ALLEINUNTERHALTER (MEHRZAHL)

Commentaren

Transcriptie

ALLEINUNTERHALTER (MEHRZAHL)
Medienmitteilung vom 4. Dezember 2012
MAULHELDEN
Fr 14. Dez. 2012 20 Uhr
ALLEINUNTERHALTER
(MEHRZAHL)
Jürg Kienberger & Clemens Sienknecht
in einem fulminanten Song-Contest
Am 14. Dezember 2012 streiten die «Alleinunterhalter (Mehrzahl)» im Theater Chur
in einem fulminanten Song-Contest um die Gunst des Publikums. Der feinsinnige
Engadiner Jürg Kienberger und der smarte Norddeutsche Clemens Sienknecht,
beide Mitglieder der «Marthaler Familie», in einem musik- und schauspielartistischen
Hochseilakt.
Der Alleinunterhalter führt sowohl in der musiktheoretischen als auch in der
aufführungspraktischen Betrachtung nach wie vor ein bedauernswertes und unterschätztes Mauerblümchendasein. Zugegeben: Manche manuelle Unzuverlässigkeiten auf dem einen oder anderen Hochzeitsfest trüben hin und wieder den Blick auf
eine im Grunde von sicherem Qualitätsinstinkt geprägte Musikerspezies. Doch was
tun, wenn wegen eines dummen Buchungsfehlers statt einem plötzlich zwei
Alleinunterhalter erscheinen und keiner will auf das begehrte Engagement
verzichten?
Das umwerfend komische Musikduell zwischen Jürg Kienberger und Clemens
Sienknecht kann beginnen. Auf höchst virtuose Weise bieten sie ihr ganzes
Repertoire und die halbe Musikgeschichte auf, um sich brillant gekonnt gegenseitig
zu übertrumpfen. Um beim Publikum zu punkten, kennen die beiden keine
Berührungsängste: Simon & Garfunkel, Rolling Stones, Abba, Heintje, Konstantin
Wecker, Bee Gees oder auch Strauss, Händel und Mozart haben ihren Kurzauftritt –
von Barock bis Rock reicht ihre Palette. Schlager und Schnulzen, Chansons und
Canzoni werden ebenso eingesetzt wie Bossa Nova, Disco und Dixieland.
Jürg Kienberger wurde im Mai 2012 mit dem Ehrenpreis des bedeutendsten
Kabarettpreises «Salzburger Stier» ausgezeichnet. Er ist der Leiseste unter den
Leisen und gerade deshalb einer der Grössten seines Fachs. Was der Minimalist des
Mimischen auf die Bühne zaubert, ist die Kunst der exzessiven Untertreibung.
Kienberger singt mit glockenreiner Kopfstimme, spielt virtuos Klavier, Glasorgel,
Handörgeli und ja, auch Blockflöte. Clemens Sienknecht widmet sich als Musiker und
Regisseur mit Vorliebe musikalischen Himmelfahrtkommandos und amüsanten
Dekonstruktionen bekannter Songs, getreu seinem Motto: «Was man tut, muss
immer abwegig sein.»
Preis: CHF 40.– / 20.– ermässigt
Dauer: ca. 70 Min.
Jürg Kienberger
Geboren 1958 im Hotel Waldhaus in Sils Maria. Er studierte Germanistik in Zürich
und Lausanne, seit 1986 arbeitet er ausschliesslich als Theatermusiker. Von 1992 –
1997 gehörte er zum Ensemble an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in
Berlin, wo er in zahlreichen Inszenierungen von Christoph Marthaler, Frank Castorf,
Ruedi Häusermann und Stefan Bachmann mitwirkte und seinen eigenen Liederabend
«Heisse Rhythmen, heisse Kienberger, freut mich» inszenierte. Während der
Intendanz von Christoph Marthaler am Schauspielhaus Zürich war er regelmässiger
Gast auf der Pfauenbühne und im Schiffbau («Hotel Angst», «Groundings»,
«Dantons Tod») und inszenierte «Menschsein macht müde (mehrstimmig)». 2007
komponierte er die Musik zum Einsiedler Welttheater, trat in «Heimatflimmern»
(Regie Claudia Carigiet), «Alleinunterhalter (Mehrzahl)» mit Clemens Sienknecht
oder in «öhrli in the morning» (Regie Rafael Sanchez) auf. An den Wiener
Festwochen entstanden die Marthaler-Projekte «Schutz vor der Zukunft» und
«Riesenbutzbach» sowie in der Roten Fabrik «PlatzMangel». 2009 spielte er am
Thalia Theater in Hamburg «Die Marx-Saga» und sang mit Anne-Sofie von Otter ein
Duett in Offenbachs «La Grande-Duchesse de Gérolstein» am Theater Basel. In der
Spielzeit 2011/12 war Jürg Kienberger am Schauspielhaus Zürich mit Rainer
Süssmilch zusammen im Familienstück «Zwerg Nase» (Regie Corinna von Rad) für
die Musik zuständig.
Clemens Sienknecht
Geboren 1964 in Hamburg. Abgebrochenes Sport- und Musikstudium. Diverse
Versuche, mit überschätzten Bands im norddeutschen Raum reich und berühmt zu
werden. Aus der Gala-Kapelle von Vicky Leandros rausgeflogen. Daraufhin
Engagements als Klavierspieler und später als Regisseur an Theatern von Kiel bis
Zürich. Seit 1993 kontinuierliche Zusammenarbeit mit Christoph Marthaler. Eigene
Abende in Köln, Hannover, Basel und Zürich. Nach «Radio Ro» (2007/08) und «Die
Söhne des Äthers» (2010/11) inszeniert er in der Spielzeit 2012/13 «Werner
Schlaffhorst – Ein Leben, zu wahr, um schön zu sein» am Schauspiel Köln.
Medienmitteilung und Pressefotos finden Sie im Bereich Presse unter
www.theaterchur.ch
VORSCHAU MAULHELDEN
Di 5. Feb. 2013 20 Uhr
OHNE ROLF – UNFERTI
Jonas Anderhub & Christof Wolfisberg
am Blättern
Do 28. März 2013 20 Uhr
MORGENGESCHICHTEN
Ferruccio Cainero & Flurin Caviezel
für einmal am Abend
Di 9. April 2013 20 Uhr
SECHSMINUTEN
Ursus & Nadeschkin auf der Suche
nach der perfekten Show
KONTAKT
Anita Willi, Mandat Marketing & Presse Theater Chur
08eins – Agentur für Marketing mit Kultur
Kornplatz 12
CH-7000 Chur
T +41 (0)81 250 60 81
M +41 (0)79 662 38 00
F +41 (0)81 534 60 82
[email protected]
Ann-Marie Arioli, Dramaturgie Theater Chur
Theater Chur
Zeughausstrasse 6
CH-7000 Chur
T +41 (0)81 254 12 92
M +41 (0)78 781 12 24
F +41 (0)81 252 76 86
[email protected]

Vergelijkbare documenten