 ging es dann in das Beratungszim­
mer – und 2013 musste die Veranstaltung in den Versorgungsbereich der Schule ausweichen.
Schön ist es, wenn immer wieder bekannte Namen auftauchen. Diese Tatsache zeugt von einer kontinuierlichen
Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler, mehr zu machen, als es die Schule allein fordert. Erfreulich ist wei­
terhin, dass die Stadtverwaltung Forst (Bauamt) die Unterlagen aus dem Projekt „Die Zukunft unserer Städte“
angefordert hat, um sie mit dem eigenen Programm INSEK (integriertes Stadtentwicklungskonzept) abzuglei­
chen. So fließen die Gedanken der Schüler vielleicht in die zukünftige Entwicklung unserer Stadt ein.
Anlässlich der feierlichen Abiturübergabe am 15. Juni 2013 wurden mit einem Büchergutschein ausgezeichnet:
•
•
Michael Maurer mit 1,0
Anne Krause und Alexandra Pamin mit 1,2
Die Kosten für die obligatorischen Blumen für alle Abiturienten trug – wie immer - der BdE.
Nun einen Blick auf unseren Mitgliederstand per 31.12.2012. Für die Kommunalstatistik meldeten wir 186 Mit­
glieder (99 männlich, 87 weiblich), 28 weniger als 2011.
Die Mitgliedergewinnung im Jahr 2012/2013 war erneut schwierig. Nur 4 neue Mitglieder konnten gewonnen
werden.
In den ersten Elternversammlungen der neuen 7. Klassen, wurde der Schulverein durch die Klassenlehrer vorge­
stellt und um eine befristete Mitgliedschaft der Eltern geworben. Diese Aktion „Mitglied auf Zeit“ zeigte bei den
Eltern bzw. Schüler/ -innen der neuen 7. Klassen (noch) keine Ergebnisse.
Die im Frühjahr 2010 im Eingangsbereich des Gymnasiums angebrachte Infotafel des BdE wird regelmäßig ak­
tualisiert. Wir nutzen damit die Möglichkeit, die Aktivitäten des Vereins frühzeitig für die Schüler und Besucher
sichtbar zu machen. Auch auf der Internetseite des Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasiums sind wir präsent und
aktualisieren die Seiten in regelmäßigen Abständen. Neu hinzugekommen ist unser Vereinsauftritt in „Face­
book“. Wir versuchen so, mit der jungen Generation in Kontakt zu bleiben.
Unser Kassenwart Bernd Schneider hat sich in die Geheimnisse der Soll – und Haben-Rechnung eingefuchst. Im
März 2013 haben wir wieder beim Finanzamt die Gemeinnützigkeit des Vereins beantragen – mit Vorlage der
Abschlussrechnungen der Jahre 2010, 2011 und 2012 und der Protokolle.
Auf Grund einer Gesetzesänderung zur Stärkung ehrenamtlicher Tätigkeit in Vereinen ist seitens des Finanzam­
tes eine tiefgründige Prüfung der Finanzen auf der Basis vorhandener Satzungen notwendig. Auf eine telefoni­
sche Anfrage vom Juli 2013 informierte uns die zuständige Bearbeiterin, dass unser Verein nicht das Problem
sei, aber die wichtigen Fälle wegen fehlender Bearbeitungskapazitäten Vorrang hätten. Unser alter Bescheid ist
ohnehin 4 Jahre gültig (bis 2014). Hoffen wir also, dass das Schweigen des Finanzamtes nichts Schlechtes für uns
bedeutet und Sonderaktionen nach sich zieht.
Das war der Rechenschaftsbericht des Vorstandes für den Zeitraum September 2011 bis heute.
Der Geschäfts- und Kassenbericht wird nun von unserem Kassenwart Bernd Schneider vorgetragen und ist
Bestandteil des Rechenschaftsberichtes (Anlage 1).
Û Im Protokoll zur Jahreshauptversammlung wurde dazu folgendes vermerkt: Der Geschäfts- und Kassen­
bericht wurde vom Kassenwart Bernd Schneider vorgetragen. Der Anfangsbestand per 01.01.2012 war
4.245,42 Euro, der Endstand am 31.12.2012 3.875,88 Euro. Im Jahr 2012 sank der Kontostand damit
um rund 370 Euro. Bis heute hat sich das Konto gut erholt. Wir können guten Mutes das 4. Quartal mit
den vielfältigsten Auszeichnungen angehen. Die Konto- bzw. Kassenstände sowie Zu- bzw. Abgänge
beziehen sich auf das laufende Jahr 2012 (relevant für Finanzamt), die genannten Ausgaben auf das
Schuljahr (August 2012 – Juni 2013).
Satzungsgemäß sind alle 2 Jahre Wahlen durchzuführen – und die sind dieses Jahr wieder fällig. Bevor ich zur
Wahlhandlung den Vorsitz an den Schulleiter Herrn Röger übergebe, gestatten Sie mir folgende Anmerkungen:
Seit nunmehr fast 3 Jahren hält Andreas Kühn als Beisitzer im erweiterten Vorstand die direkten Schulkontakte
und realisiert die „Vereins-Tagesgeschäfte“ vor Ort, was sich bestens bewährt hat.
7
Als neue Mitglieder begrüßen wir:
Name
Köhler
Köhler
Henze-Özdemir
Klukas
Vorname
Kathrin
Steffen
Cornelia
Jost
Abi-Jahrgang
Geburtsname
Zielske
Henze
Wohnort
Forst
Forst
Forst
Forst
______________ . ______________
Wir trauern um unser Mitglied
Horst Hauschke
______________ . ______________
Wir bedanken uns für Spenden bei:
Spenden BdE Gymnasium Forst Schuljahr 2012/2013 (ab 01.11.2012 – 10.10.2013)
Baier, Kathrin
Behrendt, Sascha
Borisch, MR. Dr. med. Klaus
Böttcher, Joachim
Briesemann, Jürgen
Brunsch, Ingolf
Dieminger, Simone und
Dr. Wernher
Dockter, Gudrun und Klaus-Dieter
Domke, Nicole
Donath, Steffen
Ewald, Rainer und Irina
Ewald, Reinhard
Gallus, Sabine
Gierke, Oliver
Günzel, Dr. Peter
Herzog, Dr. Birgit und
Dr. Thomas
Jelowik, Dr. Lieselotte
Kliche, Winfried
Kluge, Prof. Dr. Paul-Dieter und Eva
Kruse, Dipl. Med. Hubertus
Langenhan, Dr. Dagmar
Leupold, Irmtraut
Lischke, Karin und Lothar
Lischke, Sebastian
Mäbert, Heike und Ulrich
Meißner, Ingrid und Dieter
Müller, Ullrich
Patrunky, Hans
Pein, Prof. Helmut
Puttrich-Gurth, Dr. Sieglinde
Riedel, Hans Günter
Röger, Dorothea und Thomas
______________ . ______________
Vanessa Petzold, 10a
Schmidt, Dr. med. Manfred
Schneider, Bernd
Schuhmaier, Eva
Schwigk, Heinrich
Sinnigen, Albrecht und Roswitha
Winzker, Barbara und Eberhard
Wölk, Sylve und Heiko
Wußmann, Dr. Jens-Holger und
Iris
Weikert, Ulrike und Andreas
Wotzka, Günter
weitere Spender:
Sparkasse SPN
Bauingenieurbüro T. Herrmann
8
A l l g e me i n e I n f o r ma t i o n e n
Unser Jahresbeitrag:
für Einzelmitglieder
für Ehepaare
für Schülerinnen und Schüler
15,- €
20,- €
3,- €
für Auszubildende und Studenten
für Rentner
für Rentnerpaare
6,- €
10,- €
15,- €
Achtung, neu ab 2014 SEPA-Überweisungsverfahren:
Für die Überweisung des Beitrages bzw. von Spenden steht das Konto mit der
IBAN: DE86 1805 0000 3403 1002 26 bei der Sparkasse Spree-Neiße (BIC: WELADED1CBN)
zur Verfügung.
Der Vorstand bittet, den Betrag entsprechend der Satzung unseres Bundes in den ersten drei Monaten des Ge­
schäftsjahres zu zahlen.
Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie uns persönliche Veränderungen wie Heirat oder Umzug rechtzeitig
mitteilen würden, damit ein pünktliches Zusenden der Chronik und anderer Mitteilungen an unsere Mitglieder
gewährleistet ist. Nutzen Sie auch unsere neue Mailanschrift [email protected] oder per Telefon
03562-8084.
Die nächste planmäßige Mitgliederversammlung findet voraussichtlich am Freitag, den 12. September
2014, um 19 Uhr im Gymnasium statt. Die Einladung mit der Tagesordnung wird vorher allen Mitgliedern
zugestellt.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wegen der notwendigen Satzungsänderung findet am
Freitag, 24. Januar 2014 um 19 Uhr im Nebenraum der Mehrzweckhalle Jahnstraße statt.
Bitte beachten Sie dazu auch den Teil 2 „In eigener Sache“.
Zu dieser Mitgliederversammlung laden wir Sie hiermit herzlich ein - der Vorstand des BdE.
______________ . ______________
Elisabeth Zeipert, 10d
9
In eigener Sache
Gesetzliche Grundlage - Vereinfachter Spendennachweis ohne Spendenquittung
Spenden bis zu 200 Euro können ohne amtliche Spendenquittung (Zuwendungsbestätigung) mit dem Einzah­
lungsbeleg der Überweisung beim Finanzamt eingereicht werden. Für den vereinfachten Spendennachweis
bis zu 200 Euro ( § 50 Abs. 2 Nr. 2 Buchst. b EStDV) an eine gemeinnützige Körperschaft ist auch bei Nach­
weis durch PC-Ausdruck zusätzlich ein vom Zahlungsempfänger hergestellter Beleg mit den erforderlichen
Aufdrucken - steuerbegünstigter Zweck, für den die Zuwendung verwendet wird, Angaben über die Freistellung
des Empfängers von der Körperschaftsteuer, Spende oder Mitgliedsbeitrag - vorzulegen.
Spenden über 200 Euro müssen über eine vom Spendenempfänger auszustellende Spendenbescheinigung / Zu­
wendungsbestätigung nachgewiesen werden.
Bestätigung über Zuwendung für das Finanzamt
(gilt bis 200,– EUR nur in Verbindung mit Ihrem Kontoauszug)
Der „Bund der Ehemaligen und Freunde des Gymnasium Forst e.V.“ ist nach dem
letzten uns zugegangenen Bescheid vom 19.09.2013 des Finanzamtes Cottbus, Steuer-Nr.
056/141/03932 gemäß § 5 Abs. 1 Ziffer 9 KStG von der Körperschaftsteuer und nach § 3 Nr.
6 GewStG von der Gewerbesteuer befreit. Spenden an den Bund der Ehemaligen und Freun­
de des Gymnasium Forst e.V. sind gemäß § 10 b Abs. 1 EStG steuerlich abzugsfähig.
Wir bestätigen, dass die Zuwendung nur zur Förderung gemeinnütziger Zwecke im Sinne
§§ 52 ff. AO verwendet wird.
Mit bestem Dank für Ihre Spende!
Bund der Ehemaligen und Freunde des Gymnasium Forst e.V.
Bitte kopieren Sie diese Bestätigung und fügen sie bei Bedarf Ihrer Steuerklärung bei. Diese Bestätigung gilt für
die Jahre 2013 – 2016.
Die Diskussion in der Jahreshauptversammlung am 06. September konzentrierte sich auf 2 Punkte:
1.
Ehemaligentreffen 2014??
Die F.-L.-Jahn-Schule begeht 2014 ihr 85. Gründungsjahr. Unabhängig von schulinternen Veranstaltungen wurde
über ein allgemeines „Ehemaligentreffen 2014“ durchaus gegensätzlich argumentiert. Herr Wotzka informierte
über Meinungen „alter Abiturienten“ (Jahrgänge vor 1960), die sich eine Arbeit hinsichtlich Traditionspflege
durch den Verein wünschten. Wie dies aussehen sollte ist aber unklar. Allgemeine Meinung war: “Es gibt noch
Klassentreffen. Ein Schultreffen ist nicht unbedingt notwendig“. Durch den Kassenwart und den Vorsitzenden
wurden nochmals die Probleme zum zuletzt geplanten Treffen vom 5. Juni 2010 erörtert. Eine Eigenorganisation
in den Räumen des Gymnasiums (Aula oder Mehrzweckhalle) wird als nicht machbar eingeschätzt. Eine Rück­
frage bei einem Wirt ergab, dass es für eine Gaststätte möglich sein sollte, kurzfristig auf Versorgungsanforde­
rungen zu reagieren. Als „Vertreter der Jugend“ stellte Anne Wesemann als Schlüsselfunktion die Frage: „Wa­
rum soll ich zum Ehemaligentreffen nach Forst kommen?“ Wegen meiner Mitschüler? Lehrer treffen? Tolle Ver­
anstaltung „drumherum“?? Wenn das klar ist, werden auch jüngere Leute zum Treffen erscheinen. Weiterhin
empfahl sie, den Termin auf September zu legen. Im Juni laufen bei Studenten diverse Prüfungen. Das Studien­
jahr beginnt im Regelfall dann wieder im Oktober. Unser Schriftführer Steffen Donath bestätigte, dass unter
„Facebook“ erste Kontakte geknüpft wurden, die aber noch ausbaufähig sind. Er wird diesen Weg weiter verfol­
gen und aktivieren. Bernd Schneider stellte dar, dass es eine Möglichkeit geben muss, die eventuelle Besucher­
zahl festzustellen. Verbindliche Anmeldung nur bei Einzahlung einer Summe X auf das Vereinskonto. Eine Ein­
ladung zur „wilden Schulparty“ darf es nicht geben (Problem bei Facebook/ Internet???)
Unter diesen Prämissen wurde der Vorstand von der Mitgliederversammlung beauftragt, die Machbarkeit und
Sinn eines Ehemaligentreffens im September 2014 zu prüfen. Dazu fanden im November und Dezember noch­
mals Beratungen statt. Wichtig ist, dass die erste Information zu einem Treffen über relativ zentrale Ansprech­
partner an ehemalige Mitstreiter kommuniziert wird und eine Regelung gefunden wird, über den Arbeitsstand
oder Abbruch des Vorhabens sicher zu informieren.
Mit Drucklegung dieser Jahreschronik ist klar – wir organisieren ein Treffen am 13.09.2014 im „Forster Hof“!
(Näheres siehe Einladung!)
10
2.
Anpassung der Vereinssatzung vom Oktober 1993
Drei Tage nach unserer Jahreshauptversammlung am 6.9.2013 erreichte uns ein Schreiben vom Finanzamt Cott­
bus, dass entsprechend der geltenden Mustersatzung die Paragrafen 2 (Ziele des Vereins) und 13 (Auflösung des
Vereines oder seines Zwecks) unsere Satzung den rechtlichen Forderungen angepasst werden muss, um den Ge­
meinnützigkeitsstatus in Sinne der § 52 der Abgabenordnung behalten zu können. Dabei wurde auf die wörtliche
Verwendung vorgegebener Textpassagen hingewiesen. Die Förderung von Bildung und Erziehung ist bei den
vorgegebenen Punkten nicht mehr Bestand, sondern nur noch Erziehung (§2).
Im § 13 hatten wir in der Satzung stehen, dass bei Auflösung des Vereins die Geldmittel dem Gymnasium Forst
übereignet werden. Das Finanzamt weist darauf hin, dass das Gymnasium keine juristische Person des öffentli­
chen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft ist. Es kann nur das übergeordnete Organ (Stadt
Forst oder Kreis/Land) bedacht werden. Im Vorstand waren wir der Meinung, dass die Mittel im Ernstfall in
Forst und nicht im Landkreis SPN verbleiben sollen – und wählten die Formulierung Stadt Forst (Lausitz).
Weiterhin ist „eine Aufhebung des Vereins“ bei einer Bindung an die Schule unlogisch. Sollte die Schule mal
weg sein, so entfällt auch der Zweck. Das ist im Text zu berücksichtigen.
In Abstimmung mit dem Vorstand und dem Finanzamt Cottbus wurde der Text der §§ 2 und 13 überarbeitet. Al­
lerdings ist eine gesonderte Mitgliederversammlung zur Anpassung der Satzung notwendig. Aus diesem Grund
fügen wir der diesjährigen Chronik die offizielle Einladung zu einer Sondersitzung am 24.01.2014 mit den vor­
abgestimmten Änderungsvorschlägen bei (siehe nächste Seite!).
Linda Turteltaube, 10a
11
alte Formulierung (Satzung v. 3.10.1993)
Formulierungsvorschlag (Änderung Fettdruck)
§ 2 (Ziele des Vereins)
Zweck des Vereins ist die Förderung von Bildung und
Erziehung. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt
nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke, son­
dern ausschließlich gemeinnützige Zwecke.
§ 2 (Ziele des Vereins)
Zweck des Vereins ist die Förderung von Bildung und
Erziehung. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt
nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke, Der
Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar ge­
meinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steu­
erbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Der Satzungszweck wird verwirklicht durch:
1. die Bereitstellung von Mitteln für die Durchfüh­
rung wissenschaftlicher Veranstaltungen und For­
schungsprojekte, die nicht durch den Etat der
Schule finanziert werden können.
2. die Unterstützung bei kulturellen Veranstaltungen
der Schüler, einschließlich Klassenfahrten, Thea­
ter- und Konzertbesuche und Schulfesten.
3. die Aufrechterhaltung und die Vertiefung von
Kontakten zwischen Schülern, Lehrern, Eltern,
Freunden und Förderern der Schule.
4. die Förderung des Selbstverständnisses und des
öffentlichen Ansehens des Gymnasiums.
Der Satzungszweck wird verwirklicht durch:
1. die Bereitstellung von Mitteln für die Durchfüh­
rung wissenschaftlicher Veranstaltungen und For­
schungsprojekte, die nicht durch den Etat der
Schule finanziert werden können.
2. die Unterstützung bei kulturellen Veranstaltungen
der Schüler, einschließlich Klassenfahrten, Thea­
ter- und Konzertbesuche und Schulfesten.
3. die Aufrechterhaltung und die Vertiefung von
Kontakten zwischen Schülern, Lehrern, Eltern,
Freunden und Förderern der Schule.
4. die Förderung des Selbstverständnisses und des
öffentlichen Ansehens des Gymnasiums.
Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmä­
ßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder er­
halten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmä­
ßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder er­
halten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es
darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck
des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismä­
ßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§ 13 (Auflösung des Vereins oder Änderung seines
Zwecks)
Die Auflösung des Vereins oder eine Änderung des
Zweckes des Vereines muss von mindestens einem
Drittel der Mitglieder beantragt werden. Der Antrag
muss als besonderer Tagesordnungspunkt in die Tagesordnung der Mitgliederversammlung eingesetzt
sein. Die Mitgliederversammlung ist für diesen Tagesordnungspunkt nur dann beschlussfähig, wenn mindes­
tens die Hälfte der Mitglieder anwesend sind. Bei Be­
schlussunfähigkeit darf die nächste Mitgliederver­
sammlung, in der über den Antrag entschieden werden
soll, frühestens nach zwei Monaten stattfinden. Diese
Mitgliederversammlung ist dann ohne Rücksicht auf
die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.
Im Falle der Auflösung oder Aufhebung des Vereins
oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt sein
Vermögen an das Gymnasium Forst, das es unmittelbar und ausschließlich für die in dieser Satzung fest­
gelegten Zwecke verwenden muss.
§ 13 (Auflösung des Vereins oder Änderung seines
Zwecks)
Die Auflösung des Vereins oder eine Änderung des
Zweckes des Vereines muss von mindestens einem
Drittel der Mitglieder beantragt werden. Der Antrag
muss als besonderer Tagesordnungspunkt in die Ta­
gesordnung der Mitgliederversammlung eingesetzt
sein. Die Mitgliederversammlung ist für diesen Tages­
ordnungspunkt nur dann beschlussfähig, wenn mindes­
tens die Hälfte der Mitglieder anwesend sind. Bei Be­
schlussunfähigkeit darf die nächste Mitgliederver­
sammlung, in der über den Antrag entschieden werden
soll, frühestens nach zwei Monaten stattfinden. Diese
Mitgliederversammlung ist dann ohne Rücksicht auf
die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.
Im Falle der Auflösung oder Aufhebung des Vereins
oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt sein
Vermögen an die Stadt Forst (Lausitz), die es unmit­
telbar und ausschließlich für die Förderung der Er­
ziehung Kinder und Jugendlicher verwenden muss.
Beschlüsse über eine Änderung des Zweckes des Vereins oder über die Auflösung bedürfen einer Mehrheit
von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen der anwe­
senden Mitglieder.
Beschlüsse über eine Änderung des Zweckes des Ver­
eins oder über die Auflösung bedürfen einer Mehrheit
von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen der anwe­
senden Mitglieder.
12
Das Schuljahr 2012/2013 im Rückblick
Im vergangenen Schuljahr 2012/2013 lernten dreihundert Schülerinnen und zweihunderteinundzwanzig Schüler
in den Jahrgangsstufen 7 bis – ab diesem Schuljahr nur noch – 12 (215 Schülerinnen und 169 Schüler in der Se­
kundarstufe I sowie 85 Schülerinnen und 52 Schüler in der gymnasialen Oberstufe) am Friedrich-Ludwig-JahnGymnasium Forst. Sie wurden von einundvierzig Lehrkräften des Gymnasiums, zwei Gastlehrkräften, zwei Refe­
rendarinnen und einem Referendar, einer polnischen Fremdsprachenassistentin und einem französischen Fremd­
sprachenassistenten pädagogisch betreut. Zwei Schulsachbearbeiterinnen, eine Hausmeisterin, eine Hallenwartin
und eine Bibliothekskraft nach dem Kombilohnmodell vervollständigten das Team von zusammen fünfhundert­
vierundsiebzig Menschen.
Nach der von einem Erste-Hilfe-Lehrgang für die Lehrkräfte unter der Leitung von Frau Wolf eingeleiteten Vor­
bereitungswoche mit der Projekt- und Jahresplanung begann der Unterricht im Schuljahr 2012/2013 für die Schü­
lerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 12 am 6. August 2012 pünktlich um 7.40 Uhr. Wie in jedem Jahr
wurden die Schülerinnen und Schüler der drei Klassen der neuen Jahrgangsstufe 7 in der Aula vom Schulleiter
besonders begrüßt und von den Klassenleiterinnen und Klassenleitern in ihre Klassenräume geführt.
Da der 1. September 2012 auf einen Sonnabend fiel, konnte die Gedenkfeier zum Jahrestag des Überfalls der
deutschen Wehrmacht auf Polen nicht wie seit sechs Jahren gewohnt am „richtigen“ Datum stattfinden, sondern
musste um fünf Tage verschoben werden. So haben Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Forst am Don­
nerstag, dem 6. September, gemeinsam mit polnischen Schülerinnen und Schülern aus unserer Partnerschule in
Brody zwar nicht am Weltfriedenstag selbst, aber dennoch zeitnah einen kleinen Beitrag dazu geleistet, dass die­
ses Ereignis Geschichte bleibt und sich nicht wiederholen kann. Wie in jedem Jahr stand auch diesmal die dritte
Septemberwoche ganz im Zeichen projektorientierten Lernens, für einige Jahrgänge verbunden mit mehrtägigen
Schulfahrten, so für die Jahrgangsstufen 8 und 10 in Sachsen und an der Ostsee, für die Jahrgangsstufe 12 in Ita­
lien (Sorrent) und in England (Hastings). Dass der Verzicht auf Nikotin – für Zum-Glück-noch-nicht-Raucher
kein größeres Problem – nur Vorteile bringt, erfuhren die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10d auf ihrer
Klassenfahrt. Ausgestattet mit einer 100-Euro-Prämie, gestiftet vom Landkreis Spree-Neiße für die erfolgreiche
Teilnahme am Nichtraucherwettbewerb „Be smart – don’t start“, ging es als Bonus auf die Sommerrodelbahn
nach Oderwitz. In dieser Projektwoche waren auch 13 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 11 und 12
gemeinsam mit Frau Hentschel und Herrn Hennicke zu Gast an unserer Partnerschule, der VGS Bjørkelangen, in
Norwegen. Von den norwegischen Gastgebern wurde ein vielfältiges Programm vorbereitet, das Norweger und
Deutsche einander noch näher brachte.
Das jährlich wiederkehrende einwöchige Betriebspraktikum im East Lothian Council in Schottland absolvierten
jeweils neun Schülerinnen und Schüler unserer Schule und des Pestalozzi-Gymnasiums Guben dieses Schuljahr
im Oktober, an dessen Ende der Gegenbesuch erfolgte. „Rosenträume an der Neiße“ suchten derweil Schülerin­
nen und Schüler des Grundkurses Kunst der Jahrgangsstufe 12 vor die Fotolinse zu bekommen, um sich mit einer
Ausstellung an der großen Rosenschau anlässlich des 100. Geburtstages des Ostdeutschen Rosengartens zu betei­
ligen und dabei die Verbundenheit unsere Schule mit unserer Stadt Forst (Lausitz) zu demonstrieren.
Im November hatten unsere Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte wieder die Chance in einem neu
beginnenden Kurs unserer Fremdsprachenassistentin, Frau Szóstak, die polnische Sprache zu erlernen. Mit einer
Urkunde und einem lachenden und einem weinenden Auge kehrten unsere „Robotops“ als Fünftplazierte in der
Gesamtwertung vom Regionalwettbewerb Lausitz-Spreewald der FIRST® LEGO® League zurück, der traditio­
nell auf dem Campus der BTU Cottbus stattfand, aber erstmals von der BTU selbst ausgerichtet wurde. Im dies­
jährigen Wettbewerb Senior Solutions hatte sich unser Team, dem Endris Wenzke, Sebastian Woschick (Jahr­
gangsstufe 7), Henry Schneider, Robert Hankel, Robert Remane (Jahrgangsstufe 8), Shawn Fritzmann, André
Wolfram (Jahrgangsstufe 9) und Marvin Illinger (Jahrgangsstufe 10) angehörten, mit der Fragestellung auseinan­
dergesetzt, wie sie die Lebensqualität von älteren Menschen verbessern und ihnen helfen können, unabhängig,
engagiert und in Kontakt mit ihrer Umgebung zu bleiben.
SEIS macht Schule transparent, hieß unser Motto im Dezember. SEIS bedeutet Selbstevaluation in Schulen.
Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte, Verwaltungs- und technische Kräfte beantworteten viele Fragen
und geben so ihre Meinung über die Qualität der Schule kund. Die Fragebögen wurden von dem Länderkonsorti­
um „SEIS Deutschland“ erstellt und dort auch computertechnisch ausgewertet. Wie schon 2009 erreichte unsere
Schule bei einer hohen Beteiligungsrate fast in allen Qualitätsbereichen auch hohe Werte und ermutigt uns, den
bisher eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen und noch zu optimieren. Natürlich sind die Ergebnisse bei Leis­
tungstests auch ein entscheidendes Qualitätsmerkmal. So können wir sehr zufrieden sein, dass auch diesmal wie­
der Schülerinnen und Schüler des Forster Gymnasiums unter den Preisträgerinnen der Kreismathematikolympia­
de waren. Ein Dankeschön gilt in diesem Zusammenhang der Kreissparkasse in Forst und ihrem Leiter, Herrn
Lehmann, der auch dieses Jahr wieder die Auszeichnungsveranstaltung in den Räumen der Hauptgeschäftsstelle
organisierte. Grenzenlos kreativ hatten Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium Forst
gemeinsam mit Menschen, die von der BWS Behindertenwerk GmbH betreut werden, im vergangenen Schuljahr
Kunst geschaffen, deren Ausstellung am Nikolaustag in einer Vernissage im Beisein des Landrates eröffnet wur­
de. Dass es in Südafrika heute sehr viel anders zugeht, als die Lehrbücher berichten, erfuhren Schülerinnen und
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Schüler der zehnten Klassen aus berufenem Munde, nämlich durch einen Gastschüler aus Südafrika, der ihnen
einen Einblick in das Alltagsleben im modernen Südafrika gab. Die letzte Woche vor den Weihnachtsferien
brachte unserer Schule geradezu eine Häufung von Höhepunkten. Das waren zunächst die Schulolympiaden, die
fast von allen Fächern während der gesamten Woche durchgeführt wurden sowie die Schulmeisterschaften im
Volleyball; dann natürlich die beiden Weihnachtskonzerte, vorbereitet in drei Probetagen im Freizeitheim Groß
Bademeusel und schließlich trafen sich am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien die zahlreichen Teilnehme­
rinnen und Teilnehmer der Schulolympiaden und Schulmeisterschaften mit ihren Lehrerinnen und Lehrern in der
vollbesetzten Aula zur traditionellen Auswertungsveranstaltung, die vom Schulchor mit einem musikalischen
Programm eröffnet wurde, das auf die Weihnachtsfeiertage einstimmte.
Am zweiten Tag nach den Weihnachtsferien, am 8. Januar, waren die Biologiekurse der Jahrgangsstufe 12 mit
der Hilfe der Hochschule Lausitz dem „Täter auf der Spur“ in einem Projekt zum genetischen Fingerabdruck. Am
10.01.2013 erreichte unsere Mannschaft mit Johnny, Jonas, Matti, Dominic, Justin und Lucas, die schon das
Kreisfinale ohne Niederlage überstanden hatte, im Regionalfinale Volleyball WK III m des Schulamtsbereiches
Cottbus eine Teilnahme am Landesfinale. Toll! Auch am Bundeswettbewerb Fremdsprachen beteiligten sich am
17. Januar Schülerinnen und Schüler unserer Schule in Englisch, Französisch und Russisch. Wie man Energie aus
dem Farbtopf gewinnen kann, untersuchte der Chemiegrundkurs der Jahrgangsstufe 12 ebenfalls mit Unterstüt­
zung der Hochschule Lausitz. Nach einer Einführung in das Thema der erneuerbaren Energien kristallisierte sich
die Farbstoffsolarzelle als Antwort heraus, die dann genauer analysiert wurde. Lausitzer winterliche Kälte und
Schnee lernten sechzehn römische Schülerinnen und Schüler bei ihrem Austauschbesuch am Gymnasium Forst
kennen und fanden es wunderbar. Mit dem Tag der offenen Tür und der Präsentation vielfältiger Lernergebnisse
fand eine weitere Projektwoche ihren Höhe- und Endpunkt. Am letzten Tag des ersten Schulhalbjahres wurden
die Gewinner der Besucherbewertung, die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 mit ihrem WATProjekt über erneuerbare Energien, ausgezeichnet. Aber nicht nur innerschulische Höhepunkte erlebten Schüle­
rinnen und Schüler des Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasiums Forst, sondern auch außerschulische, die in beson­
derer Weise in der Öffentlichkeit wahrgenommen wurden. Während die meisten Schüler zum „Tag der offenen
Tür“ ihr Können im Gymnasium zeigten, musizierten vier von ihnen in Senftenberg im Rahmen des alljährlich
stattfindenden Wettbewerbs „Jugend musiziert“. Sophie Koalick, Nora Richter, Eliza Müller und Richard Hent­
schel präsentierten ihre musikalischen Fähigkeiten auf regionaler Ebene Südbrandenburgs. Vor einer meist
sechsköpfigen Jury spielten Sophie und Nora auf ihren Violinen ein umfangreiches Programm und wurden dabei
von Klavierlehrern begleitet. Anders dagegen Eliza, sie beherrschte solistisch alle Knöpfe auf ihrem Akkordeon!
Richard trat in der Kategorie „Klavier und ein Blasinstrument“ an und wurde auf seiner Trompete von einem
Klavierschüler begleitet. Alle Musiker waren sehr erfolgreich und erspielten sich erste Preise!
Auch allen Grund zum Jubeln hatten im Februar die diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer
Schule an der zweiten Runde der Landesbiologieolympiade. Marvin Ram und Felix Knievel starteten in der Klas­
senstufe 7, Justin Sawal in der Klassenstufe 8, Franziska Keßler in der Klassenstufe 9 und Nele Böhlig in der
Klassenstufe 10. Franziska Keßler belegte einen hervorragenden dritten Platz in ihrer Altersgruppe und schramm­
te haarscharf an einer Finalteilnahme vorbei. Eine tolle Überraschung bescherte uns der erste Platz von Marvin
Ram, unserem Teilnehmer aus der Klasse 7b. Ebenfalls naturwissenschaftlich betätigten sich in diesem Monat die
zehnten Klassen, die mit professioneller Unterstützung der Hochschule Lausitz den Chemieunterricht dazu nutz­
ten, ihre eigenen Kosmetika herzustellen. Zur Wahl standen Lipgloss und Badezusatz.
„Halleluja!“, jubelte der Grundkurs 2 Darstellendes Spiel des zwölften Jahrgangs unter der Leitung von Frau
Weikert im März und beschäftigte sich in seinem gleichnamigen Stück mit der Konkurrenz zwischen Himmel
und Hölle. Dabei gingen die Darstellerinnen und Darsteller auf viele Vorurteile verschiedener Bevölkerungs­
gruppen ein. Wie sieht es wohl in der Zwischenwelt aus? Hat ein Lehrer den Himmel auf Erden? Hat ein Schür­
zenjäger die Hölle verdient? „Zur goldenen Wand – obwohl...“ hieß es für den Grundkurs 1, ebenfalls unter der
Leitung von Frau Weikert. Dabei wurden die Zuschauerinnen und Zuschauer in eine Kneipe und in eine triste
Welt voll Einsamkeit und Zwängen trotz äußeren Wohlstandes entführt. Licht ins Dunkel der Brandenburger
Finanzen brachte Brandenburgs Finanzminister, Helmuth Markov, der in seinem Vortrag am Forster Gymnasium
die anwesenden Schülerinnen und Schüler tatsächlich für das sonst eher als trocken verschriene Thema der Lan­
desfinanzpolitik interessieren konnte. Mit einem dritten Platz errang unsere Jungen-Volleyball-Mannschaft der
Wettkampfklasse III einen großen Erfolg auf dem Landesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ in Luckenwalde.
Hellwach, reaktionsschnell und kombinationsstark spielten sich „Marwinima“ (Marvin Hartl, Willi Mrosk, Niklas
Richter und Markus Rochlitz) und „Black Attack“ (Dennis Blechstein, Vincent-Paul Sibilla, Niclas Pehla und
Pascal Patsch), beides Teams unseres Gymnasiums, ins Endspiel der von der Deutschen Soccer-Liga, Integration
durch Sport und der Sparkasse Spree-Neiße organisierten FAIRPLAY SOCCER TOUR in unserer Mehrzweck­
halle. Schließlich gewann das Team „Marwinima“ mit 1:0. Mit der alljährlich wiederkehrenden Präsentation des
Projekts zum letzten Unterrichtstag der Abiturientinnen und Abiturienten am Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium
Forst wurden die Osterferien eingeläutet.
Auf Spurensuche waren im noch kühlen April die Klassen 10c und 10d im Rahmen des Geschichtsunterrichts in
der Landeshauptstadt Potsdam unterwegs, während unsere Jahrgangsstufe 12 über den Aufgaben der schriftlichen
Abiturprüfungen brütete und – etwas verspätet – ihren „Gedenkbaum“ pflanzte. Schon deutlich frühlingshafter
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sah es aus, als uns am letzten Apriltag neun Gastschülerinnen und -schüler aus Norwegen mit einer Lehrerin und
einem Lehrer besuchten.
Auf der Fährte von Milch, Blut und Kartoffel konnten beim Finale der 18. Landesbiologieolympiade Marvin
Ram (3. Preis) und Franziska Kessler (Auszeichnung) Anfang Mai beachtliche Erfolge und Alexandra Pamin
einen schönen Abschluss ihrer schulischen Wettbewerbskarriere nach erfolgreicher Teilnahme am Regionalfinale
bzw. an der zweiten Runde der Internationalen Biologieolympiade erzielen. Ebenfalls einen tollen Erfolg konnte
die Französisch-Arbeitsgemeinschaft der Jahrgangsstufe 7 für sich verbuchen, die trotz lediglich Anfängerkennt­
nissen mit ihrem Film „Pique-nique à la campagne“ den Anerkennungspreis des Bundesfremdsprachenwettbe­
werbs auf Brandenburgebene erhielt. Sportlich brachte der Wonnemonat mit dem Sportfest für die Jahrgangsstu­
fen 7 bis 10 und der Premiere einer Tischtennismeisterschaft ebenfalls einige Glanzlichter ins schulische Leben.
Eine geschichtsträchtige internationale Jugendbegegnung mit polnischen Schülerinnen und Schülern durfte unse­
re Polnischklasse 7c auf dem ehemaligen Gut der Familie Moltke und jetzigen Jugendbegegnungsstätte Kreisau
mit Frau Briesemann und Herrn Kwasniewski erleben. Der zweite Wandertag der Jahrgangsstufen 7 bis 10 fiel
natürlich auch in den Mai, dessen schönes Wetter viele Exkursionen zu regionalen Zielen wie Schloss und Park
Branitz in Cottbus oder der Confiserie Felicitas in Hornow ermöglichte. Die Jahrgangsstufe 7 jedoch belehrte
und vergnügte sich unter dem Motto „Fahr' Rad - aber sicher“ mit der Verkehrswacht und Polizisten des Reviers
Forst (Lausitz). Mit einer Vernissage und zwei Frühlingskonzerten wurde der Monat Mai im Namen der Rose
beschlossen.
Der Juni brachte uns wieder Dramatisches. Der Wahlpflichtkurs Deutsch der Jahrgangsstufe 9 unter der Leitung
von Frau Weikert veranschaulichte in einer Premiere den alltäglichen „Schulwahn?!“, während „Sorry wrong
number“ der Arbeitsgemeinschaft „Englisches Theater“ unter der Leitung von Herrn Hoppe und „Der Kleine
Prinz“ in französischer Sprache Wiederaufführungen waren. Eine alljährlich wiederholte Premiere war die Ab­
schlussrevue der Grundschülerinnen und -schüler, die im Rahmen der Leistungs- und Neigungsdifferenzierung
ein Schuljahr lang einen Unterrichtstag am Gymnasium in der Woche verbrachten. Einstudiert wurde die unter­
haltsame Show von dem bewährten Team HBH, wohinter sich Frau Hentschel, Frau Börner und Herr Hoppe ver­
bergen. Die Technik besorgte in bewährt zuverlässiger Weise Herr Krüger. Auf die traditionelle Romfahrt bega­
ben sich die Lateiner der Jahrgangsstufen 11. Genau in der Mitte des Monats wurden die 62 Abiturientinnen und
Abiturienten unter dem Motto „Pirates oft the CarABIean – 12 Jahre Ru(h)m“ auf ihrem Ball mit einem herzli­
chen „Mast- und Schotenbruch“ feierlich verabschiedet. Nach einem solchen Höhepunkt kann eigentlich nichts
mehr kommen. Doch, es konnte. Denn das Schuljahr war noch nicht vorbei. So konnten die passionierten Nicht­
raucherinnen und Nichtraucher zum zweiten Mal in Folge Preise aus dem Präventionsprojekt „Be Smart“ entge­
gennehmen. Die abstinenten „Wiederholungstäter“ der Klassen 9a, 9b, 10a, 10b, 10c und 10d wurden dafür vom
Fachbereich Kinder, Jugend und Familie des Landkreises Spree-Neiße mit einer Klassenprämie in Höhe von
100.- € für gemeinsame Klassenaktivitäten ausgezeichnet. Die „Frischlinge“ aus den Klassen 7a, 7b, 9c und 9d
erhielten eine Klassenprämie in Höhe von 75.- €. Mit einem Sonderpreis hatten die „Rosenstadtretter“ mit ihrem
Projekt „Wohnen in Generationen“ beim Focus-Schülerwettbewerb einen großen Erfolg errungen. Damit konnten
Nancy Schwerdtner, Franziska Dubrau, Lisa Wundes, Sophie Pohl, Bill Grabowski und Philip Schneider aus dem
Leistungskurs Geografie mit ihrer Lehrerin, Frau Krüger, die letzten Schultage vor den großen Ferien, die am 20.
Juni begannen, in der schönen Röhnlandschaft verbringen.
Mitten in den Ferien, im Monat Juli, gab es für unsere Schule noch einmal etwas zu gewinnen. Unser SoccerTe­
am nahm seine Chance wahr und holte den dritten Platz im Bundesfinale der Sparkassen-Fair-Play-Soccer-Tour
in Prora an der Ostsee. Dafür an dieser Stelle nochmals: Herzlichen Glückwunsch.
Aber mein Dank gilt auch denen, die im ganz „normalen“ Unterricht ihren Schülerinnen und Schülern zum Ler­
nen verholfen haben sowie überhaupt allen, die im vergangenen Schuljahr 2012/2013 und auch im laufenden
Schuljahr 2013/14 schon dazu beitrugen, am Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium Forst erfolgreich Schule zu
machen. Besonders herzlich danke ich unserer Referendarin, Frau Pöhle, und unserem Referendar, Herrn Probst,
die uns leider am Ende des Schuljahres nach bestandenem Staatsexamen verlassen mussten und Frau Lange, die
wir am letzten Schultag in den wohlverdienten Ruhestand, genauer: in die Ruhephase der Altersteilzeit verab­
schieden durften.
Ihnen, verehrtes Mitglied, und allen, die Ihnen lieb und teuer sind, wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest
und ein frohes neues Jahr 2014.
Ihr
Thomas Röger
Oberstudiendirektor
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Konferenz der Lehrkräfte im Schuljahr 2012/2013
in alphabetischer Reihenfolge:
Bäsig, Andreas
Blazejewski, Irene
Börner, Bärbel
Boße, Karin
Briesemann, Karin
Brüning, Bianca (Referendarin)
Büttner, Kerstin
Fandrich, Silke
Goetzki, Gabriele
Grumbt, Gösta-Maria
Hennicke, Reimund
Hentschel, Carla
Henze-Özdemir, Cornelia
Hoppe, Hagen
Jahnke, Susanne
Kleinert, Antje
Koall, Renate
Köhler, Kathrin
Krause, Kathrin
Kreißig, Christina
Krüger, Cornelia
Krüger, Axel
Kühn, Andreas
Lange, Regine
Legler, Grit
Mäbert, Heike
Mantwill, Gudrun
Müller, Dr. Ulli
Pfennig, Diana
Pöhle, Kathrin (Referendarin)
Probst, Stefan (Referendar)
Raschack, Angelika
Richter, Heike
Röger, Thomas
Schellin, Dietmar
Schellin, Monika
Schwibs, Martina
Schwind, Barbara
Seeger, Ilona
Seidel, Toralf
Weikert, Ulrike
Wolf, Angelika
Wolfgramm, Martina
Wölk, Heiko
______________ . ______________
Schulsachbearbeiterinnen und technische Kräfte im Schuljahr 2012/2013
Sekretariat:
Bibliothek:
Technische Kräfte:
Frau Ruff (Schulsachbearbeiterin)
Frau Walter (Auszubildende)
Frau Simionoff
Frau Quander (Hausmeisterin)
Frau Schummert (Hallenwartin)
______________ . ______________
Übersicht über Projekte und Arbeitsgemeinschaften im Schuljahr 2012/13
nach Fächern geordnet
Alle Fächer
- (Lehrkräfte) Ersthelferkurs unter der Leitung von Frau Wolf
- (Arbeitsgemeinschaft Schule ohne Rassismus; Wiebke Burchardt u. Julian Böhm) Teilnahme an der
Auftaktkonferenz des Lokalen Aktionsplans gegen Rechtsextremismus in Cottbus unter der Leitung von
Herrn Röger
- (Arbeitsgemeinschaft Elternarbeit) Eltern- Lehrerabend mit Eltern Klassenleiterinnen und Klassenlei­
tern unter der Leitung von Frau Grumbt
- (Jgst. 7) Empfang der neuen Schülerinnen und Schüler in der Aula
- (Jgst. 7) Projektwoche Chemie und Teambildungstag
- (Jgst. 7-10) Streitschlichter-Seminar unter der Leitung von Frau Krause
(Jgst.7-13) Woche des fachübergreifenden Unterrichts zum „Tag der offenen Tür“
- (Jgst.7-13) Woche des individuellen Lernens
- (Kl. 8c u. 8d; Jgst. 12) Zeremonie im Rahmen des Weltfriedenstages mit polnischen Schülerinnen und
Schülern aus Brody unter der Leitung von Herrn Dr. Müller
- (Kl. 9c) Ersthelferausbildung unter der Leitung von Frau Fandrich und der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.,
Regionalverband Südbrandenburg, Hauptgeschäftsstelle: Werner-Seelenbinder-Ring 44, 03048 Cottbus
- (Jgst.12) Kuchenbasar als Beitrag zur Weihnachtsfeier ehemaliger Lehrerinnen und Lehrer des Altkrei­
ses Forst unter der Leitung von Frau Meißner, Frau Quander, Frau Schummert und Frau Wolf
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Biologie
- (Jgst. 7) Exkursion in den Euloer Bruch unter der Leitung von Frau Köhler und Frau Wolf
(Jgst. 8) Suchtprojekt unter der Leitung von Frau Schwibs
(Jgst. 9) Gesunde Ernährung. Ein Projekt zum Tag der offenen Tür unter der Leitung von Frau
Schwibs
(BIL12) Methanogene Mikroorganismen - Biogas. Projekt in Zusammenarbeit mit der Hochsule Lau­
sitz unter der Leitung von Frau Mantwill, Frau Legler und Herrn Dr. Hänsel
- (Jgst.12) Prüfungsvorbereitung des Leistungskurses unter der Leitung von Frau Legler
- (Jgst.12/13) Prüfungsvorbereitung der Grundkurse unter der Leitung von Frau Wolf
(Jgst.12) Projekt zum genetischen Fingerabdruck mit der Hochschule Lausitz der Leitung von Frau
Legler, Frau Legler und Frau Wolf
Chemie
- (Jgst.7) Chemiewoche und Experimentalvorlesung mit der Hochschule Lausitz unter der Leitung von
Frau Legler, Frau Mantwill, Frau Wolfgramm und Herrn Dr. Hänsel
- (Jgst. 8) Düfte und Aromen. Projekt unter der Leitung von Frau Richter, Frau Wolf und Frau Wolf­
gramm
- (Jgst. 8) Herstellung von CO2 und Experimente um das Gas in Zusammenarbeit mit der Hochschule
Lausitz unter der Leitung von Frau Mantwill, und Herrn Dr. Hänsel
- (Jgst. 9) Säurepraktikum unter der Leitung von Frau Koall
- (Jgst. 9) Milch- Nachweispraktikum unter der Leitung von Fr. Mantwill
- (Jgst. 10) Körperpflegemittel. Ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Hochschule Lausitz unter der Lei­
tung von Frau Mantwill, und Herrn Dr. Hänsel
- (CHG-11) Farbstoffsolarzelle – Grätzelzelle. Projekt in Zusammenarbeit mit der Hochschule Lausitz
unter der Leitung von Frau Wolfgramm und Herrn Dr. Krätzschmar
- (CHG12) Methanogene Mikroorganismen - Biogas. Projekt in Zusammenarbeit mit der Hochsule Lau­
sitz unter der Leitung von Frau Mantwill, Frau Legler und Herrn Dr. Hänsel
- (CHG-12) Farbstoffsolarzelle – Grätzelzelle. Projekt in Zusammenarbeit mit der Hochschule Lausitz
unter der Leitung von Frau Mantwill, Frau Wolfgramm und Herrn Dr. Krätzschmar
Darstellendes Spiel
- (Jgst. 12, GK2) Aufführung des Stückes „Goldener Zeitsprung“ im Textilmuseum Forst unter der Lei­
tung von Frau Weikert
- (Jgst. 12, GK1) Aufführung des Stückes „WIRR-WARR; ist WIRR WAHR?“ unter der Leitung von
Frau Weikert
Deutsch
(Kl. 8b) Der Schimmelreiter. Besuch einer Vorstellung im Staatstheater Cottbus unter der Leitung von
Frau Pöhle und Frau Jahnke
- (Kl. 9c) Der Schimmelreiter. Besuch einer Vorstellung im Staatstheater Cottbus unter der Leitung von
Frau Fandrich
- (Jgst. 10) Deutsch-Training unter der Leitung von Frau Börner, Frau Kreißig und Frau Weikert
- (Kl. 10d) Wortlos. Lyrikcollage unter der Leitung von Frau Weikert
- (GK12) Hoffmanns Erzählungen. Besuch der Operette von Jacques Offenbach unter der Leitung von
Frau Hentschel
- (LK12) Mediensprache. Ein Projekt zum Tag der offenen Tür unter der Leitung von Frau Jahnke und
Herrn Röger
- (LK12) Der gute Mensch von Sezuan. Besuch einer Aufführung im Staatstheater Cottbus unter der Lei­
tung von Frau Jahnke und Herrn Röger
Englisch
- (Jgst. 7) Fachübergreifendes Fremdsprachenprojekt Musik der Länder unter der Leitung von Frau Bör­
ner und Frau Hentschel
- (Jgst. 7) Irland. Ein Projekt zum Tag der offenen Tür unter der Leitung von Frau Fandrich
- (Kl. 9a) Sorry wrong number. Aufführung eines Theaterstücks in englischer Sprache unter der Leitung
von Herrn Hoppe
- (Kl. 9b) Schulpartnerschaft mit Schottland. Ein Projekt zum Tag der offenen Tür unter der Leitung von
Frau Lange
- (Jgst. 11; LK u. GK) A Christmas Carol. Besuch eines englischsprachigen Theaterstücks in Berlin unter
der Leitung von Frau Pfennig, Frau Fandrich und Herrn Hoppe
- (Jgst. 12; LK1) Besuch eines englischsprachigen Theaterstücks in Cottbus unter der Leitung von Herrn
Dr. Müller
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Französisch
- (Jgst. 7) Fachübergreifendes Fremdsprachenprojekt Musik der Länder unter der Leitung von Frau Bör­
ner und Frau Hentschel
- (Jgst. 11 u. 12) Französische Spiele. Ein Projekt zum Tag der offenen Tür unter der Leitung von Frau
Grumbt
- (Kl.10b und c) Der kleine Prinz. Aufführung eines Theaterstücks in französischer Sprache nach Motiven
der gleichnamigen Erzählung Antoine de Saint-Exupérys unter der Leitung von Frau Grumbt und Frau
Raschak
Geografie
- (Jgst. 9) Kaffee. Ein Projekt zum Tag der offenen Tür unter der Leitung von Frau Krüger
- (Kl. 10a) Exkursion nach Klinge unter der Leitung von Frau Boße und Herrn Wölk
- (Kl. 10d) Exkursion Vattenfall unter der Leitung von Frau Boße
- (LK 11) Stadtumbau. Ein Projekt unter der Leitung von Frau Krüger
Geschichte
- (Jgst. 7) Methodentraining unter der Leitung von Frau Briesemann, Frau Jahnke, Frau Pöhle, Frau
Schwind, Frau Seeger und Herrn Probst
- (KL 7c) Die Familie von Moltke in Kreisau. Projektfahrt zur „Internationalen Jugendbegegnungsstätte
,Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung‘“ unter der Leitung von Frau Briesemann und Herrn
Kwasniewski
- (Kl. 8a) Görlitz. Eine historische Stadterkundung in Zusammenarbeit mit dem Fach Lebensgestaltung,
Ethik, Religionskunde unter der Leitung von Herrn Bäsig und Frau Schellin
- (Kl. 8a) Schloss Branitz. Exkursion unter der Leitung von Herrn Bäsig und Frau Schellin
- (Kl. 9d) An einem Tag in dieser Woche. Projekt Geschichte der 90er Jahre unter der Leitung von Frau
Briesemann und Herrn Tschiche
- (Jgst. 10) Auf den Spuren der DDR, Exkursion nach Potsdam ins „Haus der brandenburgischen Ge­
schichte“ unter der Leitung von Frau Börner, Frau Goetzki, Frau Krause, Frau Kreißig, Frau Raschack
und Herrn Dr. Müller
- (Kl. 10b) Gedenkstätte Sachsenhausen. Exkursion unter der Leitung von Frau Schellin
- (Kl. 10c u. d) Potsdam und Preußen. Eine Geschichtsexkursion in die Landeshauptstadt unter der Lei­
tung von Herrn Dr. Müller, Herrn Wölk und Herrn Staudacher
- (Jgst. 11) Militärhistorisches Museum. Ein Projekt mit Exkursion unter der Leitung von Frau Kleinert
und Frau Schwind
- (Jgst. 12) Haus am Wannsee. Ein fachübergreifendes Projekt Geschichte und Politische Bildung mit
Exkursion unter der Leitung von Frau Kleinert, Frau Schellin und Herrn Bäsig
- (Jgst. 12) Deutsches Historisches Museum. Exkursion unter der Leitung von Frau Kleinert
Informatik
- (Jgst. 7-10) Robotops. Arbeitsgemeinschaft zur Konstruktion und Programmierung von Robotern unter
der Leitung von Herrn Hennicke
Kunst
-
-
-
(GS KL 6) Kulissengestaltg. für Abschlussrevue der 6. Klassen unter der Leitung von Frau Mäbert
(Jgst. 7) Der goldene Schnitt. Fachübergreifendes Projekt Mathematik und Kunst unter der Leitung von
Frau Briesemann, Frau Grumbt, Frau Henze-Özdemir, Frau Köhler, Frau Pöhle, Frau Richter, Frau See­
ger, Frau Wolfgramm und Herrn Hennicke
(KL 8-9) Ausgestaltung der Aula für das Frühlingskonzert unter der Lei­
tung von Frau Mäbert und Frau Richter
(Jgst. 9) Weltsichten. Landschaft in der Kunst vom 17. bis zum 21. Jahr­
hundert. Ausstellungsbesuch und Workshop im Dieselkraftwerk Cottbus
unter der Leitung von Frau Fandrich und Frau Mäbert und Herrn Wölk
(Jgst. 9) Ästhetisches Lernen. Ein fachübergreifendes Projekt Kunst und
Musik unter der Leitung von Frau Börner, Frau Mäbert und Herrn Hoppe
(Kl. 9d) Töpfern. Ein Projekt mit der Künstlerin Doris Kamilla unter der
Leitung von Frau Mäbert
(KL 10) Weihnachtsdeko im Schulhaus unter der Leitung von Frau Mäbert
und Frau Richter
(GK11) Weltsichten. Landschaft in der Kunst vom 17. bis zum 21. Jahr­
hundert. und Workshop unter der Leitung von Frau Mäbert
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-
-
(GK 11) Vorbereitung der Fotoausstellung Rosen in der 5.Etage unter der Leitung von Frau Mäbert und
Frau Richter
(GK 11) Parkansichten. Freiluftpleinair im Rosengarten „Parkansichten“ mit in Zusammenarbeit mit der
BWS Behindertenwerk GmbH, der Wichernschule und polnischen Schülerinnen und Schülern unter der
Leitung von Frau Mäbert und Frau Richter
(GK11 u. 12) Barockstadt Dresden u. Besuch „Neue Meister“ unter der Leitung von Frau Mäbert und
Frau Richter
(GK11-12) Weihnachtliche Dekoration des Schulhauses unter der Leitung von Frau Mäbert und Frau
Richter
(GK11- 12) Vernissage der Ausstellung Grenzenlos Kreativ in Zusammenarbeit mit der BWS Behinder­
tenwerk GmbH unter der Leitung von Frau Mäbert und Frau Richter
(GK11-12) Ausgestaltung Aula für Weihnachtskonzert unter der Leitung von Frau Mäbert
(GK11 - 12) Vernissage der Fotoausstellung Gymnasiale Impressionen zur Rosenschau unter der Lei­
tung von Frau Mäbert und Frau Richter
(GK12) Auswertung des Kalenderprojekts Rosengarten mit LAUSITZER RUNDSCHAU und der Citymana­
gerin Frau Hubrich unter der Leitung von Frau Richter
(Frau Mäbert und Frau Richter) Dekoration der Aula zu Rosengartenjubiläumskonzert am Friedrich­
Ludwig-Jahn-Gymnasium Forst
(Frau Mäbert und Frau Richter) Kunstinseln. Dekoration des Schulgebäudes zu Ehren des Rosengarten­
jubiläums am Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium Forst
Latein
- (LAG10) Exkursion zur Ausstellung Rom 312 im Panometer Dresden unter der Leitung von Frau Pfen­
nig und Herrn Hoppe
- (LAG10-12) Theaterüberraschung. Ein Projekt zum Tag der offenen Tür unter der Leitung von Frau
Pfennig
- (GK11) Rom – Roma. Kursfahrt in die Stadt der Römer
Lebensgestaltung, Ethik, Religionskunde
- (Kl. 8a) Görlitz. Eine historische Stadterkundung in Zusammenarbeit mit dem Fach Geschichte unter der
Leitung von Herrn Bäsig und Frau Schellin
Mathematik
- (Jgst. 7) Förderunterricht unter der Leitung von Frau Köhler und Frau Wolfgramm
- (Jgst. 7) Der goldene Schnitt. Fachübergreifendes Projekt Mathematik und Kunst unter der Leitung von
Frau Briesemann, Frau Grumbt, Frau Henze-Özdemir, Frau Köhler, Frau Pöhle, Frau Richter, Frau See­
ger, Frau Wolfgramm und Herrn Hennicke
- (Jgst. 8) Förderunterricht unter der Leitung von Herrn Hennicke
- (Jgst. 8) Prismen und Zylinder - Körper in Alltag und Architektur. Ein Projekt unter der Leitung von
Frau Krause, Frau Mantwill, Frau Seeger und Herrn Hennicke
- (Jgst. 8) Mathematische Knobeleien. Ein Projekt zum Tag der offenen Tür unter der Leitung von Frau
Krause
- (Jgst. 9) Förderunterricht unter der Leitung von Frau Seeger und Frau Köhler
- (Jgst. 10) Förderunterricht Dyskalkulie unter der Leitung von Frau Krause
- (Jgst. 10) Förderunterricht unter der Leitung von Frau Krause und Frau Mantwill
- (Jgst. 10) Aufgabentraining zur Prüfungsvorbereitung unter der Leitung von Frau Krause, Frau Mantwill
und Frau Seeger
- (Jgst. 11-12) Abiturtraining unter der Leitung von Sophie Köhler und Frau Wolfgramm (GK 12) Aufga­
benpraktikum „Individuelles Lernen“ unter der Leitung von Frau Mantwill
- (LK 12) ) Aufgabenpraktikum „Individuelles Lernen“ unter der Leitung von Frau Krüger, Frau Seeger
und Herrn Hennicke
Musik
-
(Jgst. 6) Projekt „Abschluss der Neigungs- und Leistungsdifferenzierung“ am Friedrich-Ludwig-JahnGymnasium Forst unter der Leitung von Frau Börner
(Jgst. 6) Generalprobe zur Revue der Grundschulen unter der Leitung von Frau Börner, Frau Hentschel,
Herrn Hoppe und Herrn Krüger
(Jgst. 6) Revue der Grundschulen unter der Leitung von Frau Börner, Frau Hentschel, Herrn Hoppe und
Herrn Krüger
(Jgst. 7) Start des ersten Jahres einer neuen Bläserklasse unter der Leitung von Frau Börner
(Jgst. 7; Bläserklasse) Filmmelodien. Exkursion zum Staatstheater Cottbus unter der Leitung von Frau
Hentschel und Frau Fandrich
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-
-
(Jgst. 7) Fachübergreifendes Fremdsprachenprojekt Musik der Länder unter der Leitung von Frau Bör­
ner und Frau Hentschel
(Jgst. 7) offene Probe der Bläserklasse zum Tag der offenen Tür unter der Leitung von Frau Hentschel
(Jgst. 7) Flurkonzert der Bläserklasse anlässlich der Feierlichkeiten zum 100jährigen Rosengartenjubi­
läum unter der Leitung von Frau Hentschel
(Jgst. 7) Konzert der Bläserklasse zum Tag der offenen Tür der Musik- und Kunstschule des Landkrei­
ses Spree-Neiße
(Jgst. 7-13) Auftritt des Chores zum Weltfriedenstag in Polen unter der Leitung von Frau Börner, Frau
Hentschel und Herrn Hoppe
(Jgst. 7-13) Casting zum Weihnachtskonzert unter der Leitung von Frau Börner, Frau Hentschel, Herrn
Hoppe und Herrn Krüger
(Jgst. 7-13) Nachcasting zum Weihnachtskonzert unter der Leitung von Frau Börner, Frau Hentschel,
Herrn Hoppe und Herrn Krüger
(Jgst. 7-13) Auftritt des Chores als Beitrag zur Weihnachtsfeier ehemaliger Lehrerinnen und Lehrer des
Altkreises Forst unter der Leitung von Frau Börner, Frau Hentschel, Herrn Hoppe und Herrn Krüger
(Jgst. 7-13) Musikalische Umrahmung der Hausausstellung „Grenzenlos kreativ“ unter der Leitung von
Frau Hentschel
(Jgst. 7-13) Chorprobe und Auftritt zur Weihnachtsfeier der Gewerkschaft GEW unter der Leitung von
Frau Börner, Frau Hentschel, Herrn Hoppe und Herrn Krüger
(Jgst. 7-13) Chortage zur Vorbereitung des Weihnachtskonzertes unter der Leitung von Frau Börner,
Frau Hentschel und Herrn Hoppe
(Jgst. 7-13) vorweihnachtlicher Chorauftritt in der Kirche Bademeusel unter der Leitung von Frau Bör­
ner, Frau Hentschel und Herrn Hoppe
(Jgst. 7-13) Auftritt des Chors Weihnachtsmarkt Forst unter der Leitung von Frau Börner, Frau Hent­
schel und Herrn Hoppe
(Jgst. 7-13) Hauptprobe des Chors und der Solistinnen und Solisten zum Weihnachtskonzert unter der
Leitung von Frau Börner, Frau Hentschel, Herrn Hoppe und Herrn Krüger
(Jgst. 7-13) Generalprobe des Chors und der Solistinnen und Solisten zum Weihnachtskonzert unter der
Leitung von Frau Börner, Frau Hentschel, Herrn Hoppe und Herrn Krüger
(Jgst. 7-13) Zwei Weihnachtskonzerte unter der Leitung von Frau Börner, Frau Hentschel, Herrn Hoppe
und Herrn Krüger
(Jgst. 7-13) Chorauftritt zur Auswertung der Schulolympiaden unter der Leitung von Frau Börner, Frau
Hentschel und Herrn Hoppe
(Jgst. 7-13) Casting für die Frühlingskonzerte unter der Leitung von Frau Börner, Frau Hentschel und
Herrn Hoppe
(Jgst. 7-13) Chortage zur Vorbereitung des Frühlingskonzerts in den Räumen des TV 1861 unter der
Leitung von Frau Börner, Frau Hentschel und Herrn Hoppe
(Jgst. 7-13) Hauptprobe des Chors und der Solistinnen und Solisten zum Frühlingskonzert unter der Lei­
tung von Frau Börner, Frau Hentschel, Herrn Hoppe und Herrn Krüger
(Jgst. 7-13) Generalprobe des Chors und der Solistinnen und Solisten zum Frühlingskonzert unter der
Leitung von Frau Börner, Frau Hentschel, Herrn Hoppe und Herrn Krüger
(Jgst. 7-13) Erstes Frühlingskonzert unter der Leitung von Frau Börner, Frau Hentschel, Herrn Hoppe
und Herrn Krüger
(Jgst. 7-13) Zweites Frühlingskonzert unter dem Motto „Rosenschau“ anlässlich der Feierlichkeiten zum
100jährigen Rosengartenjubiläum unter der Leitung von Frau Börner, Frau Hentschel, Herrn Hoppe und
Herrn Krüger
(Jgst. 7-13) Chorauftritt im Rosengarten zur Eröffnung der Deutschen Rosenschau unter der Leitung von
Frau Börner und Herrn Hoppe
(Jgst. 7-13) Chorauftritt im Rosengarten zur Forster Chormeile anlässlich der Feierlichkeiten zum
100jährigen Rosengartenjubiläum unter der Leitung von Frau Börner, Frau Hentschel und Herrn Hoppe
(Jgst. 8) Start des 2. Jahres der Keyboardklasse unter der Leitung von Frau Hentschel
(Jgst. 9; ehemalige Bläserklasse) Filmmelodien. Exkursion zum Staatstheater Cottbus unter der Leitung
von Frau Hentschel und Frau Fandrich
(Jgst. 9) Ästhetisches Lernen. Ein fachübergreifendes Projekt Kunst und Musik unter der Leitung von
Frau Börner, Frau Mäbert und Herrn Hoppe
(GK12) Hoffmanns Erzählungen. Besuch der Operette von Jacques Offenbach unter der Leitung von
Frau Hentschel
Politische Bildung
- (Kl. 8a) Schloss Branitz. Exkursion unter der Leitung von Herrn Bäsig und Frau Schellin
- (Jgst. 12) Haus am Wannsee. Ein fachübergreifendes Projekt Geschichte und Politische Bildung mit Ex­
kursion unter der Leitung von Frau Kleinert, Frau Schellin und Herrn Bäsig
20
Polnisch
- (Jgst. 7) Polnische Lieder und Szenen. Ein Projekt zum Tag der offenen Tür unter der Leitung von
Herrn Kwasniewski
- (Jgst. 7) Fachübergreifendes Fremdsprachenprojekt Musik der Länder unter der Leitung von Frau Bör­
ner und Frau Hentschel
- (KL 7c) Projektfahrt zur „Internationalen Jugendbegegnungsstätte ,Stiftung Kreisau für Europäische
Verständigung‘“ unter der Leitung von Frau Briesemann und Herrn Kwasniewski
- (Kl. 7c) Förderunterricht Polnisch unter der Leitung von Frau Nitek
- (Jgst.7-13; Lehrkräfte; Eltern) Polnisch für Anfänger und Fortgeschrittene unter der Leitung von Frau
Nitek
Russisch
- (Jgst. 7) Fachübergreifendes Fremdsprachenprojekt Musik der Länder unter der Leitung von Frau Bör­
ner und Frau Hentschel
Sport
-
( Jgst. 7-13, Lehrkräfte und Eltern) Yoga-Schnupperkurs unter der Leitung von Frau Wolf
(Jgst. 7-10) Arbeitsgemeinschaft Schwimmen unter der Leitung von Frau Goetzki
(Jgst. 7-10) Arbeitsgemeinschaft Drums alive unter der Leitung von Frau Kotscha
(Jgst. 7-13) Arbeitsgemeinschaft Badminton unter der Leitung von Herrn Hoppe
(Jgst. 7-13) Arbeitsgemeinschaft Fußball (Jungen) unter der Leitung von Herrn Schellin
(Jgst. 7-13) Arbeitsgemeinschaft Fußball (Mädchen) unter der Leitung von Herrn Ihlo
(Jgst. 7-13) Arbeitsgemeinschaft Handball unter der Leitung von Herrn Goetzki und Herrn Wölk
(Jgst. 7-13) Arbeitsgemeinschaft Rugby unter der Leitung von Herrn Dumont
(Jgst. 7-13) Arbeitsgemeinschaft Unihockey unter der Leitung von Herrn Orzechowski
(Jgst. 7-13) Arbeitsgemeinschaft Tischtennis unter der Leitung von Herrn Orzechowski
(Jgst. 7-13) Arbeitsgemeinschaft Volleyball unter der Leitung von Frau Büttner, Herrn Ihlo und Herrn
Schellin
(Jgst. 6) Sporttage Grundschulen, (6. Klasse) unter der Leitung von Frau Goetzki
(Jgst. 7/8) Sportfest unter der Leitung von Frau Büttner
(Jgst. 9/10) Sportfest unter der Leitung von Frau Büttner
(Jgst. 10/11) Sporttage unter der Leitung von Frau Wolf
(Jgst. 12/13) Bewegungsprojekt mit der Hochschule Lausitz unter der Leitung von Frau Büttner und
Herrn Seidel
Wirtschaft, Arbeit, Technik, Studien- und Berufsberatung
- (Jgst. 8) Besuch des Berufsinformationszentrums in Cottbus unter der Leitung von Frau Kreißig und
Herrn Wölk
(Jgst. 9) Schülerbetriebspraktikum
- (Jgst. 9) Bewerbungstraining unter der Leitung von Frau Fandrich, Frau Mäbert, Frau Pfennig, Herrn
Hoppe und Frau Schurmann
- (Jgst. 9) Besuch des Kraftwerks Jänschwalde unter der Leitung von Herrn Krüger und Herrn Wölk
(Jgst. 10) Berufsinformationstag unter der Leitung von Frau Börner, Frau Lange, Herrn Dr. Müller und
Frau Kreißig
- (Jgst. 10-12) Besuch der Bildungsmesse Impuls in Cottbus unter der Leitung von Frau Kleinert
- (Jgst. 11/Eltern) Vortrag zur Berufswahlentscheidungsfindung im Rahmen von Elternversammlungen
durch Herrn Ahrens
(Jgst. 11) berufs- und studienvorbereitende Praktika unter der Leitung von Herrn Wölk
- (Jgst. 11/Schülerinnen und Schüler) Vortrag zur Berufswahlentscheidungsfindung im Rahmen von El­
ternversammlungen durch Herrn Ahrens
- (Jgst. 11) Beratungstests zur Berufswahl unter der Leitung von Frau Legler und Herrn Ahrens
- (Jgst. 11) Besuch der Fachmesse Vocatium zur Berufsinformation unter der Leitung von Frau Legler
Internationale Projekte
Europa
- Deutsch-norwegischer Workshop zum Europatag zu verschiedenen europäischen Themen unter der
Leitung von Frau Hentschel
Italien
- (Jgst.11) Römerinnen und Römer in Forst. Schüleraustausch mit Rom unter der Leitung von Frau Krü­
ger und Frau Pfennig
21
Norwegen
- (Jgst.11-12) Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasiums Forst zu Gast an der
VGS Bjørkelangen zum „Trollprojekt“ unter der Leitung von Frau Hentschel
- (Jgst. 11-12) Gäste aus Norwegen am Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium Forst unter der Leitung von
Frau Hentschel
Polen
-
(KL 7c) Projektfahrt zur „Internationalen Jugendbegegnungsstätte ,Stiftung Kreisau für Europäische
Verständigung‘“ unter der Leitung von Frau Briesemann und Herrn Kwasniewski
Schottland
- (Jgst.9) Schülerpraktikum in Schottland unter der Leitung von Frau Henze-Özdemir
- (Jgst.9) Gäste aus Schottland zum Betriebspraktikum am Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium Forst un­
ter der Leitung von Frau Henze-Özdemir
Wettbewerbe und Olympiaden
Biologie
- Schulolympiade unter der Leitung von Frau Legler und Frau Schwibs
- Landesolympiade, 1.Runde, unter der Leitung von Frau Schwibs
- Landesolympiade, 2.Runde, unter der Leitung von Frau Schwibs
- Internationalen Biologie-Olympiade, Finale, unter der Leitung von Frau Schwibs
Chemie
- (KL 7b, Alina Gäbler) Teilnahme am Wettbewerb „ Chemkids“ unter der Leitung von Frau Mantwill
und Frau Wolfgramm
- (Jgst.8) Regionaler Mannschaftswettbewerb Klassen 8 in Cottbus (2 Mannschaften aus den Klassen 8a –
d) unter der Leitung von Frau Schwibs
- (Jgst.9) Schulolympiade betreut durch CHG12 unter der Leitung von Frau Koall und Frau Wolfgramm
Deutsch
- (Jgst. 7) Schulolympiade unter der Leitung von Frau Pöhle und Frau Jahnke
Englisch
- (Jgst. 7) Schulolympiade unter der Leitung von Frau Fandrich und Frau Lange
- (Jgst. 7-9) Sprachwettbewerb Big Challenge unter der Leitung von Herrn Dr. Müller
- (Jgst. 7-10) Teilnahme am Fremdsprachenwettbewerb unter der Leitung von Frau Fandrich
- (Jgst. 8) Schulolympiade unter der Leitung von Frau Fandrich und Frau Henze-Özdemir
Französisch
- (Jgst. 8-11) Schulolympiade Französisch „Des images de la France“ unter der Leitung von Frau Grumbt
und Frau Raschack
Geografie
- (Jgst. 7) Schulolympiade unter der Leitung von Frau Krüger
Geschichte
- (Jgst. 7) Schulolympiade unter der Leitung von Frau Briesemann und Frau Schwind
- (Jgst. 8) Schulolympiade unter der Leitung von Frau Grumbt, Frau Krause, Frau Wolfgramm und Herrn
Probst
Mathematik
- (Jgst. 7-9) Känguruwettbewerb im Fach Mathematik unter der Leitung von Frau Krause
- (Jgst.7-13) Schulmathematikolympiade unter der Leitung von Frau Krause und Frau Krüger
- (Jgst.7-13) ) Kreismatheolympiade unter der Leitung von Frau Krüger
- (Jgst. 8) VERA 8 unter der Leitung von Frau Krause, Frau Mantwill, Frau Seeger und Herrn Hennicke
22
Physik
- (Jgst. 7) Schulolympiade unter der Leitung von Herrn Hennicke und Herrn Kühn
- (Jgst. 8) Schulolympiade unter der Leitung von Frau Köhler und Herrn Kühn
- (Jgst. 9) Schulolympiade unter der Leitung von Frau Köhler und Herrn Kühn
Polnisch
- Schulolympiade (Jgst. 8-11)
Russisch
- Schulolympiade (Jgst. 8-11)
Sport
-
(WK I, Mädchen und Jungen) Kreisfinale Volleyball unter der Leitung von Herrn Schellin
(WK II, Mädchen) Regionalfinale Volleyball unter der Leitung von Herrn Schellin
(WK II, Mädchen) Regionalfinale Volleyball unter der Leitung von Herrn Seidel
(WK II, Jungen) Jugend trainiert für Olympia Fußball unter der Leitung von Herrn Schellin
(WK II, Jungen) Jugend trainiert für Olympia Fußball unter der Leitung von Herrn Schellin
(WK II, Jungen) Jugend trainiert für Olympia Handball unter der Leitung von Herrn Wölk
(WK II, Jungen) Regionalfinale Volleyball unter der Leitung von Herrn Seidel
(WK III, Mädchen und Jungen) Kreisfinale Volleyball unter der Leitung von Herrn Schellin
(WK III, Mädchen und Jungen) Jugend trainiert für Olympia Tischtennis unter der Leitung von Herrn
Orzechowski
(WK III, Jungen) Jugend trainiert für Olympia Volleyball unter der Leitung von Herrn Schellin
(WK III, Jungen) Jugend trainiert für Olympia Fußball unter der Leitung von Herrn Seidel
(WK III, Jungen) Volleyball-Landesfinale in Luckenwalde unter der Leitung von Herrn Schellin
(WK IV, Mädchen und Jungen) Zweifelderball unter der Leitung von Herrn Schellin
(WK IV, Mädchen und Jungen) Regionalfinale Zweifelderball unter der Leitung von Herrn Schellin
(WK IV, Mädchen und Jungen) Jugend trainiert für Olympia Handball unter der Leitung von Herrn
Schellin
(Jgst. 7) Zweifelderball-Schulmeisterschaft unter der Leitung von Frau Jahnke, Frau Kleinert, Frau Köh­
ler, Frau Raschack, Frau Wolf, Herrn Bäsig, Herrn Seidel und Frau Büttner
(Jgst. 8) Volleyball-Schulmeisterschaft unter der Leitung von Frau Kleinert, Frau Raschack, Frau Wolf,
Herrn Bäsig, Herrn Seidel und Herrn Schellin
(Jgst. 9) Volleyball-Schulmeisterschaft unter der Leitung von Frau Büttner, Frau Goetzki, Frau Kleinert,
Frau Raschack, Frau Seeger, Herrn Bäsig und Herrn Seidel
(Jgst. 9-11) Handball-Turnier zum Schuljahresende unter der Leitung von Herrn Wölk
(Jgst. 10) Volleyball-Schulmeisterschaft unter der Leitung von Frau Büttner, Frau Goetzki, Frau Wolf,
Herrn Dr. Müller, Herrn Seidel, Herrn Wölk und Frau Raschack
(Jgst. 10) Volleyball-Turnier zum Schuljahresende unter der Leitung von Frau Raschack
(Jgst. 10-11) Weihnachtshandballturnier in Schleife unter der Leitung von Herrn Büttner und Herrn
Wölk
______________ . ______________
Karl Schiewer, 10a
23
Die Abiturientinnen und Abiturienten des Abiturjahrgangs 2013
Klasse 12A (Frau Grumbt)
Klasse 12B (Frau Hentschel)
Klasse 12C (Frau Wolf)
Bräuer, Floriane
Büttner, Laura
Butzek, Brian
Epinger, Anastasia
Genzmann, Cynthia
Hüttner, Caroline
Jahn, Paul-Richard
Jestel, Dominic
Klaue, Lisa
Lehmann, Michelle
Neumann, Anne-Julia
Nicke, Katharina
Rehfeld, Juliane
Richter, Max
Richter, Sophie
Schneider, Kimberly
Ungar-Vuc, Christine
Weber, Sophie
Weinert, Nicole
Dombrowski, Linda
Förster, Willi
Grunewald, Philip
Jurack, Julius
Köhler, Sophia
Liebig, Anja
Lindstaedt, Frederike
Maier, Anika
Maurer, Michael
Molz, Markus
Noack, Dominic
Ogorek, Karolina Anna
Peskar, Markus
Poneß, Isabell
Röhnisch, Philipp
Schmidt, André
Schmidtke, Tina
Schüler, Marie-Luise
Stähr, Sabine
Weise, Johannes
Weise, Max
Zuber, Christine
Briesemann, Oliver
Bunde, Bianca
Dubrovny, Anna
Falke, Theresa
Fuldt, Jenny
Grawe, Vanessa
Hennig, Maria
Herrmann, Nora
Horschig, Denis
Kratzer, Andrea
Krause, Anne
Natusch, Saskia
Noack, Mathias
Pamin, Alexandra
Rosenkranz, Isabell
Roth, Angelina Saskia
Ryll, Arne
Schmolke, Shirley
Siptitz, Larissa
Szmerek, Saskia
______________ . ______________
M itw irkende an der Jahreschronik 2012/2013
Herausgeber: Bund der Ehemaligen und Freunde des Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasiums Forst, vertreten durch
den Vorsitzenden Lothar Lischke
Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium Forst, vertreten durch den Schulleiter Thomas Röger
Redaktion:
Steffen Donath, Lothar Lischke, Thomas Röger
Künstlerische Gestaltung: Heike Mäbert, Heike Richter (Linolschnitte „Landschaften“, Klasse 9 und 10)
24
LR, 07. August 2012
Wie die nachtaktive Natter
Marc Drobot holt mit seinem Roman "Sumpfland" Hass und Rassismus ans Licht
Groß Schacksdorf Der Groß Schacksdorfer Soziologiestudent hat seine Liebe
zum Schreiben auf Papier ausgelebt: In seinem Roman "Sumpfland" forstet er
nach lange verschwiegenem Rassismus und Hass während des Dritten Reichs.
Der Autor Marc Drobot vor der Teichlandschaft seines Heimatortes
Groß Schacksdorf. Foto: Angela Hanschke/aha1
"Sumpfland" heißt das Erstlingswerk von Marc Drobot, der in Groß Schacksdorf
aufwuchs und am Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium in Forst das Abitur 1999
ablegte. Der 32-Jährige, der inzwischen in Dresden lebt und dort Soziologie stu­
diert, sorgte mit seinem spannenden Debütroman für Aufsehen, denn "Sumpfland"
ist trotz seines Titels kein Heimatroman, sondern setzt sich auf sehr berührende
Weise mit den Themen Hass, Rassismus und Judenverfolgung im Dritten Reich
auseinander. Ebenso mit dem Verschweigen während der 40-jährigen DDR-Ära.
"Sumpfland" könnte überall handeln, also auch im Spree-Neiße-Kreis, der Heimat
von Marc Drobot, in deren Name Lausitz sich das altsorbische Wort "ua" verbirgt,
das so viel wie "feuchte Wiesen" oder "Sumpfland" bedeutet. Angesiedelt ist es
jedoch in Dresden, wo der Autor seit dem Abitur studiert. Anfangs Maschinenbau,
doch nach dem Abschluss entschied er sich im Alter von 29 Jahren, noch ein So­
ziologiestudium aufzunehmen. Drei Jahre lang arbeitete nebenbei er mit längeren
Unterbrechungen an dem Manuskript. "Es ist mein erstes Buch, das veröffentlicht
wurde", stellte er klar.
Liebe zum Schreiben
Vor zwölf Jahren schrieb er eine erste längere Erzählung, später folgte neben Kurzgeschichten, die während eines
längeren Auslandsaufenthaltes entstanden, auch ein erstes Romanfragment. "Doch meine Liebe zum Schreiben
reicht lange zurück", so Marc Drobot. Bereits während der neunten Klasse erprobte er sich während eines zwei­
wöchigen Praktikums in der Forster Redaktion der RUNDSCHAU und veröffentlichte kurze Beiträge zur Ge­
schichte seines Dorfes. Letztlich überwogen jedoch Zweifel, ob das eigene Talent auch wirklich für den Journa­
lismus ausreiche.
Mit "Sumpfland", das vor wenigen Monaten im Dresdner Buchverlag erschien, hat er diese Frage letztlich erfolg­
reich beantwortet. Trotzdem sei die Suche nach einem Verlag mit passendem Profil schwierig gewesen", bekann­
te Drobot, der nach eigenen Angaben beim Dresdner Buchverlag eine "Superzusammenarbeit und ein gutes Lek­
torat" vorfand. "Mein Buchtitel ist jedoch auch eine Metapher für das Unter-den-Tisch-kehren innerhalb der
deutschen Geschichte." Möglicherweise seien viele Menschen noch zu nah dran – besonders innerhalb der eige­
nen Familie, sucht der Dresdner nach Erklärungen.
Sein Thema hat nicht zuletzt angesichts des 100. Geburtstages von Erwin Strittmatter an Aktualität gewonnen.
"Mit Kriegserinnerungen geht man nicht hausieren", heißt es oft. So unterschiedlich wie die Lebenswege der da­
mals jungen Männer sind auch die Gründe zu schweigen. Den Großvater von Sebastian, dem jungen Hauptakteur
des Romans, bewegen jedoch weder Scham noch Angst vor dem Urteil der Spätergeborenen. Stattdessen be­
schimpft er während einer Feier, bei der es innerhalb der Familie zum Bruch kommt, die verhasste halbjüdische
Schwiegertochter. "Wie kannst du Nazischwein mein Vater sein", empört sich Sebastians Vater.
Das Zitat des Schriftstellers Dietmar Dath "Die Wahrheit ist eine Natter, dämmerungs- und nachtaktiv", stellt
Marc Drobot einem der Buchkapitel voran. Ist Blut letztlich dicker als die Wahrheit? Es scheint so, denn auch als
der Großvater – inzwischen im Rentenalter – getötet wird, erweist sich der Sohn als unfähig, die Fragen des eige­
nen Sohnes zu beantworten. Der nimmt Jahre später auf eigene Faust die Spur auf, die in die Vergangenheit führt.
Keine einfache Lektüre
"Sumpfland" ist kein einfaches Buch, keine Urlaubslektüre für den Sonnenstrand. Es ist kein Krimi, aber mitrei­
ßend wie ein solcher. Nach dem ersten Kapitel gewinnt die Handlung an Spannung, zieht in den Bann und fesselt
den Leser bis zum überraschenden Schluss. "Meine ersten Leser waren meine Eltern und der Freundeskreis. Im
Unterschied zu meinen ersten Schreibversuchen trägt die Hauptfigur Sebastian keine autobiografischen Züge",
sagt Marc Drobot, der jedoch Charaktere von Bekannten einfließen ließ, sich intensiv mit der Geschichte seiner
Wahlheimat Dresden auseinandersetzte, Originalschauplätze aufsuchte und die Tagebücher von Victor Klempe­
rer las.
Angela Hanschke
25
LR, 05. September 2012,
Gymnasiasten verwirren mit Liebe, Herzschmerz und Intrigen
Zwölftklässler haben "Wirr-Warr – ist Wirr wahr" einstudiert und laden zu spannenden Aufführungen
Forst "Wirr-Warr – ist Wirr wahr?" Diese Frage stellen sich auch die Schüler der zwölften Klasse in ihrem
gleichnamigen Stück, an welchem sie mehr als ein Jahr gefeilt haben und das sie am Mittwoch und Donnerstag
aufführen. Unterstützt und geleitet wird der Kurs von der erfahrenen Lehrerin Ulrike Weikert, die das Fach Dar­
stellendes Spiel seit vielen Jahren unterrichtet und ebenso viele erfolgreiche Aufführungen verbuchen konnte.
Der Grundkurs Darstellendes Spiel verspricht spannende und amüsante Aufführungen. Foto: Philip Röhnisch
"Liebe, Herzschmerz, Intrigen und
Verwirrung" werden dem Zuschau­
er versprochen – das Ganze ist na­
türlich gepaart mit einer ordentli­
chen Prise Humor. Doch wovon
handelt die Aufführung überhaupt?
Ein Herzog, der bis über beide Oh­
ren in eine Gräfin verliebt ist, die
ihn jedoch kaltherzig abweist. Ein
Geschwisterpaar, welches nicht
bemerkt, dass es die ganze Zeit
nebeneinander her lebt.
Janina Bernhard, 10d
Außerdem ist da noch das intrigante
Kammermädchen der Herzogin, das
den ständig betrunkenen Adel des
Hofes buchstäblich um den Finger
wickelt. Nicht zu vergessen der
Narr, der zusammen mit Kammer­
mädchen und Adel einen hinterlis­
tigen Plan ausheckt, um einen Ver­
trauten der Gräfin gehörig aufs
Glatteis zu führen.
Und sogar Shakespeare selbst stat­
tet der Aufführung einen Besuch ab
und hält mit Kritik nicht hinterm
Berg.
Aufführungen am 5. und 6. Sep­
tember, jeweils um 18 Uhr auf dem
Schulhof des Gymnasiums, nahe
der Volleyballanlage.
Dauer: etwa 80 Minuten
Saskia Szmerek
26
LR, 07. September 2012
Verständigung bei Wurst, Rosen und Volleyball
Mehr als hundert Schüler aus Deutschland und Polen erinnern am Neiße-Ufer an Kriegsopfer
und feiern gemeinsam
Forst Deutsche und polnische Jugendliche feiern ein gemeinsames Fest neben den Trümmern der Langen Brücke
– der symbolträchtige Ort ist am gestrigen Donnerstag zu einer kleinen Partymeile geworden. Mehr als Hundert
Schüler zeigen, dass sie eigentlich nur noch eines trennt – ein Fluss.
Rosen als Erinnerung an die Opfer – deutsche
und polnische Schüler haben am gestrigen Don­
nerstag an der Neiße ein Fest gefeiert.
Foto: Jan Selmons
"Klischees und Vorurteile? Nee, das merke ich
nicht mehr", sagt André Schmidt vom Forster
Gymnasium. So etwas werde vielleicht an
Stammtischen gepflegt. Der 17-Jährige steht an
einem Tisch, hinter dem einige Mädchen versu­
chen, Feuer in Bratwurstgrills zu entfachen. Un­
ter ihnen ist Karolina Ogorek (17). Sie erhebt
Einspruch. Denn sie ist "halb und halb", wie die
Schülerin vom Friedrich-Ludwig-JahnGymnasium in Forst selbst sagt. Von Vorurteilen
will sie nichts wissen. Geboren in Stargard
Szeczecinski an der polnischen Ostsee, zog sie
mit Eltern im Alter von einem Jahr nach Forst.
"Ich mag es, hier zu sein, aber Polen liebe ich auch", sagt Karolina. Da geht es um die ganz einfachen Dinge –
wie zum Beispiel essen. Pieroggi gehören etwa für sie zu den leckersten Dingen der Welt. Jetzt grillt sie aller­
dings deutsche Bratwurst.
"Neue Brücken über Flüsse", singt
unterdessen der Chor des Forster
Gymnasiums. Am Ufer haben sich
Kindergartenkinder und Neugierige
versammelt. Vom Aufeinanderzugehen handelt das Lied. An einer
Stelle, die noch fast 70 Jahre nach
dem Krieg gezeichnet ist, erinnert
eine polnische Schülerin in ihrer
Rede an Kinder, die damals nicht
zur Schule gehen konnten und deren Leben von Angst geprägt war.
Damals zog die Front über die
Neiße, heute ist an der Neißeaue
für diesen Tag ein Volleyballfeld
aufgebaut.
Es soll ein Fest für die jungen Leute sein, betont der Stadtverordnete
Helmut Ließ (SPD), der im Namen
des Innenmisters Dietmar Woidke
(SPD) die Veranstaltung der Schulen unterstützt, die jetzt zum achten
Mal stattfindet.
Er läuft zum Ufer der Neiße, wo
die Schüler aus Brody und Forst
ihre roten und weißen Rosen zum
Gedenken an Kriegsopfer in den
Fluss werfen.
Wir sind öfter mit der Familie in
Forst, erklären Mädchen aus Brody
(Pförten). Zum Beispiel gehen sie
ins Forster Freibad. Kasia Rzepa
findet, dass Vorurteile gegenüber
Deutschen in Polen kaum noch da
sind. Was ihr zu Deutschen einfällt? "Ich habe den Eindruck, sie
sehen freundlicher und glücklicher
aus", sagt Kasia. Polen seien erns­
ter. Das Bild vom arroganten Deut­
schen gebe es in Polen kaum noch.
Auch der Deutsch- und Polnischlehrer Michal Kwasniewski (28)
bestätigt das. Er unterrichtet sowohl in einer polnischen Schule in
Gubin als auch im Forster Gymna­
sium. Beim Unterrichten könne er
in der Mentalität der Schule kaum
Unterschiede ausmachen. Auch die
Probleme der Schüler seien auf
beiden Seiten ähnlich. Vorurteile
begegneten ihm kaum. Er sieht das
Zusammenwachsen der beiden
Länder nebenbei ganz praktisch.
An den polnischen Feiertagen könne er oft in Deutschland einkaufen
und an den deutschen in Polen.
Kwasniewski favorisiert polnische
Wurst und liebt deutsche Säfte. Der
Lehrer zieht sein Jacket aus und
geht aufs Volleyballfeld. Am Ran­
de stehen ein paar Jungs, denen die
Bratwurst schmeckt. Maximilian
Peter (17) ist einer von ihnen.
"Mam na imie Maximilian", sagt
er. Polnisch sei schwer. Doch dafür
habe er einen guten Lehrer, lobt er
Kwasniewski. Er fährt öfter mit
seinen Eltern nach Polen, "auch
zum Tanken", erzählt er. Aber er
hat einige Dokumentationen über
die Landschaft Polens im Fernse­
hen gesehen, die ihn beeindruckt
haben. Die Veranstaltung finden
die Schüler voll in Ordnung, und
von den polnischen Mädels sehen
einige ziemlich hübsch aus, sind
sich die Jungen am Volleyballfeld
einig.
Jan Selmon
27
LR, 12. November 2012
Schottische Jugendliche arbeiten für einige Tage in Spree-Neiße
Gegenbesuch aus dem Partnerkreis East Lothian
Forst Bereits zum elften Mal erwartet der Landkreis Spree-Neiße den Besuch schottischer Schüler, die ihre deut­
schen Sprachkenntnisse anwenden und verbessern wollen. Die acht Mädchen und vier Jungen im Alter von 16
Jahren lernen an der Dunbar Grammar School seit einigen Jahren Deutsch im Leistungskurs und sind nun ab dem
heutigen Montag im Landkreis zu Gast.
Bis zum Donnerstag werden die
schottischen Gäste die Möglichkeit
bekommen, den beruflichen Alltag
in der Verwaltung des Landkreises
und in verschiedenen Unternehmen
und Einrichtungen in Forst kennenzulernen. Wie die Kreisverwaltung
informiert, sind sie unter anderem,
beim Deutschen Roten Kreuz, im
Reiseland Wolff, Autohaus Richter, in der Rosenapotheke, im Centrum für Innovation und Technologie sowie in Schulen der Stadt im
Einsatz.
Marie-Pauline Prenzel, 10b
Nach der täglichen Arbeit stehen
für die Besucher unter anderem
Treffen mit der Jugendfeuerwehr
Forst, ein Besuch in Worrich's Pub
und eine Schülerbegegnung im
Friedrich-Ludwig-JahnGymnasium auf dem Programm.
Dort wird es auch ein Wiedersehen
mit den deutschen Schülern geben,
die erst vor zwei Wochen ein Be­
triebspraktikum in East Lothian
absolviert haben.
Landrat Harald Altekrüger (CDU)
hatte sie dorthin begleitet und im
Nachhinein ein positives Fazit ge­
zogen. "Durch Austauschmaßnahmen wird eine Möglichkeit eröff­
net, das andere Land, die andere
Sprache und Kultur kennenzuler­
nen. Oft sind insbesondere für junge Menschen derartige Erlebnisse
richtungweisend für die spätere
berufliche Entwicklung, für die
internationale Erfahrungen immer
mehr an Bedeutung gewinnen", so
Altekrüger.
bob
28
LR, 20. November 2012
Ausflug in den deutschen Alltag
Schottische Schüler machen Forst unsicher / Landkreis Spree-Neiße
unterstützt lebensnahes Austauschprojekt
Forst Zum elften Mal hat der Landkreis Spree-Neiße dieser Tage Austauschschüler aus Schottland in die Lausitz
gelotst. Zwölf Jugendliche aus Dunbar ließen sich in Forst nieder, um in diverse berufliche Tätigkeitsbereiche
reinzuschnuppern, die deutsche Sprache zu verinnerlichen und soziale Kontakte zu knüpfen. Ein Unterfangen von
unschätzbarem Wert.
Apothekerin Jana Noatzke (l.) und die schotti­
sche Schülerin Albonnie Robertson verkaufen
Tee in der Rosenapotheke Forst. Foto: Wies­
ner/swr1
Blitzlichtgewitter wie es Einem sonst nur bei
Promiaufmärschen auf dem roten Teppich in
die Augen leuchtet. Als die deutschen und
schottischen Schüler am Mittwochabend im
Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium zusammen­
kommen, gilt es in erster Linie, Erinnerungsfo­
tos zu schießen. Mit Handys und Kameras aus­
gestattet, knipsen die Teenager munter drauflos.
Ferner wird getanzt, Twister gespielt und ge­
lacht. Schon vor zwei Wochen, als eine Delega­
tion von Neuntklässlern des Forster Gymnasi­
ums und des Gubener Pestalozzi-Gymnasiums nach East Lothian aufbrach, um Berufspraktika zu absolvieren,
lernten sich die Heranwachsenden kennen. Die Atmosphäre wirkt innig und vertraut. Sinnbildlich für die Einge­
spieltheit der Jugendlichen, die immerhin aus völlig verschiedenen Kreisen kommen, steht ein Pullover einer
deutschen Schülerin mit der Aufschrift: I Love Scotland.
Der Landkreis Spree-Neiße hat die
britischen Schüler, die mitunter seit
sechs Jahren Deutschunterricht in
der Schule genießen, aber nicht nur
für jenen Abend in die Lausitz geholt. "Sie sollten die Möglichkeit
bekommen, den beruflichen Alltag
in der Verwaltung und weiteren
Forster Unternehmen kennenzulernen", erklärt Jana Handrischek, die
Partnerschaftsbeauftragte
des
Landkreises. Das Deutsche Rote
Kreuz, das Centrum für Innovation
und Technologie (CIT), die Grundschule Nordstadt und andere Betriebe partizipierten an dem Projekt. Letztere ist sogar derart angetan von der Kulturenverschmelzung, dass man alsbald den Dialog
jüngerer Eleven initiieren möchte.
Lebensnahes Projekt
Auch die Rosenapotheke hat sich
an dem Austausch beteiligt und
Albonnie Robertson beschäftigt.
Die 16-jährige Schottin kreierte in
Zusammenarbeit mit dem Apotheken-Personal einen Weihnachtstee,
um selbigen in schüchtern herausgeflüstertem Deutsch an den Mann
zu bringen.
Apotheken-Chef
Klaus-Dieter
Dockter begrüßt das nationenübergreifende Unterfangen und stellt
seine Einrichtung gern zur Verfügung, da "die Austauschschüler
nicht rumsitzen, sondern am Leben
teilnehmen sollen".
Wenn man sich zudem mit Craig
Thorburn (15) unterhält, der wie
Albonnie zum ersten Mal in
Deutschland weilte und sich in der
Computer-Abteilung des Landkreises ausprobieren durfte, fällt ein
Wort mit besonderer Betonung:
"Experience". Der Erfahrungswert
und die Eindrücke, die die jungen
Inseleuropäer aus der Lausitz mit
nach Hause nehmen in die schottischen Valleys, sind ohnehin das
Bedeutendste an ihrer Reise.
Genauso wie die Stippvisite der
deutschen Gymnasiasten legt auch
der Aufenthalt der Briten sein
Hauptaugenmerk auf die sprachliche Weiterentwicklung, wie Englischlehrerin
Cornelia
HenzeÖzdemir hervorhebt. "Wenn man
sich in einem fremden Land allein
zurechtfinden muss und auf Muttersprachler trifft, wird das."
sprachliche
Reaktionsvermögen
geschult. Ihre schottische Kollegin
Naomi Barnes ergänzt unisono,
dass ihre Schüler hier "in einer
Woche mehr lernen als in sechs
Wochen Deutschunterricht zu Hause".
Soziale Kompetenzen wichtig
Noch wichtiger aber als die linguis­
tischen Erwerbungen sind vermutlich die sozialen Kompetenzen, die
zusammen mit den gleichaltrigen
Kameraden aus Deutschland ge­
pflegt werden. Die Jugendlichen
interessieren sich füreinander,
schließen Freundschaften und hal­
ten Kontakt über Skype, Facebook
& Co. Cornelia Henze-Özdemir
berichtet überdies von einem ehe­
maligen Schüler, der vor mehreren
Jahren an einem der ersten Austausche teilnahm, heute in Polen stu­
diert, dutzende Vorträge auf Englisch halten muss und hierbei stets
auf die Unterstützung eines früheren schottischen Austauschkumpels
bauen kann, zu dem der Kontakt
nie abgebrochen ist.
Steven Wiesner / swr1
29
LR, 29. November 2012
Grenzenlose Kreativität in Forst
Wanderausstellung macht ab dem 6. Dezember Station im Gymnasium
Forst Grenzenlose Kreativität können Besucher ab dem 6. Dezember im Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium
Forst erleben. Dort wird in der Kunstetage eine Wanderausstellung mit den Werken aus einem Projekt des Be­
hindertenwerkes Spremberg gezeigt.
Spaß am kreativen Gestalten durch
Menschen mit Behinderungen und
ihre aktive Teilhabe am kulturellen
Leben sind Kerngedanken des Pro­
jekts, das 2011 beim Behindertenwerk gestartet wurde. Die künstle­
rischen Werke wurden in den
Wohnstätten in Spremberg und in
der Werkstatt Forst im Rahmen
von Projekttagen von Menschen
mit schwersten Behinderungen
geschaffen. Malereien, Grafiken,
Plastiken sind so in unkonventio­
nellen Wegen entstanden.
"Unser Bestreben war und ist es
vor allem, diese künstlerischen und
kreativen Arbeiten im Rahmen
einer Wanderausstellung einer
Laura Reim, 10b
breiten Öffentlichkeit zugänglich
zu machen und damit einen Ein­
blick in das Leben und in die Fä­
higkeiten von Menschen mit Han­
dicap zu vermitteln", erklärt Ge­
schäftsführer Olaf Taubenek. Die
bisherigen Ausstellungen im Berg­
schlösschen in Spremberg, in der
Agentur für Arbeit in Cottbus, in
der Galerie im Kraftwerk Schwarze
Pumpe, im Kreishaus in Forst so­
wie in der Stadtverwaltung Guben
fanden ein großes Interesse.
"Gleichzeitig ist es unser Anliegen,
uns mit diesem Projekt in die Idee
und die Vorhaben des Lokalen
Aktionsplanes einzubringen.
In diesem Jahr wurde deshalb ein
Projekt von behinderten Mitarbei­
tern unserer Werkstatt Forst und
Schülern des Friedrich-Ludwig­
Jahn-Gymnasiums Forst gestaltet.
Die Ergebnisse möchten wir der
Öffentlichkeit gern in einer ge­
meinsamen Ausstellung im Gymna­
sium präsentieren", so Taubenek.
Die Ausstellungseröffnung findet
am Donnerstag, 6. Dezember, um
10 Uhr im Friedrich-Ludwig-JahnGymnasium in der Jahnstraße 3-9
statt. In der Kunstetage ist die Aus­
stellung anschließend bis zum 26.
Januar zu sehen.
bob
30
LR, 23. Januar 2013
Nora Richter streicht die Geigensaiten für Forst
Heutiges Kunstpodium im Bürgerzentrum ist gleichzeitig die Generalprobe für "Jugend musiziert"
Forst Seit fünf Jahrzehnten gibt es den bundesweiten Nachwuchs-Musikwettbewerb "Jugend musiziert". Be­
gründet wurde er, um den damals eklatanten Mangel an qualifiziertem Orchesternachwuchs zu beenden.
Seit acht Jahren gehört ein umfangreiches Übungspensum mit der Violine
zum Alltag von Nora Richter.
Foto: Angela Hanschke
Die 15-jährige Nora Richter aus Forst ist eine der beiden NachwuchsMusikerinnen, die im Jubiläumsjahr die Kunst- und Musikschule des
Landkreises Spree-Neiße beim Regionalfinale "Jugend musiziert" am Wo­
chenende in Senftenberg vertreten werden.
Schon Wettbewerbserfahrungen
Vor einer Woche brachte sie beim
Kunstpodium im großen Saal des
Bürgerzentrums vor rund 100 Mu­
sikfreunden zum ersten Mal ihre
Wettbewerbsbeiträge zu Gehör.
Seitdem hat sie unermüdlich an den
romantischen Stücken Opus 75
(Allegro maestoso) von Antonin
Dvorak sowie der Konzert-Sonate
e-Moll
(Largo/Allegro
con
fuoco/Menuet/Gavotta/Menuet D.
C. senza replica) von Francesco
Maria Veracini gefeilt, die sie bei
der heutigen Generalprobe um
16.30 Uhr möglichst fehlerlos und
ausdrucksvoll präsentieren will.
"Meine Musiklehrerin Maraille
Linke war nach dem Podiumskon­
zert schon recht zufrieden", berich­
tet Nora Richter. Bis zum großen
Auftritt am 26. Januar, wenn sie
sich in Senftenberg ab 12.15 Uhr
gemeinsam mit ihrer Korrepetitorin
Elena Kundt am Flügel im Bürger­
haus, Wendische Kirche in der
Baderstraße 10 den Juroren stellt,
werde das Herzklopfen wohl noch
zunehmen, vermutet sie. Erste Er­
fahrungen mit der aufregenden
Wettbewerbsatmosphäre sammelte
sie jedoch bereits im Vorjahr beim
16. Falken-Musikwettbewerb, wo
sie gemeinsam mit der gleichaltri­
gen Akkordeonspielerin Eliza Mül­
ler aus Forst in der Kategorie
Kammermusik-Ensemble den Son­
derpreis der Stadt Peitz gewann.
Bereits im Alter von sieben Jahren
stand für Nora Richter fest: "Ich
will Violine spielen". Auslöser für
diese Entscheidung war der Vor­
trag einer älteren Musikschülerin,
den sie damals zufällig auf den
Gängen der Kunst- und Musikschu­
le hörte. Zuvor hatte sich die talen­
tierte Grundschülerin bereits an der
Gitarre und der Blockflöte auspro­
biert. "Meine Eltern haben mich
immer darin bestärkt, ein Instru­
ment zu erlernen. Sie hatten dabei
aber wohl gehofft, ich würde mich
nicht für ein Streichinstrument ent­
scheiden", vermutet sie und
schmunzelt dabei.
Ihre Übungen hätten der Familie
anfangs wohl große Nachsicht ab­
verlangt. Doch zunehmend sei das
Spiel sauberer geworden. Das lerne
man mit einigem Fleiß relativ
schnell, schätzt sie ein. Trotzdem
versucht die 15-jährige Musikschü­
lerin, die derzeit am Forster Fried­
rich-Ludwig-Jahn-Gymnasium
lernt, ihre Trainingseinheiten in
jene Zeiten zu verlagern, wenn sie
allein zu Haus ist. "Geübt wird,
wann es der Unterricht zulässt. Ich
versuche, möglichst an jedem Tag
eine Stunde zu üben." Das klappe
jedoch nicht immer.
Lehrerin als Vorbild
Für Freunde und Treffen mit
Gleichaltrigen müsse trotz des Mu­
sikunterrichts jedoch noch Zeit
bleiben. Die ist seit zwei Jahren
erheblich rarer geworden. Damals
entschied sich die junge Frau dafür,
zusätzlich noch Klavierunterricht
zu nehmen. "Das hängt mit meinem
Berufswunsch Musiklehrerin zu­
sammen", verriet sie. Vorbild für
diese Entscheidung ist auch ihre
eigene Musiklehrerin an der Kunstund Musikschule. "Sie ist eine sehr
gute Lehrerin, zu deren Tugenden
sehr viel Geduld zählt und die ver­
sucht, sich stets in ihre Schüler
hineinzuversetzen".
Die Liebe zur Musik möchte Nora
Richter später einmal selbst Schü­
lern vermitteln. Ob das einmal je­
doch am Gymnasium oder an einer
Grundschule sein wird – diese Ent­
scheidung hat sie noch nicht getrof­
fen.
Angela Hanschke / aha1
31
LR, 24. Januar 2013
Experimentieren, Spielen, Gestalten
Projektwoche bereitet Tag der offenen Tür am Forster Jahn-Gymnasium vor
Forst Wenn das Forster Gymnasium am Samstag seine Türen öffnet, möchten Schüler und Lehrer mit einem gro­
ßen Aufgebot an Projekten die Vielfalt ihrer Schule präsentieren. Die Rundschau wirft einen Blick in die bisher
noch verschlossenen Klassenzimmer.
Die Vorbereitungen auf die größte
Schulveranstaltung des Jahres lau­
fen am Forster Friedrich-Ludwig­
Jahn-Gymnasium auf Hochtouren.
In einer fächerübergreifenden Pro­
jektwoche entstehen Inszenierun­
gen, Plakate und viele weitere Aus­
stellungsstücke, die zum Tag der
offenen Tür am 26. Januar der Öf­
fentlichkeit präsentiert werden.
Doch noch sind die Türen ver­
schlossen – die Schüler proben und
experimentieren vorerst unter sich.
Bis auf die der elften Klassen: In
der Sporthalle spielen Sophia, An­
na und Paul gegen Kinder der
Grundschule Eulo Fußball. "In
unserem Projekt gestalten wir diese
Woche für die Grundschüler Sporttage", erklärt Paul Stein und fährt
fort: "Jeden Tag übernimmt eine
Gruppe von uns die Verantwortung
für eine Schülergruppe." Insgesamt
nehmen sieben Grundschulen an
dem Projekt teil. Es sind jene
Sechstklässler, die in diesem Halb­
jahr einen Schultag pro Woche am
Gymnasium verbringen. So soll
ihnen der Übergang an die weiter­
führende Bildungseinrichtung er­
leichtert werden.
Auf Plakaten, die sie mit Paul und
seinen
Mitschülern
gestalten,
schreiben die Kinder, wie es ihnen
bisher am Jahn-Gymnasium gefal­
len hat. Die Plakate werden am Tag
der offenen Tür ausgestellt.
Mit einer anderen Art Spiel be­
schäftigt sich die Deutschklasse
von Ulrike Weikert.
Die zehnten Klassen nutzen die
Projektwoche zur Prüfungsvorbe­
reitung – dass dies nicht nur tro­
ckenen Lernstoff beinhalten muss,
zeigt Weikert mit ihrem Theater­
projekt. Die Schüler verbinden
Lyrik zum Thema Liebe "von Ba­
rock bis Dadaismus" mit Musik
und Darstellendem Spiel. "Stück­
weise ist es auch ein Experiment",
sagt die Lehrerin. "Wie viele Pro­
jekte ist es mit den Ideen der Schü­
ler gewachsen."
Kästners "Gebet keiner Jungfrau"
oder auch "Begegnung" von Stef­
fen Jacobs werden in einem 30­
minütigen Stück am Samstag zu
hören sein. Zuvor müssen noch das
kahle Klassenzimmergestaltet und
Drehstühle organisiert werden.
"Wir möchten das Publikum einbe­
ziehen, es soll sich drehen", verrät
Leo Oberschmidt und erklärt: "Das
Publikum sitzt in der Mitte. Jeder
von uns spricht ein Liebesgedicht.
Positive, negative und auch ver­
ruchte, wir wollen die Facetten der
Liebe aufzeigen." Und da "Liebe
durch den Magen geht", gibt es bei
den Vorstellungen auch Kuchen.
"In der Woche des fächerübergrei­
fenden Unterrichts werden viele
weitere Projekte vorbereitet", kün­
digt die stellvertretende Schulleite­
rin Ulrike Weikert an. "Für die
Siebtklässler ist es wichtig, dass sie
zusammenfinden", betont sie. Klas­
senübergreifend vertiefen die Schü­
ler in Projekten gemeinsam mit den
Sprachassistenten der Schule ihre
polnischen, französischen oder
englischen Sprachkenntnisse.
Verbunden mit den Fächern Musik,
Geografie und Kunst erhalten sie
Einblicke in fremde Kulturen und
Lebensarten.
Der achte Jahrgang des Gymnasi­
ums setzt sich in der Fächerkombi­
nation Mathematik-Wirtschaft mit
dem Thema erneuerbare Energien
auseinander. "Experimentierend,
spielerisch wollen wir den Schülern
so die Scheu vor Mathe nehmen",
erklärt Weikert die Projekt-idee.
Was die Fächer Biologie, Chemie
und Geografie verbindet, dem ge­
hen die Schüler der neunten Klas­
sen in dem Projekt "Kaffee" auf
den Grund.
Schüler der elften Jahrgangsstufe
verwirklichen sich in verschiede­
nen Fachprojekten.
Neben dem Klassiker "Dinner for
One" in lateinischer Sprache wird
am Samstag ein englischsprachiges
Theaterstück aufgeführt werden.
"Ich bin bestimmt total aufgeregt",
ist Stephanie Peter aus der Lie­
beslyrik-Projektgruppe
gespannt
auf ihre Vorführung. Auch ihre
Lehrerin Ulrike Weikert freut sich
auf den Tag der offenen Tür: "Er­
fahrungsgemäß kommen viele
ehemalige Schüler, ich freue mich
darauf, sie wieder zu treffen."
Tag der offenen Tür am Friedrich­
Ludwig-Jahn-Gymnasium, 26. Ja­
nuar, 9 bis 13 Uhr.
Anja M. Lehmann
32
LR, 28. Januar 2013
Bläserklasse und englischer Humor
Tag der offenen Tür ermöglicht Blick auf Schulalltag im Forster Gymnasium
Forst Eine ganze Projekt-Woche lang haben die 518 Schüler und 40 Lehrer am Friedrich-Ludwig-JahnGymnasium an ihrer Präsentation für den Tag der offenen Tür gefeilt. Das Ergebnis an der "Europaschule mit
kulturell-ästhetischem Profil" konnte sich sehen lassen.
Auch die Mediencollage "Wortlos"
wurde beim Tag der offenen Tür am
Forster Gymnasium vorgestellt. Dabei
wurden auf unkonventionelle Weise die
Facetten der Liebes-Lyrik zwischen
Barock und Dadaismus vorgestellt.
Foto: aha1
Nicht nur Sechstklässler und ihre El­
tern, sondern auch Ehemalige schauten
sich um. Beinahe pausenlos waren im
Info-Büro Auskünfte von den Lehrerin­
nen Martina Wolfgramm sowie Corne­
lia Heinze-Özdemir gefragt. Vor allem
das Ganztagskonzept, die Wahl der
zweiten Fremdsprache sowie der bilin­
guale Unterricht standen im Mittelpunkt
des Interesses. Im Flur der dritten Etage
zog die offene Probe der Bläserklasse
unter Leitung von Carla Henschel die
Besucher magisch an.
Gleich nebenan steuerte Marvin
Illinger von der AG "Robotops"
per Handy den Lego-Geländetruck
mit selbst entwickelter Software
über die Strecke. Voll besetzt wa­
ren die offenen Krimi-Proben beim
Darstellenden Spiel. "Ich will den
Duft des Mordes wittern", tönte
Kommissar Decker im Restaurant
"Wildeiche".
Was steckt alles in der Milch? Die­
ser Frage gingen die Neuntklässler
im Fachraum für Chemie beim
Milchprojekt nach.
Jenny Rogenz, 10d
An groteskem englischem Humor
konnten die Besucher während der
Theaterproben teilhaben, mit dem
die Neuntklässler einmal wöchent­
lich unter Leitung von Hagen Hop­
pe ihre Englischkenntnisse trainie­
ren. Flagge zeigten die Mitglieder
der AG "Schule ohne Rassismus"
um Wiebke Burchardt und Sonja
Winter. Kilian Henschel - Absol­
vent des Forster Gymnasiums –
schaute vorbei, "um den Nach­
wuchs für die Politik zu begeis­
tern". Neugierige erkundeten die
vierte Etage, die zur Kunstmeile
wurde.
Gezeigt wurden auch die Werke,
die innerhalb des Projektes "Gren­
zenlos kreativ" von den Zehntkläss­
lern gemeinsam mit Behinderten
vom Behindertenwerk Spremberg
geschaffen wurden. Eine Erfah­
rung, die die beiden Kunsterziehe­
rinnen Heike Richter und Heile
Mäbert nicht missen möchten.
"An dieser Schule wird ein ganz
tolles Engagement gezeigt. Sowohl
Schüler als auch Lehrer sind mit
dem Herzen dabei", urteilte Frank
Pfitzmann.
aha1
33
LR, 23. Februar 2013
Woidke drängt auf Lösung für Turn-Talentschule Forst
Innenminister kritisiert Haltung des Landkreises / Termin in der kommenden Woche
soll Antworten geben
Forst Das Thema Turn-Talentschule (TTS) in Forst wird nun auch auf Landesebene diskutiert. So ist für den
kommenden Dienstag ein gemeinsamer Vor-Ort-Termin am Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium mit dem Bil­
dungsstaatssekretär Burkhard Jungkamp in Forst anberaumt worden.
Das teilt Brandenburgs Innenminis­
ter Dietmar Woidke (SPD) mit.
Ihm stelle sich die Frage, "ob die
Bedeutung der leistungssportlichen
Basisausbildung in der TTS von
den Vertretern des Spree-NeißeKreises richtig wahrgenommen
wird".
Die Turntalentschule drängt seit
Jahren auf eine Sanierung der
Holzturnhalle im Gymnasium für
einen optimalen Trainingsbetrieb.
Sophie-Isabell Walther, 9c
Woidke moniert, dass es nach vier
Jahren Diskussionen keine Lösung
gibt. Zahlreiche Förderer und
Sponsoren stünden für eine Finan­
zierung der Halle zur Verfügung.
Der Deutsche Turner-Bund hat
bereits 2006 eine Turntalentschule
in Cottbus etabliert. Die Außenstel­
le Forst wird unter vielen Bemü­
hungen von SC Cottbus und der SG
Bademeusel etabliert.
Das Turnen hat in der Region eine
lange Tradition.
Die derzeitige Situation für den
Trainingsbetrieb in Forst schätzt
Woidke als "für alle Beteiligten
unbefriedigend" ein.
"Ich bin der Auffassung, dass Tra­
dition verpflichtet und dass es
sinnvoll ist, den Turntalentsport in
Forst weiter zu fördern", so
Woidke.
jas
34
LR, 11. März 2013
Intrigen und kuriose Charaktere beim Theaterabend
Forster Gymnasiasten führen Stücke auf / Gelungener Abschluss nach zwei Jahren
im Kurs Darstellendes Spiel
Forst Schüler aus den Grundkursen "Darstellendes Spiel" haben in der vergangenen Woche zu einem Theater­
abend ins Forster Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium eingeladen. Für die angehenden Abiturienten war es die
Chance, ihr in den vergangenen zwei Jahren erworbenes Können zu präsentieren.
Die Schüler der Kurse "Darstellendes Spiel" standen zum vorerst letzten Mal auf der Bühne.
Foto: ssz1
Beide Kurse unter der Leitung
von Lehrerin Ulrike Weikert
probten dafür mehrere Monate.
Pünktlich zum Einlass tummel­
ten sich interessierte Schüler,
Eltern und Lehrer auf den Flu­
ren. Sie füllten darauf den zum
Studiotheater umfunktionierten
Raum.
Das erste Stück "Zur goldenen
Wand – obwohl..." behandelte die
Abgründe der Menschlichkeit. Nur
eine Kneipe ist noch übrig geblie­
ben, draußen existiert nicht mehr.
Die Kneipe "Zur goldenen Wand"
ist bevölkert von ausgefallenen und
nahezu kaputten Charakteren, wel­
che durch Wortwitz und unge­
wöhnliches Aussehen das Publi­
kum erheitern. Das Stück weist
einen eher ernsteren Tenor auf und
ist hauptsächlich geprägt von
Angst, Selbstzweifeln und Alkohol.
Auch gesellschaftskritische The­
men wie der ständige Zwang nach
perfektem Aussehen und der Ein­
samkeit, trotz Unmengen an mate­
riellem Besitz, werden angespro­
chen.
Für die darauffolgende Aufführung
mussten die Zuschauer in die üppig
dekorierte Holzhalle der Schule
wechseln. "Halleluja!" – so hat der
zweite Kurs des Jahrgangs sein
Stück betitelt. Die Gruppe hat nicht
die Probleme der Gegenwart be­
handelt, sondern eher das Leben
nach dem Tod. Politiker, Säufer,
Casanova, Managerin und Lehrerin
warten vor der Himmelspforte, um
zu erfahren, ob sie im Himmel oder
der Hölle landen.
Aber nicht alle zeigen sich zufrie­
den mit den Entscheidungen Got­
tes. Deshalb schließen sich die Ma­
nagerin und die Lehrerin zusam­
men. Sie planen eine Intrige und
wollen eine Revolution starten, um
ein neues Land zu gründen – "Pa­
radiso".
Das Publikum zeigte sich sichtlich
begeistert von den finalen Auftrit­
ten der Zwölftklässler. Auch Ulrike
Weikert war sehr zufrieden mit
ihren Schülern.
Mit diesen letzten Aufführungen
haben die Schüler zwei Jahre "Dar­
stellendes Spiel" erfolgreich abge­
schlossen. Jetzt müssen die Schüler
nur noch beim Abitur ähnlich gute
Ergebnisse erzielen.
Saskia Szmerek/ssz1
35
LR, 13. März 2013
Spannende Schulstunde über Finanzen
Brandenburgs stellvertretender Ministerpräsident zu Gast im Forster Jahn-Gymnasium
Forst In der Reihe "Kabinett vor Ort" ist die Landesregierung am Dienstag in Spree-Neiße zusammengekom­
men. Am Rande der Sitzung im Forster Kreishaus stand Finanzminister Helmuth Markov Schülern des JahnGymnasiums Rede und Antwort.
"Finanzpolitik ist überhaupt nicht langweilig", ver­
suchte Brandenburgs Finanzminister und stellvertre­
tende Ministerpräsident Helmuth Markov (Die Linke)
Schüler des Forster Jahn-Gymnasiums am gestrigen
Dienstag zu überzeugen.
Markov, der bis 2009 im Europäischen Parlament saß,
nahm sich im Vorfeld der Kabinettssitzung der Lan­
desregierung im Forster Kreishaus ausgiebig Zeit, den
Fragen des Kurses Politische Bildung und des Eng­
lisch-Leistungskurses Rede und Antwort zu stehen.
"Ich finde gut, dass er sich mit der Bevölkerung und
auch mit uns Schülern trifft, um sich ein Bild von un­
serem Verständnis zu den Themen zu machen", be­
grüßt Oliver Briesemann das Erscheinen des Ministers.
Dieser ließ die Gunst der Schulstunde nicht ungenutzt, um gegenüber den 16-jährigen Erstwählern
in seinen Darstellungen über die
Finanzpolitik des Landes die Leistungen der rot-roten Regierung zu
betonen.
"Bis 2010 hat das Land Schulden
in Höhe von 20 Milliarden Euro
angehäuft, das heißt, wir haben
zweimal so viele Schulden, wie
jährlich an Budget im Haushalt
eingeplant wird", erklärt der Finanzminister die Ausgangssituation. Die knapp 7 Millionen Euro
Zinsen für diesen Schuldenberg
sind höher, als der Etat für einzelne
Bereiche.
Im
Klassenzimmer
herrscht Stille.
Ziel der Regierung sei es, so Markov, keine neuen Schulden mehr
aufzunehmen und vor allem im
Bereich Wissenschaft und Bildung
zu investieren. 120 Millionen Euro
mehr seien dafür in dieser Legislaturperiode eingeplant worden.
Mit rund 1,3 Milliarden Euro hat
Bildung somit den höchsten Etat in
Brandenburg.
"Ich weiß, dass das die Lehrer nicht
hören wollen", so der Minister.
Doch mit einer durchschnittlichen
Lehrer-Schüler-Relation von eins
zu 15,4 stehe das Land hervorragend da.
"Im neuen Schuljahr haben wir
Klassen mit bis zu 30 Schülern",
kann sich der Schulleiter des Forster Gymnasiums, Thomas Röger,
da nur wundern.
"An sich haben wir in Brandenburg
ausreichend Lehrer", erläutert
Helmuth Markov, doch die Verteilung der einzelnen Fachkombinationen stimme nicht. Ein Ausgleich
wie auch die für Inklusion notwendige Ausbildung von Sozialpädagogen, für die 2013 zusätzliche 4
Millionen Euro eingestellt wurden,
würde noch mindestens fünf Jahre
beanspruchen, "so lange müssen
wir mit dem Mangel auskommen",
schließt der Minister.
Eine Schülerin fragt nach: "Warum
senkt man nicht das Referendariat
von zwei auf ein Jahr, um Referen­
dariatsplätze zu schaffen?" Im
Koalitionsvertrag sei die Einstel­
lung von 1250 neuen Lehrkräften
vorgesehen gewesen, die Anzahl
sei bereits auf 2000 angehoben
worden. Es gäbe "ganz, ganz viele"
Möglichkeiten, Probleme anzuge­
hen, so Markov zu den andiskutier­
ten Themen wie erneuerbare Ener­
gien, das Flughafen-Debakel oder
Privatschulen. Als Finanzminister
weigere er sich jedoch, die Schuldenbremse in die Verfassung zu
schreiben. "Wenn man es politisch
will, wird man es auch so schaf­
fen", bekräftigt der Minister.
Zehntklässler Julian Böhm: "Wenn
man die Hintergründe mitvermittelt
bekommt, ist Finanzpolitik richtig
spannend."
Anja M. Lehmann
36
LR, 16. April 2013
Bundesweiter Auftakt für Fairplay-Turnier
Spielsystem fördert nicht nur spielerische Aspekte / Schüler aus vielen Schulen
des Spree-Neiße-Kreis dabei
Forst Weiterkommen, auch wenn man das Spiel verloren hat – bei der Fairplay-Soccer-Tour ist das möglich. Die
Mannschaften treten nicht nur in einen sportlichen Wettstreit, sondern sollen auch lernen, sich möglichst nicht zu
verletzten und Konflikte selbst zu regeln. Gestern startete die bundesweite Tour in Forst.
Im Spiel sollen die Schüler lernen, Konflikte selbst
zu lösen. Deshalb kommen auch die Sieger der
Fairplay-Wertung weiter. Diese fahren nun zum
Landesausscheid nach Strausberg.
Foto: Sparkasse
Jungen und Mädchen rennen in vier abgezäunten
Fußballfeldern umher. Schuhe quietschen auf dem
Boden. Ein Spieler will eigentlich zutreten, stockt
aber im letzten Moment. "Jede Mannschaft be­
kommt zu Beginn zwölf Fairplay-Punkte. Um so
grober die Teilnehmer spielen, desto mehr Punkte
verlieren sie in der Fairplay-Wertung", sagt Robert
Päßler, der als Streitschlichter bei den Spielen der Fairplay-Soccer-Tour der Sparkassen agiert. Das FußballTurnier macht in mehr als 30 Städten in Deutschland Station. Gestern fand in Forst der deutschlandweite Auftakt
der Fußballturnier-Reihe mit mehr als 300 Teilnehmern aus Schulen im Spree-Neiße-Kreis statt.
Jeweils vier Minuten treten die
Mannschaften, nach Geschlechtern
getrennt, gegeneinander an und
müssen nicht nur Tore schießen,
sondern sich den ein oder anderen
Tritt verkneifen. "Dafür gibt es
kein Abseits oder andere komplizierte
Regeln",
sagt
René
Tretschok, ehemaliger Bundesligaprofi und heutiger Vizepräsident
der Deutschen Soccer-Liga. Am
Ende jedes Spiels werten die Teilnehmer ihr Spiel mit einem Streitschlichter aus. "Das heißt mit Absicht so. Die Kinder und Jugendlichen, die in Mannschaften zu dritt
plus einen Ersatzmann antreten,
sollen selbst eine Lösung finden.
Wenn sie sich einigen und ein
Fehlverhalten einsehen, gibt es
weniger
Strafpunkte",
sagt
Tretschok.
Doch das kann auch für den Spielspaß förderlich sein. "Normaler
Fußball ist brutaler", sagt Florian
Lieske aus Guben. Der Elfjährige,
der daheim auch in einer Fußballmannschaft spielt, kann dem Turnier viel abgewinnen. "Es macht
Spaß und durch die Regeln gibt es
weniger Verletzungen", sagt auch
sein Mannschaftskamerad Sandro
Schmidt. Die Gubener von der dortigen Friedensschule haben den
Fairplay-Preis des Turniers in der
Altersklasse 11 bis 13 der Jungen
gewonnen. Doch auch die sportlichen Sieger dieser Altersklasse
haben nichts gegen die Regeln einzuwenden. "Wir finden das Turnier
super", sagt Eddie Grabowski.
Auch sein Kumpel Louis Sonntag
pflichtet ihm bei. "Durch das faire
Spiel gibt es kaum Fouls", sagt er.
Mit ihrer Mannschaft "Fantastic
Four" von der Mosaik-Grundschule
Döbern fahren sie zum Landesfinale am 28. April nach Strausberg.
Mit dabei sind jedoch auch die
Gewinner des Fair-Play-Contests.
"Dort treten die Spieler wieder
gegen alle Mannschaften aus den
Vorauswahlen an – die besten aus
der Fairplay-Wertung und die besten aus der Wettbewerbs-Wertung.
"So bleibt die Chance für alle hoch,
sich weiter zu qualifizieren", sagt
René Tretschok. Die Gewinner
haben so die Chance, sich dort für
das Bundesfinale im Juli in Prora
auf Rügen zu qualifizieren. "Auch
dort wird es am Ende wieder Ge­
winner in beiden Kategorien ge­
ben", sagt. Tretschok.
Soccer soll eine pädagogischere
Variante des manchmal sehr rauen
Fußballs sein. Parallel zum sportli­
chen Wettbewerb finden in den
Klassen der teilnehmenden Schulen
auch Seminare für die dort geblie­
benen Schüler statt. "Dort werden
Themen wie gesundheitliche Aufklärung, interkulturelle und antiras­
sistische Bildung und Streitschlich­
tung
behandelt",
sagt
Anja Schroschk, Sprecherin der Spar­
kasse Spree-Neiße, die das Turnier
finanziert.
"Das hier ist Basisarbeit und soll
faires Verhalten fördern und zu
Selbstreflektion anregen", sagt ExBundesligaprofi René Tretschok.
In Spree-Neiße sei er mit dem Verlauf des Turniers sehr zufrieden.
"Es gibt kaum grobe Vergehen.
Das ist insgesamt alles sehr fair",
sagt er. Das sei leider noch nicht
überall so.
Peter Althaus
37
LR, 15. Juni 2013
Büchergutscheine für Muster-Schüler
Bund der Ehemaligen und Freunde des Gymnasiums ehrt 29 Forster Gymnasiasten
Forst Bereits seit dem Jahre 2007 ist es am Forster Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium Tradition, dass der
"Bund der Ehemaligen und Freunde des Gymnasiums Forst" am Ende des Schuljahres diejenigen Schülerinnen
und Schüler ehrt, die innerhalb der vergangenen 12 Monate die Schule bei überregionalen Wettstreiten vertreten
haben.
29 Gymnasiasten
wurden für ihre
Leistungen bei
überregionalen
Wettbewerben
geehrt.
Foto: aha1
Die Anregung dazu habe damals
Martina Schwibs, Fachlehrerin für
Biologie und Chemie im Haus ge­
geben, berichtete der Vereinsvor­
sitzende Lothar Lischke, der vor
exakt 40 Jahren selbst in Forst das
Abitur ablegte. "Ihr habt für unsere
Schule gekämpft und gestritten,
habt überregional den guten Ruf
der Schule weiter getragen", wür­
digte er am Freitagvormittag wäh­
rend eines kleinen Empfangs. Er­
freulich fand er auch die ständig
gewachsenen
Teilnehmerzahlen.
Im Jahre 2007 konnten – damals
noch im Zimmer des Schulleiters –
vier Jugendliche geehrt werden.
Ein Jahr später waren es bereits
fünf Schülerinnen und Schüler,
unter ihnen auch Alexandra Pamin,
die am morgigen Samstag ebenso
ihr Abiturzeugnis erhält wie das
Forster Mathe-Ass Michael Mau­
rer, der den Bund der Ehemaligen
und Freunde des Gymnasiums mit
seiner neunmaligen Teilnahme an
der Mathematik-Olympiade auf
Kreis- und Landesebene beein­
druckte. Inzwischen wurde das
Schulleiterzimmer zu eng für die
Ehrung.
An 29 Schüler und eine Mann­
schaft konnte Lothar Lischke in
diesem Jahr Büchergutscheine
überreichen.
"Schön wäre es, wir könnten zu­
künftig die Aula dafür nutzen",
sagte er hoffnungsvoll.
"Ich bin sehr stolz auf euch", be­
tonte Schulleiter Thomas Röger.
Mit diesem Engagement wirkt ihr
auch nach außen und zeigt, was wir
leisten können."
Die Forster Gymnasiasten waren
auch gegen Sportschüler und von
Schüler aus Spezial-Gymnasien
angetreten.
Angela Hanschke / aha1
38
LR, 03. Juli 2013
Schüler planen eigenes Stadtzentrum
"Rosenstadtretter" gewinnen mit ihrem Konzept Sonderpreis bei bundesweitem Wettbewerb
Forst Jung und Alt treffen sich auf einer Halbinsel im Teich, Jugendliche spielen Beachvolleyball und ein Café
lädt zum Verweilen ein – Forster Schüler haben sich Gedanken über die Zukunft ihrer Stadt gemacht und unter
dem Namen Rosenstadtretter zu Papier gebracht. Nun sind ihre Ideen sogar prämiert worden. Beim FocusSchülerwettbewerb gab’s einen Sonderpreis.
Sie haben ihre eigenen Pläne für die Stadt:
Die Rosenstadtretter Bill, Franziska, Nancy,
Sophie, Lisa und Philip (v.l.).
Foto: Gymnasium Forst
Sie haben ganz eigene Vorstellungen von
ihrer Stadt Forst und ihrer Zukunft darin:
Nancy Schwerdtner, Franziska Dubrau, Lisa
Wundes, Sophie Pohl, Bill Grabowski und
Philip Schneider vom Friedrich-Ludwig­
Jahn-Gymnasium in Forst haben dafür beim
bundesweiten
Focus-Schülerwettbewerb
einen Sonderpreis erhalten.
Mit ihrem Projekt "Wohnen in Generationen" für die Stadt Forst
konnten die Schüler die elf JuryMitglieder beim Bundesfinale in
Berlin überzeugen. Unter dem
Motto "Die Zukunft unserer Städte" hatten die Schüler ein umfangreiches Konzept, das Jung und Alt
in der Forster Innenstadt vereinen
soll, erarbeitet. "Der Grund dafür
liegt in der Bevölkerungsentwicklung der Region. Durch die stetig
sinkende Bevölkerungszahl und die
damit einhergehende Überalterung
in Forst, sehen wir es als großes
Ziel die Kommunikation innerhalb
der Altersstruktur zu verbessern",
erklären die Schüler, die laut ihrer
Lehrerin Cordula Krüger im Mai
die Einladung zum Finale im Berliner dbb-Forum in der Friedrichstraße erhielten.
"Vor den zwölf Finalistenteams
und der Jury galt es dann in einem
fünfminütigen Vortrag noch einmal
das Beste zu geben", so Krüger, die
sich riesig für das RosenstadtretterTeam freut.
Denn in der Preisverleihung am
Nachmittag des 17. Juni erhielten
sie einen von sechs Sonderpreisen,
die die Sponsoren des Wettbewerbs
zur Verfügung gestellt hatten.
"Die Rosenstadtretter zeigen Zukunftsperspektiven für ihre Heimat
Forst auf. Ein ausgezeichneter Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit",
urteilte am Ende die Jury.
Die Pläne zeigen einen See in der
Nähe des Mühlgrabens.
"Diese Idee verfolgt auch die Stadt
Forst in ihren Plänen. Allerdings
weicht unsere Planung in Form und
Nutzung ab", erklären die Rosenstadtretter. Inmitten des Gewässers
befindet sich eine von einem Sonnensegel überspannte Holzplattform. Mit einigen Sitzplätzen dient
sie als kleiner Treffpunkt.
Am östlichen Rand des Gewässers
befindet sich ein Café mit Terrasse
und Seeblick.
Im Südosten des Kartenausschnit­
tes sind Mehrgenerationenhäuser
errichtet worden.
Nördlich der Mühlenstraße befinden sich nach Angaben der Planer
Freizeitanlagen, wie eine Beach­
volleyballanlage, ein kleiner Fußballplatz, Tischtennisplatten und
eine Spielanlage für Kleinkinder.
"Am Marktplatz, der in der aktuel­
len Form erhalten bleibt, soll sich
zudem noch ein Museum zur Fors­
ter Stadtgeschichte befinden", erklären die Schüler ihr Konzept.
Die "Rosenstadtretter" konnten
sich mit ihrem Konzept unter insgesamt 1500 Teilnehmern durch­
setzen. Jetzt freuen sie sich auf
ihren Preis – eine Fahrt in die Rhön
mit Besuch des Biosphärenreserva­
tes.
Jan Selmons
39
LR, 02. August 2013
"Der sagt doch immer Waltraud zu mir"
Als "netten Kerl" mit Humor kennen die Forster den designierten Ministerpräsidenten Woidke
Forst "Der Dietmar Woidke wird jetzt auch noch Ministerpräsident" – das ist derzeit ein viel diskutiertes Thema
in der Rosenstadt Forst (Spree-Neiße). Als "netter Kerl" mit Bodenhaftung, der ebenso sachlich und humorig,
aber in politischen Dingen auch dickköpfig sein kann, ist der bisherige Innenminister bekannt.
Foto: gkd1
"Och, der sagt immer Waltraud zu mir", sagt Waltraud Laugksch. Die
Forsterin ist beinahe ein bisschen aufgeregt, wenn sie darüber spricht,
dass jetzt ein echter Forster Junge Ministerpräsident Brandenburgs
werden soll. Bürgernah sei der Dietmar Woidke (SPD) auf jeden Fall
– und das findet Waltraud Laugksch gut. Manchmal sehe sie ihn,
wenn er draußen in Forst seine Runde joggt und dann sei es kein
Problem, mit ihm ins Gespräch zu kommen. Ihr Wunsch an ihn ist
der, den in diesen Tagen viele Forster hegen: Vielleicht kann er für
die Region etwas bewegen.
"Das ist einer, der die Bodenhaftung nicht verloren hat", schätzt
Reinhard Natusch vom Heimatverein Forst Nord den designierten
Ministerpräsidenten ein. Er betreibt das Sacroer Dorfmuseum, und
mit im Verein ist bis heute – Dietmar Woidke. Denn seine Wurzeln
liegen in Forst Naundorf, einem Ortsteil im Norden der Stadt.
Woidke lässt es sich nicht nehmen, etwa gelegentlich bei einer Aus­
stellungseröffnung in dem kleinen Museum vorbeizuschauen. Der
Ortschronist Natusch schätzt das sehr: "Er ist ein wirklich umgängli­
cher und netter Kerl. Er sucht immer den Kontakt zu den Leuten."
Das können die Mitglieder in ei­
nem weiteren Forster Verein nur
bestätigen: der Karnevalsverein
Forst/Sacro.
Vorstandsmitglied
Andreas Wolff hat als versierter
Büttenredner durchaus Respekt vor
dem Mann. Denn Woidkes Auftrit­
te waren beim Verein echte Treffer.
"Er hat seine Premiere in der Bütt
mit Bravour bestanden", erinnert
sich Wolff. Woidke, damals noch
Landwirtschaftsminister, war als
Bauer verkleidet mit Mistgabel auf
die Bühne gegangen. Inhaltlich
ging es um Probleme in der Land­
wirtschaft, die er – so die Einschät­
zung des Karnevalisten Wolff –
treffend und humorig auf den Punkt
brachte. Wolff weiß auch noch,
dass Woidke immer wenig Zeit
hatte. Die Auftrittstermine lagen
offenbar zwischen seinen Arbeits­
terminen "und er kam dann mit
seinem Sicherheitspersonal in den
Saal", erinnert sich Wolff. Doch
seine Reden habe er immer gut
hingekriegt – die Pointen kamen
an, so die Meinung des Vorstands.
Hinterher sei er dann durch die
Reihen gegangen und habe alle
möglichen Leute begrüßt und sich
unterhalten. "Der kam kaum dazu,
ein Bier zu trinken", erinnert sich
Wolff. Noch etwas war dem Ver­
einsvorstandsmitglied damals auf­
gefallen: Woidke war kritikfähig.
"Er reagierte auf Hinweise anderer
Redner und nahm das auf", kann
sich der Karnevalist erinnern.
Dass er sich für die Vorgänge in
seiner Heimatstadt interessiert,
zeigte Woidke auch mit einer Akti­
on Ende Dezember 2011. Statt
Blumen und Geschenke zu seiner
Geburtstagsfeier im Forster Hotel
Wiwo bat er die Gäste um eine
Spende. Gemeinsam mit dem Lo­
kalen Bündnis für Familie wurde
das Geld dann an eine Familie ge­
spendet, deren Haus zuvor nach
einem Blitzschlag abgebrannt war
– fast 3700 Euro waren zusammen­
gekommen.
Der langjährige Vorsitzende der
Forster Stadtverordnetenversamm­
lung, Dietmar Tischer (CDU), hat
Woidke als "ein an der Sache ori­
entiertes Mitglied der Forster
Stadtverordnetenversammlung" in
Erinnerung. Doch er attestiert ihm
auch eine gewisse Dickköpfigkeit,
wenn er eine Sache versucht durch­
zusetzen. Dabei habe er die in der
Politik üblichen gelegentlichen
Winkelzüge anzuwenden gewusst,
so Tischer. Auch deshalb ist er
überzeugt, dass er es schaffen kann
im neuen Amt in Potsdam. "Ich
wünsche ihm alles Gute", so Tischer. "Er war immer dabei und
mittendrin - einer mit dem man
gerne unterwegs war", erinnert sich
der Linken-Fraktionschef der Fors­
ter Stadtverordnetenversammlung,
Ingo Paeschke. Er ging an der Er­
weiterten Oberschule Rudolf Roth­
kegel Forst in Woidkes Parallel­
klasse.
Parteikollege Ulrich Freese (SPD)
sagt: "Ich kenne Dietmar Woidke
seit 21 Jahren, habe mit ihm zu­
sammen versucht, vieles für die
Region zu erreichen. Mit ihm als
Ministerpräsident wird die Lausitz
mehr in den Fokus rücken."
"Er ist einer, der sich für seine
Weggefährten und Freunde interes­
siert", stellt Rainer Kliche, langjäh­
riger Stadtverordneter der SPD in
Forst, im Zusammenhang mit
Dietmar Woidke heraus. Kurz vor
Weihnachten 2012 sei es ihm ge­
sundheitlich "dreckig gegangen".
Der Dietmar habe ihn damals zu
Hause besucht. Er schätzt das be­
sonders, weil "ich weiß, dass er als
Innenminister in Potsdam wahnsin­
nig viel zu tun hatte."
Jan Selmons
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LR, 07. Oktober 2013, 02:38 Uhr
Besucheransturm auf neuen Erlebnishof Neu Sacro
Eröffnung des Objektes der Bauern AG Neißetal mit viel Prominenz
Woidke mit persönlichen Erinnerungen
Forst Die Einweihung des Erlebnishofes Gut Neu Sacro haben am Samstag wahre Besuchermassen gefeiert.
Nach dem Durchschneiden des Bandes ergoss sich der Strom der Neugierigen durch Hofladen, Bistro, Restaurant
und die Stallungen.
Agrarminister Vogelsänger, Minister­
präsident Woidke, Rosenkönigin
Nicole II., Bürgermeister Goldschmidt
und Bauern-AG-Vorstand Baum (v. l.)
beim symbolischen Durchschneiden
des Bandes.
Foto: aha1
Dieses überaus große Interesse für
frische Erzeugnisse aus der Region
erfüllt die Gastgeber von der Bauern
AG Neißetal mit Zuversicht.
Hunderte Schaulustige aus Forst junge Leute, denen Karrieremögund den umliegenden Orten be- lichkeiten in der Landwirtschaft
grüßte Helmut Baum vom Vor- aufgezeigt werden. Eine Entwickstand der Bauern AG im Eingangs- lung, deren Potential als Tourisbereich des rund 150 Jahre alten musfaktor auch das Forster StadtSpeichers, der nun das Herzstück oberhaupt erfreut begrüßte und
des Erlebnishofes bildet. Als Ehr- versprach, das neue Highlight im
engäste waren anwesend: der Norden der Stadt intensiv auch mit
Brandenburgische Ministerpräsi- Werbung zu unterstützen, damit die
dent Dietmar Woidke (SPD), der mutige Investition der Bauern AG
Forster
Bürgermeister
Jürgen auch gut angenommen werde. Ein
Goldschmidt (FDP), Landrat Ha- Wunsch, der am Samstag geradezu
rald Altekrüger (CDU), Agrarmi- überwältigend in Erfüllung ging.
nister Jörg Vogelsänger (SPD), der Hunderte Besucher aus der Region
Naundorfer Ortsvorsteher Thomas drängten nach dem BanddurchWoidke, Vattenfall-Vertreter und schnitt ins Gebäude.
Rosenkönigin Nicole II.
"Es ist wunderbar geworden", urSehr persönliche Erinnerungen teilte Susan Salan aus Bohrau wähbewegten den Ministerpräsidenten, rend des Rundganges durch den
der einst bei "Treckerfahrten im einstigen Speicher. "Geradezu saTrockenwerk" des einstigen VEG genhaft", lautete die Einschätzung
einen Belarus durchs Gelände steu- von Brigitta und Kurt Günther aus
erte, beim Rückblick auf die Ent- Forst.
stehungsgeschichte des Erlebnisho- Ingrid Seidel begrüßte im Bistro
fes und die "sehr intensive Diskus- Jennifer Olzog, die einstige Gubesion", als die Agrargenossenschaft ner Apfelkönigin, die gemeinsam
Grießen das Gelände vor 13 Jahren mit Ehemann und Koch Chris die
übernahm.
Gastronomie auf dem Erlebnishof
Fünf Jahre nach Planungsbeginn betreut. "Echte Forster Leber- und
eröffne sich mit einer "Landwirt- Grützwurst" nahm die Besucherin
schaft zum Anfassen" und" einer mit nach Guben. "Rosenbrot und
Direktvermarktung in ihrer schöns- Knullenbrot" erwiesen sich als
ten Form" auch eine Chance für
Renner am Backshop. Großer Andrang herrschte auch an den
Ständen auf dem Vorgelände. Kurz
nach 12 Uhr schnitt Bäckermeister
Klaus Merschank auch den letzten
Backschinken auf. "Mit solcher
Nachfrage habe ich nicht gerechnet", bekannt er. Neben den Trak­
tor- und Kremserfahrten, der zünf­
tigen Hüpfburg aus Stroh und einem Blick in die Stallanlagen er­
wies sich der Streichelzoo als große Attraktion für die jüngsten Besucher, die gebannt verfolgten, wie
sich winzige rosa Ferkel an der
"Milchbar" der Muttersau verpflegten. "Ich bin begeistert von der
Initiative der Bauern AG. Das Gut
Neu Sacro wird sicherlich mit der
Nähe zu Forst punkten können",
sagte Wilfried Kaltschmidt, der
Seniorchef des Agrar- und Schäfereibetriebes Kaltschmidt in Pre­
schen, wo ebenfalls Erzeugnisse
direkt vermarktet werden.
Unter den Besuchern war auch
Eckhard Klausch, bis zum Jahre
1999 Direktor des einstigen volkseigenen Gutes Neu Sacro, der sich
dafür einsetzte, das Gut an einen
Landwirt aus der Region zu über­
tragen. Der Erlebnishof zeige, was
Landwirtschaft bewirken könne.
Doch das riesige Gebäude müsse
nun gut vermarktet werden, sagte
er.
aha1
Anmerkung der Redaktion: Dr. Dietmar Woidke legte 1980 gemeinsam mit unserem Bürgermeister Dr. Jürgen
Goldschmidt an der Forster EOS „Rudolf Rothkegel“ sein Abitur ab.
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„Forschter Blitzinfos“
LR, 29. September 2013
Rosenschau in Forst geht zu Ende
Forst Die Deutsche Rosenschau geht heute (Sonntag) in Forst nach dreieinhalb Monaten zu Ende. Die Veranstal­
ter rechnen mit einer positiven Bilanz und mehr als 175 000 Besuchern. Ursprünglich war mit einer Zahl von
125 000 Gästen kalkuliert worden.
Rosengartenfesttage in Forst - 100 Jahre ostdeut­
scher Rosengarten. Anlässlich der Rosengartenfest­
tage 2013 ist der Rosengarten am Abend des 28.
Juni bunt beleuchtet.
Der Zustrom führte nach Angaben der Forster
Stadtverwaltung zu erheblichen Mehreinnahmen.
Das Geld soll jetzt unter anderem in Aktionen flie­
ßen, um den Ostdeutschen Rosengarten als Teil des
Europäischen Parkverbundes Lausitz noch bekann­
ter zu machen. Auf diese Weise sollen auch die
Pückler-Parkanlagen in Cottbus-Branitz und im
sächsischen Bad Muskau sowie der polnische
Schlosspark in Brody jenseits der Neiße von der
Rosenschau profitieren.
Foto: Andreas Franke
LR, 16. September 2013
Olympiamedaillengewinner Kluge feiert Steher-Debüt in Forst
Forst Der traditionelle Herbstpreis der Steher in Forst bekommt in diesem Jahr olympischen Glanz: Roger Klu­
ge, Silbermedaillen-Gewinner im Punktefahren bei den Sommerspielen 2008 in Peking, wird am 29. September
sein Steher-Debüt in Forst feiern.
Kein absolutes Neuland für Roger Kluge: Der Cottbuser ist
durchaus schon mal hinter einem Motorrad hergefahren.
Foto: Imago/img1
LR, 21. Mai 2013
Stadtumbau und Aufwertung in den letzten Phasen
Probleme: hoher Leerstand und negative Bevölkerungsentwicklung / Aktivierung von Altbauten
Forst Die Stadt hat sich in den letzten Jahren gemausert: Holperstraßen wurden saniert, "Schandflecken" moder­
nisiert oder abgerissen, Grünflächen gestaltet. Über den aktuellen Stand der städtebaulichen Maßnahmen in den
Sanierungsgebieten "Nordstadt" und "Westliche Innenstadt" sowie über den Stadtumbau Ost informierte Verwal­
tungsvorstand Heike Baerwald im jüngsten Bauausschuss.
aml
Stadtumbau Ost: Abriss der Blöcke am Markt. Foto: Archiv
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LR, 02. August 2013
Forst plant zwei Brücken bis zum Jahr 2020
Dank EU-Fördergeld die Erneuerung von Seufzersteg und Langer Brücke wieder in den Fokus
Forst Bereits im kommenden Jahr könnte es ernst werden mit den Planungen für eine Fußgängerbrücke über die
Neiße in Forst. Etwa 2020 könnten nach Ansicht des Forster Bürgermeisters Jürgen Goldschmidt (FDP) auch die
Lange Brücke wieder aufgebaut werden. Helfen dürfte dabei das neue EU-Förderprogramm Interreg V. Doch mit
den Planungen muss auch der Verkehr in und um Forst neu überdacht werden.
Michael Koch von der Firma DBS erneuert an
den Terrassenbauten der Langen Brücke die Or­
namentsäulen. Ein Neubau der gesamten Brücke
ab 2020 ist nun ernsthaft im Gespräch.
Foto: Jan Selmons
LR, 30. Mai 2013
Petrus tauft Forster Kunstwerke
Internationales Kunstsymposium schließt mit
Präsentation der Holz-Skulpturen
Forst Künstler aus acht Nationen haben in den vergangenen Tagen auf dem ers­
ten Forster Internationalen Kunstsymposium Skulpturen aus den Stämmen der
am Kegeldamm gefällten Kastanien gestaltet. Gestern schloss das Symposium
mit der Präsentation der vollendeten Werke.
Aus Kastanienstämmen sind Kunstwerke entstanden: Dongki Ha (l.) und Egidius
Knops (r.) präsentieren ihre fertigen Arbeiten.
Foto: A. Lehmann
LR, 19. Oktober 2013
Donner-Knall bringt den Schornstein zu Fall
Über hundert Forster haben am gestrigen Freitag die Sprengung
am Eltwerk beobachtet / Reibungsloser Ablauf
Forst Der letzte Schornstein auf dem Gelände des Forster Eltwerkes
ist gefallen. Über hundert Forster haben die spektakuläre Sprengung
am gestrigen Freitag beobachtet. Während das alte Eltwerk ver­
schwindet werden schon die Träger für Paneele des entstehenden
Solarparks aufgestellt.
Schornstein Foto: Jan Selmons
Freitag gegen 14.10 Uhr. Es klingt wie ein gewaltiger Böller, als
Sprengmeister Karl-Heinz Bühring die 60 Kilo des Sprengstoffes
Riodin 30 am Schornstein und an den Filteranlagen am früheren
Elektrizitätswerk an der Badestraße zündet.
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… und noch was Sportliches …
LR, 02. Dezember 2013
Füchse erkämpfen Geiz-Sieg
Weißwasser gewinnt torarme Partie gegen den SC Riessersee mit 1:0
und setzt Aufwärtstrend fort
Weißwasser Wenig Tore, aber viel Spannung: Die Lausitzer Füchse haben sich mit dem
1:0 gegen Riessersee am Sonntagabend einen Geizsieg erkämpft und damit ihren Aufwärts­
trend fortgesetzt. Für Weißwasser war es schon der vierte Erfolg in Serie.
Auf Tuchfühlung: Füchse-Kapitän Christoffer
Kjärgaard (r.) attackiert in dieser Szene den SCRStürmer Morten Lie.
Foto: Heide/thd1
Die Fans zählten mit voller Inbrunst die letzten Se­
kunden herunter. "Drei, zwei, eins" – danach war es
geschafft. Die Lausitzer Füchse haben sich auch vom
SC Riessersee nicht aus der Erfolgsspur werfen lassen.
Der 1:0-Heimsieg gegen die sehr engagierten Gäste
fiel zwar knapp aus, war aber nicht unverdient. Denn
Weißwasser hatte diesen einen genialen und glückli­
chen Moment, der kurz vor Schluss für die Entschei­
dung sorgte: Torschütze war Kapitän Christoffer
Kjärgaard in der 55. Minute. Sein Querpass sprang
vom Schlittschuh eines Gästespielers ins Netz.
LR, 02. Dezember 2013
Energie wartet auf Belohnung
Cottbuser sehen sich trotz der 0:1-Niederlage in Fürth auf dem richtigen Weg
Fürth In der Tabelle wird es immer dramatischer, doch bei Energie Cottbus sieht man sich
trotz der neuerlichen 0:1-Niederlage auf dem richtigen Weg. Zumindest die zweite Hälfte
macht Mut.
Ivica Banovic (2.v.r.) und Co. haben in der zwei­
ten Halbzeit zwar auf den Ausgleich gedrückt,
gingen aber erneut als Verlierer vom Platz.
Foto: mwo1
Das wäre ein schönes Fußball-Märchen im Ad­
vent: Energie-Torhüter Robert Almer ist mit in
den Fürther Strafraum gestürmt. Letzte Chance
auf den Ausgleich. Der Eckball kommt aber
nicht beim Cottbuser Keeper an. Dafür landet er
auf dem Fuß von Neuzugang Steffen Bohl. Diese
Geschichte wäre sogar noch besser – zwei Tage
nach der Verpflichtung des 29-Jährigen. Doch
das Happy End bleibt aus: Direktabnahme,
drüber – es ist keine Zeit für Märchen bei Ener­
gie Cottbus.
Anmerkung der Chronik:
Cottbus hat seit 5 Spielen nicht mehr gepunktet und steht vor Weihnachten auf dem Abstiegsplatz 18 …
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