Wildlife conservation and reproductive cloning

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Wildlife conservation and reproductive cloning
Wildlife conservation and reproductive cloning
Holt, Pickard (ZSL Institut Zoology, London) und Prather (University of Columbia)
Dozent: Dr. H.Schulz
Referent: Michael Burstert
Grundlegendes:
Die differentielle Genexpression ist dafür verantwortlich, dass aus Zellen mit der gleichen DNS,
Zellen verschiedener Zelltypen hervorgehen können.
Bei vielen Pflanzen kann man sich für das Klonen die Totipotenz zu Nutze machen. Alle Zellen der
Pflanze können Zellen jeden Zelltyps bilden. Man nimmt sich kleine Pflanzenteile und gibt dies in
eine Nährlösung (z.Bsp. Agar Agar). Aus einer Zelle entwickelt sich ein Embrioid, der dann zu
einer neuen Pflanze, einem Klon der Ersten, heranreift.
Bei Tieren ist es schwieriger, da Zellen in der Regel nicht mehr totipotent sind. Man behilft sich hier
multipotenter Zellen aus dem Knochenmark oder embrionaler Stammzellen. Aus diesen Zellen wird
das Erbgut in „entkernte“ Eizellen einer Spenderin überführt. Mit etwas Glück kann in der
Spenderin ein klon heranwachsen.
Klonen und Arterhaltung
Es wird stark debatiert, welchen Nutzen das Klonen für den Naturschutz haben kann. Momentan
(Stand 2005) sind die Technologien noch nicht ausgereift. Für in erfolgreiches Klonen eines
Säugetieres ist die Wahrscheinlichkeit zu gering.
In der Klonforschung liegt der Fokus zu sehr auf den Säugetieren. Andere Wirbeltiere versprechen
auf Grund ihrer Physiologie ( z.Bsp. Produktion von Oocyten) höhere Erfolgschancen.
Konventionelle Methoden wie Besamung und in vitro Berfruchtungen scheinen im Moment
geeigneter zu sein. Dazu können unterstützend Gendatenbanken angelegt werden, falls irgendwann
die Technologien mehr Erfolg versprechen.

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